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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spitze [Update 2011]
Nightfall In Middle-Earth,
das 6. Studioalbum von Blind Guardian,
1998, Virgin Records

Viele hassen es, noch viel mehr lieben es, und irgendwie hat jeder ne Meinung. Kurzum: eines der wichtigsten Metal-Alben überhaupt. Ein paar Jahre nach meiner ursprünglichen Rezension ist es Zeit, über die (weitere) Langzeitentwicklung dieser Platte...
Veröffentlicht am 16. März 2005 von Dirk Zielasko

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht das beste von Blind Guardian
Das Album ist schon gut, aber so richtig überwältigend -wie einige hier bewertet haben- fand ich es aber nicht.
Mir hat es zu viel Theatralik, zu viel überzogener Synthesizer und allgemein zu viel "Durcheinander" (find kein besseres Wort) auf dem Alum. Es kommt mir so vor, als ob Blind Guardian kein richtiges Konzept gehabt hätten, was sie...
Vor 11 Monaten von D. Vogl veröffentlicht


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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spitze [Update 2011], 16. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Nightfall In Middle-Earth,
das 6. Studioalbum von Blind Guardian,
1998, Virgin Records

Viele hassen es, noch viel mehr lieben es, und irgendwie hat jeder ne Meinung. Kurzum: eines der wichtigsten Metal-Alben überhaupt. Ein paar Jahre nach meiner ursprünglichen Rezension ist es Zeit, über die (weitere) Langzeitentwicklung dieser Platte zu berichten.
Ich kenne Nightfall in Middle-Earth jetzt seit 13 Jahren und es haut mich nach wie vor bei jedem der ­- zugegeben in den letzten Jahren etwas seltener gewordenen ­- Hördurchläufe weg. Dabei sind es mittlerweile die folgenden Aspekte, die das Album auszeichnen:
1. Stimmung. So geil die Atmosphäre dieser 22 Tracks immer schon war, nach eingehender Lektüre von Tolkiens Literaturvorlage kann ich nur sagen: Unglaublich, wie passend Olbrich und Kürsch das Silmarillion in Musik übertragen. Beispiel gefällig? Beim Instrumentalpart von Time Stands Still hat sich vor meinem geistigen Auge eine feste Bilderfolge von König Fingolfins epischem Duell mit Melkor herausgebildet. Beeindruckend sind auch die bewusst kryptisch gehaltenen Texte, die Nightfall bei aller Nähe zum Buch dennoch eine gewisse Eigenständigkeit geben.
2. Der Gitarrensound. Früher habe ich diesen Punkt einfach unter die großartige Produktion von Rasmussen und Bauerfeind (keine Ahnung, wer da federführend war) subsumiert, doch ich finde, er bedarf einer herausgehobenen Stellung. Hier werden tatsächlich elektrische Gitarren bedient, aber anscheinend hat André Olbrich so lange an den Reglern rumgedreht, bis sein Instrument vorurteilsfrei in ein mittelalterliches Troubadour-Ensemble gepasst hätte, falls es so etwas überhaupt gab. Seine omnipräsenten Leads und Melodien prägten schon eine ganze Zeit lang die Musik Blind Guardians, doch auf diesem Album hat er den perfekten Sound für das Genre gefunden. Niemals zuvor und niemals wieder (besonders nicht auf dem Wah-Fest A Night at the Opera) klangen die Gitarren so gut wie hier.
3. Das Drumming. "The Omen" Stauch rattert nach wie vor fröhlich vor sich hin. Was mich dabei beeindruckt, ist die schiere Kreativität, mit der dieser Mann zu Werke geht. Er hat, im Gegensatz zu ganz vielen anderen, das Konzept von *Power* Metal verstanden. Und das besagt nicht, möglichst viel Bassdrumming zu betreiben, sich ansonsten aber schön zurückzulehnen und das Konzert zu genießen. Stattdessen spielt er einen dynamischen und akzentuierten Stil, bei dem man als Hörer eigentlich keine andere Wahl hat als mitzugehen.
