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am 30. Juni 2007
Sierra Leone in den 90er Jahren: es herrscht Bürgerkrieg, absoluter Ausnahmezustand. Waffen haben das Wort. Das Terrorregime der RUF (Revolutionary United Front) überfällt ganze Dörfer, tötet und mordet wahllos, hackt den Menschen die Hände ab und entführt die Kinder, um sie zu Soldaten zu machen. Finanziert werden diese Aktionen von Diamantenminen, in denen wiederum Entführte der RUF unter Zwangsarbeit nach Diamanten suchen müssen, die dann in die westliche Welt abwandern...Vor dieser Kulisse wird eines Tages auch der Fischer Solomon Vandy entführt. In der Mine findet er einen besonders großen Diamanten und versteckt ihn, bevor die Mine angegriffen wird.

Davon bekommt Danny Archer (di Caprio), ein Söldner und Diamantenschmuggler Wind. Er sucht den Kontakt zu Solomon und verspricht ihm, seine zerissene Familie wieder zu finden, wenn Solomon ihm hilft, den Diamanten zu suchen. Auch die Journalistin Maddy interessiert sich für den Diamanten. Die drei ahnen noch nicht, zwischen welche Mahlräder sie da hineingeraten...

Wer Blood Diamond anschauen will, nur weil er Lust auf Action und Geballere hat, sollte sich lieber nach etwas anderem umschauen. Denn der Fim zeigt ohne jegliche Augenwischerei und Beschönigung auf eindrucksvolle aber auch zugleich brutale Art und Weise, welche Zustände heute noch in Afrika vorherrschen und lässt dem Zuschauer dabei unbarmherzig wenig Zeit, einmal Luft zu holen. Wahrscheinlich ist gerade deshalb der Film so unheimlich eindrucksvoll und schockierend und hinterlässt noch einen bleibenden Eindruck, nachdem man ihn gesehen hat.

Ernste und grausame Thematik, spektakulär und schockierend aber keineswegs reißerisch umgesetzt, stimmiger Soundtrack und ein di Caprio, der sich vom Titanic-Jack zu einem knallharten Söldner entwickelt hat - ein echter Tip!
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am 24. März 2007
Ob man es in Filmen hört und in sonstigem Zusammenhang - Leute sprechen von BLUTDIAMANTEN, aber weiß man wirklich, wie es in den Regionen, in denen die Edelsteine abgebaut werden, zugeht?

Der Film weder ein Blatt vor den Mund noch wird versucht, mit Hollywood-Ästhetik eine Abenteuergeschichte zu erzählen. In Sierra Leone tobt 1999 ein Bürgerkrieg. Die Rebellenarmee (URF) metzelt bei verschiedenen Gelegenheiten, u.a. durch die Hilfe von Kindsoldaten, ganze Dörfer nieder und verschleppt einzelne Männer an Flüsse, um bei der Edelsteinsuche zu helfen. SOLOMON, einer dieser Männer, wird von seiner Familie getrennt und versucht, diese wiederzufinden. ARCHER (Leonardo DiCaprio) spielt einen skrupellosen Söldner, der für ein großes Edelsteinhaus arbeitet und alles dafür tun würde, den Diamanten, den SOLOMON versteckt hat, zu finden. Und letztendlich gibt es Film noch die Journalistin MADDIE, die versucht, die Machenschaften der "sauberen" Edelsteinhändler aus Europa in Afrika aufzudecken.

Obwohl jede dieser Personen ein eigenes Interesse (FREIHEIT - REICHTUM - WAHRHEIT) verfolgt, formen sie sich zu einer Zweckgemeinschaft. Leonardo DiCaprio, der meiner Meinung nach schon in AVIATOR eine klasse Leistung abgegeben hat, ist nach DEPARTED in einer weiteren Rolle zu sehen, die ihn erwachsen werden lässt. Ansonsten gibt es hier und da tolle Landschaftsaufnahmen zu sehen, jedoch sollte man den Film nur schauen, wenn einem die Anfangsszenen aus DER SOLDAT JAMES RYAN nicht zu sehr an die Nieren gegangen sind.

