Kundenrezensionen


94 Rezensionen
5 Sterne:
 (89)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


79 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Thrash Metal Album aller Zeiten!
Wer wagt mir zu widersprechen, dass wir es hier mit dem definitiv besten Thrash / Speed Metal Album aller Zeiten zu tun haben? Aber ich denke doch mal, dass 99 % aller waschechten Metaller mit mir da einer Meinung sind. Die restlichen 1% sollten zumindest anerkennen, wie wichtig diese Scheibe den heutigen Metal geprägt hat. Überlegt doch mal ernsthaft:...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2006 von Sascha Hennenberger

versus
7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen höher - weiter - schneller...
Servus Leute! Jetzt kommt mein „Suicide by Thrash (Speed) Metal Fans“…

Ja mein Gott - es ist schon geil! Let’s get the party started… Aber wie lange? Ich jedenfalls bekomme bei diesem Album nach spätestens 10 Minuten Hirnsausen…
Als geborener Bluesrocker kam ich zum Hardrock, es folgte der klassische Heavy Metal...
Vor 19 Monaten von Leicar7 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 210 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

79 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Thrash Metal Album aller Zeiten!, 3. Oktober 2006
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Wer wagt mir zu widersprechen, dass wir es hier mit dem definitiv besten Thrash / Speed Metal Album aller Zeiten zu tun haben? Aber ich denke doch mal, dass 99 % aller waschechten Metaller mit mir da einer Meinung sind. Die restlichen 1% sollten zumindest anerkennen, wie wichtig diese Scheibe den heutigen Metal geprägt hat. Überlegt doch mal ernsthaft: Würde der moderne Death, Thrash, Black Metal oder Grindcore wirklich so klingen, wenn es "Reign in Blood" nicht gegeben hätte? Ich denke nicht! Obendrein enthält die Scheibe noch einige kontroverse Themen, die unter anderem wegen dem Opener "Angel of Death" auf einige Gemüter schlugen. Doch der Reihe nach:

