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5.0 von 5 Sternen Warum wird der Film so zerfetzt?
Ich mag hier garnicht so sehr auf Einzelheiten des Filmes eingehen denn die sollte man ja inzwischen kennen. Mir geht es um ein anderes Anliegen. Auf vielen Seiten liest man von Fans, Kinogängern wie auch von Zeitschriften wie schlecht dieser Film doch ist. Und wie gut doch der erste Teil ist. Ich habe das Gefühl das eigentlich kaum ein Mensch verstanden hat was...
Vor 13 Monaten von OvO veröffentlicht

versus
132 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sechs Personen suchen einen Autor
Manchmal fragt man sich wirklich, was in so einem Produzenten- oder Regisseurs-Gehirn vor sich geht. Da legen Bruckheimer, Verbinski & Co. mit "Fluch der Karibik" einen furiosen Unterhaltungsfilm hin - mit einer witzigen, temporeichen Handlung, tollen Schauspielern und dem schillerndsten Filmcharakter des Jahrzehnts (Jack Sparrow) - und demolieren anschließend ihren...
Veröffentlicht am 19. April 2008 von Marinus Ladegast


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum wird der Film so zerfetzt?, 20. April 2014
Ich mag hier garnicht so sehr auf Einzelheiten des Filmes eingehen denn die sollte man ja inzwischen kennen. Mir geht es um ein anderes Anliegen. Auf vielen Seiten liest man von Fans, Kinogängern wie auch von Zeitschriften wie schlecht dieser Film doch ist. Und wie gut doch der erste Teil ist. Ich habe das Gefühl das eigentlich kaum ein Mensch verstanden hat was FdK ist oder worum es überhaupt geht.

Fluch der Karibik ist kein Klischeefilm der Piratenfans bedienen soll und er ist auch kein Comedyfilm der ein 0815 Publikum bedienen soll. Obgleich er mit diesen Stilmitteln spielt. Das ist allerdings nur die anfängliche Verkleidung des Films. Daher ist es auch nicht verwunderlich das die Reihe mehr und mehr in eine ernstere Richtung abdriftet je mehr sie sich entkleidet.

FdK ist in erster Linie ein Fantasydrama welches bei der Inszenierung wirklich seines Gleichen sucht. Das Grundthema der Geschichten ist immer "ewiges Leben" oder besser ausgedrückt "ewiges Sein" und deren Folgen. Dieses Thema wird in verschiedenster Weise in jedem Film interpretiert und daraus ergeben sich für jeden Charakter individuelle Handlungstränge die mit den Anderen verflochten sind. Und das auf eine Weise die einfach genial ist. Man erzählt hier einfach eine durch und durch epische Geschichte die vermutlich nicht unbedingt was für den 0815 Kinogänger ist da sie zu komplex oder zu düster ist. Das kann ich auch nachvollziehen. Aber welcher Kritik sich der Film teilweise aussetzen muss wird dem künstlerischen Anspruch einfach nicht gerecht. Man bekommt schnell den Eindruck das der Großteil den Film lediglich auf seine Oberflächlichkeiten herunterbricht und man sich garnicht damit beschäftigen will.

Das hier ist keine Mainstream Unterhaltung sondern Emotion, Dramatik, Tod, Trauer und Düsternis. Und natürlich ist auch Witz, Spaß und Action dabei aber das ist nicht das was die Filme darstellen wollen. Zumindest nich Teil 1 bis 3.

FdK ist einfach ganz großes Kino. Genau wie ein Herr der Ringe, Star Wars oder Matrix. Ein Film der von seinen Charakteren, emotionalen Handung, seiner Athmosphäre und seiner Musik lebt.

In Teil 4 hat Disney leider zu sehr auf die Kritiken gehört und es mit dem Humor einfach so dermaßen übertrieben das es nicht mehr lustig ist. Darunter hat die Handlung maßgeblich gelitten. Obwohl es mit Angelica und Blackbeard gute Ansätze gab die man hätte weiterverfolgen könnnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hoffnungslos überladen, wie jeder dritte Teil, 26. Mai 2012
Mit Fluch der Karibik 3 ist es so wie mit fast jedem dritten Teil einer Trilogie. Er ist hoffnungslos überladen und bombardiert uns mit einem (zugegebenermaßen wahnsinnigen) Effektgewitter. Matrix 3 hat es uns gelehrt, bei Herr der Ringe 3 war's auch nicht anders und Transformers 3... na gut, der unterscheidet sich nur geringfügig von den beiden Vorgängern.

