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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knockout in der ersten Runde!
Eine schnörkellose, gerade Story, von einem hervorragenden Regisseur mit grandiosen Schauspielern umgesetzt. Knockout in der ersten Runde! So, oder so ähnlich, habe ich Million Dollar Baby empfunden. Wer hätte Eastwood damals, in seiner Spaghettiwestern-Ära, solch beeindruckende Arbeiten zugetraut? Eastwood, als alternder Boxtrainer lässt sich von...
Veröffentlicht am 6. September 2005 von Thomas Knackstedt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein oder Fünf Sterne?
Bitte beachten sie, dass die Rezension zu 100% auf meiner persönlichen Meinung und meinem persönlichen Geschmack beruht.
Der Film ist ein Meisterwerk des Filmhandwerks! Trotzdem kann ich mich nicht so recht mit ihm anfreunden. Ich bin mir sicher, dass dieser Film bei vielen Leuten unter den Top-3 der Lieblingsfilme rangiert, zurecht. Dieser Film bringt...
Vor 21 Monaten von BenjaminNilkrnaf veröffentlicht


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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringliches Drama hinter der Fassade eines Sport-Films!, 20. Februar 2007
Von 
C.H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Maggie ist Anfang 30 und Kellnerin in einem kleinem Restaurant. Mit ihrer Familie zerstritten, liegt sie am Boden ohne Hoffnung dieser trostlosen Welt zu entfliehen. Ihre Leidenschaft ist das Boxen, ihr Traum ist es Weltmeisterin zu werden, ein "Million Dollar Baby"

Frankie Dunn ist Boxtrainer und Manager. Sein ganzes Leben hat er diesem Sport geopfert. Frankie ist eine gebrochene Person, seine Tochter will nicht mit ihm Reden, ihn plagen Schuldgefühle wegen eines Sport-Unfalls seines Freundes Scrap, für den er sich verantwortlich fühlt.

Maggie beginnt in Frankies Halle zu trainieren. Er soll sie trainieren, das ist Maggies Wunsch. Doch Frankie will nicht: "Ich trainiere keine Frauen!" Doch Maggie lässt nicht locker....

Bis dahin ist dieser Film ein normaler Film nach "Schema F" des typischen Sport-Films: Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich Beide zusammen, Maggie schickt ihre Gegnerinnen reihenweise auf die Bretter und letztendlich bekommt sie ihren Titelkampf.

Ab diesen Zeitpunkt jedoch vollzieht der Film in seinem Plot eine totale Wende, welche hier nicht verraten werden soll: Es steht nun nicht mehr der Box-Sport im Vordergrund. Dieser ist nur Fassade für das Hauptthema des Films.

Eastwood erzählt uns eine Geschichte, die eine unwahrscheinlich hohe emotionale Intensität hat. Sie erzählt vom Leben an sich mit seinem Höhen und Tiefen, von tiefster Glückseeligkeit und schweren Schicksaalsschlägen. Eastwood schreckt nicht davor zurück auch kontrovers disskutierte Themen zu behandeln. Der Oscar sowohl für den besten Film, als auch für die beste Regie ist der verdiente Lohn!

Die Darsteller in diesem Film zeigen durch die Bank eine herrausragende Leistung. Esatwood selbst glänzt durch sein ruhiges und zurückhaltendes Spiel, welche die Person des Frankie unglaublich gut darstellt. Morgan Freeman (Scrap) bekam den Oscar für die beste Nebenrolle völlig zu Recht. Sie alle aber werden in den Schatten gestellt von der schauspielerischen Leistung Hillary Swanks. Den Oscar für die beste Hauptrolle bekam sie völlig zu Recht. Sie verleiht der Rolle der Maggie eine unglaubliche Präsenz und Vielschichtigkeit.

Es ist nicht zu bestreiten, dass dieser Film auch mit typischen Klischees spielt. Maggie's Familie ist voller Niedertracht, Inbegriff einer amerikanischen Unterschicht. Dies vermag jedoch nicht zu stören, liegen solche Charakterzüge schließlich nicht im Bereich des Unmöglichen!

