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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der britische Punkrocker macht amerikanischen Contryrock, 22. September 2007
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: At My Age (Audio CD)
Nick Lowe ist britisch bis in die Sohlen. Er kokettiert mit seinem Alter von knapp 60 Jahren und liefert ein komplettes Album mit entspannten Liebesliedern ab, die alle nach Country-Rock klingen und sich fast ausnahmslos um Frauen und Liebe drehen. Langweilig? Altbacken? Keineswegs!

Als erfahrener Produzent und legendärer Bassist weiß Lowe ganz genau, wie diese Mixtur aus traditioneller amerikanischer Musik und abgegrasten Themen durch Ironie, etwas Punk-Attitüde und handwerklich hervorragende Musik am Kochen gehalten werden kann. Und schafft das so gut und gegen jeden Zeitgeist, dass wir dieses Album immer wieder hören. Wie der wesentlich jüngere Richard Hawley schafft sich Lowe mit sehr britischer Zurückhaltung eine eigene kleine Musikinsel und grinst von dort auf den Rest der mühsam sich abstrampelnden Zeitgeistmusiker. Speziell. Gut!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chefsache, 22. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: At My Age (Audio CD)
Nick Lowe, der Ex-Schwiegersohn von Johnny Cash und stilvollste britische Gentleman neben Charlie Watts, hat es beinahe 6 Jahre nach seinem Meisterwerk "The Convincer" wieder getan. 12 Miniatur Dramen um die alte Lokomotive LOVE (nur ein Lied knapp über 3 Minuten!). Vorzüglich ornamentiert mit Horns und Strings, und diesmal etwas weniger tight produziert als der Vorgänger, was dem ganzen ein lässiges Live Gefühl gibt. Neben Jeb Loy Nichols und Richard Hawley der größte Grenzgänger zwischen Memphis Soul und Outlaw Country. Unbedingt auch sein Vorbild Jim Ford anhöhren, der gerade eine Retrospektive draussen hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zeitreise mit wunderschönen Melodien, 19. April 2008
Rezension bezieht sich auf: At My Age (Audio CD)
Nick Lowes kleines Meisterwerk "At My Age" hätte auch gut und gerne bereits Anfang der 60s im legendären Studio B in Nashville aufgenommen sein können. Zeitlos schöne, handgemachte Pop Songs mit einem leichten Hauch "Country" präsentiert uns hier der Brite, der einst Johnny Cashs Schwiegersohn war. Sie werden die CD einlegen und glauben sie würden jedes Lied schon lange kennen, so eingängig und bezaubernd zugleich sind diese eingängige Melodien. Wie ein "Best Of" Album kommt einem dieses Werk vor. Anspieltipp: "Rome Wasn't Built in a Day", eine der schönsten Balladen der letzten 10 Jahren! Aber auch wer gerne "Uptempo" Songs hört, der sollte sich den Song "Club" anhören und nicht entgehen lassen. Als weitere tolle Nick Lowe Alben im Stile dieses Albums kann ich die "Dig My Mood", "The Convincer" und die "Impossible Bird" gleichermaßen empfehlen! Liegen mir seine früheren Alben nicht sonderlich, so sind seine o.g. vier Platten durch die Bank weg sehr oft in meinem Player!
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4.0 von 5 Sternen Alterswerke, 24. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: At My Age (Audio CD)
Kommen wir doch zu den Alterswerken unserer geliebten Künstler der Vergangenheit - Nick Lowe. At His Age ist das, was man zwischendrin eben auch so in die Ohren gespielt bekommt. Als späte Aufnahme des ehemaligen und fortgesetzten King of Cool des englischen Pub- und Country-Rock-Pop würde man sie kaum registrieren, würde ich sie nicht unbedingt besitzen müssen. Immerhin - Mr. Coolness stört nicht weiter, dafür ist der Mann zu lang im Geschäft, kennt sich zu gut aus damit, wie man professionell erwachsene Musik hinzaubert. Die liefert er hier aber in ihrer Qualität durchwachsen ab.

Dabei fällt bei mehrmaligem Abspielen auf, dass er qualitätssteigernd tatsächlich ein Element einsetzt, dass man zunächst, bei oberflächlichem Hören schlichtweg nicht registriert: er bezieht sich hier teilweise sehr dezent auf den R'n'B und den Soul der frühen sechziger Jahre, so in etwa Sam Cooke, William Bell, aber vor allem Dan Penn/Chips Moman. Klarer Pluspunkt - das zeugt von seinem Stilbewußtsein. Und in eben diesem Zusammenhang fällt auf, dass es einen Qualitätsunterschied in den Lowe-Eigenkompositionen und den verwendeten Covern gibt: I Trained Her To Love Me, geschrieben von Lowe und R. Treherne geht eindeutig als der coolste Song durch, sehr soulig groovy und, wenn auch anders in seiner Qualität, The Man In Love, der Song mit dem meisten Schmiss, geschrieben von Charlie Feathers. Doch selbstverständlich kann der Meister der kunstvollen, auf den Punkt gespielten Verknappung es durchaus auch noch selbst, was er u.a. mit Join The Club eindeutig beweist.
Doch gibt es da eben auch diese Songs bei denen man fürchtet, dass er die Prothese nicht mehr rechzeitig reinbekommen hat, wie im Starter, aber auch in den beiden Outros der Aufnahme...schwer 60er Jahre UK Single Charts der massenkompatiblen Ü-60er-Sorte - und das darf durchaus zweideutig verstanden werden.

Der Mann wird älter und man muss ihm zugute halten, dass er mit seinen jetzt 63 Jahren, seiner entspannten Haltung, seinem weißen Haar und dem schwarzen Anzug schon ziemlich abgeklärt daherkommt - cooler als jeder Ferry, und doch...das ist schon ziemlich müdes Zeugs - auch mit der dezenten Soul-Referenz. Man kann es entspannt nennen, da kracht nix, da galoppiert nix. Doch der Typ war er ohnehin nie. Im Gegensatz zu seinen frühen Aufnahmen erscheint das wie die Stilübungen eines älter gewordenen britischen Musikers, der eine Pub-Rock- bis R'n'B-Aufnahme aufnimmt, mit gepflegten Gitarrenparts, coolem, sehr dezent groovendem Bläsersatz, altersentspannter Phrasierung, ums vorsichtig wohlwollend zu formulieren - in einer Jogginggeschwindigkeit, die bei maximal 5 km/h liegen dürfte. Is' voll okay für sein Alter, kann man mögen, kann man mittraben.
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At My Age
At My Age von Nick Lowe (Audio CD - 2007)
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