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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ember Band 0?, 18. März 2010
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Als die Tante der elfjährige Nicki Randolph das Haus von Nickis verstorbenem Urgroßvater in Yonwood erbt, beginnen für Nicki spannende Wochen. Nicki hat für diese Zeit 3 Große Ziele: 1. Das Haus soll nicht verkauft werden. 2. sich verlieben. 3. der Welt helfen.
Vom Unterricht befreit darf sie mir ihrer Tante das Haus entrümpeln und in vielen spannenden alten Dingen stöbern. Das Leben könnte so schön sein, wenn die politische Weltlage nicht so angespannt wäre. Amerika hat den Phalanx Nations ein Ultimatum von wenigen Tagen gestellt, danach soll es Krieg geben. Die Menschen sind nervös, jeden Tag laufen Reden des Präsidenten im Fernsehen.
In Yonwood manifestiert sich diese Nervosität verschiedene Weise. Zunächst sehen die Menschen überall Terroristen, einfach Einbrüche werden zu Terrorangriffe stilisiert und einige religiöse Fanatiker wollen ein "Shield of goodness" gegen die Sünder, gegen das Übel, gegen die Kräfte des Bösen ganz allgemein errichten. Dies gipfelt in der fanatischen Herrschaft einiger Weniger, die ihren religiösen Wahn mit den Prophezeiungen einer kranken alten Frau begründen, die Visionen hatte. Man beginnt das Singen zu verbieten, ganz allgemein wird alles verboten was irgendwie falsch erscheint, wie das halten von Schlangen, denn Schlangen symbolisieren das Böse. Wer gegen diese willkürlichen Regeln verstößt wird mit einem summenden Armband bestraft, das den Sünder vor allen Bewohnern schon vor weitem brandmarkt und kennzeichnet. Man macht dabei keinen Unterschied zwischen Kindern oder Erwachsenen, jeder ist verdächtig und ein Sünder.
Nicki gerät in den Einflussbereich der religiösen Fanatiker und verfällt diesen zunächst. Sie ist begeistert von der Idee einer Welt, die hell und sauber ist und in jeder weiß, wie er sich zu benehmen hat. Aber schon bald muss sie lernen, dass es kein schwarz und weiß gibt, dass was dem einem böse erscheint, nicht böse sein muss, aber da ist bereits einiger Schaden angerichtet und das teils durch ihre Schuld. Sie hat ihren einzigen Freund Grover in ziemliche Schwierigkeiten gebracht und weiß nicht, wie sie das wieder gut machen soll.
Nicki beginnt sich zu fragen, ob Gott wirklich für eine Partei Position ergreift, oder ob es nicht eher viele unterschiedliche Götter und Meinungen gibt. Hat die Prophetin wirklich Gott gehört, oder ist das alles nur Wahn?

Ein ungewöhnliches Thema für ein Kinderbuch. Dieses Szenario mag vielleicht in USA realistisch erscheinen, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass so etwas in einem kleinen Kaff irgendwo in Texas passieren könnte, aber an der deutschen Realität geht dieses Buch leider vollkommen vorbei.
Dieses Buch erzählt die Vorgeschichte von City of Ember. Wie es dazu kam das Ember gebaut wurde und von wem. Oder besser die letzten paar Seiten erzählen die Vorgeschichte von Ember, das Buch erzählt wenige Wochen aus der Kindheit der Frau, deren Tagebuch Lina und Doon in The City of Ember (Books of Ember) finden.

Fazit: Leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Geschichte erzählt weder wirklich die Vorgeschichte zu The City of Ember (Books of Ember), noch passt sie wirklich in die Reihe. Man könnte glauben sie in der Ember Reihe zu verkaufen ist ein Marketinggag gewesen. Auch für sich allein gesehen macht diese Erzählung nicht viel her. Eine Geschichte über religiösen Wahn in einer Kleinstadt in Amerika mag vielleicht eine Weile einen Nerv getroffen haben, aber irgendwie fehlt das besondere Etwas der anderen Ember Bücher.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne, wenn man das Buch als Jugendbuch deklariert, 10. Oktober 2009
Von 
ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt "silentdriver" (oberösterreichische Pampa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inzwischen habe ich die ersten beiden "Books Of Ember" hinter mir - beide in der deutschen Übersetzung. Sowohl der erste Teil, als auch der zweite Teil der Serie haben mir dabei sehr gut gefallen - zu sehen, wie sich die Geschichte rund um die Bewohner von Ember entfaltet, mit welchen (gesellschaftlichen) Hürden deren neues Leben verbunden ist und wie sich nach und nach auftut, welche Hintergründe zur Entstehung der Stadt unter der Erde geführt haben.

