Amazon.de: Kundenrezensionen: An End Has a Start

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Poesie im Schlund der Melancholie
Selten zuvor habe ich solch schöne lyrische Texte gehört wie bei dieser Band und als Fan der Gothic und Wavebands der ersten Stunde, schwelge ich dahin in Jugenderinnerungen. Einmal mehr kommt ein neuer Musiktrend von der Insel und für mich sind die Editors die Speerspitze und bei weiten beste Band dieser Bewegung. Die neuen Songs besitzen gar noch mehr tiefe als die des...
Veröffentlicht am 5. Juli 2007 von Dollinger Patrick

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versus
1 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interpol-Klon
Wer Interpol, the Killers, the Music und REM mag, wird auch die Editors gut finden.
Allerdings sind die Melodien nicht ganz so überzeugend, der Sound nicht so schön klar & lamentohaft wie bei Interpol. Viel unnötiger Gitarrenbrei (Beispiele: Bones, The Nest).
Veröffentlicht am 22. Juni 2007 von Reuss

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Poesie im Schlund der Melancholie, 5. Juli 2007
Selten zuvor habe ich solch schöne lyrische Texte gehört wie bei dieser Band und als Fan der Gothic und Wavebands der ersten Stunde, schwelge ich dahin in Jugenderinnerungen. Einmal mehr kommt ein neuer Musiktrend von der Insel und für mich sind die Editors die Speerspitze und bei weiten beste Band dieser Bewegung. Die neuen Songs besitzen gar noch mehr tiefe als die des Erstlings und umschließen direkt die Seele des Zuhörers und lasen ihn nicht mehr los. Wer traurige Musik in einem Wall von Gitarren und treibenden Bassläufen à la Joy Division mag, sollte diesem Album eine Chance geben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach mit verdammt guter Musik zu vergleichen, 3. Dezember 2007
Was wurden nach dem Erstling The Back Room nicht alles für Vergleiche herangezogen, um die jungen Engländer irgendwie zu erklären. Die wenigsten klingt-wie-Vertreter waren dem durchschnittlich Musik versierten Endverbraucher bekannt. Melde sich mal einer unter 30 Lenze mit nicht eingeengtem Musikgeschmack, der eine Joy-Division- oder Chameleons-Platte im Schrank hat, ich kenne nämlich keinen Einzigen. Mit den fantastischen Jungs von Interpol konnten viele etwas anfangen. Die Ärmsten müssen sich ja seit Jahren selbst mit diesen abstrusen Gleichnissen herumschlagen. Ich persönlich würde mich nicht mehr trauen, Paul Banks darauf anzusprechen. Aber manche Journalisten lernen es nie. Dann war da noch der sehr weit hergeholte Vergleich mit Coldplay, wahrscheinlich weil auf den Editors-Alben im Hintergrund irgendwo ein Piano herumklimpert. (Vielmehr wäre es Chris Martin zu gönnen, dass er und seine Mannen mit ihrer Musik endlich mal wieder eine ähnlich editorisch intime Atmosphäre erschaffen.) Die Frage bleibt: Muss man immer in diese Vergleichskiste greifen? Natürlich haben auch die Editors die Musik nicht neu erfunden, sicher haben sie sich aus verschiedenen Genres bedient. Aber mal ehrlich, wer macht das nicht? Musik, egal ob nun gut oder schlecht, aus Mangel an Originalität einfach mit 'klingt wie...' zu erklären ist mir persönlich zu dürftig.

