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Lange 35 Jahre ist es her, dass Nikolaus Harnoncourt und Gustav Leonhardt die legendäre Gesamteinspielung von Bachs geistlichem Kantatenwerk begannen und lange 13 Jahre haben sie sich dafür Zeit gelassen. Nun hat Warner diese epochale Aufnahme zum Budgetpreis neu aufgelegt, gut für den Geldbeutel, schade um die vielen ausführlichen Booklettexte und die Libretti der Kantaten, die im Gegensatz zu der früheren teureren Edition eingespart wurden.
Verglichen mit den derzeit vorliegenden kompletten oder kurz vor der Vollendung stehenden Kantatenzyklen anderer Interpreten (Rilling, Leusink, Koopman, Gardiner, Suzuki) fällt bei dieser ersten Gesamteinspielung auf historischen Instrumenten die akribische Leidenschaft auf, mit der die Interpreten hier damaliges Neuland betreten haben. Vielleicht ist, besonders bei Harnoncourt, manche Phrase etwas zu direkt buchstabiert, doch verglichen mit den allzu perfekten, manchmal sogar glatten neueren Aufnahmen erfrischt der auch für den heutigen Hörer immer noch hochvitale Zugang zu den oft sperrigen und komplexen Werken des Thomaskantors, nirgends schleicht sich Routine ein. Auch wenn manche Bläser hörbare Schwierigkeiten mit ihren Instrumenten haben und nicht jeder Knabensopran gleich gut singt, ist das Niveau aller Beteiligten auch noch nach Jahrzehnten erstaunlich hoch. Besonders der glasklare Tenor von Kurt Equiluz setzt Maßstäbe, die in keiner späteren Aufnahme übertroffen wurden.
Für mich ist es die beste, da authentischste und engagierteste Gesamteinspielung dieses erstaunlichsten Werkkomplexes der Musikgeschichte. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 4. Januar 2014
Parallel zur ersten "klassischen" Gesamteinspielung der geistlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs unter der Leitung Helmuth Rillings (eingespielt 1970-1984) entstand in den Jahren 1970 bis 1988 unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt (mit dem Concentus Musicus Wien) bzw. Gustav Leonhard (mit dem Leonhardt- Consort) die erste Gesamtaufnahme in "historischer Aufführungspraxis" (und damit die zweite abgeschlossene Aufnahme der Bachschen Kirchenkantaten).
Dem Bemühen, sich dem Originalklang der Bach- Zeit zu nähern, entspricht die begrüßenswerte Verwendung reiner Knabenchöre, der allerdings, da unterschiedliche Ensembles herangezogen wurden (Tölzer Knabenchor, Wiener Sängerknaben, Collegium Vocale Gent und King's College Choir Oxford), die Einheitlichkeit und klare Linie etwas fehlt, ein Manko, an dem freilich das gesamte Projekt auch durch die doppelte Leitung krankt. Bei der Instrumentierung wird freilich stark übertrieben, die Besetzung ist durchweg zu klein und damit fast schon kammermusikalisch, die Interpretation geht zu wenig in die Tiefe, sondern bleibt durchweg kühl- akademisch.
So ist die gesamte Aufnahme als sehr dünn und flach zu bezeichnen, für den Kenner beim ersten Hören, zumal interpretationsgeschichtlich, durchaus interessant, auf die Dauer aber die Ohren doch recht strapazierend und für eine Gesamtaufnahme, insbesondere, wenn man sich dann nur diese anzuschaffen gedenkt, eigentlich ungeeignet.
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