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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knockout in der ersten Runde!
Eine schnörkellose, gerade Story, von einem hervorragenden Regisseur mit grandiosen Schauspielern umgesetzt. Knockout in der ersten Runde! So, oder so ähnlich, habe ich Million Dollar Baby empfunden. Wer hätte Eastwood damals, in seiner Spaghettiwestern-Ära, solch beeindruckende Arbeiten zugetraut? Eastwood, als alternder Boxtrainer lässt sich von...
Veröffentlicht am 6. September 2005 von Thomas Knackstedt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein oder Fünf Sterne?
Bitte beachten sie, dass die Rezension zu 100% auf meiner persönlichen Meinung und meinem persönlichen Geschmack beruht.
Der Film ist ein Meisterwerk des Filmhandwerks! Trotzdem kann ich mich nicht so recht mit ihm anfreunden. Ich bin mir sicher, dass dieser Film bei vielen Leuten unter den Top-3 der Lieblingsfilme rangiert, zurecht. Dieser Film bringt...
Vor 17 Monaten von BenjaminNilkrnaf veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 10. November 2005
Von 
Grandios ist nur ein Wort, was mir bei der Beschreibung dieses Films einfällt. Clint Eastwood liefert erneut eine Meisterleistung ab. Die Story, die sich mit dem Aufbau einer Boxerin durch den alternden Boxtrainer (Eastwood) befasst, ist nur das Rahmengeschehen. Tatsächlich geht es um Freundschaft, Respekt vor dem anderen und schließlich auch um Sterbehilfe, wobei dieses heikle Thema sehr gut umgesetzt wird. Die Darsteller sind ausnahmslos spitze, der Film ist auch in den Nebenrollen gut besetzt. Dieser Film ist nicht nur für den Verleih sehr zu empfehlen, sondern gehört, wie viele andere Clint Eastwood Filme auch, in jede Sammlung.
Deshalb von mir 5 Sterne.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutiefst berührend ....., 18. Oktober 2005
Ich habe in der letzten Zeit einigen DVD - Neuerscheinungen freudig entgegengefiebert und bin dann mehr als einmal enttäuscht worden. So war denn auch meine Erwartung vorsichtshalber verhalten, was den neuen Film Eastwoods angeht. Doch dann passierte etwas, was ich nur bei den ganz seltenen Filmperlen erlebe: Minutenlanges, sprachloses Verharren nach dem Abspann und über den nächsten Tag hinaus das Gefühl, den Schmerz des Films unter der Haut mit mir herumzutragen und wie eine persönliche Wunde zu empfinden. Clint Eastwood schafft es den Zuschauer nachhaltig da zu packen,wo der übliche Hollywoodschmus einem oftmals nur das schale Gefühl allzu manipulierter kurzfristiger Rührung gibt. Ich habe den Film bislang 3x geschaut und er hat nichts von seiner Wucht und Ehrlichkeit eingebüsst - auch das ist für mich persönlich ein Zeichen von hoher Güte. Es wird viel Wert auf die Macht und Magie der Worte, Gesten und Blicke gelegt. Sehr wahrscheinlich werden Sie weinen, während Sie diesen Film sehen und vielleicht danach auch noch ein bißchen - aber Sie haben garantiert das Gefühl, um Ihre Gefühle nicht betrogen worden zu sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvolles Drama über Entscheidung und Chancen, 6. Juni 2006
Von 
Stefan Servos "Cirdan" (Stadt Blankenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Mann, der seine Tochter sucht und eine Frau, die ihren Vater sucht, begegnen sich in einem Box-Gym. Beide wollen ihre Chance im Leben, bei ihr ist es die erste, bei ihm ist es die zweite. Regisseur Clint Eastwood hat ein einzigartiges Box-Drama geschaffen, das ganz ohne Klischees und Pathos zu bewegen weiß und gleichzeitig feinstes Autorenkino bietet! In den Hauptrollen brillieren Hilary Swank, Clint Eastwood und Morgan Freeman und bannen den Blick des Zuschauers geradezu an den Bildschirm. Es geht um die Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit der Handlungen der Protagonisten. Und dabei drängt der Film sich nicht auf, sondern läßt den mündigen Zuschauer selber entscheiden. Ein Film, der nicht nur gefühlvoll, sondern auch anspruchsvoll ist, der zum Nachdenken anregt. Der amerikanischer Kritiker Roger Ebert schrieb passend: "Movies are so often made of effects and sensation these days. This one is made of three people and how their actions grow out of who they are and why. Nothing else. But isn't that everything?"
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdiente Lorbeeren!!!, 30. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Einzel-DVD) (DVD)
