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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entspannte, intelligente Platte eines Künstlers...
..., der diesen Namen zurecht trägt.
Die musikalische Inszenierung dieses Albums ist ein wahres Geschenk!
Die Vielfältigkeit und die gelungene Zusammenarbeit mit Kanye West lässt die Juice-Nominierung zum Album des Monats leicht verständlich erscheinen.
Aber hinter dieser Musik steckt soviel mehr als eine "Auszeichnung", es ist eine...
Veröffentlicht am 29. September 2007 von chido

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen eine harte Nuss
"Finding Forever" braucht Zeit. Nach dem ersten Durchhören klingt vieles etwas uninspiriert und spröde. Songs wie "Drivin Me Wild" und "Southside" schrammen hart an der Grenze zur Eintönigkeit vorbei und werden nur durch ihre angenehmen Refrains gerettet. "So Far To Go" tröpfelt belanglos vor sich hin. Auch 98er Sound auf "The Game" und das abgenutzte...
Veröffentlicht am 1. September 2007 von atavisierer


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entspannte, intelligente Platte eines Künstlers..., 29. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
..., der diesen Namen zurecht trägt.
Die musikalische Inszenierung dieses Albums ist ein wahres Geschenk!
Die Vielfältigkeit und die gelungene Zusammenarbeit mit Kanye West lässt die Juice-Nominierung zum Album des Monats leicht verständlich erscheinen.
Aber hinter dieser Musik steckt soviel mehr als eine "Auszeichnung", es ist eine Lebenseinstellung, der man sich verpflichtet, wenn man sich diesem Horizont und seiner Facetten widmet. Das fängt beim verträumten Intro an, das sich leicht und locker in die Ohren windet.
Songs wie "Drivin' Me Wild" gehören zu dem besten, was ich dieses Jahr gehört habe. Ich rede hier nicht von Rap alleine, es ist ein Stück Musik - nicht beschränkt auf eine Stilrichtung.
Common gelingt ein Spagatsprung zwischen seinen musikalischen Wurzeln, seiner Liebe (Rap) und seinen Gedanken, die die Beats dieser Platte wie die treuen Weggefährten eines Hobbits auf seinem Weg zum finalen Ereignis erscheinen lassen. Es passt einfach.
Jedem, der auf der Suche nach "Bangern" oder "Radiohits" ist, muss ich leider von diesem Album abraten. Hier wird Musik gemacht, ohne Beachtung auf die Platin-Auszeichnung. Das ist Kunst, ein großartiges Stück Kunst.
Die Themen sind Common-typisch. Es wird philosophiert, Echtheit bestätigt, über den "One God" gesprochen, die Welt beobachtet, alles perfekt insziniert und umgesetzt.
Die Features passen perfekt zu diesen Gefilden. Will.I.Am begleitet Common auf "I Want You" so professionell wie eh und je. Es klingt einfach stimmig, wenn er die Hook anstimmt und man einfach nur den "Groove" dieses Songs verinnerlicht. (Streicher begleiten das wehleidige "I Want You" in der Hook, klasse Moment!)
Eine gewisse Lily Allen summt förmlich im Hintergrund des Songs "Drivin' Me Wild", ergreift dann den Gesang und Common nimmt in Parts sein Herz in die Hand.
Kanye West wird auf "Finding Forever" mit gut der Hälfte an Beats viel Raum gewährt, den er auch zu nutzen weiß. Das allerbeste daran ist allerdings, dass es dem Album eine Linie und eine Route gibt. Rundum gelungen!

Fazit: Common beschenkt uns mit diesem Album - im wahrsten Sinne des Wortes! Ein großartiges Album, dass sich homogen und geschlossen dem Hörer eröffnet.
Viele Songs davon so speziell, dass du sie nie vergessen wirst!
Viel Spaß beim Entdecken, Genießen und Weitererzählen! :)

Anspieltipp: "Missunderstood (Feat. Bilal)" - phänomenal!

