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Kundenrezensionen

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am 31. August 2007
Als ich zum ersten mal von Overlord hörte, erzählte mir davon ein Freund, und stellte einen Bezug auf Dungeon Keeper her. Für alle, die das Spiel nicht kennen: Auch dort spielt man einen "Bösewicht", der sozusagen auf Welteroberung geht (außer dass man in Dungeon Keeper niemals wirklich die "Welt" zu Gesicht bekommt).

Obwohl ich mir normalerweise aus Spielen, bei denen man schon im vorhinein eine gewisse Gesinnung oder Linie folgen muss keinen Reim machen kann, habe ich mir das Spiel mal zugelegt.

Nachdem ich es aber so etwa 1-2 Stunden gespielt hatte, konnte ich nicht mehr aufhören. Und nun, da ich es zu Ende gespielt habe, muss ich sagen dass ich schon traurig bin, dass es schon wieder vorbei ist.

Das Spiel geht unerwartet so los, dass man in eine Rüstung gepackt wird, und als der neue "Overlord" erklärt wird. "Böse Dinge sind zu tun", informiert einen ein Gremlin-artiges Wesen namens Gnarl.

Was anfangs vielleicht noch trocken wirken mag, entwickelt sich bald zu einer urwitzigen Geschichte. Gnarl, der Minion-Master reißt das ganze Spiel lang einfach nur urwitzige Sprüche. Dabei schneidet das Spiel dutzende Klichees von großen Fantasy-Klassikern an, und schafft es dennoch, sehr originell zu bleiben.

Erwähenswert ist sicher für Herr-der-Ringe-Fans, wie erstaunlich ähnlich einige Elemente des Spiels denen des Films sind. So sieht die Rüstung schon der des Sauron sehr ähnlich, und auch die Halbling-Baue, die man im Spiel nach Lust und Laune plündern und zerlegen kann, erinnern sehr stark an die Behausungen der Halblinge in HdR

Auch im Sinne von Grafik kann das Spiel durchaus überzeugen. Sehr schöne Lichteffekte, wunderbare Kantenglättung und umwerfend detaillierte Texturen (besonders am Overlord selbst), machen das Spiel grafisch sehr hübsch.

Tonmäßig ist das Spiel ebenfalls sehr einladend. Die Effekte wirken realistisch. Die Musik ist an den meisten stellen sehr mitreißend und erzeugt immer das richtige Ambiente. Die Stimmen (in der englsichen Version zumindest) und die Sprüche der Kreaturen und Personen im Spiel sind einmalig und einfach zum zerreißen komisch.

Die Geschichte selbst mag nun für hart gesottete RPG-Spieler, die Nachts von ihren Abenteuern träumen etwas zu kurz gekommen sein, doch macht dies das Spiel durch die vielen Möglichkeiten, den Witz und die gute Gestaltung wieder wett.

Apropos Rollenspiel: Das Spiel enthält durchaus einige Rollenspiel Elemente, wie zum Beispiel dass der gleiche Ort so oft besucht werden kann, wie man Lust und Laune hat. Es ist aber definitiv nicht als Rollenspiel im klassischen Sinne zu sehen, wo man als einsamer Held die Welt retten muss. In diesem Spiel, macht man viel mehr das Gegenteil.

Außerdem macht es erschreckend viel Spaß, mal seine dunkle Seite herauszulassen, und nach belieben zu plündern und zu brandschatzen, wie man gerade Lust hat. Felder, Häuser, Schafe (die kommen besonders oft dran), Riesenfrösche, Menschen, Elfen - Nichts bleibt verschont vom Zerstörungswahn, den man in diesem Spiel freilassen kann. Auf Wunsch ihres Herren zerlegen die Gremlin-artigen Diener (in Brauner, Roter, Grüner und Blauer Ausführung) alles, was sich einem in den Weg stellt.

Fazit:

Ein unglaublich lustiges und aufregendes Spiel. Sehr effizient, wenn man mal grade einen schlechten Tag gehabt hat, und ein paar Agressionen abbauen möchte.

Ich kann es nur empfehlen, sich das Spiel zu kaufen. Man kann es kaum bereuen.
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am 10. Juli 2007
Rauben, morden, plündern und brandschatzen.
All das kann man in Overlord zur Genüge tun. Und dank der witzigen Sprüche der Helferlein (kurz schergen, die ich aber immer Gobbos nenne) eine reine Schmunzelei.

