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537 von 591 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ästhetik der Gewalt
Der Film "300" ist die Verfilmung eines Frank Miller Comics. "300" ist KEINE historische 1:1-Abhandlung auf dem neuesten Stand der Geschichtsforschung. Viele Rezensoren scheinen diesen Sachverhalt mit maximaler Hartnäckigkeit zu ignorieren. Infolgedessen wird "300" kaputt interpretiert. Der Film sei angeblich historisch fehlerhaft, rassistisch, faschistisch,...
Veröffentlicht am 16. September 2007 von Zetti

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen DAS IST SPARTA!
300 Spartaner ziehen los, um es gegen Xerxes, den Herrscher der Perser, der Gottkönig, kurz gesagt, der Oberboss aller Endgegner aufzunehmen. Dabei metzeln sie, was das Zeug hält. Für Ruhm, Tapferkeit, Ehre und das alles im originellen Slow Motion Verfahren, denn sonst wären die Schlachten ja nach fünfzehn Sekunden vorbei. Leider ist das auch...
Veröffentlicht am 5. September 2011 von Mister Pink


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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einige haben wohl nen Stock im A*sch., 15. Juni 2007
So, jetzt mal ehrlich Leute. Wer redet hier von pädagogik ?!

Der Film will unterhalten. Er will euch nicht in eine virtuelle Geschichtestunde zurückversetzen. Er will keine Kinder Unterhaltung sein. Er will auch nichts mit "Pädagogik" am Hut haben !

NEIN ! Er will einfach NUR unterhalten. Aber einige erwarten hier von diesem Film bzw. Comic genau die o.g Sachen. Setzt euch hin und nehmt euch nen Keks, aber bitte versucht in diesem Film einfach nur einen Film zu sehen.
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97 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein visuelles Erlebnis!, 17. Juni 2007
Von 
C.H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Eigentlich sollte sich eine Filmkritik in Erster Linie mit dem Film an sich beschäftigen. In Anbetracht der aufgeheizten Diskussion über den Film scheint ein kleiner Exkurs, welcher über den Inhalt des Films hinaus geht, nicht verkehrt.

Ich kann mich an kaum einen Film der letzten Jahre erinnern, zu dem es so viele verschiedene Meinungen gab, der so kontrovers rezensiert wurde. In der Weltpremiere auf der Berlinale von der Presse zerrissen, an den Kassen dennoch (oder gerade deswegen?) ein Publikumsrenner.

Was wurde "300" in den Feuilletons der Welt nicht alles vorgeworfen? Der Ausdruck "Politisch unkorrekt" reicht hier schon nicht mehr aus.

Insbesondere in Deutschland meint man faschistoide Tendenzen zu finden, sogar von einer "Leni-Riefenstahl-Optik" war die Rede. Direkt dazu: Es ist noch nicht mal zu bestreiten, dass einzelne Szenen faschistoid wirken. Leider wird oftmals vergessen, dass Vieles von den Nazis missbraucht wurde, und somit in der heutigen Zeit diskreditiert ist. Man ist halt immer Kind seiner Zeit'.

In konservativen Kreisen Amerikas verurteilte man den Film, auf Grund eventueller Parallelen zwischen der amerikanischen Armee im Irak und dem gewaltigem Heer der Perser. Liberale hingegen meinten in den "300" Spartiaten den irakischen Widerstand wieder zu finden. Oder auch gerne genommen: König Leonidas als G.W. Bush im gerechten Kampf gegen eine islamische Übermacht. Des Weiteren beleidige der Film Homosexuelle, Farbige, und körperlich Behinderte (Xerxes, Ephialtes). Der Iran sah sich praktischerweise in Gänze beleidigt und protestierte bei der UNESCO gegen den Film.

Zyniker könnten behaupten, der Film sei somit schon wieder politisch korrekt: Es darf sich gerne jeder beleidigt fühlen' Die Frage die sich in diesem Zusammenhang stellt: Ist die ganze Aufregung überhaupt gerechtfertigt?

