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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knockout in der ersten Runde!
Eine schnörkellose, gerade Story, von einem hervorragenden Regisseur mit grandiosen Schauspielern umgesetzt. Knockout in der ersten Runde! So, oder so ähnlich, habe ich Million Dollar Baby empfunden. Wer hätte Eastwood damals, in seiner Spaghettiwestern-Ära, solch beeindruckende Arbeiten zugetraut? Eastwood, als alternder Boxtrainer lässt sich von...
Veröffentlicht am 6. September 2005 von Thomas Knackstedt

versus
15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider typisches USA-Kino
Der Film macht eigentlich alles richtig und dennoch git es meines erachtens Stellen, die harte Punktabzüge verdienen. So liefert auch dieser Film keine glaubwürdig choreografierten Boxkämpfe. Die kleine Boxerin schlägt einfach direkt alles dauerhaft in der ersten Runde KO - mit mustergültigen Kombinationen. An diesen Stellen vermisse ich die...
Veröffentlicht am 21. März 2009 von A. Scholz


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knockout in der ersten Runde!, 6. September 2005
Eine schnörkellose, gerade Story, von einem hervorragenden Regisseur mit grandiosen Schauspielern umgesetzt. Knockout in der ersten Runde! So, oder so ähnlich, habe ich Million Dollar Baby empfunden. Wer hätte Eastwood damals, in seiner Spaghettiwestern-Ära, solch beeindruckende Arbeiten zugetraut? Eastwood, als alternder Boxtrainer lässt sich von seinem Freund, Morgan Freemann schafft mit minimalem Gesten einen großen Charakter, dazu überreden, eine Frau zu trainieren. Hillary Swank spielt den Underdog, der aus dem Dreck kommt und sich mit aller Kraft ihren Traum von einer Boxkarriere erfüllen will. Wie diese drei Parts ineinander greifen und eine Geschichte fabrizieren, die einem derart unter die Haut geht, dafür muss man Eastwood höchste Anerkennung zollen. Die Boxszenen halten in ihrer Darstellung mit jedem großen Boxfilm mühelos mit. Und Eastwood gelingt es mit seinen Figuren keine Mythen zu erschaffen, sondern Charaktere einfacher Menschen, die das tun, was sie am besten können. Es gibt nichts umsonst und du musst für alles hart arbeiten. Ob du am Ende dafür belohnt wirst, dass ist eine andere Frage. Und diese Frage wirft Eastwood am Ende des Films hart und schonungslos auf. Was in den letzten zwanzig Minuten des Films passiert, ist nichts für zart besaitete Menschen. Eastwood musste sich in Amerika angreifen lassen, weil man ihm vorwarf, mit seinem Film für aktive Sterbehilfe zu werben. Aber Million Dollar Baby ist ein Film, und keine Dokumentation! Eastwood hat einen der besten Filme des Jahres gemacht. Also: Unbedingt anschauen und sich von der Geschichte und den schauspielerischen Leistungen tragen lassen. Ich verspreche ihnen: Sie werden es nicht bereuen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann diese Geschichte nicht mehr vergessen!, 11. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Einzel-DVD) (DVD)
Ich habe den Film vor ca. einem Jahr mit meinem Freund gemütlich zu Hause vor dem Fernseher geschaut. Wochenlang habe ich mich dagegen gesträubt, weil ich einfach kein Freund von Sportfilmen bin. Aber dieser Film war ganz anders.

Der Anfang ist ein wenig schwer. In einer düsteren Atmosphäre werden Stück für Stück die Charaktere vorgestellt und man glaubt, ziemlich schnell die Handlung des Filmes vorauszusehen. Wie viele Rezensenten bereits erwähnt haben, kommt jedoch nach ca. 1/3 des Filmes die große Wende. Ich war absolut bestürzt und ungelogen so ergriffen wie noch nie von einem anderen Film.
Während des Filmes habe ich "Rotz und Wasser geheult". Die unfassbare Intensität berührt mich auch nach einem Jahr noch. Doch auch als der Film bereits vorbei war und man meinte, man könne wieder seinem Alltag nachgehen, fiel es mir unheimlich schwer nicht ständig zu weinen.

