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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Getriebener
Natürlich stimmt die Geschichte nicht. Jeder Beethoven-Kenner wird darin viele Ungereimtheiten ,ja Unrichtigkeiten erkennen können. Aber muss sie auch nicht. Es ist KEIN Dokumentarfilm.
Wie manche andere Filme über Beethoven leidet auch dieser daran, dass er nicht konsequent mit der Taubheit Beethovens umgeht und dadurch Brüche schafft.
Aber...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2007 von Sagittarius

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allzu frei interpretiert (Vorsicht Spoiler)
Nachdem mir "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", in dem Johannes Vermeer eine "Muse" angedichtet wurde, bereits sehr gefallen hatte, war ich von "Der Klang der Stille" eher enttäuscht. Möglicherweise ist Beethovens "Muse" Anna Holtz deswegen unglaubwürdig, weil sie völlig frei erfunden ist, während es von dem Mädchen mit dem...
Veröffentlicht am 14. November 2011 von Skywalker


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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Getriebener, 24. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Natürlich stimmt die Geschichte nicht. Jeder Beethoven-Kenner wird darin viele Ungereimtheiten ,ja Unrichtigkeiten erkennen können. Aber muss sie auch nicht. Es ist KEIN Dokumentarfilm.
Wie manche andere Filme über Beethoven leidet auch dieser daran, dass er nicht konsequent mit der Taubheit Beethovens umgeht und dadurch Brüche schafft.
Aber es ist eben keine Dokumentation, sondern ein Spielfilm.

Ebenso wie das grossartige Buch von Dieter Kühn, Der schwarze Geiger, ist es frei erfundene Kunst, die sich aber dem Menschen Beethoven nähert, seiner misstrauisch misanthropischen Art, sicher aufgrund der Hör-Erkränkung, seiner dadurch bedingten Einsamkeit, seinen Grobheiten gegenüber Frauen aufgrund zahlreicher selbst geschaffener Enttäuschungen im Liebesleben.
Wir bekommen auch hier eine Ahnung, wieviel unglaubliches Gefühl dieser Mann hatte, das in quälte, weil es ein unerfülltes Gefühl war.

Ed Harris vermag sich sehr in eine solche Rolle einzufühlen. Ein eigentlich Liebender, eine Sehnender, der alle eigene Verletzung hinter dem Zaun seiner Grobheiten versteckt. In diesem Film wird der unbedingte künstlerische Anspruch eines Beethoven in eindrucksvollen Scenen deutlich. Auch, wie weit er mit seiner Kunst, gerade seiner späten, der Zeit voraus war, die ihn nicht verstand, nicht verstehen konnte. Diese tiefe Einsamkeit verkörpert Ed Harris intensiv. Er bezeichnet im making of diese Rolle als eine seiner grössten Herausforderungen.

Gegenüber den peinlichen Heroisierungen, die Beethoven in dem ein oder anderen Streifen erfährt, eine durchaus interessante Bereicherung des Beethoven-Bildes,auch wenn es den realen Menschen vielleicht nicht richtig zeichnet, wird die Eigenart des Künstlers Beethoven beschrieben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allzu frei interpretiert (Vorsicht Spoiler), 14. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Nachdem mir "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", in dem Johannes Vermeer eine "Muse" angedichtet wurde, bereits sehr gefallen hatte, war ich von "Der Klang der Stille" eher enttäuscht. Möglicherweise ist Beethovens "Muse" Anna Holtz deswegen unglaubwürdig, weil sie völlig frei erfunden ist, während es von dem Mädchen mit dem Perlenohrring immerhin das berühmte Bild gibt. Trotzdem: allzu emanzipiert ist Anna, zu selbstsicher, zu geradeheraus zu einer Zeit, in der Frauen noch immer als minderwertig im Vergleich zu Männern galten und sie noch keinesfalls die vielen Freiheiten von heute hatten, ihre Träume zu verfolgen. Allzu frech, spontan und offen Annas Kritik an Beethoven, ihrem großen Vorbild; gerechtfertigt mag sie sein, aber man hört fast zu deutlich, dass aus ihr eine Frau von heute spricht und keine aus Beethovens Zeit.

