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Blues from Laurel Canyon
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2009
Das Album "Blues from Laurel Canyon" von John Mayall begleitet mich seit seinem Erscheinen 1968. Der musikalische Bericht einer Reise nach L.A., vom Hinflug bis zum Abflug, ist heute noch genauso faszinierend wie einst. Der Laurel Canyon, ein Teil der Hollywood Hills, war zu jener Zeit das Mekka der Rockstars. Alle die Rang und Namen hatten, waren dort zu finden. Es muss aufregend gewesen sein, wie sie dort alle abhängten und genau das vermittelt diese Suite. Alle Songs fließen ineinander über, es gibt keine Pausen dazwischen.
Es beginnt mit dem Geräusch eines Flugzeugs und der Schilderung des zehn-Stunden Fluges von England ("Vacation"). Nun sind wir in L.A. und spazieren am Sunset Boulevard ("Walking on Sunset"), eine freundliche Atmosphäre. Endlich im Laurel Canyon angekommen, entspannte Stimmung, alles ist wunderbar ("Laurel Canyon Home"). Nun zu Besuch bei einem Idol ("2401" - Zappa's Hausnummer), aufwühlend. Jetzt noch eine Liebschaft finden und alles wäre OK ("Ready to Ride"), voller Erwartung. Kein Glück, viel Pech, der Medizinmann soll's richten ("Medicine Man"). Jemand ist so selbstverliebt, benimmt sich einfach kindisch ("Somebody's Acting Like a Child"). Ich besuche "The Bear", den schwergewichtigen Leadsänger von Canned Heat, Bob Hite, der aalt sich im Schatten. Ich treffe auf "Miss James", die berühmte Catherine James, eine Überraschung. Endlich allein mit dir, so entspannend, so intim, endlich Frieden ("First Time Alone"). Spät nach Mitternacht habe ich Sehnsucht nach meinem Mädchen und ich warte ... ("Long Gone Midnight"). Alles ist vorüber, ich muss packen, morgen fliege ich ("Fly Tomorrow").
Es ist der reine Blues, aber in so vielen Varianten angeboten, einfach zum Staunen. Mal schnell und reißend, dann wieder entspannt und ruhig, fast bis zur Stille. Was hier Mayall und seine Band - Mick Taylor, Gitarre, Stephen Thompson, Bass und Colin Allen, Schlagzeug - in nur drei Tagen gezaubert haben ist beeindruckend. John Mayall ist sowohl textlich wie musikalisch ein genialer Songwriter und lieferte so den Boden für die Entfaltung all dieser Talente.
"Blues from Laurel Canyon" ist ein Superalbum, für mich eines für die Insel. Was hier an spielerischer Raffinesse von den beteiligten Musiker eingebracht wurde und wie sie die verschiedenen Stimmungen von erwartungsvoll, staunend, froh angekommen zu sein, aufgewühlt, enttäuscht, überrascht, besinnlich, etc. umsetzten verdient höchste Anerkennung.
Die Remaster Ausgabe bietet zwei Bonustracks, die eigentlich entbehrlich sind: die Single-Version von "2401" in mono und ein Live-Stück.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...den John Mayall im Sommer 1968 drei Wochen in Los Angeles in der Laurel Canyon Area verbrachte. Er hatte im Juli seine Bluesbreakers des Bare Wires-Albums während einer Tour durch Deutschland kurzfristig aufgelöst und als einzigen Musiker den Gitarristen seit Crusade-Tagen, Mick Taylor, mit in die neue Band genommen. Zu der gehörten nun auch der Drummer Colin Allen und Bassist Steve Thompson.

Der LA-Aufenthalt hatte so tiefe Eindrücke und Erlebnisse bei ihm hinterlassen, dass er die ganzen Songs des Albums innerhalb kürzester Zeit schrieb und es - so Mayall selbst - eines seiner einfachsten Songwriting überhaupt war, weil jeder Song ein Kapitel des Aufenthaltes ist.

