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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfolgreiche Weiterführung der Spielereihe
Die durchweg auftauchenden, negativen Aspekte kann man nachvollziehen, wenn man sich ebenfalls mit den ersten Beiden Teilen beschäftigt hat, allerdings sollte man jedes Spiel für sich selbst betrachten.

Der dritte Teil der brillianten Shadow Hearts Reihe überzeugt mit einem aufgepepptem Kampfsystem und neuen taktischen Finessen, weiß durch...
Veröffentlicht am 4. Juni 2007 von Sirenqueen Kia

versus
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grüße aus der Neuen Welt
Grundsätzlich sei dem Publisher Ghostlight Lob und Preis, daß er sich des Spieles angenommen und es nach Europa gebracht hat, nachdem die Vorgänger (eigentlich unverständlicherweise aber sicherlich auch aufgrund miesen Marketings) in unseren Breiten, im Gegensatz zu anderen RPGs ähnlich hoher Qualität - denn SH(1) und SHC sind wie ihr Urahn...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von Listior


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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grüße aus der Neuen Welt, 30. Mai 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Grundsätzlich sei dem Publisher Ghostlight Lob und Preis, daß er sich des Spieles angenommen und es nach Europa gebracht hat, nachdem die Vorgänger (eigentlich unverständlicherweise aber sicherlich auch aufgrund miesen Marketings) in unseren Breiten, im Gegensatz zu anderen RPGs ähnlich hoher Qualität - denn SH(1) und SHC sind wie ihr Urahn Koudelka Nippon-Rollenspiele auf allerhöchstem Niveau mit epischer Story, sympathischen Charakteren, überraschenden Wendungen, einer Menge Humor und Spannung - nicht wirklich erfolgreich waren. Auch den engagierten Fans, die beim Developer und möglichen Publishern nicht lockerließen und offenbar verdeutlichen konnten, daß es in Europa durchaus einen Markt für Shadow Hearts gibt, ist zu danken.

Die Frage ist nur, ob Ghostlight sich und der Reihe als solcher damit einen Gefallen tut, denn leider ist SH3 wirklich wesentlich schwächer als die Vorgänger, speziell als das überwältigende Covenant, das leider trotzdem von der Fachpresse wie den Spielern mit vollkommen unverdienter Ignoranz gestraft wurde. SH3 ist im Grunde wie eine sehr komprimierte Version von SHC mit etwas anderem Anstrich. Die Ähnlichkeiten dürften dem geschulten Fan auffallen, die Variationen vermögen nur bedingt zu überzeugen.

Technisch habe ich persönlich kein Problem mit SH3. RPGs sollten mE nicht wegen ihrer Technik und Optik, sondern wegen ihres Inhalts gespielt werden. Leider hakt es hier bei SH3 auch. Die Story erinnert in keinster Weise an die interessanten Wendungen der Vorgänger. Die Antagonisten haben nicht wirklich eine nachvollziehbare, hehre Motivation wie es in SH und SHC der Fall war, sondern tun schlichtweg Böses - und das ist für Shadow Hearts doch ein bißchen arm.

Die Charaktere sollen an die Skurrilität der Figuren der Vorgänger anknüpfen aber oft wirken sie nur wie Abziehbilder. Die Native Americans Shania und Natan und auch der Mariachi Ricardo sind durchaus sympathisch, erweisen sich zudem als mysteriös, glaubhaft und interessant, Mao, die Riesenkatze ist sicherlich ein Kuriosum aber taugt nicht als angemessener Ersatz für den Wolf Blanca aus SHC, als der sie konzipiert wurde. Allerdings rettet der Nimbus einer alternden Filmdiva und der damit verbundene raue Humor die Sache schon gelegentlich raus. Frank Goldfinger, der Ninja, ist ein Abziehbild von Joachim Valentine aber auch wirklich nicht mehr. Er hat amüsante Szenen, doch kommen diese einem meist viel alberner vor als zu Joachims Zeiten. Hilda Valentine ist die Ausprägung einer Tradition: Die Vampirfamilie Valentine war in jedem Spiel mit dem Namen Shadow Hearts vertreten und so muß auch der dritte Ableger eine Valentine haben. Sie ist ähnlich krampfhaft überdreht wie Joachim, man fragt sich jedoch, ob es in dieser Familie eigentlich nur eine einzige vernunftbegabte Person gibt, nämlich Bruder Keith, und wie sie sich so lange in Bistritz halten konnte, wenn dem so ist. Als Magierin macht sie sich gut im Kampf aber wirklich sympathisch sind weder slim, noch curvy Hilda während Joachim und Keith beide große Sympathieträger waren. Johnny Garland selbst, der offizielle Hauptcharakter, ist im Grunde die größte Enttäuschung. Als Yuri Hyugas Nachfolger tritt er zweifellos ein schweres Erbe an und eine Figur, die charakterlich etwas anders gestrickt ist als der legendäre Harmonixer der Teile 1 und 2 würde der Serie vielleicht grundsätzlich auch nicht schaden aber Johnny wächst einem wirklich in keinster Weise so sehr ans Herz wie Yuri. Er kommt einem eher wie eine Art aufsässiger Teenager vor, der vor allen Dingen seinen Kopf durchsetzen will aber weder von dem Idealismus noch der unsterblichen Liebe eines Yuri Hyuga durch das Spiel getragen wird, was diesen glaubhaft und seine Handlungen authentihsch gemacht hat. Spielerisch ist Johnny den größten Teil des Spieles über relativ nutzlos. Zum Ende hin ändert sich das zum Glück aber, ohne zuviel vorwegnehmen zu wollen: Dafür kommt er ab diesem Zeitpunkt relativ seelenlos daher was für ein SH auch recht enttäuschend ist. Die an ihn geknüpfte Snapshot-Sidequest, die man übrigens unbedingt zuendebringen sollte, weil sie eine der Voraussetzungen für seine Charakterentwicklung hin zu einer nützlicheren Figur hin ist, nervt und bremst das Spiel unnötig aus.

