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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen55
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am 14. Oktober 2010
Es gibt Ausnahme CD's, zum Glück, die man anmacht und die einen dann nicht mehr loslassen.

Diese Broilers CD's ist für mich eine davon.

Es beginnt mit dem ungewöhnlichen, aber faszinierendem Intro mit seinen gelungenen Anleihen an die Flamencomusik. Der Übergang zum brachial eingeleiteten Stück "Zurück zum Beton" verleiht der CD sogar einen Hauch von "Live" Feeling.

Die sich harmonisch ergänzenden Gesangsstimmen, der harte Drumbeat, die einzeln klar herauszuhörenden Gitarrenriffs, zeugen von einer perfekten Tonabmischung bei der Aufnahme. Alleine schon von daher ist die CD ein Hörgenuss.

Das Pianointro von "Meine Sache", was mir auch vom Inhalt des Textes sehr gefällt, finde ich beeindruckend, sowie der scheinbar lockere drive und die speed mit denen dieses Stück gespielt wird.

"Statt der weissen Fahne werdet Ihr meinen Mittelfinger sehn" heisst es im Refrain, passend getoppt auf den Inhalt des Stückes bezogen. Ein intelligenter, nachdenklicher Text mit der passenden Musikbegleitung und, als Sahnehäubchen, einem excellenten Pianoausklang. Mich begeistert es, wenn eine Band ihr Stücke so überlegt aufbaut und strukturiert.

Zwei Stücke sprechen mich zusätzlich besonders an:

"Ruby Light and Dark", was sich mit den Widersprüchlichkeiten des Alltags, den eigenen Ansprüchen und den Wirklichkeiten des Lebens beschäftigt. Powerfull gespielt, mit viel pressure und einem gehörigen Schuss sarkastischer Gesellschaftskritik. Das knüpft an beste Punkrocktraditionen an, Respekt.

"Alles was ich tat" trifft wohl auf das Leben vieler Menschen zu, aber das fetzige Stück vermittelt auch ein gerüttelt Mass an Selbstkritik zum Einen und einer Perspektive als Ausweg vor selbstzerstörerischer Selbstkritik zum Anderen. Das ganze vorgetragen von einer Band, die dabei abgeht wie Lucy.

Ingesamt eine für mich rundherum gelungene, in sich stimmige Scheibe, die mit "Das Verdikt Rache" auch den Protest gegen den zunehmenden Rassismus in unserer Gesellschaft nicht vergisst, auch das in bester Punktradition. Da wundert es nicht, dass sich die Toten Hosen bei ihrer diesjährigen Tournee für die Broilers als Vorgruppe entschieden haben.

Ich würde die Musik als Punkrock vom Feinsten definieren, sie dreht sich seit Kauf sehr oft in gehöriger Lautstärke auf meinem CD Spieler. Den Kauf kann ich guten Gewissens empfehlen, es lohnt sich.
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am 19. Juli 2007
Absolute Oberburner Scheibe....hochrotation!!!
Oivision.de schreibt:

Die Broilers 2007. Wo stehen sie? Wo wird es hin gehen? Keine Band aus dem Oi! & Punk Bereich hat mehr musikalische Quantensprünge innerhalb des letzten Jahrzehnts gemacht als die Broilers aus Düsseldorf. Eine fortlaufende Weiterentwicklung war stets das, was die Band ausgemacht hat. Experimentierfreude und der Mut zur Eigenständigkeit steht groß auf ihren Fahnen. Entsprechend viel Kritik - hauptsächlich aus dem Proll-Oi! Lager - müssen sie sich gefallen lassen. Wie berechtigt und konstruktiv diese ist, muss jeder für sich ausmachen. Beeindrucken lassen sich die Jungs und das Mädel davon jedenfalls nicht - und das ist auch gut so! Denn Bands, die sich nicht weiterentwickeln und sich immer und immer wieder selbst im Kreis drehen, gibt es schon viel zu viele. Die Broilers sind da anders. Sie sorgen immer wieder für Überraschungen. Auch diesmal. Denn was bei Vanitas" abgeliefert wird, ist wahrlich etwas Besonderes. Der neue Longplayer ist mit dem 2004er Album LoFi" nur noch bedingt vergleichbar. Da ist man dankbar, dass man die 2 œ Jahre bis zum neuen Album mit der Split Single, die man zusammen mit Volxsturm 2006 veröffentlicht hat, überbrückte. Dort konnte man sich schon einmal einen Zwischenstand zu Gemüte führen. Die Musik war noch experimenteller als sonst, irgendwie softer, aber dafür umso geiler. Besonders kritisiert wurde, dass Sammy, das Stimmorgan der Broilers, sehr hohe Stimmlagen an den Tag legte. Nun ist wieder knapp ein Jahr vergangen und es ist ein weiterer Fortschritt der Band spürbar.

