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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz schön düsteres Album - und kein Zeichen von Schwäche beim "Prince of Darkness"
Auch mit fast 60 macht Ozzy Osbourne hervorragenden Heavy Metal. Seine jahrelang im Fernsehen zu Tage getretene offenkundige Senilität hat sich Gott sei Dank nicht auf die Musik ausgewirkt. Auf "Black Rain" macht der "Prince of Darkness" seinem Namen alle Ehre. Düstere, unheilschwangere Atmosphären dominieren das 45-minütige Werk. Es geht deutlich...
Veröffentlicht am 24. Mai 2007 von Boris Theobald

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ozzy's schlechtestes Album
Hier ist Ozzy an seinem absoluten Tiefpunkt angekangt (musikalisch). Das Album scheint einem eher ein Black Label Society Album zu sein, da Zakk sich sehr stark durchsetzt, wenn es um Härte und Songstruktur geht. Ich bin eigentlich ein großer BLS Fan, aber das hier klingt wie ein schlechtes BLS Album, nur ohne Zakk am Mikro, stattdessen mit dem Madman. Gute...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2011 von sgetal


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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich eines der besten Alben!, 10. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Ich bin schon ein wenig überrascht wie hart hie rins Gericht gegangen wird, aber Ozzy Osbourne ist eben eine Sache des Geschmacks - meiner Meinung ist Black Rain weitaus besser als Down To Earth (teilweise Mist) und Ozzmosis (hatte Produzent zu viel das Sagen und Zakk Wylde wurde zurückgehalten),

okay, das Booklet könnte besser sein, keine Frage, das Cover ist aber spitze,

mich nervt es nur dass ständig in Japan CDŽs erscheinen mit Bonustracks, warum können die 2 - 3 Nummern nicht auch bei uns erscheinen! Normalerweise ein Stern Abzug an die Firmen die das managen. Frechheit!!!

zu den Songs:

1. Not Going Away - für ein toller Heavy Metal Song, Zakk Wylde typische Riffs, keine schnelle Nummer aber 100% Ozbourne!

2. I Don't Wanna Stop - einer meiner Favoriten, eingängig, teilweise poppig aber doch Heavy Metal, für mich eine saugeile und witzige Nummer, dasss hätte ich dem alten Mann nicht zugetraut!

3. Black Rain - mein Lieblingsstück, die Zwischenparts gefallen!

4. Lay Your World on Me - Typische Ballade wie man sie bei Ozzy Osbourne immer zu hören bekommt, für mich eine Schwachstelle.

5. The Almighty Dollar - Der Refrain ist wunderschön, der Rest ist gut gemachte, solide Musik.

6. 11 Silver - hatt ein geiles Solo und zeigt die experimentierfreudigkeit von Ozzy wieder mal ganz deutlich! Daumen nach oben!

7. Civilize the Universe - Zakk Wylde spielt wieder einen rotzigen Riff, was er schon seit längerem so macht, für mich auch nicht schlecht manche Fans werden sich daran noch gewöhnen müssen, diese Riffs sind halt momentan sein neues Trademark. Aber der Song ist trotzdem top.

8. Here For You - 2. typische Ballade, weiterschalten kennt man schon zur Genüge! Ozzy lass dir was besseres einfallen, und Zykk spielt immer die gleichen Klavierparts. LANGWEILIG! Aber hübsch....trotz alledem....

9. Countdown's Begun - Solider Heavy Metal Song.

10. Trap Door - Ozzy war eigentlich nie der Mann der die schnellen Nummern brachte, auch bei No More Tears findet man nicht nur schnelle Songs, er ist eben Heavy Metal, aber Trap Door ist eine schnelle, knackige Nummer mit geilen Gitarrenspiel, durchdachten Pausen und zum Schluss noch mal Vollgas - für Ozzy Osbourne Verhältnisse total harte Nummer! Daumen doppelt hoch!