Und so geht es direkt los. Man erwacht in seinem baufälligen Turm (der stark an Saurons Turm aus Herr der Ringe erinnert), und beginnt Items zu sammeln, die die Schergen nach Hause tragen müssen. Dank einiger Teleporter geht das meist auch recht flott von statten, so dass man nicht zum x-ten mal die elendig lange Passage laufen muss.
Nach und nach erhält man dann auch weitere schergen in vielen lustigen Farben.

Braune - das sind die allrounder, wenn man so will. Sie sammeln sich ihre Ausrüstung zusammen und verstärken so ihre Angriffskraft. Als helm bspw eignet sich alles, vom Suppentopf über den Kürbis vom Feld, als auch das Hirschgeweih oder der Kriegerhelm. Selbes gilt für die Waffen die sich die kleinen Kerlchen holen. Als mein Bruder das Spiel spielte gellte auf einmal ein ungläubiges WAS MACHT DER DENN DA, durchs haus, und man sah einen sich mit dem Arm eines Zombies bewaffnen (das Highlight des Tages *g*)

Rote - sie werfen Feuerbälle und sind gegen Feuer aller art immun.

Blaue - sie sind die einzigen die durch Wasser laufen können, und sind auch in der Lage ihre Mitstreiter zu heilen. (Tipp, man sollte sie nicht immer mit sich laufen lassen. Wenn ein Kampf ansteht sollte man sie mittels eines Sammelpunktes weiter hinten setzen, da sie a) sonst zu schnell krepieren, und b) ihre Fähigkeiten nicht nutzen)

und zu guter letzt die
Grünen - diese sind Giftimmun und kleine Attentäter. Am Sammelpunkt machen sie sich unsichtbar, und springen auf die Feinde um sie dann niederzuringen.

Viele Level sind darauf aufgebaut dass man die richtige Art 'Gobbos' an der richtigen Stelle einsetzt um so Hindernisse zu überwinden, was mitunter auch ein wenig frustrierend sein kann. Besonders der Elfenwald ist tückisch...

womit wir bei den altbekannten 'Rassen' wären.
Zu beginn sind Halblinge die bösen, oder guten? Das weiss man nicht so genau, die Menschen jedenfalls werden von ihnen bedrängt und nun gilt es die Menschen von den 'guten Kreaturen' zu befreien (gute kreatur weil man sie als solche aus der typischen Fantasy Literatur kennt).
Halblinge wohnen wie man es aus HDR kennt in unterirdischen Häusern und essen sehr viel.
Elfen in ihrem tiefen Wald, und die Zwerge in ihrem BErg (den sie laut Gnarl (dem Advisor) nur deshalb aushöhlten damit es nicht in die Bierbraukessel regnen kann)
Nach und nach macht man so die Fantasywelt unsicher und darf sich an mancher Stelle sogar als Herrscher über Leben und Tot aufspielen.
Sei es um Kindern ihr Essen zu stehlen, oder die Elfenfrauen in der GRube zu verschütten.

Die Steuerung
Das spiel steuert sich im allgemeinen wie ein shooter.
Heisst, mit WASD und der Maus bewegt man die Figur.
Der Angriff mittels Keyboard, und die Gobbos werden allesamt mit der Maus befehligt. Zauber werden mittels der F Tasten ausgewählt.
Alles ist recht intuitiv, und wird auch zu beginn nochmals ausführlich vom Advisor (einem Gobbo namens Gnarl) erklärt.
Störend ist in jedem Fall dass man die Tastaturbelegung nicht ändern kann, so dass man mit einigen Mankos leben muss. Wie zB dem direkten Steuern der Gobbos, was mittels beider Maustasten und Mausbewegungen geschieht.
Das ist meiner Meinung nach recht schwer geraten, und macht hier recht deutlich dass das Spiel eine übernahme der Konsolenvariante ist. Die direkte Steuerung wird da wohl mittels Analogsticks erfolgen (muss ich vermuten ich hab mir nur die PC Version geleistet).

