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375 von 408 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Zwischen hohen Erwartungen und der nach 12 Jahren eingetretenen Realität,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Lange hat man auf dieses Spiel gewartet, manche die seit dem ersten Tag von SC1 dabei sind sogar seit 12 langen Jahren - und genau zu denen zähle ich auch.Meine Erwartungen sind über diese Zeit natürlich nicht niedriger geworden und schonmal vorweg gesagt: Meine hohen Erwartung haben sich größtenteils aber nicht komplett erfüllt. # Singleplayer # + Die Inszenierung Man befindet sich zum größten Teil zwischen den Missionen auf dem Flaggschiff von Raynor, der Hyperion. Hier stehen einem mehrere Orte zur Verfügung sowie entsprechende Ansprechpartner die einem zu jedem neuem Umstand/Mission etwas zu sagen haben. Besonders schön fand ich hierbei die Nachrichten die meistens über das Treiben der eigenen Rebellengruppe aus etwas anderer Sichtweise berichteten. Aber auch sonst ist die Missionsbesprechung weitaus unterhaltsamer als alles andere was ich bisher im RTS-Genre sah und setzt neue Standards. Hierfür würde im übrigen eine eigene Engine entwickelt, die sogar (zumindest im Englischen) Lippensynchron ist. Die Cinematics die man teilweise bereits aus Trailern kennt sind sowieso wie gewohnt vom höchsten Niveau. + Upgrades, Söldner und Forschung Neben den neuen Einheiten die man im Multiplayer ausschließlich nutzt kann man im Singleplayer auch die alten Einheiten aus SC1 kaufen, wieso man dies tut und woher man die Baupläne bekommt wird ebenfalls storytechnisch erklärt. Dadurch das man gegen durch Missionen gewonnene Credits Söldner und Einheiten kauft, sowie mit eingesammelten Zerg oder Protosstechnologie-Punkten während einer Mission bestimmte Upgrades kaufen kann muss man auch zwischen den Missionen nachdenken und ein gewisses taktisches Vorgehen beweisen. + Entscheidungen Drei Mal bekommt man die Möglichkeit sich zwischen 2 Missionen zu entscheiden. Das ist zugegeben nicht sonderlich viel aber dennoch ein kleiner positiver Aspekt der es Wert ist erwähnt zu werden und zusammen mit den vielen Upgrades die man niemals alle auf einmal in einem Feldzug erkaufen kann erhöht sich dadurch auch die Motivation auf ein erneutes Durchspielen. + Missionsdesign Jede Mission ist etwas besonderes, es gibt keine einzige wo man lediglich in ein Standardszenario geworfen wird wo jeder eine Basis hat und das Ziel ist es die feindliche Basis zu zerstören. Oftmals gibt es auch einen gewissen Zeitdruck(als ein Beispiel: Es gibt einen Waldbrand der langsam immer näher kommt und man muss seine Basis mehrfach weiter ins Karteninnere verlegen) wodurch immer eine unterschiedliche Dynamik im Spiel jeder Mission herrscht. - Geschichte So wunderbar auch die Inszenierung und das ganze "Drumherum" ist muss ich leider sagen das, wenn man dann aber genau schaut WAS da eigentlich inszeniert wird, dies nicht sonderlich viel ist. Man hat im Prinzip durchgehend das Gefühl man tingelt nur durch das Universum und hilft hier und da mal aus - das ist unter anderem eine Folge der freien Missionswahl wo man sich gerne auch mal kurz von der nahenden Apokalypse abwenden kann um einen guten Freund auf Korhal zu besuchen. Die Nebenmissionen an sich sind zwar sehr gut in dem was sie darstellen wollen - nämlich kleine Geschichten am Rande aber dank diesen bleibt nicht viel für das epische Szenario über. Von den 26 Mission sind ca. 8 Stück wirklich der Hauptstory zuträglich und auch diese hält sich diesmal sehr flach. Es ist kein Vergleich zu der epischen Geschichte von SC1 wo es schließlich 30 reine Hauptmissionen waren, wo man ganze Regierungen stürzte, Geheimnissen auf die Spur kam, einen Planeten gar erobert und am Ende in einer epischen Schlacht den Overmind zur Strecke bringt um das Universum zu retten. Um sowas darzustellen brauchte man damals 30 Mission und hat mit dem Addon ebenfalls wieder eine epische Geschichte erzählt.. Blizzard schafft dies mit den 26 Missionen des ersten Teils von der SC2-Saga nichtmal annähernd. Ich hoffe zwar auf eine Steigerung der Geschichte aber sollte die wirklich erst mit allen 3 Teilen eine so episch zusammen geknüpfte Story erzählen können wie damals mit SC1 schon in einem Spiel.. dann haben die Kritiker der neuen Aufteilung doch recht: Es ist Abzocke aus erzählerischer Sicht. - Intro Das ist Intro ist wunderschön, keine Frage. Aber ich habe noch nie erlebt das ein Intro einen derart eindeutigen Verdacht auf eine "gewisse" Person spoilert. Was das ist dürfte wohl bereits jedem, der nicht nur die Trailerversion sondern auch das Original mit der einleitenden Stimme kennt, klar sein. Als das zu erwartende am Ende passierte konnte ich nur mit einem müden Achselzucken reagieren als mit Staunen. Fazit 1 Der Singeplayer macht sehr viel Spaß, ich habe ihn grade zu verschlungen dank der tollen Inszenierung und dem Missionsdesign. Als ich es durch hatte blieb aber ein fader Nachgeschmack und die Frage "War es das jetzt? Ist doch kaum was passiert..." # Multiplayer # + Balance Die Balance ist bereits jetzt sehr hoch, so etwas habe ich bei noch keinem Spiel erlebt auch nicht bei Starcraft 1. Allerdings