Als Fazit ein wirklich sehenswerter Film, der 5 Sterne verdient und gleichzeitig einen Denkanstoß liefert...
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am 10. März 2008
Regisseur Edward Zwick versteht sein Handwerk und verknüft gekonnt actionreiche Hollywood-Unterhaltung mit einer Lehrstunde in Sachen Menschenrechten. Die Gratwanderung ist gewagt und natürlich bedient sich Zwick aller bekannten Afrika-Klischees und Ethno-Romantiken, dennoch kommt seine Message am Ende rüber und unterhält auch noch den Kinozuschauer. Das Rezept ist nicht neu und Zwick hat schon bei LAST SAMURAI bewiesen, wie man Klischees und Actions so gekonnt mischt, dass es am Ende doch nicht allzu platt wirkt. Der Trick besteht darin die Klischees in eine authentische Umgebung zu packen. Klar, wer ein intelligentes Polit-Drama á la SYRIANA erwartet, wird enttäuscht werden; wer aber eine unterhaltsamen, soliden Action-Thriller erwartet, kommt voll auf seine Kosten! Ebenfalls erwähnenswert ist übrigens die Schauspielleistung von Hauptdarstellern Djimon Hounsou und Leonardo DiCaprio (beide waren für ihre Rollen für den Oscar nominiert). Fazit: Tolle Schauspieler, epischen Panoramen, kraftvollen Bilder und eine Prise Klischees = Solides Hollywoodkino, das Spaß macht!
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TOP 500 REZENSENTam 10. Mai 2011
Blutdiamanten, diesen Begriff hat der eine oder andere vielleicht schonmal in anderen Filmen gehört, z.B. "007-Stirb an einem anderen Tag" wo diese Steine eine nicht unerhebliche Rolle spielten. Doch "Blood Diamond" packt das Thema Blutdiamanten realistisch an, zeigt die Gegend, aus der sie stammen.
Diamanten führen die Lebenswege von Salomon Bendi, Danny Archer und Maggie Bowen zusammen. Bendi hat einen großen Diamanten gefunden und versteckt, mit dem er seiner in die Bredouille geratenen Familie helfen kann, von der er getrennt wurde. Archer sieht in dem Stein seine Chance aus Afrika zu verschwinden und Journalistin Bowen interessiert die ganz große Story. Die Drei stolpern durch ein Land, das sich mitten in einer Zerreissprobe befindet.
Bürgerkrieg, Kindersoldaten, Flüchtlingscamps, Blutdiamanten... Edward Zwick greift in seinem Film viele politisch brisante Themen der Diamantenküste in Afrika auf, die man in den Nachrichten eher mal am Rande mitbekommt.
"Blood Diamand" ist also kein lustiger Abenteuerfilm a la "Quartermain" oder "Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil", sondern geht das Thema Diamanten nüchtern, realistisch an, bettet in ein reales Umfeld eine Story, die dennoch Abenteuer, aber auch viel Dramatik, etwa im Bezug auf Bendis Familie bietet, die hier überwiegend als emotionaler Anker dient.
Den Realismus merkt man auch bei Action- und Flüchtlingsszenen. Bei beidem ist die Kameraführung z.b. oft so, als wären es keine für einen Film nachgestellten Szenen, sondern Szenen, die während des Drehs real passierten und wo man einfach nur die Kamera drauf hielt. Realismus pur ist das Ergebnis.
Wer also einfach mal keinen Fantasyabenteuerfilm sehen will, sondern etwas realistischer angehauchte Filme, die sich mit realen Problemen und Krisenherden auf diesem Planeten beschäftigen hat hier einen sehr anspruchsvollen Film. Speziell Leonardo di Caprio zeigt, dass er sich längst vom smarten Sunnyboy zu einem ernsthaften Schauspieler weiterentwickelt hat, der sich nicht scheut, mal einen zwielichten, auf seinen eigenen Vorteil bedachten Charakter zu spielen.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. August 2007
Eines ist Regisseur Edward Zwick wirklich gut gelungen,
den Kontinent Afrika als sowohl gewaltvollen und zugleich auch
wunderschönen Erdteil darzustellen.
Mit prachtvollen und kräftigen Naturbildern zeigt er die ganze
Schönheit des Kontinents, und stellt mit den Actionszenen zugleich
auch die vorherrschende Gewalt durch immer wiederkehrende
Bürgerkriege in Afrika dar.

