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81 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Preis für die perfekte Illusion
Zwischen den beiden großartigen Batman Verfilmungen Batman Begins" und The Dark Knight" drehte Regisseur Chris Nolan 2006 diesen Film der meines Erachtens viel zu wenig Beachtung fand. Hier zeigt sich leider wieder das Qualität im Filmgeschäft oft nicht gleichzusetzen ist mit Erfolg. Zwar lief der Film in den Staaten noch halbwegs ordentlich aber wenn ich...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2008 von Exciter30

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein paar Wendungen zu viel
Natürlich spielen sie alle gut: Sir Michael Caine, Frau Johansson, Jackman, Bale und Bowie. Natürlich gibt es viele sehenswerte Szenen und Zaubertricks, natürlich gibt es die eine oder andere Überraschung. Aber musste das alles im Zickzack und Vor & Zurück erzählt werden? Ging das nicht etwas gradliniger?
Die Filmwerbung verspricht, das...
Vor 13 Monaten von jfobg veröffentlicht


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81 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Preis für die perfekte Illusion, 12. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Zwischen den beiden großartigen Batman Verfilmungen Batman Begins" und The Dark Knight" drehte Regisseur Chris Nolan 2006 diesen Film der meines Erachtens viel zu wenig Beachtung fand. Hier zeigt sich leider wieder das Qualität im Filmgeschäft oft nicht gleichzusetzen ist mit Erfolg. Zwar lief der Film in den Staaten noch halbwegs ordentlich aber wenn ich bedenke das solch ein Film in Deutschland nur mickrige zweihunderttausend Zuschauer hat und ein cineastisches Gewaltverbrechen wie Pearl Harbor" mehrere Millionen Menschen ins Kino zog, dann ist das mehr als traurig.

Nolans Duell zweier Magier steht den beiden Batman Filmen in keinster Weise nach und liefert ganz großes Kino mit allem was dazu gehört. Auch zwei seiner Hauptdarsteller aus Batman sind hier wieder mit von der Partie und so ist neben Christian Bale auch Sir Michael Caine dabei. Dazu kommen aber noch Hugh Jackman und sexy Scarlett Johansson in den Hauptrollen sowie David Bowie, Piper Perabo und Andy Serkis der in Herr der Ringe als Gollum zu sehen war in Nebenrollen. Von der Besetzung ist das schon mal vom Feinsten was uns Nolan hier zu bieten hat aber der Film tut dann sein übriges.

Das Duell der beiden Zauberer wird uns von Nolan in eindrucksvollen und teils sehr düsteren Bildern präsentiert. Bale und Jackman liefern sich ein Duell auf Augenhöhe und der Film hat mich jedenfalls sofort in seinen Bann gezogen. Unsere Geschichte spielt Endes des 19.Jahrhunderts wo sich in London die beiden Magier Robert Angier (Jackman) und Alfred Bordon (Bale) kennenlernen. Bordon wird ständig von seinem Ausstatter Cutter (Michael Caine) begleitet und die beiden Kontrahenten liefern sich anfangs noch ein harmloses Duell mit Ihren Zaubertricks. Eines Tages jedoch kommt Angiers Ehefrau bei einem Trick ums Leben und dieser beschuldigt sofort Bordon des Todes an seiner Frau. Vorbei ist es mit der Freundschaft und als es Bordon mit einem neuen Trick gelingt sich von einem Ender der Bühne zum anderen zu teleportieren hat er Angier endgültig zum Feind. Dieser versucht verzweifelt hinter den Trick seines Widersachers zu kommen. Ab diesem Zeitpunkt kommt es zu einem unerbitterlichen Duell zwischen den beiden Magiern.