Nun zur Platte. Smokers Outside The Hospital Doors ist für viele die Übersingle des Albums. Ohne Frage ein fantastischer Song, der geradezu gierig auf mehr macht. Doch kaum hat man den Titel-Track An End Has A Start gehört, kommt man schon ins Schwanken. Der ist ja noch besser, denkt man und freut sich. Ebenfalls repeat-verdächtig: Escape The Nest, The Racing Rats (wohl die nächste Single), When Anger Shows, Spiders, The Weight Of The World und Bones. Das von vielen hoch gelobte Push Your Head Towards The Air zündete bei mir nicht so hundertprozentig, genau wie Well Worn Hand, aber das macht überhaupt nichts. Schlecht oder auch nur mittelmäßig ist kein einziger Song, soviel sei gesagt, und wie schon bei The Back Room, muss man auch dem Zweitling seine Zeit geben. Mit drei-, viermal hören ist es nicht getan. Tom Smith singt über das Leben, das so traurig und grausam sein kann und vor allem über dessen Endlichkeit. Mit jedem Song kriecht einem Smith' Stimme förmlich ins Hirn und ins Herz. Gänsehaut beim Hören und Mitsingen ist garantiert. An End Has A Start ist sowohl im hohen Maße lyrisch als auch tanzbar, einfach eine stimmige Mischung aus virtuosem Gitarrenrock und großartigem Songwriting. Das Album verdient keine wie auch immer gearteten Vergleiche, es verdient einzig die Gaben des Zuhörens, Draufeinlassens und Mitfühlens ... 'You came on your own, that's how you'll leave, with hope in your hands and air to breathe'... So simpel, so verdammt richtig!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen We've all been changed . . ., 3. Juni 2007
Verrückt, wie sich manche Sachen manchmal ähneln. Sowohl Bloc Party, als auch die Editors veröffentlichten 2005 zwei der besten Debüts der letzten Jahre, bis oben hin vollgepackt mit Hits, Atmosphäre und irgendwie diesem gewissen Etwas, was sie besser macht als, na, sagen wir mal Razorlight oder Mando Diao. Und nun ist es 2007 und beide Bands müssen zeigen was sie können. Bloc Party legten die Messlatte Anfang des Jahres schon reichlich hoch... nun kommen die Editors und haben, welch glückliche Parallele, auch noch mit Jacknife Lee zusammengearbeitet, jenem Produzenten, der auch schon an Bloc Party's Zweitwerk herumschraubte. Und An End Has A Start" macht das Beste aus dem großen Vorläufer The Back Room": es versucht anders zu sein. Nicht nur, aber zu großen Teilen. Die Editors waren seit jeher keine simple Schrammel-Band, doch nun haben sie die Mittel und die Fähigkeit ihrem Sound das zugeben, was er benötigt: Größe, aufwendige Produktion und dieses gewisse Gefühl von Erhabenheit. Und glücklicherweise leiden die Songs nicht drunter, denn die sind nach wie vor klasse. Hervorragende Melodien mit Tom Smiths kongenialer Stimme und Texten versehen... die Editors machen es wie immer, nur ausgefeilter und vielseitiger. Da schreckt man auf Nummern wie dem Opener Smokers Outside The Hospital Doors" oder The Weight Of The World" auch mal nicht vor dramatischem Stadionrock-artigen Hymnen zurück. Gebettet in eine Atmosphäre, die sicher für viele erdrückend und überproduziert wirken mag (Jacknife Lee halt), entfalten sich grandios stimmungsvolle Popsongs. Aber man muss sich drauf einlassen. Warum soll immer alles klein gehalten werden? Warum dürfen die Editors nicht die Größe an Sound zeigen, die sie wollen? Wer ihnen jetzt einen massentauglichen Ausverkauf á la Coldplay unterstellt, der bestätigt nur das oft intolerante Denken der sonst so coolen Indie"-Szene. Denn was bleibt richtig gute Songs... An End Has A Start" und Bones" schlüpfen in die Fußspuren von Munich", The Racing Rats" gibt Gas, während Escape The Nest" uns mit einem Mörderriff und Spiders" mit seiner atmosphärischen Zurückhaltung in den Bann zieht. Den Abschluss macht mit Well Worn Hand" sogar noch eine erstklassige Klavierballade. Die Editors schaffen einen gute Spagat zwischen ihrem bekannten Sound und neuen Elementen, wie eben in jenem sehr Coldplay-artigen Song Push Your Head Towards The Air". Dieser wirkt zwar, genau wie When Anger Shows" manchmal etwas zu lang und wirklich too much, aber dies ist halt, wie die Editors klingen wollen. Und das können sie gut. Den Weltschmerz in große atmosphärische Songs packen. Und wenn einen das packt, dann lässt es einen auch lange nicht mehr los. The Back Room" hatte vielleicht die direkteren und offensichtlicheren Hitsingles, aber der Nachfolger sollte sich nicht dahinter verstecken, denn das muss er beiweiten nicht. Für alle, die mal wieder richtig mit großen Gesten leiden wollen und mal wieder etwas gut produzierter Musik hören wollen... und wenn sie jetzt die größte Band der Welt werden sollten, dann hat es momentan auch keine andere verdient als diese hier. Großes Kino!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Editors, die Zweite... , 23. Juni 2007
Ich muss sagen, dass meine Erwartungen an den Nachfolger von ,,The Backroom" sehr hoch waren, sind die Editors doch seit Erscheinen ihres Debutalbums eine meiner absoluten Lieblingsbands. Gleichzeitig hegte ich jedoch keine Minute Zweifel daran, dass die vier Jungs es schaffen würden, mich erneut in ihren Bann zu ziehen, da z.B. ,,Bones" ja schon lange vor Erscheinen der zweiten Platte live erprobt wurde und ich, als begeisterte Konzertgängerin, die meisten Stücke schon kannte, als ich die CD dann wirklich in den Händen hielt.
