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"Falling In Between Live" wurde am 26. März 2007 in Paris aufgenommen und erschien noch im selben Jahr. Eingespielt wurde es von Steve Lukather (Guitars & Vocals), Simon Phillips (Drums), Bobby Kimball (Vocals), Greg Phillinganes (Keyboards & Vocals), Leland Sklar (Bass Guitar) und Tony Spinner (Guitars & Vocals).

Die oben genannte Besetzung von Toto kann man als `ausgefallen` bezeichnen, da Keyboarder, Sänger und Komponist David Paich nicht an Bord ist. Auch waren Leland Sklar und Tony Spinner wohl auch nur Kurzzeit-Mitglieder der Band.
"Falling in Between Live" punktet mit einer tollen Setliste. Es sind recht viele Stücke des damals aktuellen Albums "Falling In Between" zu hören. Dazu ein Greatest Hits-Paket, gespickt mit den Bandklassikern `Pamela`, `Hold the line`, `Stop loving you`, `Rosanna` und `Africa`. Mit `Falling in between` und `King of the world` wird ein recht rockiger Start hingelegt. Es sind aber auch Balladen wie z.B. `I`ll be over you` zu hören. Auch der Sound ist sehr gelungen, da gibt es nichts auszusetzen. Interessant sind die Soli der Herren Phillinganes, Lukather und Phillips. Philliganes spielt seinen Part hauptsächlich auf dem Piano und `Child`s anthem` wird sehr schön angespielt. Das Solo von Phillips wird zur Grundmelodie von `Hydra` dargeboten. Sehr gelungen und mal was anderes.
Abzüge gibt es aber beim Gesang. David Paich fehlt einfach als Sänger (z.B. bei `Africa`). Philliganes und Spinner können Paich diesbezüglich nicht ersetzen. Noch schwerer fällt aber der Gesang von Bobby Kimball ins Gewicht. Viele Rezensenten hier schreiben, dass die Stimme von Kimball kaputt ist. Dieser Eindruck drängt sich wirklich auf. Nicht dass sein Gesang jetzt wirklich schlecht ist, ich erkenne seine Stimme nur kaum wieder. Er singt deutlich tiefer und kratziger, dadurch geht bei einigen Tracks der Charme etwas verloren.