ist noch nicht die "perfekte" Balance wie in SC1 nach all seinen Patches+Addon erreicht aber das kann man auch wohl kaum erwarten. + Leichter einzuspielen, immer noch genauso schwer zu meistern Es gibt im Detail ein paar Sachen die einfacher geworden sind, so verteilen sich die Ressourcensammler eigenständig sofort an den Mineralienfeldern wenn man eines anklickt, sie reparieren im Umkreis beschädigte Sachen und auch im Kampf agieren sie intelligenter. So greift bei Gruppen aus reinen Bodenkämpfern wo nur bestimmte Einheiten die Luft angreifen können, diese vornehmlich an sollte ein gemischter Gegnerverbund auf einen zumarschieren. Bei grundlegenden Sachen ist also weniger Micro nötig aber gegen einen trainierten Profi wird ein Anfänger trotzdem noch lange nicht bestehen können. + Neue Taktiken, mehr Dynamik Natürlich sind einige Sachen gleich geblieben, der Terraner baut immer noch seinen Eingang zur Base zu und ein Zerg rusht gerne schnell drauf los(wobei die Taktik nicht mehr so häufig anzutreffen ist). Allerdings sind durch kreative neue Einheiten und Fähigkeiten, wie z.B. der Koloss und die Reaper die alle beide Hänge überwinden können oder auch die Fähigkeit der Protoss ihre Einheiten im Radius einen Pylons heranwarpen zu lassen, mehr neue Taktiken und Dynamik hinzugekommen als durch die fehlenden, alten Einheiten entfernt wurde. +/- BattleNet 2.0 Das neue Battlenet hat positive neue Funktionen wie das sehr gut funktionierende Match-Making System - das bis dato beste seiner Art. Man findet sehr schnell ebenbürtige Spieler als auch Partner. Auch kann man sich mit Freunden in einer Gruppe zusammen schließen und gemeinsam einem Spiel beitreten wodurch man nicht mehr getrennt wird weil vielleicht einer noch joinen konnte und der andere nicht mehr. Was eher negativ auffällt ist die Tatsache das keine wirklich individuellen Spiele mehr gehostet werden können. Wer also z.B. eine Tower Defence zocken möchte kann nicht ein Game aufmachen mit dem Titel "TD XXX - only Pros!" sondern sieht nur die Karte in einem Beliebtheitsranking und lässt sich zu einem offenen Spiel verlinken oder hostet automatisch selber eines wenn alle voll sind. Im übrigen gibt es durch diese Rankings eine Stagnation was neue, evtl gut Karten angeht da diese nicht gesehen werden und keine Chance gegen bereit etablierte Karten haben. Die meisten Leute haben keine Lust ewig nach unten zu scrollen weil vielleicht irgendwo ne nette Map steht sondern meistens immer nur die Standard-Top10 abklappern. Die Vielfalt einer Liste mit frei gestaltbaren Games samt Titel etc. ist also nicht mehr vorhanden. - Kein LAN Support und erstmal kein überregionales Spielen Mit dieser Version kann man "nur" gegen Spieler aus ganz Europa antreten, um gegen Bekanntschaften von anderen Kontinenten zu spielen müsste man sich eine weitere entsprechende Version kaufen. Der fehlende LAN-Support soll wohl verhindern das nicht wie damals große LAN-Partys gezockt werden mit lediglich 1,2 gekauften Kopien als auch illegale Versionen generell einschränken. Bei beiden Sachen steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund und eine unnötige noch dazu. Immerhin lernen viele solche Spiele auch erst auf LANs kennen um später zu Käufern zu werden, wie ich es damals oft erlebt hatte und etwaige Internetpiraten werden sich von solchen Restriktionen eh nicht beeindrucken lassen. Wchaden tut es nur dem ehrlichen Kunden, daher ein dickes Minus. Fazit 2 Der Multiplayer macht sehr viel Spaß und wird dank den gewohnt vielen Funmaps und super Match-Making garantiert für lange Zeit unterhalten. Etwas wirklich Negatives gibt es hier nicht zu berichten. Chaträume werden im übrigen nachgeliefert, ansonsten wäre dies noch ein kleiner Kritikpunkt meinerseits gewesen. # Generell # + Grafik Da ich Grafik nicht nur nach der Anzahl der Polygone bewerte muss ich mich hier ganz klar für die Spielegrafik einsetzen. Es wirkt alles einfach sehr rund und mit Liebe fürs Detail. Es gibt alleine zig verschiedene Sterbesequenzen für die einzelnen Einheiten (erschossen, vergiftet, verbrannt, zerschnitten..) sowie Spiegelbilder im Wasser, Wettereffekte und Tag/Nacht Unterschiede. Letztere 2 Eigenschaften wird man leider kaum bei den offiziellen Karten von Blizzard im Verteiler des Match-Making System. Diese Ansicht ist natürlich rein subjektiv, Leute die schlicht wert auf möglichst viele Polgyone und neuste Technologien legen werden nicht derartig angetan sein wie jemand der es schätzt wenn Bewertes bestmöglichst umgesetzt wird. + Engine und der Galaxy Editor Von 3rd Person-Shootern über coole Arcadespiele aus der Zeit der Videospielhallen oder Heldenkarten alá Dota ist alles dabei. Die Engine ist noch flexibler und der Editor noch stärker. Es gibt bereits jetzt vergleichsweise sehr viele Funmaps und ich denke mit einem solchen Aufgebot an Möglichkeiten wird man baldig noch Großes sehen können wenn die ganzen Editoren sich erstmal richtig eingearbeitet haben. +/- Stagnation? Um noch kurz auf das Thema einzugehen ob sich zu wenig getan hat: Nein. Starcraft spielt sich immer noch wie Starcraft, genauso wie sich jedes C&C (abgesehen vom völlig gefloppten 4ten Teil) wie ein C&C spielt. Starcraft 2 bietet viele neue