Vanitas" knüpft nahtlos an die Good Fellas..." Split Single an. Im Vergleich zu LoFi" ist der Sound etwas softer - auch verspielter, geht aber mindestens genau so gut ins Ohr und ins Blut über. Die Anlage sollte sehr laut aufgedreht werden und man sollte den Songs ein paar Eingewöhnungsdurchläufe geben, bis sie sich richtig in die Gehörgänge eingenistet haben. Doch im Gegensatz zum letzten Album geht es diesmal sehr schnell. Mit den LoFi" Songs konnte ich anfangs beispielsweise gar nichts anfangen, diesmal spürt man schon beim ersten Durchlauf, dass es sich hier um sehr geilen Stuff handelt. Auch Sammy setzt seine Stimme wieder in jeglicher Form ein. Das verwöhnte Ohr des geneigten Hörers kriegt musikalisch auch wieder mehr geboten, als es sonst sowieso schon der Fall war. Der Grundtenor ist der typische Broilers-Punkrock, der schon seit dem zweiten Album Verlierer sehen anders aus" den Ton angibt. Desweiteren werden wieder altbekannte Stilmittel wie z.B. der Ska-Sound eingebaut. Cris, der jüngst der Band beigetreten ist, um die Musik mit dem Keyboard, der Orgel usw. zu unterstützen, sorgt für eine deutliche Duftnote, die einen nicht unbeachtlichen Teil dazu beiträgt, den Sound jenseits jeglicher Proll-Oi! und Proll-Punk Ebenen zu katapultieren. Insgesamt wirkt die Musik sehr reif, noch immer eigenständig, verhältnismäßig massentauglich, ohne aber an Ehrlichkeit zu verlieren. Jeder, der auf die textlichen Ergüsse der Broilers steht, wird auch bei Vanitas" wieder das volle Programm abkriegen. Der Pathos kommt nicht zu kurz, auch Textstellen, die man sich als Slogans auf Shirts drucken könnte (wie Statt der weißen Fahne werdet ihr meinen Mittelfinger sehen") sind auch wieder zahlreich vorhanden und der Jokus kommt diesmal auch nicht zu kurz (...wir danken Hasselhof und dir für den Mauerfall"). Während der Song Wir gehen schonmal vor" die jugendliche Rebellion, respektive die Szene besingt, reiht sich der Opener Zurück zum Beton" würdig in die Reihe von Großstadtromantik Songs ein wie Deine Stadt" oder König des Viertels". Was mich wundert ist, dass die Broilers auf diesem Album ausschließlich auf Deutsch singen. Da man diverse englischsprachige Ausflüge auf dem letzten Tonträger zu verzeichnen hatte, ging ich davon aus, dass man auch hier weiter anknüpft - gerade was das internationale Publikum angeht, wäre dies vorteilhaft gewesen. Aber dies zeigt nur wieder einmal, dass die Broilers allgemein die richtigen Prioritäten setzen - nämlich das zu tun, worauf man Bock hat und nicht, was mehr Hörer rekrutieren würde.