Insgesamt ist das Doppel-Album durchaus gelungen. Richtig gut finde ich, dass die Gruppe offenbar immer wieder andere Setlisten im Rucksack hat. Somit kann man jedes Livealbum von Toto kaufen und bekommt doch immer wieder andere Sets hören (auf `Africa` und `Rosanna` muss man natürlich nie verzichten). Abzüge gibt es beim Gesang, hauptsächlich dem von Kimball. Joseph Williams auf der "35th Anniversary Tour-Live in Poland" gefällt mir da deutlich besser. Somit 4 Sterne und eine Kaufempfehlung für "Falling In Between Live".
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am 24. November 2007
Nach jedem Studioalbum einmal Live? Dieser Trend zeigt sich bei immer mehr "betagteren" Bands, je länger die Zeitspanne zwischen neuen Studioalben wird. Totos "Falling In Between Live" ist das vierte binnen 14 Jahren und zeigt anno 2007 kein Zeichen von Tour-Torschlusspanik. Die 112 Minuten auf 2 CDs bieten viel zu viele Neuigkeiten und Variationen, als dass man ewige Neuaufgüsse und damit womöglich Abzock-Absichten unterstellen könnte. Neu sind freilich die Stücke vom überaus starken Album "Falling In Between" (2006). Das vertrackte Titelsong und das quirlig-dynamische Energiepaket "Taint Your World" passen perfekt in die Setlist, weil sie nicht nur klasse geschriebene Stücke sind, sondern den früher wie heute begnadet agierenden Musikern auch ganz neue Spielwiesen für ihre technischen Feinheiten bieten. Auch die zauberhafte Gänsehaut-Atmosphäre von "Bottom Of Your Soul" ist ganz, ganz große Toto-Balladenklasse. Die vierte brandneue Nummer im Bunde ist "King Of The World", in dessen Strophe Keyboarder Greg Phillinganes zum ersten Mal seine soulige Stimme als Lead-Sänger erhebt (siehe und höre auch "Africa"). Es ist die erste Live-CD mit Phillinganes als Paich-Nachfolger. Auch das garantiert viel Neues, nämlich zahlreiche jazzig-virtuose Klaviereinlagen inklusive eines längeren Solos, bei dem er seine ganze Klasse ausspielt und u.a. eine wunderschöne Keyboard-Adaption von "Child's Anthem" zum Besten gibt. Einer der Höhepunkte des Auftritts ist auch das Akustik-Set mit dem entsprechend heftig umgekrempelten Klassiker "Stop Loving You" - bereits auf der vorherigen Tour gespielt, hier noch einmal und damit für die glückliche Nachwelt auf Tonträger konserviert. Es singt Tony Spinner, dem die hohe Tonlage perfekt liegt. Damit bekommt der hervorragende Toto-Tourgitarrist und Background-Sänger endlich auch einen großen Auftritt. Noch mehr Neues: Mike Porcaro war verletzungsbedingt nicht dabei. Aus der Not wird eine Tugend, indem man mit Lee Sklar eine überaus sympathische wie begnadete Bass-Legende mitnimmt. Auch er setzt hier und da eigene Akzente - man lausche nur den minutenlangen Jams nach "Rosanna" oder bei den Instrumentalstellen von "Drag Him To The Roof" - bei diesem Gebrummel wird jede Tuba blass. Und noch ein Grund, den Kauf des in Paris aufgenommenen "Falling In Between" nicht zu scheuen: die Songauswahl. Da sind u.a. mit "Cruel", "Drag Him To The Roof" oder auch eingebaut in ein Medley aus "I'll Supply The Love", "Isolation", "Gift of Faith" und "Kingdom Of Desire" ein paar Nummern dabei, die nicht selbstverständlich sind und teilweise noch nie auf einem Toto-Livealbum zu finden waren. Für Instrumentalisten gibt es dem Phillinganes-Solo und dem Rosanna-Jam noch eine rund 12-minütige stimmlose Strecke mit den Tracks "Luke Solo", "Hydra" (nur Keyboard) und "Simon Solo", wobei das Schlagzeugsolo immernoch vom "Hydra"-Thema begleitet wird und somit eher ein gefühlvolles Duett ist, das später zu einem kraftvollen Finale hin mit Gitarre zum Trio anwächst. Und das Nicht-Instrumentale: Bobby Kimball wird nicht jünger und klingt ab und an etwas kratzbürstig. Aber er singt nicht falsch, im Gegensatz zu einigen fragwürdigen Auftritten auf der Tour in Deutschland. Da hat er aber auch gemeint, er sei immer noch 30 und immer wieder allerhand schwierige Virtuositäten einzustreuen versucht. Eben das macht er hier, wahrscheinlich bewusst wegen der Live-Aufnahme nicht; er singt seine Parts sicher statt abenteuerlich - und das klingt immer noch ziemlich gut. Nicht bloß gut, sondern überragend sind mal wieder die mehrstimmigen Backings, auch mit Phillinganes eine Wucht. Hier macht den Jungs niemand etwas vor. Eine sagenhafte Live-Band, die nichts an Spielfreude eingebüßt hat, egal in welcher Besetzung...
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am 23. November 2007
Viele mögen TOTO für eine Radio-orientierte Balladen-Band halten. Das ist aber viel mehr die Schuld der Radio-Sender, die von TOTO eben immer nur die ruhigen Songs in ihr Programm hieven. Um diese Band von Ausnahmemusikern richtig zu verstehen, muss man sie in Aktion erleben - live on Stage sind TOTO auch nach 30 Jahren im Musikbusiness immer noch unschlagbar. Dies unterstreicht auch das neue Doppelalbum FALLING IN BETWEEN LIVE einmal mehr.