Lange war ich ein wenig skeptisch. Ein Boxerfilm und dann auch noch von Clint Eastwood. Bei diesem Namen sind die Preise eigentlich schon garantiert, was ich manchmal für etwas zu selbstverständlich halte. Doch dann raffte ich mich eines schönen Tages auf und schaute mir den Film an. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Kein Zweifel, ein Film der nicht gerade meine Welt betritt und uns am Leben der ehrgeizigen Kellnerin teilhaben läßt die den Traum träumt einmal im Ring boxen zu dürfen und die ihr zujubelnde Menge hören zu können. Ein gewagter Traum, der aber dank mehr als zähem Durchhaltevermögen und dem gekonnten Training ihres Trainers Realität wird. So weit so gut, doch dann schlägt das Schicksal zu. Mehr will ich dazu nicht verraten, auch wenn inzwischen wahrscheinlich schon jeder halbwegs filmbegeisterte diesen Streifen gesehen hat oder durch die Rezensionen auf dieser Seite bis in die letzte Szene hinein aufgeklärt wurde.
Ganz ehrlich, ich glaube es wird vielen Leuten so ergehen wie mir. Boxthemen gegenüber abgeneigt, aber nach einigen Minuten Film derart in die Geschichte hineingezogen das an Aufhören gar nicht mehr zu denken ist.
Am Ende blieb ich heulend wie ein Schloßhund (was normalerweise überhaupt nicht meine Art ist) zurück und dachte noch lange über den eigentlichen Hintergrund dieses Filmes nach.
Doch es gab auch eindeutig negative Seiten des Films. Die angeblich deutsche Gegnerin hatte schon rein äußerlich nicht viel mit einem menschlichen Wesen zu tun. Man stelle, ganz nach amerikanischer Tradition die deutsche Rolle als monströses Wesen dar und raubt der Person jegliche menschliche Regung. Ein Tier mit deutscher Fahne! Wann können die Amis endlich mal der Realität ins Auge schauen und ihre Verglorifizierung des eigenen Landes ein wenig unterdrücken. Das ist wirklich nur noch peinlich! Ein glaubwürdige Gegnerin die überzogen reagiert wäre wesentlich glaubwürdiger gewesen.
Hinzu kommt das aufgearbeitete Thema Sterbehilfe". Gegner oder Befürworter ist in diesem Fall für mich völlig unwichtig, da kann jeder seine eigene Meinung haben. Aber ganz ehrlich, die Technik ist schon ein wenig ausgereifter und es ginge eindeutig ein Alarm im Schwesternzimmer los wenn lebenserhaltende Maschinen abgeschaltet werden.
Doch das sind dann auch schon alle meine Kritikpunkte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz besonderes Highlight, 2. Dezember 2005
Der Film "Million Dollar Baby" wurde ja bereits von vielen Seiten gelobt. Deshalb hatte ich recht hohe Erwartungen an den Film, als ich ihn mir anschaute. Und ich muss sagen, ich wurde in keinerlei Hinsicht enttäuscht. Clint Eastwood ist hier ein sehr berührendes Meisterwerk gelungen, was ich zu den absoluten Top-Filmen der letzten Jahre zähle. Zum Inhalt ist ja schon genug gesagt worden, nur soviel: Was als Boxerfilm anfängt, endet als ein sehr berührendes Drama. Das lässt wohl keinen kalt.
In diesem Film stimmt einfach alles. Gerade die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Hilary Swank, Morgan Freeman und Clint Eastwood und die eher leisen Töne -welche sich mit den Boxszenen abwechseln- sind es, die dieses Werk zu dem machen was es ist. Die Schauspieler gehen total in ihren Rollen auf und wirken sehr glaubhaft. Dies ergänzt sich wunderbar mit dem genialen Drehbuch.
Das erstaunt umso mehr, wenn man bedenkt, dass dieser Film in gerade einmal 37 Tagen gedreht wurde.
"Million Dollar Baby" hat meiner Meinung nach zu Recht 4 Oscars erhalten.
Fazit: Ein Film den man allen Cineasten empfehlen kann!
Die DVD ist diesem Werk ebenfalls gerecht geworden. Sie kommt in einem 2er DVD Set daher, mit einigem Bonusmaterial.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn das Eigentliche im Vordergrund steht, 15. September 2005
Clint Eastwood offenbart mit diesem rührigen Film eine Schlüsselwahrheit des Erzählens, die er aus seiner langjährigen Erfahrung schöpft: Bleibe beim Erzählen und du bewirkst das Maximum! Nahezu alle dramaturgischen Hilfsmittel des Films - einschließlich der Musik - werden in "Million Dollar Baby" auf ein Minimum zurückgefahren und bringen das Eigentliche zum Vorschein: die Geschichte. Die unbeschreibliche Faszination, die sie ausstrahlt, straft alle Stimmen lügen, die behaupten, mit Anstand und Tiefgründigkeit ließe sich das pervertierte Hollywood-Publikum nicht mehr begeistern.
Die Handlung ist relativ einfach gehalten und kommt mit wenigen Ereignissen und Charakteren aus. Die Leistung des Regisseurs und insbesondere der Darsteller ist es, dass sie aus den Figuren und den sich sachte entwickelnden Beziehungen eine emotionale Kraft schöpfen, die den Zuschauer in tiefe Ergriffenheit stürzt. Stellenweise fragt man sich gar, warum einen die so klischeehaft anmutende Geschichte dermaßen berührt. Die Antwort darauf fördert eine weitere wichtige Wahrheit des Erzählens zu Tage: entscheidend ist nicht, was erzählt wird, sondern wie es erzählt wird. Selbst ohne die brillanten Überraschungsmomente hätte "Million Dollar Baby" die Gefühle erreicht und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass atmosphärische Dichte zuallererst durch wundervolle Personen erzeugt wird und weniger durch kurzweilige Effekte.