Bei den ersten Durchläufen wirkt das Songpaket von Vanitas" noch etwas einheitlich. Erst bei genauerem Hinhören kristallisieren sich die Stärken der einzelnen Stücke heraus. Vanitas" braucht Zeit, wird dafür aber entsprechend lange in den Ohren und in den Anlagen der Hörer verweilen.

Zwar liegt mir nur eine Promo-Version vor und somit nicht das endgültige Album. Trotzdem kann man sich schon ein wenig einen Eindruck vom Artwork verschaffen. Sammy hat sich dem auch diesmal wieder angenommen und schon allein das Cover und der Vanitas" Schriftzug sprengen wieder alle Erwartungen. Das Titelbild zeigt eine Collage eines Totenkopfes mit diversen Messern, einen Schlagring und einer Eieruhr, was für viel interpretatorischen Spielraum sorgt.

Ein Intro und 18 Songs bei einer Spielzeit von satten 66 Minuten hat "Vanitas" in petto. Bei so einer Masse an neuen Songs und Eindrücken ist es schwer ein gerechtes Bild des Albums sich nach kurzer Zeit zu verschaffen.

Von daher belasse ich es hierbei für heute. Ich schließe diesmal nicht aus, dass ich zu diesem Album nach einigen Wochen noch einmal meinen Senf dazu gebe. Denn dann werde ich wahrscheinlich intensivere Eindrücke haben, als nach dem dritten Mal hören.
Bisher kann ich das Album jedenfalls schon mal allen, die mit dem Werdegang der Broilers kein Problem haben, uneingeschränkt empfehlen. Die Hörerschaft wird auch mit diesem Album noch einmal gehörig wachsen. Mal sehen, wie es weiter geht... (sk)
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am 28. April 2016
Als ich 2012 Bekanntschaft mit den Broilers machte, war ich hin und weg. Ich sah das Konzert im Berliner Trafo und die musikalische Mischung aus Punk, Rock und deutschen Texten haute mich echt aus den Schuhen. Wie Sänger Sammy Amara die Masse mitzog und die Band sich in einen regelrechten Rausch steigerte, das war musikalische Unterhaltung vom Allerfeinsten. Beim Hören der letzten beiden Alben der Band war ich ein wenig enttäuscht; jedenfalls wenn ich sie im Vergleich zu diesem Konzert betrachtete. Ganz anders ist das bei -Vanitas- aus dem Jahr 2007. Hier ist genau der Pathos und die musikalische Urkraft, die bei den Broilers direkt von der Bühne in die Zuschauermenge fährt. Ganz, ganz großes Kino für die Ohren. Ein Leckerbissen der deutschen Punkrock-Geschichte.

Anspieltipps: Der klassische Einstieg mit dem Preludio ist brillant. Danach holt einen -Zurück zum Beton- in die Wirklichkeit zurück. Gitarren, die die Luft mit Noten zerhacken und ein glühendes Schlagzeug sind die Bestandteile des Songs. -Meine Sache- ist einer der Klassiker der Broilers. Sammy Samaras Text und die Musik gehen eine starke Fusion ein. Es darf heftig mitgesungen werden. -Vanitas- erinnert ein wenig an die besten Stücke der Queens of the Stoneage. Kraftvoll und punkig rau strömt -Alles was ich tat- aus den Boxen. -Lost Soul- ist fast schon ein Liedermachersong. Eine Hymne für die Liebe ist -Punkrock Love Song-. Es beginnt mit einer Ukulele und endet im harten Rock. Das ist -Heute schon gelebt-. Dass die Broilers auch Reggae können beweist -Schönheit, Das Biest-. Der Song -Weißes Licht- ist ein tanzbarer Frontalangriff auf die Ohren. Der Rausschmeißer -Halt den Sommer fest- beendet eines der genialsten deutschsprachigen Alben dieses Jahrtausends.

