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5.0 von 5 Sternen Viereinhalb Sterne!
Nach "Draconian Times" gab es für Paradise Lost genau zwei Möglichkeiten: Die erste heißt "One Second" und wurde 1997 denn auch prompt geliefert. Die zweite heißt "In Requiem" und erscheint eben zehn Jahre später. Das ist wieder einmal ein gutes Beispiel für die Vielseitigkeit der Briten. Statt nur einen logischen Nachfolger für ein...
Veröffentlicht am 22. Juni 2007 von Stefan Schröder

versus
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie immer: gut. Seit "Host" aber auch nicht mehr.
Ich bin PL-Fan seit "Shades of God" und freue mich seither auf jedes neue Album der Engländer, auch wenn mein Musikgeschmack seither eher in andere Stilrichtungen gewandert ist.

PRO
Für mich haben PL auch mit ihrem neuen Album "In Requiem" wieder ein solides Werk abgeliefert, an dem es grundsätzlich nichts auszusetzen gibt. Ein Song wie die...
Veröffentlicht am 25. Juni 2007 von critix


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viereinhalb Sterne!, 22. Juni 2007
Von 
Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Nach "Draconian Times" gab es für Paradise Lost genau zwei Möglichkeiten: Die erste heißt "One Second" und wurde 1997 denn auch prompt geliefert. Die zweite heißt "In Requiem" und erscheint eben zehn Jahre später. Das ist wieder einmal ein gutes Beispiel für die Vielseitigkeit der Briten. Statt nur einen logischen Nachfolger für ein Erfolgsalbum zu machen, liefern sie einen zweiten zeitverzögert hinterher. Ziemlich verschwurbelt, diese Meinung oder? Aber begründbar. Ohne hier auf die von der musikalischen Substanz her betrachtete indiskutable Vorgeschichte der Band eingehen zu wollen -ernst nehmen konnte man sie erst ab - frühestens - "Shades of God": - immer pompöser und pathetischer waren Paradise Lost 1995 geworden, als sie auf "Icon" "Draconian Times" folgen ließen. Und diese Rezeptur hätten sie bis heute zelebrieren können und dabei sogar viele Fans und Freunde behalten. Nein, sie schrieben das äußerst hochwertige "One Second" und wilderten brilliant im Popdschungel ("Host"). Dann allerdings verfransten sie sich auf "Believe in Nothing" und "Symbol of Life" doch etwas zu sehr in der Belanglosigkeit. "Paradise Lost" wies wieder in die richtige Richtung, und "In Requiem" ist das erste Album seit "Host", das die Band mal wieder inspiriert, interessiert und selbstbewusst zeigt. Da werden Zitate an alle Phasen der eigenen musikalischen Historie geschickt in ein modernes Klangkorsett eingeflochten. Da wird wieder die Rhythmusgitarre abgefeuert und die Doublebass verdroschen. Und dennoch kommen die leisen Töne nicht zu kurz. Das ist bewundernswert. Schubladendenker haben es halt nicht leicht heutzutage. Wer "Gothic" mit "Host" vergleicht und hört, dass beide Alben von einer Band stammen, wird schnell erkennen, dass "Band" nicht unbedingt mit "Musikstil" gleichzusetzen ist. Ich ziehe "In Requiem" allen anderen Paradise Lost - Veröffentlichungen bis auf "One Second" vor, und beide Platten sind die logische Weiterentwicklung von "Draconian Times". Klasse. Allerdings ist die Produktion von Rhys Fulber doch ein wenig zu glattgebügelt, was einen halben Punkt Abzug bedeutet.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Schritt in die richtige Richtung., 15. November 2007
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Paradise Lost waren eine Institution und Meister darin, großartige, düstere und melancholische Musik zu schreiben. Mit dem 1991er Meisterwerk "Gothic" begründeten sie ein ganzes Genre bzw. gaben diesem einen Namen. Die Verbindung zwischen Death Metal und orchestralen Elementen sowie weiblichem Gesang war einzigartig. Icon und vor allem Draconian Times brachten den großen Durchbruch. Mit One Second und den folgenden Alben wurde man experimentierfreudiger, die Alben wurden dadurch allerdings etwas belangloser. Die grandiosen Spannungsbögen und Stimmungen fehlten mir einfach. Mit Paradise Lost war schon ein Trend zurück zu erkennen und mit In Requiem haben sich die Briten wieder auf ihre ganz großen Stärken besonnen.