Dadurch wird von einem weiteren großen Problem des dritten Teils der Serie abzulenken versucht, nämlich der erstaunlichen Kürze. Es ist verwunderlich genug, daß nach dem 2-DVD-Spiel Shadow Hearts:Covenant wieder auf eine DVD zurückgebrochen wurde. Allgemein verstärkt das den Eindruck, daß man es hier mit einer unreifen, unfertigen Version des Spieles zutun hat. Dahinter mag sich ein Körnchen Wahrheit verbergen: Der US-Publisher XSeeD, der SH3 als einen der zwei großen Vorzeigetitel vor sich hergetragen hat, die ihn auf dem Markt eine solide Position einräumen sollten, hat möglicherweise erhöhten Druck aud die Developer ausüben müssen, welche dadurch das eine oder andere Element des Spiels unausgegoren gelassen haben, was sich im Gesamtprodukt leider niederschlägt. Allgemein scheint etwas zu fehlen; das je ne sais quoi, was aus SH3 einen würdigeren Nachfolger des wirklich bemerksenswerten SHC gemacht hätte.

Nichtsdestotrotz steckt Seele in diesem Spiel. Ein SH-Feeling kommt auf, wenn es auch getrübt und ein wenig mau ist. Positiv zu vermerken ist die weitere Modifizierung des Kampfsystems, was die Auseiandersetzungen noch ein wenig spannender und taktisch anspruchsvoller macht. So sind die Abilities nun nur noch in den Berechen Air, Middle oder Ground wirksam. Ein Gegner, der sich außerhalb der entsprechenden Rechweite einer Skill aufhält, wird nicht mehr von ihr getroffen. Außerdem gibt es neben den bekannen Combos von Charakteren nun auch Doubles (ein Charakter kann zwei Aktionen pro Zug ausführen) und Double-Combos (Charaktere in einer Combo können auch mehrere Aktionen pro Zug ausführen), die abhängig sind von zu sammelndem Stock (ähnlich in XenoSaga) und auch die Gegner sind dazu in der Lage. Der Mangen an Fusionsformen enttäuscht ein wenig; es gibt nur noch drei, (bzw. fünf - drei reguläre und zwei geheime), die Elementklassen miteinander kombinieren. Es existiert kein Seelenfriedhof mehr. Angesichts von Stimmen, die Yuris Formvielfalt schon immer als zu groß betrachteten, kann man sich damit jedoch möglicherweise arrangieren.

SH3 ist unterm Strich kein schlechtes Spiel. Es ist ein RPG mit dem Judgementring-System, das durchaus Spaß machen kann. Interessante Schauplätze wie eine Luftwaffenbasis in Roswell, südamerikanische Ruinen, Chicago zur Zeit der Prohibition (inclusive Beteiligung eines jungen Al Capone und eines jungen Elliot Ness) oder Alcatraz sorgen für Abwechslung und schicken die Charaktere auf eine kleine Reise durch den amerikanischen Kontinent. Es besitzt Humor, es besitzt Spannung aber die epische Breite, an der hapert es ein wenig. Grundsätzlich hätte SH3 Potenzial und als Fan der Reihe hatte ich gar keine andere Wahl und mußte mir damals schon die NTSC-Version beschaffen (als es seitens Aruze noch hieß, einen Europarelease würde es eher nicht mehr geben).

