Amazon.de: Kundenrezensionen: Soundso

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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Immer besser, wirklich gut!
Die Sommerplatte des Jahres! So schön, so stark, so ehrlich, so gut gemacht. Herz, Hirn und Hoffnung, von einer Gruppe, die sich immer weiter, immer tiefer, immer stärker entwickelt. Die Helden sind meine Helden. Als CD stärker als "Von hier an blind": entspannter, konzentrierter, voller Spannung. Großartige Texte, eine völlig andere Liga als Juli, Silbermond etc..Wer...
Veröffentlicht am 26. Mai 2007 von Lutz Gajewski

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versus
17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Willkommen in der Mittelmäßigkeit!
Habe nun die CD zum dritten Mal gehört und frage mich, wo die Songs sind, die nicht mehr aus dem Kopf rausgehen. Antwort: Es gibt leider keine....

Wer jetzt noch die Fahne hochhält, der schaue sich mal die Verkaufszahlen an. Keine Nummer 1, CD dieses Mal im schnellen Sinkflug aus den Top 10. Single "Panik" spielt kein Radiosender, weil es keiner hören will...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von andieppi

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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Immer besser, wirklich gut!, 26. Mai 2007
Die Sommerplatte des Jahres! So schön, so stark, so ehrlich, so gut gemacht. Herz, Hirn und Hoffnung, von einer Gruppe, die sich immer weiter, immer tiefer, immer stärker entwickelt. Die Helden sind meine Helden. Als CD stärker als "Von hier an blind": entspannter, konzentrierter, voller Spannung. Großartige Texte, eine völlig andere Liga als Juli, Silbermond etc..Wer sonst schreibt Zeilen wie: " Der Krieg kommt schneller zurück als du denkst/Du kriegst zurück was du verdrängst", oder " Deine Mutter ist kaputt/aber du bist es nicht/Du trägst dieselben Verbände/Schicht über Schicht/Aber irgendwo darunter/bist du längst schon verheilt/Du hast viel zu lang/ihre Wunden geteilt".Mainstream ist etwas anderes.Die Musik ist kraftvoll, voller Witz und Intensität. Pop - im besten Sinne, mit vielen Rockzitäten, die bestimmt den vielen Festivalauftritten geschuldet sind.Die Helden beweisen: Was erfogreich ist, muss nicht dumm oder oberflächlich sein.Was sich verkauft, kann trotzdem durchdacht sein.Und nebenbei liefern sie auch noch das wunderschönesLiebesduett " Für nichts garantieren" mit Francesco Wilking, dem Tele Sänger: " Sag, willst du mit, sag, hälst du Schritt/ oder ist dein Tritt zu zaghaft?/Schlag es aus oder schlag ein/ Schau was ein Blitzschlag schafft".
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kein Grund zur Panik, 10. August 2009
Also, ich find sie einfach gut, auch in ihrer dritten Auflage. Sie rotzen immer noch in gewohnter Qualität, und wo "Wir sind Helden" draufsteht, sind Judith Holofernes und Co. drin.
Die Musik: Neue Deutsche Welle auf Trab gebracht, aber kein Aufguss alter Zeiten, sondern weitgehend ohne Schnörkel und Anspruchsgehabe weiterentwickelt. Kein Mitgröhl-Album, sondern ein gut durchdachtes, und zwar nicht nur beim Text. Die "Helden" können nach Art der Neuen Deutschen Welle loslegen, ohne deren Minimalismus zu kopieren, aber auch die ruhigen Tracks verläppern nur selten ins Gesäusel. Und Judith Holofernes singt das alles so, als ginge sie das garnichts an, scheinbar empfindsam mit scheinbarer Kleinmädchenstimme, die aber jedem Ton ein "Ällerbäääätsch" hinterherschickt. Die herausgestreckte Zunge und die lange Nase meint man fast zu hören. Auf die Band ist soundso... pardon, sowieso Verlass: Sie sind aufeinander eingespielt, egal ob sie die ironische NDW-Monotonie von dunnemals ein weiteres Mal auf die Schippe nehmen, oder ob sie ganz einfach gute Melodien entwickeln.
Für die Texte gilt Ähnliches wie für die Sängerin: Viele ironische Momentaufnahmen zur immerwährenden Lage der Nation, viel gut Beobachtetes. "Endlich ein Grund zur Panik" -- ja, da haben sie die deutsche Befindlichkeit auf dem Seziertisch: Qualitätsrotz aus deutschen Landen statt tiefgründelndes Feuilleton. Der Aussagewert ist hoch, die Ironie stichelt mit jedem Ton drauflos ins Schwärzeste. Gewitzte Texte, in denen die schiere Freude am Nonsens mit dem Notgepäck der Hochkultur verquirlt wird: Werbeslogans, Luther-Zitate, Befindlichkeits-Jargon, Bergpredigt; Worthülsen und Weltliteratur, kein Kulturgut ist sicher. Vor allem sind seine Passepartout-Verwender nicht sicher. Bildungsbürger, Sinnsucher und Werbefuzzis -- und freilich auch Rezensionenschreiber (Anwesende ausgenommen), alle in Deckung! Die Helden kommen.