Von der Story her ist "Blood Diamond" zunächst so gar nicht
Hollywood-Like. Es wird eine absolut spannende und ebenso
knallharte wahre Geschichte über das Diamantengeschäft erzählt,
die nebenher Kritik an den Abnehmerländern, zum Großteil der USA, übt.

Grandios sind auch die Darsteller. Allen vorweg Leonardo DiCabrio,
der eindruchsvoll zeigt was er schauspielerisch drauf hat und
den gewissenlosen Diamantenschmuggler absolut glaubwürdig
verkörpert.
Auch Djimon Hounsou, der einen vom Bürgerkrieg schwer gezeichneten
Afrikaner mimt, verkörpert seine Rolle perfekt.

Das Zusammenspiel zwischen der absolut fesselnden Story und den
grandiosen Darstellern macht aus "Blood Diamond" einen der besten
Politthriller der letzten Jahre, wenn da nicht doch wieder der typische
Hollywoodeinfluß erkennbar wäre.

Natürlich muss eine, in meinen Augen unnötige, kleine Liebesromanze
eingebaut werden, die am Schluss nur die Dramatik heben soll und
somit das hollywoodtypische Happy End sowie den ebenfalls viel zu oft
dargestellten Heldentod, für den Zuschauer noch mitreißender machen soll.

Trotzdem stören diese Standardklischees eines Hollywoodfilms nicht weiter,
denn die Story ist insgesamt gesehen absolut rund und eckt nirgends mit
Logikfragen an.

Insgesamt gesehen ist "Blood Diamond" Unterhaltung auf ganz hohem
Niveau, und glänzt mit eindrucksvoller Story und tollen Schauspielern.
22 Kommentare40 von 48 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 6. August 2007
Eines ist Regisseur Edward Zwick wirklich gut gelungen,
den Kontinent Afrika als sowohl gewaltvollen und zugleich auch
wunderschönen Erdteil darzustellen.
Mit prachtvollen und kräftigen Naturbildern zeigt er die ganze
Schönheit des Kontinents, und stellt mit den Actionszenen zugleich
auch die vorherrschende Gewalt durch immer wiederkehrende
Bürgerkriege in Afrika dar.

Von der Story her ist "Blood Diamond" zunächst so gar nicht
Hollywood-Like. Es wird eine absolut spannende und ebenso
knallharte wahre Geschichte über das Diamantengeschäft erzählt,
die nebenher Kritik an den Abnehmerländern, zum Großteil der USA, übt.

Grandios sind auch die Darsteller. Allen vorweg Leonardo DiCabrio,
der eindruchsvoll zeigt was er schauspielerisch drauf hat und
den gewissenlosen Diamantenschmuggler absolut glaubwürdig
verkörpert.
Auch Djimon Hounsou, der einen vom Bürgerkrieg schwer gezeichneten
Afrikaner mimt, verkörpert seine Rolle perfekt.

Das Zusammenspiel zwischen der absolut fesselnden Story und den
grandiosen Darstellern macht aus "Blood Diamond" einen der besten
Politthriller der letzten Jahre, wenn da nicht doch wieder der typische
Hollywoodeinfluß erkennbar wäre.

Natürlich muss eine, in meinen Augen unnötige, kleine Liebesromanze
eingebaut werden, die am Schluss nur die Dramatik heben soll und
somit das hollywoodtypische Happy End sowie den ebenfalls viel zu oft
dargestellten Heldentod, für den Zuschauer noch mitreißender machen soll.

Trotzdem stören diese Standardklischees eines Hollywoodfilms nicht weiter,
denn die Story ist insgesamt gesehen absolut rund und eckt nirgends mit
Logikfragen an.

Insgesamt gesehen ist "Blood Diamond" Unterhaltung auf ganz hohem
Niveau, und glänzt mit eindrucksvoller Story und tollen Schauspielern.
11 Kommentar28 von 34 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2007
Das an vielen Diamanten Blut klebt ist allgemein bekannt. Es ist aber nicht allgemein bekannt, wir blutig die Diamanten sind, was eindrucksvoll in diesem Film gezeigt wird.