Letztendlich bin ich ganz froh darüber, daß die SH-Reihe fortgesetzt wurde. Es ist schon schade, daß wir diesmal nur ein deutsches Handbuch bekommen. Die Texte von SH1 waren zwar katastrophal übersetzt aber SHC konnte schon mit einer ziemlich guten Lokalisation aufwarten. So ist die PAL-Umsetzung zwar eine sehr schöne Sache, aber es gibt abgesehen vom Handbuch keinen Unterschied zwischen der US und der EU-Version. Trotzdem ist es schön, daß auch europäische Fans das Spiel nun endlich spielen dürfen. Mir persönlich kommt es allerdings unausgereift vor.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfolgreiche Weiterführung der Spielereihe, 4. Juni 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Die durchweg auftauchenden, negativen Aspekte kann man nachvollziehen, wenn man sich ebenfalls mit den ersten Beiden Teilen beschäftigt hat, allerdings sollte man jedes Spiel für sich selbst betrachten.

Der dritte Teil der brillianten Shadow Hearts Reihe überzeugt mit einem aufgepepptem Kampfsystem und neuen taktischen Finessen, weiß durch dynamische Action zu überzeugen. Die KI der Gegner ist dieses Mal ein wenig zu gut gelungen, finde ich, ohne ordentliches Aufleveln kommt man ganz schnell in Teufels Küche. Dafür wird man wieder einmal mit interessanten Gegnern und teils aufwendigen Bossgegnern belohnt.

Auch die Heldentruppe ist durchweg sympathisch und bietet für jedermann die richtigen Charaktere, auch wenn einige von ihnen (besonders Meisterin Mao und Schüler Frank) ein wenig überdreht daher kommen und wie überdrehte Filfiguren wirken. Doch vor allem die weibliche Hauptfigur, Shania, weiß nicht nur optisch sondern auch spielerisch zu überzeugen, stiehlt dem eigentlichen Helden Johnny ohne Probleme die Show.

Was aber auffällt, ist der Fakt, dass die Handlung noch weniger Düsternis und Mystery aufweist, wie die beiden Vorgänger, dafür aber wesentlich mehr Humor bietet (Alleine die Purramount Pictures Videos mit Mao sind ein Hingucker).

Alles in allem ein Top-titel, der leider nur still und heimlich vermarktet wird. Ein Problem, dass alle 3 Teile aufweisen. Da ich in einer Videothek beschäftigt bin, stolperte ich im Laufe der Zeit über die ersten beiden Teile, konnte sie also günstig erwerben, doch da mich diese Spiele so überzeugt haben, ging ich das Wagnis ein, mir den 3ten Teil neu zu besorgen und bin bisher nicht enttäuscht worden.

Alle Fans von J-RPG's sollten unbedingt zugreifen, wenn sie auf guten Humor, liebevolle Charaktere und eine fasziniernde (wenn auch überdrehte) Story stehen. Auch die Schauplätze im Amerika des Jahres 1929 sind durchweg einen Besuch wert und laden zum staunen ein.

Story: gut

Charaktere: sehr gut

Kampfsystem: sehr gut

Ausbaufähigkeit der Helden: standard

Gegner: sehr gut

Videosequenzen: TOP!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen das traurige Ende einer kreativen RPG-Serie, 12. Mai 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Jetzt kommt Shadow Hearts 3 also doch noch hierher. Auch wenn ich das Spiel selber liebe, kann ich es weder RPG-Fans noch Shadow Hearts-Fans unbedingt empfehlen. Ich möchte nichts von der Handlung vorwegnehmen, wer mehr darüber erfahren will, der lese die anderen Rezensionen. Atmosphäre, Charaktere, Geschichte, alles ist ansatzweise wieder superkreativ und unkonventionell. Das ganz normale Amerika der dreißiger Jahre wird mit mystischen Elementen und Dämonologie verknüpft, die Synthese möchte aber absolut nicht gelingen. Das subkulturelle und gothichafte Horror-Flair, das Shadow Hearts immer von anderen Rollenspielen abgegrenzt hat, fehlt hier total. Die Handlung kennt wenige wirklich spannende Wendungen, die originell entworfenen Charaktere gleichen das teilweise wieder aus. Die Bösewichte werden liebevoll ausgestaltet, haben nachvollziehbare Motive und sind unendlich sympathisch. Auf der Seite der spielbaren Charaktere werden aber nur wenige tatsächlich entwickelt, betrunkene chinesische Kung-Fu-Katzen, selbstverliebte Vampirmädchen und dubiose ältere Männer, die sich plötzlich für Ninja-Meister halten, haben aber schon von sich aus einen gewissen Charme. Die Hauptfigur ist abgrundtief unsympathisch. Superstar Yuri Hyuga, das populäre Gegengewicht zu den standardisierten RPG-Helden, wurde durch einen nervtötenden 16-jährigen Jungen ersetzt, der für mich sonst wenig eigene Persönlichkeit hat. Mal ganz plakativ formuliert: Wer Rollenspiele für ihre originellen (aber gleichzeitig authentischen) Gegenspieler liebt und diese allein dafür schon gern verfolgt um sich an derem verspielten kriminellen (?) Charme zu erfreuen, kann das hier auch ganz gut. Wer sich bei Rollenspielen lieber in die Hauptfigur(en) hineinversetzen und zu den Bösewichten eine fruchtbare Gegnerschaft entwickeln möchte, macht hier möglicherweise den größten Fehlkauf seines Lebens.