Teilweise weiß man in diesem Film gar nicht mehr wirklich, um was es eigentlich noch geht. Jeder will irgendwas, das der andere zwar auch nicht hat, aber egal. Kurzes Beispiel. Davy Jones WILL die Truhe. Die East India Trading Company HAT die Truhe und will Jack Sparrows Kompass. Will, Elisabeth und Barbossa wollen Jack Sparrow. Die Welt von Davy Jones hat Jack Sparrow. Jack Sparrow hat den Kompass und will... ja eigentlich gar nichts... ach doch, die Pearl. Oh, und Barbossa will die natürlich auch. Aber Barbossa will auch Krieg. Elisabeth ist jetzt Piratenchefin und will auch Krieg. Und sie will... Will. Will dagegen will seinen Vater von der Dutchman holen. Zwischendurch will Jack Davy Jones Herz. Und Sao Feng will Calypso. Ich glaub, das war es soweit. So geht das die ganze Zeit und man verliert wirklich schnell den Überblick. Hat das im zweiten Teil schon leicht angefangen, erlebt es hier seinen Höhepunkt.

Der Film fängt überraschend brutal und düster an, gleich zu Anfang gibts eine ganze Reihe Hinrichtungen. Mir persönlich hat diese dunkle Stimmung sehr gefallen, sie reiht sich gleich ans Ende vom zweiten Teil ein.

Von der Action her lässt FDK 3 keine Wünsche offen. Besonders der Endkampf im Strudel zwischen der Dutchman und der Pearl ist sehr gut gelungen. Ein bisschen enttäuscht war ich darüber, dass der Krake (oder war es Kraken? Im Original Skandinavischen?) nicht mehr da war, zumal es im zweiten Teil um den so einen Aufriss gegeben hat. Das hätte man bestimmt beim Finalkampf gut benutzen können. Aber gut, der war eh schon überladen.

Es wird natürlich wieder viel dumm herumgeredet, das wohl eine gewisse Tiefe hervorbringen soll. Dennoch macht der Film Spaß und ist eben ein typischer Höhepunkt einer ganz ordentlichen Trilogie. Der vierte Teil hält sich da übrigens wieder etwas zurück.

Dass Chow Yun Fat hier mitgemacht hat, ist mir bis heute schleierhaft. Man hätte vielleicht erwartet, dass einem jetzt noch ein bisschen asiatische Kampfkunst geboten wird, aber eigentlich ist er nur da, und das nicht mal besonders lange. Seine Fingernägel sind natürlich der Hit, das kann man nicht anders sagen.

FDK3 ist etwas zu übertrieben, zu überladen und zu unübersichtlich. Mich persönlich stört das nicht und deswegen ziehe ich nur einen Punkt ab. Popcornkinofans werden ihre wahre Freude haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Piratenabenteuer, 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im dritten Teil der Seeräubermär aus der Schmiede des Erfolgsproduzenten Jerry Bruckheimer erwartet den Zuschauer ein erneutes Spektakel rund um Piraten-Stilikone Captain Jack Sparrow. Der Plot des Films lässt sich nur schwer in wenigen Worten zusammenfassen, da die Allianzen zwischen den einzelnen Figuren im Minutentakt wechseln, wodurch die Handlung des Films ziemlich undurchschaubar wird. Auch wenn dieses kontinuierliche Wechselspiel die Hirnwindungen des Zuschauers zeitweise so sehr verknotet, dass man schnell den Überblick über das Geschehen verliert, verdeutlicht dies doch die Tatsache, dass sich in der Welt der Freibeuter jeder selbst der nächste ist und fernab jeglicher Abmachungen vordringlich seine eigenen Ziele verfolgt Ausgestattet mit einem phänomenalen Productionvalue und unterstützt von der gewohnt mitreißenden Filmmusik, fackelt auch dieses Piratenabenteuer wieder ein sensationelles Actionfeuerwerk vor traumhaften Kulissen ab. Kurzweilige Unterhaltung garantiert.
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2.0 von 5 Sternen Sechs Personen suchen einen Autor, 19. April 2008
Manchmal fragt man sich wirklich, was in so einem Produzenten- oder Regisseurs-Gehirn vor sich geht. Da legen Bruckheimer, Verbinski & Co. mit "Fluch der Karibik" einen furiosen Unterhaltungsfilm hin - mit einer witzigen, temporeichen Handlung, tollen Schauspielern und dem schillerndsten Filmcharakter des Jahrzehnts (Jack Sparrow) - und demolieren anschließend ihren mühsam aufgebauten Ruf durch zwei völlig chaotische und letztlich missratene und überflüssige Fortsetzungen.

