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Kundenrezensionen

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am 10. Januar 2008
Vorab: Ich kenne und schätze einige der Adventsvierteiler. Dieser war mir neu und ich stieß eher zufällig auf der Suche nach meinen Favouriten darauf.

Die bekannte und vielbeschriebene ruhige Erzählweise der Vierteiler, bei diesem in Verbindung mit einer exotischen und geschichtsträchtigen "Reise" am Bildschirm ließen mich zugreifen:

CD samt Cover gut gemacht. Die ersten beiden Teile ziehen sich etwas, lassen aber schon den Reiz der Wüste ahnen. Selbst am gut 100 Jahre alten, 98 km langen Nord-Ostsee-Kanal aufgewachsen finde ich z.B. auch Hintergründe und Verlauf samt (natürlich nachgestellten) Bildern des Baus des Suezkanals durchaus interessant.

Obwohl ich diesen Adventsvierteiler bisher nicht kannte, die Stimmen einiger Synchronsprecher (dieser Vierteiler muß leider ohne Erzähler auskommen) schon, so daß sich das Feeling meiner Kinder- und Jugendjahre vor dem Grundig-Gerät fix wieder einstellte.

Auch die Abenteuer kommen nicht zu kurz. Wohl ohne sonderliche Effekte, aber durchaus zum Mitfiebern. Dies wird auch dadurch erleichtert, daß die Adventsvierteiler durch ihre 4 x 90 Minuten im Gegensatz zu den heutigen Blockbustern einen gewissen Beziehungsaufbau bieten, vergleichbar vielleicht mit dem Gefühl, das sich beim mehrtägigen Lesen eines Romanes einstellt.

Teil III ist gerade (genau so war es damals: Unverhofft und just, als es wieder spannend wurde...) durch. Und im Gegensatz zu I und II mußte ich mich zusammenreißen, nicht gleich weiterzugucken. Nein, die Vorfreude leiste ich mir ! ;-)

"Nur" 4 Punkte, weil sich die ersten beiden Teile arg ziehen.

Ton und Bild absolut o.k.. Musik sehr angenehm und eingängig. Die DVD wird neben "Der Seewolf" und "Die Schatzinsel" ihren Platz finden und sicher mal wieder - allein wegen der "Zeitreise in die Wüste" hervorgeholt. Macht neugierig auf einen weiteren - mir bis dato unbekannten - Vertreter der legendären Vierteiler!

Generell vielleicht noch eine Anmerkung. Wer z.B. beim "Lederstrumpf" in den Rezensionen stöbert, wird nachlesen, daß ein Wiedersehen durchaus zwiespältig erlebt wird. Das kann ich bestätigen. Insofern bieten die "damals nicht gesehenen" (und dadurch evtl. zunächst gar nicht beachteten) Vierteiler einen anderen Reiz, den ich so selbst gar nicht erwartet hatte: Sie stammen (bei mir) aus den Kinder- und Jugendjahren, bieten zunächst nicht die "Attraktion des Wiederentdeckens", wohl aber das Gefühl der "damaligen Zeit" - plus "neuen Seheindruck". - Und das ist eine Melange, die sich beim Anschauen neuzeitlicher Produktionen einfach nicht einstellen kann... ;-) => Schön, daß es 16 Vierteiler gab, und ich längst noch nicht alle habe... ;-)

So, aber nun entschuldigen Sie mich bitte: Filmmusik läuft im Hintergrund, schnell noch einen Auflauf in den Backofen, eine Runde mit dem Hund, und dann Teil IV... :-) (vielleicht doch 5 Sterne... ? ;-) )
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TOP 500 REZENSENTam 7. Dezember 2011
Dieser TV-Vierteler ist ideal für jeden, der sich für Geschichte interessiert. Er schildert die gesamte Zeit vom Beginn eines Traumes, bis zu dessen Erfüllung. Die ersten zwei Teile schildern, wie der Franzose Ferdinand de Lesseps davon träumt einen Kanal zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer zu bauen, aber erste Bestrebungen scheitern. Doch zeigt sich, dass sich der Glaube an einen Traum, politischen und sonstigen Widerständen zum Trotz, manchmal auszahlt, wenn vom Bau des Kanals berichtet wird.
Die ganze Geschichte um de Lesseps und seinen Traum ist dabei sehr informativ und unterhaltsam für Leute gemacht, die sich für starke Stories und, wie gesagt, reale Geschichte interessieren.
Der TV-Mehrteiler ist dabei so gut, wie spätere TV Mehrteiler über reale Personen wie "Wind und Sterne" (über James Cook) und "Shakelton" (über den gleichnamigen Polarforscher).
Es gibt hier zudem am Anfang einen Überschnitt zu einem anderen 4-Teiler nämlich "Wettlauf nach Bombay".
Technisch ist die Bildqualität nicht immer die beste - in wenigen Fällen verschwimmen die Farben - aber dafür kann man hier anders, als bei anderen TV-Mehrteiler (etwa "Der Graf von Monte Christo"), direkt alle zwei Teile, die sich auf der Disc befinden, abspielen. Zusatzmeterial gibt es keines, doch das erübrigt sich bei der exzellenten Widergabe der Geschichte, die zum Bau des Suez-Kanals führte hier auch.
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am 30. Mai 2011
Ich habe den Vierteiler in meiner Jugend gesehen.
Mir gefiel der historische Hintergrund, die ruhige Erzählweise und die Spannung, die meiner Meinung nach den ganzen Film über nicht nachlässt.

