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am 21. Dezember 2012
Ein aufwendig gemachtes Märchen. Die Promis, allen voran Johnny Depp als Willy Wonka sind hervorragend und mit viel Spaß bei der Sache. Ihm kann nur noch der Nachwuchsstar Charlie Bucket (Freddie-Klang-des-Herzens-Highmore) schauspielerisch das Wasser reichen. Er stellt auch immer die richtigen Fragen und ist am Ende der große Sieger. Eine typische Geschichte von Roald Dahl: zartbitter! Am Anfang genießen wir noch die seltsame Familienidylle mit Eltern und Großeltern im Vierer-Doppelbett, wenn es dann aber in die Schokoladenfabrik geht, wird es makaber. Mit tollen visual effects werden wir in ein Wunderland entführt. Und was da passiert, ist nicht immer wirklich lustig. Hier werden Fresssucht, Konsumterror, Massenproduktion und das Wegrationalisieren von Arbeitsplätzen angeprangert. Wir sehen einige Prachtexemplare von Eltern beim Rivalitätsgehabe, um die eigenen Kleinen voranzubringen. Aber es gibt auch echte Brüller wie die Herstellung von ‘Schlagsahne‘ oder das Schokoladenhaarwuchsmittel. Ganz zu schweigen von den kleinen Nagern mit den buschigen Schwänzen. Leider auch Längen zwischendurch. Das ist so wie mit der Schokolade an sich: etwas ganz Tolles, aber jeden Tag? Auf Dauer doch etwas eintönig, trotz viel Wirbel. Für Insider viele blitzschnelle Hommagen an ’Odyssee im Weltraum, die Beatles oder Psycho‘. Am Ende steht ein Loblied auf die Familie. Wenn sich Charlie entscheiden müsste, wäre er natürlich für arm aber glücklich. Muss er aber nicht. Reich und glücklich ist ja auch viel schöner. Anspruchsvolle Unterhaltung mit viel Schoggi und Popcorn.
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am 27. Juni 2006
Tim Burton, Regisseur von Filmen voller Poesie und Dramatik hat hier einen Film geschaffen, den man wohl am besten mit einem schweren Bonbon oder einer opulenten Schokoladentorte vergleichen könnte.

Die Kindergeschichte, welche diesem Film zugrunde liegt, spielt in England und ist vor allem in Grossbritannien populär und recht bekannt. Kurz erzählt geht es um einen Jungen, der anlässlich eines exklusiven 'Tages der offenen Tür' die Gelegenheit erhält, hinter die Kulissen einer geheimnisvollen Schokoladenfabrik zu sehen. Dieser Anlass dient jedoch dem Direktor vielmehr dazu, aus den Kindern eines auszuwählen, das dann als künftiger Direktor in seine Fussstapfen treten soll.

Die Geschichte wird dem Buch ziemlich gerecht, wurde jedoch etwas modernisiert. Leider wird aber gegen Ende des Filmes recht viel 'Moralin' verabreicht.

Sprich: Der Junge ist plötzlich der Weise und der Fabrik-Direktor derjenige, der dazulernen kann (und muss). Ach, vermutlich kommen Hollywood-Filme einfach nicht mehr ohne das abschliessende Pathos aus! Schade, denn das hätte dieser Film nicht nötig gehabt.

Wie dem auch sei:

Die Bilder sind vorzüglich eingefangen, besonders die Szenen in der Fabrik, wo es von Zuckerbergen, Zimtbäumen und Schokoladenflüssen nur so wimmelt. Ganz witzig übrigens die Szene mit den Erdhörnchen in der Haselnuss-Sortiererei...

Die Bildsprache ist sehr ästhetisch und quillt nur so über von Farben und Glanz und Zuckerguss - genau so, wie man sich als Kind eine Schokoladenfabrik vermutlich mal vorgestellt hat.