Eröffnet wird das Festspiel des aggressiven Metals mit eben genanntem Song, welcher auch heute noch jedes SLAYER Konzert beendet. Waren die Metaller sich damals bei "Hell awaits" einig, dass dieses Werk das Nonplusultra darstellen würde, wurde dies mit "Angel of Death" binnen weniger Sekunden widerlegt. Dieser Song bot einfach alles, vom schnellen Geholze, treibenden Doublebass (die man von "Praise of Death" gewohnt war!), abwechslungsreichen, aggressiven und technischen Riffs, sowie dem markanten Gesang von Tom Araya, der sich mit dem Text "Angel of Death, Monarch to the Kingdom of the Dead, infamous Butcher, Angel of Death" unweigerlich ins Gehirn hämmerte. Krönender Abschluss ist hier der Schluss, wo wohl jeder dein Eindruck hat, dass das Schlagzeug von Dave Lombardo gleich unter dem Doublebass Gewitter zusammen bricht. Langsamer und treibend geht es mit "Piece by Piece" weiter, doch ist dies nur kurze Täuschung, denn nach wenigen Sekunden bricht bereits wieder die Hölle auf Erden los. Thematisch geht es hier selbstverständlich nicht weniger blutig zu, befasst man sich hier mit der Faszination, die Tom nicht mehr loslassen wollte, den Massenmördern: "Modulistic Terror, a vast sadistic Feast, the only Way to exit is going Piece by Piece". Heftig, heftig, denn nach bereits 2 Minuten ist das Massaker bereits wieder zu Ende. Doch war das bei weitem noch nicht der Mindestrekord, denn der wird erst mit den 1 Minuten und 40 Sekunden dauernden "Necrophobic" und dazu ein Text, denn manche Bands in 5 Minuten nicht unterkriegen. So viel ich weiß soll dieser Song mit 248 bpm nach "Raining Blood" (247 bpm) auch der bis dato schnellste sein den SLAYER bisher komponiert haben.
Danach folgt mit "Altar of Sacrifice" ein weiterer Hit in der Geschichte von SLAYER, der wieder mehr in die satanische Ecke tendiert und wesentlich aggressiver wirkt, als "Necrophobic", was vor allem an dem eindringlichen Riffing liegen dürfte. Untrennbar an den vorigen Song schließt sich danach gleich "Jesus saves" an (diese beiden Stücke kann man als Siamesische Zwillinge betrachte, die nicht voneinander getrennt werden sollten!). Nachdem mit einem unheilvollen Riff das Stück eröffnet wird, steigert sich die Spannung dermaßen, dass quasi wie eine Flutwelle der schnelle Part über den Hörer hereinbricht und nach kurzer Zeit schon wieder zu Ende ist. Wie viel Abwechslung man doch in nicht einmal 3 Minuten packen kann ist einfach abartig, sensationell und genial zugleich! Mit "Criminally insane" wird es auch nicht weniger abwechslungsreich. Irgendwie erinnert mich dieser Song an "Piece by Piece", wobei hier wohl für viele Death Metal Bands bereits der Weg geebnet wurde. Zumindest sind hier viele Ansätze erkennbar, was bei vielen anderen Bands später andauernd verwurstet wurde. Mit "Reborn" wird es dann wieder so richtig klassisch, hätte diese Nummer auch problemlos auf "Hell awaits" stehen können, wobei beim Hören irgendwie an "Necrophiliac" erinnert werde. Die geilste Textzeile ist hier zweifelsohne "...defy your morbid Declaration, leave you ripped and torn"! Jaja, damals hat der Hanneman auch noch schnelle Songs geschrieben, 2 Jahre später hat er uns vom Gegenteil überzeugt. Doch vorerst mal ist "Epidemic" an der Reihe, meiner Meinung nach dem schwächsten Stück auf "Reign in Blood", wobei qualitätstechnisch immer noch alles im grünen Bereich bleibt, das Stück allerdings nicht an die restlichen 9 Meisterwerke heranreichen kann. Das bessert sich mit "Postmortem" jedoch schlagartig! Ja, hoppla, das Stück dauert ja zur Abwechslung mal wieder länger als nur 3 Minuten. Das geilste ist hierbei das dämonisch, majestätische Eröffnungsriff, wobei auch die Strophe dem in nichts nachsteht. Abartig wird's erst wieder beim schnellen Part, da hier unmenschliches aus Kerry King und Jeff Hanneman herausgeholt wurde.
Nahtlos geht es auch gleich nach einem kleinen Soloduell mit der letzten Nummer "Raining Blood" weiter, dem wohl unheilvollsten, majestätischstem und einem der bekanntesten Metalsongs überhaupt. Welcher Metalfan weiß nicht, was nach den 3 Tom-Schlägen (Ta-ta-tam!) folgt! Ich kann mich noch sehr gut erinnern: Dynamo 1996 - es wurde langsam dunkel, die Bühne war in rotes Licht getaucht - überall Nebel und dazu das Feedback der Gitarren und dann begann es: Ta-ta-tam.... weiterhin Feedback, dann wieder: Ta-ta-tam... das Publikum gröhlte noch mehr als bei den ersten 3 Schlägen und es steigerte sich, als nach dem 6ten mal dann die Gitarren einsetzten. Das war Magie - das war perfekt! Disen Song umfasst eine dermaßen dämonische Aura, die ich nicht wage zu umschreiben, an die nicht mal die übelste Death oder Black Metal Band heran zu reichen vermag. Lest euch nur mal den Text durch, während der Song läuft - Kinder das ist Blasphemy: "Trapped in Purgatory, a lifeless Objects, alive. Awaiting Reprisal, Death will be their Acquisition" oder vor allem bei den Stakkato artigen Riffs unterlegt von den treibenden Doublebass von Dave Lombardo, wenn Tom ins Mikro keift: "Raining Blood from the lacerated Sky. Bleeding its Horror. Creating my Structure, now I shall reign in Blood" und danach Kerry und Jeff den Song mit einem wahren Soli-Massaker abschließen. Ausgeblendet wird das Ganze von einer Geräuschekulisse, die zumindest regnendes Blut darstellen soll und somit die Scheibe perfekt beendet.