Fazit: viel unken herum das Black Rain nicht gut ist, für mich hat das Album nach den langweiligen Ossmosis und DOwn to Earth endlich wieder eine Seele bekommen und Ozzy hat wieder das Sagen im Studio und beim Songwriting, Black Rain ist toll gelungen und macht Spaß, auch wenn man nach schnellen Songs vergeblich suchen muss bis auf Song 2 und 10, die Nummern sind eben alle Ozzy Osbourne typische Heavy Metal Nummern und dass ist gut so!

5 Sterne - dafür dass dieser Mann noch so viel drauf hat!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fette, schreiende Gitarren und tolle Songs, die 100% Ozzy sind, 7. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Musik ist Geschmacksache - und damit trifft auch dieses Album sicherlich nicht auf ungeteilte Zustimmung. Ich war allerdings positiv überrascht und würde mal sagen, dass dieses Album in Sachen Songs endlich mal wieder so zu Ozzy's Stimme paßt, um mit Recht behaupten zu können, dass er es immer noch kann. Die Gitarrenarbeit ist mal treibend (I don't wanna stop, Trap Door), mal super-heavy (not going away, Black Rain) und erinnert mich an vielen Stellen an das Album "No more tears". Im Vergleich zu den Vorgängeralben (insbesondere "Under Cover") singt Ozzy nicht mehr an den Songs vorbei, sondern ergänzt mit seiner unnachahmlichen Stimme jeden einzelnen Song und schafft es, dass auch die ruhigen Stücke nicht peinlich werden ("Here for you"). Mein Lieblingssong der Platte ist "Countdown's begun" mit seinem ultra-heavy Gitarrenintro und Ozzy's Gesang, der einen an das eine oder andere Stück von "Bark at the moon" erinnert. Für mich sind das klare 5 Punkte!!!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Madman is back!!!, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Und wie! Das neue Album ist das Beste seit "Ozzmosis". Nach dem halbgaren und gewöhnungsbedürftigen "Down to Earth" und dem eher Ozzy-untypischen Coveralbum "Under Cover" ist "Black Rain" wieder ein Kracher allerester Güte. Eins vorweg: Im Vorfeld wurde bereits gemunkelt, daß das neue Album wieder mehr in Richtung 80er Jahre bzw. "No More Tears" geht. Dem ist nicht so! Das Album klingt sehr modern, was an der erstklassigen Produktion und an Zakk Wyldes Gitarrenarbeit liegt. Wer Black Label Society kennt, wird wissen was ich meine.

Auf dem Album sind auch 2 wunderschöne Balladen, der Rest rockt ohne Ende und ist für Ozzy-mäßige Verhältnisse sehr hart und düster. Ozzy ist auch stimmlich voll auf der Höhe was den Gesang teilweise auch wieder in tiefere Tonlagen befördert. In einigen Songs wird die Stimme etwas verfremdet was etwas eigenartig, aber cool und abwechslungsreich klingt.

Leider ist das Album mit einer Spielzeit von 46 Minuten und 10 Songs zu kurz. Warum das Album nur in Japan mit 2 Bonustracks veröffentlicht wird weiß wahrscheinlich nur Sharon.

Trotzdem: KAUFEN!!!!!
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5.0 von 5 Sternen Super Serivce, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Fast delivery and super service, article was as described. I would order this again from the same supplier, through amazon.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reifes Alterswerk..., 28. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
An Ozzy scheiden sich wie immer die Geister. Natürlich werden immer wieder die selben überflüssigen Vergleich mit den Meisterwerken aus den 80ern gezogen. Als Alt-Fan seit den sog. glorreichen 80ern frage ich mich allerdings, ob die Welt wirklich auf einen Aufguß von *Ultimate Sin*, *Bark At The Moon* oder gar von *No More Tears* wartet. Ich für meinen Teil würde eher Nein sagen. Wenn man das Original schon hat, bedarf es dazu echt keines überflüssigen Aufgusses. Es mag ja Leute geben die anders danken, aber ich für meinen Teil nehme meinen Kaffeepad auch nur einmal her.