Taktiken, Gimmicks, es wurde viel Finetuning betrieben und man bekommt ein rundum verbessertes Starcraft 1 - genau wie ein Nachfolger sein sollte. Natürlich gab es in den Jahren auch neue Konzepte wie RTS Spiele ohne Basenbau dafür aber mit RPG-Elementen die für entsprechende Motivation sorgten. Doch Starcraft 1 wird nicht ohne Grund noch bis heute gespielt, denn es ist in dem was es im Kern darstellt weiterhin das beste: Ein Strategie-Schwergewicht und zwar in Reinform. Es gibt kein Spiel mit soviel verschiedenen Strategieansätzen pro Rasse (auch SC1 bietet in dem Fall weniger als das was derzeit im Schnitt gespielt wird) die zum Sieg führen können aber auch nur wenn man natürlich früh genug den Gegner auskundschaftet und entsprechend reagiert. Jeder kleinste Schritt in der Buildorder kann entscheidend sein genauso wie jedes Gebäude was die Scouteinheit des Gegner entdeckt ob die eigene Strategie aufgeht oder gnadenlos ausgekontert wird. Jeder Ressourcenplatz ist hart umkämpft und durch mögliche Transaktionen selbiger gibt es im Team noch mehr Möglichkeiten wie man zu einem evtl schnellen Sieg kommen könnte. Wer also auf ein paar kleine Ideen wie Stellungskämpfe in Deckungen und Level-Ups bei Heldeneinheiten aus den letzten Jahren verzichten kann wird hier die konsequente Weiterentwicklung eines Spielprinzipes erleben wie es vor 12 Jahren als das beste galt und wohl heute auch wieder tun wird. - Registrierung Bei der Registrierung muss man den richtigen Namen angeben. Natürlich kann man auch lügen aber im Falle eines Verlustes des Accounts oder falls man künftig mal ein anderes Bezahlmodel nutzen will bei kommenden Spielen sollte man sich das gut überlegen. Name sowie der Vorname können nachträglich nicht geändert werden. Fazit 3 Tja so viel sind alle guten Dinge und somit auf meine letzte Zusammenfassung.. Starcraft 2 ist das beste RTS-Spiel der letzten Jahre. Es wird nicht unbedingt für jeden den Vorgänger überflügeln, noch Leute die nur wegen einer epischen Singleplayer-Story spielen ganz zufrieden stellen. Aber Leute die viel und gerne im Multiplayer zocken oder sowieso das Gesamtpacket geniessen wollen können dies sicherlich die nächsten 12 Jahre wieder voller Freude und Enthusiasmus tun. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Schwere Aufgabe gut gelöst,
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Ich hätte nicht gern in der Haut von Blizzard gesteckt bei der Entwicklung dieses Spiels gesteckt. Machen wir uns nichts vor, die Aufgabe war gewaltig:-Es muss ein Nachfolger zu einem der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten präsentiert werden, dass sich nach 12 Jahren immer noch einer lebhaften Community erfreut und als eines der perfektesten ausbalancierten Strategiespiele überhaupt gilt. -Mit jedem Jahr wächst der Erwartungsdruck. -Das Spiel muss für diejenigen genauso interessant sein, die noch nie von Starcraft gehört haben, wie für diejenigen, die das Original kennen. -Das Spiel muss genauso spielbar für diejenigen sein, die es (semi)professionell in eSport Ligen spielen wollen, ebenso wie diejenigen, die nur mal zur Abwechslung ein Strategie-Spiel mit gutem Ruf ausprobieren möchten und noch nie vorher Multiplayer Spiele gemacht haben. Vor diesem Hintergrund ist Blizzard die Aufgabe im wesentlichen gelungen. Bei Starcraft 2 wird das Rad nicht neu erfunden. Das Spiel reiht sich vom Gameplay nahtlos an den Vorgänger und die Warcraft Reihe ein. Auch hier wird also in "Echtzeit" Rohstoff gefördert und damit eine Basis aufgebaut, Einheiten rekrutiert und, schließlich, Krieg gespielt gegen andere menschliche Spieler oder den Computer. Die drei Fraktionen sind die Altbekannten aus Starcraft und auch viele Einheiten sind in der ein oder anderen Form wieder dabei. Die Geschichte wird mehr oder weniger fortgeführt... glaube ich. Denn das ich das Original gespielt habe ist ca. 11 Jahre her. Da ich Starcraft seit dem höchstens noch 1 oder 2 mal für eine LAN Session ausgebuddelt habe, kann ich mich ehrlich gesagt kaum noch an Einzelheiten des Originals erinnern. Die Protagonisten sind jedoch in etwa dieselben und es geht -mal wieder- im Wesentlichen darum die Zerg zu bekämpfen. Daneben gibts ein paar Hintergründe, hie und da ein wenig Intrigen, Verrat, Liebe etc. Relativ gradlinig das Ganze. Ach hier muss Blizzard natürlich diejenigen bedienen, die die Geschichte aus dem ersten Teil und Brood Wars noch kennen und die Masse derjenigen, die die Geschichte entweder vergessen haben oder das Original nicht gespielt haben. Ausserdem wird die Geschichte ein wenig Opfer des nicht-linearen Missionsdesigns, weshalb Geschichten und Ereignisse manchmal etwas zusammengewürfelt wirken. Ist aber alles nicht dramatisch es gibt grundsolide Kost aus dem Starcraft Universum, ohne das irgendjemand überfordert wird, aber vom Hocker wird auch niemand gehauen. Es gibt ein kleines Tutorial, dass Spieler in die grundlegenden Funktionen eines Echtzeit-Strategiespiels einführt. Wer aber schon häufiger solche Spiele gespielt hat, kann hierauf getrost verzichten, insbesondere, da es eine brauchbare InGame Hilfe gibt, die einem viele Spielkonzepte erklärt und durch kleine Videos veranschaulicht. Die Kampagne ist