MfG chido

P.S. Kanye Wests "Graduation" ist ebenfalls ein großartiges Album, unbedingt mal reinhören! "Stronger (feat. Daft Punk)" ist nur einer vieler gute Anspielpunkte!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hip Hop is dead???, 14. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Ein wohlbekannter Name des Hip Hops ist der Mann aus Chicago spätestens seit dem Album "Resurrection", welches Mitte der Neunziger erschien - damals kannte man ihn noch unter Common Sense (= gesunder Menschenverstand). Seitdem spitzen so einige Hip Hop-Interessierte die Ohren, wenn sich eine neue Scheibe des Concsious-Rapper in Richtung Plattendschungel bzw. in Richtung Hip Hop-Wüste bewegt. Erstens weil Common für ehrliche, intelligente, aber auch experimentelle Blackmusic steht. Zweitens weil sich das Musikgenre Hip Hop derart unerfreulich entwickelte, dass so manch Einer die Nase voll hat, sich vom allgegenwärtig gewordenen Charts-Hip Hop beprotzen zu lassen. Diese entstandene Nische des Genres nutzen nun wahre Hip Hop-Künstler wie Common, damit diese Musikkultur ihr Gesicht bewahrt. Wenn Talib Kweli sagt, er hätte, nachdem er "Resurrection" von Common hörte und lieben lernte, sich dafür entschieden MC zu werden, dann glaube ich ihm. Denn Common stand damals für etwas Neues im Hip Hop. Wo früher Public Enemy oder NWA auf die Regierung, das ungerechte System und den Rassismus "schimpften" und beispielsweise De La Soul für unbeschwerte Partystimmung a la Rappers Delight sorgte, was ja alles seine Berechtigung hat, da erschafft Common mit einer Gelassenheit und Positivität ein neues Bewusstsein des Hip Hops. Keine überspitzten Darstellungen von Gewalt oder Partygelagen, sondern authentische Geschichten über Menschen und deren Schicksale und seinen eigenen Gefühle und Erfahrungen, prägen seine Texte. Er macht Hip Hop zu etwas Greifbarerem, Realerem. Mitgefühl, Glaube und Verständnis sind sein Ausdruck. Schicksale einer Gesellschaft, so nüchtern wiederzugeben, wie sie passieren, kritisieren viel wirkungsvoller und subtiler die Urheber dieser Missstände. Nun stimmte Hip Hop erstmals nachdenklich, im positiven Sinne.

Wer sich also aktuell überzeugen lassen will, sollte mal ein Ohr für die neue LP "Finding Forever" riskieren. Nach "Be" die zweite Zusammenarbeit mit Kanye West. Über den sehr selbstverliebten und teilweise doch arrogant erscheinenden Kanye mag man halten was man will, aber in Produktionen für Rapgrößen wie Common leistet er verdammt gute Arbeit. Die Beiden harmonieren hervorragend zusammen. Ob nun "Start the Show", "The People", "The Game" bei dem DJ Premier unwiderstehliche Scratches beigesteuert hat, "U Black Maybe" oder "Forever Begins", hiermit beweist Herr West, dass man ihn ernst nehmen sollte. Auch wenn dies anhand seiner Soloalben und seiner eigenen Rapskills nicht immer einfach ist, da er mir zu oft in Richtung Pop abdriftet und seine Stimme und sein simpler Flow nicht so ganz meiner ist. Dennoch versteht er es maßgeschneiderte Beats zu kreieren, und das nicht nur für Common. Unbedingt Erwähnung finden sollte noch "I Want You" produziert von Will i am, mit einer wunderschön verträumten Hook, und mein Favorit "Misunderstood" produziert von Devo Springsteen, mit einem Traumsample von Nina Simones "Dont Wanna Be Misunderstood" und einem melancholisch weichem Beat. Außer kleinen Aussetzern wie z.B. die Hook von "Southside", ein Pflichtkauf für Leute mit gesundem Menschenverstand. Wenn Hip Hop, dann bitte so!!!

