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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Urlustiges Spiel mit viel Phantasie und Geschmack
Als ich Jack Keane das erste mal gespielt habe, war dies die Demo-Version.

Natürlich habe ich mir sofort das Spiel gekauft, als es heraus war.

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass hier Adventurefans ganz auf ihre Kosten kommen.

Das Spiel ist mit sehr viel Witz gemacht. Der Kapitän Jack Keane (mit einer sehr bekannten...
Veröffentlicht am 20. August 2007 von M. Kunze

versus
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglaublich überbewertet
Bei den durchweg hervorragenden Rezensionen konnte ich dem Spiel einfach nicht widerstehen, endlich ein neues Monkey Island (zumindest vor Teil 4), ein Day of the Tentacle - aber up to date, die Widergeburt eines Genres! So landet das Spiel auf Platz zwei der Adventure all-time-charts der Gamestar-Redaktion. Nur Monkey Island 3 konnte mehr Ruhm anhäufen. Das ist doch...
Veröffentlicht am 7. Mai 2009 von MHE


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglaublich überbewertet, 7. Mai 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Bei den durchweg hervorragenden Rezensionen konnte ich dem Spiel einfach nicht widerstehen, endlich ein neues Monkey Island (zumindest vor Teil 4), ein Day of the Tentacle - aber up to date, die Widergeburt eines Genres! So landet das Spiel auf Platz zwei der Adventure all-time-charts der Gamestar-Redaktion. Nur Monkey Island 3 konnte mehr Ruhm anhäufen. Das ist doch mal ein Wort!
Jammer ... man muss vermuten, dass die Rezensenten voneinander abgeschrieben und in alten Erinnerungen an frühe Lukas Arts - Zeiten ein Spiel belobhudelt haben, dass es in dieser Form nicht verdient hat ... ich stehe vor einem Rätsel.

~~ Story ~~
Jack Keane bietet eine Geschichte, aber wir reden ja auch von einem Adventure, das sollte man derartiges erwarten können. Spannende Szenarien, verwobene Handlungsstränge, überraschende Wendungen, das sucht man alles vergebens. Noch linearer könnte die Story nur noch geraten wenn direkt nach dem Start der Abspann käme. Alles ist vorhersehbar, die Charaktere bieten keine Entwicklung, eher wenig bis Null Tiefe.
Klischees machen nur Sinn, wenn man sie überzeichnet, nicht wenn man jedes erdenkliche in ein Spiel packt und ... und das wars dann. Es gibt interessante Schauplätze, aber gesehen hat man alle bereits in anderen Spielen, und in der Regel mit mehr Details und Liebe. Man muss das Rad gewiss nicht neu erfinden, aber mehr als ein aneinander gestückeltes alles-schon-mal-da gewesen sollte es dann schon sein.

~~ (Wort)witz ~~
Hier handelt es sich um einen der größten Pluspunkte :: so die durchgängige Wertung, aber sicher nicht meine. Es gibt ein paar flotte Sprüche, und ein paar hundert lahme. Seinen Gegenüber drei mal Kartoffelnase zu nennen, war bei Life of Bryan witzig, seinen Gegenüber 30 mal Kartoffelnase zu nennen, wie hier, ist keine Hommage an Monty Python, sondern kindisch. Leider bleibt Jack in Sachen Wortwitz konsequent auf dem Niveau einer deutschen Terry Pratchet Übersetzung, die zu den fiesesten gehören. Daraus ableiten zu wollen, was britischer Humor ist, ist goldig.

~~ Gameplay ~~
Man kann Jack relativ einfach und schnell durch die Bildschirme jagen, Dialoge und Zwischenszenen können übersprungen, alle Objekte zielsicher und nervenschonend angeklickt und kombiniert werden. Das bekommt nicht jedes Spiel hin und Jack ist hier vorbildlich.
Eine stellenweise so zickig-unsinnige Kameraführung kennt man allerdings sonst nur noch von Tombraider, und wer dort zum 27. Mal im selben toten Winkel von der Klippe gehüpft ist, weiß, was ich meine. Auch wenn Jack nicht als Fleischklumpen im Abgrund landet, nervt es unendlich, und das ist dann für ein Spiel tödlich.
Stattdessen habe ich Demut in Sachent Wegführung gelernt. Das kannte ich eher aus Action-Strategiespielen. Jack hingegen ist nicht in der Lage ein Objekt zu betrachten, das vor ihm steht, ohne einmal im Kreis durch den Raum zu gehen und sich orthogonal am Tisch auszurichten. Dieses noch-einmal-im-Kreis-durch-die-Szene-laufen-und-sich-neu-ausrichten nimmt lächerliche Ausmaße an, wenn Jack dabei um den Elefantentreiber, die Schranke, den Wachposten und einen Elefanten herum läuft um dann zu sagen #das geht so nicht#. Insgesamt sind einige Wege doppelt und dreifach zu gehen, sprich künstlich verlängert. Ein gutes Spiel hat das nicht nötig.