Und damit kommen wir zum Film an sich: "300" ist nach "SinCity" die zweite Verfilmung eines Frank Miller Comics. Optisch ist dieser Film zweifellos herausragend. Wie schon bei "SinCity" wurde der gesamte Film vor einer Green-Screen gedreht, die Hintergründe nachträglich digital eingefügt. Das bedeutet, dass praktisch nichts außer den Schauspielern real ist. Die Schlachtszenen sind bis in Detail "durchgestylt", fliegende Wechsel zwischen Slow-Motion und Zeitraffer sind an der Tagesordnung. Jede Szene des Films wirkt wie ein einzelnes Gemälde, so überzeichnet ist die Landschaft im Film.

So beeindruckend der Film visuell und akustisch ist, so einfach gestrickt ist der Plot ("SinCity" war in diesem Punkt um Längen besser):

Die Story ist von daher schnell erzählt: Der Comic (Film) basiert auf der antiken Schlacht bei den Thermophylen, in der, nach Herodot, eine kleine Schar Spartaner einer persischen Übermacht trotzte, und dies auch überaus erfolgreich, bis sie Opfer eines Verrats wurden.

Widmen wir uns nun wieder den oben genannten Vorwürfen. Sicher erscheinen einzelne Dialoge oder Bilder bedenklich. In diesem Zusammenhang wird "300" vorgeworfen, er besitze keine tiefere Ebene, in der das Gezeigte hinterfragt und demontiert wird. Das ist durchaus richtig, das Handeln der Protagonisten wird zu keinem Zeitpunkt reflektiert. Dieser Sachverhalt stellt jedoch meiner Meinung nach kein Problem da: Der Film versucht einer Tiefergehende Deutung vorzubeugen. Einfach alles ist überzeichnet und übertrieben, wirkt einfach absurd: Wenn Leonidas sich fröhlich, einen Apfel essend, über gute Manieren unterhält, während seine Leute verwundete Perser abschlachten, dann kann und sollte dies keiner Ernst nehmen! Was passiert wenn man sich doch entschließt das Gesehene ernst zu nehmen, kann man an den Reaktionen des Feuilletons ablesen.

Wenn man etwas aus diesem Film mitnehmen will, dann vielleicht Folgendes: Es wird einem klar vor Augen geführt, wie manipulierend Bilder sind: Das Kämpfen und Sterben der Spartiaten wirkt elegant und leicht. Und nun denkt doch mal bitte jeder an die Schlachtszenen aus "Saving Private Ryan" oder "Flags of our Fathers"!

Nebenbei, was die Dialoge im Film angeht: Es empfiehlt sich ein Blick in die antike Überlieferung des Herodot zu werfen: Vieles lässt sich dort wieder finden ("Unsere Pfeile werden die Sonne verdunkeln"'.u.s.w.).

Wie ist nun der Film letztendlich zu bewerten? Es wird niemals so heiß gegessen wie gekocht wird'. Die im oberen Teil genannte Empörung ist völlig unnötig, in gewisser Weise sogar das Aufregendste in Bezug auf diesen Film. Die Vorwürfe greifen ins Leere, da dieser Film ja überhaupt nicht die Intention hat eine Botschaft zu verbreiten.

Natürlich ist "300" nicht jedermanns Geschmack, in seiner Darstellung ist er kompromisslos: Extremitäten fliegen durchs Bild, das Blut fließt in Strömen, die Spartiaten sehen aus wie Bodybuilder auf Anabolika, dazu kommt die mittlerweile obligatorische Dosis Sex. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die zwischenzeitlichen Szenen in Sparta nicht dazu dienen den Plot voranzubringen, sondern ausschließlich um dem Zuschauer eine Pause vom Getümmel der Schlacht zu bieten'