Vermutlich deshalb hat sich der Film bei der Oskarverleihung gegen das äußerlich spektakulärere "Aviator" durchgesetzt. Meines Erachtens hat die Jury damit ein wichtiges Signal gesetzt: die Wirkung des großen Effektkinos ist mit "Herr der Ringe" nahezu erschöpft worden; die Aufmerksamkeit der Filmemacher sollte sich nun wieder den andächtigen, lebensrelevanten Facetten der Filmkunst widmen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergiß Rocky, 2. September 2005
Die alte Geschichte vom amerikanische Traum, mit Schweiß und harter Arbeit von ganz unten nach ganz oben. Die Heldin Maggie Fitzgerald, dargestellt von Hillary Swank, arbeitet hart, um den guten aber gefühlsmäßig total zerstörten und vereinsamten Boxtrainer Frankie Dunn (Clint Eastwood) von ihrer Klasse zu überzeugen. Tags über jobt sie bis zum umfallen und abends drischt sie auf den Boxsack ein. Ihr Dank höchstens der Unwillen des Trainers: „Ich trainiere keine Frauen."
Doch da gibt es noch den guten Geist des Boxstalls Eddie Dupris, genial gespielt von Morgan Freeman, der den nörgelden Trainer und den verhinderten Box-Champ zusammenbringt. Alle Zutaten für einen Hochglanz Hollywoodkracher wie ehedem Rocky sind drin.
Aber da dampft noch ganz etwas anderes im Topf: Die Bilder sind düster. Hier zeichnet eben der Regisseur Clint Eastwood mit seinem dunklen Farbkasten. Erinnerungen an den Eastwood-Western „Erbarmungslos" werden wach. Die Kämpfe, nicht ruhmvoll - sondern realistisch, vielleicht sogar schmerzvoll anzusehen. Die Dialoge hart und die Welt gemein.
Die Special Edition-DVD bietet dem Käufer einiges an Mehrwert: Eine Gesprächsrunde mit den Oscar Preisträgern Hillary Swank (beste Hauptdarstellerin), Morgan Freeman (beste Nebenrolle) und Clint Eastwood (Regie). Schauspieler Robert Wagner moderiert eine Dokumentation über den Kinostar Clint Eastwood. Interessante Einblicke in die Dreharbeiten, Interviews mit den Darstellern und die obligatorischen Trailer zu „Million Dollar Baby".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Geniestreich von Clint Eastwood auf Top DVD, 18. September 2008
Man mag es nicht glauben, aber Million Dollar Baby" ist bereits Clint Eastwoods 25.Regiearbeit und meiner Meinung nach auch eine seiner besten wenn nicht sogar die beste überhaupt.
Mit Filmen wie Perfect World", Die Brücken am Fluss"Erbarmungslos" und natürlich Mystic River" hat er bereits bewiesen das er mittlerweile einer der ganz großen Regisseuere in Hollywood ist. Zum kleinen Jubiläum hat Eastwood nun wieder ein kleines aber feines Meisterwerk geschaffen.
Million Dollar Baby" ist ein Film der in Zeiten von Special Effects so wohltuend ist wie eine erfrischende Brise an einem heissen Sommertag.
Der Film ist vor allem in vielerelei Hinsicht frischer und auch kompromissloser als das meiste was man sonst aus Hollywood vorgesetzt bekommt.
Frankie Dunn (Clint Eastwood) hat sein ganzes Leben als Trainer und Manager im Ring verbracht. Leider ist Ihm der Triumph einer Boxweltmeisterschaft bisher versagt geblieben. Seine entscheidende Regel, die er auch allen seinen Fightern beibringt lautet: Wichtiger als alles andere ist die Deckung. Seit Jahren ist er keine Beziehungen mehr eingegangen und der einzige der sich Freund nennen darf ist der Ex Boxer Scrap (Morgan Freeman), der in Frankies Boxhalle als eine Art Hausmeiser fungiert. Frankies Tochter hat sich schon vor Jahren von Ihm abgewandt und die wöchentlichen Briefe die er Ihr schreibt kommen nur wenige Tage später wieder zurück. Eines Tages tritt Maggy (Hillary Swank) in sein Leben und möchte von Ihm trainiert werden, doch Frankie lehnt zu Beginn ab, den er weigert sich strikt eine Frau zu trainieren. Davon lässt sich Maggy aber nicht unterkriegen und fortan taucht Sie täglich in Frankies Boxhalle auf um zu trainieren. Dabei wird Sie anfangs nur von Scrap unterstützt, der Ihr mir Ratschlägen immer wieder weiter hilft. Vom Ehrgeiz und Talent ist aber langsam auch Frankie angetan und schliesslich lässt er sich breit schlagen. Er trainiert Frankie und entdeckt in Ihr die Tochter die er niemals hatte. Sie eilen von Erfolg zu Erfolg und nichts kann Sie aufhalten, doch leider meint es das Schicksal nicht so gut mit Ihnen. Im Vergleich zu anderen Kritikern die hier schon viel zu viel verraten haben, schreibe ich an dieser Stelle nichts mehr über die weitere Handlung, den wer den Film nicht kennt sollte Ihn sich unbedingt holen.