Alles in allem kann man aber sagen dass dies ein recht gelungenes Spiel mit Suchtfaktor ist, und daher in jedem Fall eine Anschaffung wert.
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am 23. Oktober 2007
Als ich von diesem Spiel über Werbung erfahren hatte, dachte ich mir zu erst, dass es sicherlich ein ödes Spiel mit einseitigen Aufgaben wäre bis ich mich entschied die neu herausgekommene Demo auszuprobieren - welche ich ganze 3 mal durchgespielt habe.
Overlord enthüllte sich als eine unglaublich lustige Weise "böse" zu sein. Man hat seine kleinen Begleiter, die Schergen, und wird immer wieder von lustigen Bemerkungen und Witzen von ihnen und dem treuen Diener Gnarl überrascht.

Nachdem ich die Demo gespielt hatte habe ich mir dieses Spiel sofort gekauft.
Es ist einfach extrem lustig und wird bis zum Ende hin nicht langweilig - im Gegenteil: es wird je näher man dem Ende kommt spannender.

Wer noch vor einer unsicheren Entscheidung steht, dem möchte ich die Demo empfehlen!
Ich hoffe es wird eine Erweiterung oder einen zweiten Teil geben, da das sehr gute offene Ende der Story eine Fortsetzung verdient hat. An der Stelle möchte ich nicht zu viel Verraten für die, die den Spaß bis zum Ende hin haben wollen ;)
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am 25. Dezember 2007
Ich habe schon lange keine rechte Lust mehr auf Spiele gehabt, weil 99% davon immer wieder das gleich ist. Jetzt habe ich mir mal Overlord installiert und war echt überrascht. Das Spiel ist witzig und schafft es mich wieder für ein Spiel wirklich zu begeistern. Die Grundidee ist dass man der Böse ist. Das ist nicht ganz so gut umgesetzt, denn wirklich böse soll man auch wieder nicht sein. Das ist aber schon das einzige Manko.
Die Grafik ist gut gemacht. Vor allem ist es echt witzig wenn man den süssen Lämmchen auf der idyllischen Weide zusieht, noch mit etwas Bloom Effekt um das ganze noch lieblicher aussehen zu lassen, mit Sonnenblumen, strahlend blauen Himmel und lieblicher Hintergrundmusik. Und dann kommt der Overlord mit seinen Schergen und schlachtet mal die Schäfchen ab, schnetzelt die Blümchen dahin und zerstört einfach alles was man so finden kann. :)
Das klingt jetzt vielleicht böse und soll es auch sein. Die Schergen sind recht witizg animiert und auch die Stimmen sind einfach super, wenn sie einem Schätze bringen, oder Teile für sich finden. Das Spiel ist trotz des bösen Hinergrunds meistens nicht wirklich brutal und wirkt eher etwas komikhaft, was aber nicht negativ gemeint ist.
Zur Steuerung, man merkt halt dass es von der Konsole kommt. Ich habe das Spiel nie mit Maus oder Tastatur gespielt, sondern nur mit einem Gamepad, welches zwei Joysticks hat (ähnlich wie PS2). Damit klappt die Steuerung einfach super! Mit einem Joystik steuert man den Overlord und mit dem anderen die Schergen. Mit den Knöpfen kann man diverse Aktionen auslösen (Gegner zuweisen, Haltepunkte setzen, Gruppen auswählen, etc.).
Das einzige was mich manchmal stört an der Steuerung ist dass man keine indviduellen Schergen zu einer Gruppe zusammenstellen kann, das wäre durchaus hilfreich.
Das Spiel kann ich nur wärmstens empfehlen, vor allem wegen seiner witzigen Animationen und Dialoge, und auch wegen dem etwas anderem Flair. Hier sind plötzlich die Halblinge die Bösewichter, Einhorne sind blutrünstige Bestien und Elfen sind auch nicht unbedingt so freundlich wie man sie sonst aus diversen Medien kennt.
Also kaufen! :)
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am 18. Juli 2007
Das negative zuerst:
Es ist/spielt sich wie eine Konsolenumsetzung und man kann nur speichern, wenn das Programm es für richtig hält. Das ist angesichts der Entfernung der Savepoints ziemlich nervig.
Man ist nicht wirklich böse. Da alle Feinde böse sind und man sie besiegen muss, ist man "quasi" gut.
Es gibt ein paar kleinere Bugs in der Grafik. Nichts wesentliches und mit einem Neustart des Spiels jeweils behoben.