Aufgenommen am 26. März 2007 im Pariser Le Zenith zeigen diese beiden CDs die Band von ihrer lebendigsten Seite, voller Spielfreude, Virtuosität und Energie. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass TOTO mit LELAND SKLAR einen (der vielleicht weltweit besten) Ersatz-Bassisten für den verletzten MIKE PORCARO dabei haben. Ich hatte das Vergnügen TOTO häufiger mit Gast-Musikern zu erleben und viele dieser Konzerte hinterließen bei mir den Eindruck, dass TOTO dann erst wirklich zu Höchstform auflaufen, sich neu inspirieren lassen und vielleicht sogar (wenn das denn überhaupt möglich ist) noch ein bisschen mehr Spaß auf der Bühne haben. Das soll jetzt nicht so klingen, als ob TOTO jedes Mal einen Gastmusiker bräuchten, um sich zu motivieren, aber ab und an scheint ihnen dieses frische Blut gut zu tun.

Die Songauswahl ist hervorragend, wenn auch sicherlich der ein oder andere Fan seinen Lieblingssong vermissen wird. Aber nach 30 Jahren sind es einfach zu viele großartige Stücke. Natürlich sind die neuen Songs das Rückgrat des Sets. Dabei merkt man auch im Vergleich zu Klassikern wie PAMELA, ROSANNA oder HOLD THE LINE keinen Unterschied. Im Vergleich zum Vorgänger LIVE IN AMSTERDAM sind auch auf diesem Album die Solo-Spots von Gitarrist STEVE LUKATHER, Keyboarder GREG PHILLINGANES und Drummer SIMON PHILLIPS komplett enthalten. Dabei zeigen die Drei einmal mehr, was sie für Könner an ihren Instrumenten sind. Besonders PHILLINGANES zeigt ein wunderbar jazziges Piano-Solo, das an manchen Stellen an Herbie Hancock oder Keith Jarrett erinnert.

Aber generell zeigen sich alle Musiker - auch der in letzter Zeit oft gescholtene Sänger BOBBY KIMBALL - an diesem Abend in absoluter Top-Form. Dabei macht sich gerade bei den Background-Vocals einmal mehr die Anwesenheit von TONY SPINNER mehr als bezahlt. SPINNER ist nicht nur ein sehr guter Gitarrist, auch als Sänger gehört er in die Top-Liga. Nun mag es hier Rezensenten geben, die TOTO gerade beim Gesang technische Spielereien vorwerfen, dafür finden sich aber auf diesem Album keine Belege. Gerade bei mehrmaligem genauem Hinhören unter dem Kopfhörer kann man hier nichts von einem Vocoder oder ähnlichen Sachen hören. Von daher zumal es sich hier ja nun nicht um eine Schüler-Band handelt, sondern um Vollblut-Musiker, die ihre Sache seit mehreren Jahrzehnten sehr erfolgreich gegen alle Widerstände durchziehen und solche Tricks nicht nötig haben. Zumal ich davon überzeugt bin, dass eine Live-Aufnahme die Jungs noch einmal zusätzlich motivieren dürfte, an ihre Limits (auch gesanglich) zu gehen.

Ein besonderes Highlight ist wieder Mal das Akustik-Medley von STOP LOVING YOU (bei dem Background-Gitarrist TONY SPINNER in absolut überzeugender Art und Weise die Lead-Vocals übernimmt), I'LL BE OVER YOU und CRUEL. Auch interessant ist das abgewandelte Intro zu ROSANNA, bei dem TOTO einmal mehr zeigen, dass sie eben auch anders können. Okay, so ganz anders dann auch nicht, denn nach kurzer Zeit verfallen sie natürlich in die ursprüngliche Version des Stücks, das für viele noch vor AFRICA und HOLD THE LINE eben DAS TOTO-Stück schlechthin ist.

Auch der Sound ist - wie nicht anders zu erwarten - brillant. Jeder Musiker ist zu jeder Zeit deutlich wahrnehmbar. Nichts wird übertüncht und dadurch kommen manche Feinheiten in den Stücken hier erst richtig zur Geltung. Leider treten dabei die Fans ein wenig in den Hintergrund. Wenn überhaupt sind sie nur zwischen den Songs zu hören. Das kann daran liegen, dass die meisten bei dieser packenden Show nur mit ungläubig offen stehendem Mund dastanden und sich von der Musik verzaubern ließen. Aber ein wenig mehr hör- und spürbare Begeisterung hätte diesem Tondokument einer hervorragenden Tour schon gut getan.