Über Hansi Kürschs epische Chöre braucht man eigentlich keine Worte zu verlieren, außer vielleicht: Top! Einzig Maggi Siepen kommt in dieser Geschichte schlecht weg, da die Rhythmusgitarre hier schon etwas begraben ist, aber noch nicht annähernd so stark wie auf den nachfolgenden Alben. Auf Nightfall schaffen die Guardians es zudem, dass mich dieses Fehlen kein bisschen stört, denn es wird sehr gut kompensiert durch eine Kombination aus Leadgitarre, Drums, Vocals und den unzähligen Holzblasinstrumenten, die hier das Sagen hat.
Leute! Hegt Ihr eine Vorliebe für gute Musik der rockigen Art? Dann kommt Ihr an dieser Scheibe echt nicht vorbei.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Morgoth verschone Blind Guardian..., 21. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Denn diese Scheibe trägt musikalisch jeder Schandtat des Dunklen Lords Rechnung in jeder Hinsicht. Versteht mich nicht falsch, geneigte Leser, ich will damit sagen, daß die Interpretation der Vorlage Tolkiens einfach nur als gelungen bezeichnet werden kann. Dabei hat es Morgoth den Krefeldern enorm angetan, denn die meisten Songs drehen sich um ihn, heben ihn als Hauptperson hervor und obendrein endet das Album mit einem Triumph Morgoths. Wenn das nicht düster ist! Daher gehen die Wächter auch nicht gerade zimperlich mit dem Stoff um, und fahren bombastisches Songgeschütz auf: Ein großartiges chorales Backgroundensemble trägt zu genau der Dichte bei, die man bei einer Episode wie dem - für die gesamte LotR-Trilogie zentralen Thema der Verfluchung Morgoths durch Feanor, den Schmied der Slmaril - erwarten darf, die Gitarren werden meisterlich durch jeden Song geführt, und das Album bleibt abwechsungsreich mit kommerziellen Songs (die mir weniger gefallen, so z.B. Mirror Mirror), tief traurigen Balladen (The Eldar) und sich unglaublich dicht am Original haltenden Werken wie Curse of Feanor. Tja, warum also nur vier Sterne? Lange habe ich mich dazu durchringen müssen, denn musikalisch hat dieses Werk durchaus seinen fünften Stern verdient. Das Problem liegt auf ganz anderer Seite: dem Konzept des Albums! In seiner Idee ist das Album natürlich großartig: es wird versucht, die Geschehnisse der Vorlage, nämlich den Untergang der Elfen Valinors, musikalisch zu interpretieren, was wie gesagt auch gut bis famos gelingt. Doch konzeptuell passen dazu die Dialoge und kürzeren Gesangseinlagen weniger. Der Grund, weshalb der Einstieg in dieses Werk so schwer fällt (auch für mich, und dem Gespräch mit anderen entnehme ich, daß es eine Gesamtschwäche des Albums ist!), ist, daß man sich nicht richtig zurechtfinden kann. Nur wer tief in der Geschichte des Silmarillions steckt, wird auch die wahre Bedeutung solcher Songs wie Curse of Feanor verstehen, nur dann wird einem die Interpretation erst offenbar, dann versteht man, weshalb bei Curse of Feanor der Chor sich in den Gesang des Noldor einmischt: der Bestätigungruf des Noldor-Volkes; dann versteht man, daß das Piano so klagend im Hintergrund erschallt, wenn bei The Eldar Hansi Küsch seine Stimmbänder zum Besten gibt, begleitet vom Trauerchor der Elben um ihren Weisesten, Nom; und erst dann macht sich die epochale Wirkung des Songs Blood Tears breit, wenn Fingon hoch zur Spitze des Berges Thangorodrim hinaufsteigt, um Maedhros von seinem Leid zu erlösen, das ihm Morgoth zugefügt hat, als er den Noldo an den Fels kettete, und das Fingon beendet, indem er die Hand des Maedhros abtrennt und so seinen Freund befreien kann. Erst dann begreift man die Glorie dieses Werkes... vielleicht sollte ich doch 5 Sterne geben???