Prestige" ist für mich persönlich einer der besten Filme des neuen Jahrtausends und leider habe auch ich es damals versäumt mir den Film im Kino angesehen. Der Film hat wirklich alles was es für einen großen Film braucht. Von der Besetzung über die Ausstattung bis hin zur Handlung ist alles einfach nur perfekt. Das Duell der Zauberer fesselt von Beginn an und lässt einen bis zum sehr besonderen Ende nicht mehr los.
Es ist wie schon bei den beiden Batman Verfilmungen beeindruckend wie Christopher Nolan es schafft Atmosphäre zu erzeugen.

Die DVD wird dem Film leider nicht ganz gerecht. Zwar sind Bild- und Tonqualität auf Höhe der Zeit aber die 5-teilige Dokumentation entpuppt sich als kleine Mogelpackung. Diesbezüglich hätte es gerne etwas mehr sein dürfen den auch die Bildergalerie fällt etwas dürftig aus. Ich bin zwar nicht der große Fan von Bonusmaterial aber hier hätte es gerne etwas mehr sein dürfen. Eine Doku über die richtigen Magier und Zauberer dieser Zeit wäre hier wohl sehr reizvoll gewesen.

Trotz alledem ist Prestige" für mich ein Film der in keiner DVD-Sammlung fehlen darf und ein Film der zum besten gehört was ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe.
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83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hingabe für die perfekte Illusion, 14. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Prestige ist ein Film über die absolute Hingabe für die perfekte Illusion. Meines Erachtens ist Prestige die beste Regiearbeit von Christopher Nolan nach Memento. Der Film schafft einen Spagat, der nur sehr selten in anderen Filmen zu finden ist: Zum einen wird das Erzähltempo während des gesamten Films hoch gehalten, Spannung und Neugier sind beim Zuschauer stets vorhanden, zum anderen werden trotzdem die Haupt-Charaktere so ausführlich beschrieben, das man mit jeder einzelnen Person mitfühlten kann. Christian Bale, Hugh Jackmann und Michael Caine überzeugen auf ganzer Linie und vermitteln sehr glaubwürdig eine ganze Bandbreite an Gefühlen: Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Verzweiflung, Wut, Hass, Hingabe, Trauer und Freude.

Ohne zuviel zu verraten: Der Film arbeitet viel mit Rückblenden, die erst am Ende das Gesamtbild ergeben, so dass sich auch für erfahrende Filmjunkies die erschreckende und zugleich faszinierend Lösung erst sehr spät offenbart. Das Tolle an diesem Film: Beim ersten Mal ansehen verfolgt man den Film mit dem Hinblick auf das Aha-Erlebnis, das auch kommt. Schaut man sich den Film aber danach noch mal an, findet man unheimlich viele Hinweise und Nebengeschehnisse, auf die man beim ersten Mal gar nicht achten kann; der Film bleibt somit auch nach mehrmaligen Sehen sehr unterhaltsam und verliert in keiner Weise seine Faszination. Sehr empfehlenswert.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder große Film..., 9. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
... besteht aus drei Akten:
Der erste Akt ist die Ankündigung. Die Freunde Robert Angier und Alfred Borden sind junge Nachwuchsmagier im viktorianischen London. Noch stehen sie nicht selbst auf der Bühne, sondern assistieren ihren Vorbildern - oder versuchen, hinter deren Tricks zu kommen.
Der zweite Akt ist die Wendung: Bei einem Bühnenunfall stirbt Angiers Frau - seiner Meinung nach durch Bordens Schuld. Aus seinem Verlangen nach Rache erwächst ein tödlicher Wettlauf um den dritten Akt: Die perfekte Illusion, den besten Zaubertrick, der kein Trick, sondern wahre Magie ist. Und die scheint nur Borden zu beherrschen...

Die intelligente Handlung wird in schönen, sehr stimmigen Bildern mit großartigen Darstellern erzählt: Christian Bale überzeugt in allen Facetten seines vielseitigen Charakters, und Michael Caine würde wahrscheinlich selbst bei einer Lesung des Telefonbuches mehr Charisma verströmen als andere Schauspieler in ihrem gesamten Berufsleben. Und war das wirklich David Bowie, der da eben durch die Szene gelaufen ist? Ja, er war es! Unterstrichen wird das ganze noch von der unaufdringlichen, niemals überdramatischen, aber immer unheilverkündenden Filmmusik.