4.5 Stars!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finding a Masterpiece, 26. September 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Zwei Jahre nach ihrem ersten Geniestreich, erschufen Common und Kanye West 2007 mit "Finding Forever" ein Werk, das in meinen Augen das absolut großartige "Be" noch mal um ein Bisschen übertrifft. Das Konzept blieb ungefähr das selbe, nur etwas weiterentwickelt und verbessert, was man besonders daran merkt, dass Kanye noch mehr gesamplet hat, ohne dass man es eigentlich merkt, sondern traumhafte Instrumentals dabei herauskamen. Außer ihm produzierten noch will.i.am, J Dilla und Devo Springteen hier mit. Common's Stimme und Flow passen wieder einmal perfekt dazu und auch die Gäste um Lily Allen, Bilal, Dwele, D'Angelo und Lonnie Lynn fügen sich klasse ein.
Auch "Finding Forever" beginnt wie "Be" eher entspannt und zwar mit "Start The Show". Mittelschnelle Beats treffen auf eine lockere, frühlingshafte Melodie und auch ein paar eher elektrische Klänge, was die wohl größte Entwicklung zum Vorgänger ist. Common hier zuzuhören ist wieder einmal ein Traum, auch Kanye's Refrain, in dem er mit einer Art verzerrten Telefonstimme rappt und dabei von mystischen Frauengesängen begleitet wird, passt gut dazu. "The People" wäre von der etwas schnelleren Sorte, kommt durch seine Akustikinstrumente wie Cello und Klarinetten sowie den butterweichen Gesang von Detroit's Dwele aber auch sehr chillig daher und ist wieder mal so ein Song, der einfach nur Spaß macht. Über den Auftritt von England's Popsternchen Lily Allen war ich zunächst etwas überrascht, gleichzeitig auch sehr erfreut, denn ich mag sie wirklich gerne. Zusammen mit Common performt sie auf "Drivin' Me Wild", einem eher entspannten Lied, dass durch die abgefahrenen Hintergrundgeräusche und Common's hungrigen Flow jedoch sehr an Dynamik gewinnt, dazu von einem wunderschönen Hook Lilys vollendet wird. Nach all diesen Produktionen darf sich nun mal will.i.am mit "I Want You" versuchen. Sein Beat ist eher schlicht, versprüht das Feeling eines sommerlichen Lovesongs, was auch gut zur Message passt. Verfeinert wird das Ganze von immer mal wieder einsetzenden Synthies und will's Refrain mit seiner kratzigen Stimme. Wieder einmal großartig. Beim Beginn von "Southside" denkt man zunächst: "Was ist denn das für eine ruhige Nummer?", doch kaum ist man fertig damit, setzen auch schon gleich die krachenden E-Gitarrenriffs des Songs zum Einsatz, die diesen Gedanken sofort wieder verwerfen. Insgesamt eine Nummer, die ordentlich Abwechslung bringt und die Meister Common und Kanye in Bestform zeigt, allerdings sind mir ihre Lyrics etwas zu hochnäsig. Eine echte Bombe wird mit "The Game" gezündet. Der Beat ist einfach nur genial, klingt nach feinstem New Yorker Underground und geht einfach nur richtig gut ab, dazu kommen wahnsinns Scratches vom DJ-Gott höchstpersönlich: DJ Premier. Ein Routinier wie Common weiß natürlich wie er mit einer solchen Vorlage umgehen muss und spittet zuverlässig seine Reime. "U, Black Maybe" (feat. Bilal) und "So Far To Go" (feat. D'Angelo) zeigen uns wieder die entspannte, melodische und auch sehr soulige Seite von "Finding Forever", wissen wirklich zu gefallen und fügen sich gekonnt in das Gesamtbild ein. Auch "Break My Heart" geht in diese Richtung, ist allerdings als einziger Track vom Beat her etwas misslungen, wird jedoch von dem relaxten Refrain noch einmal aufgefangen und ist daher zweifelsohne hörbar. Passend zum nun immer näher rückenden Ende der Platte kommen mit "Misunderstood" und "Forever Begins" zwei echte Meisterwerke. Erstes ist eine eher bedrückende Nummer, die eine tolle dunkle Atmosphäre versprüht ohne düster oder böse zu wirken. Common rhymt passend dazu etwas ruhiger und einfach gut, Highlight des Liedes ist jedoch eindeutig der Hook von Bilal, der dazu den Welthit "Don't Let Me Be Misunderstood" von Nina Simone covert - einfach großartig! Der mit "Forever Begins" letzte Track ist schlicht und einfach gesagt Traumhaft und meiner Meinung nach auch das Beste, was "Finding Forever" zu bieten hat. Sein Instrumental das aus einer emotionalen Pianomelodie und ein paar Armeetrommeln besteht geht schon alleine unter die Haut, doch es wird durch Common, der hier wieder alles gibt, Feature Lonnie Lynn mit dem unbeschreiblichen Refrain und den Samples von Syreeta's "She's Leaving Home" zum absoluten Ohrenschmaus, von dem man eigentlich gar nicht genug bekommen kann. Ein perfektes Ende für ein perfektes Album.
"Finding Forever" ist für mich noch besser als "Be", da abwechslungsreicher und vielleicht auch etwas professioneller. Die Instrumentals erstrecken sich von gut bis göttlich, Common ist eh wieder eine Klasse für sich, die nur die wenigsten erreichen. Er und Kanye haben bewiesen, dass sie einfach gute Musik machen, die Herz und Seele erfrischt und begeistert und auch auf geistiger Ebene einiges bietet. Wollen wir hoffen, dass es mit G.O.O.D. Music so weitergeht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reale, nachvollziehbare Geschichten abseits des üblichen HipHop, 22. August 2007
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Mit seinem letzten Album "Be" hat der Chicagoer Rapper die Messlatte schon sehr hoch gelegt. Doch mit seinem siebten Album mit Hilfe des Produzenzen Kanye West (dessen Produktionsart ein wesentlicher Gütebestandteil ist) und einigen Gästen wie Lily Allen, D'Angelo, Black Eyed Peas oder DJ Premier schafft er diese locker. Geblieben ist sein Hang zu realen, nachvollziehbaren Geschichten abseits des üblichen HipHop - Geprotze. Neu ist der noch flauschigere, soulige und elegante Laidback - Sound, den er gemeinsam mit Kanye West ausbreitet. Die Samples von Paul Simon, Stevie Wonder, George Duke, Isley Brothers oder Nina Simone werden nie plakativ dargestellt, sondern es finden sich meist nur kurze, sich wiederholende Strukturen des ursprünglichen Sounds, die das Gesamtbild prägen. Und mit "Driving Me Wild" feat. Lily Allen könnte sogar ein internationaler Hit rausspringen. So könnte der Weg aus der derzeitigen HipHop - Misere aussehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album zum verlieben, 16. November 2007
Von 
Hosol Armin "U-DECKA" (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Dieses Album hat mich sehr gefühlvoll beeinflusst.
Immer wenn ich die Lieder the people oder i want you oder eben forever begins höre bekomme ich eine Gänsehaut.