Das schöne interaktive rundenbasierte Kampfsystem wurde entscheidend verbessert. Combos und jetzt auch Doubles (zwei verschiedene Aktionen hintereinander) gehen dadurch, dass vorher ein Balken aufgefüllt werden muss. Weil diesen Balken auch Gegner haben, können auch sie mehrfache Aktionen hintereinander ausführen. Das bedeutet, das Spiel ist ziemlich schwierig und fordernd geworden, was gegenüber Shadow Hearts 2 eine echte Verbesserung ist. Das berüchtigte Monsterdesign ist schlechter, aber die musikalische Untermalung der Kämpfe besser geworden. "Dead Fingers Talk" gilt als eines der besten Musikstücke in der Welt der Rollenspiele und wird niemals langweilig. Viele Fähigkeiten der Charaktere sind aber aus dem Vorgänger geklaut, und auch außerhalb der Kämpfe kommt einem vieles irgendwie bekannt vor. Das meiste wurde irgendwie verbessert, aber neu ist fast nichts. Schön ist dass der schwarze Humor bewahrt wurde. Der Vergleich mit Shadow Hearts 2 drängt sich immer wieder auf, das Spiel richtet sich in einem großen Maß an die Shadow Hearts-Fans. Wem das hier gefallen könnte dem haben auch schon die Vorgänger gefallen. Andersherum nicht unbedingt. Das Problem ist dass vieles davon was die Serie ausmacht und ihr das besondere alternative Flair verleiht nicht mehr existiert. Nicht gleich kaufen, sondern ausgiebig Bilder und Videos davon angucken. Wer den Vorgänger noch nicht besitzt, sollte sich lieber den zulegen. Die europäische Kaufversion, also diese, hat einen 60-Hertz-Modus, den ältere Fernseher vielleicht nicht mehr unterstützen. Ein bekanntes Problem ist, dass der (normale) 50-Hertz-Modus manchmal zum Absturz führt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht, was soll es bedeuten..., 28. August 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Daß ich so traurig bin,
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Genug der lyrischen Ergüsse, doch es passt einfach so gut zu "Shadow Hearts", eben jenes RPG welches damals, 1999, auf der PSX als "Koudelka" seinen Ursprung nahm. Gekonnt wurde hier "Gothic" und "Survival Horror" in ein RPG mit Strategielementen verbunden und zwei Jahre später war mit der Fortsetzung "Shadow Hearts" eine neue Serie geboren. Zwar hatte der erste "Shadow Hearts"-Titel klar einie Änderungen im Gegensatz zu "Koudelka" spendiert bekommen, doch alles freilich ganz ohne dem Spiel zu schaden.

Drei Jahre später hingegen wurde mit "Shadow Hearts: Covenant" ein etwas neuerer Weg eingeschlagen, welcher auch 2005 mit "Shadow Hearts: From the new World" fortgesetzt wurde. Die Rede ist hier vom "ver-anime-sieren" der Serie.

Ohne Frage gab es diverse Elemente wie "Tropfen" über den Köpfen schon in den vorigen Teilen, doch dabei sollte es ja leider nicht bleiben. Sprechende, überdimensionale Katzen, Witze über "Brüste", Gesichter die an "SD"-Figuren erinnern, Yaoi-Fangirlies, usw sollten Einzug in die Serie halten. Das "Gothic"- und "Survival Horror"-Thema wurde dabei immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Es hielt sich zwar bei "Covenant" noch dezent im Rahmen, doch was bei "From the new World" über den Bildschirm flimmert ist zum Teil erschreckend, wenn man sich vor Augen hält dass die Serie ja eigentlich durch den düsteren Unterton lebte.