Angeblich hat "Soundso" im Gegensatz zu den Vorgänger-Alben keinen ganz großen Abräumer anzubieten. Veto! Beziehungsweise "[k]ein Grund zur Panik", denn neben diesem Prachtstück gibt's da einiges, dessen Glanz zumindest seit 2007 nicht abgeblättert ist, auch nach x-maligem Hören der CD: "Kaputt" in erster Linie ist nicht kaputt: Geht es da nun um Familienelend, oder herzlos um ironische Brechung derselben? Oder um ironisch gebrochene Herzlosigkeit? Sodann "Die Konkurrenz", und "Labyrinth", natürlich "The Geek" -- und auch "Der Krieg kommt schneller zurück als du denkst". Tiefer Sinn kann frech sein, und die musikalische Umsetzung erstrecht. Abräumer können aber auch mal bedächtig daherkommen, das beweist unter anderem der Titelsong. In den muss man sich allerdings erst ein wenig reinhören. Beim ersten Anlauf wirkt er (korrigiert: wirkte er auf mich) fast wie ein Leichtgewicht. Aber nur fast.
Und dann natürlich ein dreifaches Hoch auf den ersten Track, die "Ode an die Arbeit", wo einem endlich mal erklärt wird, was Arbeit ist, und was Arbeit macht (zum Beispiel "was man später mit dem Schaf macht, das ist Arbeit"), und was nicht. Klingt fast wie das, was man irgendwann mal übers protestantische Arbeitsethos gehört hat, nur witziger, anhand signifikanter Beispiele aus des Deutschen Alltag und Feierabend. Und eins und zwei und eins und zwei und Schluss.

Freilich, manchmal hat man fast den Eindruck, dass die "Helden" vom Erfolg ihrer beiden ersten Alben etwas über Gebühr beeindruckt sind und nun glauben, auch mal so richtig was Anspruchsvolles bieten zu müssen. Sowas geht schief, denn da machen sie genau das, was sie sonst so herrlich fies auf die Schippe nehmen. Zum Glück passiert ihnen das nicht allzu oft. Ein, zwei Zeilen vielleicht mal in einem Song; sowas übersteht man locker. "Stiller" ist so ein Fall, ein ganz klein wenig auch "Für nichts garantieren", und auch der Titelsong ist ein Grenzfall.
Egal. Hoffentlich haben sie ihr "Lasst uns verschwinden" nicht ernst gemeint, sondern soundso. Das wär nämlich wirklich ein Grund zur Panik.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Weiter im Text ;-)), 23. Mai 2007
Ich finde "Soundso" genauso erfrischend, lebendig, authentisch und zündend, wie wir das bisher von den Helden gewohnt sind, und nicht einen Deut weniger. Mainstream kann ich überhaupt nicht entdecken, und schon die Auswahl des Zungenbrechers "Ein Grund zur Panik" als Single belegt das Gegenteil (er wird sich sicher genauso in die Köpfe schleichen, wie der Satz "Die Deutschen flirten sehr subtil..." aus Aurelie, hihi).