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolkien und Schwermetall - und es paßt doch..., 22. April 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Ich bin im Zuge meiner Recherchen über die musikalische Umsetzung von Tolkiens Texten und seine Einflüsse auf die Musikszene auf dieses Blind-Guardian-Album gestoßen. Ansonsten bin ich beim besten Willen kein Schwermetall-Fan, das ist mir - Heavy-Metal-Fans mögen es verzeihen - üblicherweise zuviel Lärm und Gekreische (ich komme halt gesanglich aus der Klassik). Was Blind Guardian hier jedoch abliefert, ist eine absolut gelungene Umsetzung von Motiven aus Tolkiens Silmarillion. Die Integration eines bzw. mehrerer Sprecher verbindet die Stücke sehr gut mitereinander. Die grundsätzlich düstere Stimmung des Silmarillions - Kurz-kurz-Inhaltsangabe für Nicht-Tolkienisten: Die Erzählung vom Diebstahl der drei Silmaril (besondere Juwelen) durch den Dunklen Herrscher Morgoth und vom Versuch, die Juwelen wiederzugewinnen - harmoniert überraschend, um nicht zu sagen, hervorragend, mit dem Metal-Sound von Blind Guardian. Gelungene Heavy-Balladen runden den Eindruck ab. Auf häufig bei Metal-Formationen übliches Gekreische oder Gerülpse, was dem klassisch geschulten Sänger schon beim Zuhören in der Kehle wehtut, wird völlig verzichtet. Der Gesang ist hart und kraftvoll, die Texte sind gut verständlich, was bei dieser Vorlage ja nicht ganz unwichtig ist. Eine Platte, die bestimmt auch für Einsteiger in das Genre "Heavy Metal" geeignet ist. Mit Sicherheit ist dies nebst dem rein klassischen Ansatz des Tolkien-Ensembles der beste Versuch, die Texte von Tolkien in Musik umzusetzen. Sogar das Cover ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet: Es zeigt Luthien, als sie in den dunklen Hallen von Angband vor Morgoth tanzt (eine Szene aus dem Silmarillion). Unbedingt empfehlenswert!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Silmarillion mal anders, 22. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nightfall In Middle-Earth - Remastered (Audio CD)
Ein gewaltiges Album, genial möcht ich gar sagen, ein Metal-Meisterwerk. Blind Guardian haben hiermit eine wunderbare musikalische Geschichte zu Tolkiens Werk "Das Silmarillion" geschaffen, die es wirklich wert ist sich anzuhören. Jeder Track vermittelt eine Atmosphäre, die mich persönlich immer wieder in ihren Bann schlägt. Diesen Kauf werde ich niemals bereuen, Metal vom Feinsten.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was soll man noch sagen..., 1. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
...meine Vorredner sind sich ja schon einig genug, aber bei einem Album wie diesem kann man es nicht oft genug sagen: noch nie habe ich ein Meisterwerk angespielt, das bei einer derartigen Vielschichtigkeit, Komplexität und Tiefsinnigkeit derart eingängig daherkam.
Zwar sind Blind Guardian, obwohl man mich schlagen wird, sicher nicht besten Musiker, die durch die Metalszene drönen, doch ihr Songwriting und perfektes Zusammenspiel machen das mehr als nur wett. Und zumindest sehr gut ist jeder einzelne von ihnen.
Die Musik? Heavy Metal,, von Tolkien inspirierte Texte, doch was für eine Ausführung... trotz des enormen Aufwands, der hörbar in die Perfektoinierung all der überlagerten Gitarreneinlagen, Chöre und Keyboarduntermalungen gesteckt hat, wirkt das Album an keiner Stelle überproduziert. Himmlische Melodien und höllische Härte bilden hier eine absolute Einheit.
Natürlich wird man sich einige Lieder mehrmals anhören müssen, um sie wirklich zu durchsteigen und vollends genießen zu können, doch dann wird man etwas vorfinden, das heutzutage zu selten geworden ist: ein Album, dessen Tracks nicht nur Tracks, sondern ein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk bilden. Dabei sind keine Ausfälle zu vermelden, alles ist hochklassiges Material. Bezeichnenderweise ist gerade das populäre und gelobte "Mirror Mirror" der Track, den ich für den schwächsten halte. Was soll da noch schiefgehen.
Wenn ihr noch nichts mit Metal am Hut habt, hört euch diese Scheibe zumindest genauestens an, vor allem das gottgleiche "Nightfall", das wird euch bekehren.
