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am 24. Oktober 2007
Natürlich stimmt die Geschichte nicht. Jeder Beethoven-Kenner wird darin viele Ungereimtheiten ,ja Unrichtigkeiten erkennen können. Aber muss sie auch nicht. Es ist KEIN Dokumentarfilm.
Wie manche andere Filme über Beethoven leidet auch dieser daran, dass er nicht konsequent mit der Taubheit Beethovens umgeht und dadurch Brüche schafft.
Aber es ist eben keine Dokumentation, sondern ein Spielfilm.

Ebenso wie das grossartige Buch von Dieter Kühn, Der schwarze Geiger, ist es frei erfundene Kunst, die sich aber dem Menschen Beethoven nähert, seiner misstrauisch misanthropischen Art, sicher aufgrund der Hör-Erkränkung, seiner dadurch bedingten Einsamkeit, seinen Grobheiten gegenüber Frauen aufgrund zahlreicher selbst geschaffener Enttäuschungen im Liebesleben.
Wir bekommen auch hier eine Ahnung, wieviel unglaubliches Gefühl dieser Mann hatte, das in quälte, weil es ein unerfülltes Gefühl war.

Ed Harris vermag sich sehr in eine solche Rolle einzufühlen. Ein eigentlich Liebender, eine Sehnender, der alle eigene Verletzung hinter dem Zaun seiner Grobheiten versteckt. In diesem Film wird der unbedingte künstlerische Anspruch eines Beethoven in eindrucksvollen Scenen deutlich. Auch, wie weit er mit seiner Kunst, gerade seiner späten, der Zeit voraus war, die ihn nicht verstand, nicht verstehen konnte. Diese tiefe Einsamkeit verkörpert Ed Harris intensiv. Er bezeichnet im making of diese Rolle als eine seiner grössten Herausforderungen.

Gegenüber den peinlichen Heroisierungen, die Beethoven in dem ein oder anderen Streifen erfährt, eine durchaus interessante Bereicherung des Beethoven-Bildes,auch wenn es den realen Menschen vielleicht nicht richtig zeichnet, wird die Eigenart des Künstlers Beethoven beschrieben.
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am 22. August 2007
Was in dem Film fiktiv ist oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal, es gibt genug Filme die Beethovens Leben dokumentieren. Was mich beeindruckte waren zum einen die doch sehr passend gewählten Stücke, die immer wieder als Untermalung eingestreut wurden.
Der Film zeigt auch sehr gut wie der,auf Grund seiner Taubheit, verzweifelte Beethoven, sich durch Wut und wilde Kompositionen, die nötige Beruhigung verschaffte. Zumal er zu dieser Zeit auch nicht mehr so ernst genommen wurde.
Um so schöner wird dadurch der grandios inszenierte Teil aus der 9. Sinfonie, bei dem die Musik und die Kameraarbeit geradezu miteinander verschmelzen.
In manchen Bereichen erinnerte mich der Film, atmosphärisch gesehen, ein wenig an "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", nur das es in diesem Film die Kunst des Malens war, die den Zuschauer den gesamten Film begleitete.

Gegen Ende des Films wird der Zuschauer leider nicht mehr so mitgerissen. Der Absturz von Beethoven ist zwar wichtig, dauert aber ein wenig zu lange.

Aber alles in allem hat mich der Film begeistert und war durchaus eine Bereicherung.
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am 14. November 2011
Nachdem mir "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", in dem Johannes Vermeer eine "Muse" angedichtet wurde, bereits sehr gefallen hatte, war ich von "Der Klang der Stille" eher enttäuscht. Möglicherweise ist Beethovens "Muse" Anna Holtz deswegen unglaubwürdig, weil sie völlig frei erfunden ist, während es von dem Mädchen mit dem Perlenohrring immerhin das berühmte Bild gibt. Trotzdem: allzu emanzipiert ist Anna, zu selbstsicher, zu geradeheraus zu einer Zeit, in der Frauen noch immer als minderwertig im Vergleich zu Männern galten und sie noch keinesfalls die vielen Freiheiten von heute hatten, ihre Träume zu verfolgen. Allzu frech, spontan und offen Annas Kritik an Beethoven, ihrem großen Vorbild; gerechtfertigt mag sie sein, aber man hört fast zu deutlich, dass aus ihr eine Frau von heute spricht und keine aus Beethovens Zeit.