So locker und unbeschwert hören sich die Songs auch an, die alle eine hohe Qualität besitzen und ohne hörbare Pause ineinander übergehen. Es war und ist für mich immer eines der besten Alben John Mayalls geblieben, das auch in der Umsetzung mit der damals neuen Band in einer hohen Liga spielt.

Erstaunlicherweise nahm er das Album nicht gleich in LA, sondern nach seiner Rückkehr in London innerhalb von nur drei Tagen auf. Es ist auch ein Vorzeigalbum für Mick Taylor, der hier durch das ganze Album einen enormen Freiraum für sein ausgezeichnetes Lead-Play auf seiner Gibson hat und insgesamt sehr positiv dominiert.

"Vacation" beginnt mit dem Geräusch eines landenden Flugzeuges und handelt vom Flug London-LA. "Walking On Sunset", ein heavy Blues-Rock beschreibt Leben und Leute um den Sunset Boulevard. "Laurel Canyon Home" ist ein wunderschöner und ruhiger Slow Blues, der nahtlos in das gegensätzlich laute gitarrenbetonte "2401" übergeht und vom Haus Frank Zappas handelt, den er besuchte.

"The Bear" (gemeint ist Bob Hite von Canned Heat) ist ein schöner Blues, der von Canned Heat und deren Leben im Canyon handelt.
"Miss James", ein kurzer swingender Titel, hat ein herrliches Orgel-Solo im Mittelteil. Überhaupt spielt John Mayall auf dem Album viel Orgel, was mir sehr gut gefällt.

Das Album endet mit "Fly Tomorrow", einem guten 9-Minuten Jam vom Abschied aus LA, der sehr ruhig beginnt und sich dann schnell steigert, wobei alle Musiker eine beeindruckend spielerische Leistung zeigen.

Insgesamt ein ganz starkes Album von John Mayall, der hier eine ungeheuer kreative Zeit hatte und innerhalb von nur drei Wochen so viele gute Songs schrieb, die von seiner neuen Band auf sehr hohem Niveau umgesetzt wurden.
Schade, dass dem Album kein echter kommerzieller Erfolg beschieden war, den es ohne Frage verdient gehabt hätte (USA: Platz 68 / GB Platz 33).

Der Klang des vorliegenden Remaster ist ausgezeichnet und die CD hat zwei Bonus-Takes und ein sehr informatives Booklet (14 Seiten) mit vielen neuen Fotos.
Die Band hielt leider nur ein Album lang, Mick Taylor wurde Nachfolger von Brian Jones bei den Stones. Steve Thompson (b) nahm John Mayall mit in seine neue Band mit Jon Marc (acc g) und Johnny Almond (sax, fl), die im Juli 1969 das für ihn erfolgreichste, innovative und erstklassige Live-Album The Turning Point in NY's "Fillmore East" einspielten. Das ist aber ein eigenes Thema.

"Blues From Laurel Canyon" kann ich als Album mit ***** nur empfehlen; John Mayall-Anhänger haben das ohnehin bereits.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2011
Ein magisches Album mit magischer Musik. Nein, auch nach über 40 Jahren hat dieses Album nichts von seiner Ausstrahlung verloren.
Mick Taylor und Peter Green auf einem Album wäre ja schon eigentlich sensationell, allerdings sind es natürlich die Songs von John Mayall
die den Zauber des Albums ausmachen. Es sind ja in den letzten Jahren einige Bücher über den Lauel Canyon in den Sechzigen erschienen.
Hier ist der perfekte Soundtrack dazu. Einfach genial.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2013
Dieses Album gehört wohl zu den wichtigsten in der Blues-Musikgeschichte. An John Mayall und diesem Album kommt man nicht vorbei, wenn man Blues mag.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2013
Alles Bestens !!
Vielen Dank für die schnelle Übersendung !
Bitte informieren Sie mich weiter über Blues-Raritäten als DVD oder CD......
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2013
und doch war einiges dabei, was er noch nicht kannte und war angehm überrascht. Ist wohl eine der ersten Aufnahmen.
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