Johnny Depp liefert hier eine weitere meisterhafte Facette seines schauspielerischen Könnens ab: Er ist hier ebenso glaubwürdig wie 'Edward mit den Scherenhänden' oder schwermütiger Pirat oder drogenkonsumierender Sportjournalist (Fear and Loathing in Las Vegas).

Fazit:

Für die Geschichte gibts 4 Sterne: Das Lehrmeisterliche ist mir persönlich etwas zu schwer verdaulich.

Die Machart hingegen verdient volle 5 Sterne für die perfekte Umsetzung eines klebrigen Themas.

Auch die Musik verdient 5 Sterne, denn sie unterstützt den Film, ohne wirklich in den Vordergrund zu drängen.

Und die Schauspieler erhalten ebenfalls 5 Sterne, denn nicht nur Johnny Depp, sondern auch die Kinder sind durchwegs absolut glaubwürdig.

Wem an langen Winterabenden oder grauen Sonntag-Nachmittagen im November nach Farbe, Lust und Freude ist, der sollte sich in eine dicke Decke einmummeln, eine heisse Schokolade trinken und sich diesen Film zu Gemüte führen.
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am 27. Juni 2006
Tim Burton, Regisseur von Filmen voller Poesie und Dramatik hat hier einen Film geschaffen, den man wohl am besten mit einem schweren Bonbon oder einer opulenten Schokoladentorte vergleichen könnte.

Die Kindergeschichte, welche diesem Film zugrunde liegt, spielt in England und ist vor allem in Grossbritannien populär und recht bekannt. Kurz erzählt geht es um einen Jungen, der anlässlich eines exklusiven 'Tages der offenen Tür' die Gelegenheit erhält, hinter die Kulissen einer geheimnisvollen Schokoladenfabrik zu sehen. Dieser Anlass dient jedoch dem Direktor vielmehr dazu, aus den Kindern eines auszuwählen, das dann als künftiger Direktor in seine Fussstapfen treten soll.

Die Geschichte wird dem Buch ziemlich gerecht, wurde jedoch etwas modernisiert. Leider wird aber gegen Ende des Filmes recht viel 'Moralin' verabreicht.

Sprich: Der Junge ist plötzlich der Weise und der Fabrik-Direktor derjenige, der dazulernen kann (und muss). Ach, vermutlich kommen Hollywood-Filme einfach nicht mehr ohne das abschliessende Pathos aus! Schade, denn das hätte dieser Film nicht nötig gehabt.

Wie dem auch sei:

Die Bilder sind vorzüglich eingefangen, besonders die Szenen in der Fabrik, wo es von Zuckerbergen, Zimtbäumen und Schokoladenflüssen nur so wimmelt. Ganz witzig übrigens die Szene mit den Erdhörnchen in der Haselnuss-Sortiererei...

Die Bildsprache ist sehr ästhetisch und quillt nur so über von Farben und Glanz und Zuckerguss - genau so, wie man sich als Kind eine Schokoladenfabrik vermutlich mal vorgestellt hat.

Johnny Depp liefert hier eine weitere meisterhafte Facette seines schauspielerischen Könnens ab: Er ist hier ebenso glaubwürdig wie 'Edward mit den Scherenhänden' oder schwermütiger Pirat oder drogenkonsumierender Sportjournalist (Fear and Loathing in Las Vegas).

Fazit:

Für die Geschichte gibts 4 Sterne: Das Lehrmeisterliche ist mir persönlich etwas zu schwer verdaulich.

Die Machart hingegen verdient volle 5 Sterne für die perfekte Umsetzung eines klebrigen Themas.

Auch die Musik verdient 5 Sterne, denn sie unterstützt den Film, ohne wirklich in den Vordergrund zu drängen.

Und die Schauspieler erhalten ebenfalls 5 Sterne, denn nicht nur Johnny Depp, sondern auch die Kinder sind durchwegs absolut glaubwürdig.