Common schafft es mit der Hilfe von Kanye West ein sehr souliges abwechslungsreiches Album zu bieten.

Dieses Album ist kein Fehlkauf sondern wirklich ein Muss für jeden Hip-Hop-Fan, der ein Stück Geschichte in seinem Sortiment finden will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine neue Common Platte!!!, 5. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Lange habe ich auf die neue Common Platte gewartet und jetzt ist sie endlich erhältlich. Es wird wieder überall mit seinem vorgänger Album BE verglichen. Meiner Meinung nach ist es völliger Schwachsinn dies zu tun, denn Finding Forever ist ein würdiger Nachfolger. Über Commons Lyrische Leistung braucht man eigentlich nichts zu sagen, denn die ist wie immer unglaublich gut. Bei den Beats waren diesmal mehr Produzenten am werk als noch bei BE, wobei die meisten Beats natürlich von Kanye West produziert wurden. Die anderen Beats stammen von Devo Springsteen, Will.i.am und dem leider verstorbenen J.Dilla. Auch die Producer Legende DJ Premier hat bei dem Song "The Game", die Finger im Spiel gehabt. Schon beim Intro verliert man sich in dieser Wahnsinns Melodie und das Gefühl bleibt bis zum letzten Song bestehen. Es ist eigentlich unfair einzelne Songs hervor zu heben, da mir persönlich alle Songs gefallen, trotzdem muss ich mal den Song "Misunderstood" erwähnen, der auf einem Sample von "Don't let me be Misunderstood" von Nina Simone beruht. Common's berührendes Storytelling und die Stimme von Nina Simone ergeben eine starke Mischung. OK, man kann jetzt darüber diskutieren, ob 12 Songs nicht doch zu wenig sind. Aber ich persönlich, habe lieber ein Album mit 12 Songs, auf dem alle Songs stark sind, als ein Album mit 20 Liedern von denen aber nur 10 hörbar sind.

