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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der effektvolle vierte Teil der Harry Potter-Saga
Der vierte Teil hat meine großen Erwartungen erfüllt.
Schade, dass nicht die witzige Begegnung zwischen den Weasleys und den Dursleys übernommen wurde, aber ich will nicht in den Punkten kleinlich sein.
Der vierte Teil überzeugt vor allem durch hervorragende Effekte und Darsteller.
Den Drachen, mit dem es Harry Potter zu tun bekommt,...
Vor 20 Monaten von Robert Meyer veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Literaturverfilmung, ein eigenständiger Film!
In dem Film stimmt nichts. Und das ist wirklich traurig, denn das Buch habe ich geliebt und bin ansonsten auch ein großer HP Fan.
Aber dieser Film ist das Letzte!
Allzuviel Wichtiges wurde weggelassen und anderes teilweise unwichtig in die Länge gezogen.
Paar Beispiele

+lange 1. Aufgabe über Hogwarts (fand die nicht nur auf ein...
Veröffentlicht am 7. April 2008 von Florian Paul


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Literaturverfilmung, ein eigenständiger Film!, 7. April 2008
Von 
Florian Paul (Gera) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
In dem Film stimmt nichts. Und das ist wirklich traurig, denn das Buch habe ich geliebt und bin ansonsten auch ein großer HP Fan.
Aber dieser Film ist das Letzte!
Allzuviel Wichtiges wurde weggelassen und anderes teilweise unwichtig in die Länge gezogen.
Paar Beispiele

+lange 1. Aufgabe über Hogwarts (fand die nicht nur auf ein paar Quadratmetern statt? Zumal Harry im Buch ewig gebraucht hat, um den Drachen zum Fliegen zu bringen.
Aber die Optik ist natürlich wichtiger, schon klar.

+Man stelle Ron als relativ unlusitge Witzfigur dar, die nichts auf die Reihe bringt.

- Das Wichtigste des Buches ist die sich langsam aufbauende Wichtigkeit des Ministeriums. Außerdem der allmählich stärker werdende Dunkle Lord, der dann am Ende zurückkehrt.
Beises spürt man, wenn man das Buch liest. Im Film kommt weder das eine noch das andere auch nur im Mindesten rüber.

-Das Quidditch Endspiel. Es wird nicht mal ersichtlich, wer überhaupt gewonnen hat. Ein paar Auszüge aus einem schnellem, wichtigem Profispiel wären auch schön gewesen. Auch die steigende Erwartung und Aufregung vor dem Spiel wären schöne 5 Minuten gewesen. Und warum trägt Harry einen Bulgarien-Hut?

- Kommen wir zum Zeltplatz. Im Buch werden einzigartige schöne Zelte beschrieben, mit Erkern, Türmchen und mehreren Stockwerken. Was haben wir im Film? DDR- Zelte mit lächerlich langen Schornsteinen, die merkwürdigerweise alle exakt gleich aussehen.

- Die Todesser sehen auch totaal gruselig aus, mit ihren lustigen Spitzhütchen.

- Der Mordkomplott im Wald hat im Buch einige Seiten gefüllt. Im Film findet Harry die Leiche. Ende. Super Juhu! Offenbar interessiert es keinen, dass auf den Ländereien vor Hogwarts Leichen rumliegen. Auch der Wahn von Mr. Crouch wird einfach unter den Teppich gekehrt.

-"Das Ei und das Auge". Zwar ist die Szene nicht allzu wichtig für den Handlungsverlauf, aber es ich für mich so der Moment des Buches.
Und er hätte den Film spannender gemacht und ihn nicht nur auf das Turnier reduziert.

-Der Weihnachtsball ist in Endeffekt nur Gelaber und Geheule in einer großen Halle, die so kitschig ist, dass mir die Tränen kommen.
Außerdem ist die Musik zu der "getanzt" wird so grottenschlecht, dann man denkt, man hätte es mit einem No- name Film zu tun.
Und dabei meine ich diese komische Band da. Da hätte man kreativ sein können. Zum beispiel eine britische Pop-Band engagieren können, die einigermaßen was drauf hat.