,,An end has a start" ist anders als der Vorgänger ,,The Backroom". Immer noch behält die Band ihren ganz bestimmten Stil, setzt auf den Wechsel zwischen ruhigen, nachdenklichen Passagen und hymnischen, mitreißenden Parts, die Stück scheinen jedoch ausgereifter, durchdachter, perfektionierter und dadurch vielleicht wirklich eher für die breite Masse greifbar, als das etwas zügellosere und impulsivere Debut. Es scheint, als wollten die Editors eine klare Veränderung erkennbar machen, erwachsener werden. Innerhalb des Albums wird noch ein wenig mehr experimentiert, die Texte sind teilweise umfangreicher, eindeutiger und noch ernsthafter als auf dem ersten Album, man ist, so scheint es, ein wenig mehr auf Wirkung bedacht. Das tut der Qualität des Albums jedoch keinen Abbruch. Alles ist in sich stimmig. Jeder (wirklich jeder!) Song hat einen kleinen Höhepunkt, eine wunderschöne Melodie, einen kurzen Instrumentalteil oder es ist die spezielle Art, wie Tom Smith von bestimmten Dingen singt, die einem Gänsehaut verursacht.
Eigentlich wollte ich jetzt hier eine kurze Liste mit den größten Schätzen der CD erstellen, stelle aber soeben fest, dass man kaum schriftlich festhalten kann, was die Musik dieser Band ausmacht. Das weiß man nur, wenn man jeden der Songs (vom neuen und alten Album) in Ruhe auf sich einwirken lässt, sich Zeit dafür nimmt, die Texte liest und die Editors mal live erlebt hat (hier würde ich gerne noch erwähnen, dass ich es sehr schade fände, wenn die Band durch dieses Album noch mehr kommerziellen Erfolg erlangen würde. Nicht weil ich es ihnen nicht gönnen würde, sondern weil mir die intime Atmosphäre der Konzerte sehr fehlen würde).
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich das neue Album großartig finde. Schwachsinnige Vergleiche mit Interpol, Joy Division ect. dürften sich erledigt haben. Natürlich müssen sich die Songs noch entwickeln, ich werde noch eine Weile mit ihnen leben müssen bis ich Gefühle und Erinnerungen mit ihnen verbinden kann und sie so unverkennbar zu mir gehören werden, wie die Songs des ersten Albums, aber jedes Lieblingsalbum braucht seine Zeit. Gut gemacht, Jungs!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dunkel und wundervoll!, 26. Juni 2007
Nun ist es endlich soweit, die Editors die Zweite. Klappe auf, für grosses Kino. Jeder weiss, das Album Nr. 2 immer schwer ist für eine Band, doch diese Hürde nehmen die Editors mit Bravour. Wärmer als sein Vorgänger präsentiert sich an end has a start, was sicherlich auch am Producer Garret Lee liegt, der schon Größen wie Bloc Party und U2 produzierte. Musikalisch ist es eine Mischung aus Referenzen wie R.E.M., Joy Division, The Killers, Interpol und was weiss ich nicht alles, aber trotzdem sehr eigenständig und schon gar nicht kopiert. Die Jungs wissen was sie tun, sie drängen sich nicht auf, nein man muss die Scheibe schon öfter hören. Und dann entfaltet sie sich wie ein Schmetterling im Dunkeln. Das Album handelt viel vom Tod, ist aber nicht depressiv, wie der Titel schon sagt: Ein Ende ist auch immer ein Anfang und wie recht sie haben. Besondere Titel hier heraus zu heben, wäre ungerecht, da alle Songs eine ähnlich hohe Qualität haben. Wenn ich müsste, würde ich Smokers Outside The Hospital Doors, Bones und Spiders nehmen. Das Digipack ist im übrigen wunderschön und stimmig vom Cover angefangen über die gut verarbeitete Qualität (wie so Art Buch). Ich hoffe das voreingenommene Leute endlich aufhören, diese Band als billige Interpolkopie abzutun. Die Editors haben dieses mal das bessere "Interpol"-album aufgenommen, in knapp 2 Wochen werdet ihr es sehn, wer vorne liegt. Neben Bloc Partys A Weekend in the City, eines meiner absoluten Highlights dieser Jahr. Wer noch unschlüssig ist, sollte mal auf die myspacesite der Band schauen, dort kann man sich das komplette Album anhören.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine runde Sache !!, 31. Juli 2007
Von Bernd Lange (Kiel, Schleswig-Holstein Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Nach ihrem ersten Album - das aus meiner Sicht einige gute Titel und mit dem Stück 'Camera' einen richtigen Klassiker zu bieten hatte, aber teilweise recht schroff und unausgegoren daherkam - haben die 'Editors' mit 'An End Has A Start' endgültig zu ihrem Stil gefunden.
Beeinflusst von Bands wie beispielsweise 'Joy Division' und 'R.E.M.' wird hier guter Wave der 80er aufgegriffen und besser gemacht. Der Grund dafür ist in der Hauptsache Sänger Tom Smith, der mit seinem düsteren und tragenden Bariton meiner Meinung nach überhaupt nicht an Wave erinnert, sondern in vielen Passagen eher an Jim Morrison von den 'Doors'.
Einziger negativer Kritikpunkt ist das Mastering, denn wenn alle Musiker zusammenspielen und vor allem die Gitarren in den Mittelpunkt rücken, drückt der verwendete Kompressor/Limiter die Titel so zusammen, dass es an diesen Stellen im Vergleich zum Rest vernehmlich zerrt und völlig undynamisch klingt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packendes Zweitwerk, 6. November 2008
Von Jenzo (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Sie können einem fast leid tun, die Editors. Als sie ihr Debüt "The Back Room" veröffentlichten, wurden ständig Interpol zum Vergleich herangezogen und zogen zumeist den Kürzeren. "An End has a Start" soll sich nun mit Coldplays Diskographie messen - aber hier liegen die Editors meilenweit vorn. Zugegeben, ich mag Coldplay nicht besonders, aber ich käme nie auf die Idee, den Sound der beiden Bands zu vergleichen. Eine Erläuterung spare ich mir jedoch an dieser Stelle, denn Chris Martin und Co. sind nicht Bestandteil dieser Rezension.
Also: lasst sie reden, die Experten und Kritiker und die, die glauben, solche zu sein. Am Ende entscheidet der Hörer über Sieg oder Niederlage.