Die schauspielerischen Leistungen der drei Hauptakteuere kann man gar nicht genug loben und hochverdient erhielten Hillary Swank (Beste Hauptdarstellerin) und Morgan Freeman (Bester Nebendarsteller) den Oscar für Ihre Performance. Clint Eastwood selbst erhielt den Oscar für die beste Regie und vor allem wurde sein Million Dollar Baby" ja auch noch als bester Film 2004 mit dem Oscar gewürdigt.

Die Special Edition ist diesem würdig und absolut perfekt umgesetzt. Die beiden DVD`s kommen im aufklappbaren Pappschuber und sehr informativen Booklet daher. Ton- und Bildqualität ist wie bei neuen Filmen allererste Sahne. Das Bonusmaterial lässt keine Wünsche offen und setzt sich folgendermaßen zusammen:

- Zum kämpfen geboren" (Dokumentation)
- Die Produzenten - Runde 15
- Gesprächsrunde mit James Lipton und den drei Hauptdarstellern
- Dokumentation über Clint Eastwood
- B-Roll
- Trailer, TV Spots
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Meisterwerk, 26. Februar 2007
Von 
M. Schmit (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Einzel-DVD) (DVD)
Mit Million Dollar Baby hat Clint Eastwood einmal wieder gezeigt,

was Regie und Darstellung in Perfektion bedeutet.

Der Film erzählt eine spannende und emotionale Story, die von allen

Darstellern überzeugend rübergebracht wird.

Vor allem Hillary Swank und der senstionell gut spielende Morgan Freeman,

überzeugen auf ganzer Linie.

Für Hillary Swank ist die Rolle der verbissenen Boxerin wie auf den Leib

geschrieben. Sie hat sogar extra für die Rolle 10kg an Muskelmasse zugelegt,

um glaubhafter zu wirken.

Die Geschichte, die erzählt wird, ist traurig und emotional ergreifend.

Vor allem die dargestellte Sterbehilfe zum Ende des Films,

hat in den USA mächtig für Aufregung gesorgt, schließt das Drama

jedoch gekonnt ab und lässt einen den Film nicht so schnell wieder vergessen.

Insgesamt ist der Film ein kleines Meisterwerk, mit extrem starken

Darstellern und einer tollen Geschichte.

Nichtsdestotrotz stören einige Sachen im Film, die man als unnötige

Klischees bezeichnen könnte.