"Si tacuisses, philosophus manisses" ("Hättest du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben.") - schon der Spätrömer Boethius wusste vor über 1500 Jahren, dass man, wenn man alles Mitteilenswerte gesagt hat, besser seinen Schnabel halten sollte. Nur zu gerne würde man manchen Hollywood-Verantwortlichen zum Nachsitzen in die Lateinschule schicken, auf dass sie über solcherlei Lebensweisheiten grübeln mögen.

Bei "Fluch der Karibik 3" kann man geradezu lehrbuchhaft sehen, weshalb Fortsetzungsteile so oft in die Hose gehen, obwohl der Stoff meiner Meinung nach noch genügend Raum für neue Geschichten geboten hätte. Das geht erst mal damit los, dass man mit den bewährten Hauptdarstellern langfristige Verträge abschließt und damit die Drehbuchautoren unter Zeitdruck setzt. Das ist ungefähr so: Johnny Depp, Keira Knightley, Orlando Bloom, Geoffrey Rush, Billy Nighy und Tom Hollander stehen am Freitag Abend vor meiner Wohnung und wollen eine Party feiern. Ich habe das völlig verschwitzt und gar nichts vorbereitet. Jetzt sitzen die sechs in meinem Wohnzimmer und knabbern Erdnüsse, während ich im Bademantel in der Küche panisch herumtelefoniere, um noch auf die Schnelle was organisiert zu bekommen. "Sechs Personen suchen einen Autor", hätte Luigi Pirandello dazu wahrscheinlich gesagt.

Da hat man nun also ein paar Figuren rumstehen, von denen man nicht so recht weiß, was man mit ihnen anfangen soll. Und genau das merkt man dem Film in jeder Minute an. Es gibt schon witzige Szenen und orginelle Einfälle, aber es ist alles mit der heißen Nadel gestrickt. Das Problem ist nicht die verwirrende Zahl an Handlungsfäden, sondern, dass es überhaupt keine langfristigen Handlungsfäden gibt. Ich würde mein gesamtes nicht vorhandenes Vermögen darauf verwetten, dass die Autoren bei Drehbeginn selbst noch keinen blassen Schimmer hatten, wie die Geschichte überhaupt ausgehen soll. Alles wirkt so, als wären immer nur gerade genügend Skriptseiten für die nächsten anderthalb Drehtage vorrätig gewesen, und irgendwann hatten die Autoren selbst keinen Plan mehr, welche Figur eigentlich gerade wen hinters Licht führt und warum. Auch die zahlreichen Handlungslöcher sind mir nur auf diese Art erklärlich. Nie und nimmer hätte ein derart unfertiges, chaotisches und unverständliches Skript jemals in Produktion gehen dürfen.

Am schlimmsten wirkt sich die Unfertigkeit darin aus, dass der Film trotz des Titels nicht das Geringste mit der "Karibik" zu tun hat. Der Anfang spielt in Singapur, der zweite Teil in der Unterwelt und der ganze Rest in einem nicht weiter spezifizierten nebulösen Nirgendwo. Die Fantasy-Kulisse ist eine Maske, mit der die inhaltliche Oberflächlichkeit kaschiert werden soll (was nicht gelingt). Eine der wichtigsten Drehbuchregeln ist die, dass man inhaltlich präzise vorgeht. Dafür hätte man sich zum Beispiel daran erinnern können, dass man um 1700 nicht mal eben so zum Spaß nach Singapur rüberschippern konnte - typischer erzähltechnischer Globalisierungsmüll unserer Zeit. Um dorthin zu gelangen, musste man um Kap Hoorn und anschließend wochenlang durch den Pazifik - was hätte man daraus allein schon für eine tolle Story machen können. Aber dann wäre es natürlich schwer zu vermitteln gewesen, dass ein korrupter britischer Offizier seine Truppen auf ein paar Schiffe verfrachtet und seinen Stützpunkt für mehrere Monate sich selbst überlässt, um auf der anderen Seite des Globus seinen Privatgeschäften nachzugehen ... naja, lassen wir das.