Alle anderen sollten sowieso keine Wahl haben.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Story genial umgesetzt, 4. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Dieses Album von meiner lieblings Powermetalband aus Krefeld hat mir noch einmal bewiesen, dass Hansi Kürsch einer der genialsten und besten songwriter im metalbusiness ist. Die Komplexe Strukturierungen und die bombastischen Chöre samt den unglaublich melodischen und doch zum Teil sehr schnellen und harten Liedern haben mir sofort den Atem geraubt und ich glaube nicht, dass mir jemand groß wiedersprechen kann, wenn ich sage, dass dies absolut eines der Besten Powermetal CDs aller Zeiten ist. Natürlich sind auch in diesem Album, wie auf fast jedes von BG, Balladen und nicht ganz so harte Lieder. Besonders hier merkt man, wie genial Hansi seine Stimme der Stimmung und der Musik anpassen kann, man vergleich nur mal the Eldar und Mirror mirror. Die Texte hätten besser nicht sein können und ich glaube nach diesem Meisterwerk wird sich keiner mehr wagen das Silmarillion in Töne umzusetzen.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für atmosphärisches Meisterwerk!, 14. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Nach der Einleitung durch das famose Intro "War Of Wrath", in welchem anfangs Kampfeslärm und schließlich ein Gespräch zu hören sind, geht es bereits mit "Into The Storm" richtig in die Vollen; die Double-Bass holzt alles weg (damals noch mit Thomen "The Omen" Stauch an den Drums) und die Rhythmus-Gitarre - gespielt von Markus Siepen - spielt eine schöne Begleitung zu den tollen Lead-Gitarrenmelodien. Über all diesen Dingen thront Hansi Kürsch's phänomenale Stimme, welche immer wieder Akzente setzen kann und voll überzeugt. Zudem werden die Songs oft durch sinnvoll eingesetzte Chöre untermalt, welche nochmal für ein Atmosphäre-Plus sorgen können.
Weiter geht es mit der Überleitung "Lammoth", eins der vielen "Zwischenspielereien", welche den Hörer (manche haben es vllt. schon bemerkt) in die von Tolkien geschaffene Welt "Mittelerde" versinken lassen und er sich ganz dem Träumen hingeben kann.
Mit "Nightfall" folgt ein etwas ruhigerer Song, der vor allem durch die vielen Chöre bzw. allgemein mehrstimmigen Gesang besticht, bevor mit "The Curse Of Feanor" wieder ein schneller, im Refrain wunderbar epischer Titel gespielt wird.
In eine ähnlichen Weise könnte ich nun ausnahmslos JEDEN Track auf "Nightfall in Middle-Earth" beschreiben, daher fasse ich mich jetzt etwas allgemeiner. Das Hauptaugenmerk des Albums ist klar das Mittelerde-Szenario, man kann also von einem Konzept-Album sprechen. Allein durch die Zwischenpassagen wird die Atmosphäre bis zum Schneiden dick gefördert, aber auch die vielen ausdrucksstarken Chöre tragen ihren Teil dazu bei. Versehen mit großartigen Melodien, mitsingbaren Refrains und einer Spielzeit von über einer Stunde (heute schon oft genug eine Seltenheit) kann man hier getrost von einem unübertreffbaren Meisterwerk in der Kategorie "Epic Power Metal" sprechen.
Fazit: Ich könnte diese kleine Offenbarung noch stundenlang loben und mit Worten wie "episch", "meisterhaft" und "geil" zu jedem der Lieder um mich werfen, allerdings würde ich dann mit dem Review nicht vor der Apokalypse fertig werden.
Deshalb spreche ich eine klipp und klare Kaufempfehlung aus und gehe jetz das Silmarilion nochmal lesen. Großes Werk!