Ich kann nur sagen: großartig! Niemals zuvor hat mich ein Film so sehr bewegt. Clint Eastwood hat mir am besten gefallen. Morgan Freeman spielt gekonnt im Hintergrund und gibt Eastwood und Swank den Raum für ihre Rollen. Trotzdem geht er nicht unter.
Die Boxerin Hillary Swank entpuppt sich als talentierte Schauspielerin, die eine Leichtigkeit dem Film gibt, welche sich auf so tragische Art wendet. Gerade dann beweist sie ihre Vielseitigkeit sowie dass sie zu den ganz Großen gehört.

Ich kann diesen Film für Zuschauer ab 16 Jahren wärmstens empfehlen. Ich glaube, Jüngere würden ihn auch nur schwer begreifen.
Eigentlich möchte ich den Film seit geraumer Zeit mir wieder anschauen. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mich nicht recht "traue". Die transportierten Gefühle haben mich damals einfach überwältigt und konnten mich über Tage nicht loslassen.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeden Cent wert!, 8. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über den Film selbst möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viele Worte verlieren, auch alleine deswegen, da ich Leuten, die ihn noch nicht gesehen haben, nichts über die Handlung verraten will.
Ich will nur sagen, dass mir der Film extrem gut gefallen hat, und dass ich der Meinung bin, dass ihn jeder gesehen haben sollte. Viel zu selten gibt es Filme mit soviel Herz und Menschlichkeit mit all ihrer Schönheit und Makeln. Clint Eastwood hat in der Vergangenheit bereits des öfteren bewiesen, dass er ein echtes Multitalent ist (Schauspieler, Regisseur, Filmkomponist), das sein Handwerk versteht. Aber mit diesem Film hat er (sicherlich auch Dank des Drehbuches von Paul Haggis (L.A. Crash)) etwas ganz Besonderes geschaffen.
Jeder der 4 Oscars ist wirklich verdient!
Nun aber zu dieser Edition selbst:
Ich habe diese Box bei Amazon vorbestellt und bereits gestern Vormittag von der Post geliefert bekommen.
Ich bin von dieser streng limitierten DVD-Limited-Edition total begeistert! Edel, edler, Million Dollar Baby!
Die Verarbeitung der Box ist auf höchstem Niveau. Das eingearbeitete Booklet ist eigentlich kein Booklet, sondern schon viel mehr ein eigenes Buch. Die 2te Disc bietet viel und ausführliches Bonusmaterial. Abgerundet wird das ganze noch durch die enthaltene Soundtrack CD mit den elegischen Klängen von Clint Eastwood höchtpersönlich komponiert. Das i-Tüpfelchen auf dem Ganzen ist aber der beigelegte original Filmstreifen aus einer echten 35mm-Vorführkopie. Ein echtes Leckerlie für Filmfanatiker und Sammler.
Die Million Dollar Baby - Limited Edition ist ein funkelndes Juwel in jeder DVD-Sammlung, und jeden Cent wert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Sport-und Chrakterdrama, 17. April 2005
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby [UK Import] (DVD)
Dieser mit vier Oscars ausgezeichnete Film, des mit 74 Jahren, ältesten, und zu den ganz großen Filmemachern des amerikanischen Kinos zählenden Clint Eastwood, bringt etwas aus der Vergangenheit des Kinofilms zurück, nämlich die klassische Erzählweise. Denn dieser großartige, ergreifende Film, „Million Dollar Baby", konzentriert sich ausnahmslos auf die Story um die es geht, und auf die Personen, deren Vita sie ist.
Die Geschichte ist anfangs recht simpel. Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) will aus der bitteren Armut des Wohnwagensiedlungsmilieus ihrer Mutter heraus, entdeckt trotz ihres Alters, ihr Talent im Boxen, und beginnt im Boxstudio „Hit Pit" mit dem Training. Im Boxen sieht sie die einzige Chance, zu einer lebenswerten Existenz zu finden.
Frankie Dunn (Clint Eastwood), der Inhaber des etwas heruntergekommenen Studios, hält nichts vom Frauenboxen. Er will auch zu keinem Menschen eine engere Beziehung eingehen, weil er seit Jahren darunter leidet, dass seine Tochter die Verbindung zum Vater abgeschnitten hat. Nur ein wahrer Freund ist ihm geblieben, der Ex-Boxer Eddie Dupris (Morgan Freeman).
Doch irgendwann hat Maggie dann, mit Hilfe von Eddie, Frankies Herz erweicht. Er nimmt sie als Schülerin an. "Deckung ist das Wichtigste", dieser seiner Devise folgend, boxt sich Maggie dann von Sieg zu Sieg. Und allmählich wächst zwischen Frankie und Maggie ein völlig unanstößiges Vater - Tochter - Verhältnis. Und Eddie, der eindringliche, emotional mitreißende, tief menschlich bewegte Erzähler dieser Story, unterstreicht seine Anteilnahme und Ergriffenheit durch einen vibrierenden Bariton.
Um Maggie so brillant spielen zu können, hat Hilary Swank sicherlich viel Zeit im Boxring und beim Kraft- und Konditionstraining verbracht. Und mit ihr gelingt es Clint Eastwood so meisterhaft eine „Figur" zu modellieren, die die greifbare Dynamik von Boxfights mit einer psychologisch bewegenden Geschichte verbindet. Der Zuschauer sieht in den vielen Kampfszenen, roh und brutal die archaische Art, die dem Boxen eigen ist. Das Resümee, mit den eigenen Händen kann man „Alles" gewinnen, aber auch „Alles" verlieren. Die sportlichen Höhepunkte und Erfolge finden schließlich ein jähes Ende; alles nimmt eine erschütternde, grausame, brutale Wendung.
Ein außerordentlicher Film, der nicht nur von zwei Männern erzählt, die gemeinsam in Freundschaft alt geworden sind und nun an einer Weggabelung stehen, sondern vor allem, von einer erfolgreichen Boxkarriere der Maggie Fitzgerald, die trotz aller großartigen Erfolge, immer noch zögert glücklich zu sein.
Und Clint Eastwood benutzt das Boxen eigentlich, um von etwas ganz anderem zu berichten, nämlich von der beeindruckenden Schicksalskurve, aus dem Elend zum Erfolg, die zunächst von Respekt, Freundschaft, Wärme, Herzlichkeit und Liebe begleitet wird, und die dann doch plötzlich und völlig unerwartet, ohne eigenes Verschulden, im Unglück endet. Doch anders wie bei den Filmklassikern des Boxsports, steht hier mit Hilary Swank eine Kämpferin im Mittelpunkt, die unter der Regie von Clint Eastwood eine Glanzleistung abliefert.
Unbedingt ansehen, brillantes Kino von einem genialen Filmemacher.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringliches Drama hinter der Fassade eines Sport-Films!, 20. Februar 2007
Von 
C.H. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Maggie ist Anfang 30 und Kellnerin in einem kleinem Restaurant. Mit ihrer Familie zerstritten, liegt sie am Boden ohne Hoffnung dieser trostlosen Welt zu entfliehen. Ihre Leidenschaft ist das Boxen, ihr Traum ist es Weltmeisterin zu werden, ein "Million Dollar Baby"