~~ Logik und Rätsel ~~
#Das geht so nicht# ist im Übrigen der häufigste Satz des Spieles. Das ist so unsäglich lieblos und überholt, dass sich andere Adventures (z.B. Geheimakte) darüber lustig machen. Geheimakte hat zu jedem Objekt einen sinnvollen Satz und sagt bei unsinnigen oder verfrühten Aktionen, warum das so ist, und was mehr Sinn machen würde. Jack hingegen muss wie Zack McKracken alles mit allem kombinieren, als sei das der heilige Gral vergangener Zeiten und sollte noch mal richtig ausgekostet werden.
Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass die Lösungen immer zumindest im Nachhinein logisch sind. Vollkommener Unsinn! Ja sicher ist es logisch, eine verschlossene Tür aufzutreten, aber wenn ich dazu wissen muss, dass eine Zaubernagelfeile und ein verwunschener Blumentopf an Ostermittag zu einem galaktischen Tür-durchtreten-Stiefel verschmelzen, ist das so planbar wie Schluckauf. Dass Jack im Tempel auf Säule A nicht steigen kann (Ich komme da nicht dran), wohl aber auf Säule B, und nach Besteigung von B dann doch problemlos auf A, hat doch nichts mit der notwendigen Einhaltung von Handlungsschritten zu tun. Es gibt keine Verbindung, keine Zwischenaufgabe, und Säule B ist nicht niedriger als vorher. Fazit: keines, es ist einfach Blödsinn.
Auch die Hotspot-Hilfe funktioniert nicht immer, hier habe ich also öfters in die Lösung geschaut und mit Fortschreiten des Spieles sogar ohne schlechtes Gewissen, weil ich nie im Leben auf die Lösung gekommen wäre.

~~ Technik ~~
Ab und zu ist mir das Spiel tatsächlich abgestürzt. Mein Rechner ist relative neu, und sauber aufgesetzt, ohne Schnick-Schnack-Treiber-Leichen. Da es KEIN Automatisches Speichern gibt (eine scheinbar exotische Anforderung) hat mich das beim ersten Mal gefühlte Stunden zurück versetzt.
Die Grafik ist ein Wechselbad der Gefühle. An sich ist alles in 3D nett umgesetzt, wenn auch detailarm und mit sterilen Hintergründen. Leider gibt es auch Szenen, in denen gar nichts mehr stimmt. Wenn der Oberpriester eine motivierende Rede am Leuchtturm hält, sieht das aus wie eine lila-graue Kartoffel auf grauem Matsch mit Backlight und aus der Teppich-Perspektive. Wer testet eigentlich sowas? Dazu ständig Clippingfehler, und über die Kamera-Umsetzung wurde genug gesagt. Dass ich Dinge aus einer Kiste nehmen konnte, die der Elefantentreiber erst ein Minute später überhaupt an diese Stelle setzt, ist aber wirklich unschön.

~~ Zusammenfassung ~~
Jack Keane ist nicht schlimm, aber weiß Gott auch nicht fesselnd. Es handelt sich um eine Sammlung von vielfach geklauten aber liebevoll verpackten Ideen. Es möchte alles auf einmal sein, klassisch und modern, witzig, locker und intelligent, logisch aber nicht zu einfach ... jeweils die Hälfte geht dabei schief. Die Witze sind platt, die Grafik simpel, die Story vorhersehbar und der Wiederspielwert auch nach Jahren vermutlich bei Null. Das Spiel ist nett, aber das ist die durchschnittliche Backwarenverkäuferin auch.