Hier ist Al Capone ein Schönling der mit einer großen, sprechenden, permanent besoffenen Katze befreundet ist, hier gibt es Sailormoon-ähnliche Verwandlungen... Ja, Shadow Hearts ist zu einem J-RPG mutiert und zwar nur dazu. Eigentlich auch nichts gegen den Mix aus echten Figuren mit der Fiktion eines Mangaka, aber es will nicht mehr so recht passen und wirkt zum Großteil nur noch zu absurd.
Schade eigentlich, denn ich denke es gäbe genügend Material um das Düstere des ersten Shadow Hearts auch in den Vereinigten Staaten aufleben zu lassen. Dabei muss es ja nicht bei Zombies bleiben. Man kann auch gerne Al Capone und andere bekannte Figuren der Geschichte einfügen, aber dann sollten diese doch etwas mehr bei der Realität liegen.

Ansonsten bietet das Spiel die typische "Shadow Hearts"-Kost. Der bekannte "Judgment Ring" ist wieder dabei, er kann auch wieder modifiziert werden wie es ab "Covenant" der Fall war und auch kommen einige bekannte Gesichter vor. Allerdings reicht dies nicht um großartig Bezug zu "Shadow Hearts 1 - 2" oder gar "Koudelka" zu schaffen. Das gesamte Spiel kommt wie etwas eigenes daher und könnte ebenso eine völlig neue Serie sein.

Unter`m Strich bleibt das Game ein durchaus nettes RPG, aber an die Klasse der ersten Titel kommt das SPiel nicht. Der Anime-Charakter bricht zu oft durch und die Abwandlungen von historischen Figuren wirken zu absurd. EIn Fader Beigeschmack der sich hier einstellt... leider.

Großes Lob nur an die Optik und den Sound!
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5.0 von 5 Sternen Ist ein Kauf wert, 21. August 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Vornweg möchte ich sagen, dass ich die ersten beiden Teile nicht kenne und somit den anscheinend hohen Erwartungsstand nicht gerecht wurde.
Wer aber, so wie ich, die ersten beiden Teile nicht kennt, sollte sich das Spiel unbedingt kaufen. Im Gegensatz zu den anderen Teilen scheint From the new world nicht mehr so viel Wert auf den Gruselfaktor zu legen (was mir nur zu Gute kommt^^)

Positiv:
- das Kampfsystem: es erscheint ein Judgement Ring, auf dessen Fläche einige Bereiche orange/rot markiert sind. Trifft man alle Flächen wird der Befehl ausgeführt, trifft man nicht hat man Pech gehabt. Außerdem gibt es den Stock-Gauge. Wenn der voll genug ist, kann man Doubles (physikalischer Angriff und Magie), Combos oder Double-combos machen. Hierbei gefällt mir auch sehr, dass man darauf achten muss, in welche Richtung der Angriff geht. Nicht dass man nach einem Schlag, den der Gegner nach oben befördert, Magie einsetzt, die nur am Boden wirkt.

- Charaktere: es gibt 7 Kampfcharaktere, von denen 4 im Kampf aktiv sind. Die Personen haben alle ihre speziellen Angriffe und Eigenschaften. Zudem sind sie auch sehr gut in Szene gesetzt und ihnen fehlt es nicht an Humor.

- Quests: Gegen Ende des Spiels gibt es viele Side-Quest. Zum Beispiel hat jeder Charackter sein eigenes Quest, bei welchem man spezielle Waffe, Ausrüstung oder Items bekommt.

- man kann bereits gesehene Frequenzen überspringen (wer FF-X hat, weiß das ab und zu zu schätzen)

- wenn man das Spiel durchgespielt hat, gibt es eine Theateroption und wenn man ein neues Spiel anfängt, sind alle Fusionen, Karten und Items beibehalten. (Außerdem kann man erst beim zweiten Durchspielen einen geheimen Dungeon finden, der Johnny einen weiteren Spezialmove einbringt)

Negativ:
- es ist alles auf Englisch. Aber wenn man ein gutes Wörterbuch neben sich liegen hat ist es machbar^^ Ich habe seit 4 Jahren keinen Englischunterricht mehr gehabt und prima damit klar gekommen

- man kann sich an Speicherplätzen nicht automatisch heilen. Mann muss erst ein Zelt benutzen.