Jetzt mag man sagen, bei einem Unterhaltungsfilm käme es auf solche Spitzfindigkeiten nicht an. Im Gegenteil: genau das tut es. Genau weil der Film in diesen Details so unpräzise ist, wirkt er so künstlich, dass man das Interesse verliert. Im Prinzip besteht der Film zu 80% aus CGI-Effekten, zu 20% aus Studioproduktion und zu Null Prozent aus realistisch wirkenden Außenaufnahmen (anders als der erste Teil). Dabei geht die Entwicklung im Kino schon seit längerer Zeit in eine andere Richtung. "Der Herr der Ringe" wirkt nicht nur durch Tolkiens Fantasy, sondern auch durch die reale Schönheit der neuseeländischen Landschaft. Auch die "James Bond"-Macher haben sich vom Computer-Gehunze verabschiedet und ihre Figuren wieder "geerdet". Ist ungefähr so, wie eine elektronische Cyber-Frau anfangs aufregend sein mag, auf Dauer aber nur ein unbefriedigendes Gefühl der Leere zurücklässt, so dass man den Reiz einer realen Frau doch wieder zu schätzen weiß. Deshalb steht zu hoffen, dass sich die Macher von "Fluch der Karibik" für einen zu erwartenden vierten Teil wieder auf ihre Wurzeln im ersten Film besinnen.
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1.0 von 5 Sternen Wohl eher am Ende mit dem Latein, 1. November 2007
Von 
Hemeraner "Hemeraner" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
War der erste Teil noch innovativ und witzig und brachte dem alten Piratengenre mit dem tuckigen Jack Sparrow alias Johnny Depp noch ein Quotenhoch, war im zweiten Teil schnell die Luft raus und so erschien es nicht verwunderlich, dass Teil 3, der unmittelbar an Teil 2 gedreht worden ist zum Einschlafen animiert, denn der verworrene Kappes, der einem hier vorgesetzt wird, dient lediglich dazu, Millionen abzustauben und die Story in die Länge zu ziehen.

Beim 3stündigen Millionen-Spektakel werden die an sich schon übertriebenen Actionszenen und Spezialeffekte noch übertriebener und zwar so, dass man auf jeden Fall sieht, dass die Darsteller vor einem Green Screen herumhampeln und der Rest aus dem Rechner stammt. Unglaubwürdige Handlungen der Charakteren und die ständige Hin- und Herhampelei von Elizabeth (Keira Knightly "King Arthur") zwischen den drei männlichen Darstellern nervt tierisch. Als wenn es nicht schon einschläfernd und albern genug wäre, heiratet Elizabeth ihren Traumprinzen - wer das jetzt ist, wird nicht verraten - innerhalb eines halsbrecherischen Kampfes. Dass nicht gleich Kaffee und Kuchen bei einer Unterhaltung ausgeteilt wird während herumgemetzelt wird hätte mich bei dem Mist jetzt auch nicht unbedingt verwundert...

Am Ende des Zweiten Teils ist Captain Jack Sparrow im Reiche der Toten verblieben. Will Turner (Orlando Bloom) und seine Angebetete Elizabeth Swann (Keira Knightley) wollen ihn - aus unterschiedlichen Motiven da wieder rausholen. Das können sie natürlich nicht allein, daher haben sie sich in dem für tot geglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush) einen Verbündeteten erwählt.

Es stellt sich heraus, dass der gute Jack einer der neun Piratenherrscher ist, die demnächst gegen Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) kämpfen müssen. Dieser hat sich sogar Davy Jones (Bill Nighy) untertan gemacht, da er im Besitz des Herzens von Jones ist.

In Singapur wollen Will, Elizabeth und Barbossa ein Schiff und eine Crew anheuern. Der berüchtigte Pirat Sao Feng (Chow Yun-Fat) soll ihnen dabei helfen.

Konnte man dem Film bis dato noch folgen, ist dem Drehbuchautor danach wohl der Faden gerissen und wollte an einem anderen Film weiterschreiben. Denn danach gerät der Film zum Kuddelmuddel und sogar Jacks Papa darf auftreten. Selbst wenn man es nicht sagen würde, würde es man am Auftreten und Aussehen des Piraten sofort erkennen.

Sieht man mal von dem "Handlungs"desaster und dem unbefriedigenden Ende ab, der nach einem 4. Teil schreit, hat man sich wieder um einige exklusive Specials bemüht. Der Film ist aber allenfalls nur etwas für wirklich hartgesottene Depp- und Pirates-Fans... Alle anderen sollten einen Bogen darum machen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3 plus 1 Sterne, 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (Fluch der Karibik 3) - Special Edition (2 DVDs) (DVD)
Das derzeitige Hollywood-Blockbusterkino leidet an mehreren Unsitten. Da wäre zum einen die totale Überfrachtung der Filme mit CGI-Effekten, die per purer optischer Überrumpelung Schwächen in Plot und Charakterzeichnung überdecken sollen. "Logiklöcher? Ach wurscht, Hauptsache es rumst ordentlich und TV MOVIE & Co hauen bestimmt wieder eine Spitzenbewertung raus... *proll*"

Doch dies ist nur der Anfang der Problemkette. Genau so ärgerlich ist der Umstand, dass heutzutage ein einmal erfolgreicher Film gemolken wird, bis es quietscht. Auf die Parallelen zwischen der "Pirates Of The Caribbean" und der MATRIX-Trilogie wurde schon oft hingewiesen. Ein prima - das jeweilige Genre neu belebender - Erfolgsfilm, in der Handlung völlig abgeschlossen und somit nicht fortsetzungswürdig, wird künstlich zum Auftakt einer ganzen Filmreihe aufgebläht, wobei die Nachfolger an der Qualität des Erstlings regelmäßig mit größter Boshaftigkeit scheitern.