Die Songs bestechen durch geniale Melodien und Harmonien, die die Herren Mackintosh und Aedy schon lange nicht mehr aus ihren Gitarren herausgeholt haben, die Rhythmussektion ist endlich wieder schwer und druckvoll und Nick Holmes zeigt einmal mehr, dass er einer der besten Sänger im dunkleren Metal-Bereich ist. Herauszuheben sind vor allem das Quasi-Titelstück, das mit einem der besten Refrains der PL-Geschichte ausgestattet ist, sowie Unreachable, das eigentlich nur aus Gänsehaut besteht. Weitere Anspieltips sind Ash&Debris sowie das düstere Praise Lamented Shade.

Einen Stern abzug gibts jedoch für zwei Ausfälle (Your Own Reality, das mir persönlich viel zu Depeche Mode lastig ist sowie das etwas arg belanglose Prelude To Descent). Der Rest ist durchaus stilvoll und auch ohne Gähnen hörbar. Bleibt zu hoffen, dass sie diesen Pfad weiter wandeln und ihren Tempel tatsächlich wieder zurückerobern.

Paradise Lost sind nach dem Dahinscheiden der ebenso göttlichen Sentenced die einzige Band, die die Fähigkeiten hat, düster, melancholisch, traurig aber nie weich oder jammernd zu klingen UND gleichzeitig zu rocken. Danke für die Rückkehr.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 27. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Deluxe Version) (Audio CD)
Es scheint - wie so oft - im Falle einer neuen Platte alter Heroen immer stärker geteilte Lager zu geben. Die neue PL macht hier keine Ausnahme. Um es gleich - ohne Wertung - vorweg zu nehmen, diese Scheibe ist ein typisches PL Album, welches musikalisch ihr eigenes, doch sehr breites, Spektrum repräsentiert. Man hat manchmal das Gefühl, dass sich die Band in den letzten Jahren von Host (1999) erholen musste, und sich seitdem auf einer Art Neufindungstripp befindet.

Ich möchte hier aber gleich anmerken, dass ich Host für einen bandinternen Meilenstein halte, auch wenn dort deutlich weniger auf die Nuss gehauen wird, als vorher und nachher. Auf Host stand das Songwriting deutlicher im Vordergrund, und aus der Symbiose mit Ihrer Vergangenheit hat die Band einige Evergreens auf dieses Album gezaubert - wie auch schon auf "One Second" und "Draconian Times".

Rückblickend würde ich "Believe In Nothing" als (Neu-) Orientierungsplatte bezeichnen, welche zwar ordentliches Material enthält, aber kaum Songs mit Bestand. "Symbol Of Life" dagegen ist dagegen das bis dato optimale Resultat dieser Neufindung, dessen Qualität der selbstbetitelte Nachfolger leider in keiner Weise halten konnte. Mit "In Requiem" steht nun eine Platte hier, die noch hörbarer härter ist, als alle Vorgänger seit Host. Nicht selten treten PL auf dieser Platte eigene Pfade platt, was die Anzahl der auf den ersten Blick herausstechenden Songs überschaubar macht, jedoch auch mehr Aufmerksamkeit beim Hörer voraussetzt.

Immerhin ziehen PL mit dieser Platte wieder ein breites Spektrum auf. So erinnern die wirklich gelungenen "Your Own Reality" und "Praise Lamented Shade" sowie "Unreachable" an den melancholischen Rock früherer Tage, und hätten sich auch auf "Symbol Of Life" wohl gefühlt. Dagegen fallen Songs wie "Never for The Damned" und "Prelude To Descent" deutlich ab. Viel zu gewöhnlich ist hier das Songwriting, auch wenn sie in Ihrer Struktur hörbar nach PL klingen. Vieles vom Rest ist ordentlich, manchmal etwas besser ("Sedative Gog"), manchmal etwas unspektakulärer ("Fallen Children").