Wer diese Scheibe zumindest nicht als Tape, Mini-Disc oder CD-R zu Hause stehen hat ist in meinen Augen kein wahrer Metalfan, den "Reign in Blood" gehört wohl zu den 10 wichtigsten Metal Scheiben, die je veröffentlicht wurden und ich glaube kaum, dass sich daran jemals was daran ändern wird! Mit "Reign in Blood" haben sich SLAYER bereits jetzt bzw. 1986 unsterblich gemacht und sich einen Platz in der ersten Reihe im Metal-Olymp gesichert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Thrash-Metal Album überhaupt, 2. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Anfang der 80er Jahre, als man die NWOBHM für das härteste hielt, was man mit Instrumenten auf eine Platte brennen kann, bildete sich in der Bay-Area in Californien eine neue, wegweisende Musikrichtung, der Thrash Metal. Neben der wohl bekanntesten Band dieses Genres, Metallica, erhob sich vor allem auch Slayer und trat die Thrash-Bewegung zusammen mit Metallica los. Ihr Debut, "Show no Mercy" sollte zu einem Klassiker werden und auch der düstere Nachfolger "Hell Awaits" stand dem Erstling in nichts nach. Als man dachte, es geht überhaupt nicht mehr besser, warfen Metallica 1986 "Master of Puppets" auf den Markt und im selben Jahr erschien auch "Reign in Blood" von Slayer. Beide Platten schlugen im Unterground ein wie eine Bombe, vor allem letztere stieg zum Maß aller Dinge in Thrash-Kreisen auf und das vollkommen zurecht.

Die Songs auf diesem absoluten Ausnahmewerk, wie es nie wieder eines geben wird, sind ausnahmslos Metal-Klassiker, die brachial und absolut rücksichtslos auf das Gehör des Hörers eindrechen.

Der Opener "Angel of Death", wegen seinem Text oft geschollten, ist es dennoch der mit geilste Song von Slayer überhaupt. Der unglaublich aggressive Aufbau bei diesem Song, die Virtuosität, mit denen Kerry King und Jeff Hannemann bei diesem Stück zu Werke gehen, der Hass in Tom Arayas Stimme und die donnernden Double-Bass Attacken von Dave Lombardo lassen nur zu einem Ergebnis kommen:

Bei diesem Stück handelt es sich einfach um einen der besten Metal-Songs ever und meiner Meinung nach ist es DER Slayer-Song überhaupt.

Ein weiteres Highlight ist "Altar of Sacrifice", mit dem traditionell -auch auf Konzerten danach folgenden- "Jesus Saves". Beides sind unglaublich harte und schnelle Nummern, bei denen vor allem Araya unglaublich schnelle Lyrics an den Tag legt. Besonders zweiterer gilt als einer der absolut härtesten Songs überhaupt.

"Postmortem" ist fast schon gemessen an den anderen Songs des Albums ein ruhiger Song, aber dennoch knüppelt und scheppert es an allen Ecken und Enden. Mit dem Ende dieses Songs beginnt der bekannteste Slayer-Song überhaupt, nämlich "Raining Blood", die wohl schnellste Nummer dieses Albums. Neben "Angel of Death" der beste Song des Albums und auch ansonsten in der Slayer-History ist dieser Song ganz oben anzutreffen. Ein eher kurzes Lied, das aber über seine gesamte Länge zu überzeugen weiß und einem einfach das Genick zucken lässt, dass man jede Sekunde des Songs vor einem Genickbruch steht.

Die Songs dazwischen sind allesamt auf einem unglaublich hohen Niveau, stehen aber hinter diesen Perlen etwas zurück.

Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Album seinen Ruf mehr als verdient. Wer nur ansatzweise etwas mit Metal und Thrash-Metal anfangen kann, muss dieses Album in seinem Regal stehen haben. Ein klarer Pfichtkauf!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Thrash-Metal-Klassiker!, 25. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Wer Thrash Metal mag, hat dieses Album natürlich in seinem Plattenschrank. Unglaublich, was hier abgezogen wird! Jeff Hannemans und Kerry Kings Gitarrenstil ist einfach unverkennbar - nicht "schön", aber sowohl in den schnellen Irrsinns-Riffs und den wahnwitzigen Gitarrensoli voller Power und kaum zu kopieren -, Dave Lombardo beweist einmal mehr, dass er einer der besten Schlagzeuger überhaupt ist und Tom Araya kreischt sich die Seele aus dem Leib. Die unglaubliche Aggressivität in der Musik, die spektakulären Tempowechsel und das Tempo an sich in jedem Song setzten damals Maßstäbe und blasen einem auch heute noch die Birne weg. Wenn ich zum Beispiel so richtig sauer auf irgend etwas oder irgend jemanden bin, kommt mir "Reign In Blood" zum Aggressionsabbau gerade recht, denn es gibt kaum eine Stelle zum Verschnaufen. Obwohl die CD nur ungefähr eine halbe Stunde dauert, ist sie ihr Geld auf jeden Fall wert. Die absoluten Hammer-Songs sind natürlich "Angel Of Death" und "Raining Blood", wenngleich allerdings jeder Song eine unglaubliche Intensität hat.
Um "Angel Of Death" gab es übrigens derartige Diskussionen, dass Slayer das Album schließlich bei einem anderen Label herausbringen mussten. Sicherlich klingt der Text zunächst einmal ganz schön heftig, aber es wäre falsch, die Band deswegen in die Nazi-Ecke zu stellen. Man weiß, dass Slayer gerne anecken und provozieren, was sie in diesem Fall damit tun, indem sie nicht ganz eindeutig Stellung beziehen, ohne dass sie jedoch irgendwelche dieser entsetzlichen Verbrechen "verherrlichen" würden. Im Gegenteil: Eigentlich muss jeder normal denkende Mensch wenn er von denen durch den Text beschriebenen Greueltaten liest oder hört, erst recht umso deutlicher erkennen, wie schrecklich das gewesen sein muss.
Auf jeden Fall ist das ganze Album ein einziger Kracher und so aggressiv wie kaum etwas davor und danach.
Für diesen Klassiker, dessen Musik wie gesagt Maßstäbe in Sachen Härte setzte, kann es nur die Höchst-Punktzahl geben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 10 Songs, 29 Minuten, 23. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Reign In Blood (Audio CD)
10 Songs, 29 Minuten Spielzeit und ohne Erbarmen mitten in die Fresse. Das sind wohl die passendsten Schlagworte, die man für dieses Thrash-Inferno finden kann. Als mir mein älterer Bruder anno 1990 ein Tape des Albums gab, wurden mir förmlich die musikalischen Leviten gelesen, die ich bis heute nicht vergessen habe.

Als damals siebenjähriger Pimpf kannte ich nur Metallicas "Master Of Puppets" und Venoms "Black Metal". Auf etwas derart brutales wie SLAYERs drittes Album war ich nicht gefasst. Aber ich fand es verdammt gut, nur dass ich damals noch nicht erfassen konnte, warum ich es gut fand.

Heute, 20 Jahre und gut 600 Durchgänge später, weiß ich, dass mir mein Bruder nicht nur ein irgendeine Thrash-Platte, sondern meiner bescheidenen Meinung nach sogar das beste Metalalbum aller Zeiten übergeben hat. Niemals wieder klang Thrash Metal so fies, ultrapräzise gespielt und knüppelhart wie auf diesem Meilenstein.