Prestige ist kein leichter Film für einen gemütlichen Popcorn-Fernsehabend. Die verschachtelte Erzählweise auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erfordert viel Aufmerksamkeit. Zwei Rätsel gibt es für den Zuschauer zu lösen, und während die Lösung des einen relativ einfach und logisch ist, ist die des anderen... aber das soll jeder selbst herausfinden. Die Fragestellung, die sich im Film immer weiter aufbaut: Was würdest Du opfern, um Deinen größten Traum zu verwirklichen? richtet sich nach der Auflösung jedenfalls nicht mehr an die beiden Magier, sondern auch an den Zuschauer.

Wahre Magie gibt es übrigens wirklich: Eine andere Erklärung dafür, daß dieser großartige und bewegende Film an sämtlichen mir bekannten Kinosälen komplett vorbeigegangen ist, habe ich noch nicht gefunden. Wäre er nicht vor einigen Wochen im Fernsehen gelaufen, hätte ich nie von seiner Existenz erfahren.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Siehst du auch genau hin?, 27. Juli 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Als ich damals in meiner TV-Zeitschrift den Film glücklicherweise gesehen habe war ich sehr zwiegespalten. Top Stars in diesem Umfang in einen Film zu bringen erfordert Mut.Ob das Prinzip der Quantität aufgehen kann?

Zum Glück wird die Quantität mit Qualität "gepaart".
Scarlett Johansson scheint wie gemacht für die älteren Frisuren und Kostüme und spielt die Rolle der zwischen den fronten verwickelten Frau sehr gut.
Zur Leistung von Michael Caine muss man ebenfalls nichts mehr sagen. Seine Synchronstimme allein sorgt bei mir schon für Gänsehaut.

Auch Hugh Jackman kann voll in seiner Rolle als besessener Magier überzeugen.
(Die Liste kann noch weiter fortgeführt werden, es gibt keine Hauptrolle die keinen gelungenen Auftritt hinlegt)

>Die Darsteller stimmen. Der Rest auch?
Ja, der Rest auch. Eigentlich bin ich nur wenig für Magie empfänglich, dennoch hat mich der Film einfach umgehauen.
Das hängt von mehreren Komponenten ab. Zum einen sind das die zahlreichen Überraschungen und Wendungen des Films, allerdings auch die Geschihte an sich. Interessant ist dabei auch "Der Blick hinter die Kulissen" der Zaubertricks.
Über einen langen Zeitraum hinweg weiß der Zuschauer eigentlich gar nichts und findet den Film trotzdem schon spannend. Wenn dann erst die Sache verraten wird (ich will nicht spoilern, das wäre hier wirklich ein Verbrechen..) muss man einfach ein wenig in sich selbst reingrinsen und denkt: WOW!

Die Atmosphäre dieser Pionierszeit der Elektrifikation wird sehr gut eingefangen. Und da es hier einige gibt die 2 Sachen bemängeln:
1) Wer den Film nicht zu Ende guckt, versteht GAR NICHTS und sollte keine Rezension schreiben
2) Die Bildqualität ist meiner Meinung nach normal gut, und nicht katastrophal wie von mindestens einem beschrieben...

Einer der spannendsten und überzeugendsten Filme die einen einfach mitreissen und einer, der, je öfter man ihn ansieht, desto besser wird er.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie hat er das nur gemacht? ;-), 26. März 2007
Von 
P. Mikic "wolverine_25-3_pm" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
The Prestige der Film funktioniert wie eine Zaubershow. Selbst ein Copperfield oder Houdini hätte es nicht besser inszeniert. Christopher Nolan beweist in seinem neuen Meisterwerk, dass er ein ganz großer Geschichtenerzähler ist und führt den Zuschauer ein ums andere Mal an der Nase herum, besonders wenn der Zuschauer ein bisschen naiv ist. Das Ende ist nicht überraschend aber passend zum ganzen Film.