~~ Kaufempfehlung~~
Selbstverständlich habe ich die negativen Seiten hervorgehoben, die für ein Adventure gravierend sind. Entgegen all der geschilderten Probleme darf ein Adventure-Fan hier dennoch zugreifen, denn ein schlechtes Spiel ist es nicht. Es ist nur weit von dem entfernt, was andere Rezensenten hier glorifizieren. Deswegen sollte der geneigte Interessent Jack Keane erst kaufen, wenn der Preis bei 15 EUR angekommen ist, dann stimmt nämlich das Preis-Leistungs-Verhältnis.
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Urlustiges Spiel mit viel Phantasie und Geschmack, 20. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Als ich Jack Keane das erste mal gespielt habe, war dies die Demo-Version.

Natürlich habe ich mir sofort das Spiel gekauft, als es heraus war.

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass hier Adventurefans ganz auf ihre Kosten kommen.

Das Spiel ist mit sehr viel Witz gemacht. Der Kapitän Jack Keane (mit einer sehr bekannten Synchronstimme ;) ), begibt sich auf eine hochgeheime Insel, voller Gefahren.

Grafik:

Die Grafik im Spiel mag für Liebhaber von 16-Fachem Anti-aliasing und 1800er Auflösung vielleicht etwas schlicht wirken, doch finde ich, dass dies geradezu den Stil des Spieles markiert.

Ton:

Relativ nett. Besonders die Sprecher haben meistens urlustige Stimmen, bei denen man sich schon halb tot lacht, wenn sie den Mund aufmachen.

Abenteuer:

Das Spiel ist in dem Stil gehalten wie die alten Abenteuer-Klick-Spiele. Ein wenig wie Woodruff, falls sich jemand noch daran erinnern kann.

Es gibt große und kleine Rätsel, die einem den Weg blockieren. Natürlich, für Abenteuerprofis, die Nachts schon von anderen Welten mit verschiedenen Hindernissen träumen, sind diese nicht grade eine große Herausforderung, aber für den Anfänger definitiv sehr unterhaltsam.

Witz:

In dem Spiel gibt es sehr viele Scherze, und eine Menge Klischees werden auch genüsslich durch den Kakao gezogen, wie der legendäre Abenteurer, der hochgeheime Agent aus England (im Auftrag der Queen, versteht sich ;)), und der böse Doktor der fieses ausbrütet.

Das Spiel hat mir persönlich sehr gut gefallen, und lege es jedem ans Herz, der gerne Spiele wie Monkey Island, oder noch von früher Woodruff, gehabt hat.

Einen Stern zog ich dennoch ab, aus dem Grund weil das Spiel leider sehr linear verläuft, und die Grafik vielleicht einen Hauch besser hätte sein können.

Ansonsten ist das Spiel 1A
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jack Keane ist würdiger Monkey Island-Nachfolger!, 11. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Ja, ich kann es kaum glauben. Jack Keane macht wahnsinnig viel Spaß. Originelle und lustige Rätsel (leider für Profis ein bissl zu leicht), tolle Landschaften und wortwitzige Charaktere sind das Salz in der Piratenstory-Suppe. In der Tat sind einige kleinere Bugs im Spiel, die auf meinem Rechner jedoch keine größeren Probleme verursachten und ich das Spiel problemlos durchspielen konnte.

Das einzige Manko bei beiden Ankh-Adventuren war der viel zu kurze Handlungsstrang. Ruckzuck waren beide durchgespielt. Bei Jack Keane ist die Story erheblich länger und das Spielende lässt überraschender Weise ziemlich auf sich warten. Hat mir wunderbare Stunden und Tage beschert!

Also ich kann dieses witzige Piratenadventure jedem Adventure-Liebhaber nur ans Herz legen. Ein MUSS quasi.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1A aber zu leicht für Adventure Profis, 14. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Ich habe das Game direkt am Veröffentlichungstag gekauft, bevor ich die Demo ausgiebig unter die Lupe genommen habe. Das Spiel hat eine 1A Synchronisation auch wenn einpaar Synchronsprecher verschiedene Rollen übernehmen was aber kaum auffällt da es Nebenrollen sind. Die Kulissen sind super schön gestallt, wenn auch ein bisschen Leblos. Die Rätsel sind für eingefleischte Adventure Freaks wie ich einer bin klar zu einfach. Diese Aspekt hat mich aber nicht davon abgehalten das Spiel bis zum Ende zu spielen. ich kann das Spiel nur jedem ans Herz legen der auf einen, wie bereits oft erwähnt wurde, würdigen Monkey Island Nachfolger gewartet hat.