-Die 3. Aufgabe wird passagenweise als fast unlösbare Aufgabe geschildert. Im Film rennt Harry da zielstrebig durch, kommt dann am Ende an, und da greift die Magie dieser Hecken zu seiner vernichtensten Waffe: Sie schlägt mit Ästen aus! -.-

- Und im Buch lernen die Figuren was, bekommen Hausaufgaben und haben am Ende Prüfung. Wird weggeschnitten, ist ja nicht wichtig.

Außerdem sehen Harry und Ron aus, als hätte man sie von der Straße geholt, ganz ehrlich.

Fazit: Kaum ansprechendes Filmchen, dass meiner Meinung nach die gesamte Reihe verdorben hat (guter Erstling; ebenfalls gute Fortsetzung; in meinen Augen grandioser dritter Teil; mieser 4. Teil und relativ gelungener 5.), aber wo man immer mal wieder Momente hat, die einen an das Buch erinnern (zum Beispiel ganz am Anfang, wenn man den Titel liest).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der effektvolle vierte Teil der Harry Potter-Saga, 22. September 2013
Der vierte Teil hat meine großen Erwartungen erfüllt.
Schade, dass nicht die witzige Begegnung zwischen den Weasleys und den Dursleys übernommen wurde, aber ich will nicht in den Punkten kleinlich sein.
Der vierte Teil überzeugt vor allem durch hervorragende Effekte und Darsteller.
Den Drachen, mit dem es Harry Potter zu tun bekommt, finde ich ausgezeichnet dargestellt, auch die weiteren Aufgaben des Trimagischen Turniers finde ich überzeugend.
Alles in allem eine wundervolle Unterhaltung für eingefleischte Fantasyfans.
In diesem vierten Teil der brillanten Harry Potter-Saga sieht man den späteren Star der "Twilight-Saga" Robert Pattinson in der Rolle des Zauberers Cedric Diggory.
Brendan Gleeson, den ich bisher aus den Filmen "Gangs of New York" und "The Village - Das Dorf" kannte, finde ich genial in der Rolle des Aurors Alastor >>Mad Eye<< Moody, geradezu wie geschaffen für diese Rolle.
Aber am meisten überzeugt mich Ralph Fiennes, der mir bisher in der Rolle des Amon Göth im Oscar-prämierten Film "Schindlers Liste" bekannt war, in der Rolle des finsteren Lord Voldemort.
Wer sich einen epischen Nachmittag gestalten möchte, ist mit diesem Teil der Harry Potter-Saga bestens bedient.

Auch die Extras, inklusive nicht verwendete Szenen, unterhalten bestens.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Reine Abzocke, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ab dem dritten Teil verdient die Ultimate Edition diesen Namen nicht mehr.
Da ab dieser Box die Extended Version des Kinofilms fehlt, für eine Edition die sich Ultimate nennt und bei der in den Boxen von Jahr 1 und Jahr 2 die Extended Version enthalten ist, ist dies eine sehr schwache Leistung.
Die restlichen Boxen werde ich nicht mehr kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harry Potter und der Feuerkelch..., 18. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und der Feuerkelch (DVD)
Nun steht schon das vierte Schuljahr in Hogwarts für Harry und die anderen an und es soll bestimmt kein
ruhiges Schuljahr werden, denn das Trimagische Turnier um den Feuerkelch wird in Hogwarts ausgetragen
und drei Schulen nehmen daran teil und nur ein Schüler jeder Schule darf daran Teil nehmen. Wegen der
aktuellen Geschehnisse um den dunklen Lord müssen die Schüler aber über 17 Jahre alt sein. Der Feuer-
kelch spukt folgende Namen der Schüler aus, die an dem Turnier Teilnehmen werden: Viktor Krum für
Durmstrang aus Bulgarien, Fleur Delacour für Beauxbatons aus Frankreich und Cedric Diggory für Hogwarts.
Allerdings wird auch Harrys Name von dem Feuerkelch ausgespuckt und so nehmen nun vier Schüler an
dem gefährlichen Turnier Teil. Und nicht alle werden das Turnier überleben.
Harry Potter und der Feuerkelch, ist der vierte Teil der Harry Potter Reihe und er gefällt mir zwar nicht ganz
so gut wie der zweite Teil Harry Potter und die Kammer des Schreckens, aber etwas besser wie der erste
Teil Harry Potter und der Stein der Weisen und der dritte Teil Harry Potter und der Gefangene von Askaban.
Es folgen ja aber noch ein paar weitere Abenteuer für Harry und seine Freunde.
Daniel Radcliffe als Harry Potter, Rupert Grint als Ron Weasley und Emma Watson als Hermine Granger
sind in ihren Rollen wirklich super und geben dem Film etwas ganz besonderes und wachsen immer weiter
in ihre Rollen rein. Robbie Coltrane als Rubeus Hagrid macht seiner Rolle auch wieder alle Ehre. Am Besten
gefällt mir aber immer noch Alan Rickman als Severus Snape. Robert Pattinson als Cedric Diggory gefällt
mir auch richtig gut. Aber auch alle anderen Schauspieler sind in ihren Rollen wieder sehr gut.
Ein weiterer toller Film für alle kleinen und großen Harry Potter Fans. Man darf aber nicht unbedingt den Film
mit dem Buch vergleichen, denn in dem Film kommen nicht alle kleinen Einzelheiten wie im Buch vor, aber das
ist ja auch gar nicht möglich, denn Film ist Film und Buch ist Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Spannung eines Buches kann eben nicht so einfach in einen Film übertragen werden, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und der Feuerkelch (DVD)
Einen der Harry-Potter-Filme drehen zu dürfen ist sicherlich eine große Ehre, aber wohl auch eine der schwierigsten Aufgaben des Filmgeschäfts. Nicht nur, dass die Fangemeinde äußerst kritisch und unerbittlich ist; auch die Zauberwelt und deren Flair in einem Film glaubhaft umzusetzen, erfordert größte Erfahrung und Einfühlungsvermögen des Regisseurs. Umso gespannter war man nach dem zweiten Wechsel (nach Chris Columbus und Alfonso Cuaron) auf das filmische Ergebnis des deutlich härteren Teils Nummer Vier!