Mein Fazit:Wer echten und intelligenten Hip Hop hören will, der soll sich Finding Forever auf jeden Fall besorgen. Ich glaube, dass ein Album wie dieses, dass Herz eines jeden Hip Hop Heads höher schlagen lässt.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Common "Finding Forever" - das bessere Kanye Album?, 8. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Ich bin mit meinem Review deswegen etwas früh dran, weil ich noch nicht dazu gekommen bin mich mit dem Album intensiver zu beschäftigen. Und auch, weil ich weder "be" von Common gehört hab, noch "Graduation". Ich hab "Graduation" blauäugig schon vor nen knappen Monat vorbestellt, da ich von Kanye's ersten beiden Werken restlos begeistert war. Nur irgendwie hat es noch nicht den Weg in meinen Briefkasten gefunden (nicht bei Amazon bestellt - hhv.de zusammen mit Graduation Shirt und Poster). Nun verderben mir die negativen Rezensionen (vor allem laut.de) die Vorfruede an "Graduation".
Dafür feier ich "Finding Forever" umso mehr. Das Album ist in meinen Augen sehr gut durchproduziert. Der Klang ist sehr homogen (naja, könnte daran liegen, dass Kanye den Großteil gestiftet hat;-) ), die Samples sind (in meinen Augen) perfekt gewählt, keine einzige Einspielung kommt im Falschen Moment.
Kanye hat behauptet, er hätte das Album in J. Dillas Andenken produziert. Kann ich persönlich nicht 100%ig bestätigen - es reicht ja nicht aus, einen Chicago'er MC zu nehmen und ihm eine relaxte Baseline zu liefern und ein bisschen mit den Hi-Hats zu zaubern um sagen zu können, es wäre im Geiste Dillas. Es reicht den ersten Track von "Fan-tas-tic Vol.1" anzuspielen und man merkt, dass der Vergleich minimal Größenwahnsinnig ist: Kanye's Beats sind nicht so virtuos und vielschichtig wie Jay Dee's Shit.
Ich würde eher behaupten Kanye hat einfach ein bisschen Slum Village gebitet;-) (So Böse bin ich aber nicht) Aber wie gesagt, ich kenne "be" nicht, und vll schätze ich die Production falsch ein.
Das nur am Rande, zurück zu Common und "Finding Forever":
Das Niveau ist insgesamt recht hoch: Common ist ein routinierter Rapper, und obwohl ich nie ein allzugutes Bild von ihm hatte, liefert er auf "Finding Forever" eine gute Performance ab. Und trotz dem, dass ich ein paar Zeilen weiter oben über die Production geschimpft hab, muss ich jetzt doch sagen, dass Kanye und Common ein gutes Team und "Finding Forever" ein gutes Album ist. Genausowenig wie ich bei Slum Village auf die Texte achte, sondern mich von dem Beat berauschen lass, hab ich nun bei Common wenig auf seine Lyrics geachtet. Ich denke mal, sie würden mich sowieso nicht arg interessieren, da ich mehr auf die Gewaltphantasien der Wu Tang Schule steh :-D

1. Das "Intro" passt und leitet das Album gut ein.
2. "Let's Start the Show": Tighter Track, einfach ein guter Opener, Kanye hat alles richtig gemacht, sowohl der Beat ist O.K. als auch seine Hook kann man so stehen lass.
3. "The People" gefällt mir inhaltlich gut: Dass Common jeden Part gleich anfängt find ich stilistisch gut gemacht und die Zeile "My daughter found Nemo, I found the new premo" gefällt mir. Ich denke mir mit "premo" ist DJ Premier gemeint, und Common vergleicht Kanye mit Premier, aber da bin ich mir nicht sicher. Auf jeden gefällt mir meine Auslegung;-)
4. "Drivin' Me Wild" hat die eingängiste Hook, die Stimme find ich echt nett! Und der Beat kommt dem Vorbild sehr nahe. Sehr, sehr tight! Einer meiner Favs auf dem Album.
5. "I Want You": will.i.am ist ein guter Producer, und sehr gefragt, trotzdem find ich den Track - kurz gesagt - auf Dauer etwas langweilig, obwohl die Synthies, oder was ich da während der Hook raushören kann, nett arrangiert sind.
6. "Southside" ist ein Track wie er auch auf einem Kanye Album drauf sein könnte. Bisschen Selbstbeweihräucherung seitens Mr. West und ein bisschan lalalalala. Doch ein ganz netter Track, kein Masterpiece aber O.K.
7. "The Game" klingt nach 90er Jahre und ist somit automatisch gut;-) treibender Beat, sehr gute Samples. Dazu handelsübliche "deepe" Lyrics, ein bisschen Gesellschaftskritik, viel schwarzer Stolz, insgesamt gut durchdacht, nur fühl ich mich nicht direkt angesprochen. Diese Zeilen haben mir gut gefallen:
"I want big cribs and my man Ronnie to get his
Child in a good school and know what her gift is
It's global warming, the world is shifting
Watching Sweet Sixteen, Bithin-ass rich kids
You know, I know I gotta go the distance
Whether yoga or doja, we all get lifted in the game."
10. "U, Black Maybe" ist gut durchkomponiert. Sänger, Trommel, Piano, alles passt, und Commons Worte am Schluss sind schön. Inhaltlich bestimmt die Bombe, aber das will ich hier nicht beurteilen.
11. "So Far To Go" ist ein schöner Track - wenn man sein Mädl im Arm hat. Alles richtig gemacht, sehr kuschlig;-)
12. "Break My Heart" gefällt mir genauso gut wie "Drivin' Me Wild". Ich steh wohl auf nervtötende Hook Gesänge;-) Objektiv stehen auf der Haben Seite Commons perfekter Rap und der Beat, der mich nun doch wirklich an Dilla erinnert. Begeistert mich Restlos.
13. Dieses "Missunderstood" ist schon ein rechter Ohrwurm ... Oh Lord, please don't let me be missunterstood" ... Perfekte Production!
14. Forever Begins ist mir persönlich mit 7 Minuten etwas zu lang, allerdings wird das Album gut abgeschlossen. Common hat ein Album geschaffen, mit dem er sogar in meinen kritischen Augen, seinen Respekt erarbeitet hat. Zu einem großen Teil trägt Kanye auch dazu bei, indem er einwandfreie Productions liefert.

