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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen7
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am 30. Dezember 2006
Ray Kurzweil behauptet in diesem Buch nichts anderes, als dass alle

je dagewesenen Science-Fiction-Träume von Bio- und Nanotechnologie sowie

künstlichen Intelligenzen in Zukunft noch weit übertroffen werden - und

zwar schon gegen Mitte dieses Jahrhunderts ! Als Beleg für diese doch sehr

gewagte Behauptung zeichnet und erklärt er im ersten Teil des Buches Graphen,

die die bisherige exponentielle technische Entwicklung auf diversen Gebieten

darstellen und extrapoliert diese. Im zweiten Teil dann versucht er daraus

im Detail abzuleiten, was es für uns bedeutet, wenn das Wachstum unseres

Wissens in demselben Tempo weitergehen würde.

Kritiker meinen, auf dieselbe Art könnte man auch beweisen, dass

Einwegrasierer bald unendlich viele Klingen haben werden. Denn schliesslich

hatten sie ja erst eine, dann zwei, jetzt fünf... zeichnet man dies als

Graphen, bekommt man ähnliche Voraussagen.

Was man auch immer von Ray Kurzweils Weltsicht halten mag, auf jeden Fall schafft

er es, einen kleinen, aber sehr motivierenden Funken der Hoffnung daran zu

zünden, dass wir vielleicht noch einen Teil der versprochenen Wunder erleben

dürfen. Der Rest des Buches ist eine Mischung aus interessanten Einblicken

in den aktuellen Stand der Forschung und gut geschriebener

Real-Science-Fiction, die absolut lesenswert und mit grosser und

mitreissender Begeisterung geschrieben ist.
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am 25. März 2015
Das Buch beflügelt wirklich die Kreativität, alle paar Seiten kommen einem Ideen, die man umsetzen möchte. Ich selbst programmiere aus Interesse gerne kurze Programme, die bestimmte Vorgänge berechnen/simulieren und grafisch darstellen. Und dieses Buch habe ich alle paar Seiten aus der Hand gelegt, weil ich einfach wieder eine neue Idee hatte. Sehr interessante Lektüre, welches wirklich einem einen umfassenden Blick in die mögliche Zukunft ermöglicht.
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am 24. Juli 2009
Nichts fuer aengstliche Menschen, Menschen, die Hollywood fuer bare Muenze nehmen oder Menschen, die Technologie fuer "etwas mit Kabeln dran" halten.

Alle anderen finden einen interessanten Ausblick auf die uns evtl. erwartende Zukunft und evtl. eine Antwort auf die Frage, "Warum?".

Die Entwicklung einer hoeheren Intelligenz als unausweichliches Ende der Evolution? Schliesslich hat ja der jeweils "smartere" ueberlebt, sich weiterentwickelt usw.
Welche Gefahren und Chancen bieten sich auf dem Weg dorthin? Wann wird es wohl soweit sein?

Auch die Philosophie und Ethik kommen nicht zu kurz - die Verantwortung der Wissenschaft wird nicht nur angerissen, sondern detailliert eroertert.

"Nur" 4 statt 5 Sterne gibt es, weil es, trotz alledem, doch ein wenig zu optimistisch anmutet - ein Utopia, Untsterblichkeit und alles andere Unvorstellbare erreicht bis 2035. Naja, wenn da mal nicht wieder der Wunsch der Vater des Gedanken war...
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am 26. Februar 2007
Ray Kurzweil gilt als einer der führenden Zukunftswissenschaftler; seine Bücher über den kommenden Fortschritt unserer technologischen Entwicklung bieten eine atemberaubende Perspektive auf eine Welt, in der die Leistungsfähigkeit von Computern sich weiterhin alle eineinhalb Jahre verdoppelt – ganz, wie Moore’s Gesetz es seit nunmehr 40 Jahren vorausgesagt hat. Kritiker des technologischen Fortschrittsglaubens zweifeln zwar daran, dass dies noch lange so weitergehen kann, doch Ray Kurzweil gehört nicht in deren Lager; er sieht einerseits keine ernsthaften technischen Probleme für die ungebremste Fortschreibung dieses Trends und andererseits begrüßt er ihn auch. Sein „Gesetz der sich beschleunigenden Gewinne“ verspricht ungeheuren Reichtum für diejenigen, die im Besitz von Produktionsmitteln sind. Seine Berechnungen über die exponentiell zunehmende Rechenleistung von Computern sagen voraus, dass in 30 Jahren ein Computer zu haben sein wird, der für den Preis von nur 1.000 Dollar in Größe und Leistung dem menschlichen Gehirn entspricht. Die Zeitskala für umwälzende Entwicklungen wird sich immer weiter verkürzen – bis hin zur Singularität, jenem Punkt, an dem alles sofort passiert.