Man kann von SLAYER halten, was man will, aber diese Scheibe MUSS man kennen. 'nuff said.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ultimativ, 13. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
Jawohl Freunde, hier ist sie, DIE Thrash-Scheibe schlechthin. Die zusammen mit Testament's "The Legacy" wohl beste LP/CD ihrer Gattung. Musikalisch gesehen zumindest, denn textlich muß man sich schon fragen, ob die Jungs um Shouter Tom Araya noch alle beisammen haben. Ich erlaube mir einfach mal diese sehr fragwürdigen Auswürfe (allen voran "Angel of Death") mal als pubatäres Gestammel abzutun und halte mich mal an die musikalische Seite. Und die ist ein Kracher: oben erwähntes "Angel of Death" ist für mich der Thrash-Metal-Song schlechthin, brutal, kompromisslos, knallhart. Double-Bass-Drum daß man schon beim Zuhören Muskelkater und Krämpfe bekommt, Gitarren-Soli wie sie aus ner 45er Magnum nicht schneller geschossen kommen könnten und Tom's Gegröhle, daß einem Angst werden muß um den Ärmsten...Whuahhhhhhhh
Das Schöne an der Scheibe ist aber: so geht's ohne Unterlaß weiter!! Dummerweise halt nur ne halbe Stunde, dann ist der Spaß vorbei (o.k. auf der CD ist ein "Criminally Insane"-Remix und "Agressive Perfector", ein Stück vom "Show no Mercy"-Album, was die Spielzeit halt noch mal ein paar Minütchen verlängert). Egal bei welchem Track man dieses Album anspielt, es haut einem fast die Birne weg, so agressiv und hart schallt es aus den Boxen, ohne dabei in sinnloses, unhörbares Gebolze wie bei anderen Bands dieser Stilrichtung wegzudriften. Klasse, wie das abgeht, vor allem der gute Dave Lombardo macht mir hinter seiner Schießbude immer wieder Spaß, da könnt' ich grinsen vor Freude wie ein Kleinkind, wenn's nen Lutscher sieht, so wie der reinhaut.
Da auch der Sound nicht so ein Gematsche ist, sondern auch noch hammerhart daherkommt, steht die Benotung fest: Slayer, five points! Kaufen, Ihr Zottels!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Korrektur an david_dreamtheater, 16. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
"das geht einfach zu weit und es ist auch nicht witzig; es kann sich einfach keiner vorstellen, wie grausam damals in den KZs die Menschen völlig grundlos zu Tode gefoltert wurden. Von daher gehört es sich einfach nicht, zu beschreiben, wie jemand auf die Art und Weise wie in Auschwitz getötet wird oder jemandem einen "langsamen Tod" wie in Auschwitz zu wünschen. Was soll das?"
Ich möchte hierzu nur etwas sagen, nämlich dass die Botschaft des Songs wohl nicht ganz verstanden wurde...
Schon im Titel "Angel of Death" liegt ein Hinweis vor, der auf Dr. Josef Mengele, den Selektionsarzt von Auschwitz ("Spitzname": Todesengel von Ausschwitz - auf english eben Angel of Death) hinweist, der die im weiteren Verlauf des Textes geschilderten Torturen wirklich im Namen der Wissenschaft an hilflosen KZ-Insaßen durchgeführt hat. Nur die Versuche wie man halberfrohrene Menschen am besten wieder auftaut (diese Versuche wurden durchgeführt, um über der Nordsee abgeschossene Piloten besser versorgen zu können) auf die in den Textzeilen
...
Frigid cold, cracks your limbs
How long can you last
In this frozen water burial?
...
bezug genommen wird, stammen von einem anderen KZ-Arzt.
Aber diese kleine Ungenauheit möge Slayer wohl verziehen werden.
Für diese "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" wird Dr. Mengele in diesem Lied verurteilt
...
Auschwitz, the meaning of pain
The why that I want you to die
...
"you" ist in diesem Fall Dr. Mengele