Wem an langen Winterabenden oder grauen Sonntag-Nachmittagen im November nach Farbe, Lust und Freude ist, der sollte sich in eine dicke Decke einmummeln, eine heisse Schokolade trinken und sich diesen Film zu Gemüte führen.
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am 25. Juni 2015
Ich glaube auf einen Film wie Charlie und die Schokoladenfabrik würde es ohne Amerika wohl nie so geben. Der Film ist einfach sehr ..... sagen wir mal speziell.
In einigen Schokoladen aus der geheimnisvollen Schokoladenfabrik von Willy Wonka ist eine Eintrittskarte zur Besichtigung der Schokoladenfabrik die nie vorher jemand besichtigen konnte. Somit erreichen diese Karten viele unterschiedliche Charaktere meist Kinder die sich schon sehr auf die Tour freuen. Sie erleben jedoch nicht nur tolle Abenteuer sondern auch durchaus gefährliche weil manche sich nicht ganz an die Regeln halten.

Es passieren einige eigenartige Sachen so wie die Umpa Lumpa (richtig?) die kleinwüchsigen Menschlein die in der Fabrik arbeiten und sie sehen die eigenartigen Produktionsmaschinen wie der Schokoladenbrunnen oder der Schokoladenbach usw..

Es ist wohl eher ein Film für das junge Puplikum denn einem Kind wird sicher Willi Wonkas Welt gefallen. Der Film ist eine Neuverfilmung des schon 1971 erschienenen Films mit gleichem Titels. Mir ist dieser Film zu amerikanisch aber schlecht ist er deswegen nicht. Johnny Depp spielt den Willi Wonka wirklich hervorragend und man nimmt ihm das Kind im Manne wirklich ab.

Zum Steelbook: Es ist jetzt nicht das schönste Steelbook geworden jedoch ist es sehr einfallsreich gestaltet. Das Steelbook sieht so aus wie die Tafel Schokolade in der das goldene Ticket liegt. Vorne sieht man die Tafel geöffnet und die Schokolade kommt hervor auf der das goldene Ticket liegt. Das Steelbook wäre schöner gewesen wenn man auf die Leute vorne und hinten verzichtet hätte aber o.k.. Der Titel ist vorne leider nicht geprägt !. Hinten sieht man die Rückseite der Schokolade mit dem Ticket und auch hier konnte man nicht darauf verzichten die Schauspieler abzubilden. Die typischen Angaben zum Film fehlen auch auf diesem Steelbook von Warner nicht auf der Rückseite wobei man darauf leicht verzichten könnte. Innen ist das Steelbook fast noch schöner wie außen da hier nur die Schokolade zu sehen ist mit dem kompletten goldenen Ticket !