Alles in allem wirkt diese Platte erst nach mehrmaligem Hören, erst dann kristalisieren sich die einzelnen Songs wirklich heraus, und bekommen ihr Eigenleben. Beim ersten Hören fehlen womöglich die typischen "Kracher", die man als Fan vielleicht von PL erwartet. Spätestens aber nach dem dritten, vierten Anhören bohren sich einige Songs wohltuend ins Gehirn, und das ist, was eine doch gute Platte ausmacht.

Deswegen gibt es von mir 4 Sterne, obwohl ich eigentlich zu Anfang irgendwo zwischen 2-3 geben wollte. Für 5 reicht es aber nicht, dafür steht auch diese Platte noch hinter den absoluten Highlights dieser Band.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuversicht lohnt sich! Paradise Lost sind zurück!, 23. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Paradise Lost!

Die Truppe um Nick Holmes hat mich schon immer fasziniert, hat sie doch in ihrer mittlerweile 20-jährigen Karriere musikalisch einerseits für Innovationen und andererseits für Überraschungen gesorgt.

Um es kurz zu sagen, ohne jetzt die komplette Diskographie der Briten durchzudiskutieren, von laut bis leise und von hart bis soft, es war alles dabei und die unterschiedlichsten Alben lösten auch die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Den einen sagte die poppigere, den anderen die metal-lastigere Seite von Paradise Lost mehr zu.
Ich finde es gab selten eine Band, die - stilistisch betrachtet - eine so interessante Entwicklung durchmachte, wie Pardise Lost.

Und am bemerkenswertesten dabei finde ich, dass es Paradise Lost trotz ihrer Ausflüge in Pop-Gefilde letztendlich mit "In Requiem" geschafft haben, zu ihrer alten Härte zurückzufinden, zwar ohne die Death Metal-Einlagen der Anfangstage aber deshalb nicht minder eindrucksvoll!

Die Goth-/Dark-Metal Götter sind zurück, mit einem - zumindest wenn man die letzteren Jahre betrachtet - stimmigen musikalischen Meisterwerk! Einem Album, das es schafft, die Härte der Anfangstage mit der Melancholie und dem Songwriting der neueren Alben zu vereinen!

Konkrete Anspieltipps geb ich hier keine, da das Album als Gesamterlebnis einige Durchgänge braucht bis es zündet, dann aber voll durchstartet!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie immer: gut. Seit "Host" aber auch nicht mehr., 25. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Ich bin PL-Fan seit "Shades of God" und freue mich seither auf jedes neue Album der Engländer, auch wenn mein Musikgeschmack seither eher in andere Stilrichtungen gewandert ist.

PRO
Für mich haben PL auch mit ihrem neuen Album "In Requiem" wieder ein solides Werk abgeliefert, an dem es grundsätzlich nichts auszusetzen gibt. Ein Song wie die Single "The Enemy" geht gut ins Ohr und steht den Single-Auskopplungen von Alben wie "Draconian Times" bis "One Second" in nichts nach.
Es finden sich auch noch eine Hand voll weiterer guter Songs auf der neuen Scheibe, die sich schnell im Gehör festsetzen. Ausfälle sind bis auf die Cover-Version "Missing" von Everything but the girl auf der Ltd. Edition nicht zu verzeichnen.
An der Produktion, den fetten Gitrarren, den PL-typischen Melodien und am Gesang gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen, ohne dass hierbei jedoch Highlights gesetzt werden.

CONTRA
Ich bin kein ausgesprochender Fan der ersten beiden PL-Alben "Lost Paradise" und "Gothic", da mir diese zu unausgereift sind. Jedoch stellen diese beiden Alben meines Erachtens die Basis für den kreativen Durchbruch von PL da, der mit "Shades of God" begann und in "Host" gipfelte. Auch wenn die beiden letztgenannten Alben meilenweit auseinander liegen und "Host" wohl viele Fans verprellte, war die Entwicklung von PL in dieser Zeit stetig, schlüssig, aufregend, glaubwürdig...
Das Votum der Fans oder der kommerzielle Kollaps im Zusammenhang mit "Host" stellen m.E. die Kehrtwende in der Historie von PL dar, die bis heute und damit bis "In Requiem" anhält. Keines der Alben seither war schlecht - aber keines hat mich je wieder richtig begeistert...einzelne Songs ja, ganze Alben nein. PL stehen heute leider für Stagnation, Kompromisse, Anpassung an vermeintliche Vorgaben von Fans, Labels etc.