Spontan fällt mir nicht ein, was es an diesem Spiel noch zu bemängeln gibt
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach langer Zeit des Bangens..., 14. Juli 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Shadow Hearts FTNW ist inzwischen der vierte Teil der Serie, wenn man's genau nimmt. Wie schon in vorrangegangenen Rezensionen erwähnt spielt die Handlung ausschließlich in Amerika ab, sowohl auf dem nördlichen und dem südlichen Kontinent.
Eigentlich ahndelt die Geschichte von Johnny Garland, einem 16-jährigen Detektiv, der nicht nur wie ein Milchbubi aussieht sondern auch wie einer behandelt wird und überwiegend nach entlaufenen Katzen sucht.
Dies ändert sich jedoch, als Johnny vom unheimlcuhen Professor Gilbert den Auftrag bekommt, nach einer vermissten Person zu suchen, die auch prompt von einem Monster aufgefressen wird. Dadurch fängt Johnnys Abenteuer erst einmal an.

Das Gameplay hat sich im Vergleich zum Vorgänger gehörig verbessert, so sind Angriffe auf 3 Ebenen verteilt (Boden, Luft und "Midrange"), die Charakteren und Monstern nur dann Schaden zufügen können, wenn sich der Feind auch an entsprechender Stelle befindet. Auch müssen Figuren nicht mehr manuell dazu veranlasst werden, sich zu Gefährten zu stellen, um Combos auszuführen, sondern kann bei ausreichender Angriffsleiste (vergleichbar mit der Ekstase aus FFX) auch sofort Combos oder Doppelangriffe ausführen. Das selbe gilt jedoch auch für Monster und auch der Schwierigkeitsgrad ist im Gegensatz zu Covenant um einiges nach oben gestiegen, aber nicht unnötig schwer. Das merkt man besonders bei Zufallskämpfen.

Die Charaktere... tja, diese sind so eine Sache. Im Grunde genommen sind diese, wie Vorredner schon sagten, nichts weiter als "Abziehbilder" oder auch "Klone". So hat Ricardo, ähnlich wie Lucia, eine Fähigkeit, mit denen er Gruppenmitglieder unterstützen kann, Mao hat vergleichbare besondere Fähigkeiten wie Blancas und Shania kann sich als Schamanin in Monster verwandeln (anstatt wie Yuri in welche zu fusionieren). Teilweise gibt es aber auch sehr überdrehte Figuren, wie die Vampirin Hilda Valentine, die sich für eine superheldin hält und nebenbei eine leichte Persönlichkeitsstörung hat (von ihrem rapiden Stoffwechsel mal abgesehen).
Im Prinzip sind die Figuren jedoch genauso tragisch, wie in den Vorgängern, auch wenn dies meistens nicht so genau rüberkommt.

Im Verlauf des Spieles sind die Charakterentwicklungen jedoch sehr schwach, da die meisten Figuren im Spielverlauf einfach im Hintergrund agieren oder teilweise nicht zu sehen sind. Besonders schlimm trifft es aus meiner Sicht Ricardo, der in den Sequenzen nur sehr selten was zu sagen hat und es mitunter vorkam, dass ich überhaupt vergaß, dass es ihn gibt. So hatte ich mir an einer Stelle, ziemlich am Ende die Frage gestellt "Wer ist Ricardo?".
Und auch die antagonistin ist mir, obwohl sie die tragischste Figur im Spiel ist, einfach nicht sympathisch geworden, da sie im ganzen Spiel so dut wie nie ein Wort von sich gibt.

Nichts desto trotz, Shadow Hearts FTNW zieht im Gegensatz zu den drei Vorgängern zwar den kürzeren, steht aber in nichts nach, weil alles dabei ist, was die Serie bisher ausgemacht hat.