Fazit: Für Johnny Depp Fans ist dieser Film sicherlich einen Blick wert auch wenn die Rolle nicht das ist was man von ihm gewohnt ist. Der Film ist typisch amerikanisch und nicht jedem wird der Film gefallen. Als Steelbookfan kann man jedoch nicht auf dieses Steelbook verzichten da das mit der Schokolade als Steelbook wirklich originell ist ! Leider fehlt ein Prägung und ist somit das einzige Steelbook der 6 Warner Steelbook's, dass nicht geprägt ist ! Eigentliche Bewertung 3,5 Sterne !
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am 16. August 2005
Mich wundert, dass kein anderer Regisseur bisher auf die Idee gekommen ist, eine Neuverfilmung von "Charlie und die Schokoladenfabrik" anzugehen... Ohne Tim Burton kritisieren zu wollen, ist diese Geschichte eine von denen, die man gern, von vielen verschiedenen Regisseuren, immer und immer wieder vorgesetzt bekommen könnte... Wie Charles Dicken's Weihnachtsgeschichte ("Scrooge")... Natürlich ist "Charlie..." in erster Linie ein Kinderfilm, aber es steckt einfach auch so viel Botschaft für Erwachsene und natürlich diese ungemein eindringliche, verstörend bunte Gestaltung im Film, dass es einfach für Jedermann Pflicht sein sollte, sich diesen bildgewaltigen Hingucker zumindest einmal zu Gemüte zu führen... Zudem gibt es hier und da so manchen Lacher und Johnny Depp denkt nicht daran, nur in eine Rolle zu schlüpfen, er wird, wie schon so oft, gleich zu einem ganz anderen Menschen... Nach Edward mit den Scherenhänden und Pirat Jack Sparrow ist er nun Willy Wonka... Er IST Willy Wonka...
Danny Elfmans Musik stellt ebenfalls wieder vieles zuvor gehöte in den Schatten... Einzig und allein seine Songs hätten ruhig mehr Ohrwurmqualität bieten dürfen... Aber vielleicht schmälert, an dieser Stelle, auch nur die deutsche Übersetzug das Gesamtwerk des Komponisten...
PS: Cineasten, für die "Charlie..." ohnehin schon unverzichtbar sein dürfte, sei noch gesagt, dass sich im Film ein Leckerbissen, in Form einer unverkennbaren Homage an Stanley Kubrick finden lässt...
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am 7. Juni 2014
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich den Film ausgeliehen habe, da ausnahmsweise die Lieferung von Amazon verschüttet gegangen ist. Allerdings war die Erstattung umgehend. Vielen Dank an Amazon.
Nun zum Film. Der Film ist ein typischer Burton. Aufwendig, toll in Szene gesetzte Bilder. Eine wirklich gelungene, verspielte Verfilmung eines Literaturklassikers. Ein bildgewaltiges Filmmärchen mit fabelhaften Darstellern. Einen Stern Abzug, weil der Schluss völlig verändert daher kommt. Den Film muss man gesehen haben. Alleine schon wegen Johnny Depp als charismatischen, extravaganten Willy Wonka.
Auf der DVD, die ich geliehen hatte, gab es übrigens die Extras nicht. Sehr schade.
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am 14. Dezember 2013
Tim Burton gilt nicht umsonst als PARADIESVOGEL von Hollywood!
Seine Fantasie und Kreativität scheinen schier endlos und.....
die lebt er hier auch wieder voll aus.
Wasserfälle und heiße Flüsse aus Schokolade, Aufzüge, die dich
überall hinbefördern und..und...und.....!

Bis ins kleinste Detail verfeinert und mit VIEL HERZ inszeniert
Burton seine Geschichte und vergisst dabei auch nicht auf seine
Charaktere zu achten.

Vor allem Wonka ist ein absoluter Fall für sich. Seine Kindheit,
in der so einiges schief gelaufen sein muß, wird in einigen Rückblenden
deutlich gemacht.
Wonka erfreut sich am Leid von Kindern und scheut auch nicht davor
zurück, den Kindern den Kannibalismus näher zu bringen.
Das dürfte wohl von einigen Kindern falsch aufgenommen werden....
und in die falsche Richtung gehen. Dadurch balanciert Wonka auf
dem dünnen Draht zwischen irgendwie angsteinflössend und bemitleidenswert;
dabei sehnt er sich nach nichts sehnlicherem als familiäre Nähe...und...

...wenn Wonka mit den verschiedensten Kindern in der Fabrik zusammentrifft-
ob es der gutmütige Charlie ist, Kaugummi- kau- Weltmeisterin Violet,
Schoko- Junkie Augustus, die äusserst hochnäsige Veruco oder Baller- spiel-Fan
Jordan- wird schnell deutlich, wie egal ihm die Kinder doch eigentlich sind.

Denn Wonka hat die Kinderlein nicht ohne Grund in seine Fabrik eingeladen....

Aber ich will den Film nicht in ein falsches und vor allem viel zu ernstes
Licht rücken- denn..." Charlie und die Schokoladenfabrik " ist trotz der
angesprochenen Punkte vollstens kindertauglich und dürfte eine Menge Spaß machen!!

Der Film zeichnet sich durch seine extrem liebevolle und herzhafte Inszenierung aus!
Vor allem, wenn die Kinder für ihr Fehlverhalten bestraft werden, wird das in
typischer Burton-Manier schön skurril und übertrieben dargestellt.