Alles in allem aber eines der besten Live-Dokumente der jüngsten Vergangenheit mit einer Band der Spitzenklasse in absoluter Top-Form und daher kann es nur die Höchstnote geben.
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am 29. November 2007
irgendwie stimmt meine Setlist nicht mit der angegebenen überein (Auf meiner CD fehlt I will remember - eh wurscht da dieser Song in einer ganz tollen Qualität auf der Bonusdisk von Livefields drauf ist). Was solls, die Musik ist echt geil. Ich habe die Band auf Burg Clam gesehen und Bobby Kimball hat "leider" einen erbärmlichen Eindruck hinterlassen (und jede Menge Mineralwasserflachen leer getrunken - wohl bekomms). Ich schätze Greg Phillinganes sehr vor allem seiner Leistungen in der Clapton Band - Dave Paich kann er meiner Meinung nicht ersetzen, Steve Lukather ist über jeden Zweifel erhaben, Simon Philips sowieso (meine Güte - wer für Judas Priest und Mike Oldfield getrommelt hat kann nur ein Guter sein) und Tony Spinner ist sowieso toll. Der "Aushilsfbassist" spielt grandios und ob jetzt Bobby's Stimme nachbehandelt wurde oder nicht ist mir letztendlich wurscht (sie kratzt ziemlich bei Isolation); einzig und allein das Feeling ist mir wichtig und das kommt während des gesamten Konzerts perfekt rüber. Das wird wieder eine CD fürs Auto.

Danke für das Akustikset und I'll supply the love und die unglaublich fetzige und stark an gute alte Van Halen erinnernde Version von Taint your world. Schön wäre noch Child's anthem, St. George and the Dragon, Endless (ich glaube das haben die Jungs in Clam in einem Medley verwurstet), Afraid of love,...

Von mir aus können die Totos ruhig noch so die nächsten Jahre weitermachen. And dieser Stelle mal ein riesiges Dankeschön.
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am 17. Dezember 2007
Ich habe mir bisher 2 Konzerte der Falling in Between Tour angesehen,
und muss sagen dass Toto live ein absolutes Muss ist. Musikalisch sind
die Jungs einfach phantastisch (besonders für mich Luke und Simon).
Diese Doppel-CD ist ein schönes Erinnerungsstück an diese tolle Tournee.

Soundmässig muss ich jedoch einigen Vorbewertungen vollkommen zustimmen, die Stimme von Bobby Kimball ist nicht professionell abgemischt und kaum
erkennbar, wäre er nicht im Inlay erwähnt.
Überhaupt wäre mit Sicherheit ein grösser Hörgenuss herausgekommen hätte
Simon Phillips die Scheibe abgemischt, bestes Besipeil hierfür "Live in Amsterdam" welches um Längen besser klingt.

Die Stückauswahl der Doppel CD ist gut, die Solos von Luke & Simon erste Sahne, überhaupt harmonieren die beiden phantastisch.

Bleibt zu hoffen dass die Live DVD die kommen soll, besser abgemischt ist.
Deswegen nur 4 Sterne, musikalisch 5, weil Toto technisch gesehen viele
Bands noch in den Schatten gestellt.
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am 20. April 2013
Jeder TOTO-Song dieses Albums wurde zur Live-Tournee sehr sorgfältig arrangiert und genial umgesetzt. Wunderschön ist auch mittendrin ein tolles Unplugged-Medley mit Barhocker-Performance und Mini-Drum mit einer sensationellen Leistung vom Drummer Simon Philips! Auch das jazzige Intro von "Rosanna" ist ein weiteres Highlight und zugleich eine traumhafte Komposition vom Weltgitarristen Steve Lukather. Ich könnte noch viele weitere tolle Momente nennen - auch im vielstimmigen Chorus-Gesang. Übrigens ist diese Besetzung mit einem neuen traumhaften Keybboarder, dazu dem Phil-Collins-Bassisten usw die beste für mich, die TOTO jemals aufgeboten hat! Respekt!!!