Heute wie damals fühle ich mich entführt in ein spannendes Abenteuer, mit schönen Landschaftsaufnahmen, interessantem Protagonist und Antagonisten und interessanten Nebencharakteren.

Ich habe mir den Film im kleinen Familienkreis angesehen. Alle waren begeistert.
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am 17. September 2015
Dieser Film bassiert auf der tatsächlichen Geschichte des Erbauers des Suez Kanals.
In beeindruckenden Bildern wird das Leben des Ferdinand de Lesseps gezeigt. Als junger Diplomat wird er 1832 in Alexandrien zum Vizekonsul Frankreichs ernannt.
Sein ganzes Glück findet er in Ägypten, sowohl politisch wie auch privat. Dort wird er ermuntert die Idee einen Kanal zu bauen, der das Rote Meer mit dem Mittelmeer verbindet. Auf diese Art wird kostbare Zeit beim Frachtverkehr gespart.
Einen Freund, Berater und Unterstützer der Idee findet er in dem Franzosen Linant-Bey, der schon seit vielen Jahren im Dienste des Ägyptischen Vizekanzlers steht und sich dort den Namen Linant-Bey respektvoll erworben hat.
Ferdinand de Lesseps wird schließlich Erzieher des Sohnes des Vizekönigs und kommt so zu großem Einfluss und findet schließlich auch im Vizekönig einen Freund und Unterstützer.
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem in Ägypten die Pest ausbricht. Lesseps selbst rettet unerschrocken viele Menschen, verliert aber auch einen seiner besten Freunde, die an dem Projekt "Suez Kanal" mitgewirkt haben. Er hinterlässt Lesseps wichtige Unterlagen, Berechnungen und Skizzen für den Bau des Kanals.
Er kehrt schließlich nach Frankreich zurück und heiratet seine große Liebe, die er bereits in Ägypten getroffen hat.
Mit ihr lebt er zurückgezogen auf einem Landgut und genießt das Leben im Kreise seiner Familie.
Bis er duch einen grausamen Schicksalsschlag seine Frau auf tragische Weise verliert. Von nun an steigt die Idee des Kanals wieder in ihm auf und er erhält ganz unverhoft eine Nachricht aus Ägypten.
Sein früherer Schüler, der Sohn des Vizekönigs bittet Lesseps nach Ägypten zurückzukehren.
In Lesseps keimt die Idee des Suez Kanals zu neuem Leben auf!
Ein toller Film, den man immer wieder sehen kann.
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am 9. Januar 2014
Lange hatte ich nach dem Film "Suez" mit Tyron Power gesucht; habe nun diese Verfilmung gefunden.
Ich bin ziemlich enttäuscht, wie langweilig dieser Stoff aufbereitet ist. Viele, viele Szenen mit ankommenden und sich entfernenden Reitern per Pferd oder Kamel. Viele nichtssagende Dialoge. Viele gleiche Bilder mit Steinen und Sand (klar - 191 km)! Zu viele Nahaufnahmen von Gesichtern! Die Aufteilung der Stoy auf 4 Teile war echt zu viel! Meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.
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am 2. Januar 2014
Ich hatte mich unendlich gefreut, diesen 4 Teilen nach viele Jahren wieder zu sehen. Ich war aber von der schlechten Bildqualität sehr enttäuscht (obwohl neu digitalisiert). Das Bild rauschte teilweise sehr stark und der Hintergrund schneite förmlich.
Schade! Die Geschichte ist sehr bewegend und die Musik von Vladimir Cosma eindrücklich, wie immer.
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am 10. März 2013
Super TV- Vierteiler. Erinnert einen an seine eigene Kindheit, auf die man sehr gerne zurück blickt. Ein ganz besonderer Vierteiler.
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am 29. Dezember 2010
Die ZDF Adventsvierteiler stellen zweifelsohne einen Höhepunkt in der deutschen Fernsehgeschichte dar. Folgender Beitrag, den ich damals als Jungendlicher nicht gesehen habe, kann leider den anderen Perlen der vorweihnachtlichen Vierteiler zu keinem Zeitpunkt das Wasser reichen.

Sicherlich auch hier wird der Zuschauer in vergangene Zeiten und auf ferne Kontinente(Afrika) entführt. Das Thema(der Bau des Suezkanals) ist sogar historisch angelehnt. Der Zauber und die Atmosphäre der legendären Romanverfilmungen(Der Seewolf, Mathias Sandorf, Die Abenteuer des David Balfour, 2 Jahre Ferien, Lockruf des Goldes u.a.) wird hier zu keinem Zeitpunkt erreicht. Einen Spannungsbogen wird hier der Zuschauer vergeblich suchen. Die vorhersehbare Geschichte schleppt sich mit den Darstellern über knappe 6 Stunden bis endlich alle erleichtert aufatmen, da der Bau des Kanals vollbracht ist.

Fazit: Für mich stellt diese Produktion, gemeinsam mit dem furchtbar konstruierten "Wettlauf nach Bombay" (lief 2 Jahre früher im ZDF) leider den Tiefstpunkt in den vorweihnachtlichen ZDF Unterhaltungserien dar. Das ZDF zog seinerzeit auch die Konsequenz und stellte die Adventsserien ein. Eine Tradition mit etlichen "Sahnestücken" fand damit ihr Ende.
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