Dem ein oder anderen Hörer mag das ein Schuss Pathos zuviel sein. Aber ich denke, in der Musik ist das erlaubt. Schließlich ist das eine Illusion und nicht das richtige Leben. Die Illusion, die uns die Broilers mit ihrem Album -Vanitas- bescheren, ist hart und sanft zugleich. Ein musikalischer Punkrocktraum für alle, die auf die Sex Pistols oder The Clash standen und auch gern mal die Texte verstehen wollen. Leider sind die Broilers den 2007 beschrittenen Weg nicht weiter gegangen. Ihre neuen Songs haben nicht diese Urgewalt, wie sie auf -Vanitas- zu spüren ist. Ich hoffe, das ändert sich wieder. -Vanitas- ist ein Meilenstein. Wer die Band mit diesen Songs auf der Bühne sehen kann, sollte das auf gar keinen Fall versäumen.
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am 19. Juli 2007
Die Broilers habe ich seit ihrer ersten Single auf SCUMFUCK MUCKE immer
begleitet und die Band wurde mit (fast) jedem Tonträger besser und mit
dieser CD hat sie einen Höhepunkt erreicht, der schwer zu Toppen sein
dürfte, denn mit VANITAS haben sie alles richtig gemacht, auch wenn ich die Spielzeit ein wenig zu Lange finde, aber Kompromisse ist die Band noch nie eingegangen und deshalb könnt ihr Euch hier auf 66 Minuten Musik freuen, die zur Zeit in "unserer Szene" ihresgleichen suchen dürfte, denn was mir hier seit Tagen immer und immer wieder aus den Böxen dröhnt ist GANZ GROSSES KINO. Einige Fans vergangener Tage werden vielleicht laut aufschreien und nach dem Oi! Faktor fragen, doch denen sei gesagt, das die BROILERS schon lange keine "Oi!" Band im klassischen Sinne mehr waren, was doch auch Scheißegal ist. Wer bestimmt wie sich eine Band weiter zu entwickeln hat? Wer will ernsthaft sagen, welcher Stil diese neuen Songs jetzt genau haben? Schimpft es einfach Punk Rock und damit seid ihr immer auf der richtigen Seite, denn auch wenn einige Songs dieses kleinen Silberlinges etwas poppig sind, spielen die Jungs und das Mädel immer noch keine Popmusik. Auch wenn ab und an Reggae Anleihen hörbar sind, läßt sich bestimmt niemand jetzt Rastas wachsen/flechten und ein Flat dürfte auch niemand tragen, trotz Psychobilly Einflüsse. Ich als Rezent versuche ja auch fast immer ein( e ) Tonträger / Band in eine gewisse Musikalische Schublade zu stellen, aber hier scheint mir das vollkjommen fehl am Platze, denn was ich hier höre ist einfach VERDAMMT GROSSARTIGE MUSIK und jeder Song ist eine kleine Perle und alle Songs zusammen aufgereiht ergeben eine Perlenkette, die kaum bezahlbar
sein dürfte. Tracks bekommt ihr diesmal ganze 19x um die Ohren geknallt und Sammy singt endlich mal so, das auch ein jeder fast jedes Wort versteht, ohne das Booklet zur Hand nehmen zu müssen. Sammy scheint eh sehr viel Energie und VORALLEM GEFÜHL in den Gesang gelegt zu haben, denn manchmal hat man das Gefühl als ob er manche Song für dich alleine eingesungen hätte. Obwohl es mir schwer fällt einzelne Songs hervorzuheben (dafür sind alle Songs eigentlich gleich genial), so habe ich doch meine Lieblingssongs die da "Ruby Light & Dark, Zurück zum Beton, Lost Souls, Punkrock Love Song, Weißt du es schon" heißen und das PHÄNOMENALE Intro nicht zu vergessen , bevor dieses Ansatzlos in den Song "Zurück zum Beton" übergeht. Zum echten Artwork kann ich zur Zeit nicht wirklich ewas sagen, da mir nur die Promo CD der Plattenfirma vorliegt, aber da Sammy himself ja für das Artwork zuständig ist, dürfte das auch wieder ganz großes Tennis sein. Erscheinen wird das ganze als Limitiertes Digi Pack (danach kommt die CD in der stinknormalen Case Ausgabe) und als DOPPEL LANGSPIEL PLATTE, was bestimmt Vinylfreunde zum abspritzen bringen dürfte. Für mich ist das nicht die Scheibe des Jahres, sondern eine CD, die ich immer in den Top 5 auflisten werde, wenn man mich nach meinen Lieblings Tonträger ever fragen sollte.
PERFEKT ist der beste Begriff für dieses Meisterwerk. Gratulation! 1+ FRANK
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am 13. August 2014
Letze Woche bin ich mit dem Zug Von Middlesbrough ueber London nach Brussels (und zuruck) gefahren - die ganze Zeit hoere dieses Album auf einem Sony Walkman Kassette Spieler an!
"Meine Sache" ist himmlisch, naturlich; "Heute Schon Gelbt" ist pures Genie und fast weine ich wann "Held in Unserer Mitte " gehoert hatte!
Broilers "Vantitas" - Sternlich ***** A+ Was mehr kann man sagen?