Die Schauspieler wurden perfekt besetzt. Wer sehen will, wie sich Batman und Wolverine bis aufs Blut bekämpfen, wird in The Prestige belohnt werden. Hugh Jackman spielt seinen Part ausgezeichnet und ergänzt sich mit Christian Bale sehr gut. Ich hoffe man sieht sie nicht zum letzten Mal als Duo auf der Leinwand. Michael Cain als genialer und intelligenter Bühnenausstatter und Zaubertrickerfinder beweist hier wieder, warum er als einer der letzten großen Schauspieler seiner Generation zählt. David Bowie sieht man nach langer Zeit wieder auf der großen Leinwand und er spielt seine Rolle hervorragend.

Die Kulisse zeigt uns ein schmutziges und reales London des späten 19 Jahrhundert. Man hat hier sehr gute Arbeit geleistet. Die Musik passt perfekt zu allen Szenen. Wenn sie bedrohlich sein soll, ist sie bedrohlich. Wenn sie emotional sein soll, dann ist sie es. Der Film bietet einige sehr schöne Spezialeffekte, welche auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als diese erkannt werden.

Christopher Nolan hat mit seinem Bruder ein sehr dichtes und intelligentes Drehbuch geschrieben. Man muss den Film im letzten Drittel als das akzeptieren was er ist und dann wird man am Schluss belohnt werden. Wer mit der falschen Einstellung in diesen Film reingeht, wird genauso enttäuscht werden wie bei z.B. "Signs" aber wenn man sich fallen lässt und die Story wirken lässt, dann sieht man einen der besten und intelligentesten Filme der letzten Jahre.

Fazit:

Wer einen anspruchsvollen und unterhaltsamen Film sucht, wird bei The Prestige findig werden. Alles an diesem Film stimmt. Angefangen bei der Kulisse, bis zur letzten Nebenrolle. Bleibt nur zu sagen: "Abrakadabra!"
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoll !!!, 22. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Der neue große Wurf von Chris Nolan (machte Memento und Batman Begins). Doch er ist leider zumindest im deutschen Kino total untergegangen.

Schade, Schade !!!

Aber jetzt hat der Filmfan die Gelegenheit dieses Versäumnis nachzuholen.

Inhalt:

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gibt es einen erbitterten Konkurrenzkampf zwischen den beiden besten Illusionisten (Bale und Jackman). Beide stehlen sich gegenseitig die Tricks, spionieren sich aus und noch vieles mehr. Jeder miese Trick wird angewendet um den Gegner in den Schmutz zu ziehen. Doch alles läuft auf ein dramatisches Finale hinaus...

Typisch für Nolan ist die Erzählstruktur und Erzählweise. Es gibt viel vertrackte Nebenhandlungen und Storywendungen mit denen der Zuschauer zwar zu Beginn rechnet. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr Überraschungen gibt es. Am Ende sogar eine richtige "Bombe".

Der Film wird zwar nicht rückwärts erzählt, aber genauso verschachtelt wie "Memento".

Mitdenken ist die ganze Zeit über angebracht. Sogar mehrmaliges Ansehen ist nötig, um auch den letzten Hinweis zu bemerken.

Herausragend ist die Darstellerriege. Sogar die Nebenrollen sind bis in die kleinste Rolle toll besetzt.

Ebenso gibt es an keiner Stelle einen Durchhänger oder nervige Längen.

Alles in allem recht kurzweilig.

Fazit: Superspannender, superüberraschender und supereinfallsreicher Thriller mit tollem Flair, vielen Clous und ANSPRUCH.