Dies alles ist in den von Hollywoods Krawall-Produzenten Jerry Bruckheimer verantworteten Piratenfilmen nicht anders. Der erste reanimierte völlig unerwartet ein seit vielen Jahren mausetotes Filmthema und Johnny Depp kreierte mit dem tuntigen Captain Jack Sparrow eine wahre Kultfigur und katapultierte sich endgültig in seine Sonderposition, die ihn geradezu schlafwandlerisch sicher zwischen Low Budget- und Megaproduktionen hin- und herwandern lässt.

Nun also zum Abschluß "Am Ende der Welt". Parallel zum zweiten Teil geplant und gedreht, kann er zumindestens den völlig mißglückten Vorgänger durch sein zwar komplett sinnbefreites, aber dennoch wahnwitzig choreographiertes Finale etwas übertreffen. Zudem liegt mir das doch um sehr viel düstere Setting etwas mehr und der mich bei "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" so sehr abstoßende Ekelfaktor wurde hier sichtlich reduziert. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, das der Trilogieabschluß geradezu quälende Längen aufweist, Hongkongs Action-Superstar Chow Yun-Fat in seiner Rolle als Captain Sao Feng geradezu verheizt wird und auch Johnny Depp drehbuchverursacht absolut blass bleibt. Das dem Abspann folgende alberne Ende darf man wohl eher als Rückversicherung verstehen, um keinen vierten Teil drehen zu müssen, analog dem unnötigen Epilog, den Joanne K. Rowling ihrem letzten Harry Potter-Band verpasste. Zumindestens darf man sich freuen, endlich den immer als unsichtbares Vorbild für die Figur des Jack Sparrow genannten Rolling Stones-Gitarrengniedler Keith Richards als knurrigen Piratenpapa zu erleben.