FAZIT
Wer "In Requiem" kauft, kauft ein grundsolides Album. Einsteigern empfehle ich eher "One Second" und dann in der Discographie rückwärts kaufen solange es gefällt ("Icon" sollte Pflicht sein :-).
Wer an "One Second" Gefallen gefunden hat, kann grundsätzlich zu allen Alben ab "Believe in nothing" greifen, ohne eine wirkliche Entschäuschung zu erleben. Meines Erachtens sind alle CDs ab diesem Album recht homogen, sowohl was den Gesamtsound als auch die Hitdichte etc. angeht.

Progressivere Hörer greifen unbedingt auch zu "Host" , hören auf Kopfhörer "Before it's too late" und finden damit hoffentlich das verlorene Paradies.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hammer-Album - Paradise Lost wird von zu vielen Leuten unterschätzt!!!, 10. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Deluxe Version) (Audio CD)
habe das album bereits gehört und ich kann es nur jedem paradise lost fan wärmstens empfehlen. das album ist einfach genial und reicht sehr wohl an "draconian times" heran. großartige melodien, kraftvolle riffs, die vielseitige stimme von nick holmes, ... obwohl das album teilweise eher düster klingt wie die ersten alben, sind die songs sehr vielschichtig und genial konzipiert.

paradise lost ist schon von viel zu vielen leuten abgeschrieben worden, aber die engländer haben es mit diesem album (und auch mit den beiden vorgängern) allen bewiesen, dass sie noch immer großartige songs schreiben können.

mein tipp also - das album unbedingt kaufen!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geile Scheibe!!, 3. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Obwohl ich bisher mehr dem Thrash-Metal Genre zugeneigt war, hab ich mir rein aus Interesse die Scheibe beim Händler "meines Vertrauens" mal reingezogen. Ehrlich gesagt, habe ich bisher um Paradise Lost einen Bogen gemacht, nicht weil ich sie nicht mochte sondern, rein aus Desinteresse. Nachdem ich aber diese Scheibe angehört habe, muss ich das Versäumte schnellstmöglich nachholen, denn dieses Album hat mich echt fast umgehauen. Supergeile Riffs, donnerndes Schlagzeug, facettenreiche und stimmungsvoller Gesang und ein echt klasse Songwriting. Seit langer Zeit wieder mal ein richtig geiles Album. Die Stimmung die dieses Album verbreitet finde ich richtig erfrischend zu dem ganzen Schrott der sonst so zur Zeit veröffentlicht wird. Ich kann nur jedem empfehlen sich die Scheibe probezuhören bzw. zu kaufen....wirklich super Album!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant und durchaus gelungen!, 24. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Nach dem genialen selbstbetitelten, 2005 erschienen Album "Paradise Lost" konnte es ja eigentlich wieder nur noch geradewegs nach oben gehen.
Ich müsste tatsächlich lügen, wenn ich behaupten würde, dass uns "In Requiem", was auf Deutsch so viel wie "In Ruhe" bedeutet, eines besseren belehrt.
Denn auf dieser Veröffentlichung finden sich tatsächlich Songs, die noch eine Spur härter und metallischer klingen, als jene des Vorgängeralbums, wie etwa "Never for the damned", "Unreachable" oder "Fallen Children". Letzere 3 Tracks würde ich auch gleich als Anspieltipps nennen, denn diese sind perfekte Beispiele, wie PL wieder zu ihren Wurzeln, einer Mischung aus Gothic und Death Metal, zurückkehren.
Interressant ist auch die Tatsache, dass diese Platte die letzte sein sollte, auf der Nick Holmes' Stimme noch vollkommen "clean" ist, was ich aber natürlich nur mehr als gut heißen kann.
Genau wie der Vorgänger lässt sich auch "In Requiem" problemlos durchhören, und enthält keinen einzigen Füller, geschweige denn Ausfälle.
Kann man sich auf jeden Fall in den Player legen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Formel bleibt gültig, 13. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Seit vielen Jahren verfolge ich die musikalische Entwicklung von Nick Holmes und seinen Mannen. Gotisches Gegrunze, Keyboard-Hymnen und harte Riffs haben sich über die Jahre abgewechselt. Es gibt wohl nur wenige Bands im Metal-Sektor, die sich derart oft nahezu neu erfunden haben. Bisher konnte ich immer jeden Schritt nachvollziehen und mitgehen - und so ist es auch bei "In Reqiuem". Natürlich waren PL schon härter, natürlich waren sie schon melodischer - und bestimmt auch schon besser. Doch die Mischung der Songs überzeugt mich, auch wenn ich die Scheibe dazu 4, 5 Mal hören musste.