MFG Broilers!

James Middlesbrough
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... zum letzten Album "LoFi", haben die "Broilers" mit "Vanitas" geschafft. Es gibt sehr wenige Bands, bei denen man von Album zu Album so deutliche Steigerungen erkennen kann, wie bei den Düsseldorfer Punkrockern. Der Härtegrad wurde etwas heruntergefahren, die Songs sind verspielter und graben sich sofort in die Gehörgänge ein. Dennoch geht der typische "Broilers"-Sound nicht verloren, auch wirkt "Vanitas" ehrlich, authentisch und wartet mit einer gehörigen Portion Eigenständigkeit auf. Die Musik und die Texte wirken "erwachsener" und auch "massenkompatibler" als auf den vorherigen Rundlingen, dennoch ist "Vanitas" noch weit davon entfernt "Mainstream" zu sein. Das man einen Keyboarder in die Band aufgenommen hat, wertet, meiner Meinung nach, die Musik weiter auf und bestätigt die Weiterentwicklung der "Broilers". Offensichtlich sind die 5 Düsseldorfer der Meinung, dass Stillstand nicht so ihr Ding sein soll, anders ist diese neuerliche Veränderung nicht zu erklären - ich finde das richtig gut!
Selbst nach mehrmaligem Hören wüsste ich jetzt nicht welche Songs ich hier als Anspieltipps benennen sollte, das gesamte Album bewegt sich auf einem ganz hohen Niveau, Schwächlinge oder Rohrkrepierer konnte ich keine finden. Deshalb empfehle ich jedem sich seine Lieblinge, aus einem ganz starken Album, selber herauszusuchen - ich bin sicher, die "Hitliste" wird bei jedem unterschiedlich sein!

Mein Fazit: Die "Broilers" haben es geschafft mit "Vanitas" noch eine Schippe draufzulegen und den starken Vorgänger noch zu toppen. Eine Weiterentwicklung ist für mich deutlich zu hören, "Vanitas" wirkt noch reifer und erwachsener - ein bärenstarkes Album!
Daumen hoch!
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am 19. Juli 2007
Absolut geil...!!
oivision.de schreibt:
"Die Broilers 2007. Wo stehen sie? Wo wird es hin gehen? Keine Band aus dem Oi! & Punk Bereich hat mehr musikalische Quantensprünge innerhalb des letzten Jahrzehnts gemacht als die Broilers aus Düsseldorf. Eine fortlaufende Weiterentwicklung war stets das, was die Band ausgemacht hat. Experimentierfreude und der Mut zur Eigenständigkeit steht groß auf ihren Fahnen. Entsprechend viel Kritik - hauptsächlich aus dem Proll-Oi! Lager - müssen sie sich gefallen lassen. Wie berechtigt und konstruktiv diese ist, muss jeder für sich ausmachen. Beeindrucken lassen sich die Jungs und das Mädel davon jedenfalls nicht - und das ist auch gut so! Denn Bands, die sich nicht weiterentwickeln und sich immer und immer wieder selbst im Kreis drehen, gibt es schon viel zu viele. Die Broilers sind da anders. Sie sorgen immer wieder für Überraschungen. Auch diesmal. Denn was bei Vanitas" abgeliefert wird, ist wahrlich etwas Besonderes. Der neue Longplayer ist mit dem 2004er Album LoFi" nur noch bedingt vergleichbar. Da ist man dankbar, dass man die 2 œ Jahre bis zum neuen Album mit der Split Single, die man zusammen mit Volxsturm 2006 veröffentlicht hat, überbrückte. Dort konnte man sich schon einmal einen Zwischenstand zu Gemüte führen. Die Musik war noch experimenteller als sonst, irgendwie softer, aber dafür umso geiler. Besonders kritisiert wurde, dass Sammy, das Stimmorgan der Broilers, sehr hohe Stimmlagen an den Tag legte. Nun ist wieder knapp ein Jahr vergangen und es ist ein weiterer Fortschritt der Band spürbar.