Nachdem bei der Quidditch-WM ein Terroranschlag verübt wird und das Zeichen von ihr-wisst-schon-wem am Himmel zurückbleibt, ist die Zaubererwelt in großer Furcht, dass er zurück kommt. Dennoch findet das Trimagische Turnier auf Hogwarts statt und obwohl Harry noch nicht das Mindestalter für diesen internationalen und renommierten Wettstreit hat, wird er vom "Feuerkelch" als vierter Mitstreiter ausgewählt. In diesem Turnier müssen alle Teilnehmer drei schreckliche, gefährliche und schwierige Aufgaben bewältigen und die Tatsache, dass Harry der jüngste und unerfahrenste Zauberschüler ist, macht seine Angst nicht besser. Genauso wenig wie die Tatsache, dass er noch immer keine Tanzpartnerin für den Weihnachtsball hat...

Dieser Mix aus Teenie-Romantik, Fantasy, Komödie und Thriller kann über die komplette Dauer von nicht weniger als 160 Minuten unterhalten, dennoch wirkt alles ein wenig sehr schnell und oberflächlich. Wie gerne hätte man das WM-Endspiel wirklich gesehen und nicht nur ein bisschen ins Stadion reingeschaut. Hier hätte man tief in die Special Effects-Kiste greifen müssen und dem Kinobesucher einen wahren Augenschmaus bereiten können, aber leider vergibt man sich diese Chance und überlässt den Zuschauer sich selbst. Schade!

Dass unsere drei Lieblingszauberer in das Teenager-Alter vorrücken wird sympathisch und leicht erzählt. Denn Ron und Hermine entdecken endlich, dass sie wohl mehr als nur Freundschaft füreinander empfinden und auch Harry ist hin und weg von Ravenclaw-Schülerin Cho, dies alles wird gekonnt in den roten Faden des Trimagischen Turniers eingebettet und wirkt keineswegs deplaziert. Aber auch die ersten Spannungen in der Freundschaft von Harry und Ron werden unterschwellig aber deutlich formuliert, wozu man Mike Newell und den Darstellern nur gratulieren kann, denn hier leisten alle wirklich ganze Arbeit!

Hauptattraktion ist aber natürlich das Trimagische Turnier und deren Teilnehmer. Die anderen teilnehmenden Schulen werden zwar etwas peinlich eingeführt und scheinen eher zu einem Cheerleader-Wettbewerb anzureisen, aber wenigstens hat man was fürs Auge. Als es dann aber auf die erste Aufgabe zugeht wird schnell klar, dass die olympischen Spiele eigentlich ein Sportlerkindergarten sind, denn hier geht es wahrlich um Leben und Tod für die Zauberschüler!