********************************************

" EVERYTHING IN THIS ROOM IS EATABLE-
EVEN I'M EATABLE!
BUT THAT IS CALLED CANNIBALISM "!

**************************************

Fazit:

" Charlie und die Schokoladenfabrik " MUSS MAN GESEHEN HABEN!!

Bunte Bilder und schräge Charaktere und eine (wahn)witzige Geschichte
machen diesen Tim Burton- Film zu einer Pflichtveranstaltung für jeden Filmfan.
Doch auch die Gelegenheitszuschauer dürfen ohne Reue zuschlagen, denn...
alleine Johnny Depp rechtfertigt den Blick auf diesen Film!

Burton schuf mit visueller Wucht ein Wunderland, in dem die allzu gierigen
Kinder einige bitterböse Überraschungen erleben!!!

106 Minuten süsse und schmerzliche Erfahrungen!

_______________________________________________________________

Fünf ironisch- bitterbös` dreinschauende Sternlein für........
DIESES MEISTERWERK!!!DER MEISTER BURTON hat sich mal wieder selbst übertroffen!!

KAUFEN!!
Auf der Stelle- und ohne einen Anflug des Zögerns oder gross hin und- her- ÜBERLEGENSSS!!
;o)

TOP!!!
3.5303.530 Kommentare|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Januar 2006
Sie sind ein Erlfolgsgespann : Der Meister der Inszenierung düster-absurder Geschichten Tim Burton und sein Lieblingsdarsteller Johnny Depp, dem es immer mehr gelingt, das Image des Mädchenschwarms früherer Tage abzulegen und sich als hochbegabter, in fast jeder Rolle überzeugender Darsteller zu proflilieren. Dabei hat er keine noch so verunstaltende Maske zu fürchten. Egal ob als Edward mit Scheerenhänden, als Captain Jack Sparrow mit fauligen Zähnen oder als Willi Wonka mit "Eisgesicht" und abartigem Pagenkopf, Johnny Depp verleiht allen dargestellten Charakteren etwas Zauberhaftes. Und selbst wenn er wie in "Corpse Bride" nur seine Stimme leiht spürt man, welch großartiger Darsteller und perfekte Ergänzung er für Tim Burton inzwischen geworden ist.
Die Geschichte soll hier nicht nacherzählt werden, das haben bereits andere Rezensenten ausreichend getan. Roald Dahl ist einer der perfektesten Erfinder absurder Geschichten gewesen. Je absurder aber eine Geschichte ist, desto schwieriger ist ihre filmische Umsetzung, weil jeder Mensch andere Bilder des Absurden in seinem Kopf trägt. Tim Burton hat wie schon in seinen Batman-Filmen eine düster und unheimlich wirkende Welt kreiert. Als Gegenpol gibt es die armselige kleine Hütte, in der Charlie mit Eltern und Großeltern lebt. Alle übrigen Kinder und deren Eltern sind fürchterlich. Die Überzeichnung der Charaktere der ursprünglichen Geschichte wird durch Burton und seine wirklich perfekt besetzten Rollen hervorrragend umgesetzt, so dass auch gleich die enstprechenden Sympathien und Antipathien verteilt werden. Einzig Willi Wonka bleibt lange Zeit ein Mysterium. In die anfängliche Sympathie für den von Verrat und Vereinsamung gebeutelten Schokoladenfabrikenten mischen sich zunächst immer mehr Zweifel, ob aus dem verträumten Süßwaren-Idealisten nicht inzwischen ein bösartiger und rachsüchtiger Spinner und Psychopath geworden ist. Da aber die übrigen Kinder und deren Eltern derart unsympathisch sind, nimmt man ihre Bestrafungen als gerecht und verdient hin, ohne dass sich jedoch Schadenfreude einstellt. Und da Willi Wonka offensichtlich nur indirekt Einfluß auf die "Bestrafungen" hat (schließlich fallen ja alle ihren Eitelkeiten und Schwächen zum Opfer) und die Umpalumpas (Willi Wonkas hilfreiche Zwerge) die eigentlichen Vollzieher bzw. Begleiter der Bestrafungen sind, gelingt es, den Sympathiewert für Willi im positiven Bereich zu halten, bevor schließlich die ganze Geschichte ihre Wendung zum guten Ende hin nimmt.