Ich gebe dem Spiel 4 Sterne weil es für Eur 40,00 einfach zu teuer ist. Wären die Rätsel schwieriger gewesen ich ich nicht innerhalb von weniger als 24 Std. (habe nicht genau auf die Uhr geguckt)fertig gewesen, hätte ich auf jedenfall 5 Sterne gegeben.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovativ, 29. Juli 2007
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
JACK KEANE ist das beste humororienterte Adventure derzeit.

Hatte ich anfangs die Befürchtung, es würde sich um einen "Monkey-Island-Klon" von der Thematik her handeln, wurde ich eines Besseren belehrt.
Es gibt zwar Anspielungen aber JK entwickelt, nach sehr sehr kurzer Spieldauer einen eigenständigen Reiz, dem man sich beim besten Willen nicht entziehen kann.

Die Rätsel sind fast immer logisch und fair, ich bin jedenfalls gut vorangekommen und die Erfolgserlebnisse häuften sich.

Die Charakterisierung der einzelnen Personen ist liebevoll gemacht und über die Qualität der Synchronsprecher muß man nicht sprechen, durch die Bank erste Sahne.

Zur Technik:
Nicht immer superflüssig und die Hotspots, die sich mittels der "X"-Taste aufblenden lassen, sind nicht immer korrekt gesetzt, schade.

Die Musik ist passend und sehr gut eingesetzt.

Hübsches Feature ist das freischaltbare Bonusmaterial, so schaut man natürlich noch genauer hin, ob man nicht doch noch einen Bonusgegenstand findet.

Zusammengefasst, wer rätseln und nebenbei lachen will, UNBEDINGT ZUGREIFEN !!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spaßig !!!, 1. November 2008
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Es gibt Adventures die in erster Linie Knobelspiele sind - Und es gibt welche, die sich eher als interaktiver Film verstehen. "Jack Keane" versucht das Beste aus beiden Welten zu kombinieren und macht dabei eine wirklich gute Figur. In sehr hübscher 3D-Comic-Grafik mit vielen Filmsequenzen und klassischer Point&Click Steuerung wird eine ebenso spannende wie unterhaltsame Geschichte erzählt, die sich selbst nicht all zu ernst nimmt und im Vergleich zu anderen Adventures angenehm lang ist.

In seinem Bemühen dem bösen Dr. T. das Handwerk zu legen und die Welt zu retten, muss Jack allerhand Abenteuer bestehen, um seine eigene Vergangenheit zu ergründen, dass Herz einer holden Schönheit zu gewinnen, lebensbedrohliche Prüfungen einer mysteriösen Religionsgemeinschaft zu meistern, eine Hochzeit zu retten und vieles mehr. Dabei kommen weder Spannung, Humor noch Romantik zu kurz. Sehr positiv hervor zu heben ist auch, dass diese Qualität über die ganze Spiellänge gehalten wird und nicht - wie einigen anderen Vertretern des Genres - gegen Ende rapide nachlässt.

Neben der eigentlichen Geschichte überzeugen auch die schrulligen Charaktere zu denen man schnell eine Verbindung aufbaut und ins Herz schließt. Dafür ist es absolut von Vorteil, dass man nicht in jedem Abschnitt nur mit neuen Gesichtern konfrontiert wird, sondern alte Bekannte regelmäßig wiedertrifft. Die sehr gute Vertonung bekannter deutscher Synchronsprecher tut ihr übriges.

Das Design der Rätsel erreicht diese Qualität nicht ganz, bietet aber noch immer soliden Rätselspaß und ist weit mehr, als sich einfach nur durch die Geschichte zu klicken. Profi-Knoblern könnte es über weite Strecken trotzdem zu leicht sein, was aber andererseits auch Anfängern schnell Erfolgserlebnisse beschert und dafür sorgt, dass man die Geschichte ohne größere Frustmomente erlebt. Richtig unlogische Stellen sind mir kaum aufgefallen. Wenn es harkt, liegt es meist an den Tücken der Technik. So schön die 3D-Umgebung nebst fester Kamera auch ist, sorgt sie mitunter für schlechte Übersicht und die Hot Spot Anzeige funktioniert leider auch nicht fehlerfrei, so dass es vorkommen kann, dass man wichtige Gegenstände und Orte auf den ersten Blick übersieht.