Somit alles in allem ein durchschnittlicher Film, der für die Mittelwertung prädestiniert wäre. Allerdings muß ich der mit Bonusmaterial sehr ordentlich ausgesattete Special Edition einen Extrapunkt spendieren, denn ein ordentliches Preis-Leistungsverhältnis sollte doch schon honoriert werden, zumal auch die Bild- und Tonqualitäten in Ordnung gehen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der ersten Trilogie, 17. Dezember 2010
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Fand ich den 2. Teil phasenweise etwas enttäuschend, paßt, finde ich, bei Teil 3 von Anfang an alles wieder zusammen. Unterschied zu den ersten Teilen ist, dass Teil 3 hier da weitaus düsterer daher kommt und auch surreale Momente hat. Der Humor tritt insgesamt ein wenig in den Hintergrund, obwohl es jedoch auch richtig lustige Momente gibt, wenn Elisabeth in einer Szene z.B. nur ein Hemd trägt, darunter, aber ein ganzes Waffenarsenal hervor zaubert.
Völlig verzichten muss man die ersten 30 Minuten auf Jack Sparrow. Wenn man ihn dann in seiner Zwischenwelt sieht, bekommt der Film hier das erwähnte surreale. Diesen Teil des Films kann man eigentlich nur hassen oder mögen. Ich für meinen Teil finde ihn klasse. Nicht zuletzt, weil es einmalig ist, in einer Sequenz gut ein Dutzend Jack Sparrows auf einmal auf der Leinwand zu sehen. Die ganze Sequenz wirkt so schräg, fast, als hätte hier Johnny Depps Lieblingsregiesseur Tim Burton seine Finger im Spiel gehabt.
Das Erzähltempo des Films ist zwar deutlich langsamer, als noch bei Teil 1, aber sonst ist alles da. Die Spielfreude der Darsteller, schräge Ideen, ein gelungener Soundtrack und wohldosierter Humor, nicht zuletzt durch den Konkurrenzkampf den sich Sparrow und Barbossa anfangs liefern, wer denn nun der Captain der Black Pearl ist. Die Szene, wer das längste (in diesem Fall Fernrohr) hat, ist einfach klasse.
Zudem hat der Film auch einige emotionale Punkte zwischen Will und Elisabeth oder wenn Elisabeth letztmals ihrem Vater begegnet. Das gibt dem Film gleich eine gewisse Tiefe, die die Teile zuvor nicht hatten.
Das die Handlung langsamer abläuft macht insofern Sinn, weil der Film Handlungsfäden von früheren Ereignissen und Lebenswege von Personen vernünftig zuende führt.
Zudem gibt es in dem Film viele wirklich herrliche Szenen vom Treffen der Piraten in Schiffbruchbay, wo Keith Richards von den Rolling Stones DAS Highlight ist. Man beachte, was passiert, wenn Jack nach seiner Mutter fragt. Hier kann man einfach herrlich lachen.
Beeindruckend wird es, wenn man am Horizont auf dem Meer unzählige Schiffsmasten sieht und das EIGENTLICH eine riesiege Schlacht zwischen zwei Flotten verspricht.
Musikalisch super wirds, wenn es zu einem Treffen von Davy Jones, Cutler Beckett und Will Turner auf der einen Seite und Jack, Barbossa und Elisabeth auf der anderen Seite kommt. Die Musik hier erinnert stark an die Musik von Ennio Morricone in "Spiel mir das Lied vom Tod", wenn sich Harmonika und Frank zum Duell gegenüber stehen. Zudem ist die Sequenz hier noch super mit der Kamera eingefangen.
Man merkt dem Film an, dass er sich die ganz großen beeindruckenden Highlights für den Schluss aufgespart hat, denn wenn man nach 110 Minuten endlich erfährt, was Calypso ist, wird es erst beeindruckend groß und die Art, wie sich Jack Sparrows Black Pearl und Davy Jones Flying Dutchman ein Gefecht liefern, ist einfach geniale Action in Punkto Schiff gegen Schiff und Mann gegen Mann.
Auch der Humor wird nochmal genial, wenn man z.b. den Soldaten wieder begegnet, die man vom Anfang von Teil 1 kennt, als Jack in Port Royal ankam oder Will Elisabeth mitten im Schlachtengetümmel einen Heiratsantrag macht und Barbossa zwischen durch nicht nur kämpfen sondern auch noch trauen muss. Doch auch an Dramatik wird mehr als genug geboten.
Und wie Jack hier an einem Tau zwischen den Schiffen rum schwingt, macht ihn ENDGÜLTIG zum coolsten und todesmutigsten Piraten aller Zeiten, denn das dürfte nicht mehr zu toppen sein.
Die gesamte Schlacht zwischen Black Pearl und Flying Dutchman zieht sich gut 20 Minuten hin und wird gekrönt, wie Cutler Becketts Flagschiff zerschossen wird. Also wer Seeschlachten liebt dem wird hier wirklich alles geboten, was man sich nur wünschen kann, auch wenn die 'große' Seeschlacht zweier Flotten, auf die man sich mal eingetstellt hat, ausfällt.
Zwar mag Jack Sparrow DIE zentrale Figur der "Pirates of the carribbean"-Filme sein, aber die ganz großen Szenen gehören hier am Ende Will und Elisabeth.
Doch auch für Jack findet sich eine Szene, die super einen Bogen zum 1. Teil schlägt, wenn man bedenkt, dass alles begann, als er dort in Port Royal "vor Anker" ging. Und es gelingt den 4. Teil (der ja Beginn einer neuen Trilogie sein soll) direkt anzukündigen.
Wer übrigens denkt, mit dem Beginn des Abspanns sei der Film zuende, sollte den Abspann einfach mal vorlaufen lassen, denn nach dem Abspann folgt noch eine ganz kurze Sequenz, die zehn Jahre nach den Ereignissen von Teil 3 spielt.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Acion: Hui, Logik: Pfui, 20. Dezember 2007
Um es gleich zu Anfang auf den Punkt zu bringen: "Am Ende der Welt" ist und war sicherlich einer der Blockbuster des Kinosommers 2007. Neben brachialen Monumentalepen wie "300" oder Hightech-Krachern wie "Transformers" wirkt die dritte Runde der Action-und-Klamauk-Reihe aus der Feder von Meisterproduzent Jerry Bruckheimer jedoch leicht antiquiert. Das liegt allerdings nicht am Film selbst, sondern daran, dass jeder, der kein absoluter eingefleischter Fan der Reihe ist, so langsam von Karibik, trotteligen Piraten, und mythischen Erzählungen erstmal genug hat. Aber der Reihe nach.