Anspieltipps: Was soll ich denn herausheben? Am besten ist, wenn sich potenziell Interessierte das komplette Album anhören.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tor zu einer neuen Welt!!!, 11. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Zunächst einmal muss gesagt werden, dass ich bislang absolut keine Ahnung von Metall hatte und sicher immer noch nicht habe, d.h. war ich sehr unsicher was den Kauf dieser CD betrifft. Da ich allerdings das Silmarilion las, überwand ich mich doch und kaufte die CD. Und ich wurde nicht entäuscht!!! Einmal reingelegt ließen mich die epochalen Chöre, mitreißenden Texte, genialen Riffs und eine Stimme, die durchaus an Opernniveau heranreicht, auch wenn einige dies sicher weniger als ein Kompliment ansehen( Ich meine es als eines) nicht mehr los. Die einzige Gefahr die hier besteht ist als Suchtgefahr. Ich habe in der ersten Woche nach dem Kauf jeden Tag stundelang Nightfall in middle-earth gehört und immer war ich mal den Tränen nah, mal fieberte ich mit den Hauptfiguren mit, mal fühlte ich die Wut in mir, die die häufig beängtigend schnelle Gitarre zum Ausdruck bringt. Meine Empfehlung: Nicht lange nachdenken, hier kann man keine Fehler machen, auch wenn man keine Metallerfahrung hat. Man muss sich von seinem Gefühl leiten lassen, denn dieses wird durch die CD vor allem angesprochen. Musik für alle Facetten der Seele. Ein wahres Meisterwerk!!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was schöneres gibt es!!!, 27. April 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Einfach nur ein geiles Album! Wir haben zu dritt das ganze Album mitgesungen und vor Freude geweint! Bei Songs wie "Mirror, Mirror" oder "Nightfall" kann es schon passierenm, dass man aufhört zu atmen. Die Atmosphere des Buches wird gut eingefangen und solch ein melancholischer Titel wie "The Eldar" erweicht auch das härteste Herz. Die Gitarren-Riffs sind einfach nur spitze und Hansi Kürsch bringt seine Stimme wunderbar zur Geltung. Eindeutig ein Meisterwerk des Quartetts aus Krehfeld! Allerings sollte man das Album am Stück hören, da sonst die Atmosphere etwas verloren geht - besonders beim ersten Mal hören. Ich kann dieses Album einfach nur allen empfehlen zu kaufen, die es noch nicht haben!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blind Guardian besucht Mittelerde, Ergebnis sehr gut!!!, 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Nightfall in Middle-Earth (Audio CD)
Auch wenn Nightfall on Middle Earth die Wendung in der Blind Guardian Geschichte darstellt und man sich ein wenig vom Power Metal in Richtung Power Progressive Metal verabschiedet, ist diese CD dennoch ein gelungenes Experiment. Verschachtelte Melodien treffen auf Fantasy Texte und Bombast Metal. So lässt sich die CD wohl am Besten beschreiben. Blind Guardian drosseln an vielen Stellen das Tempo und die Ohrwurmlieder werden kombiniert mit vertrackten Soundexperimenten. So entstehen dann interessante Lieder der Marke Thorn, Noldor( Dead Winter Reigns) oder auch Blood Tears. Aber es bleiben auch Songs, die direkt ins Ohr gehen, wie Into the Storm, The Curse of Feanor, Mirror Mirror und When Sorrow sang. Dazwischen findet man eine Mischung aus beidem, siehe Nightfall, Time stands still, The Eldar und A Dark Pessage. Insgesamt finde ich die Produktion etwas überladen und im dierekten Vergleich zum Vorgänger auch Hansis Stimme nicht mehr ganz so schön. Wenn er kreischt, klingt es an einigen Stellen etwas zu schrill. Das Gesamtergebnis kann sich aber dennoch hören lassen und die Idee Tolkiens Simarillion zu vertonen ist ebenfalls gekonnt geklückt. Auch wenn ich 1998 ein wenig enttäuscht war über die Abkehr vom typischen Blind Guardian Sound, kann es auch an der immensen Erwartungshaltung meinerseits nach dem Meilenstein Imaginations from the Other Side gelegen haben, dass mir die CD nicht auf Anhieb 5 Sterne wert gewesen war. Heute, 8 Jahre später, ist Nightfall on Middle Earth wie ein guter Wein gereift, und ich muss sagen, dass die Melodien sich fast wie durch Magie verändert haben. Denn was zuerst sperrig und kompliziert klang, ist nun ein Ohrwurm. Sehr seltsam, aber Tatsache.

Deshalb hört Euch die CD in Ruhe an und gebt der Wirkung etwas Zeit, Mittelerde wurde auch nicht in einer Stunde entdeckt.
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