Wenn hier weiter unten zu lesen ist, dass es "schade sei, wenn die Helden im Radio gespielt werden", weil damit der "alternativen Musikszene etwas verloren" ginge ... pffft, also liebe Leute... Das ist ungefähr so, als wenn ein leidenschaftlicher Urlaubsreisender beklagt, dass sein selbstentdecktes Ferienziel seinen Reiz verloren habe, weil jetzt soviele Touristen da wären.

Musiker wollen auf die Bühne, wollen gehört und berühmt werden. Und wenn das dann mal klappt, dann ist das keine Katastrophe, sondern genau der Zweck der Übung. Herzlichen Glückwunsch und weiter so, Ihr Helden ;-)))
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Anfänglich schwere Kost, 30. Mai 2007
Ich muss direkt am Anfang sagen: Am Anfang konnte ich mit dem Album wenig anfangen, insbesondere da mir bei den 1,2 mal die ich die Singleauskopplung "Endlich ein Grund zur Panik" gehört hatte mir dieses Lied auch nie richtig zugesagt hatte. Nachdem ich nun aber das gesamte Pfingswochenende das Album immer wieder gehört habe muss ich sagen: Insgesamt wieder ein voller Erfolg.
(Ode) an die Arbeit ist einfach nur göttlich anzuhören, wenn auch nicht besonders tiefgründig. Der Titeltrack ist ein waschechter Helden-Song ganz in der Tradition der bisherigen Titelsongs der vorangehenden Alben. The Geek (shall inherit) ist ein Gutelaunetrack der Mut macht und einem versucht klarzumachen, dass man so sein sollte wie man ist und nicht versuchen sollte, sich selbst in irgendwelche stereotypen reinzuquetschen.
Musikalisch muss man sagen, das die Stücke beim ersten Hören noch weniger eingängig sind als bei den anderen beiden Alben, wenn man sich allerdings Zeit nimmt und jeden Song genauer anhört entdeckt man viele nette und interessante Harmonien, die in sich schon eine ganz eigene Klasse haben.