Vanitas" knüpft nahtlos an die Good Fellas..." Split Single an. Im Vergleich zu LoFi" ist der Sound etwas softer - auch verspielter, geht aber mindestens genau so gut ins Ohr und ins Blut über. Die Anlage sollte sehr laut aufgedreht werden und man sollte den Songs ein paar Eingewöhnungsdurchläufe geben, bis sie sich richtig in die Gehörgänge eingenistet haben. Doch im Gegensatz zum letzten Album geht es diesmal sehr schnell. Mit den LoFi" Songs konnte ich anfangs beispielsweise gar nichts anfangen, diesmal spürt man schon beim ersten Durchlauf, dass es sich hier um sehr geilen Stuff handelt. Auch Sammy setzt seine Stimme wieder in jeglicher Form ein. Das verwöhnte Ohr des geneigten Hörers kriegt musikalisch auch wieder mehr geboten, als es sonst sowieso schon der Fall war. Der Grundtenor ist der typische Broilers-Punkrock, der schon seit dem zweiten Album Verlierer sehen anders aus" den Ton angibt. Desweiteren werden wieder altbekannte Stilmittel wie z.B. der Ska-Sound eingebaut. Cris, der jüngst der Band beigetreten ist, um die Musik mit dem Keyboard, der Orgel usw. zu unterstützen, sorgt für eine deutliche Duftnote, die einen nicht unbeachtlichen Teil dazu beiträgt, den Sound jenseits jeglicher Proll-Oi! und Proll-Punk Ebenen zu katapultieren. Insgesamt wirkt die Musik sehr reif, noch immer eigenständig, verhältnismäßig massentauglich, ohne aber an Ehrlichkeit zu verlieren. Jeder, der auf die textlichen Ergüsse der Broilers steht, wird auch bei Vanitas" wieder das volle Programm abkriegen. Der Pathos kommt nicht zu kurz, auch Textstellen, die man sich als Slogans auf Shirts drucken könnte (wie Statt der weißen Fahne werdet ihr meinen Mittelfinger sehen") sind auch wieder zahlreich vorhanden und der Jokus kommt diesmal auch nicht zu kurz (...wir danken Hasselhof und dir für den Mauerfall"). Während der Song Wir gehen schonmal vor" die jugendliche Rebellion, respektive die Szene besingt, reiht sich der Opener Zurück zum Beton" würdig in die Reihe von Großstadtromantik Songs ein wie Deine Stadt" oder König des Viertels". Was mich wundert ist, dass die Broilers auf diesem Album ausschließlich auf Deutsch singen. Da man diverse englischsprachige Ausflüge auf dem letzten Tonträger zu verzeichnen hatte, ging ich davon aus, dass man auch hier weiter anknüpft - gerade was das internationale Publikum angeht, wäre dies vorteilhaft gewesen. Aber dies zeigt nur wieder einmal, dass die Broilers allgemein die richtigen Prioritäten setzen - nämlich das zu tun, worauf man Bock hat und nicht, was mehr Hörer rekrutieren würde.