Andreas Woltering, Bassist und Musikliebhaber.
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am 18. Dezember 2007
Schon wieder ein Live-Album von Toto! Das war das, was ich dachte, als ich vom Release dieser CD hörte. Diverse vergangene Live-Mitschnitte von Toto waren zwar immer sehr solide, kamen jedoch meiner Meinung nach nur selten an den Perfektionismus ihrer Studio-Alben heran. Was uns hier jedoch geboten wird, ist schlichtweg grandios! Zum einen ist die Setlist sehr gelungen und wirklich abwechslungsreich. Was mich jedoch schlichtweg umgehauen hat, ist die detailgetreue Darbietung und vor allem die produktionstechnische Perfektion des Materials. Tiefen, Mitten und Höhen wurden dermassen fein ausgepegelt, daß viele Stücke (vor allem jene des eher schwächeren letzten Albums Falling In Between) extrem dynamisch und knackig drüberkommen. Stop Loving You mit Tony Spinner als Lead-Sänger hat mich echt überzeugt, Don't Chain My Heart hat selten so catchy geklungen und mit Pamela wurde sogar ein echter Klassiker aus der "Seventh One" reanimiert ohne nur das geringste an Charme zu verlieren. Auf der 2. CD des Doppelalbums geht's dann mit einem mega-langen Medley weiter, welches unter anderem eine ausgesprochen jazzige Version von "Rosanna" und das von Fans heiß geliebte "Isolation" beinhaltet. Mein Gott, man muß echt aufpassen, daß man nicht ins Schwärmen kommt. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht noch "Hold The Line", bei dem der Refrain zwar mehrstimmig,aber leider nur unisono gesungen wird, wodurch er leider ein wenig dünn klingt. Alles in allem: Eines der besten Live-Alben, die ich je gehört habe.
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am 29. November 2007
Wer Toto aus den 80ern kennt und liebt und auch Toto in den 90ern mochte muss sich bei der neuen "Falling in between" umstellen. Der Sound ist deutlich rockiger und Gitarrenbetonter. Da Dave bei der Tour nicht dabei ist dominiert Steve. Es ist halt eine andere, deutlich härtere Seite von Toto. Auch das Konzert (München) war deutlich härter als gewohnt.
Wer Toto liebt erkennt die Züge und genialen Variationen dieser Band wieder.
Fazit: Eine "neue", überraschend frische und sehr lebendige Band, eine tolle Tour und m.E. wieder Maßstab für den rest der Branche.
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am 27. Mai 2008
ich find diese diskussion, die hier tobt, wirklich lustig: kann bobby kimball nicht mehr so gut singen bzw. kann er es nur deshalb noch, weil ihm diverses gerät unter die arme bzw. die stimmbänder greift? lustig, weil das doch eigentlich wirklich wurscht ist. die entscheidende frage bei jedem album (sind die songs geil?) bzw. bei einem livealbum (sind die songs geil und ist es das konzert auch?) wird gar nicht angesprochen. wir diskutieren hier also über die form, nicht über den inhalt; über die mittel, nicht den zweck.

das ist deshalb so, weil bei der rezeption von toto (im progrock ist das ähnlich) die form der inhalt ist bzw. das mittel der zweck. toto-fans fragen sich weniger, ob die songs gut sind bzw. gut rüberkommen, sondern ob sie auch "perfekt" gespielt sind.

auch das ist lustig, weil perfektion in der kunst keine interessante kategorie darstellt. kunst erstrebt nicht perfektion, sondern ausdruck, und gerade das scheitern, das nicht-gelingen, das nicht perfekte sind wichtige teile dieses ausdrucks. so, wie ein makelloses gesicht leer und uninteressant wirkt, erst kleine asymetrien und "fehler" machen es anziehend.