Als der Trailer endlich veröffentlicht wurde, wurden Aufschreie der Verzückung laut: Die Action sollte demnach noch heftiger und effektreicher als in Teil 2, die Witze noch besser als in Teil 1 sein. Ich persönlich war so begeistert von dem Trailer, dass ich es kaum erwarten konnte, endlich ins Kino zu gehen. Tatsächlich ist es aber so, dass der Trailer den Film - abgesehen von den Effekten, die ihr Versprechen halten - viel besser macht, als er eigentlich ist. Der Film beginnt abrupt und nicht halb so schön wie Teil 2, wo man noch einigen Wert auf behutsame Neuvorstellung der Charaktere legte, und der Zuschauer schon in den ersten Minuten die Handlung begriff. In Teil drei dagegen tappt man erst einmal gute 50 bis 60 Minuten praktisch vollkommen im Dunkeln, was vor allem deshalb so bitter schmeckt, weil man doch nur "endlich wissen will, ob Jack Sparrow noch lebt, oder nicht". Und ja, er tut es, und das wissen wohl die meisten. Die ersten dreißig Minuten (abgesehen vom Intro) spielen sich im Shanghai des 18ten Jahrhunderts ab, und schaffen es dank einiger echter Lacher und ziemlich guter Action zu überzeugen. Danach jedoch wird die Handlung zusehends diffuser, was durch die vielen Ortssprünge zwischen
Will/Elizabeth, die sich mit dem Piraten Lao Feng verbünden, der Flying Dutchman, auf der im gleichen Augenblick ordentlich was am Dampfen ist, weil der verfluchte Seeräuber Davy Jones unter die Kontrolle des öligen Lord Beckett gefallen ist, und dem Ort, an dem sich Jack Sparrow die Zeit vertreibt, indem er eine von vielen Einbildungen seiner selbst wegen einer halben Erdnuss absticht. Aber das alles ist ja noch absolut zu verschmerzen, denn all diese Szenen machen unzweifelhaft Spaß. Sobald Jack allerdings von seiner Crew wiedergefunden wird, durchschauen Zuschauer, die beim Filmsehen nicht denken wollen, fast gar nichts mehr. Es werden unzählige Orte vorgestellt, von denen in den ersten beiden Teilen noch nicht mal die Rede war, und dachte man noch beim Trailer, dass sie alle angesichts der drei Stunden Spiellänge wenigstens genug Tiefe bekommen, wird man enttäuscht. Und auch, wenn das Augenwischerei ist, doch eine riesige Stadt, erbaut aus Schiffwracks, die in der englischen Version "Shipwreck City" heißt, im Deutschen in "Schiffbruch Bay" umzubenennen, grenzt an Dreistigkeit.

Zum Schluss muss man allerdings sagen, dass das Finale zweifelsfrei zu den spektakulärsten, schönsten, und traurigsten gehört, die je ersonnen wurden. Die Kampfsequenzen erreichen hier ein unglaubliches Niveau, und Davy Jones geht wohl in die Geschichte ein, als wahrscheinlich großartigster, und bemitleidenswertestes Bösewicht aller Zeiten.

FAZIT: Wer sich anhand dieser Rezension noch keine Meinung bilden konnte, sollte am besten noch die Rezension "Mit einem Wort - Genial!" von Andreas Daschner weiter unten ansehen. Diese ist wohl die beste hier, auch wenn hier wohl ein echter Fan schrieb, der den Film meiner Meinung nach mit einem Stern zu viel bewertet, und viele der tatsächlichen Schwachpunkte schönredet. Wer also mal nichts zu tun hat, wird mit dem Film unglaublich gut unterhalten - solange man sich nicht allzu sehr auf den Plot konzentriert, denn der hat Lücken so groß wie Segelschiffe.
Von mir gibt's vier Sterne für die fette Action und die Vertiefung der bereits bekannten Charaktere. Aber für's erste: Bitte KEINE Piratenfilme mehr! (Ich freue mich bereits auf die Verfilmung von "Prince of Persia: The Sands of Time" unter Jerry Bruckheimer und Michael Bay)
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stein.... Jetzt werden wir schon von Steinen verfolgt. Das hatten wir noch nie. (Johhny Depp/Jack Sparrow), 14. Juni 2007
"Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt" ist der letzte Teil der einmaligen Piratensause (und einen weiteren sollten sie besser auch nicht drehen) und bildet einen grandiosen Abschluss.

Kurz zur Story: Nachdem Barbossa wieder von den Toten auferstanden ist, machen sich er, Will, Elizabeth, Tia Dalma und der Rest der Crew auf, Jack aus Davy Jones Reich zurück und in die Welt der Lebenden zu holen. Eine Fahrt zum Ende der Welt führt zum gewünschten Ergebnis, doch kaum sind sie zurück, landen sie auch schon in einem Geflecht aus Intrigen und Verrat. Und als ob das nicht schon genug wäre, haben die Piraten nicht nur die Armada der East Indian Traiding Company gegen sich, sondern auch die Flying Dutchman...