Meiner Meinung nach sollte der Film als das gesehen werden, was er ist: Eine Comic-Verfilmung ohne tiefergehende Botschaft, einfach ein großartiges visuelles Erlebnis, bei dem man sich zwei Stunden Bestens unterhalten lassen kann. Das setzt allerdings voraus, dass man dazu in der Lage ist seinen Kopf abzuschalten, und sich nicht schon während des Films Gedanken über die "political correctness" des Films zu machen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heldenhaft, 27. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
300, das ist der Titel eines Filmes, der als Umsetzung einer Comicvorlage die Zuschauer polarisiert.
Die einen finden ihn hervorragend, die anderen einfach nur grottig, dazwischen gibt es nichts oder zumindest nicht viel. Warum das so ist? Da kann man nur Vermutungen anstellen aber jetzt erst mal ein paar Worte zum Film an sich.
Für die Comicvorlage zeichnet sich ein gewisser Frank Miller verantwortlich, der den meisten seit dem kassenfüllenden Film Sin City ein Begriff sein dürfte.
Millers Geschichte bezieht sich vage auf die historisch verbürgte Schacht bei den Thermopylen, wo anno dunnemals die übermächtige persische Armee von den Spartanern an einem gewissen strategisch wichtigen Engpass aufgehalten wurde.
Damit endet aber auch schon der Bezug des Comics zur mehr oder minder historisch korrekten Vergangenheit.
Film und Vorlage fließen vor Pathos und unglaublichem Heldenmut nur so über, wie immer wenn eine unterlegene Minderheit im Angesicht des haushoch überlegenen Feindes beschließt, den Kampf wider alle Vernunft aufzunehmen und bis zum letzten Mann zu kämpfen. Millers Graphic Novel verschafft hier dem Zuschauer durch den Einsatz diverser Filter und Weichzeichner das Gefühl, als hätten doch tatsächlich seine Comicbilder angefangen, sich zu bewegen. Der Erzähler aus dem Off, der dem Zuschauer mit bedeutungsschwangerer Stimme die Geschichte des Spartanerkönigs Leonidas erzählt, die ausführlichen Kampfszenen der heroischen spartanischen Hopliten gegen die bösen Perser, die dem Zuschauer als fast schon künstlerisch in Szene gesetzte Schlachtplatte serviert werden, dass alles gibt diesem Film erst seinen Reiz.
Nur das gesamte Werk funktioniert hier. Die Schlachtszenen alleine können den Zuschauer auf Dauer nicht fesseln, und die erzählte Geschichte ist so einfach strukturiert, dass ihr Unterhaltungswert alleine niemals ausreichen würde, den Zuschauer 116 Minuten bei der Stange zu halten. Beides zusammen ergibt aber einen äußerst interessanten Mix, dem man jedem Cineasten nur empfehlen kann. Leuten, die sich darüber beschweren, dass der Film nichts mit der historisch bekannten Vorlage zu tun hat, kann ich nur empfehlen, sich entsprechende Dokumentationen in Buchform reinzuziehen. Wer diesbezüglich lieber die Glotze anwirft, anstatt ein Buch zu lesen, sollte sich dann vielleicht sowieso nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Dann gibt es noch Leute, denen die Schlachtszenen zu heftig sind oder die Handlung nicht tiefgründig genug ist. Da kann man durchaus geteilter Meinung sein, allerdings erwarte ich von einer Comicverfilmung, die auf einer Vorlage von Frank Miller basiert, nicht unbedingt tiefgründige, philosophische Erkenntnisse, sondern eher eine künstlerisch perfekt in Szene gesetzte Bilderflut, die mich optisch überwältigt, alles andere ist da dann reine Zugabe. Wer sich also eine stilistisch großartig umgesetzte Comicverfilmung anschauen will, wird bei Frank Millers 300 bestens bedient
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Erlebnis für das Auge, weniger für das Hirn, 26. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: 300 (Einzel-DVD) (DVD)
Eines vorweg: es ist m.E. unverständlich, einen in einem solchen Genre angesiedelten Film jetzt nun fehlende Handlung, unzureichende historische Tiefe oder Mängel in der dramaturgischen Charakterdarstellung vorzuwerfen. Wenn ich keine Action und mehr Handlung möchte, dann informiere ich mich vorher und lass die Finger von solch einem Film, der ja nun wirklich in (fast) allen Belangen grenzwertig ist (was ja auch vorher bekannt war).
Denn in seinem Genre isoliert betrachtet, ist "300" grenzwertige, allerdings hervorragend in Szene gesetzte Actionvollkost. Man kann schließlich nicht alles haben.