Frankie Dunn ist Boxtrainer und Manager. Sein ganzes Leben hat er diesem Sport geopfert. Frankie ist eine gebrochene Person, seine Tochter will nicht mit ihm Reden, ihn plagen Schuldgefühle wegen eines Sport-Unfalls seines Freundes Scrap, für den er sich verantwortlich fühlt.

Maggie beginnt in Frankies Halle zu trainieren. Er soll sie trainieren, das ist Maggies Wunsch. Doch Frankie will nicht: "Ich trainiere keine Frauen!" Doch Maggie lässt nicht locker....

Bis dahin ist dieser Film ein normaler Film nach "Schema F" des typischen Sport-Films: Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich Beide zusammen, Maggie schickt ihre Gegnerinnen reihenweise auf die Bretter und letztendlich bekommt sie ihren Titelkampf.

Ab diesen Zeitpunkt jedoch vollzieht der Film in seinem Plot eine totale Wende, welche hier nicht verraten werden soll: Es steht nun nicht mehr der Box-Sport im Vordergrund. Dieser ist nur Fassade für das Hauptthema des Films.

Eastwood erzählt uns eine Geschichte, die eine unwahrscheinlich hohe emotionale Intensität hat. Sie erzählt vom Leben an sich mit seinem Höhen und Tiefen, von tiefster Glückseeligkeit und schweren Schicksaalsschlägen. Eastwood schreckt nicht davor zurück auch kontrovers disskutierte Themen zu behandeln. Der Oscar sowohl für den besten Film, als auch für die beste Regie ist der verdiente Lohn!

Die Darsteller in diesem Film zeigen durch die Bank eine herrausragende Leistung. Esatwood selbst glänzt durch sein ruhiges und zurückhaltendes Spiel, welche die Person des Frankie unglaublich gut darstellt. Morgan Freeman (Scrap) bekam den Oscar für die beste Nebenrolle völlig zu Recht. Sie alle aber werden in den Schatten gestellt von der schauspielerischen Leistung Hillary Swanks. Den Oscar für die beste Hauptrolle bekam sie völlig zu Recht. Sie verleiht der Rolle der Maggie eine unglaubliche Präsenz und Vielschichtigkeit.