Ein wenig absurd wird es gegen Ende, es entwickelt sich fast eine zarte Liebesgeschichte zwischen Anna und dem viel älteren Beethoven. Die Szenen zwischen den beiden sind mit Fingerspitzengefühl inszeniert, trotzdem glaubt man sie nicht, da man als Zuschauer nur allzu gut weiß, dass es Anna nie wirklich gegeben hat. Den Spagat zwischen "Muse" und "echter Frau", die Beethoven bewundert und nacheifert, wenn auch leider vergeblich, gelingt nicht. Anna ist beides und doch keines davon.

Bewundernswert und wirklich beeindruckend ist Ed Harris' Darstellung des alternden, schon fast im Sterben liegenden Beethoven; wunderschön auch die Uraufführung seiner Neunten Symphonie, allein deswegen lohnt es sich trotz allem, sich diesen Film wenigstens einmal anzusehen.
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am 18. September 2007
Die Geschichte hat ihre Charme; eine junge Studentin darf die Musik ihres Idols (Beethoven) kopieren und ihm bei seiner Arbeit helfen, ihn sogar verbessern. Ed Harris verkörpert Beethoven in all seiner Brutalität, Arroganz, und unbändigen Leidenschaft für sein künstlerisches Schaffen in einer Weise, dass man den tauben Beethoven ein Stück besser verstehen kann. Allerdings hapert es bei dem Film an dem Drehbuch; schon allein die Dialoge (im englischen Original) haben rein gar nichts mit der Sprache zu tun, die im frühen 19. Jhdt. gesprochen wurde. Das Resultat verwirrt: die Handlung, zeitgetreuen Kostüme und Sets der 1830'ern stimmen nicht überein mit den gesprochenen Worten des 20. Jhdts. Darüber hinaus finde ich Hollands Regie häufig nicht nachvollziehbar. Besonders der Schluß, der sich nicht auf die Anfangsszenen bezieht um den Kreis zu schließen, den sie ja selbst anfangs geöffnet hat, fand ich sehr ärgerlich.
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am 16. Juni 2012
Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne man hier vergeben und wieder abziehen sollte. Eigentlich ist ja in den vorhergehenden Rezensionen alles gesagt. Gut ist dieser Film nicht, man kann ihn aus Interesse (am Film, nicht an Beethoven) gerade so zu Ende schauen. Doch wer die anderen filmischen Machwerke über Beethoven kennt, kann bei diesem hier eigentlich nur positiv überrascht sein. Es ist kein Film über Beethovens Neffe und auch die Bildqualität ist nicht aus den 50ern. Aber das reicht eben nicht für mehr als 2 oder 3 Sterne. Das Drehbuch ist unglaublich verhunzt, obwohl die zahlreichen Biographien nun weiß Gott genug Stoff liefern würden. Die schauspielerische Leistung ist durchwachsen und die Charakterisierung klischeehaft. Der Anspruch, dem schwierigen Charakter eine "menschliche" - vielleicht sogar barmherzigen Anstrich zu geben, verliert sich in Oberflächlichkeit und ist damit ebenfalls gründlich misslungen.

Dennoch: Wer sich gerne einen Film über Beethoven ansehen möchte, sollte lieber diesen hier auswählen, als einen der anderen (dafür 2 Sterne). Wer etwas über Beethoven lernen möchte, sollte aber eine Biograhie lesen (da gibt es inzwischen auch Leichtgängiges mit Unterhaltungsfaktor) oder noch besser: Ein Konzert besuchen und konzentriert zuhören.