"Million Dollar Baby" ist für mich einer der beeindruckendsten Filme, die es überhaupt gibt. Die Eindringlichkeit dieses Films geht unter die Haut. Clint Eastwood hat mit diesem Film ein vielschichtiges und bewegenes Drama geschaffen, welches den Zuschauer während des Sehens, und auch danach noch, emotional ungeheuer berührt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Krönung eines Lebenswerkes, 19. März 2005
Clint Eastwoods Comeback und vermeintliches Alterswerk Erbarmungslos (Unforgiven, 1992) ironisierte die Härte und Attitüde seiner früheren Filme. Spätestens mit Die Brücken am Fluss (Bridges at Madison County, 1995), dem einfühlsamen, unsentimentalen und mit viel Ruhe beschriebenen Porträt einer unerfüllten späten Liebe schien er endgültig umgekehrt zu sein. Doch seine folgenden Filme wurden nicht nur inszenatorisch schwächer, sie zelebrierten auch die altbekannten konservativen Elemente (Absolute Power, 1997) und trieben die Selbstironie des Alters auf die Spitze (Space Cowboys, 2000 und Blood Work, 2002). Mit Mystic River schien die Lösung gefunden: komplett hinter der Kamera verschwinden und vorne die junge Garde um Sean Penn, Tim Robbins und Kevin Bacon agieren lassen.
Million Dollar Baby nun paart die Energie, Erzählkraft und technische Perfektion von Erbarmungslos mit der Sensibilität von Brücken am Fluss, entwickelt eine soziale, ebenso politischen Brisanz wie Mystic River und wartet mit gleichsam herausragenden Darstellerleistungen auf. Eastwood meldet sich endgültig zurück - diesmal als Regisseur und Schauspieler.
In Clint Eastwoods jüngstem Film, «Million Dollar Baby», bildet die Arena lediglich die Kulisse, vor der sich eine schicksalhafte Handlung abspielt, die letztlich existenzielle Fragen aufwirft. Es ist wiederum eine Geschichte um Träume und Hoffnungen. Dem grimmig alternden Trainer und Manager Frankie Dunn (Eastwood) sind sie eigentlich längst abhanden gekommen, und nur sein einziger Freund, der ehemalige Boxer Scrap (Morgan Freeman), der die Aufsicht über seine Trainingshalle führt und an dem er herumnörgelt wie einst Walter Matthau an Jack Lemmon, weiss um die Hintergründe der menschenscheuen Schroffheit. Es ist der versteckte Schmerz über das Schweigen seiner Tochter, die seit über zwanzig Jahren die Briefe ihres Vaters ungeöffnet refüsiert. Bis plötzlich eine junge Frau im Boxkeller auf den Sandsack schlägt, um Unterricht bittet, vom Trainer aber verschmäht wird, trotzdem bleibt und täglich zäh, stur und unverdrossen gegen alle Widerstände trainiert: Bewegung, ihren Körper zu spüren, ist für Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) lebenswichtig. Sie lebt den Traum vom Boxen und ist bereit, für den Kampf alles aufs Spiel zu setzen...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 10. November 2005
Von 
Grandios ist nur ein Wort, was mir bei der Beschreibung dieses Films einfällt. Clint Eastwood liefert erneut eine Meisterleistung ab. Die Story, die sich mit dem Aufbau einer Boxerin durch den alternden Boxtrainer (Eastwood) befasst, ist nur das Rahmengeschehen. Tatsächlich geht es um Freundschaft, Respekt vor dem anderen und schließlich auch um Sterbehilfe, wobei dieses heikle Thema sehr gut umgesetzt wird. Die Darsteller sind ausnahmslos spitze, der Film ist auch in den Nebenrollen gut besetzt. Dieser Film ist nicht nur für den Verleih sehr zu empfehlen, sondern gehört, wie viele andere Clint Eastwood Filme auch, in jede Sammlung.
Deshalb von mir 5 Sterne.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutiefst berührend ....., 18. Oktober 2005