Außerdem ist das Spiel komplett auf englisch, die sprachbarriere ist zwar sehr gering, wer dennoch schlecht im englsichen ist sollte sich einen anderen Titel suchen oder sich eine deutsche Übersetzung der Dialoge suchen.
Ich kann das Spiel getrost empfehlen, zumal es eine willkommene Abwechslung zu den europäischen standard-RPGs ist.
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3.0 von 5 Sternen Es geht..., 3. Juni 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Ich finds sehr sehr schade das es keine deutschen Untertitel hat. Jemand mit wenig Englischkenntnissen findet sich da nämlich nur schwer zurecht. Ich war eigentlich immer gut in Englisch. Aber SH3 ist doch etwas zu hoch für mich. Schade das ich von der Story so wenig verstehe. Aber ich spiels trotzdem mal durch weil ich ein SH Fan bin. War echt überrascht als ich erfuhr das es einen dritten Teil gibt. Ich hab hohe Erwartungen gehabt. Ich finde das Spiel ist ein netter Zeitvertreib. Aber wirklich Fun macht es nicht. Ich bin ein großer Fan der Shadow Hearts Reihe. Hab den ersten gezockt und den zweiten auch. Meiner Meinung nach ist der zweite Teil echt der Beste. Ich finde es bei SH3 schade, das die Story net direkt fortgesetzt wird. Sich an diese neuen Charaktere zu gewöhnen fällt mir echt schwer. Besonders dieser Jonny. Die Geschichte ist auch net so besonders. Mir fehlt die Dramatik irgendwie. Vielleicht liegt das nur daran das ich nicht so richtig versteh worüber die reden. Auch wünschte ich mir etwas mehr Romantik. Aber null... Aber meistens würde ich die Sequenzen lieber vormachen und weiterspielen. Zu viele Sequenzen unterbrechen das Spiel. Es macht Spaß die Nebenaufgaben zu lösen und durch die Weltgeschichte zu streifen. Aber wie gesagt, ist die Story nicht wirklich berauschend.
Und viele Neuheiten bietet das Spiel auch nicht gerade. Zumindest was das Kampfgeschehen betrifft. Gut, für diejenigen die sich mit Englisch net so gut auskennen, die finden sich trotzdem relativ schnell mit dem Kampfgeschehen zurecht. Denn wer SH1 und 2 gespielt hat, der weiß wie es bei SH3 geht.
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5.0 von 5 Sternen Eine unterschätzte Perle..., 9. März 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Ich glaube Shadow Hearts - From the new world ist eine unterschätzte Perle des RPG-Genre.
Wer bereits den 2. Teil der Reihe mit Begeisterung gespielt hat, wird auch an diesem Spiel seine Freude haben. Die Charaktere sind mit liebe gestaltet und haben alle eine eigene, unverwechselbare Note. Wer jedoch einen Haupthelden wie zum Beispiel Cloud Strife sucht ist hier an der falschen Addresse. Johnny, so der Name des Protagonisten, stolpert viel mehr in ein Abenteuer und zieht dabei jedesmal seinen Koppf aus der Schlinge mit der Coolness eines New Yorkers.
Das Gameplay ist schön herausgearbeitet, das bewährte Schicksalsring-Kampfsystem wurde übernommen. Die Musik und die Schauplätze verbeiten eine Athmosphäre die Lust auf mehr macht. Zur Spielzeit kann ich leider noch nicht all zu viel sagen, schätze aber das man hier mit allen Sidequests, Statusmaximierungen und den anderen Möglichkeiten die das Spiel bietet auf rund 80 Stunden kommen kann - wie ich finde keine schlechte Preisleistung. Die Sprache des Spiels ist auf Englisch, das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, denn heut zu Tage lernt man die Sprache ja schon in der Schule und dieses Wissen reicht völlig um den Charme dieses etwas anderen Rollenspiels zu verstehen und zu erleben.
Freunde der Serie und Zocker die offen für neues sind sollten hier unbedingt zugreifen.
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4.0 von 5 Sternen Hat Spaß gemacht, 22. Mai 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Da das Spiel komplett auf Englisch ist, sollte man es sich nur anschaffen, wenn man die Sprache ausreichend beherrscht. Ist das aber kein Problem, macht das Spiel sehr viel Spaß. Das Kampfsystem ist mal was anderes, und da ich die anderen Teile der Spielereihe nicht kenne, weil man durch Tastendruck selbst den Erfolg des Angriffs oder sogar eines Comboangriffs beeinflussen kann. Die Handlung ist nachvollziehbar, die Monster Charaktere teilweise etwas abgedreht. Man kann das Spiel wohl öfter durchspielen und es gibt ausreichend Nebenquests, die man aber nicht unbedingt machen muss. Machbar sind sie alle, jedenfalls, die die ich gefunden habe, also keine zu frustrierenden Gegner (es gibt immer einen Trick, auch wenn's finster aussieht).
Die Qualität der Videosequenzen ist okay und die Grafik ist gut. Alles in allem ein gutes Spiel.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein unterschätztes Spiel, 24. November 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shadow Hearts: From The New World (Videospiel)
Es gibt spiele, die werden im Voraus mit Lorbeeren überschüttet und über den grünen KLee gelobt, enttäuschen dann auf ganzer Linie und es gibt Shadowhearts. Die Rollenspielreihe schafft es immer wieder heimlich, still und leise in die Regale, ohne groß angekündigt, beworben oder vorgestellt zu werden. Schade, denn so mancher wird den Titel, ohne es besser zu wissen, achtlos links liegen lassen, obwohl er eigentlich zugreifen müsste.