ebwechslungsreich und macht (meistens) Spass. Ich habe den Schwierigkeitsgrad "normal" gewählt und bin damit in aller Regel gut gefahren. Für Leute die wie ich reine Gelegenheitsspieler sind die das Spiel hauptsächlich aus Nostalgiegründen kaufen ist dies denke ich die vernünftigste Variante und lässt noch Raum nach oben. Die Kampagne ist in diesem Schwierigkeitsgrad schaffbar, auch wenn man in Einzelfällen mal Neustarten muss weil man einen Bock geschossen hat. Schön auch das es nicht immer das gleiche ist, es gibt durchaus immer wieder unterschiedliche Aufgabenstellungen zu lösen. Schade ist, wie schon oft erwähnt, dass Wings of Liberty nur eine Kampagne für Terraner enthält und nicht, wie das Original auch eine für Zerg und Protoss. Ohne allzusehr zu spoilen kann ich verraten, dass man nicht nur Terraner spielen muss in der Kampagne. Trotzdem Schade. Insbesondere wenn man bedenkt, dass das nächste AddOn mit der nächsten Kampagne erst Anfang 2012 erscheinen soll, was bei der heutigen Praxis heisst eher Ende 2012 und somit noch gut 2 Jahre. Und bis dann der letzte Teil erscheint werden dann wahrscheinlich nochmal 2 Jahre ins Land ziehen. Trotzdem, insgesamt ist die Kampagne eine Runde Sache, macht viel Spass und ist -für meinen Geschmack- auch nicht zu kurz geraten. Das ist zumindest für Spieler mit meinem Leistungsprofil schon in Ordnung und bietet etwa 20-25 Stunden netto Spielzeit. Grafik und Sound sind in Ordnung. Auch hier muss man berücksichtigen, dass Starcraft eine breite Zielgruppe hat und deshalb auch für Menschen mit Durchschnitts-PC spielbar bleiben muss und man eine Mehrjährige Entwicklungszeit hinter sich hat. Deswegen wird die Grafik im Jahr 2010 sicherlich niemanden mehr umhauen, sie ist aber keineswegs schlecht. Die Soundkulisse ist nett und stört nicht, wohl ein Eingeständnis an die Pro-Gamer, was auf der anderen Seite bedeutet das sie ein wenig unspektakulär ausgefallen ist. Seis drum, da war Warcraft schon immer etwas progressiver als sein Sci-Fi Pendant. Das Gameplay ist sehr gut gelöst worden. Anfänger können das Spiel problemlos mit der Maus steuern. Jeder der ein solches Spiel bereits gespielt hat wird sich schnell zurechtfinden. Wer allerdings ambitioniert spielt wird ohne die Masse an Hotkeys, die das Spiel bietet, nicht herumkommen. Für mich persönlich Overkill, aber ich denke das ist wie beim Fußball: Es gibt eben Kreisklasse und es gibt die Bundesliga und beides hat seine Daseinsberechtigung. Solange ein Spieler nicht mindestens 30 Hotkeys beherrschen muss um das Spiel zu spielen, ist das denke ich in Ordnung. (Ich spiele mit der Maus!) ;-) Über Multiplayer (insbesondere das Fehlen eines LAN Modus) ist ja schon viel geschrieben worden, ebenso über die Anmeldeprozedur und die Zustimmung zu allem Möglichen die man Activision erteilen muss. Dies ist der Hauptgrund für den abgezogenen Stern. Kurz zu letzteren: Jeder muss wissen was er bereit ist zu akzeptieren und was nicht. Ich nehme das zumindest für mich selbst in Anspruch. Die Knebelung von Spielekunden durch die Publisher nimmt jedoch schon wunderliche Züge an. Bis ich tatsächlich spielen konnte verging zwischen Auspacken und Start der ersten Mission 45 min. Ein nicht unerheblicher Teil davon war der Registrierung eines Accounts bei dem Portal Battle.net sowie dem Gedöns drumherum geschuldet. Ich habe insgesamt mindestens 3 Endnutzer-, Benutzer-, Lizenz- oder sonstige Vereinbarungen akzeptieren müssen. Ganz schöner Aufwand für ein Computerspiel. Auch die Online-Anmeldung bei jedem Spiel nervt. Die Spielepublisher müssen sich nicht wundern wenn sie Abwanderungen in den Casual Games Sektor hinnehmen müssen wenn das Spielen eines Spiels immer mehr zu einem juristischen Kleinkrieg inklusive Zwangsknebelung via Onlineaktivierung wird. Das soll nicht überheblich klingen, aber: Erwachsene Menschen wie ich haben das Geld sich ein Spiel zu kaufen wenn sie möchten, sie haben aber nicht die Zeit und die Lust sich mit hunderten Seiten von Vereinbarungen in denen sich allerhand negative Klauseln verstecken (zB Datenweitergabe an Dritte) zu beschäftigen oder sich mit Online-Aktivierungsportalen herumzuschlagen. Wenn Blizzard also möchte, das ich auch in Zukunft Ihre Spiele kaufe, weil mir Starcraft 2 ja grundsätzlich gut gefallen hat, dann sollten Sie sich Wege überlegen, wie man das Spiel vor Raubkopierern schützt, ohne ehrliche Spieler zu Konsolen, Flash Games, Browsergames und Co. vertreiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Letzte noch akte entwickelte Strategiereihe, die es ihn sich hat,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Besitze das Spiel nun seit dem Release und habe wohl noch nie 45 Euro besser investiert. Die Kampagne ist meiner Meinung nach einzigartig gemacht, kommt aber leider nicht ganz an die fesselnde Story des Vorgängers heran. Trotzdem macht sie Spaß und ich spiele sie immer wieder gerne.Multiplayer ist aber der eigentlich Kern des Spiels, da es nicht umsonst ein Esportgame ist. 1v1 Online Spiele sind herausfordernd, bieten viel Tiefe an und sind wohl das schönste an dem Spiel. Absolute Kaufempfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
243 von 315 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Echtzeitprimus in Neuauflage?,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
...Ich denke schon. Ich habe nun StarCraft II: Wings of Liberty einige Stunden gespielt. Vorweg möchte ich sagen, dass ich auch die Beta gespielt und mich dort mit mehreren Leuten duelliert habe. Der Schwerpunkt dieser Rezension liegt dabei auf den Singleplayer und das/den Gesamtpaket / Gesamteindruck.Ich bin mir recht sicher, dass SC2 viele Erwartungen der E-Sports Gemeinde erfüllen und deshalb auch das entsprechend gelobpreiste Spiel wird. Der Mehrspieler hat bereits in der Beta viel Spaß gemacht und wird allem Anschein nach in der aktuellen Fassung seine Gewinne einbringen. Einige Rezensenten schreiben, dass sie maßlos enttäuscht sind über das Produkt was Blizzard hier abgeliefert hat. Andere werfen dem Entwickler Ausbeutung und Kommerz vor und wieder andere finden jeden noch so kleinen Krümel als Fauxpas. Einige schreiben, dass die Grafik veraltet ist...das stimmt. Aber ist sie deswegen schlecht? Hat jemand im Ernst ein Echtzeitstrategiespiel mit Crysis Allüren erwartet? Die technischen Unzulänglichkeiten sind alle bekannt gewesen. Dennoch entwickelt das Spiel seinen eigenen Charme, denn alles passt zusammen. Jeder Stein wirkt so - als würde er da wirklich hingehören. Die Einheiten bewegen sich geschmeidig und die Effekte sind nicht übertrieben. Kleine Physikeffekte (Ragdolls) werden dezent eingesetzt. Am Ende kann man sagen, dass man gut mehrere Stunden hintereinander spielen kann, ohne danach durch intensive Ausleuchtung und Effekthascherein irgendwelche Kopfschmerzen haben zu müssen. Denn zu viele Grafikspielerein entziehen auf Dauer dem Spieler die Übersicht des Geschehens auf dem Spielfeld und irritieren am Ende mehr, als zu unterhalten. Im Bezug auf die Technik bleibt zu sagen, dass diese den Kaufgrund nicht schmälern sollte und bei einer guten Umsetzung den Unterhaltungswert fördern kann. Ich persönlich habe die Collector's Edition erworben, was spielerisch aber keinen Unterschied macht. Lediglich das Battle.Net 2.0 Profil und der World of WarCraft Account sind durch ein paar Gadgets erweiterbar. Nun aber zum eigentlichen Spiel: StarCraft II: Wings of Liberty ist der Auftakt einer sehr spannenden Einzelspielerkampagne (-Trilogie) und unterhält bereits in den ersten Minuten. Blizzard weiß es auch hier wieder gekonnt den Spieler in seinen Bann zu ziehen, mit Upgrades und Forschungsmöglichkeiten zu motivieren und durch den Einsatz von Zwischensequenzen in Spielengine eine Bindung zum Spieler aufzubauen. Die drögen Textbriefings des 1. Teils sind verschwunden, stattdessen flimmern einen nun die Charaktere mit ihren Problemen und Sorgen entgegen. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen wie gut einem die Charaktere ans Herz wachsen können. Ich möchte unbedingt wissen ob es für Jim Raynor noch eine Chance gibt, seinen allersehnlichsten Wunsch erfüllen zu können. Durch diese Dramaturgie baut man als Spieler problemlos eine Beziehung zu den Charakteren auf. Auch ist die Handhabung der Menüs, die Einsatzbesprechungen sehr gut gelungen. Man fühlt sich wie vor 15 Jahren zurück in die Vergangenheit transportiert, als man noch durch die schick animierten Gänge der T.C.S. Victory aus Wing Commander III und IV schlich. Denn dieses Prinzip der Einsatzbesprechung fand damals schon seine Anwendung und hat dort seinen Ursprung (nur ohne die öden Turbolift-Fahrten). Das Labor, die Messe und das Arsenal laden zum Durchklicken und Ausprobieren ein. Dadurch dass das Spiel einem nicht nur die Spielkarte vorsetzt, sondern auch das Drumherum in Szene setzt, motiviert es den Spieler auch in den einzelnen Bereichen zu verweilen und sich an den Kommentaren der Charaktere zu ergötzen. (herrlich) Was weiterhin positiv aufällt, ist der gekonnte Einstieg in das Spiel: Bei jeder Mission gibt es neue Einheiten zu entdecken, hilfreiche Tutorials und kleine Tooltipps die einem Informationen über die Einheit, das Upgrade oder das Gebäude liefern. All dies wird mit kleinen Videos untermalt, um dem Spieler z.B. eine neue Fähigkeit mit Hilfe von einer kleiner Spielszene im Einsatz darzustellen und somit die Wirkungsweise dieser zu verdeutlichen. (löblich) Innovation? Nein, es gibt keine Innovation. Mir sind in meiner ganzen Spielezeit (knapp 20 Jahre) nur einige wirkliche gute innovative Games aufgefallen. Und das waren meist Spiele die auch u.a. ein neues Genre begründet haben. Das waren Dune 2 (RTS), Diablo (Hack'n'slay) und Die Sims (Lebenssim.). Alle RTS Nachfolger haben die Kernkomponente des Genre nie berühert, sondern mit netten Features weiter ausgebaut. Mir war klar das SC2 auch hier keine Innovationen setzen will. Wer das erste Video der World Wide Invitational 2007 gesehen hat, dem war klar was ihn erwarten würde. Deshalb verstehe ich manche Reaktion hier nun überhaupt nicht. Jeder hatte die Möglichkeit sich genügend Zeit zu nehmen, sich vor dem Erscheinen des Spiels über alles konkrete zu informieren. Man merkt natürlich dem Spiel die E-Sport Grundeinstellung an, dass war aber auch klar als Blizzard 2007 in Seoul die Katze aus dem Sack ließ. Man wollte wieder einen E-Sport Kracher landen. Und das scheint bisher gelungen zu sein und wird