auch in anderen Textpassagen finden sich Hinweise auf diese Verurteilung ("Infamous butcher", "Rancid Angel of Death" - infamous = berüchtigt, rancid = ranzig, wiederlich).
Das Problem das beim Verstehen dieses Textes auftaucht sind natürlich die wechselnde Perspektive und die subtilen Hinweise, wer mit dieser Passage angesprochen wird. Es heißt immer nur "you", obwohl teilweise Dr. Mengele und teilweise seine Opfer gemeint sind.
Außerdem bin ich der Meinung, dass es eine Schändung der Erinnerung der Opfer wäre, ihre Leiden totzuschweigen.
"Aus den Augen, aus dem Sinn", was in diesem Fall natürlich nicht passieren darf, da in Zukunft solche Ereignisse um jeden Preis verhindert werden müssen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aaarrrghhh....., 25. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Reign in Blood (Audio CD)
... ist das geil. Was für eine Mörderscheibe. Zwar gefallen mir "Show no Mercy" und "Seasons in the Abyss" noch besser, aber da kann "Reign in Blood" ja nichts für. Für die Entwicklung extremer Musik war "Reign in Blood" sicher wichtiger als alle anderen Scheiben von Slayer oder irgendwelchen anderen Krawallcombos. Hier wird technisch derart perfekt gemeuchelt, dass sich bei Erscheinen der Scheibe die Herrschaften des englischen Kerrang dazu genötigt sahen, sich bei den Amis für Ihre Bemerkungen zu den beiden Vorgängerscheiben zu entschuldigen. Ein wenig mehr Abwechslung hätte zwar nicht schaden können, aber bei einer Dauer von nicht mal 30 Minuten (Originalversion) fällt das nicht weiter ins Gewicht.
Wirkliche Kritikpunkte sind dann auch die für meinen Geschmack doch sehr knapp bemessene Spielzeit und die doch äußerst fragwürdige lyrische Ausrichtung. Da bevorzuge ich doch die Black Metal-Thematik von "Hell awaits" und "Show no Mercy".
Trotzdem, gehört "Reign in Blood" natürlich in jeden Haushalt und sollte, soweit nicht anders verordnet, zumindest 3x wöchentlich im CD-Schacht rotieren.
Ihre therapeutische Wirkung nie verfehlen: "Angel of Death", "Altars of Sacrifice", "Jesus saves", "Epidemic" und der famose Doppelpack "Postmortem", "Raining Blood".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tom Araya is our Elvis, 7. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Reign In Blood (Audio CD)
Slayer`s legendärer 28-Minuten-Schocker von 1986 ist nicht nur Pflichtprogramm für jeden Schwer-Metaller, sondern stellte auch eines der ersten Werke des Genres dar, das auch popkulturelle Beachtung erntete. Dies lag einzig und allein an Slayer`s Zusammenarbeit mit dem damaligen Hip Hop-Produzenten Rick Rubin. Rubin, der bis vor dieser Produktion ausschließlich mit Rap- und Hip Hop-Künstlern wie LL Cool J, Run DMC oder Jazzy Jay zusammenarbeitete, bot der jungen Band aus Kalifornien einen Plattenvertrag bei seinem eigenem Label "Def Jam" an und nahm mit ihnen ihr drittes Album auf. "Reign In Blood" ist nicht wie die meisten Trash-Metal-Alben dieser Zeit aufgebaut und verzichtet auf ausgedehnte Instrumental-Passagen und einem dramaturgischen Aufbau. Das Album zeichnet sich viel eher durch seine blitzschnellen Songs und deren erbarmungslosen Härte aus und ist dem Hardcorepunk oft sehr nahe. Die Gitarristen Kerry King und Jeff Hannemann spielen sich bis an die Schmerzgrenze zum Krach und liefern sich ein Duell nach dem Nächsten. Die permanenten Wechsel zwischen unruhig umher-schwirrenden, oft sehr schnellen- aber auch langsameren, Rhythmus-Gitarren und chaotisch-quietschenden Soli sind druckvoll und dynamisch. Die Texte drehen sich oft um Mord und Gewalt und sind nicht selten kontrovers. So wurde Jeff Hannemann`s "Angel Of Death" noch viele Jahre später Koketterie mit NS-Symolik vorgeworfen. Auf späteren Alben, ebenfalls unter der Regie Rick Rubins, konnte die Band sich musikalisch positiv weiterentwickeln und ihren Erfolg vergrößern. "Reign In Blood" wird aber wohl immer ihr fiesestes und bissigstes Werk bleiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht lesen....KAUFEN!, 30. Dezember 2011