"An End has a Start" ist ohne Zweifel überproduziert. Hier hat Jacknife Lee mit Sicherheit übertrieben, jedoch tut das dem Gesamteindruck keinen Abbruch, denn den Editors gelingen zehn fulminante Songs, die auf einem Niveau stehen - und das ist hoch.
Hymnisch wurde man bereits auf dem Debüt, hier wird das Ganze jedoch perfektioniert. Die Editors erinnern noch immer an ihre musikalischen Vorbilder, jedoch nicht mehr ganz so offensichtlich wie auf "The Back Room". Sie haben ihren Sound modifiziert, klingen eigenständiger, ohne einen zu großen Schritt getan zu haben.
Tom Smiths Stimme ist weiterhin ergreifend, die Titel sind aus einem Guß.

Schon "Smokers outside The Hospital Doors" setzt den ersten Akzent. Ein stimmungsvoller Hit, der den Raum ausfüllt, den er für sich in Anspruch nimmt. Vielleicht die größte Auskopplung bisher. Die übrigen Singles sind ebenfalls überzeugend. Der Titelsong "An End has a Start" beeindruckt durch Intensität. Das Gitarrenriff ging mir Wochen nicht mehr aus dem Kopf. Ähnliches gilt für "The Racing Rats". Die anfänglichen Anschläge des Pianos lassen einen nicht mehr los. "Push Your Head towards the Air" ist eine phantastische Ballade mit einem wahnsinnig schönen Mittelteil. In diesem entlädt sich die Spannung, die zuvor aufgebaut wurde und gegen Ende wieder abklingt. Bei "Bones" werden die Gitarren vielleicht zu stark in Szene gesetzt, aber mir gefällt es, wohl das treibendste Stück des Albums.
Definitiv einer der Höhepunkte ist der Schlußsong "Well worn Hand". Hier stehen Tom Smith und das Piano im Mittelpunkt. Ein ergreifendes Stück Musik, tief traurig und berührend.
Auch die restlichen Songs sind keineswegs Filler. "Weight of the World" z.B. ist ein packendes Stück Stadionrock der gehobenen Qualität. Dasselbe trift auf "When Anger shows" zu. Die Wiederholungen der Zeilen
How can you know what things are worth
If your hands wont move to do a days work?
transportieren den Song auf ein neues Level.
Auf "Escape the Nest" geben die Gitarren deutlich den Ton an. Man mag das als "too much" empfinden, aber wir sprechen hier über eine Rockband. Wenn die's nicht dürfen, wer dann?

Fazit:
"An End has a Start" ist super geworden. Meine hohen Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern noch getoppt.
Smiths Lyrics mit Hang zum Pathos und Morbiden sind bewegend, die Songs noch etwas hymnischer als auf "The Back Room", tangieren jedoch nie die Grenzen zum Kitsch oder Belanglosen.
Großes Kino, liebe Editors. Diesen Film werde ich immer wieder sehen wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 2ter Streich, 30. Mai 2008
Die Messlatte war hoch
Ansprüche imenz
Stört das Editors?
Im Gegenteil...es treibt sie zu Hochformen an!

Vor noch nicht langer Zeit war Musik für viele noch mehr als Mittel und Zweck.
Rein ins Ohr. Drinnbleiben. Berauschen lassen. Fertig.
Allgemein ist die Musikbranche stark verblasst. Live Musik ein großes Thema.
Ein perfektes Album zur heutigen Zeit genauso selten wie ein Goldrausch.
Doch aus den tiefsten Tiefen hat etwas das Licht der Welt entdeckt.
Tiefsinnige Statements wie das Alleinsein und das Ende der Welt. Eine Klavier, dass mit breiter Brust der Gitarre trotzt. Drum und Bass konzentriert und doch so angriffslustig.
Mit ihrem 2ten Album haben Editors einen Hype ausgelöst.
Ob schnelle krachende Songs oder langsame Balladen. Die Jungs wissen was sie wollen und was wir wollen.
Well worn Hand: Das perfekte Outro. Dieses vor sich hin schlummerndes Lied signalisiert
Dem Hörer wie traurig es ist, dass das Album schon war.
Das Ende dieser Platte ist der Start für das nächste Album.

Eines der besten Nachfolgeralben unter großen Ansprüchen der Gesellschaft
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wow, 20. Januar 2008
Ich bin absoluter Laie, was Musikkritiken anbelangt und kann weder mit Vergleichen zu anderen Bands noch Produzentennamen etc. aufwarten. Ich kann lediglich meine Meinung kundtun und den Eindruck schildern, den die Editors mit "An End Has a Start" auf mich gemacht haben. Bereits beim ersten Hören des Openers "Smokers Outside The Hospital Doors" war es um mich geschehen und ich dachte nur "Wow". Tja, und dann ging es mit diesem "Wow-Gefühl" weiter. Allein der kraftvollen und markanten Stimme von Tom Smith zuzuhören, lässt einen dem Alltag entschweben. Die Lieder sind durchweg genial, faszinieren durch interessante Arrangements und fesseln mit ihrer teilweise traurig-düsteren Atmosphäre. Auch nach x-maligem Anhören der Scheibe fällt mir immer noch nichts besseres als "Wow" ein, um meine Begeisterung auszudrücken. Applaus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine neue Perle... für mich eine der schillernden, 12. Januar 2008
Ich gebe es offen zu, ich bin ein nachdenklicher Mensch und manchmal brauche ich einfach auch diese schrecklich melancholischen Momente, nur um danach wieder zu schätzen, wie viele wunderschönen Besonderheiten das Leben doch bietet, nachdem die eigene lebendige Gefühlswelt einen auf eine Achterbahnfahrt von ganz oben bis nach ganz unten führt. Und dann ist es mir auch völlig egal, ob mich in einer dieser tief traurigen Stimmungen die Editors, Interpol (allerdings nur die ersten beiden Alben) oder Joy Division begleiten. Den alle drei reichen dir nach Niederschlägen auch wieder die Hand und helfen dir nach oben. Das aktuelle Werk der Editors genießt allerdings dann doch noch einen besonderen Status. Soviel Wiedererkennungswert der einzelnen Songs haben ich zuletzt bei Bloc Partys "Silent Alarm" gehört und das, obwohl das Werk der Editors nicht so abwechslungsreich gestaltet ist. Es bleiben trotzdem diese traumhafte Arrangements haften, gepaart mit den treibenden Riffs, die einfach, aber niemals einfallslos mit dem gewissen Bombast gehalten sind. Zusammen mit dem dezenten, aber absolut stimmigen Drumming bieten sie den Nährboden für diese grandios ausdrucksstarke Stimme von Tom Smith, die genau meine oben beschriebene Gefühlslage in Worte fasst und bei der ich in den richtigen Momenten eine Gänsehaut sondergleichen bekomme... immer und immer wieder.

Für mich mit Abstand das beste Album, dass im Jahr 2007 erschienen ist.
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