mit den nächsten Monaten und Jahren weiter ausgebaut... Wer zuviel Innovation in einem Spiel erwartet fiel meist auf die Nase und hat dann Spiele wie Command & Conquer 4: Tiberian Twilight oder Black & White zur Gesicht bekommen. Ich war froh, dass Blizzard dies unterlies und sich auf das konzentrierte was es gut kann: spannende Einsätze und eine fesselnde Story drumherumspinnen. Denn was ist schlimmer, als wenn der Bösewicht Kane (C&C) einem nur noch Lacher entlocken kann und als alles andere als der "Bad Boy" rüberkommt? Schade nur, dass Blizzard nicht wie zuvor in WarCraft III das fantastische Heldensystem auch mit in SC2 eingeführt hat. Aber da wird die Modding Community nicht lange auf sich warten lassen... Generell sei gesagt, dass StarCraft II: Wings of Liberty ein Spiel ist: - was vertraut ist - was gut erzählt wird - was über eine enorme Spieltiefe verfügt - was einen ausbalancierten Multiplayer verfügt - was solide RTS Spielmechaniken umsetzt - was leider "nur" das Spielen über ein Matchmaking System gut umsetzt, aber das Fehlen der Chatkanäle für einen Identitätsverlust der Community sorgt ...und was (worauf ich persönlich viel wert lege) die Menüs und Steuerung intuitiv sind, Erfolge und Statistiken am Ende von MP Matches einen motivieren, sein Können zu verbessern. Absolut grauenhaft sind Spiele, wie Battlefield: Bad Company 2...die durch ihre einfach adaptierte Menüstruktur den Spieler zum Verzweifeln bringen... Real ID...Klarnamen...Facebook Integration...lasse ich bewusst aus, da es hier um das Spiel geht und alle anderen "Features" optional sind. Persönlich spiele ich den Multiplayer generell nur mit Freunden zusammen, die in meiner Freundesliste auftauchen. Auch ist meine Einstellung zum MP Spiel nicht das "um jeden Preis gewinnen", sondern das Miteinander, das Ausprobieren und das Zusammenhalten der Teamkollegen und das Erfreuen darüber, wenn man ein Gefecht knapp gewonnen hat. Ich kenne auch von vielen Anderen, die eigentlich gar nicht mehr das Spiel vor Augen haben, sondern nur ihre Tastaturkürzel und irgendwelche "Anschläge pro Minute" als Maßstab setzen (v.a. E-Sport). Fazit: Wer StarCraft I mochte kann sich ohne Gewissensbisse auch auf den 2. Teil einlassen. Denn ohne groß herumzureden...SC2 bleibt für die nächsten Jahre der Primus im RTS Genre. Das sei auch durch die fast grenzenlosen Möglichkeiten des SC2 Editors gegeben und durch die bald erscheinenden Fortsetzungen zur Kampagne "Heart of the Swarm" und "Legacy of the Void". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine gelungene Mischung aus Sific Action Film und packendem Echtzeitstrategiespiel,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Hallo, ich versuche die Bewertung so kurz wie möglich zu halten.SC2 ist das meiner Meinung nach gelungenste Echtzeitstrategiespiel der letzten Jahre. Ich habe eben den letzten Single Player Level durchgespielt und Die böse Zerg Königin aufgehalten. Das Spiel vereint moderne Echtzeitstrategie in Verbindung mit Packender Kino reifer Filmstory. Normalerweise überspringe ich gerne die Filmsequenzen um schneller voran zu kommen. Bei SC2 war dies anders Die Filmsequenzen waren von Anfang an so spannend das ich den überspringen Button nicht drücken wollte. Zu interessant wie sich die Story weiterentwickelt. Man hat sogar an bestimmten stellen des Spiels die Möglichkeit die Story interaktiv wie bei einem Rollenspiel mitschneidenden. Grafisch ist das Spiel zwar nicht extrem Aufwendig. aber Das gerät halt dank der Packenden Story um Mad Cerigan und Co schnell in den Hintergrund. Die Story ist um ein vielfaches Besser als die von C&C Tiberium Wars und Alarmstufe Rot 3 @Blizzard macht doch bitte einen Kinofilm zu Starcraft 2. Wenn der genau so gut wie die Spielstory werden sollte, wird das bestimmt ein genau so toller Erfolg wie das Spiel. Zum Kopierschutz und zur Aktivierung. Es hat zwar eine halbe Ewigkeit gedauert sich bei Battelnet zu Registrieren und das Spiel freizuschalten, aber es war Die Sache Wert. Wer nicht online im Battelnet spielen möchte und sich nur mit dem Klasse Kampangenmodus beschäftigen will, kann nach der Registrirung einfach die Internetverbindung kappen und dann bei der Eingabe seines Accounts im Spiel auf Login klicken und dann auf Offline spielen gehen. Damit ist dann auch die Sammelwut von Blizzard unterbrochen. Trotzdem finde ich das Ein Registrierzwang des Spiels und die Schnüffelei im Onlinemodus nicht unbedingt sein müsste hier gibt es daher massiven Punktabzug . Zusammenfassung für die Gesamtbewertung: Gameplay : 5 von 5 Sternen Gewichtung bei der Gesamtbewertung 30 % Grafik: 3 von 5 Sternen Gewichtung 5 % Story: 5 von 5 Sternen Gewichtung 30 % Soundumgebung: 5 von 5 Sternen Gewichtung 30 % Kopierschutz: 0 von 5 Sternen Gewichtung 5 % Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung von 4,8 Sternen ( aufgerundet dann 5 Sterne ) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
sehr zufrieden,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Super Spiel, habe auch damals schon StarCraft 1 gespielt und war umso erfreuter, als die Forsetzung endlich rauskam. Ich wurde NICHT enttäuscht. Macht mir große Freude und bin schon auf die nächste Erweiterung gespannt!!
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261 von 354 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Datenschutz ade',
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Wenn ich mich an den alten Titel Starcraft entsinne, erinnere ich mich häufig an die LAN-Partys und die phänomenalen Siege bei den Meisterschaften, die wir im Clan genossen hatten, aber auch an ein unvergleichliches Gameplay mit einem unvergleichlichem Balancing, was man in einem Zeitraum von 12 Jahren danach nicht mehr erwarten konnte. Dann die Sensation mit Starcraft 2. Wie wild hatte ich darauf gewartet und hatte es mir auch gekauft. Doch zwei Stunden später hatte ich es wieder umgetauscht. Der Grund wwurde erst bei der Installation, genauer bei der unumgänglichen Registrierung ersichtlich, aber er wurde nie irgendwo erwähnt:Geburtsdatum, vollständiger Name, Anschrift, e-mail-Adresse sollte man zum Freischalten angeben. Schon bei meiner Anschrift hatte ich Bedenken, was aber noch nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen ist. Viel schlimmer fand ich, dass in den AGB erwähnt wird, dass Blizzard sich vorenthält, den RAM-Speicher nach bestimmten Programmen auszuspionieren und diese Daten auf einen Server in den USA sammelt (wo Datenschutz meiner Meinung nach eine andere Bedeutung hat, als bei uns). Die Krönung des Ganzen: Alle gesammelten Daten können von Blizzard an Dritte, sofern diese Geschäftspartner sind, weitergegeben werden. Die Geschäftspartner kenne ich jedoch nicht und auch weiß ich nicht, welche Rechte diese Dritten über meine Daten haben. Nur will ich nicht, dass vielleicht einmal jemand auf mich zukommt und fragt, warum ich während des Spiels immer eine bestimmtes Lied am Laufen habe, oder weshalb ich diese oder jene Programme nutze und mich darauf vielleicht einmal mein Chef hinweist, weil das Unternehmen, für das ich arbeite zufällig gerade der Dritte ist, mit dem Blizzard unteranderem zusammenarbeitet, wovon ich aber nichts wusste. Eine Meinung darüber kann sich jeder selber bilden, aber das geht für mich bei weitem zu weit, von daher werde ich dieses Produkt nicht auf meinem Rechner laufen lassen. Zu dem Gameplay kann ich dadurch nichts sagen, aber bereits die erwähnten Punkte reichen aus, um dieses Spiel komplett abzuwerten, weil es mir nicht wert ist, es zu besitzen und selbst das ist nach dem Erwerb ja auch nicht mal der Fall, naja... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
toll....,
Von
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Was soll man sagen ich habe mich am Anfang ziemlich aufgeregt wegen der AGB's aber ich muss sagen das Spiel ansich einfach nur bobastisch der Einzelspieler ist abwechlungsreich und der Multiplayer ist gigantisch!
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142 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Spiel, aber...,
Von Schweinebacke (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
...irgendwie hat man das Gefühl, dass man eben doch nur Starcraft 1 in besserer Grafik und mit schönerem Sound spielt. Ich möchte mich nicht in endlosen Pros und Cons auslassen, das haben schon andere hier getan. Als Starcraft 1 Veteran möchte ich aber eines sagen: erwarten Sie keine Revolution, sondern nur eine Evolution. Eine sehr gute, aber keine wirklich wegweisende. Naja, "never change a winning team" passt hier wohl extrem gut. Hmmm...Das Spiel ist sehr gut. Wirklich. Es spielt sich sehr ähnlich wie das Prequel, nur eben alles in hübscher. Warum vergebe ich daher keine 5 Sterne, denn eigentlich hätte das Spiel es verdient? Weil es für mich keinerlei Aha- oder Wow!-Effekte gab. Null. Suchen Sie eine nahezu 1:1 Kopie des ersten Teils, dann denken Sie sich bitte 2 Sterne dazu, denn dieser war schon super. Wenn Sie allerdings gehofft haben, dass das Spiel neue Erlebnisse oder Erfahrungen oder Spielmechanismen bescheren würde (und das hatte ich gehofft), dann verstehen Sie Starcraft 2 bitte als sehr, sehr gutes Spiel, das aber leider kaum etwas anderes ist als ein sehr gelungenes Technikupdate von Starcraft 1. Ich jedenfalls bin etwas enttäuscht nach all dem Hype - denn ich hatte mehr als nur ein Technikupdate erwartet. Uns somit gehöre ich wohl zu der eher seltenen Fraktion derjenigen, die das Spiel weder in den Himmel loben noch in die Hölle wünschen. Vielleicht hilft Ihnen meine Meinung daher ja ein bisschen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
42 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
StarCraft 2,
Rezension bezieht sich auf: StarCraft II: Wings of Liberty (Computerspiel)
Kaum ein Spiel wurde dieses Jahr so in den Himmel gehypet. Ein Meilenstein im Echtzeit-Strategie-Genre mit epischer Einzelspielerkampagne wurde versprochen, der durch seine Qualität und Innovationen die lange Wartezeit ausgleichen sollte. Doch was steckt tatsächlich für den 0815-Hobbyzocker dahinter, der Unterhaltung sucht und von einem Spiel nicht mehr als seinen ureigenen Zweck erwartet: Spaß.Grafik: Als Normalsterblicher mit einem einfachen Haushalts-PC und irdischen Ansprüchen, was Grafikpracht angeht, ist dieser Punkt kein großes Thema. Die Grafik wirkt liebevoll entwickelt und das Ergebnis braucht sich nicht schlecht reden zu lassen. Die Animationen von Einheiten, Gebäuden und die Details der Umgebung sind absolut flüssig, die Engine gibt auch schwächeren PC's etwas mehr Selbstbewusstsein, da sie für heutige Verhältnisse sehr hardwareschonend läuft. Alles in allem wird fast jedem flüssiges Spielen möglich sein, ohne dass dabei Stimmung verloren geht. Auf höchsten Einstellungen ist die Grafik sogar reinstes Kino (jedenfalls für jemanden wie mich, der mit dem Supernintendo groß geworden ist). Sound: Hier sind nicht viele Worte nötig. Der Soundtrack ist stimmig, qualitativ hochwertig und schafft es beim Spielen jeder der 3 Rassen dem Spiel eine ganz eigene Atmosphäre zu geben. Inhalt: Einzelspieler/Kampagne: Die Einzelspielerkampagne ist in meinen Augen etwas, worüber sich streiten lässt. Für mich lässt sich aber sagen, dass sie okay