Von 
Dennis Köllner ""Schnittchenteller"" (Recklinghausen, westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reign In Blood (Audio CD)
Wenn Sie dieses Produkt kaufen, haben sie die Möglichkeit das BESTE THRASH METAL Album aller Zeiten in Ihr CD Regal einzusortieren. Jeder halbwegs gescheite Heavy Metal Fan wird Ihnen dies bestätigen. ich selbst habe dieses Album mit 14 erworben (bin jetzt 37) und kann Ihnen sagen.....JUNGE!JUNGE!JUNGE!Reign in Blood ist und bleibt ein musikalischer tritt in den Ar...!!!PUNKT!!!!!Schöne Grüße aus Recklinghausen.....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Thrash Metal Album aller Zeiten, 20. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Reign In Blood (Audio CD)
Also hallo ersmal ich bin 17 Jahre alt und seit ca einen halben Jahr Slayer Fan.
Hab Slayer bis jetzt einmal Live erlebt.
Nun zu den Songs:
1.Angel of Death
Mein lieblings Slayer lied bis jetzt. Der Song beginnt mit einen genial Riff
bis dann Daves Drums hinzukommen und dann auch noch der genial Schrei von Tom
Araya. Der Song handelt von den versuchen von Dr. Josef Mengele in Auschwitz.
2.Piece by Piece
Genialer Riff bei diesem 2 Minuten Song. Der Text von Kerry Kings ist sehr brutal
aber das ist ja nich schlimm. Der Song im gesamten: Genial
3.Necrophobic
Wieder genialer Riff. Der kürzeste im Album mit 1:40 aber keineswegs der
schlechteste
4.Altar of Sacrifice
Guter anfangsriff. Sehr Satanischer Text der von einer opferung einer Jungfrau
hadelt wodurch dann der priester satanische kräfte bekommt. Sehr gutes Gitarren
Solo von Hanneman.
5.Jesus Saves
Fangt direkt mit dem ende von Altar of Sacrifice an. Der Song beginnt eher etwas
langsam als der rest. Wird aber dann extrem schnell.
6.Crimminaly Insane
Sehr guter song mit gutem Gitarren Solo. Auch sehr extremer Drum-Takt wieder (wie
eig. bei jedem song auf dem album)
7.Reborn
Das schnellste Lied auf dem Album. Tom Araya singt so schnell das er manche Silben
verschluckt.Mit 2:11 wider ein kurzer Track.
8.Epidemic
Wieder guter extrem Trash.
9.Postmortem
Sehr gutes Lied. Mit genialen Araya Schrei. Wenn der in der mitte mal langsam ist
meint man schon das es aus ist aber dann wird nochmal übelst aufgezunden. Bis
dann dieser Regen kommt und direkt zu
10.Raining Blood
überleitet. Nach 20 sek. Regen und Drumschlag Intro dann der bekannteste Slayer
Riff überhaupt. Eifach genial.

Für mich ist Reign in Blood eines der wichtigsten Metal Alben der Metal geschichte
und sollte jeder Metalhead auch besitzen. Man sollte trotzdem vorher reinhören.
Denn dieses Album ist sehr extrem und Slayer gefällt sicherlich nicht jeden, wie
z. B meinem Vater er ist zwar großer Rainbow, Black Sabbath, Dio, Manowar-fan
aber Slayer ist ihm zu extrem.
Also vorher reinhören aber jeder der extremen Metal mag wird dieses Meisterwerk lieben, den ist mit seinem 30 Min. eines der besten Thrash Metal Alben aller Zeiten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 210 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xae587d74)

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen