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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen5
3,8 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 2. Januar 2016
Die DVD beinhaltet Liveauftritte diverser Szenekünstler, welche allesamt bei verschiedenen "Feuertanz"-Festivals aufgenommen wurden. Dieses Festival findet seit 2001 jedes Jahr auf der Burg Abenberg (südlich von Nürnberg) statt.
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Der Ton geht größtenteils in Ordnung, auch wenn er nur im einfachen Dolby Digital 2.0 vorliegt.
Das Bildformat liegt bei 4:3 (Letterbox) und die DVD selbst hat den Ländercode 0.
Gekauft habe ich sie mir für 7,99 Euro im Media Markt Halle-Peißen.
Freigegeben ist sie ab 12 Jahren.
Spieldauer ist knapp 91 Minuten.
Extras sucht man leider vergebens. Schade, schade...
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Legt man die DVD in den heimischen Player hat man zunächst nur die Auswahl einzelne Songs anzuwählen oder alle Lieder hintereinander abzuspielen, was dem Effekt eines kompletten Konzertes gleichen solle. Da dies aber so nicht der Fall ist, wird einem spätestens beim Betrachten des so genannten Konzertes klar.
Auch sind die Auftritte der diversen Gruppen nicht komplett, sondern willkürlich zusammen geschnitten. So kommt es schon mal vor, dass Teile von Liedern oder Moderationen fehlen. Besonders fallen die unnatürlichen Schnitte dann auf, wenn zum Ende eines Liedes das Publikum nur verhalten applaudiert und dann beim nächsten Song noch der Applaus des vorherigen Liedes zu hören ist, dieser aber wesentlich lauter und frenetischer!
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Auch über die Auswahl der einzelnen Künstler und deren Songs kann man geteilter Meinung sein. Klar, nicht jede Band wird sicherlich solches Livematerial, was auf einem Festival aufgenommen wurde, freigeben. Die Gründe hierfür können ganz unterschiedlicher Natur sein.
Auch an der Kameraführung habe ich etwas zu mäkeln, wirkt sie doch stellenweise echt stümperhaft und dilettantisch und ist nicht immer am Ort des Geschehens. Denn wenn es schon mal ein Instrumentensolo gibt, dann möchte ich es bitteschön auch sehen und nicht das Publikum oder den Sänger wir er regungslos dasteht! :-(
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Aber kommen wir nun zur Musik

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Den Anfang macht die Oberbayerische Band Lacrimas Profundere (was in etwa soviel wie Tränen vergießen bedeutet). Ihr Auftreten kommt mir ein wenig gelangweilt vor und auch die Musik, eine Mischung aus gefühlvollem Rock und seichten Gothic-Metal kommt beim Publikum nicht wirklich an. Dementsprechend verhalten agiert es auch und lässt der Band nur sparsamen Applaus zukommen. Mag natürlich auch sein, dass da noch nicht allzu viel Zuschauer auf dem Festivalgelände waren...
Nett anzuhören, aber es reißt einem nicht wirklich vom Hocker!
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Songliste:

Sarah Lou – 4:06
One Hopes Evening – 3:48
Ave End – 3:51
Again It's Over – 3:38

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Spärlich bekleidet betreten dann die Musiker der Mittelalter-Combo Corvus Corax (der wissenschaftliche Name für den Kolkraben) die Bühne und haben das Publikum schon mit den ersten Takten voll im Griff. Natürlich gibt es auch hier ein paar Spaßbremsen, die einfach nur teilnahmslos dastehen – aber dann sollten sich bitteschön nicht in die erste Reihe stellen! Mit ihren, zum Teil selbst gebauten, Dudelsäcken, Schalmeien, Schlagwerken und Drehleiern lassen Corvus Corax die Bühne erzittern und brennen ein wahres Feuerwerk von mittelalterlichen Melodien ab. Hier genießt der Zuhörer und Zuschauer jede einzelne Sekunde und wenn dann die Musiker mit 6(!) Dudelsäcken gleichzeitig am Bühnenrand stehen und loslegen, lässt eine Gänsehaut nicht lange auf sich warten. Schade, dass der Auftritt bereits nach knapp 23 Minute beendet ist – hier hätte man sich sehr gerne mehr gewünscht! Für mich ganz klar das Highlight auf der DVD.
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Songliste:

Ducia – 6:07
Platerspiel – 8:19
Saltarello – 2:43
Chou Chou Sheng – 6:44

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Als nächstes betritt die Mittelalter-Folk-Rock-Band Schandmaul die Bretter der Konzertbühne. Die Münchner sind bereits durch diverse Festival-Auftritte (Mera Luna, WGT, usw.) recht bekannt und wissen seit ihrer Gründung im Jahr 1998 eine stetig wachsende Fangemeinde hinter sich.
Ähnlich wie ihre Kollegen von In Extremo oder Shelmisch verwenden Schandmaul nicht nur die "klassischen" Mittelalterinstrumente wie Dudelsack, Geige, Drehleier und Schalmei, sondern verbinden das ganze mit modernen Instrumenten wie Akkustische- und E-Gitarren, Schlagzeugen und Bässen. Sogar ein Akkordeon und eine Flöte kommen zum Einsatz.
Auch diese Jungs und (hier erstmal Mädels) wissen zu überzeugen und vor allem das Publikum mit zu reißen. Schneller und langsamere Stücke wechseln sich ab – somit ist für jeden etwas dabei.
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Songliste:

Kein Weg zu weit – 3:52
Lichtblick – 3:16
Vogelfrei – 4:34
Die letzte Tröte – 3:02

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Midnattsol sind die Nächsten im Bunde. Die Band um die norwegische Sängerin Carmen Elise Espenæs wurde bereits im Jahr 2002 gegründet. Seitdem scharrt die Sängerin stetig wechselnde Musiker aus ganz Deutschland um sich und treten gemeinsam auf. Übrigens... hat Carmen Elise Espanæs eine ganz bekannte Schwester. Zumindest in den Szenekreisen. Es handelt sich hierbei um keine geringere als die früherer Theatre Of Tragedy - Sängerin Liv Kristin, welche seit geraumer Zeit mit dem Atrocity - Frontmann Alexander Krull verheiratet ist.
Der Auftritt von Midnattsol selbst reißt mich allerdings nicht gerade vom Hocker. Zu gediegen und emotionslos bringt die Band die 3 Lieder rüber. Eine tolle Liveshow, wie in etwa Corvus Corax oder Schandmaul sie geboten haben, bekommt man hier auch nicht zu sehen. Und das merkt man auch deutlich dem Publikum an, welches zwar respektvollen, aber keinen euphorischen Applaus spendet.
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Songliste:

Infinite – 4:14
Desolation – 3:57
Haunted – 3:14

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Den Abschluss bildet die Berliner Band Tanzwut. Aber Halt, Moment mal... die Jungs kennen wir doch von irgendwo her.... Richtig erkannt! Es sind die gleichen Musiker von Corvus Corax, die hier mit ihrer Zweitband noch einmal auftreten dürfen. Anders als bei ihrem Erstprojekt, bei dem die Jungs ausschließlich mittelalterliche Instrumente verwenden, kommen hier zur Unterstützung vor allem elektronische Beats zum Einsatz. Dadurch wird die Musik zum einem wesentlich schneller und die Melodien rauer – Was sich auch am Aussehen und Auftreten der Musiker widerspiegelt.
Bei dieser explosiven Musik und Bühnenshow geht das Publikum wieder voll ab und auch der Zuschauer auf dem heimischen Sofa kann seine Füße nicht ohne weiteres still halten.
Highlight des Auftrittes ist vor allem das letzte Stück Meer und das durchaus gelungene Ärzte-Cover Bitte, Bitte.
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Songliste:

Bitte, Bitte – 3:20
Im tiefen Gras – 2:56
Geisterstunde – 2:38
Schattenreiter – 4:20
Meer – 4:51

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FAZIT

Durchwachsene DVD für alle Freunde dieser Musikrichtig, bei der vor allem die Auftritte von Corvux Corax, Schandmaul und Tanzwut zu gefallen wissen. Bei der Technik sollten sich die Hersteller solcher DVD's in Zukunft mehr ins Zeugs legen und dem Gothicfan auch ganz gerne das eine oder andere Extra spendieren.
Der Preis in Höhe von 7,99 Euro geht für eine Musik-DVD dieser Qualität gerade noch so in Ordnung, auch wenn ich schon bessere Scheiben im Player hatte!
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Somit gibt's heute gut gemeinte 2 Sterne von mir und eine eingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 8. Juli 2015
hinterlässt die DVD. Positiv sind Klang, Ton und die dargebotene Musik, von der der Fan von Miltelalterrock angetan sein wird. Aus diesem Genre sind prominente Bands vertreten: Corvus Corax, Schandmaul und Tanzwut.

Dies aber führt gleich zum ersten negativen Aspekt: Warum das ganze dann "Gothic Spirits" genannt wird, ist mir schleierhaft. Zur Gothic Musik kann von der DVD allenfalls Lacrimas Profundere gezählt werden. Auch Midnattsol macht andere Musik, nämlich Folkmetal. Was die hier versammelten Bands gemeinsam haben, ist vielmehr, dass alle beim Feuertanz-Festival auf der Burg Abenberg aufgtetreten sind. Und hiermit kommen wir zum zweiten negativen Kritikpunkt: Alle Titel sind bereits in der DVD-Reihe "Feuertanz Festival" veröffentlicht worden, was hier aber durch die ganz andere Bezeichnung der DVD verschleiert wird. Die vier Titel von Lacrimas Profundere sind identisch mt den vier Titeln auf der DVD "Feuertanz Festival 2006", die vier Titel von Corvus Corax befinden sich auf der DVD "Feuertanz Festival 2007" und die drei Titel von Midnattsol entsprechen den drei Titeln auf der DVD "Feuertanz Festival 2005". Bei Schandmaul sind die drei Titel von der DVD "Feuertanz Festival 2007" mit einem der drei Titel der DVD "Feuertanz Festival 2005" kombiniert worden, während bei Tanzwut zu den vier Titeln der DVD "Feuertanz Festival 2007" noch einer der fünf Titel der DVD "Feuertanz Festival 2005 hinzugefügt worden ist.

Fazit: Der Inhalt der DVD für sich betrachtet hätte fünf Sterne verdient. Von daher kann jeder Fan von Mitteltalter-Rock, der die genannten Feuertanz-Festival-DVDs nicht besitzt, bedenkenlos zugreifen. Die Finger von der DVD sollten aber alle lassen, die Gothic-Musik erwarten oder gar die aufgeführten Feuertanz Festival-DVDs schon haben. Diese doppelte Irreführung durch den Titel der DVD führt jeweils zur Abwertung von einem Stern - macht also drei Sterne.
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am 25. Februar 2015
Habe mir die DVD zuerst nur über die Lautsprecher des Fernsehers und ziemlich leise angesehen. Fade.

Beim zweiten Mal Anlage dran und "etwas" über Zimmerlautsprecher - Super
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am 19. Januar 2016
Guten Tag - gute Stimmung !
der Deal war ausgezeichnet !
Produkt entspricht der Beschreibung ! !
meine Empfehlung ! ! !
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am 9. Juli 2009
Eine von Anfang bis Ende gut ausgewählte Zusammenstellung von bekannten Größen aus der Szene, die man sich immer wieder anschauen kann. Ganz klare Kaufempfehlung, ist jeden Euro wert !
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