Die positiven Punkte überwiegen aber deutlich. Das Spiel ist erfrischend anders:
Die Steuerung ist sehr gut gelungen und es spielt sich flüssig. die Minions gut gemacht und liebenswerte Goblins/Gremlins. Der Spielercharackter ist zumindest chaotisch-gut und nicht rechtschaffen-gut. Man hat den Forscherdrang alle Teile des Turms zu finden. (Obwohl die Levels ziemlich übersichtlich sind.) Es ist relativ einsteigerfreundlich und eine "Spiel" und keine "Anstrengung". Man kommt überall gut durch und muss nie üben um eine Szene zu schaffen.
Es sind ein !Haufen! schöner Kleinigkeiten eingebaut, die ich nicht spoilen will. Man sollte die Demo anschauen und hat dann einen sehr guten Eindruck in das Spiel.

Kurz: Das bisschen böse, dass einem in einem Computerspiel heute noch zugestanden wird, ist hier voll ausgeschöpft. Der moralische Zeigefinger bleibt auf ein Minimum beschränkt und so plündere ich weiterhin mit Freude die Häuser der bösen Halblinge.
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am 24. Juli 2007
Selten habe ich ein Spiel gespielt,welches 1. eine erfrischend neue Spielidee beinhaltet 2. mit schöner Grafik aufwarten kann 3.schnell von der Hand bzw. Maus geht und 4. wo der Humor und Persiflage nicht zu kurz kommt.Bei OVERLORD ist dies alles vorhanden und die kleineren Schwierigkeiten bei der Direktkontrolle der Schergen ist mit ein wenig Übung kein Problem.Die Fantasywelt ist mit viel Liebe zum Detail gemacht und grafisch sehr ansprechend. Die Levels sind weiträumig und man muss schon genau erkunden ,um alle Zauber und Erweiterungen für den Turm zu erhaschen(was zeitweise Denkarbeit benötigt).Denn man muss die jeweiligen Schergen auswählen ,um an bestimmte Orte zu gelangen.Die Blauen können schwimmen und heilen(wiederbeleben),die Roten sind Pyrotechniker,die Grünen giftimmun und hinterhältig und Die Braunen Eure Angriffsarmee.Wenn die lustigen kleinen Kerlchen auch noch Bier saufen und hinterher wildrumpinkeln,bleibt kein Auge trocken!Sämtliche Fantasygenres werden gut veräppelt und man sieht hier und da Anleihen aus Filmen (siehe Wüstenlevel-> Sandwurm>DUNE).Alles in Allem ein sehr unterhaltsames Spiel,welches Anleihen aus DUNGEON KEEPER nimmt,aber nicht ganz ranreicht.

Fazit: Erfrischend anders und lustig .Mein Tip :KAUFEN
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am 11. Februar 2008
Für Spieler, die schon lange einmal wieder nach einem Spiel abseits der üblichen Genre-Grenzen gesucht haben, ist Overlord schon fast eine Offenbarung!
Hier gibt es ein völlig unverbrauchtes neuartiges Gameplay, das man trotzdem schnell beherrscht und das einen nicht mehr loslässt.

Den Hintergrund bildet ein Fantasy-Szenario in einer Welt mit Elben, Menschen, Zwergen, Halblingen und diversen Monstern - soweit bekannt aus dem Herrn der Ringe & Co.
Neu ist allerdings, dass in diesem Szenario die Zwerge oder Halblinge die Gegner des Spielers sind, denn der Spieler steuert den Overlord, Wiedergeburt eines Gewaltherrschers (der dem Sauron oder dem Hexenkönig aus den Herr-der-Ringe-Filmen ziemlich ähnlich sieht), und steuert auf direktem Weg die Herrschaft über diese Welt an.
Das wird allerdings nicht bierernst, sondern herrlich überdreht und mit schwarzem Humor angegangen, eine der größten Stärken dieses Spiels.

Der Overlord kann nicht nur selbst Schläge austeilen und Zauber wie Feuerbälle wirken, sondern kann und soll vor allem eine Gruppe aus gremlin-artigen kleinen Kerlchen, die sogenannten Schergen kommandieren. Diese können an kleinen markierten Gruben mitten in der Spielwelt beschworen werden und folgen dem Overlord auf Schritt und Tritt, wenn man ihnen nichts anderes befiehlt.
Und deren Arbeit besteht vor allem aus Zerstören!
Krüge, Kisten, Körbe - alles zerkloppen die Kleinen auf ihrem Weg und statten sich dabei mit Waffen oder Rüstungsteilen, die sie finden, selbstständig aus, wodurch sie stärker und widerstandfähiger werden. Die aktuelle Gruppenstärke seiner Schergen (in Prozent) wird dem Overlord dabei immer wieder auf dem Screen eingeblendet.