insofern finde ich, dass toto jetzt sogar besser klingen, weil bobby kimball nicht mehr so gut singt - diese asymetrien machen toto anziehender, interessanter, menschlicher. sie sind jetzt mehr kunst und weniger sport bzw.zirkus. perfektion in der handhabung von mitteln, das ist: zirkus, akrobatik. und messbarkeit als grundlage für wertigkeit, das ist: sport. aber bei toto gilt es für fans als wichtig, wieviele noten ein musiker bei metrum 180 im 9/8-tel-takt mit der nase spielen kann, während er gleichzeitig auf jedem ohr eine banane balanciert. musik als sport. in diesem zusammenhang taucht dann immer wieder die hochgradig absurde frage auf: wer ist der beste gitarrist/bassist/triangelspieler der welt? das ist natürlich nicht messbar. messbar ist, wer der schnellste ist - was allerdings bei der suche nach dem "besten" nicht im geringsten weiterhilft.

denn schnelligkeit, virtuosität ist nur dann interessant, wenn sie als mittel dient, eine geschichte zu erzählen. das sehen, lustigerweise, gerade die virtuosen genauso: steve vai wurde vor jahren von einem gitarrenmagazin gefragt, welcher gitarrist ihn beeindrucke. er sagte: "the guy from green day." begründung: weil er einen klar erkennbaren, simplen, sehr eigenen stil habe.

oder: man nehme das berühmteste gitarrensolo von steve lukather. also "rosanna". da spielt er zuerst ganz einfache, aber perfekt im shufflebeat swingende, nach oben strebende töne - und dann ganz am ende einen nur schnell klingenden, aber ganz simplen chromatischen lauf. das ganze solo ist: ökonomie. jeder gitarrenschüler kann es nachspielen. aber niemand kann es so wie lukather zum klingen bringen. der ton macht die musik (und die interessantesten töne sind noch immer oft die nicht gespielten, die ausgelassenen, die dazwischen).

so, genug gesenft. das ist ein schönes livealbum, eben weil es rauh und nicht perfekt ist. es ist dort am interessantesten, wo es hackt und eckt und rumpelt, und dort am wenigsten spannend, wo die herren virtuosen die vielen töne von der leine lassen. herrlich die neue version von "rosanna", mit dem gefakten jazz-anfang (das publikum ist hörbar geschockt), bevor dann doch der erlösende shuffle loslegt. der zweite mann an der gitarre gefällt mir gut, er hat eine schöne stimme. der stuntman für david paich dagegen hat keine so schöne, dafür spielt er sehr feinen jazz. fein, wieder mal "isolation" zu hören oder "kingdom of desire", die neuen stücke sind auch nicht wirklich schlecht, und der akustikteil macht spaß, gerade weil er so entspannt und von leistungsdiagnostik unangekränkelt daherkommt. und der luke röhrt super beim singen.

ansonsten finde ich halt immer noch: ein windschiefes gitarrensolo von neil young erzählt mir mehr über das leben, die liebe und den tod als das gesamtwerk von toto.

in der überzeugung, mir jetzt jede menge mitarbeitsminusse eingetragen zu haben, verbleibe ich ...
66 Kommentare4 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2008
Ich kann die ganzen Kritiken um dieses Album überhaupt nicht verstehen. Was diese Jungas jetzt schon 30 jahre auf die Beine stellen, unverkennbare Kraft, Power und dieses gewisse Etwas das nur TOTO besitzt.....Einfache geniale Musiker....und damit sprech ich von allen , nicht nur ob Simon gut gespielt hat oder nicht. Die musikalische Gesamtleistung ist entscheidend.
Über die Aufnahme kann ich mich nicht beklagen, klar hört man bei bottom of your soul die klangliche Vocal - Nachbearbeitung bei steve, aber ich finde auch das das musikalisch perfekt zu stimmung des songs passt. Bei den anderen songs ist das meines Erachtens nicht zu erkennen. Ich selber war auf der Falling in between tour und ich muss immer wieder betonen: so viel Power, Musikalität, und spass an der musik kenne ich von keiner anderen mir bekannten Band. TOTO Weltklasse ..... I think I could stand here forever......
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