Ich habe in der letzten Zeit einigen DVD - Neuerscheinungen freudig entgegengefiebert und bin dann mehr als einmal enttäuscht worden. So war denn auch meine Erwartung vorsichtshalber verhalten, was den neuen Film Eastwoods angeht. Doch dann passierte etwas, was ich nur bei den ganz seltenen Filmperlen erlebe: Minutenlanges, sprachloses Verharren nach dem Abspann und über den nächsten Tag hinaus das Gefühl, den Schmerz des Films unter der Haut mit mir herumzutragen und wie eine persönliche Wunde zu empfinden. Clint Eastwood schafft es den Zuschauer nachhaltig da zu packen,wo der übliche Hollywoodschmus einem oftmals nur das schale Gefühl allzu manipulierter kurzfristiger Rührung gibt. Ich habe den Film bislang 3x geschaut und er hat nichts von seiner Wucht und Ehrlichkeit eingebüsst - auch das ist für mich persönlich ein Zeichen von hoher Güte. Es wird viel Wert auf die Macht und Magie der Worte, Gesten und Blicke gelegt. Sehr wahrscheinlich werden Sie weinen, während Sie diesen Film sehen und vielleicht danach auch noch ein bißchen - aber Sie haben garantiert das Gefühl, um Ihre Gefühle nicht betrogen worden zu sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvolles Drama über Entscheidung und Chancen, 6. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Mann, der seine Tochter sucht und eine Frau, die ihren Vater sucht, begegnen sich in einem Box-Gym. Beide wollen ihre Chance im Leben, bei ihr ist es die erste, bei ihm ist es die zweite. Regisseur Clint Eastwood hat ein einzigartiges Box-Drama geschaffen, das ganz ohne Klischees und Pathos zu bewegen weiß und gleichzeitig feinstes Autorenkino bietet! In den Hauptrollen brillieren Hilary Swank, Clint Eastwood und Morgan Freeman und bannen den Blick des Zuschauers geradezu an den Bildschirm. Es geht um die Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit der Handlungen der Protagonisten. Und dabei drängt der Film sich nicht auf, sondern läßt den mündigen Zuschauer selber entscheiden. Ein Film, der nicht nur gefühlvoll, sondern auch anspruchsvoll ist, der zum Nachdenken anregt. Der amerikanischer Kritiker Roger Ebert schrieb passend: "Movies are so often made of effects and sensation these days. This one is made of three people and how their actions grow out of who they are and why. Nothing else. But isn't that everything?"
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdiente Lorbeeren!!!, 30. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Einzel-DVD) (DVD)
Lange war ich ein wenig skeptisch. Ein Boxerfilm und dann auch noch von Clint Eastwood. Bei diesem Namen sind die Preise eigentlich schon garantiert, was ich manchmal für etwas zu selbstverständlich halte. Doch dann raffte ich mich eines schönen Tages auf und schaute mir den Film an. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Kein Zweifel, ein Film der nicht gerade meine Welt betritt und uns am Leben der ehrgeizigen Kellnerin teilhaben läßt die den Traum träumt einmal im Ring boxen zu dürfen und die ihr zujubelnde Menge hören zu können. Ein gewagter Traum, der aber dank mehr als zähem Durchhaltevermögen und dem gekonnten Training ihres Trainers Realität wird. So weit so gut, doch dann schlägt das Schicksal zu. Mehr will ich dazu nicht verraten, auch wenn inzwischen wahrscheinlich schon jeder halbwegs filmbegeisterte diesen Streifen gesehen hat oder durch die Rezensionen auf dieser Seite bis in die letzte Szene hinein aufgeklärt wurde.
Ganz ehrlich, ich glaube es wird vielen Leuten so ergehen wie mir. Boxthemen gegenüber abgeneigt, aber nach einigen Minuten Film derart in die Geschichte hineingezogen das an Aufhören gar nicht mehr zu denken ist.
Am Ende blieb ich heulend wie ein Schloßhund (was normalerweise überhaupt nicht meine Art ist) zurück und dachte noch lange über den eigentlichen Hintergrund dieses Filmes nach.
Doch es gab auch eindeutig negative Seiten des Films. Die angeblich deutsche Gegnerin hatte schon rein äußerlich nicht viel mit einem menschlichen Wesen zu tun. Man stelle, ganz nach amerikanischer Tradition die deutsche Rolle als monströses Wesen dar und raubt der Person jegliche menschliche Regung. Ein Tier mit deutscher Fahne! Wann können die Amis endlich mal der Realität ins Auge schauen und ihre Verglorifizierung des eigenen Landes ein wenig unterdrücken. Das ist wirklich nur noch peinlich! Ein glaubwürdige Gegnerin die überzogen reagiert wäre wesentlich glaubwürdiger gewesen.