Und auch um die Gegner kümmern sich die Schergen natürlich. Halblinge stellen dabei bald schon kein großes Hindernis mehr dar, wenn sie von einer Gruppe von 10 Schergen angegangen werden. Falls doch, dann kann der Overlord immer noch mit einem kräftigen Axtschlag nachhelfen (falls das nicht unter der Würde des Spielers ist).
Das klingt zwar brutal, läuft auf dem Schirm aber völlig blutfrei ab und bleibt daher immer eher lustig!

Um die absolute Herrschaft zu erlangen, muss der Overlord diverse Aufträge (Quests) erledigen, die auch in einem Auftragsbuch ähnlich wie bei einem Rollenspiel eingesehen werden können.

So muss der Turm, Heimat des Herrschers, zunächst mal wieder aufgemöbelt werden, denn der letzte Overlord wurde niedergeworfen und sein Heim zerstört! Während des Spiels findet man immer wieder Bruchstücke des Turms, die von den Schergen zum nächstgelegenen Turmportal (ein Portal, das Gegenstände oder Personen zurück zum Turm, der Basis des Overlords, transportiert) getragen werden und die dem Overlord neue Fähigkeiten ermöglichen, z.B. Mana oder Gesundheit erhöhen oder die Zahl der maximal gleichzeitig beschworenen Schergen erhöhen. So folgen dem Spieler dann im späteren Spielverlauf auch mal 35 der kleinen Monster!

Aber auch die Nester der grünen, roten und blauen Schergen wollen unbedingt gefunden werden, denn die braunen Schergen, die von Beginn an zur Verfügung stehen, sind kampfstark, aber haben keine sonstigen Fähigkeiten.
Rote Schergen löschen Feuer und sind resistent gegen Feuer. Blaue Schergen können schwimmen und tote Schergen heilen. Grüne Schergen sind resistent gegen Gift und besonders wirksam, wenn sie Gegner von hinten anspringen und mit ihren langen Klauen bekämpfen können.

Diese ganzen taktischen Möglichkeiten sind im Spielverlauf unerlässlich.
Die Nester können in unterschiedlichen Regionen der Spielwelt gefunden werden, die man durch Lösen verschiedener Quests erst erschließen kann.
Nach Transport des Nestes zu einem Turmportal können dann die jeweiligen Schergen beschworen werden.

Nach der Befreiung einer jungen Dame hat der Overlord auch eine Mätresse, die ihm hilft sein Geld auszugeben, indem sie den Turm verschönert. Kaum zu glauben, wie die ehemalige Ruine sich im Lauf des Spiels verändert!

Die Steuerung ist mit Tastatur und Maus oder auch mit Gamepad möglich. Ich habe beide Möglichkeiten ausprobiert und war mit beidem zufrieden.
Die genaue Steuerung der Schergen, die tief im Spiel immer wichtiger wird, geht mit einem Gamepad wohl etwas einfacher, da man hier natürlich mit einem Stick den Overlord und mit dem zweiten Stick die Schergen steuern kann, während bei der Maus hierzu beide Tasten gleichzeitig gedrückt werden müssen.

Reicht es zu Beginn noch, einfach alle Schergen auf die Gegner zu hetzen, so wird später im Spiel imme mehr Taktik und der gezielte Einsatz
aller Arten von Schergen nötig. Taktische Tiefe hat das Spiel neben aller Action und Komik also auch.

Die Grafik ist traumhaft schön und gefällt vor allem bei der Darstellung der Schergen, die feixen, gestikulieren und sich über jeden gefundenen Gegenstand freuen. Wenn sie die Brauerei der Zwerge überfallen, dann muss nach dem dritten Bier natürlich auch mal Wasser gelassen werden...
Aber auch die Landschaften sind liebevoll gestaltet.

Auch die Tonkulisse kann gefallen, nur der Overlord bleibt während des ganzen Spiels leider stumm.

Das Spiel ist erfreulich bugfrei (ich habe auf Version 1.2 gepatcht) und lief auf meinem System (P4 2.8, GF 7600 GT 256 MB, 1 GB RAM) bei relativ hohen Einstellungen weitgehend flüssig. Für Spieler mit einem moderneren System ist noch einiges mehr an Grafikpracht übrig.