Es ist nicht zu bestreiten, dass dieser Film auch mit typischen Klischees spielt. Maggie's Familie ist voller Niedertracht, Inbegriff einer amerikanischen Unterschicht. Dies vermag jedoch nicht zu stören, liegen solche Charakterzüge schließlich nicht im Bereich des Unmöglichen!

"Million Dollar Baby" ist für mich einer der beeindruckendsten Filme, die es überhaupt gibt. Die Eindringlichkeit dieses Films geht unter die Haut. Clint Eastwood hat mit diesem Film ein vielschichtiges und bewegenes Drama geschaffen, welches den Zuschauer während des Sehens, und auch danach noch, emotional ungeheuer berührt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Krönung eines Lebenswerkes, 19. März 2005
Clint Eastwoods Comeback und vermeintliches Alterswerk Erbarmungslos (Unforgiven, 1992) ironisierte die Härte und Attitüde seiner früheren Filme. Spätestens mit Die Brücken am Fluss (Bridges at Madison County, 1995), dem einfühlsamen, unsentimentalen und mit viel Ruhe beschriebenen Porträt einer unerfüllten späten Liebe schien er endgültig umgekehrt zu sein. Doch seine folgenden Filme wurden nicht nur inszenatorisch schwächer, sie zelebrierten auch die altbekannten konservativen Elemente (Absolute Power, 1997) und trieben die Selbstironie des Alters auf die Spitze (Space Cowboys, 2000 und Blood Work, 2002). Mit Mystic River schien die Lösung gefunden: komplett hinter der Kamera verschwinden und vorne die junge Garde um Sean Penn, Tim Robbins und Kevin Bacon agieren lassen.
Million Dollar Baby nun paart die Energie, Erzählkraft und technische Perfektion von Erbarmungslos mit der Sensibilität von Brücken am Fluss, entwickelt eine soziale, ebenso politischen Brisanz wie Mystic River und wartet mit gleichsam herausragenden Darstellerleistungen auf. Eastwood meldet sich endgültig zurück - diesmal als Regisseur und Schauspieler.
In Clint Eastwoods jüngstem Film, «Million Dollar Baby», bildet die Arena lediglich die Kulisse, vor der sich eine schicksalhafte Handlung abspielt, die letztlich existenzielle Fragen aufwirft. Es ist wiederum eine Geschichte um Träume und Hoffnungen. Dem grimmig alternden Trainer und Manager Frankie Dunn (Eastwood) sind sie eigentlich längst abhanden gekommen, und nur sein einziger Freund, der ehemalige Boxer Scrap (Morgan Freeman), der die Aufsicht über seine Trainingshalle führt und an dem er herumnörgelt wie einst Walter Matthau an Jack Lemmon, weiss um die Hintergründe der menschenscheuen Schroffheit. Es ist der versteckte Schmerz über das Schweigen seiner Tochter, die seit über zwanzig Jahren die Briefe ihres Vaters ungeöffnet refüsiert. Bis plötzlich eine junge Frau im Boxkeller auf den Sandsack schlägt, um Unterricht bittet, vom Trainer aber verschmäht wird, trotzdem bleibt und täglich zäh, stur und unverdrossen gegen alle Widerstände trainiert: Bewegung, ihren Körper zu spüren, ist für Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) lebenswichtig. Sie lebt den Traum vom Boxen und ist bereit, für den Kampf alles aufs Spiel zu setzen...
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft!!!!, 4. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Million Dollar Baby (Einzel-DVD) (DVD)
Als ich seinerzeit hörte, dass "Million Dollar Baby" 4 Oscars gewonnen hat, konnte ich das nicht ganz nachvollziehen. Nicht dass ich viel über den Film gewusst hätte, ich wusste nur, dass es um die Karriere einer Boxerin ging und genau das, sowie die Tatsache, dass Hilary Swank und Clint Eastwood nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielern zählten, ließen mich an dem Film zweifeln. So hatte ich auch keine sehr hohen Erwartungen, als ich ihn mir nun ansah, doch wie sich herausstellte vollkommen zu unrecht, denn er entpuppte sich als ein wahres Meisterwerk!!!!