Muss man sich da Sorgen machen, dass die Maschinen irgendwann entlang dieser beinahe senkrecht verlaufenden Entwicklungskurve diesen Planeten übernehmen? Nein, nein, Sorgen sollte einem das nicht bereiten. Denn erstens wird es ohnehin so kommen, meint Ray Kurzweil, und zweitens werden diese Maschinen ihre Schöpfer heiligen, bzw. mit ihnen verschmelzen. Das ewige Leben wartet. Wer sich heute so fit erhält, dass er die nächsten 10, 20 Jahre noch überlebt, den werden die Maschinen der nahen Zukunft wieder verjüngen und ihm ab da den Tod für alle Ewigkeit vom Leib halten.

Größere Gefahren scheinen mit diesen Entwicklungen nicht verbunden zu sein, von turbulenten Übergangsphasen mal abgesehen. Aber alles in allem, meint Ray Kurzweil, sei der Trend zu mehr Humanität doch schon jetzt zu erkennen: Als Beispiel führt er an, wie sehr die Zahl der militärischen Todesopfer bei Auslandseinsätzen der USA schon jetzt durch den Einsatz „smarter“ Waffen gesunken sei. Vielleicht sollte er mal eine Lesereise durch den Irak starten … aber solch defätistische Äußerungen würden mich in Augen Ray Kurzweils bestimmt zu einem „Ludditen“ machen, einem bemitleidenswerten Ewiggestrigen, der vergeblich versucht, den Zug der Zeit aufzuhalten, so wie damals die Mannen um Thomas Ludd, die in England die Webstühle stürmten. Ich habe übrigens nachgeschlagen: Sie taten es wohl kaum, weil sie prinzipiell gegen den Fortschritt waren. Sie hatten nur erkannt, dass die wenigen, denen die Maschinen gehörten, sich keinen Deut um jene kümmern würden, die den Rest der Bevölkerung bildeten. Dass dies in der Zukunft anders sein wird, hat mir Ray Kurzweil auch in seinem neuen Buch nicht wirklich glaubhaft machen können.
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am 30. Juli 2012
Ich muss zugeben, als ich mir das Buch bestellte, hatte ich große Bedenken. Ich fürchtete, dass es eine trockene, wissenschaftliche Abhandlung sei, die aufzeigen soll, wie unsere Zukunft aussehen kann. Allerdings muss ich sagen, dass es das nicht ist. Es werden auch Fakten und Zahlen referiert (und man hat mehrere Seiten als Quellenangaben), allerdings halten sich diese in Grenzen. Es werden desöfteren auch anschauliche Beispiele gebracht. Da es in Englisch ist, musste ich hin und wieder einen Übersetzer bemühen, aber ich würde sagen, dass man keine großartigen Kenntnisse der englischen Sprache braucht, um es verstehen zu können. Ein interessantes Buch mit einer interessanten Zukunftsprognose.
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am 21. Dezember 2014
Kurzweil ist Wissenschaftler und kein Prophet, aber die Zukunft, die er in seinen Werken entwirft, könnte man durchaus als letzte verbleibende Heilslehre bezeichnen. Alle sind sie gescheitert, die Weltreligionen, die Mystiker und auch die Versprechen des 20. Jahrhunderts wie etwa der Sozialismus. Wir leben in einer zutiefst desillusionierten Gegenwart und das, was hier entworfen wird, ist wohl der einzige Lichtblick. Verführerisch sind die Gedanken, da sie auf wissenschaftlichen Erkenntnis basieren und damit prinzipiell nachprüfbar sind. Kurzweil entwirft eben vor allem eine Vision. Ob diese auch wirklich eintritt, ist den Wissenschaftlern der Zukunft überlassen.
Von mir eine klare Kaufempfehlung, wer sich für Zukunftsthemen interessiert und möglicherweise auch eine neue Sache braucht, auf die er sich "freuen" kann. Zum Staunen regt es allemal an.
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am 31. Oktober 2013
Hier kann man lesen, was sich in den kommenden Jahrzehnten auf der Welt tun wird. Ein wirklich bahnbrechendes Buch und ein Stachel im Fleisch jedes roten und schwarzen Gutmenschen, die zur Zukunft ja ausschließlich Kassandra rufen.
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