Zum Spannungsbogen des Filmes muss man leider sagen, dass man hier klar die Romanadaption merkt, denn im Buch funktionieren mehrere Höhepunkte, aber in einem Film muss man auf einen klaren Punkt hinarbeiten und genau das lässt Harry Potter und der Feuerkelch ein wenig vermissen. Zu viele Höhepunkte und daher keinen ordentlich Bogen von Anfang bis Ende sorgen für ein wenig Enttäuschung, als der Film irgendwie vorbei ist, aber der Endkampf fehlte!

Alles in allem wirkt der vierte Teil sehr überzeugend, hinterlässt aber an manchen Stellen kleine Lücken und ein wenig Unzufriedenheit. Dennoch ist der Film natürlich zu empfehlen, aber gerade die Eltern von Kinder unter zwölf Jahren seien gewarnt, denn nicht nur Harry Potter bekommt Alpträume! Es geht diesmal richtig zur Sache: Schüler sterben, der fleischgewordene Voldemort zeigt sich erstmals in seiner vollen Bösartigkeit und auch sonst dreht sich alles um Grusel und Horror. Für Erwachsene und Teenager eine tolle Sache, für die sehr jungen Fans des Zauberlehrlings aber sicherlich nicht geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So geil und doch so ernüchternd, 10. Juni 2012
Ich möchte so viel zu dem Film sagen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Falls mir nach Veröffentlichung der Rezension noch was einfallen sollte, werde ich das hinzufügen. Ich werde anfangen mit dem Vergleich zur Romanvorlage:

Als ich den Film im Kino sah, war ich neun Jahre alt. Es war das erste Mal, dass ich das Buch las, bevor ich den Film sah. Besonders bei Harry Potter finde ich das wichtig, da man sich so selbst Vorstellungen machen und sich Bilder durch den Kopf gehen lassen kann. Damals fand ich das Buch sehr spannend und gut (hab es mir heute mit sechzehn Jahren noch einmal zur Hand genommen und stellenweise angelesen; finde es nun nicht mehr so prickelnd, wahrscheinlich weil ich den Film spannender finde), dementsprechend aufgeregt war ich, den Film endlich zu sehen. Ich war gespannt auf die ausgewählten Schauspieler (die ich im Trailer zuvor auch schon sehen konnte) und besonders auf die erste Szene mit dem alten Hausmeister Frank Bryce im vermeintlich verlassenen Riddle- Haus. Da ich mir kaum eine Vorstellung zu dieser Szene gemacht hatte, hat sie mich dementsprechend umgehauen. Die Veränderungen, die im Vergleich zur Romanvorlage vorgenommen wurden, halte ich im Großen und Ganzen für sehr sinnvoll.