"300" ist technische Materialschlacht pur, ausgetragen vor Bluescreen und heiß gelaufenen Computern. Jetzt nun einen inhaltlichen Abriss wiederzugeben, wäre unsinnig, denn letztendlich, und so ehrlich sollte selbst jeder eingefleischte Fan sein, geht es um Action, Schlachtszenen, viel Blut und etwas Pathos und Historien-Feeling.
Gerard Butler als König Leonidas, Chef der 300 Spartaner, kann wohl nur das machen, was von ihm erwartet wird und auch Perserboss Xerxes tritt im Angesicht von monumentalen Schlachtszenen und düsteren, überzeichneten Kriegsmomenten etwas zurück.
Ja, es steht eindeutig die Action und das Filmblut im Vordergrund. Fast bizarr anmutend und genial computeranimiert beschreitet "300" nun endgültig neue Wege, so dass man vor lauter visueller Leckerbissen kaum den Mund zumachen kann. Die Mischung aus Haudraufszenen, nicht selten brutaler Schlachtkapiteln und der kleinen Portion Helden-Historienstory wirkt ungemein gelungen, bedient sie doch den Action-Unterhaltungsanspruch vollkommen.
Frank Miller, bzw. die Macher des Filmes knallen dem Zuschauer die überzeichneten Charaktere, die etwas verquere Historie und die blutrünstigen Scharmützel derart hart vor den Kopf, dass einem die Grenzwertigkeit erst nach Ende des Filmes bewusst wird. Will heißen: der Film ist ein visueller Genuss, eine technische Meisterleistung mit grenzwertigen, harten Szenen, die sicherlich weniger Actionfans gefallen dürfte als "normale" Haudrauf-Kost.
Ein Erlebnis fürs Auge, weniger für die grauen Zellen. Die sollten bei "300" auf präzise Action-Unterhaltung gepolt sein, denn die kommt sehr gelungen daher.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film wie ein Schlag in die Magengrube!!, 28. August 2009
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 300 (Einzel-DVD) (DVD)
In den letzten Jahren gab es zwei Filme, die die Massen aufgrund ihrer speziellen Art gespalten und mich auf der Seite der Begeisterten zurückgelassen haben. "Cloverfield" und "300". Filme, die ihre gesamte Kraft aus der einzigartigen, imposanten Optik ziehen. Kein anspruchsvolle Story, hauptsächlich deftige Action mit Bildern, die einen von Anfang bis Ende staunen lassen. Und im Fall von diesem Film sind diese Bilder von so einer malerischen, kraftvollen Schönheit, dass man es nicht so wirklich in Worte fassen kann. Eine Mischung Traum & Albtraum, aus lebendigem Comic und wahrgewordenem antiken Gemälde, so meine Auffassung. Dazu gibt es noch einen Haufen (maskuliner, emotionsgeladener) Sprüche, die ja mittlerweile schon in die Filmhistorie eingegangen sind.
Mit den Propaganda- und Nazivorwürfen kann ich allerdings gar nichts anfangen. Ich denke, wer etwas unbedingt in einem Film sehen will, der sieht es so oder so. Und ich sehe hier kein "Riefenstahl-Revival", sondern einfach nur ein visuell beeindruckendes, leidenschaftliches, blutiges Schlachtenepos mit jeder Menge Macho-Charme, das sich seinen Platz zwischen den Kunstwerken der Filmgeschichte zurecht erobert hat.