Ein weiteres kleines Minus gibt es dafür, dass auch die Programmierung nicht völlig ausgereift wirkt. Dass die Spielfigur manchmal in der Hintergrundgrafik versinkt, mag noch als Schönheitsfehler durchgehen, dass das Spiel gelegentlich abstürzt (unter Vista) ist schon ärgerlicher. Regelmäßiges Speichern sollte man sich angewöhnen.

Trotz dieser Kritikpunkte machen die Abenteuer von Jack und Amanda sehr viel Spaß und bieten genug Potenzial für eine Fortsetzung. Den Kult-Faktor der besten Lucas Arts Adventure erreicht das Spiel zwar nicht, übertrifft aber im Genre der humorvollen Comic-Adventure alles andere, was zur Zeit sonst noch auf dem Markt ist.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super-Adventure! Kaufen!, 26. August 2007
Von 
Talani (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Dieses Adventure Spiel ist wieder so ganz nach meinem Herzen. Es ist um Längen besser als Ankh, die Macher haben sich selbst übertroffen. Die Grafik, der Anspruch, die Sprecher, der Witz und die verschiedenen Charaktere sind deutlich besser geworden. Jack Keane und seine Geschichte spricht mich auch wesentlich mehr an.
Die vielen verschiedenen Orte sind groß und abwechslungsreich gestaltet. Voller liebevoller Details. Immer wenn man glaubt alles entdeckt zu haben, gibt es doch noch eine Tür oder etwas worauf man (Jack) klettern kann, um einen neuen Teil zu erkunden. Super. Auch hier wechselt man zwischen Jack und Amanda. Super sind auch die Anspielungen (z.B. auf Gandalf/ Herr der Ringe). Der nackte und schleichende Jack ist eine wahre Augenweide, ebenso die badende Amanda....!
Die manchmal etwas zu kleinen Gegenstände und die Kamerafühung könnten noch einen Hauch verbessert werden - aber trotzdem volle Sternenzahl.
Keine Bugs, keine technischen Probleme, problemlose Installation.
Ganz klar - kaufen! SPITZE!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein Adventure, 16. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Jack Keane ist mein erstes Adventure seit langer Zeit gewesen. Ich hatte Monkey Island bereits gespielt in früheren Jahren und war nun gespannt, wie sich dieses Spiel im Vergleich dazu schlagen wird.

Als erstes will ich auf die positiven Aspekte kurz eingehen:
Die Charaktere sind brilliant umgesetzt. Die Dialoge sind witzig geschrieben und sehr gut synchronisiert mit guten deutschen Sprechern. Die Rätsel sind zu 90% eingängig und durch einfaches Probieren gut lösbar. Außerdem ist die Handlung/Storyline schlicht witzig und schlägt in Faktor Humor viele andere Konkurrenten auf dem Adventure Markt.

Nun zu gewissen kleinen Dingen die mich störten:
Das erste, was einem bald auffällt ist, dass die Kameraführung nicht immer die beste ist - noch verschmerzbar an den meisten Stellen. Was allerdings nicht so gut gelungen ist, sind die restlich 10% der Rätsel, die nur durch Querdenken und manchmal schieres, stupides Rumprobieren gelöst werden können. Für ein bestimmtes Rätsel habe ich z.B. eine ganze Stunden gebraucht nur um Festzustellen, dass die Lösung eigentlich viel zu kompliziert ist, als dass man durch kurzes intensives Nachdenken darauf stoßen könnte.