Der Film ist sehr dynamisch, sehr gruselig, schaurig und voller schöner Bilder. Insgesamt hatte ich den Eindruck, über den ganzen Film wurde ein Rauchmantel gelegt. Der vierte Teil ist von allen mein liebster, so etwas prächtiges wie ein trimagisches Turnier ist einfach zu aufregend. Irgendwie hat jeder Teil der Filmreihe seinen eigenen Reiz. Dieses Gefühl hatte ich bisher nur bei Harry Potter- Filmen: Man fühlt sich überwältigt, mitgerissen und ich ertappe mich jedes Mal dabei, wie ich mir vorstelle, ich würde selbst in dieser Welt sein. Nur schwer kann ich mich dann in die Realität zurückzwingen. Neben all dieser Faszination gibt es immer auch diese Ernüchterung, wenn mir klar wird, dass die ganzen Charaktere auch nur von Schauspielern gespielt werden, für die dieser Film nur einen von vielen darstellt. Besonders klar wird mir das jedes Mal, wenn ich mir neben dem geilen Film noch die Dokumentationen auf der Bluray anschaue, auf der die Darsteller der drei Champions durch das Filmset begleitet werden. Besonders die Besetzung der Charaktere gefällt mir: die wunderschöne Fleur Delaceur, der Sunnyboy- Draufgänger Cedric Diggory (auch sehr gut aussehend) und der sprotliche Viktor Krum. Gut gefallen mir auch die Besetzungen von Barty Crouch Senior/ Junior (letzterer mit dem charakteristischen Kreischen und Zungestrecken).
Viele sagen, dass wichtige Elemente des Films Freundschaft und das Teenager- Verhalten sind. Besonders das interessiert mich an diesem Film nur peripher. Emotional viel interessanter finde ich die Beziehung zwischen Harry und Cedric mit ihrem traurigen Ende. Es sind Rivalen, die sich aber auch helfen. Mich fasziniert diese Beziehung, weil sie nicht so eine Bilderbuchfreundschaft wie die zwischen Harry, Ron und Hermine ist. Obwohl die Szene, in der Harry mit dem toten Cedric vom Friedhof zurückkehrt, ein emotionales Meisterwerk ist, habe ich irgendwie das Gefühl, dass dessen Tod weiter unbedeutend ist im Film. Ich kann es nicht genau sagen.
Ich kann mich nicht mehr an viele Deatils aus dem Buch erinnern, allerdings weiß ich, dass Harry mit Cedric und nicht mit seinen anderen Freunden im Wald war, als er den toten Barty Crouch entdeckte. Da mich besonders die Beziehung zwischen Harry und Cedric interessiert, hätte man vielleicht diese Romanvorlage als eine Art Alternativ- Szene für Bonusmaterial mitdrehen können.
Insgesamt finde ich auch schade, dass der Film so rasch vorüberzieht und man bestimmte Momente nicht richtig genießen kann, dennoch hätte ich es nicht für sinnvoll gehalten, wenn man den Film als Zweiteiler gedreht hätte. Stattdessen hätte man eine ausführliche Extended Version gestalten können, die dann auch mal ne halbe Stunde länger sein kann als die Kinofassung. Solche Sachen wie die Freizeitgestaltung der Nebencharaktere wäre ganz geil gewesen, zu sehen, und überhaupt das ganze Drum und Dran. Desweiteren hätte ich es auch geil gefunden, wenn man als zusätzliche Szenen (die aus Spannungsgründen nicht in den Film gepasst hätten) noch gezeigt hätte, wie sich die anderen drei Champions bei den trimagischen Aufgaben geschlagen haben, also bei der ersten gegen die Drachen, wie und warum Fleur bei der zweiten Aufgabe scheitert oder wie die anderen drei Champions das Labyrinth betreten. Ich habe da so tolle Ideen im Kopf. Ebenfalls als zusätzliche Szene hätte man dann das Quidditchspiel noch einbringen können.
Besonders bei der Darstellung der dritten Aufgabe des Turniers finde ich es gut, dass man sich nicht an die Romanvorlage gehalten hat. Aus einer harmlosen Hecke, die von ein paar Kreaturen durchfleucht wird, wird ein dichtes, wurzelpeitschendes und gängeschließendes Gestrüpp, in dem man vor allem mit sich selbst zu kämpfen hat. Dadurch hat die dritte Aufgabe noch mehr Tiefsinn: Es zeigt sich, wer einen starken und wer einen schwachen Charakter hat. Es ist dabei besonders schön anzusehen, wie die charmante Fleur völlig die Nerven verliert und Verfolgungswahn bekommt. Ebenfalls schön ist in dieser Szene mit dem Irrgarten auch etwas anderes: Während Harry vorher nur versucht hat, heil und lebendig durch das Turnier zu kommen, kommt es ihm beim Wettrennen gegen Cedric nur noch auf den Sieg an.

Bei den bisher unveröffentlichten Szenen im Bonusmaterial hätte ich mehr erwartet. Die Hälfte davon ist allerdings ziemlich gut: die Hogwarts- Hymne; die Diskussion zwischen Snape und Karkaroff ("Ich brauche keine Angst zu haben. Kannst du das auch sagen?" einfach geil); und der Appell des falschen Moodys, Harry solle erwachsen werden. Ich habe das Stickeralbum zu diesem Film. Darin sind auch noch einige Szenen beschrieben, die leider selbst im Bonusmaterial nicht auftauchen.