In einer Zeit, in der Egoshooter, Kriegsspiele und sinnlose Prügeleien das Gesamtbild der Spieleindustrie prägen, ist es schwer für Rollenspiele, sich zu behaupten. Außer Final Fantasy findet kaum ein solcher Titel die Beachtung, die er eigentlich verdient. Was bei Shadowhearts 3 wieder so ist!

Zu aller erst kann ich mich der negativen Kritik meiner Vorgänger nicht anschließen. Shadowhearts from the new world macht von der ersten Sekunde einen mörderischen Spaß! Die Charaktere sind interessant, wie immer und auch die Geschichte wird langsam und behutsam aufgebaut.

Hauptheld Johnny ist ein liebenswerter Junge, der nur unfreiwillig in sein größtes Abenteuer schlittert. Begleitet von Shania und Natan ( zwei echt coolen Indianern) beginnt seine Reise durch ein Amerika der 30er Jahre. New York, Chicago, Vegas sind nur einige Schauplätze dieses Spieles. Man begegnet sogar wieder echten Legenden wie Al Capone persönlich!
Warum einige Johnny nicht leiden können ist mir ein Rätsel. Es ist zwar irgendwie schade, dass es den Helden Yuri nicht mehr gibt, doch seine Fusionen werden jetzt von Shania ausgeführt. Den Entwicklern war es sicherlich wichtiger, eine neue Geschichte mit einem neuen Heldengespann zu kreieren. Immerhin war Yuri in den ersten zwei Teilen mit von der Partie, was den Fans ja reichen sollte.

Das Schicksalsrad ist wieder ein wichtiger Bestandteil des Kampfsystems. Wieder entscheidet das Timing und Geschick über die Angriffe und Zauber deiner Party. Mit etwas Übung und den richtigen Items kann man das Rad aber etwas benutzerfreundlicher gestalten. In dem man zum Beispiel wieder die Trefferfelder vergrößert oder den Rotor verlangsamt, was in Covenant auch schon möglich war.

Diesmal verbirgt sich hinter jedem Charakter zusätzlich ein Minispiel. Johnny muss all seiner Gegner fotografieren, um die Bilder später gegen wichtige Items zu tauschen. Shania sammelt die Seelen ihrer Gegner um ihre Fusionen zu verbessern. Natan legt Köder aus und fängt Umas ( Fabelwesen und stärkere Gegner), die er bei seinem Medizinmann gegen neue Kräfte und Abilities eintauscht. Die Kung-Fu- Katze Mao sammelt Münzen um damit einen Actionfilm zu finanzieren, in dem sie die Hauptrolle spielt.
Und auch die anderen Charaktere sind auf der Suche nach speziellen Objekten, aus denen sie neue Fähigkeiten erlernen können. Es gibt also abseits der Wege wieder genügend zu tun.

Das Setting des Spiels ist diesmal etwas farbenfroher und nicht mehr so düster wie die beiden Vorgänger, was aber nicht schlimm ist, da es zur Story passt. Immerhin spielt die Story nicht unmittelbar in einem Kriegsgebiet! Trotzdem muss man auf verrückte Wissenschaftler und ihre ekligen Monster nicht verzichten! Davon gibt es nämlich immernoch genug.

Der einzige Kritikpunkt ist die fehlende Übersetzung. Gerade ein text- und dialoglastiges Rollenspiel sollte in deutscher Sprache erscheinen. Zwar kommt man mit seinem Schulenglisch gut durch die Dialoge, doch gerade bei wichtigen Tutorials schalten die Ohren auch mal auf Durchzug und man hat wichtige Infos verpasst. Außerdem geht viel Atmosphäre verloren. Wenigstens ist die englische Synchronisation recht gut gelungen und es gibt wieder viele Gags in den Zwischensequenzen.

Fazit: Ein Spiel, das vor allem Rollenspieler bedenkenlos zocken dürfen. Shadowhearts ist anders als so mancher Rollenspielhit, bietet viele Deatils und macht einfach Spaß. Die Grafik und das Gameplay wurden wieder verbessert und auch die musikalische Untermalung ist sehr gut gelungen. Bleibt nur das Warten auf einen vierten Teil!
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Shadow Hearts: From The New World
Shadow Hearts: From The New World von Ghostlight (PlayStation2)
Gebraucht & neu ab: EUR 7,98
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