Alles in allem also wieder ein geniales Helden-Album das mir persönlich besser gefällt als die beiden vorherigen Alben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 27. Mai 2007
Ich kann den meisten Rezensionen hier nur beipflichten und möchte all jene zum Kauf des Albums ermutigen, die seit der Single "Endlich ein Grund zur Panik" vielleicht skeptisch geworden sind. Auch ich war alles andere als begeistert von diesem Lied, aber ich dachte mir "Es kann ja nur besser werden"... Und es ist besser! Das Album ist deutlich ruhiger als die bisgherigen, die "Panik" ist eine Ausnahme. Die Texte zeichnen sich (wie immer schon) durch ihre Tiefgründigkeit aus: DAS sind Texte mit Herz und Verstand, kein Massenprodukt, wie man es vielleicht von diversen anderen Bands gewohnt ist.
Bei mir persönlich war es schon immer so, dass ich auf jedem Helden-Album ein Lied hatte, das mir vom Stil her gar nicht gefiel (selbst wenn der Text nicht schlecht ist), aber dafür ist der Rest dann umso besser. Wem es ähnlich geht, kann mit dem Kauf eigentlich nichts falsch machen. Mit anderen Worten: Eine absolute Kaufempfehlung! Ein Stern Abzug für die "Panik", aber das hat eigentlich gar nichts zu bedeuten. Es wäre ja langweilig, wenn einem alles gleich gut gefiele, oder?
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mehr als soundso..., 8. September 2007
Als bekannt wurde, dass die Helden ihr drittes Werk veröffentlichen wollten, haben sich die meisten sicherlich gefragt, ob es nun in Richtung 'Die Reklamation' oder 'Von hier an blind' gehen würde. Letzteres hat ja (meiner Meinung nach völlig unbegründet) überwiegend negative Kritik erhalten. Angeblich klinge es längst nicht mehr so frisch, frech, einfallsreich und spielfreudig wie sein Vorgänger...
Für alle die, die das auch so sehen und gebangt haben, 'Soundso' könnte ähnlich oder gar schlechter ausfallen, eines vorweg: Euer Bangen war überflüssig, denn 'Soundso' klingt ähnlich wie 'Die Reklamation'. Der (zugegeben etwas gewöhnungsbedürftige) Opener ist mal was ganz Anderes im Vergleich zu den bisherigen. Aber er ist durchaus gelungen - eine gute Idee, die Definition des Wortes 'Arbeit' mal auseinanderzupflücken. 'Die Konkurrenz' lässt mit seinen Skaeinflüssen richtig Sing- und Tanzstimmung aufkommen. Der Titelsong ist mit seinen, wie die Helden selber sagen 'Meat Loaf-Gitarren', genialem Gesang und der Thematik 'Individualität' EIN Highlight. Das Duett 'Für nichts garantieren' wollte mir zuerst nicht so recht gefallen, aber es braucht Zeit und nun kann ich mich daran nicht mehr satthören. 'Kaputt' ist ein wunderschönes Lied über Familienprobleme, welches dem einen oder anderen aus der Seele sprechen oder vielleicht sogar aufmuntern könnte. 'Labyrinth' ist eine sehr schöne Ballade, in der es um die Verzwicktheit der Liebe geht. Darüber weiß wohl jeder ein Liedchen zu singen. Nur wird der sich bei dem dünnen Textumfang zum Schluss zu oft wiederholende Refrain auf die Dauer etwas nervig. 'The Geek (Shall Inherit)' erinnert bei den ersten Klängen etwas an 'Nur ein Wort', mutiert dann aber zu einem wunderbaren Song mit wirklich genialem Text, der von der Thematik etwas kongruent zu 'Soundso' ist. Hier stimmt wirklich alles, gerade dieser fesselnde Gesang muss einfach gefallen - ein weiteres Highlight. 'Endlich ein Grund zur Panik' ist ebenfalls ein Song, der wirklich Zeit braucht. Als ich ihn zuerst gehört habe, war ich zunehmend negativ überrascht und verstand nicht, wieso die Helden gerade diesen als erste Singleauskopplung wählten. Doch je öfter man ihn hört, desto besser gefällt auch er. Textlich endlich mal wieder ein schön offensiv-kritischer Song, der von der Machart ein wenig an 'Guten Tag' erinnert. 'Der Krieg kommt schneller zurück...' ist ein rundum gelungener, politisch-kritischer Song, bei dem der Name bereits alles sagt. Genialer Text, Gitarrensolo ist auch mit drin. Kommen wir nun also zu 'Hände hoch', eines der nicht so gut gelungeneren Stücke des Albums. Textlich hapert's vor allem im Refrain, die Strophen sind okay. Auch nach mehrfachem Hören will er mir einfach nicht richtig gefallen... Besser, aber auch nicht zu sehr, wird es bei 'Stiller'. Das gesprochene Intro ist eine sehr gute Idee gewesen, die man aber noch extremer hätte vertiefen sollen. Trotzdem ein netter, entspannender Ausklang. 'Lass uns verschwinden' ist auch kein Überflieger, gefällt jedoch wegen seiner ruhigen Art und dem einfallsreichen Text.
Man kann als Fazit ziehen, dass Helden-Album Nummer 3 zwischen den ersten beiden liegt. Der Anfang ist makellos, nur erscheint der Schluss doch eher schwach. An Stücke wie 'Außer dir' oder 'Die Nacht' kommt hier, wie auch schon beim Vorgänger, wirklich kein Lied ran. Sowieso fehlt eine authentische, ich nenne es mal 'Überflieger-Ballade' völlig. Das ist allerdings nicht weiter tragisch, da der Rest dieses übermäßig gut gelungenem Albums dies wieder wett macht.
Also: Kaufen! Denn diese CD gefällt schon beim ersten Hören und wird auch nach dem 1000. Hördurchlauf nicht langweilig, was bei CDs, die sofort gefallen, ja sonst sehr oft der Fall ist...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Solides Drittwerk, 21. Juli 2007
Machen wir es kurz: diejenigen, die sich nach wie vor an den Vorgängeralben "Die Reklamation" und "Von hier an blind" ergötzen, können sich auch "Soundso" bedenkenlos zulegen. Leuten, denen die Band bis dato nicht gefallen hat, werden mit diesem Werk allerdings mehr Probleme haben, als je zuvor. Warum? Das Teil ist wesentlich sperriger, als man es von einem "Wir sind Helden"-Album gemeinhin erwarten könnte. Schon die erste Single "Endlich ein Grund zur Panik" hat ja schon teilweise für schlotternde Ohren gesorgt - und das nicht zu Unrecht. Tatsächlich muss man feststellen, dass ausgerechnet dieser Song zu den schwächeren auf diesem Album gehört. Ähnlich wie der Opener "Ode an die Arbeit" groovt das Ding zwar höllisch und macht auch ungewohnt viel Tempo, ist aber etwas zu monoton und textlich auch nicht wirklich befriedigend.