Fazit: Nettes Fernsehtheater mit Beethoven. Der offenbar hohe Anspruch, Beethovens Zerrissenheit, gnadenlos tyrannisch, sensibel mitfühlend, eigennützig, aber pflichtbewusst zu vermitteln, wirkt gekünstelt und überfordert die Regie. Die teilweise überzeugenden Auftritte von Ed Harris können das nicht rausreißen, erlauben aber einen dritten Stern.
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am 6. Januar 2008
Es gibt Momente im Film, die sehr ergreifend sind. Besonders diese, die, des Meisters Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Leid und Kummer zeigen.
Als große Beethovens Verehrerin bin ich jedoch enttäuscht und auch empört.
Über Ludwig van Beethoven ist ausreichend Material überliefert worden sodass es, meine Meinung nach, keine fiktive Personen bedarf um sein Leben zu zeigen. Warum diese Anna Holz? Noch ein Märchen mehr!?
Ich kann mir vorstellen, dass der emotionale Charakter des Maestro, ihn of
grob, gemein und verletzed erscheinen ließ.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er seinen nackten Hintern zeigen würde.
Ich finde es geschmacklos und häßlich den Komponisten so zu zeigen, zumal er sich nicht mehr wehren kann.
Es ist ebenfalls überliefert worden, dass er seine "Neunte" nicht dirigiert hatte auch nicht mit fremde Hilfe!
Warum diese Unstimmigkeiten?
Jemand der über Beethoven nicht das mindeste oder geringste weiß, soll diesen Film besser nicht sehen.
Ich glaube, dass jeder der den grossen Komponisten ehrt und seine Musik bewundert diesen Film schnell vergessen soll. Ich hoffe es.
Die schauspielerische Leistung von Herr Harris ist allerdings erwähnens wert. Schade, dass seine fähigkeiten nicht besser eingesetzt worden sind.
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am 25. Oktober 2015
Ein beeindruckender Film, der einem Beethovens Musik, trotz offensichtlich sehr freier Interpretation seiner letzten Jahre, noch näher bringt. Die Schauspieler überzeugen durchweg und man bekommt sogar noch einen kleinen Einblick in die damalige Zeit. Ein wirklich schöner Film, dem die musikalische Untermalung vieler Szenen mit Beethovens Musik ausgesprochen gut steht. Sehr emotional und durchaus zu empfehlen.
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am 20. Oktober 2015
Was macht den genialen Musiker aus? Diese Frage wird beantwortet mit der Verbindung zur Seele und zum Göttlichen darin. Ein toller Film, der Beethovens Charakter anschaulich zeigt. Die Aufnahmetechnik, die zu düsteren Lichteffekten führt, ist genauso genial wie das Drehbuch, das die beiden Hauptpersonen über die Musik vereint. Sehr empfehlenswert.
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am 12. Juni 2015
Dieser Film hat mich besonders als Musiker sehr tief bewegt!
Ob es wirklich so war steht in den Sternen, aber ich denke jeder kann seine eigene Weisheit aus diesem Film für sich herausziehen!
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am 28. September 2008
Dieser Film ist zutiefst beeindruckend, wenngleich Einiges aus Beethovens Leben hier nicht authentisch sein kann, nicht nur die fiktive, von Diane Krueger hervorragend gespielte, Kopistin und angehende Komponistin Anna.
Daß es A.Holland nicht um historische Authentizität geht, erweist der flüssige Dialogcharakter zwischen Beethoven und Anna, der so natürlich aufgrund B.s Taubheit unmöglich gewesen wäre. Das verwirrt anfangs ein wenig; bald erweist es sich aber, daß es beim Konzept des Films viel mehr um innere Vorgänge eines radikal orientierten Künstlers wie Beethoven geht, welche durch Anna symbolisch nach außen gespiegelt werden (Anna erscheint somit wie die oft versteckte empfindsame weibliche Seite Beethovens). Besonders tief berühren Szenen, in denen die Musik direkt aus der Handlung erwächst und wunderbar beschrieben wird, wie etwa der "Dankgesang eines Genesenden" und die ausführliche Verfilmung der UA von Beethovens IX. Symphonie (die er in Wirklichkeit natürlich nicht mehr dirigieren konnte). Entscheidend bleibt, daß Holland auf äußerst eindrückliche Weise darstellt, welch geniale "Sprache" die Musik ist und wie sie Menschen transformieren kann! Einen nackten Hintern kann man dafür durchaus in Kauf nehmen...
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