Ohne großen Schnickschnack und aufwendige Effekte erzählt der Film nicht aufgesetzt und übertrieben emotional sondern unheimlich einfühlsam und selbstverständlich eine unglaublich bewegende Geschichte zweier vom Leben nicht gerade reich beschenkter Menschen, die sich sehr unerwartet zwei große Träume erfüllen, indem sie zum einen gemeinsam unglaubliche sportliche Erfolge feiern und zum anderen in einander den geliebten Menschen finden, der in ihren Leben so sehr fehlte. Dabei entwickelt sich jedoch keine Romanze, sondern eine wunderbare "Vater-Tochter-Beziehung" bei der sich Clint Eastwood als Frankie und Hilary Swank als Maggie einfach fantastisch, bewegend und sogar teilweise mit erfrischendem Witz mitten ins Herz spielen. Auch Morgen Freeman möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, der zwar nur eine Nebenrolle innehat, in der er jedoch nicht minder beeindruckt.
Wie der Film weiter geht, möchte ich hier nicht verraten, ich kann nur sagen er geht einem unheimlich unter die Haut und rührte mich so zu Tränen, dass ich mich schon richtig zusammenreißen musste, um nicht nach dem Film noch weiter zu heulen.
Für mich ist das einer der allerbesten Filme, die je gedreht wurden, vollkommen zurecht mit den wichtigsten Oscars belohnt und von mir allerwärmstens zu empfehlen!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 10. November 2005
Von 
Grandios ist nur ein Wort, was mir bei der Beschreibung dieses Films einfällt. Clint Eastwood liefert erneut eine Meisterleistung ab. Die Story, die sich mit dem Aufbau einer Boxerin durch den alternden Boxtrainer (Eastwood) befasst, ist nur das Rahmengeschehen. Tatsächlich geht es um Freundschaft, Respekt vor dem anderen und schließlich auch um Sterbehilfe, wobei dieses heikle Thema sehr gut umgesetzt wird. Die Darsteller sind ausnahmslos spitze, der Film ist auch in den Nebenrollen gut besetzt. Dieser Film ist nicht nur für den Verleih sehr zu empfehlen, sondern gehört, wie viele andere Clint Eastwood Filme auch, in jede Sammlung.
Deshalb von mir 5 Sterne.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutiefst berührend ....., 18. Oktober 2005
Ich habe in der letzten Zeit einigen DVD - Neuerscheinungen freudig entgegengefiebert und bin dann mehr als einmal enttäuscht worden. So war denn auch meine Erwartung vorsichtshalber verhalten, was den neuen Film Eastwoods angeht. Doch dann passierte etwas, was ich nur bei den ganz seltenen Filmperlen erlebe: Minutenlanges, sprachloses Verharren nach dem Abspann und über den nächsten Tag hinaus das Gefühl, den Schmerz des Films unter der Haut mit mir herumzutragen und wie eine persönliche Wunde zu empfinden. Clint Eastwood schafft es den Zuschauer nachhaltig da zu packen,wo der übliche Hollywoodschmus einem oftmals nur das schale Gefühl allzu manipulierter kurzfristiger Rührung gibt. Ich habe den Film bislang 3x geschaut und er hat nichts von seiner Wucht und Ehrlichkeit eingebüsst - auch das ist für mich persönlich ein Zeichen von hoher Güte. Es wird viel Wert auf die Macht und Magie der Worte, Gesten und Blicke gelegt. Sehr wahrscheinlich werden Sie weinen, während Sie diesen Film sehen und vielleicht danach auch noch ein bißchen - aber Sie haben garantiert das Gefühl, um Ihre Gefühle nicht betrogen worden zu sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Autorenkino, 16. April 2006
Bevor ich mir die DVD zugelegt habe, war ich hinsichtlich des Films etwas skeptisch. Schließlich ist das Genre "Boxfilm" mittlerweile doch schon etwas "ausgelutscht".
Clint Eastwood schafft es jedoch hier, einen wunderbare, tragische Geschichte zu erzählen, fernab jeglicher Klisches. Er bietet einfach großes Erzählkino mit einer wunderbaren Hilary Swank in der Hauptrolle. Aber auch Clint Eastwood und Morgen Freeman bieten eine schauspielerische Leistung der Extraklasse. Völlig zurecht hat der Film 2005 die Oscars für den besten Film, beste Regie, beste weibliche Hauptrolle (Hilary Swank) und den besten Nebendarsteller (Morgen Freeman) erhalten.
Unbedingt anschauen!
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