Die Qualität der Bluray ist ganz gut. Selbst in sehr dunklen Szenen (und davon gibt es viele) erkennt man die Details.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Harry Potter oder um was geht es?, 16. April 2006
Es ist schon etwas her, seitdem ich Harry Potter Teil 4 gelesen habe, aber als Verfilmung, die vor allem auf rasante Action und Höhepunkte bei mehreren Großereignissen setzt, war ich doch weitgehend enttäuscht von der Umsetzung. Das was an Harry Potter Harry Potter ausmacht - das Erzählerische um die Welt der Zauberei, das zauberhaft zänkische pubertierender Jugendlicher, die herrlichen Elfen und die Geschichten um sie, überhaupt die vielen magischen Wesen, die Hogwarts so außergewöhnlich erscheinen lassen, die oftmals verschnörkelte Geschichte - all das wird um die Ecken begradigt, um zu einer linearen Erzählung über aneinandergereihte Großereignisse zu werden. Das ist nicht nur schnell langweilig, weil man das Gefühl bekommt, jemand wollte unbedingt seinen entworfenen Drachen mit anderen aktuellen und hochgelobten Produktionen messen, sondern es ist generell etwas lieblos, wie man vor allem bei dem Aussehen der Wassermenschen einfach nur den Anschluß gesucht hat an berühmte (Horror)Filme. Dadurch wirkt der Film wie ein permanentes Zitat mit einem dicken Hinweisschild auf die entsprechenden Wesen. Steht man nun vor diesem Hinweisschild fragt man sich allerdings: Und wo ist jetzt die Story um Harry Potter? Sollen das etwa die paar Großereignisse sein? Es ist nicht zufällig, denke ich, dass man bei all dieser Action an Autorennen, Abschlussball und Gruselerfahrung mit Mutprobe denkt, aber nicht an den jungen Zauberer Harry Potter, der bei dieser Verfilmung nur so am Rande mit vorkommt und vielleicht zufällig in der Gegend herumlief, als man einen Actionfilm gedreht hat. Man fragt sich, in Gedanken schon bei Teil V, ob alles wie in unserer Welt nur noch bei 250 kmh abgeregelt wird, oder ob die Verantwortlichen auch noch eine tunnelblickfreiere Geschwindigkeit finden?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Buch schlecht umgesetzt, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und der Feuerkelch (DVD)
Teil vier der Filmreihe setzt das entsprechende Buch eigentlich am schlechtesten von allen um. Es fehlen der Anfang mit dem Besuch der Weasleys bei den Dursleys (eine zu komische Szene, im Buch zumindest), alles, was mit der durch Hermine ins Leben gerufenen Elfen-Befreiungsfront BELFER zusammenhängt, viele Einzelheiten, die im Zusammenhang mit dem Endspiel der Quidditch-Weltmeisterschaft zusammenhängt, Ludo Bagman wurde ganz eingespart (auch der wäre zu witzig gewesen!?), ebenso Dobby, der Harry den Tipp mit dem Dianthuskraut gibt und nicht Neville, 3 der 4 Drachen fehlten, das Dorf der Unterwasserwesen hätte noch genauer gezeigt werden können, die Reibereien, die Hagrid mit Madame Maxim hat und manches mehr.
Die ganzen Probleme der pubertierenden Zauberschüler werden hingegen ausführlich gebracht. Der Kampf mit dem Drachen wurde jedoch frei interpretiert und der Film damit unnötig mit Action angereichert (der schlichteren Gemüter wegen?). Der Schnitt ist meist zu rasant, so dass man in den einzelnen Szenen meist nicht verweilen kann.
Schade, denn Band vier der Buchreihe ist aus meiner Sicht der beste. Er hätte auch eine bessere Verfilmung verdient.
Klasse jedoch die Schlussszene mit dem Duell Harry gegen Voldemort. Die wurde sehr plastisch und authentisch verfilmt. Ebenfalls Harrys Bad mit der Maulenden Myrte im Bad der Vertrauensschüler, einfach köstlich!
Darum insgesamt deutlicher Punktabzug.
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78 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Qualitativ in Ordnung, aber zu stark gekürzt, 20. November 2005
Der Abspann war abgelaufen, das Licht wieder an.
Das war also Harry Potter und der Feuerkelch...
War es ein guter Film? Definitv JA!
Warum dann aber nur vier Sterne?
Nun, hier muß ich wohl etwas weiter aushohlen:
Der Film stellte alle wichtigen Schlüsselszenen mehr oder weniger korrekt dar. Aber dabei ist es dann leider auch geblieben.
Der neue Regiesseur hat dem Film definitiv gut getan.
War der dritte Teil nicht nur schlecht gekürzt, sondern auch noch bei den Szenen, welche umgesetzt wurden meist mit dem Buch nicht mehr vergleichbar, so hat der vierte Teil in den dargestellten Szenen doch relativ großen Wiedererkennungswert.
Was von vielen schon angesprochen wurde ist selbstverständlich auch mir klar: Dieses Buch läßt sich nicht 1 zu 1 umsetzen, doch mehr hätte es schon sein können.