ist. Das entscheidende Pro liegt für mich im Abwechslungsreichtum der Missionen. Keine Mission gleicht der anderen und jede hat ganz eigene Herausforderungen in Form von Erfolgen, von denen man in jeder Mission 3 erreichen kann. Diese Erfolge erfordern neben dem einfachen Erfüllen der Missionsziele auch das Bewältigen bestimmter Herausforderungen auf anderen Schwierigkeitsgraden. Somit bietet die Kampagne einzigartige Herausforderungen, die einen über sehr lange Zeit zum knobeln bringen können. Für mich gibt es aber auch entscheidende Contras. Unter anderem die von der Kampagne erzählte Geschichte, die vom Inhalt her zwischen Mager und Akzeptabel dümpelt. Sie ist in meinen Augen nur soweit Episch, dass sie nicht lyrisch und nicht sonderlich dramatisch ist. Tatsächlich hatte ich nur wenige Momente, in denen ich das Gefühl hatte in einer richtigen Geschichte zu stecken. Das war zum Anfang des Spiels, bevor man die Hyperion betreten hat und zum Ende des Spiels hin, als man nicht mehr auf die Hyperion zurück konnte. In dem Bereich dazwischen hat sich am eigentlichen Geschehen wenig getan. Lediglich die Missionen mit Zeratul und den Protoss haben diese Enttäuschung durch ihre tröstende Abwechslung etwas gemildert, konnten jedoch nicht das Gefühl beseitigen, dass man mit einem Haufen Cowboys planlos durchs Weltall gurkt, untermalt von einem "Sweet Home Alabama". Blizzard hat sich mit Kurzgeschichten und Hintergrundinformationen Mühe gegeben, jedem Charakter Profil zu verleihen und sie interessant zu machen. Die Kampagne schafft dies den überwiegenden Teil der Zeit jedoch nicht. Somit kann ich sagen, die Kampagne bietet großen Spielspaß aber das Geschehen, das sie erzählen soll, ist zwischen Anfang und Ende der Kampagne irgendwie garnicht bis kaum vorhanden. Steuerung: Sie erfindet das Rad nicht neu und ist den Strategie-Vorgängern aus dem Hause Blizzard treu geblieben. Sie ist leicht zu erlernen aber schwer zu meistern. Auf den ersten Blick wirkt sie unkompliziert und leicht zu verstehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie den Spieler nicht vor Herausforderungen stellt. So ist man in längeren, sprich größeren Spielen gezwungen alle Möglichkeiten der Steuerung zu nutzen, um die Übersicht behalten und alle Einheiten so effizient wie möglich nutzen zu können. Dabei artet die Tastatur zu einer Art Musikinstrument aus, auf dem man ganze Symphonien spielen muss. Hotkeys runterklappern, Steuerungsgruppen anlegen, verwenden und das möglichst ohne hinzusehen, weil derjenige der erfolgreich sein will auch nie seine Armee, den Gegner oder gar die Minikarte aus den Augen verlieren darf. Wer die Steuerung des Spiels für einfach hält muss sich der Tatsache bewusst sein, dass man sie zur Steuerung des Spielgeschehens in- und auswendig kennen lernen muss. Das Spiel hält dazu eigens Szenarien und Übungen bereit, die den Spieler für diese spieleigene Wissenschaft vorbereiten sollen. Ähnlich einem Übungsheft für das neue Keyboard, das einen mit einfachen Übungen darauf vorbereitet auch irgendwann ein richtiges Lied spielen zu können. Gameplay: StarCraft 2 fordert vom Spieler eine strategische Aufbereitung, die nur beim Klassiker Schach seinesgleichen findet. Was beim Schach der sogenannte Schäferzug ist, nennt sich bei StarCraft 2 schlicht und ergreifend "Rushen" und bedeutet ebenfalls nichts anderes als ein sofortiges und unkompliziertes überwältigen des Gegners in kürzester Zeit. So wie man beim Schach seine Züge plant, muss man in StarCraft 2 seine "Buildorder" planen und dem Verhalten des Gegners anpassen. Dazu ist es zwingend erforderlich den Gegner im Auge zu behalten (zu "scouten") und an der Art wie er blinzelt zu erkennen, welche Farbe seine Socken haben. Dabei muss man lernen seine Basis errichten und die Ökonomie aufbauen zu können, ohne seine Aufmerksamkeit darauf lenken zu müssen. Knackpunkt des Gameplays bei StarCraft 2 ist, dass sich jede Einheit mit einer anderen kontern lässt. Man muss also genau planen was man baut, was man damit macht und schon voraus überlegen wie der Gegner darauf reagieren könnte. Zusätzlich zur Steuerung des Spiels muss man zum erfolgreichen Spielen also auch die ureigene Wissenschaft der Völker und ihrer Einheiten erlernen. Fazit: Grafik und Sound sind erstklassig bei StarCraft 2 und bauen eine Kulisse auf, die kein Gameplay ihres Glanzes berauben könnte. Sie rechtfertigen keinerlei Kritik am Inhalt und Spaß des Spiels. Das Gameplay selber hat eine unglaubliche Tiefe, obwohl es simpel erscheinen mag. Es verkörpert Strategie in Reinkultur. Warum gebe ich also keine 5 Sterne? Aus einem Grund: Die "einfachen" Grundprinzipien des Spiels haben ein kolossales Frustpotenzial für jeden Anfänger. Ich denke mir "ich will einfach nur spielen" und etwas Spaß haben und mir nicht erst Berge von Pseudofachlitaratur aneignen müssen, um nicht gleich sofort von einer Meute hungriger eSportler verfetzt zu werden. Das Spiel erfindet für sich eine ganz eigene Welt, in der Anfänger mit einem Arschtritt begrüßt werden, mit der Begründung, dass sie für ihren Spaß etwas tun und an ihrem Gameplay "arbeiten" müssen. Eine Welt der Gegensätze, in der Standartabkürzungen die man in jedem Spiel liest Sportlichkeit, Höflichkeit und Respekt ausdrücken sollen, Leute die vor dem PC sitzen eSportler heißen und einem erzählen wollen, dass sie an etwas arbeiten. Dieses Spiel rate ich also jedem dringlichst ab, der Spiele nicht ernst nehmen kann. Wer für Erfolge, Anerkennung und Spaß "arbeiten" will, sollte ein Musikinstrument lernen oder sich einen Nebenjob suchen. Ein Spiel wäre für mich persönlich die falsche Wahl, um diese Art von Bestätigung zu erarbeiten. Von einem Spiel erwarte ich Spaß, der bei StarCraft 2 nur im Einzelspieler berücksichtigt zu werden scheint. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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StarCraft II: Wings of Liberty von Blizzard Entertainment (Mac OS X, Windows 7 / Vista / XP)
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