Uneingeschränkt empfehlenswert!!!
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder ein Geniestreich von Nolan, 13. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Christopher Nolan ist einer der wenigen Regisseure, bei denen sich Big-Budget-Produktion und künstlerischer Anspruch nicht ausschliessen. Nach FOLLOWING, MEMENTO, INSOMNIA und BATMAN BEGINS ist THE PRESTIGE der 5. Streich des britisch-amerikanischen Regiewunderkindes. Bisher konnte man noch jeden seiner Filme als gelungen bezeichnen, und gleich vorweg: THE PRESTIGE bildet da keine Ausnahme. Der Film basiert auf einem Roman des unterschätzten britischen Science-Fiction Autors Christopher Priest und handelt vom unerbittlichen Konkurrenzkampf zweier Magier im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts bzw. deren absoluter Hingabe an die perfekte Illusion.

War es bei MEMENTO ein Rückwärtslauf in 10-Minuten-Sprüngen, welcher den Zuseher teilweise völlig desorientierte, ist der Bruch mit der Chronologie hier wesentlich eleganter gelöst. Man könnte sagen der Film beginnt mit dem (scheinbaren) Ende, und erzählt dann in Rückblenden, wobei einige Schlüsselszenen sogar mehrmals dargestellt werden, da auch die Erzählerperspektive immer wieder wechselt. Sowohl die beiden Hauptfiguren (anhand von Tagebucheintragungen) als auch deren früherer Mentor "Cutter" (Michael Caine) kommen dabei zu Wort.

Der Film ist nicht zuletzt auch eine interessante Charakterstudie. Man kommt als Zuseher nicht umhin, Partei zu ergreifen - wem schenkt man seine Sympathien? Dem ehrgeizigen Showman Robert Angier, oder dem genialen Tüftler Alfred Borden? Der eine ist der offensichtlich talentiertere Magier, der andere versteht es jedoch sich vor Publikum besser zu verkaufen. Dies führt zu einem gnadenlosen Konkurrenzkampf, bei dem auch persönliche Rachegefühle eine Rolle spielen, da ein tragisches Missgeschick während eines Bühnentricks zum Bruch zwischen den beiden geführt hat.

Christopher Nolan versucht, den Film selbst wie einen Zaubertrick zu inszenieren. Abgesehen vom Ende (welches Aufmerksame erahnen dürften) gibt praktisch jede Szene Rätsel und Lösungen zugleich auf, und der Zuseher sollte stets aufmerksam hinsehen. Auch der historische Hintergrund des Filmes, London an der Schwelle zum industriellen Zeitalter, wird interessant und lebendig aufbereitet. Magier waren zu dieser Zeit äusserst populär, und das wird im Film gut gezeigt. Auch die reale Figur Nikola Tesla's, der zu dieser Zeit den grossen Stromkrieg gegen Thomas Edison (Gleich- vs. Wechselstrom) führte, ergibt einen recht amüsanten Subplot.

Insgesamt ist THE PRESTIGE ein Film der viele Genres (Historienfilm, Krimi, Science-Fiction, Drama) streift und den Zuseher auf mehreren Ebenen anspricht. Zwar floppte er an der Kinokasse und einige haben dem Regisseur vorgeworfen ein bisschen zu dick aufgetragen zu haben, aber ich kann den Film trotz einiger Längen absolut weiterempfehlen und die schlechten Kritiken nicht teilen. Wenn man sich umsieht, wie Hollywood ein Sequel nach dem anderen verwurstet, muss man froh sein dass es Leute wie Christopher Nolan gibt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prestige - Ein stilles Meisterwerk, 21. April 2011
Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Christopher Nolan. Das was er macht, ist irgendwie immer "cool". Seine Bildsprache, seine Art Geschichten zu erzählen... Das hat was. Er setzt Effekte sehr geschickt ein und benutzt sie eher als Mittel zum Zweck und nicht um ihrer selbst willen. Ausserdem hat er immer ein äußerst glückliches Händchen, wenn es um die Wahl seiner Schauspieler geht. Gerade auch, wenn es um die Besetzung von Nebenrollen geht. Ob Batman, Inception oder Prestige. Bale ist sowieso ein starker Typ und Jackman hätte mehr Beachtung nach diesem Film erwarten dürfen. Leider wird er immer nur auf "Wolverine" reduziert.
Für "Prestige" sollte man sich Zeit lassen und die Welt der Magier sollte man mögen. Aber "Prestige" ist natürlich nicht ausschließlich ein "Film über Zauberer". Er ist vielmehr ein Metapher dafür, wie weit Menschen gehen, wenn sie von ihrem Ehrgeiz beinahe zerrissen werden...
Es gibt keinen waren Sieger. Wie im richtigen leben...