Leonardo DiCaprio und Djimon Hounsou zeigen uns die Abgründe dieser Diamanten Industrie und das nicht gerade auf die sanfte Tour.

Danny Archer (DiCaprio) ist ein Diamantenschmuggler, der die Waren um jeden Preis aus Afrika schmuggelt und er lernt durch Zufall den Fischer Solomon (Hounsou) kennen, dessen Familie verschleppt wurde und er nun selber als Diamantenwäscher arbeiten muss. Die Wege beider kreuzen sich und Archer benutzt Solomon um an einen riesigen Diamanten zu kommen, den dieser gefunden hat. Solomon willigt ein, mit dem Ziel, dass ihn Archer zu seiner Familie bringt.

Es ist erschrecken wie kaltblütig beide letztlich dargestellt werden, die ganze Situation in Afrika. Doch eben darauf basiert der Film ja eben. Wir sehen korrupte Politiker und Hilfsorganisationen und auch immer wieder die hilflose Bevölkerung und das Desinteresse des Auslands an dieser Situation.

Der Film ist eindringlich und durchaus blutig. Die Schauspieler, allen voran DiCaprio, verstehen ihr Fach und präsentieren die Charaktere wirklich sehr gut, doch letztlich ist es immer wieder Schade, dass trotz der tragischen Situation mit Hollywood Klischees gespielt werden. So schneidet der Film am Rande auch "noch mal eben" das Thema der Kindersoldaten an. Das ist letztlich eine nette Idee, hier und da wirkt das ganze dann aber doch ein wenig überladen. Und schade ist es letztlich auch, das wir verwöhnte Westeuropäer ins Kino müssen, um über die Missstände in der Welt aufgeklärt zu werden. Das finde ich ein wenig verstörend, da Hollywood gerade das politisch aufklärende Kino für sich entdeckt hat. Wobei es natürlich auch gut ist, dass uns so ein eindringliches Polit-Kino geboten wird.

Nichtsdestotrotz ist "Blood Diamond" ein eindringlicher und wirklich gut gemachter Film, den man sich anschauen sollte und auch kann! Für zartbeseitete ist der Film nichts, es fließt viel Blut und viel Gewalt geschiet und anders als eben in einem "Bond" ist das Blut und die Angst durchaus real und schon mal geschehen. Daher darf man beim Anschauen nicht vergessen, dass der Film auf wahren Tatsachen beruht, denn wir Danny Archer es im Film so schön sagt:

"In Amerika ist es Bling, Bling und hier ist es Bang, Bang"
0Kommentar10 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit "Blood Diamond" produziert Hollywood erneut einen hochklassigen Film zum brisanten Thema Afrika.

Im Gegensatz zu den großartigen "Hotel Ruanda" oder "Der ewige Gärtner" ist dieser Streifen aber weitaus actionreicher und gewalttätiger inszeniert und erinnert stellenweise an die knallharte Intensität von Ridley Scotts "Black Hawk Down". Doch Regisseur Edward Zwick gelingt hiermit ein überaus spannender, unterhaltsamer Film, der zwar weit „mainstreamartiger“ ist als die vorher genannten Beispiele, doch trotzdem in keinem Augenblick seine politische Aussagekraft verliert.

Die brillant inszenierte, atemlose Action reißt den Zuschauer vollends mit und dient nur als Unterstreichung der politischen Relevanz. Manche Szenen zeigen auf wirklich markerschütternde Weise Bilder von extremer grafischer Gewalt, die zusammen mit dem Kontext dem ein oder anderen sicher heftig auf den Magen schlagen.

Leo DiCaprio erweist sich schon wieder als absoluter Glücksgriff. Die Rolle des Glücksritters Danny Archer, der während des Handlungsverlaufs eine immer größer werdende Vielschichtigkeit offenbart, gehört neben "Catch Me If You Can", "Aviator" und "Departed" zu seinen bisher stärksten und vor allem reifsten Rollen.