Bei den ersten Durchläufen wirkt das Songpaket von Vanitas" noch etwas einheitlich. Erst bei genauerem Hinhören kristallisieren sich die Stärken der einzelnen Stücke heraus. Vanitas" braucht Zeit, wird dafür aber entsprechend lange in den Ohren und in den Anlagen der Hörer verweilen.

Zwar liegt mir nur eine Promo-Version vor und somit nicht das endgültige Album. Trotzdem kann man sich schon ein wenig einen Eindruck vom Artwork verschaffen. Sammy hat sich dem auch diesmal wieder angenommen und schon allein das Cover und der Vanitas" Schriftzug sprengen wieder alle Erwartungen. Das Titelbild zeigt eine Collage eines Totenkopfes mit diversen Messern, einen Schlagring und einer Eieruhr, was für viel interpretatorischen Spielraum sorgt.

Ein Intro und 18 Songs bei einer Spielzeit von satten 66 Minuten hat "Vanitas" in petto. Bei so einer Masse an neuen Songs und Eindrücken ist es schwer ein gerechtes Bild des Albums sich nach kurzer Zeit zu verschaffen.

Von daher belasse ich es hierbei für heute. Ich schließe diesmal nicht aus, dass ich zu diesem Album nach einigen Wochen noch einmal meinen Senf dazu gebe. Denn dann werde ich wahrscheinlich intensivere Eindrücke haben, als nach dem dritten Mal hören.
Bisher kann ich das Album jedenfalls schon mal allen, die mit dem Werdegang der Broilers kein Problem haben, uneingeschränkt empfehlen. Die Hörerschaft wird auch mit diesem Album noch einmal gehörig wachsen. Mal sehen, wie es weiter geht... (sk)"
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am 19. Juli 2007
Die Broilers habe ich seit ihrer ersten Single auf SCUMFUCK MUCKE immer
begleitet und die Band wurde mit (fast) jedem Tonträger besser und mit
dieser CD hat sie einen Höhepunkt erreicht, der schwer zu Toppen sein
dürfte, denn mit VANITAS haben sie alles richtig gemacht, auch wenn ich die Spielzeit ein wenig zu Lange finde, aber Kompromisse ist die Band noch nie eingegangen und deshalb könnt ihr Euch hier auf 66 Minuten Musik freuen, die zur Zeit in "unserer Szene" ihresgleichen suchen dürfte, denn was mir hier seit Tagen immer und immer wieder aus den Böxen dröhnt ist GANZ GROSSES KINO. Einige Fans vergangener Tage werden vielleicht laut aufschreien und nach dem Oi! Faktor fragen, doch denen sei gesagt, das die BROILERS schon lange keine "Oi!" Band im klassischen Sinne mehr waren, was doch auch Scheißegal ist. Wer bestimmt wie sich eine Band weiter zu entwickeln hat? Wer will ernsthaft sagen, welcher Stil diese neuen Songs jetzt genau haben? Schimpft es einfach Punk Rock und damit seid ihr immer auf der richtigen Seite, denn auch wenn einige Songs dieses kleinen Silberlinges etwas poppig sind, spielen die Jungs und das Mädel immer noch keine Popmusik. Auch wenn ab und an Reggae Anleihen hörbar sind, läßt sich bestimmt niemand jetzt Rastas wachsen/flechten und ein Flat dürfte auch niemand tragen, trotz Psychobilly Einflüsse. Ich als Rezent versuche ja auch fast immer ein( e ) Tonträger / Band in eine gewisse Musikalische Schublade zu stellen, aber hier scheint mir das vollkjommen fehl am Platze, denn was ich hier höre ist einfach VERDAMMT GROSSARTIGE MUSIK und jeder Song ist eine kleine Perle und alle Songs zusammen aufgereiht ergeben eine Perlenkette, die kaum bezahlbar sein dürfte. Tracks bekommt ihr diesmal ganze 19x um die Ohren geknallt und
Sammy singt endlich mal so, das auch ein jeder fast jedes Wort versteht,
ohne das Booklet zur Hand nehmen zu müssen. Sammy scheint eh sehr viel
Energie und VORALLEM GEFÜHL in den Gesang gelegt zu haben, denn manchmal hat man das Gefühl als ob er manche Song für dich alleine eingesungen hätte. Obwohl es mir schwer fällt einzelne Songs hervorzuheben (dafür sind alle Songs eigentlich gleich genial), so habe ich doch meine Lieblingssongs die da "Ruby Light & Dark, Zurück zum Beton, Lost Souls, Punkrock Love Song, Weißt du es schon" heißen und das PHÄNOMENALE Intro nicht zu vergessen , bevor dieses Ansatzlos in den Song "Zurück zum Beton" übergeht. Zum echten Artwork kann ich zur Zeit nicht wirklich ewas sagen, da mir nur die Promo CD der Plattenfirma vorliegt, aber da Sammy himself ja für das Artwork zuständig ist, dürfte das auch wieder ganz großes Tennis sein. Erscheinen wird das ganze als Limitiertes Digi Pack (danach kommt die CD in der stinknormalen Case Ausgabe) und als DOPPEL LANGSPIEL PLATTE, was bestimmt Vinylfreunde zum abspritzen bringen dürfte. Für mich ist das nicht die Scheibe des Jahres, sondern eine CD, die ich immer in den Top 5 auflisten werde, wenn man mich nach meinen Lieblings Tonträger ever fragen sollte. PERFEKT ist der beste Begriff für dieses Meisterwerk. Gratulation! 1+ FRANK
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am 29. September 2013
Ich persönlich kann nur sagen, dass ich das Album super finde und auch nach dem zigsten mal immer wieder höre.