Langweilig wird der Film garantiert nie und an Komik hat er auch nicht verloren. Besonders skuriell - Jack Sparrow im Reich von Davy Jones. Selbst während der imposanten und wirklich beeindruckenden Seeschlacht gibt es Anlass zum Schmunzeln.

Johnny, Orlando, Keira & Co. überzeugen auch hier wieder einmal völlig. Was mich am meisten gefreut hat: der Gegensatz Jack (Johnny Depp)-- Barbossa (Geoffrey Rush). Es ist einfach nur toll den beiden dabei zuzusehen, wie sie um die Position als Captain der Pearl wetteifern. Genial ist natürlich auch der Gastauftritt von Keith Richards als Captain Teague, Jacks Vater.

Zwar sind diesmal die Landschaftsaufnahmen etwas zu kurz gekommen, aber das stört nicht. Die musikalische Untermalung von Hans Zimmer ist wieder mal 1A, ich kann den Soundtrack nur jedem ans Herz legen.

So, nun noch zu einer kleinen Kritik. Erstmal ist der Film natürlich wirklich toll und genial, aber irgendwie fand ich Teil 2 ein klein wenig besser. Aber ich glaube, dass lag darn, dass hier die ganze Story erst einmal aufgebaut wurde - zum Beispiel die Geschichte um Will und seinen Vater.

Jedenfalls hat Teil 3 manchmal Längen, jedoch wird man später dafür doppelt und dreifach entschädigt. Und das Ende des Film ist einfach phänomenal, einmalig komisch sind dabei auch die letzten Szenen mit Jack in Tortuga.

Irritierend finde ich jedoch die Story um das Herz von Davy Jones - warum muss denn nun jeder Captain der Dutchman ohne Herz segeln?

Also: diesen Film nicht verpassen. Ich habe bei der "Fluch der Karibik"-Nacht alle drei Filme hintereinander gesehen -- und ich würde es wieder tun.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Da hätte ich noch einige Ideen..., 5. Januar 2008
für einen Piratenfilm", sagte der Drehbuchautor zum Regisseur. Man könnte doch:
-ein paar chinesische Piraten einfügen und mit ihnen kämpfen, um...na irgendwas,
-das Piratenschiff mal umdrehen und alles durch die Gegend fliegen lassen,
-ein Treffen der Piratenkönige arrangieren, zu dem sie bedeutende Münzen mitbringen sollen, die dann aber doch nicht da sind...was wie, warum? -keine Ahnung, aber ist doch lustig
-Elizabeth Swann könnte übrigens Piratenkönigin werden, ja und Will Turner auch, also mal kurz
-der muss auch noch seinen Vater befreien,ach ja und die Stelle von Davy Jones einnehmen-wieso?
-na, weil der arme Davy Jones doch vollkommen verkannt wird, er ist nämlich gar nicht so böse, sondern nur unglücklich verliebt-in wen?
-in Tiadorma-oder wie sie heißt, na, eigentlich heißt sie Calypso und ist die Meeresgöttin, aber nun gefangen in einem Körper
-sie muss oder will sich daraus befreien-von den Piratenkönigen nämlich
-wie? ist doch egal, jedenfalls wird sie wieder die alte
-die Royal Navy ist auch noch da und verhandelt mit den Piraten und weil sie sich nicht einigen können, weswegen auch immer, gibt es einen Endkampf, in dem einer siegt und Will Elizabeth bekommt- was, wie die waren schon zusammen und wollten bereits heiraten, kann mich nicht erinnern...
-jedenfalls bekommen die sich, aber ihre Beziehung wird doch nicht so leicht, weil sie sich nur selten sehen werden, schließlich solls ja nicht kitschig werden...Klar so weit?
Der Regisseur kratzte sich benommen am Kopf. "Und die Gags?"fragte er irritiert. "Die haben wir doch alle schon", beruhigte ihn der Autor."Wir nehmen alle, die schon mal vorkamen. Das fanden die Leute gut und werden sich wieder wegschmeißen. Was einmal klappt, kann doch nicht verkehrt sein."
"Dann mal los", antwortete der Regisseur, nahm noch einen kräftigen Schluck eines stärkenden Getränkes zu sich und setzte seine Crew in ein Piratenschiff, ließ es dreimal auf dem Strudel, der von der Meeresgöttin verursacht wurde, kreisen und versenkte es schließlich auf dem tiefsten Grund des Ozeans. Dort sollte man es möglichst ruhen lassen und nur hervorholen, wenn im Fernsehprogramm wirklich gar nichts mehr kommt.
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