So zum Beispiel kommt eine extrem unfaire und hinterlistige Boxerin aus

Ostdeutschland und sei eine ehemalige Prostituierte aus Berlin.

Solche Klischees sind unnötig und passen nun wirklich nicht in einen solch

starken Film, der auch locker ohne solche Klischeeerfüllungen auskäm.

Trotzdem sind solche Aussetzer nur kleine Details am Rande und tun der Story

nichts ab.

Alles in allem hat der Film auf jedenfall die vollen 5 Sterne verdient und ebenso

die zahlreichen Filmpreisauszeichnungen in den letzten Jahren.

Einfach zusehen und den Film genießen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Sport-und Charakterdrama, 17. April 2005
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Dieser mit vier Oscars ausgezeichnete Film, des mit 74 Jahren, ältesten, und zu den ganz großen Filmemachern des amerikanischen Kinos zählenden Clint Eastwood, bringt etwas aus der Vergangenheit des Kinofilms zurück, nämlich die klassische Erzählweise. Denn dieser großartige, ergreifende Film, „Million Dollar Baby", konzentriert sich ausnahmslos auf die Story um die es geht, und auf die Personen, deren Vita sie ist.
Die Geschichte ist anfangs recht simpel. Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) will aus der bitteren Armut des Wohnwagensiedlungsmilieus ihrer Mutter heraus, entdeckt trotz ihres Alters, ihr Talent im Boxen, und beginnt im Boxstudio „Hit Pit" mit dem Training. Im Boxen sieht sie die einzige Chance, zu einer lebenswerten Existenz zu finden.
Frankie Dunn (Clint Eastwood), der Inhaber des etwas heruntergekommenen Studios, hält nichts vom Frauenboxen. Er will auch zu keinem Menschen eine engere Beziehung eingehen, weil er seit Jahren darunter leidet, dass seine Tochter die Verbindung zum Vater abgeschnitten hat. Nur ein wahrer Freund ist ihm geblieben, der Ex-Boxer Eddie Dupris (Morgan Freeman).
Doch irgendwann hat Maggie dann, mit Hilfe von Eddie, Frankies Herz erweicht. Er nimmt sie als Schülerin an. "Deckung ist das Wichtigste", dieser seiner Devise folgend, boxt sich Maggie dann von Sieg zu Sieg. Und allmählich wächst zwischen Frankie und Maggie ein völlig unanstößiges Vater - Tochter - Verhältnis. Und Eddie, der eindringliche, emotional mitreißende, tief menschlich bewegte Erzähler dieser Story, unterstreicht seine Anteilnahme und Ergriffenheit durch einen vibrierenden Bariton.
Um Maggie so brillant spielen zu können, hat Hilary Swank sicherlich viel Zeit im Boxring und beim Kraft- und Konditionstraining verbracht. Und mit ihr gelingt es Clint Eastwood so meisterhaft eine „Figur" zu modellieren, die die greifbare Dynamik von Boxfights mit einer psychologisch bewegenden Geschichte verbindet. Der Zuschauer sieht in den vielen Kampfszenen, roh und brutal die archaische Art, die dem Boxen eigen ist. Das Resümee, mit den eigenen Händen kann man „Alles" gewinnen, aber auch „Alles" verlieren. Die sportlichen Höhepunkte und Erfolge finden schließlich ein jähes Ende; alles nimmt eine erschütternde, grausame, brutale Wendung.
Ein außerordentlicher Film, der nicht nur von zwei Männern erzählt, die gemeinsam in Freundschaft alt geworden sind und nun an einer Weggabelung stehen, sondern vor allem, von einer erfolgreichen Boxkarriere der Maggie Fitzgerald, die trotz aller großartigen Erfolge, immer noch zögert glücklich zu sein.
Und Clint Eastwood benutzt das Boxen eigentlich, um von etwas ganz anderem zu berichten, nämlich von der beeindruckenden Schicksalskurve, aus dem Elend zum Erfolg, die zunächst von Respekt, Freundschaft, Wärme, Herzlichkeit und Liebe begleitet wird, und die dann doch plötzlich und völlig unerwartet, ohne eigenes Verschulden, im Unglück endet. Doch anders wie bei den Filmklassikern des Boxsports, steht hier mit Hilary Swank eine Kämpferin im Mittelpunkt, die unter der Regie von Clint Eastwood eine Glanzleistung abliefert.
Unbedingt ansehen, brillantes Kino von einem genialen Filmemacher.
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