Peace.
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5.0 von 5 Sternen Wer zum ersten mal in seinem Leben Hip Hop hört, sollte das hier hören, 30. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
2007 hatte viele sehr gute Alben für Hip Hop Fans gebracht. Da wären Perlen wie "8 Diagrams", "Graduation" oder "American Gangster", um die Bekanntesten zu nennen. Eines der Besten, wenn nicht sogar das Beste ist "Finding Forever" von Common. Sein unglaublich hohes Niveau nach "Be" so zu halten finde ich wahnsinnig.

Alle die in ihrem iPod eine Tracklist voller Plies, Gucci Mane, Bow Wow oder deutschen Gangster Rap haben sollten hier aufhören zu lesen, denn sie könnten weder meine Begeisterung dafür, noch für das Album an sich verstehen.

Common ist einer der wenigen im Rapzirkus die weniger rappen, sondern mehr Geschichten erzählen. Und das so wunderbar flüssig und auf herrausragenden Beats von KanYe West, Will.I.Am oder J Dilla. Ich kann nur jeden empfehlen sich die wunderschönen Lyrics näher anzusehen.

An dieser Stelle müsste ich auf die besten und schlechtesten Tracks eingehen, was ich mir bei "Finding Forever" allerdings sparen kann. Ich würde mich selbst als sehr kritischen Hörer bezeichnen, aber bei dieser Platte finde ich keinen einzigen Titel weniger gut.

Ich kann nur jedem, der sich für US-amerikanischen Sprechgesang begeistert empfehlen sich diese Platte zu holen, denn wie ich der Name des KanYe West Labels ist das einfach nur g.o.o.d. music.
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5.0 von 5 Sternen Das Beste Album des Jahres, 26. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Ich ein Fan von den senationellen Common. Jedesmal wenn ein Album kommt freue ich mich wie bolle drauf. Denn ich weiß, das gute Qualität der Songs sind. Common's lyrics sind einfach sentationell. Er ist für mich der Platz 1 der Rapper.

Mein Lieblingssong auf den neuen Album ist Missunderstood. Das Sample liefert Nina Simone's Orginal "Don't let be misunderstood". Einfach klasse der Outro ist einfacdh Klasse. Nr. 2. Ist für mich "I want you" mit Will.I.am und Drivin' me wild mit Lilly Allen. Zwei tolle songs. Jeder der Kanye West oder Mos Def mag der sollte sich das Album des Chicagoer kaufen.
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4.0 von 5 Sternen finding forever, 7. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Finding Forever (Audio CD)
Common`s mittlerweile siebtes Album ist meiner Meinung nach ein würdiger Nachfolger zu seinem vorigen Album Be. Die Beats die wieder hauptsächlich von Kanye West produziert wurden haben aber nur teilweise so starke Soul-Einflüsse wie beim vorigen Album. Common`s Rhymeskillz sind natürlich wie immer sehr gut.
Der einzige Grund warum dieses Album bei mir keine Fünf Sterne bekommt sind die ein oder zwei Lieder die meiner Meinung nach nicht so stark sind (Southside, start the show) und weil nur auf der UK-Version noch das Lied Play your cards right feat. Bilal als Bonus dabei ist. Für mich ziemlich unverständlich, weil es ein fettes Lied ist und gut zum Album gepasst hätte. Aber ansonsten ist finding forever wie jedes seiner Alben absolut kaufenswert.
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Finding Forever
Finding Forever von Common (Audio CD - 2007)
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