Erwachsene, die sich auf diese Art Geschichten einzulassen vermögen, werden an diesem Film voller Zauber und Spaß aber auch auch voll zahlreicher Parabeln auf das Leben ihre Freude haben können. Meine Kinder und ich jedenfalls lieben diesen Film, der wie die meisten Filme natürlich vor allem im Kino all seine Stärken auszuspielen vermag. Kindern ist die Welt des Absurden ohnehin noch nicht verschlossen, weshalb sie die vielen hübschen Einfälle des Films, mit denen so manch Erwachsener nichts mehr anfangen zu können glaubt, dankbar aufnehmen und ihren Spaß daran haben. Dass es dem Film dabei gelingt, seine Botschaft von "Bescheidenheit", "Wertschätzung" und "Glück im Kleinen" auch noch erfolgreich zu platzieren macht ihn aus meiner Sicht als Familienfilm besonders bemerkens-und sehenswert. Daher satte 5 Sterne
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am 10. Februar 2006
Ein irrer Johnny Depp, wie wir ihn lieben... Hat er ihn nur gespielt oder gibt er sich im wahren Leben auch so? Man glaubt es kaum, wie toll ein Schauspieler in die Welt eines Schokoladenherstellers hineinschlüpfen kann. Johnny hat einen richtig guten Job gemacht. Ich liebe ihn. Seit "Fluch der Karibik" ist er einer meiner Lieblingsschauspieler. Aber zurück zum Film.
Eine tolle Buchvorlage von Roald Dahl und die Regieführung von Tim Burton vereinen sich zu einer Vorstellung der Extraklasse. Mit schwarzem Humor und irrer Geschichte hat dieser Film sich in mein Herz gespielt. Nachdem ich den Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" mittlerweile schon drei Mal geschaut habe, finde ich immer noch Kleinigkeiten, die einen erfreuen. Zur Filmbeliebtheit trägt auch der Soundtrack zu, der oft durch die Umpalumpas besungen wird. Diese kleinen Mitarbeiter der Schokoladenfabrik des Willy Wonka sind cool und machen Stimmung.
Dieser Film ist auch nicht nur etwas für Kinder, sondern ist auch was für die Eltern. Zieht euch den Film rein, er ist es wert. Nicht nur wegen Johnny Depp, aber auch ;) :D
Fazit: Daumen hoch!
Und noch ein persöhnlicher Tip: Die deutsche Stimme bringt den zauberhaften Johnny nicht sonderlich gut rüber, also schaut ihn euch auch mal auf Englisch an. Viel Spaß!
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am 6. Juli 2010
- wie man ihn kennt und liebt.
Wer seine Filme und deren "spezielle Machart" gerne sieht wird auch bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" in keinster Weise enttäuscht. Ein wunderbar überzogenes und durchaus gesellschaftskritisches Märchen in schillernden Farben.
Willy Wonka, ein Schokoladenfabrikant - meisterhaft gespielt von Johnny Depp - hat sich mit seiner Firma völlig zurückgezogen, da vor einigen Jahren einige seiner Mitarbeiter seine geheimen Rezepte verkauft hatten. Nun beschließt er 5 Kindern die Chance zu geben, seine Fabrik von innen zu begutachten, indem er 5 goldene Tickets in Schokoladentafeln legt, die weltweit verkauft werden. Die herrlich überspitzt dargestellten Gewinner und jeweils ein Elternteil dürfen dann letztendlich eintauchen in die Traumwelt von Willy Wonkas Schokoladenfabrik.

Wer sich einlassen kann, auf Märchen, Ironie und auch Kritik an Eltern und deren Erziehung wird einfach nur begeistert sein - ein Film zum lachen, träumen und vielleicht ein bisschen zum nachdenken.
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