Ein wenig absurd wird es gegen Ende, es entwickelt sich fast eine zarte Liebesgeschichte zwischen Anna und dem viel älteren Beethoven. Die Szenen zwischen den beiden sind mit Fingerspitzengefühl inszeniert, trotzdem glaubt man sie nicht, da man als Zuschauer nur allzu gut weiß, dass es Anna nie wirklich gegeben hat. Den Spagat zwischen "Muse" und "echter Frau", die Beethoven bewundert und nacheifert, wenn auch leider vergeblich, gelingt nicht. Anna ist beides und doch keines davon.

Bewundernswert und wirklich beeindruckend ist Ed Harris' Darstellung des alternden, schon fast im Sterben liegenden Beethoven; wunderschön auch die Uraufführung seiner Neunten Symphonie, allein deswegen lohnt es sich trotz allem, sich diesen Film wenigstens einmal anzusehen.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ode an Beethovens Werk, 22. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Was in dem Film fiktiv ist oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal, es gibt genug Filme die Beethovens Leben dokumentieren. Was mich beeindruckte waren zum einen die doch sehr passend gewählten Stücke, die immer wieder als Untermalung eingestreut wurden.
Der Film zeigt auch sehr gut wie der,auf Grund seiner Taubheit, verzweifelte Beethoven, sich durch Wut und wilde Kompositionen, die nötige Beruhigung verschaffte. Zumal er zu dieser Zeit auch nicht mehr so ernst genommen wurde.
Um so schöner wird dadurch der grandios inszenierte Teil aus der 9. Sinfonie, bei dem die Musik und die Kameraarbeit geradezu miteinander verschmelzen.
In manchen Bereichen erinnerte mich der Film, atmosphärisch gesehen, ein wenig an "Das Mädchen mit dem Perlenohrring", nur das es in diesem Film die Kunst des Malens war, die den Zuschauer den gesamten Film begleitete.

Gegen Ende des Films wird der Zuschauer leider nicht mehr so mitgerissen. Der Absturz von Beethoven ist zwar wichtig, dauert aber ein wenig zu lange.

Aber alles in allem hat mich der Film begeistert und war durchaus eine Bereicherung.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine gelungene Verkörperung Beethovens Leidenschaft, 18. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Die Geschichte hat ihre Charme; eine junge Studentin darf die Musik ihres Idols (Beethoven) kopieren und ihm bei seiner Arbeit helfen, ihn sogar verbessern. Ed Harris verkörpert Beethoven in all seiner Brutalität, Arroganz, und unbändigen Leidenschaft für sein künstlerisches Schaffen in einer Weise, dass man den tauben Beethoven ein Stück besser verstehen kann. Allerdings hapert es bei dem Film an dem Drehbuch; schon allein die Dialoge (im englischen Original) haben rein gar nichts mit der Sprache zu tun, die im frühen 19. Jhdt. gesprochen wurde. Das Resultat verwirrt: die Handlung, zeitgetreuen Kostüme und Sets der 1830'ern stimmen nicht überein mit den gesprochenen Worten des 20. Jhdts. Darüber hinaus finde ich Hollands Regie häufig nicht nachvollziehbar. Besonders der Schluß, der sich nicht auf die Anfangsszenen bezieht um den Kreis zu schließen, den sie ja selbst anfangs geöffnet hat, fand ich sehr ärgerlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Musik gut - Story schlecht, 11. Mai 2013
Von 
Bernard (Begnins, Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Gute Musikauswahl. Sehr gute Schauspieler, aber schlechte, langweilige, verzerrte und an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Ebenfalls für Kinder gut geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich empfehlenswert, 16. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne man hier vergeben und wieder abziehen sollte. Eigentlich ist ja in den vorhergehenden Rezensionen alles gesagt. Gut ist dieser Film nicht, man kann ihn aus Interesse (am Film, nicht an Beethoven) gerade so zu Ende schauen. Doch wer die anderen filmischen Machwerke über Beethoven kennt, kann bei diesem hier eigentlich nur positiv überrascht sein. Es ist kein Film über Beethovens Neffe und auch die Bildqualität ist nicht aus den 50ern. Aber das reicht eben nicht für mehr als 2 oder 3 Sterne. Das Drehbuch ist unglaublich verhunzt, obwohl die zahlreichen Biographien nun weiß Gott genug Stoff liefern würden. Die schauspielerische Leistung ist durchwachsen und die Charakterisierung klischeehaft. Der Anspruch, dem schwierigen Charakter eine "menschliche" - vielleicht sogar barmherzigen Anstrich zu geben, verliert sich in Oberflächlichkeit und ist damit ebenfalls gründlich misslungen.