Der wunderbare Djimon Hounsou überzeugt hier allerdings fast noch mehr als DiCaprio selbst. Seine Darstellung des verzweifelten Vaters, der seinen Sohn um alles in der Welt wieder finden will, ist enorm kraftvoll und herzergreifend. Zudem treibt die ständig bestehende Dynamik zwischen ihm und DiCaprio den Film an. Jennifer Connelly macht wie immer eine überaus starke Figur, auch wenn ihr Charakter vielleicht etwas kurz kommt, aber trotz allem für eine zusätzliche Emotionalität sorgt.

Es ist zweifelsohne die große Stärke des Films, dass er die packenden Elemente des Action -und Abenteuerkinos mit den akuten politischen Themen verknüpft, sodass man sich als Zuschauer wirklich ausgesprochen schlecht fühlt aufgrund der Bilder dieses unbeschreiblichen Elends.

Im Endeffekt kann es nicht genug von dieser Art Film geben, denen es wirklich gelingt, zu mehr Aktivität aufzufordern. Vielleicht können solche Filme tatsächlich etwas bewirken, auch wenn es schon von einer gewissen Ironie zeugt, wenn man sich nur die letzte Preisverleihung der Golden Globes ansieht, bei der die Stars trotzdem stolz ihre Diamanten tragen.

„Blood Diamond“ ist ein enorm packender, aber auch nachdenklich machender Film, der sicher noch für einige Diskussionen sorgen wird.
0Kommentar14 von 17 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2014
Hallo Zusammen,

ich habe mir diesen Film auf Amazon Prime angeschaut, weil ich mir nicht sicher war ob sich der Kauf der Blu-ray lohnt. Nachdem ich ihn gesehen habe, habe ich mich entschieden ihn auch noch zu bestellen, da es ein großartiger Film - auf seine Weise - ist, und in Blu-ray Qualität sicher noch besser anzusehen ist.

Zur Handlung generell sage ich in der Regel nichts, aber hier erkläre ich mal den Film an sich.

Es handelt sich wie der Titel schon verrät um Blut-Diamanten, welche in Afrika, Sierra Leone abgebaut werden um den Bürgerkrieg zu finanzieren, welcher noch nicht allzu lang her ist. Die Story des Films als solche ist frei erfunden, ist aber eine der spannendsten und mitreißensten die ich kenne. Dies liegt sicherlich auch an dem Background des Film. Der Atmosphäre, der Darstellung und der Geschehnisse. Denn die Geschehnisse und der gesamte Background stimmen zu 99% mit den Geschehnissen der Realität überein. Ich dachte es wird ein ruhiger Abend mit etwas Action, aber meine Freundin und ich saßen nach Ende des Films wären des Abspanns noch etwas fassungslos vor dem TV. Ich war so gepackt und schockiert von diesem direkten und unverblümten Film, dass ich anschließend mein Tablet in die Hand genommen habe und viel recherchiert und gelesen habe über die damaligen Geschehnisse.

Aufgrund meines dazugewonnen Wissens, habe ich den Film als noch schlimmer (in Bezug auf den Inhalt) und wichtiger (in Bezug auf die Politik und Geschehnisse außerhalb des sicheren Deutschlands) empfunden.
Auch wenn die Story nicht wahr ist (oder vlt. doch?), bringt diese einem sehr nahe wie schlimm es um manche Nationen/Völkergruppen steht, und wie wenig wir machen um anderen zu helfen, und wie viel wir machen das anderen schadet.

An die Menschen die Leid und Brutalität, wenn hier auch gestellt, nicht sonderlich gut vertragen, seit gewarnt, der Film lässt das Herz bluten.

Die Schauspielersche Leistung der Protagonisten ist wirklich ausgezeichnet. Di Caprio (mal anders), und auch Djimon Hounsou haben ein wirklich gutes Stück abgeliefert und mit authentischen Handlungen und Emotionen den Film lebendig gemacht.

Ich kann Euch nur empfehlen den Film zu kaufen, ich werde es auch tun.

5* für eine traurige Story
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am 27. August 2013
Ich mag die Edward Zwick-Filme und Blood Diamond ist da keine Ausnahme.