Der Kampf mit dem Drachen war übertrieben und zu lang. Seit wann sitzt Dumbledore verzweifelt in einer Ecke seines Büros und was veranlaßte Harry eigentlich nach dem Tod von Barty Crouch noch zu Dumbledore zu gehen, wenn der eh schon davon wußte?
Der Gerichtssaal war sicherlich beeindruckend, sieht aber den Schilderungen des Buches nicht einmal ansatzweise ähnlich.
Dies und einige andere Stellen des Filmes werden dem nächsten Regisseur nun wieder Steine in den Weg legen.
Soll Harry etwa in diesem Käfig seine Anhörung ertragen und woher bekommen die Weasley-Zwilling bitte tausend Galleonen?
Woher wußte Dumbledore auf einmal , daß Harry nicht mit Mad-Eye sondern mit Barty Crouch jr. unterwegs ist?
Und die wichtigste Frage: wie hat der Zaubereiminister auf die Aussage Harrys reagiert, das Voldemort zurück sei?
Zugute halten muß man Mike Newell aber, daß er es geschafft hat, die Szenen wirklich glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen. Der Tod von Cedric konnte einem schon verdammt nah gehen.
Wirklich genervt haben jedoch die wilden Sprünge.
"Möge das Spiel beginnen..." (Cornelius Fudge?!?, gab es da nicht noch einen gewißen Ludo Bagman?), Weißblende und... Häh?? - eine heiße Nachdiskussion über das Spiel. Wer hatte jetzt eigentlich gewonnen? Wenigstens die Zeit hätte man sich nehmen müssen.
In der akuellen Form hätte man die Weltmeisterschaft lieber gleich weglassen sollen und den Film vom Tod des Hausmeister direkt an den Morgen vor der Abfahrt des Hogwartsexpress springen lassen können, da Harry ja sowieso nicht bei den Dursleys aufwacht.
Die Szene mit dem dunklen Mal war in dieser Form genauso überflüssig und außerdem hinterlassen die Todesser kein Schlachtfeld, sondern nur ein paar abgebrannte Zelte.
Zum Schluß noch eine Kleinigkeit die nur die deutsche Fassung betrifft:
Mußte den dieser ganz Austausch an Synchronstimmen sein? Die neue Synchronstimme von Maggie Smith paßt einfach nicht zu ihren Gesichtsausdrücken.
Zusammenfassend kann man also sagen: Eine, eingedenk der Vorlage, durchaus gelungene Verfilmung mit Abstrichen in der B-Wertung, die sie den letzten Stern gekostet hat.
Einen Vergleich zum Vorgänger erspare ich mir lieber, Alfonso Cuaron hat schon genug einstecken müssen, jedoch bleibe ich dabei, daß Chris Columbus bis jetzt der einzige Regisseur war, der die Stimmung der Bücher tatsächlich auf die Leinwand brachte. (und auch er hat schon kräftig gekürtzt - eine Tatsache die vielen Gegnern der ersten Filme immer wieder entfällt, die aber zeigt wie gekonnt er das Kürzen beherrscht...)
Ich freue mich schon auf den fünften Film, bei dem die Vorlage sehr leicht sehr stark gekürzt werden kann - das fünfte Buch hat einfach deutliche Längen, die es dem Drehbuchautor erleichtern werden.
MfG, SethAphopes
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas fehlt, um perfekt zu sein, 7. Juli 2006
Ich hatte mir 'Harry Potter und der Feuerkelch' gekauft, da ich nicht nur ein Fan der Bücher sondern auch der Filme bin. Doch ich muss leider sagen, dass der Film mich nicht zu 100% überzeugt hat.
Zuerst aber die guten Aspekte:
Wie immer wird man in eine Welt voller Action, Spannung und Magie entführt, welche durch seine wunderbare Detailliertheit überzeugt. Da wäre z.B. das Stadion der Quidditch-Weltmeisterschaft, Hogwarts oder das Trimagische Turnier. Die Macher legten großen Wert darauf, dass alles so echt wie möglich aussieht und das ist ihnen auch gelungen. Die erste Trimagische Aufgabe (das Drachengehege) wurde atemberaubend umgesetzt genauso wie die Unterwasserszene und wie vieles mehr.
Genauso wie die Technik und die Spezialeffekte sind auch die Schauspieler gewachsen, denn es sind immerhin schon ca. 4-5 Jahre her, seit der erste Potter-Film veröffentlicht wurde. Wer mir beim ersten sehen sofort aufgefallen ist, ist Emma Watson (Hermine Granger). In ihren Szenen hat sie mit wirklichem Talent brilliert, was aber nicht bedeutet, dass sie die letzten Male schlecht gespielt hat. Ein Highlight von ihr ist mit Sicherheit der Weihnachtsball.
Allerdings gibt es auch schauspielerische Leistungen, besonders von einer Person, von der ich mehr als enttäuscht wurde und diese als absolute Fehlbesetzung empfinde, aber dazu später etwas.
Ein weiterer großer Moment des Films ist der schon gerade erwähnte Weihnachtsball und auch die Vorbereitungen auf diesen (welche nicht im Buch erwähnt wurde, trotzdem ganz lustig war). Die Große Halle wurde in einen wahren Eispalast verwandelt und es wurde eine interessante Band zusammengestellt. Diese passt eigentlich nicht zu Hogwarts und das macht es ja gerade so lustig.
Ebenfalls noch kurz zu erwähnen wären die witzigen Momente, in denen Harry und Ron vergeblich versuchen, eine Partnerin für den Weihnachtsball zu finden. Einfach fantastisch.