Dennoch: Wer sich gerne einen Film über Beethoven ansehen möchte, sollte lieber diesen hier auswählen, als einen der anderen (dafür 2 Sterne). Wer etwas über Beethoven lernen möchte, sollte aber eine Biograhie lesen (da gibt es inzwischen auch Leichtgängiges mit Unterhaltungsfaktor) oder noch besser: Ein Konzert besuchen und konzentriert zuhören.

Fazit: Nettes Fernsehtheater mit Beethoven. Der offenbar hohe Anspruch, Beethovens Zerrissenheit, gnadenlos tyrannisch, sensibel mitfühlend, eigennützig, aber pflichtbewusst zu vermitteln, wirkt gekünstelt und überfordert die Regie. Die teilweise überzeugenden Auftritte von Ed Harris können das nicht rausreißen, erlauben aber einen dritten Stern.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sang- und kraftlos, 17. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
kommt dieses halbautobiographische Kapitel über Beethoven daher. Langweiliges Drehbuch, stümperhafte Schauspieler. Hier wurde irgendetwas zusammengeschustert, was nicht zusammengehört. Man braucht schon sehr viel Geduld und Interesse an der Person Beethovens, um bis zu dem Ende des Films durchzuhalten.
Offensichtlich gibt Beethovens Leben nicht soviel her wie seine geniale Musik.
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23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschung, 6. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Es gibt Momente im Film, die sehr ergreifend sind. Besonders diese, die, des Meisters Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Leid und Kummer zeigen.
Als große Beethovens Verehrerin bin ich jedoch enttäuscht und auch empört.
Über Ludwig van Beethoven ist ausreichend Material überliefert worden sodass es, meine Meinung nach, keine fiktive Personen bedarf um sein Leben zu zeigen. Warum diese Anna Holz? Noch ein Märchen mehr!?
Ich kann mir vorstellen, dass der emotionale Charakter des Maestro, ihn of
grob, gemein und verletzed erscheinen ließ.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er seinen nackten Hintern zeigen würde.
Ich finde es geschmacklos und häßlich den Komponisten so zu zeigen, zumal er sich nicht mehr wehren kann.
Es ist ebenfalls überliefert worden, dass er seine "Neunte" nicht dirigiert hatte auch nicht mit fremde Hilfe!
Warum diese Unstimmigkeiten?
Jemand der über Beethoven nicht das mindeste oder geringste weiß, soll diesen Film besser nicht sehen.
Ich glaube, dass jeder der den grossen Komponisten ehrt und seine Musik bewundert diesen Film schnell vergessen soll. Ich hoffe es.
Die schauspielerische Leistung von Herr Harris ist allerdings erwähnens wert. Schade, dass seine fähigkeiten nicht besser eingesetzt worden sind.
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4.0 von 5 Sternen Passt, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Warum muss ich hier eine Mindestanzahl an Wörtern rein schreiben..? Man verliert den Spass, Rezensionen zu schreiben, wenn man eine Mindestzahl an Wörtern einfügen muss. Es genügt doch, wenn ich sage, dass es mir gefällt oder nicht?
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5.0 von 5 Sternen Klang der Stille, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klang der Stille (DVD)
Ein wunderbarer Film mit großartigen Darstellern und gewaltiger Musik. Habe ihn in der ersten Woche nach Erhalt jeden Tag gesehen.
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Klang der Stille
Klang der Stille von Agnieszka Holland (DVD - 2007)
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