Als ich dann erfahren habe, dass es auch noch einen dritten und vierten Teil gibt, war ich mehr als entzückt und natürlich auch gespannt. Dass dabei das dritte Buch eine Art Prequel, also Vorgeschichte ist, stellte für mich einen cleveren Schachzug von Frau Duprau dar - endlich die ganze Vorgeschichte von Ember präsentiert zu bekommen, mehr Tiefgang, mehr Background - das war meine Hoffnung.

Jetzt habe ich das Buch fertiggelesen und bin leider sehr, sehr enüchtert worden. Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird, wird meineserachtens sehr, sehr stiefmütterlich erzählt. Die Hauptgeschichte rund um die Prophetin wird nämlich nur sehr schleppend erzählt und die meisten Kapitel handeln rein vom Erleben dieser "Zeit vor der Endzeit" aus Sicht der Hauptprotagonistin. Klar, es handelt sich hier um ein Jugendbuch - also darf man hier nicht erwarten, dass eine komplexe Geschichte im Vordergrund steht, aber trotzdem war ich sehr ernüchtert, dass die Rahmenhandlung rund um einen ständig vor dem Ausbruch stehenden Atomkrieg nicht gekonnter eingeflochten wird. Ich will hier nicht zuviel von der Story erzählen, aber bei mir weckt das Buch den Eindruck, als ob Frau Duprau desöfteren die Schreiblust verlassen hat bzw. sie einfach nicht mehr weiter wusste, wie sie am Ende des Buches die ganzen offenen Erzählstränge zusammenlaufen lassen soll. So versanden viele anfangs spannend eingeleiteten Nebenhandlungen oft in einer (aus meiner Sicht) leider etwas seichten und naiven Erklärung bzw. werden trotz riesiger Einleitung in einem Satz oder Absatz zu Ende erzählt oder aufgeklärt, was für mich stets sehr, sehr unbefriedigend ist. Besonders das letzte Kapitel ist dabei wirklich etwas abstrus. Vor diesem wird in keinster Weise irgend ein Wort von den Plänen zur Stadt Ember erwähnt - just aber dann ganz zum Schluss des Buches, auf den letzten drei, vier Seiten, wird ruckzuck schnell alles in ein paar Absätze gequetscht und dann auch noch eine schöne (wenn auch sehr offensichtliche) Verbindung zum ersten Buch geknüpft.

Wer also - so wie ich - in dieses Buch die Hoffnung steckt, mehr über Ember und deren Ursprünge zu erfahren, der soll sich klar sein, dass er eventuell am Ende eher enttäuscht sein wird.
Achja, nur kurz zum Buch und dessen Qualität: wie der Preis erahnen lässt, handelt es sich um ein klassich-englisches Paperback. Bitte also auch hier keine allzu großen qualitativen Ansprüche stellen - zwar hat das Titelmotiv noch eine Prägedruck, aber die eigentlichen Buchseiten scheinen auf 80g Kopierpapier gedruckt worden zu sein (Stichwort: man sieht schon fast auf der gerade gelesenen Seite die Buchstaben von dahinterliegenden durch!)
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2.0 von 5 Sternen Ein Außenseiter in der Ember-Reihe, 28. August 2011
Ich habe die ersten beidne Bände der Ember-Reihe mit Begeisterung gelesen. Es war interessant, die Regeln in Ember kennenzulernen, und dann das Erstaunen über die neue Welt. Ich habe beide Bücher verschlungen. Dann habe ich mir Band 3 und 4 angeschaut. Zunächst habe ich Band 3 nicht bestellt, weil ich die Rezensionen gelesen hatte. Schließlich siegte die Neugier und ich dachte mir, so schlecht kann es gar nicht sein. Jetzt nachdem ich es gelesen habe, hätte ich doch lieber gleich den Rezensionen geglaubt, denn sie treffen absolut zu. Man fragt sich die ganze Zeit, was die Geschichte mit der Vorgeschichte von Ember zu tun hat. Man wartet darauf, dass es endlich losgeht - und das das ganze Buch lang! Im letzten Kapitel stellt die Autorin dann noch schnell die Verbindung zu der City of Ember her, aber nur mit ein paar Zeilen und man ist danach kein bißchen schlauer, was den Bau der City of Ember angeht. Man sollte dieses Buch wirklich gleich sein lassen und gleich zu Band 4 übergehen. Dieser Band hier hat sich einfach nur in die Ember-Reihe verirrt - vielleicht hatte die Autorin das Buch schon früher mal geschrieben und dachte sich, hier könnte sie es nun doch noch verkaufen? Sehr enttäuschend!
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