Was man hier jetzt viel rezensieren soll weiß ich nicht daher fasse ich mich mal kurz:
Deutsche Texte, mit Inhalten zum Nachdenken und einige einach nur zum abrocken aber immer mit einer Aussage.
Also ich finds super und kann mich mit einem Großteil der Texte recht gut identifizieren.

Wer gute deutschsprachige Musik mag, liegt hier nicht falsch.
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am 24. Juli 2007
Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war als die Scheibe ihre ersten Runden in meinem Player drehte, muss ich doch sagen, das "Vanitas" ein sau geiles Stück Musik ist.

Textlich, sind die Broilers meiner Meinung nach eh ungeschlagen, so auch bei dieser Scheibe.
Eindringliche, durchdachte und gut gesungene Texte, werden hier in 18 von 19 Songs (1. is nen intro ohne Gesang) zum besten gegeben.

Mir sind seit der Veröffentlichung, nun immer wieder Sätze zu Ohren gekommen wie: " Ja aber die Stimme klingt total anders .. klingt alles zu kommerzig" usw.

Hierzu nun meine Antwort, die ich immer gebe.
Jede Band muss sich entwickeln sonst ist sie nach ihrem 2. Album Tod. Nehmen wir mal als Beispiele Fallout Boy, Billy Talent, Papa Roach.. da hören sich fast alle Songs, selbst auf nur einem Album gleich an. Wenn sie es dann doch schaffene ein 2. Album auf die Beine zu stellen hört sich das an wie das 1. Album mit anderen Texten. Die aber in genau dem gleichem Stil gesungen werden.
Was meines erachtens eh eine Emo und NuMetal Krankheit ist, aber das gehört hier nicht hin.

Also da habe ich es lieber, wenn sich eine Band so wandelt und weiterentwickelt, das ich bei jedem neuen Album ein "Wow das is ja mal anders" Gefühl habe. Anders ist also nicht immer schlecht!!!!

Tja und Musikalisch kann ich nur sagen, klarer Klang und frischer, teils sehr mutiger Sound ansich für jeden was dabei. Langsame Stücke, schnelle Stücke und was für die fahrt zum Stadion um in feier und gröhl Laune zu kommen, is auch dabei. Wenn man denn zum fussball geht ^^.

Also wer keine Angst vor neuen und frischen hat, sollte sich diese CD unbedingt kaufen!!!!
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