Wer kein ausgesprochener Fantasy-Hasser ist, der sollte unbedingt zuschlagen!
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am 21. Oktober 2007
Wie lange durfte man schon nicht mehr auf der bösen Seite spielen, bzw. wurde dafür belohnt nicht immer den "richtigen" Weg zu gehen? Seit seinerzeit Dungeon Keeper 1 und 2 wohl nicht mehr, und einen dritten Teil der Serie wird es aller Wahrscheinlichkeit nach ja auch nicht mehr geben. Doch nun ist es soweit, endlich darf man seinen ganzen dunkelen Gelüsten freien Lauf lassen und sich so richtig mies benehmen.
Denn das ist der Sinn des Spiels. Man übernimmt die Rolle des namensgebenden Overlords, der sich natürlich nicht selbst die Hände schmutzig macht, sondern seine 4 verschiedenen Schergenrassen für sich die Drecksarbeit erledigen lässt. Ob man gegen miesgelaunte Zwerge, schleimige Schnecken oder einfach gegen anmutig erscheinende Elfen kämpft, es gilt immer die Devise: Tu Böses um zu gewinnen...

Genau hierin liegt auch der Witz des Spiels. Man lacht viel über die Animationen bzw. die etwas abstruse Story mit zahlreichen Nebenquests, die einfach nie langweilig zu werden scheint. Das etwas andere Spielkonzept eben, welches durchaus zu überzeugen weiß.

Grafik/Sound: Hier gibt es nichts zu meckern. Ordentliche Effekte, doch nicht zu hohe Hardwareanforderungen lassen das Spiel auch durchaus noch auf älteren Rechnern ruckelfrei laufen.

Steuerung: Etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach kurzer Einarbeitung überraschend präzise. Ich empfehle die Benutzung eines Gamepads, da sich die Schergen über die Multi-Sticks am bestens dirigieren lassen.

Fazit: Ein äußerst gelungenes Spiel, was kurzweilig zu unterhalten weiß. Man kommt nicht davon los, bis man den letzten Quest auch noch gelöst hat. Ich kann dieses Game nur empfehlen es verbindet sowohl Adventure- als auch Strategie-Elemente und rundet diesen Mix mit einer netten Story ab.
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am 22. August 2007
Overlord macht einfach richtig viel Spaß!
Das Spielprinzip den Bösen zu spielen war so noch nie da. Gemischt wir das Spiel mit viel Humor und es darf öfters geschmunzelt werden.
Die Grafik ist sehr gut gelungen,
die Landschaften wirken echt und sehen wunderschön aus.
Als böser Superschurke plant man von seinem Turm aus die Fantasy-Welt zu unterwerfen,
man zieht mit seinen Gollum-Schergen los und vernuichtet alles von Schafherden die firedlich auf einer bunten Wiese weiden bis hin zu ganzen Dörfern. Erfrischendes Spielerlebnis und richtiger Spaß am böse sein!
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am 15. August 2007
Eigentlich sollte mein nächtstes Spiel "The Witcher" werden. Doch da dies nun auf Oktober verschoben wurde, musst ein Lückenbüsser her.
Nach längerer Überlegung entschloss ich mich für Overlord, war aber eher skeptisch.
Doch ich wurde eines besseren belehrt. Das Game macht einfach nur Spaß.
Mehr kann man fast nicht sagen. Seine Schergen einfach nach Lust und Laune einzusetzten, zu opfern oder zu ertränken ist einfach nur witzig.
Das Game hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt und nun nach 15 Spielstunden ist es immer noch mehr als Interessant.
Das Game läuft auf meinem Laptop (1,66GHz, 2GB-Ram, Vista 32bit) mit der niedrigsten Grafikeinstellung, was schon super aussieht und zu Hause
auf meinem Gamer-PC (2.6 GHz DualCor, 4GB-Ram, Vista 64-bit) ist es einfach nur noch WOW.
Es gibt auf Beiden Systemen keinerlei Ruckler, es hat sich nicht einmal aufgehängt und die übertragung der Save-Datas von einem zum anderen ist absolut simpel.
Kann das Game uneingeschränkt empfehlen.
Das einzige Manko ist, daß noch kein 2. Teil angekündigt ist
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