Neben diesen beiden, gibt es noch weitere Stücke ("Für nichts garantieren" mit grässlichem - weil viel zu säuselnd und kitschig bestimmten - Gastsänger, und das etwas belanglose "Stiller"), die auf meiner Seite Begeisterungsstürme wie bei den Vorgängern verhindern. Dennoch kratzt das Quartett hin und wieder an der Genialität und liefert u.a. mit den gefühlvollen Songs "Kaputt" und "Hände hoch", dem eher straight rockenden "Der Krieg kommt schneller zurück als du denkst", sowie dem Titeltrack wirklich tolle Songs.

Generell lässt sich sagen, dass speziell die Texte (aber auch die Musik) diesmal äußerst "introvertiert" sind. D.h. nicht so auf die Fresse wie beim Debut sondern eher überlegt, verspielt und nur andeutend. Das funktioniert meist auch ganz gut, manchmal kommt man mit den lyrischen Ergüssen aber nicht mehr wirklich mit ("Stiller") - anhören tut sich die Dichtung von Judith Holofernes aber immer sehr gut, auch wenn der Sinn dahinter im Dunkel bleibt.

Somit bleibt ein überzeugendes Album, dass doch einige Überraschungen, viel Gefühl, aber auch den einen oder anderen typisch flotten "Helden"-Song zu bieten hat. Lasst euch von der ersten Single nicht einschüchtern und riskiert einmal einen Hördurchgang. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase werdet ihr "Soundso" sicherlich mögen.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großartig - nicht mehr und nicht weniger, 25. Juni 2007
Also manchmal verzweifelt man doch ein bisschen an der allgemeinen Wahrnehmung...

Klar, wenn man Mark "Bobbelsche" Medlock und seinen Fistel-Dieter bereits für große Kunst hält, kann man mit den Helden nicht viel anfangen...

Ich versteh nicht so ganz, wie man die ersten beiden Alben mögen konnte und das jetzt hier nicht mehr. Wie geht das? Die Helden bleiben sich auch auf dem dritten Album mehr als treu und produzieren wieder mal die großartigste deutschsprachige Musik, die im Moment zu finden ist.

Störgeräusche? Hektisches Geschrei? Ich muss ne andere Platte gehört haben...Natürlich fällt "Endlich ein Grund..." ein bißchen aus dem Gesamtrahmen raus, das war aber bei "Gekommen, um zu bleiben" ähnlich...

Ich fand Soundso beim ersten Mal eher sehr glatt produziert und gefällig. Erst nach und nach erschliessen sich dem Hörer die Gimmicks und die netten Gags...man könnte einfach auch sagen, das Ding ist gut produziert und nicht nach Schema F. Aber das erschließt sich dem Hörer ja natürlich nicht nach einmaligem Hören der ersten vier Lieder...