Hinzu kommt das aufgearbeitete Thema Sterbehilfe". Gegner oder Befürworter ist in diesem Fall für mich völlig unwichtig, da kann jeder seine eigene Meinung haben. Aber ganz ehrlich, die Technik ist schon ein wenig ausgereifter und es ginge eindeutig ein Alarm im Schwesternzimmer los wenn lebenserhaltende Maschinen abgeschaltet werden.
Doch das sind dann auch schon alle meine Kritikpunkte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderes Highlight, 2. Dezember 2005
Der Film "Million Dollar Baby" wurde ja bereits von vielen Seiten gelobt. Deshalb hatte ich recht hohe Erwartungen an den Film, als ich ihn mir anschaute. Und ich muss sagen, ich wurde in keinerlei Hinsicht enttäuscht. Clint Eastwood ist hier ein sehr berührendes Meisterwerk gelungen, was ich zu den absoluten Top-Filmen der letzten Jahre zähle. Zum Inhalt ist ja schon genug gesagt worden, nur soviel: Was als Boxerfilm anfängt, endet als ein sehr berührendes Drama. Das lässt wohl keinen kalt.
In diesem Film stimmt einfach alles. Gerade die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Hilary Swank, Morgan Freeman und Clint Eastwood und die eher leisen Töne -welche sich mit den Boxszenen abwechseln- sind es, die dieses Werk zu dem machen was es ist. Die Schauspieler gehen total in ihren Rollen auf und wirken sehr glaubhaft. Dies ergänzt sich wunderbar mit dem genialen Drehbuch.
Das erstaunt umso mehr, wenn man bedenkt, dass dieser Film in gerade einmal 37 Tagen gedreht wurde.
"Million Dollar Baby" hat meiner Meinung nach zu Recht 4 Oscars erhalten.
Fazit: Ein Film den man allen Cineasten empfehlen kann!
Die DVD ist diesem Werk ebenfalls gerecht geworden. Sie kommt in einem 2er DVD Set daher, mit einigem Bonusmaterial.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn das Eigentliche im Vordergrund steht, 15. September 2005
Clint Eastwood offenbart mit diesem rührigen Film eine Schlüsselwahrheit des Erzählens, die er aus seiner langjährigen Erfahrung schöpft: Bleibe beim Erzählen und du bewirkst das Maximum! Nahezu alle dramaturgischen Hilfsmittel des Films - einschließlich der Musik - werden in "Million Dollar Baby" auf ein Minimum zurückgefahren und bringen das Eigentliche zum Vorschein: die Geschichte. Die unbeschreibliche Faszination, die sie ausstrahlt, straft alle Stimmen lügen, die behaupten, mit Anstand und Tiefgründigkeit ließe sich das pervertierte Hollywood-Publikum nicht mehr begeistern.
Die Handlung ist relativ einfach gehalten und kommt mit wenigen Ereignissen und Charakteren aus. Die Leistung des Regisseurs und insbesondere der Darsteller ist es, dass sie aus den Figuren und den sich sachte entwickelnden Beziehungen eine emotionale Kraft schöpfen, die den Zuschauer in tiefe Ergriffenheit stürzt. Stellenweise fragt man sich gar, warum einen die so klischeehaft anmutende Geschichte dermaßen berührt. Die Antwort darauf fördert eine weitere wichtige Wahrheit des Erzählens zu Tage: entscheidend ist nicht, was erzählt wird, sondern wie es erzählt wird. Selbst ohne die brillanten Überraschungsmomente hätte "Million Dollar Baby" die Gefühle erreicht und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass atmosphärische Dichte zuallererst durch wundervolle Personen erzeugt wird und weniger durch kurzweilige Effekte.
Vermutlich deshalb hat sich der Film bei der Oskarverleihung gegen das äußerlich spektakulärere "Aviator" durchgesetzt. Meines Erachtens hat die Jury damit ein wichtiges Signal gesetzt: die Wirkung des großen Effektkinos ist mit "Herr der Ringe" nahezu erschöpft worden; die Aufmerksamkeit der Filmemacher sollte sich nun wieder den andächtigen, lebensrelevanten Facetten der Filmkunst widmen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Million Dollar Baby, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser emotionaler Boxerdrama zählt zu den besten Sportfilmen aller Zeiten.
Zu Recht wurde er mit 4 Oscars ausgezeichnet. Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood überzeugt wieder einmal mit einem Meisterwerk.
Hillary Swank zeigt sich in diesem Film in Höchstform.