Doch nun zu den negativen Aspekte:
Zuerst möchte ich das ansprechen, was viele bestimmt auch gedacht haben: die Art und weise des Kürzens. Sicherlich, und das verstehe ich auch, bietet das Buch mehr Stoff, als das es in 150 Minuten erzählt werden kann. Doch vor allem de Anfang ist ziemlich Bruchstückhaft und holperig. Die Umstände, warum Harry und Hermine bei den Weasleys sind und wohin sie gehen werden erst später geklärt. Auch wird die große Quidditch-Weltmeisterschaft nur kurz angeschnitten und überhaupt ist von dem Spiel nichts zu sehen.
Der Schulalltag von Hogwarts wird bis auf ein paar Szenen fast weggelassen und der streit zwischen Harry und Ron hätte länger und intensiver sein können.
Die Geschichte mit Barty Crouch und seinem Sohn und die Entdeckung von Mad-Eye Moody werden, wie gesagt, zu kurz behandelt.

Doch was mich am meisten stört, ist die Darstellung von Albus Dumbledore. Im Film hat er beim Feuerkelch Harry richtig an geschrieen, im Nebenzimmer fast an die Gurgel gegangen, ihn gewaltsam versucht von dem toten Cedric zu ziehen und dann ist er auch noch brutal mit Mad-Eye Moody umgegangen.
Im Buch, so meine Erinnerung, war dies ganz anders und vor allem nicht so brutal.

Mein Fazit:
Der Film hat durch den traditionellen Wechsel des Regisseurs seinen eigenen Charakter bekommen. Film 1+2 waren mehr auf die Zaubererwelt zugeschnitten und erklärten noch einiges, während Film 3 düster und geheimnisvoll war. Film 4 hingegen ist aktionreicher und sehr spannend. Er ist für Potter-Fans Pflicht und sollte in keiner Sammlung fehlen, doch ist es vorteilhafter, die Bücher vorher gelesen zu haben, um die Zusammenhänge (vor allem am Anfang) zu 100% zu verstehen. Der Film gehört mit Sicherheit zu den besseren der Potter-Verfilmungen, allerdings überzeugt er mich nicht so wie 'Harry Potter und der Gefangene von Azkaban'.

Meine Endbewertung: Der Film ist spannend, unterhaltsam und spektakulär, doch fehlt ihm das gewisse Etwas, um perfekt zu sein.
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Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter und der Feuerkelch von Mike Newell (DVD - 2013)
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