Danny Archer ist Diamantenschmuggler. Eines Tages hört er von einem großen Blutdiamanten, den ein einheimischer namens Soloman Vandy versteckt hat. Archer nimmt Kontakt mit Vandy auf und verspricht ihm seine Familie für den Diamanten. Vandy stimmt zu und zusammen mit der Reporterin Maddy Bowen versuchen sie den Diamanten zu finden und müssen dabei gegen die Armee und die Rebellen kämpfen.

Edward Zwick hat mit Last Samurai einen meiner absoluten Lieblingsfilme gemacht und mit Unbeugsam - Defiance einen Film der auch gut war. In Blood Diamond nimmt er sich wieder einem ernsten, reellen Thema an und macht daraus mehr, als ein einfaches Drama.
Die Geschichte befasst sich ganz klar mit dem Diamantenschmuggel, speziell den Blutdiamanten. Dies ist das Hauptthema und das eigentliche Leitmotiv des Films. Drehbuchautor Charles Leavitt baut aber auch noch einige andere heikle Themen gekonnt in den Film mit ein. Er thematisiert hier unter anderem auch die RUF, die damit verbundenen Kindersoldaten und die Skrupellosigkeit jener Kämpfer. Leavitt vermischt all diese Themen zu einer interessanten Geschichte. Die Geschichte hat starke Charaktere, interessante Begebenheiten und findet eine gute Balance zwischen den actionreichen Parts, der dramatischen Geschichte um Vandy und seiner Familie und sogar einer kleinen Liebesgeschichte. Dadurch bleibt die Geschichte eigentlich immer interessant und hält einen bis zum Ende dran.
Natürlich braucht aber jede starke Geschichte auch starke Protagonisten und die hat Edward Zwick auch gefunden. Leonardo DiCaprio (Inception) übernimmt hier die Rolle von Danny Archer und spielt den auch wirklich gut. Er kann die skrupellose Fassade sehr gut aufrechterhalten und fällt nie aus der Rolle. Zudem nimmt man ihm diese harte Art aber auch wirklich ab. Er hat dafür seine dritte Oscar-Nominierung erhalten und die auch nicht ganz zu Unrecht. Ihm zur Seite steht Djimon Hounsou (In America), der mir hier sogar noch besser gefallen hat. Er verkörpert den verzweifelten Familienvater, der viele Dinge gegen seinen Willen machen muss, wirklich gut und absolut authentisch. Auch er wurde hier mit einer Oscar-Nominierung bedacht und absolut zu recht. Der verhältnismäßige Ruhepol des Films ist hier Jennifer Connelly (A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn) als taffe Reporterin in einem Krisengebiet. Sie spielt hier ebenfalls gut und authentisch und ergänzt den Cast auf wirklich sehr angenehme Art und Weise. Besonders aufgefallen ist mir aber auch David Harewood (Homeland) als einer der Anführer der RUF. Er spielt einen wirklich skrupellosen, brutalen, hassenswerten Charakter und macht dies absolut authentisch. Einerseits habe ich ihn für seine Performance geliebt, aber seinen Charakter zutiefst gehasst. Also hat er alles richtig gemacht.
Am Cast und an der Geschichte gibt es also nichts auszusetzen und dies gilt auch für die Optik.
Edward Zwick zeigt hier wieder sein gutes Gespür für wunderbare und schreckliche Bilder. Er zeigt hier einige wirklich wunderschöne Bilder Afrikas, die absolut konträr zu den brutalen Bildern sind, die es meistens in den Actionszenen zu sehen gibt. Auf diese Parts versteht sich Zwick auch wieder sehr gut. Die Actionszenen dauern immer eine Weile an, überschatten den Film aber keinesfalls, da sie nie Mittel zum Zweck sind, sondern immer wieder den Schrecken verdeutlichen, der in diesem Land herrscht. Dazu sind sie aber wirklich gut gemacht und werden durch gute Kameraarbeit und der fantastischen Musik von James Newton Howard (tribute von Panem) auch immer episch und dramatisch dargestellt.

Fazit:
Blood Diamond ist ein bewegender Abenteuer-Thriller, der eine interessante und bewegende Geschichte mit sehr guten Darstellern und sehr schönen Bildern präsentiert. Edward Zwick inszeniert hier ein heikles Thema sowohl realistisch als actionreich.
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