Empfehlenswert!
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes Verwirrspiel mit doppeltem Boden, 30. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Anfangs waren Alfred Borden (Christian Bale, "American Psycho") und Rufus Angier ("X-Men"-Wolverine Hugh Jackman) noch die besten Freunde, fasziniert von der Kunst des Zauberns und dem Schaffen von Illusionen, um das Publikum in den Bann zu ziehen. So begeben sich die beiden auch in die Lehre des Erfinders und Zauberkunst-Mentors Cutter (Michael Caine), um neue und ausgefallene Tricks zu entwickeln und zu lernen. Doch ein tragisches Ereignis treibt eine weite Kluft zwischen die beiden: bei einem Entfesselungstrick unter Wasser kommt die Assistentin ums Leben. Damit verliert Angier seine große Liebe und sucht die Schule bei seinem Rivalen Borden...

Während Borden nach dem schicksalhaften Ereignis wieder Boden unter den Füßen fasst, eine Familie gründet und durch neue Zauberkunststücke die Massen begeistert, wähnt sich Angier in einer Opferrolle, in die ihn sein Rivale Borden gebracht hat. Er ist geradezu besessen davon, den perfekten Trick zu entwickeln und zu präsentieren, doch durch Maskerade und Spionage gelingt es Borden stets, Angier wiederum zu übertrumpfen. Mithilfe der neuen Assistentin (Scarlett Johansson) versucht Angier hinter das Geheimnis von Bordens Trick "Der transportierte Mann" zu gelangen und begibt sich damit auf dünnes Eis...

Schon lange überzeugte ein Film auf solch verschiedene Art und Weise. Eine Schauspielertruppe erster Sahne vereint sich zu einem raffinierten, trickreichen und spannenden Verwirrspiel der besonderen Art, kunstvoll und aufwendig inszeniert vor der Kulisse des Londons kurz vor der Schwelle zum 20. Jahrhundert - eine Zeit, in der Elektrizität noch etwas beängstigendes an sich hatte und Zauberkünstler Fernsehen und Kino ersetzten. Dem Zuschauer wird ein wenig Denkarbeit abverlangt ("Sehen Sie auch genau hin?"), denn zahlreiche Irrungen und Wirrungen sorgen bis zum Finale für Spannung und Kopfzerbrechen.

Mit einer der besten Filme des Jahres 2007, ungewöhnlich anders. Und allein David Bowie in einer Nebenrolle ist es wert, den Film zu kaufen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend, 24. Februar 2010
Von 
Josef Ederer (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Prestige - Die Meister der Magie (DVD)
Habe mir den Film aus der Videothek ausgeliehen, ohne mich vorher über den Inhalt informiert zu haben.

Als der Film zu Ende war, war ich absolut sprachlos und tief berührt. Was für ein Meisterwerk!

Dieser Film ist wirklich einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Die Story ist schlichtweg genial. Der Film fesselt von der ersten bis zur letzten Minute und das Ende ist absolut unübertrefflich.

Christopher Nolan zeigt erneut, welch großes Können er besitzt.

Zur Handlung selber will ich gar nichts sagen, um nicht versehentlich etwas zu verraten, was den Filmgenuss trüben könnte.

Fazit: Dieser Film ist der pure Genuss.
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Prestige - Die Meister der Magie
Prestige - Die Meister der Magie von Christopher Nolan (DVD)
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