Zur Blueray selbst: Das Bild der DVD ist sehr gut verarbeitet worden.
Der Ton an sich zeigt auch gute Qualität.
Die Extras fallen mit einem Kinotrailer und TV-Spots aus.
Dazu gibt es eine Gesprächsrunde mit den Haupdarstellern Easwood, Swank und Freeman.
Und Aufnahmen, die man im Ring während des Drehs machte.

Ich rate, diesen Film in seiner Sammlung aufzunehmen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergiß Rocky, 2. September 2005
Die alte Geschichte vom amerikanische Traum, mit Schweiß und harter Arbeit von ganz unten nach ganz oben. Die Heldin Maggie Fitzgerald, dargestellt von Hillary Swank, arbeitet hart, um den guten aber gefühlsmäßig total zerstörten und vereinsamten Boxtrainer Frankie Dunn (Clint Eastwood) von ihrer Klasse zu überzeugen. Tags über jobt sie bis zum umfallen und abends drischt sie auf den Boxsack ein. Ihr Dank höchstens der Unwillen des Trainers: „Ich trainiere keine Frauen."
Doch da gibt es noch den guten Geist des Boxstalls Eddie Dupris, genial gespielt von Morgan Freeman, der den nörgelden Trainer und den verhinderten Box-Champ zusammenbringt. Alle Zutaten für einen Hochglanz Hollywoodkracher wie ehedem Rocky sind drin.
Aber da dampft noch ganz etwas anderes im Topf: Die Bilder sind düster. Hier zeichnet eben der Regisseur Clint Eastwood mit seinem dunklen Farbkasten. Erinnerungen an den Eastwood-Western „Erbarmungslos" werden wach. Die Kämpfe, nicht ruhmvoll - sondern realistisch, vielleicht sogar schmerzvoll anzusehen. Die Dialoge hart und die Welt gemein.
Die Special Edition-DVD bietet dem Käufer einiges an Mehrwert: Eine Gesprächsrunde mit den Oscar Preisträgern Hillary Swank (beste Hauptdarstellerin), Morgan Freeman (beste Nebenrolle) und Clint Eastwood (Regie). Schauspieler Robert Wagner moderiert eine Dokumentation über den Kinostar Clint Eastwood. Interessante Einblicke in die Dreharbeiten, Interviews mit den Darstellern und die obligatorischen Trailer zu „Million Dollar Baby".
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