Mein Favort ist "Ash & Debris". Die Melodie des Chorus' ist wunderschön und eingängig, die Gitarren hart und das Lied deshalb ein Ohrwurm. Heraus ragt für mich auch das Titelstück "Requiem", dessen Refrain ebenfalls sehr eingängig ist. Zusammenfassend gefällt mir an "In Requiem" die Uneinheitlichkeit der Stücke. Jedes steht für sich, fast jedes überrascht an irgendeiner Stelle und keines ist langweilig, auch nicht beim 20.Durchgang.

Die Formel bleibt gültig: Härte + Melodie = Paradise Lost.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In these sheltered years I escape from this cruel world, 14. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: In Requiem (Audio CD)
Paradise Lost haben in ihrer Karriere viele Hochs und Tiefs erlebt, vor allem von Seiten der Fans. Von dem Debut "Lost Paradise" bis hin zu "One Second" fand vorsichtig immer mehr Elektronik den Weg in die Gothic Metal-Klanggebilde der Band. Diese Entwicklung fand in "Host" ihren absoluten Höhepunkt. Dadurch wandten sich viele Fans ab und konnten "Host" mit seinem fast Depeche Mode-artigen Sound nichts mehr abgewinnen.
Seit dem Nachfolgewerk "Believe In Nothing" wurden die Gitarren dann aber von Album zu Album wieder lauter und auf dem zehnten Studiowerk ("Paradise Lost") dominierten die Gitarren wieder, jedoch soundtechnisch noch eher rockig. Selbst der letzte Zweifler war gespannt, ob diese Entwicklung weiter anhalten würde und im Jahre 2007 gab es mit "In Requiem" die Antwort: Ja.
"In Requiem" ist düster, voller Spielfreude und mit lauter Hooks gespickt, die sich sofort ins Gedächtnis brennen und auch dort bleiben. Greg Mackintosh's Gitarren klingen wieder wie schwarze Schmetterlinge, die sich erhaben über die Songs legen und Nick Holmes röhrt dazu so böse aus seiner Kehle, als sei das Ende aller Tage gekommen. Des weiteren ist zu erwähnen, dass der, seit dem letzten Album zur Band gestoßene, Drummer Jeff Singer den Songs eine grandiose variable Rythmusgrundgrundlage verpasst hat. Bei diesem Album Anspieltipps zu nennen wäre so, als wenn man Majestätsbeleidigung begehen würde, weil jeder Song für sich einen Edelstein auf der Krone seiner Hoheit darstellt. Paradise Lost stehen also wieder an der Spitze des Genres, das sie selbst mitbegründet haben und jahrelang angeführt haben.
Zusammen mit den letzten zwei Alben der "Konkurrenz" aus Portugal (Moonspell's Meisterwerke "Memorial" und "Night Eternal") ist "In Requiem" das wichtigste Gothic Metal-Mach(t)werk des nicht mehr ganz so jungen neuen Jahrtausends.
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In Requiem (Deluxe Version)
In Requiem (Deluxe Version) von Paradise Lost (Audio CD - 2007)
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