Und was die Helden so einzigartig macht, sind ohnehin die Texte. Man kommt recht schnell zur Erkenntnis, dass Silbermond und Juli und Konsorten nicht nur in einer anderen Liga unterwegs sind, sondern eigentlich auch einen ganz anderen Sport betreiben.

Die Helden verstehen es, Gefühle, Momente, Emotionen, Zustände so auf den Punkt zu bringen, dass es weder plakativ noch sentimental wird, sondern immer auf den Punkt.

Und eine Band, die es schafft, auf jedem Album mindestens ein Lied unterzubringen, dass einem feuchte Augen macht, kann einfach nur eines sein: großartig!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Anhören und Genießen, 28. Mai 2007
Von Mina (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
denn Wir sind Helden enttäuschen auch diesmal nicht.
Die CD beginnt zugleich überraschent: In (Ode) An Die Arbeit wird mehr gesprochen als gesungen. Zuerst ungewohnt verleicht es dem Lied aber seinen ganze eigenen Charm. Außerdem stehen hier gesanglich auch mal die Jungs mit ihm Vordergrund. Danach folgen meist typische Heldensongs - immer irgendwo zwischen Heiterkeit, Leichtikeit und Tiefsinnigkeit. Besonders hervorzuheben sind hierbei Stücke wie dem wunderbaren Tieteltrack sowie dem wirklich gelungen Duett mit Tele Sänger Francesco Wilking "Für Nichts Garantieren"(So was schönes^^). Auch die wenigen schnelleren Songs reihen sich perfekt in die restliche Trackliste mitein und sorgen so für Abwechslung. Der einzig schwächere Song auf diesem Album ist "Stiller". Hiuer sind leider die Strophen etwas misslungen sind, dafür macht der tolle Refrain aber wider einiges weg.
"Soundso" ist ein extrem starkes Album, welches einem zwar immer wieder zum nachdenken anregt, bei dem man aber auch gut abschalten kann.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Konkurrenz hat keine Chance!, 26. Mai 2007
Das dritte Album der Helden "Soundso" verspricht nahtlos an den Erfolg der ersten beiden anzuknüpfen. Völlig zu Recht wurde der Titel des gleichnamigen Songs als Albumtitel gewählt. "Soundso" hat eine unglaublich starke Aussage und entspringt vermutlich nicht zuletzt dem frischen Elternglück von Sängerin J. Holofernes und Schlagzeuger P. Roy.
Songs wie dieser und "The Geek (shall inherit)" sind perfekte Beispiele für den roten Faden durch alle bisherigen Helden-Alben: soziale Zwänge und Selbstreflektion.

Wer nach den Vergleichen zu den vorangehenden Alben sucht, findet die aggressivere Gesellschaftskritik von "Die Reklamation" insbesondere in "(Ode) An die Arbeit", "Die Konkurrenz" und in der ersten Single-Auskopplung "Endlich ein Grund zur Panik" wieder. "Stiller" und "Lass uns verschwinden" erinnern mit ihrer melancholischeren Art eher an "Von hier an blind".

Die kunstvollen Texte von "Für nichts garantieren", "Hände hoch", "Labyrinth" und "Der Krieg kommt schneller als du denkst" machen deutlich, dass "Wir sind Helden" im deutschsprachigen Raum nach wie vor ohne Konkurrenz sind, auch wenn diese nicht schläft.

Melodisch gesehen überrascht das neue Album durch erstaunliche Variationen nicht nur unter den Liedern sondern auch durch viel Liebe zum Detail mit einzelnen Highlights innerhalb der einzelnen Melodien.

Ohne sich selbst neu erfinden zu müssen, haben die Helden es geschafft, mit neu ausgeschöpftem kreativem Potential zu beeindrucken und damit ihr hohes Niveau zu halten. Alte wie neue Fans werden es ihnen danken. Wenn jede Babypause solch eine Wirkung hat, bitte mehr davon!
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