Vergleichbar mit: Sin City, Gladiator
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitze, 22. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: 300 (Einzel-DVD) (DVD)
Eigentlich nicht unbedingt mein Genre, aber dennoch ein wirklich fesselnder Film. Die Geschichte war mir bereits aus meiner Schulzeit bekannt und wurde weitestgehend richtig erfasst und gut rübergebracht. Abgesehen von der Anzahl der Gegner stimmte eigentlich fast alles, aber bertreibungen sind ja nicht zwingend was schlechtes und acuh ganz hilfreich bei der Verfilmung dieses Spektakels! Äußerst gut gefallen haben mir die Kampfszenen die teilweise in slow motion verlaufen und man wirklich jedes einzelne detail erkennen kann! Die Handlung is schnell erzählt:
Das Kriegsdorf Sparta soll vom Persischen Reich angegriffen die die gesamte Welt beherrschen wollen! Für Spartaner kommt eine Unterwerfung selbstverständlich nicht in Frage und so ziehen sie mit 300 Mann in den Krieg gegen eine schier übermächtige Armee der Persier. König Leonidas ist allerdings von der Kampfkunst seines Volkes überzeugt und stellt sich dieser gewaltigen Aufgabe!
Ein äußerst sehenswerter Film und für den Preis von nicht einmal 8 € nur noch empfehlendswerter!
Bester Spruch des FIlms meiner Meinung nach: Ein Spartaner antwortet nach dem er im Kampf auf einem Auge geblendet wurde auf die Frage ob er noch kämpfen könne... "Die Götter waren so gnädig mir ein zweites zu gewähren" ;)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sagenhaft, 10. Oktober 2012
Von 
Rezi-Tante "Bettina" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 300 (Einzel-DVD) (DVD)
An diesen Film darf man nicht mit einem Anspruch auf vollständige Wahrhaftigkeit der Ereignisse herangehen, man muss ihn betrachten, wie an sich zum Beispiel die Verfilmung der Nibelungensage oder des Hildebrandtslied ansehen würde, oder, bleibe ich in der Region, Herakles, oder Jason mit seinen Argronauten, oder ...

Sagen nutzen geschichtliche Ereignisse, verfremden sie aber, um ihren Protagonisten den Charakter zu geben, den der Erzähler anstrebt.
Diese (sagenhafte)Verfremdung der Wirklichkeit findet der Zuschauer auch in den Bildern, lebende Schauspieler gefilmt und zeichnerisch bearbeitet, alles mehr Fiktion als Realität.
Die Spartiaten sind als krieg- und kampferfahrendes Volk dargestellt,die Athener als die für ihre Freiheit einstehenden Bürger.
Bei König Xerxes und seinen Truppen wurde die kulturelle Andersartigkeit optisch auffällig betont, aber ebenso fällt auch schon die kulturelle Verschiedenheit der Spartiaten und der Athener optisch auf.
Der Schwerpunkt auf Kampfszenen, die als "wirklicher" Film kaum zu ertragen gewesen wären, waren von dieser gewissen Schönheit der Bewegung und Körperbeherrschung, die man auch auf antiken Tonvasen findet - und in asiatischen Kung-Fu-Filmen.
Mich hat der Film in seiner Ausdrucksstärke beeindruckt wie einen eine gut erzählte Sage über ein Ereignis vor zweieinhalbtausend Jahren eben beeindrucken kann.
Einen Bezug zu heutigen Zeiten kann ich nur insofern herstellen, dass Krieg schrecklich ist und keinem Volk widerfahren sollte und so erfolgreich ein Angreifer auch ist, irgendwann wendet sich sein Schicksal - alle anderen moralisierenden Interpretationen kann ich nicht folgen, denn die (überzeichnete) Schönheit der männlichen Körper der Spartiaten und ihre Erziehung zur steten Körperertüchtigung machen ihr Sterben für den Zuschauer nicht besser - und somit auch nicht erstrebenswert.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme des Jahres!!, 14. Juni 2007
300 hat mich total begeistert. Einfach beeindruckend. Die Story kennt sicher schon jeder also werde ich mich daran nicht aufhalten.