Alles in allem ist Jack Keane das momentan beste Adventure auf dem Markt und sollte daher - wenn sie sich für dieses Genre interessieren - ihr Vertrauen verdienen. Wer viel Humor erwartet und Zeit investieren will, um sich mal wieder die Seele 'gesund' zu lachen sollte zugreifen, denn es ist auf jeden Fall jeden Euro wert!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bestes Abenteuer der letzten Jahre, 28. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Als alter Fan der "Monkey Island"-Reihe war ich natürlich gespannt über ein neues Adventure mit ähnlicher Thematik. Und ich muss sagen, "Jack Keane" erreicht beinahe die Qualität, die früher fast selbstverständlich war. Die heutige 3D-Grafik wirkt zwar im Vergleich zu den liebevoll gezeichneten 2D-Szenerien vergangener Meisterwerke ein wenig steril, aber dafür wird sehr viel Humor geboten. Allein die Anspielungen auf diverse Filme sind zum Teil göttlich gut gelungen, von der extrem professionellen Synchronisation ganz zu schweigen.
Was anfangs etwas fehlt, ist die Musikuntermalung der Örtlichkeiten, wie man sie aus den "Monkey Island"-Klassikern kennt. Alles wirkt zu Beginn ein bißchen still. Dadurch braucht man recht lange, um sich in die Story und das Ambiente hinein zu finden. Später wird dieses kleine Manko aber vorbildlich behoben.
Alles in allem aber bleibt "Jack Keane" das mit Abstand beste Adventure der letzten Zeit. Wer ein Spiel mit Witz und Charme sucht, und dabei auch noch mehr als 20h unterhalten werden mag, kann bedenkenlos zugreifen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide, aber Potenzial verschenkt, 9. September 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Jack Keane (Computerspiel)
Jack Keane ist ein gut gemachtes Adventure. Durch die Unterteilung in verschiedene Abschnitte kann man sich häufig lästige Laufereien sparen, die Lösung muss fast immer zum Greifen nah sein.
Die Orte stimmen, die Figuren stimmen, die Story stimmt.
Das Figuren sind hervorragend gesprochen, viele davon durch bekannte
Synchronstimmen - am auffälligsten ist Thomas Danneberg, der dem britischer Geheimagent Montgomery seine "Johne Cleese" Stimme leiht (unfassbar, dass der gleiche Synchronsprecher auch Terence Hill und Arnold Schwarzenegger spricht!).

Die Rätsel sind bis auf wenige Ausnahmen fair, manchmal übersieht
man aber Orte (Kamera), Hintergrundgegenstände oder kämpft mehr mit
der Spielmechanik als mit dem Rätsel (Das Nest der Anaconda ist von 3 Stellen aus sichtbar, Lösung funktioniert nur vom "Sprungbrett").

In der von mir gespielten Version (1.0.0) waren einige Fehler, die aber nicht kritisch waren. Die Werkzeugkiste war das erste Mal unsichtbar, ich konnte sie 2 Mal öffnen (2. Schaufel). Die schon schlapp hängende Wäscheleine konnte man noch einmal abschiessen und bekam die
Gegenstände noch einmal. Läuft Amanda in Richtung Steilküste sieht man -wie schon bei Ankh - von den Orten die spielinternen Namen.

Das ich dem Spiel keine 5 Sterne gebe, liegt aber an anderen Punkten.
Lästig ist zum Teil, dass manche Dialogketten keinen Ausstiegspunkt haben, man also die ganze Litanei wieder über sich ergehen lassen muss, man kann die Tonausgabe abbrechen, aber nicht den Dialog.

Die Kamera ist teilweise ungünstig positioniert, nur durch kleine
Schritte tastet man sich am Ende erfolgreich in die gewünschte Richtung.

Gut finde ich die Idee, manche Rätsel auf verschiedene Arten lösen
zu können, aber bei Rätseln die das nicht vorsahen, war mir der
einzig richtige Lösungweg ein paar mal zu konstruiert,
andere Lösungen wären denkbar und greifbar gewesen, funktionierten
aber nicht (Matsch mixen, Fenster zerstören).

Beim Humor war mir das Spiel einfach nicht frech genug.
Es gab nette Anspielungen auf andere Werke, und auch
nette Hintergrunddialoge, aber meiner Meinung nach fehlte eine
Ebene vollständig, nämlich die witzige Kommentierung von
Aktionen des Spielers und der Dialog der Spielfigur mit dem Spieler.
So könnte die Spielfigur über andere Figuren lästern oder falsche
Lösungsansätze des Spielers bissig kommentieren.
In dem Bereich wurde viel verschenkt.
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