Ich muss immer wieder drüber lachen wie viele Leute solche Filme schlecht machen oder in 300 irgendwelche politischen Propaganda Ansätze suchen. Einfach zum totlachen das die Deutschen immer alles so ernst nehmen, und schlecht machen müssen. Der Film soll unterhalten. In Deutschland sollten sich die Leute mal ganz schön zurückhalten. Hier hat es nämlich noch keiner geschafft Filme wie 300, Fluch der Karibik oder Spiderman 3 zu drehen (Mal abgesehen von Oliver Hirschbiegel mit Der Untergang). Unsere Drehbücher und Computeranimationen sind immernoch mittelalterlich. Beschweren sich wie schlecht doch Fluch der Karibik 3 ist aber pralen mit Inferno: Flammen über Berlin (Was ein grottenschlechter Film wenn man das überhaupt so nennen kann)

300 ist einfach mal was anderes. Sehr stylisch und cool. Gerald Butler spielt großartig und die Computereffekte besonders das Blut unterstützen die Coolness des Films. Muss man einfach gesehen haben. Aber auch nur wenn man Gewalt in Filmen genau so locker sieht wie ich und sich nicht über jedes abgeschlagene Körperteil aufregt weils vielleicht Jugendgefährdend ist. Ist doch nur nen Film und in der Realität sah es damals nicht anders aus. Verstehen nur viele Leute nicht. Also unbedingt kaufen. Und am Besten in der Limitierten Helm Edition. Einfach mal wieder ne richtig coole Vö!!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns Bildgewalt!Ein Feuerwerk einer Schlacht! - Und keine Propaganda!, 30. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: 300 (Einzel-DVD) (DVD)
Es ist wirklich traurig zu sehen,dass wohl einige den Sinn und den Hintergrund dieses Filmes immer noch nicht so ganz verstanden haben...Was da nämlich wäre: Keiner!
Hier geht es einfach nur um eine Comic-Verfilmung.Es geht um die Bilder und die geniale Technik,mit der dieses Prunkstück entstanden ist.Dieser Film ist kein Film,er ist ein Kunstwerk,ein Bild (in filmischer Form).Und was für eins!!
Hier geht es keineswegs um die spärliche und viel kritisierte Handlung;die ist hier völlig zweitrangig.Und schon gar nicht geht es um die Authentizität dieser Geschichte!Mir persönlich gefällt zwar die Handlung des Films,ist aber für mich eher weniger relevant beim Film schauen.Es macht einfach Spaß diese beeindruckenden Bilder und dazu diesen super Soundtrack auf sich wirken zu lassen.
Und was für mich ja völlig unverständlich ist,ist die Tatsache,dass hier ernsthaft jemand den Vergleich mit Nazipropaganda aufstellen kann und meint,das hätte was mit dem Irakkonflikt zu tun...Da kann man nur fragen: Paranoid??Also,ich kann nichts der Gleichen davon im Film sehen und es wahr wohl auch nicht so gedacht...Aber man kann ja immer irgentwo etwas hinein interpretiern,wo nichts ist.Leute,das ist nur ein Comic!!Nicht mehr und nicht weniger.

Letztenendes ist im Großen und Ganzen einfach nur zu sagen,"300" ist eine wunderbar umgesetzte Comic-Verfilmung mit beeindruckenden Bildern,super Soundtrack,witzigen Sprüchen und knackigen Typen.Und das reicht ja wohl,um diesen Film zu lieben!
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film wie ein mächtiger Schwerthieb!!!, 24. August 2007
Wow! 300 ist meiner Meinung nach, eine der besten Comicverfilmung. Optisch ist dieser Film ein Meisterwerk: opulente Schlachtszenen, dramatische Sonnenuntergänge, riesige Armeen und seltsame Kreaturen geben eine Mischung, die kaum noch zu übertreffen ist.
Allein die Handlung wirkt wie aus der amerikanischen Patriotismusschmiede, ebenso die Dialoge.
Aber wer sieht sich eine Comicverfilmung an, zudem noch von Frank Miller und will geistige Ergüsse erwarten, die einem Goethe oder Shakespeare gleichkommen?
Jeder der in der Comicszene auch nur halbwegs bewandert ist, weiß das Millers Comics extrem blutig, brutal, aber auch wegweisend und deswegen Kult sind.
Dieser Film soll einfach nur Spaß machen und dieses Kriterium übertrifft er beiweiten. Denjenigen, die exakt recherchiertes Geschichtskino erwarten rate ich: Finger weg vond dieser DVD. Allen die Sin City lieben sage ich: Warum habt ihr diese DVD noch nicht gekauft?!
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