Aber jetzt mal zum Original. DAS Original hat wieder zugeschlagen. Man kann von Ozzy halten was man will, aber er ist das klassische Stehaufmännchen des Heavy-Metal und DER Garant für gute Mucke. Ein Mann der zwar viele Tiefs in seiner Karriere hinnehmen mußte, aber immer wieder im richtigen Moment die Kurve gekriegt hat.

2007 hatte sich das Kapitel Black Sabbath leider für immer erledigt. Die letzte Tour der Original-Sabbath-Besetzung war abgeschlossen, die Band zerbrochen, der Streit zwischen Iommi und Ozzy wegen der Namensrecht wurde erst später bekannt. Und wärend die Rockwelt mal wieder vergeblich auf eine neue Sabbath-Scheibe wartete, wartete Ozzy mit seiner *Black Rain* auf. Was für eine Machtdemonstration an alle Kritiker, vor allem nachdem der Albumvorgänger *Down to Earth* (Under Cover mal komplett außen vor gelassen) mehr als nur mäßig durchwachsen war.

Ozzy holte sich mit Zakk Whylde einen alten Mitstreiter mit ins Studio und verpflichtete mit Kevin Churko einen neuen Mann für die Regler, mit dem er gleich mal den größten Teil des Song-Materials geschreiben hatte. Das Ergebnis macht dem Meister alle Ehre, ist überraschend düster gehalten (*Black Rain*), hart kritisch (*The Almighty Dollar*), gefühlvoll (*I'm Here For You*), und in an vielen Stellen hart in bester Black-Sabbath-Manier intoniert. Vor allem der Rauswerfer *Trap Door* könnte genauso gut auf jeder Sabbath-Scheibe enthalten sein.

Anspielttipps: Black Rain, Going Away, Trap Door

FAZIT: weiter so Ozzy, Alter schützt nicht vor Rock'n'Roll...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes comeback nach 6 jahren !, 16. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
alle die die platte noch nicht haben, das aber ändern möchten, sollen sich

nicht zu viel versprechen !

die alten zeiten sind vorbei. die platte ist nicht mehr so heavy , wie seine

vorgänger aus 80`ern und 90`ern, aber heavy genug, um als heavy metal platte

bezeichnet werden zu können. der stil ist eher düster, langsam, erinnert so

ein bisschen an die black sabbath zeit. 2 balladen sind auch dabei. "lay

your world on me" ist eine eher relaxte ballade und "here for you" sozu-

sagen eine schnulze a la "dreamer", mit klavier und wenig gitarren.

zum restlichen großteil überzeugt zakk wylde seine gewohnte gitarrenkraft.

die besten riffs sind auf den songs "black rain " und "countdown`s begun" zu hören. ich würde jedem eine hörprobe empfehlen, bevor man sich die platte kauft. ich kann mich nur wiederholen, die zeiten von "no more tears", "no rest for the wicked" und "blizzard of ozz" sind vorbei.

mich hat die platte nicht enttäuscht, aber die freude an der platte kann

ich ja schließlich nicht mit jedem teilen . ozzy hat mich eigentlich noch

nie enttäuscht, nur "the ultimate sin" war mir etwas zu poppig.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch einmal versucht er, das Universum zu zivilisieren., 16. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Mit "Black Rain" ist Ozzy ein solides Album gelungen, das zwar nicht an seine Großtaten wie "Blizzard of Ozz", "Bark at the Moon" oder "No More Tears" rankommt, aber allemal stimmiger ausgefallen ist als der blutleere Vorgänger "Down to Earth". Die Stücke entstanden wieder zum Großteil in Zusammenarbeit mit Gitarrist Zakk Wylde. Der macht ja in jüngerer Zeit ein auf modern (tiefer gestimmte Gitarre), und so haben auch viele Stücke dieses Albums einen modernen Touch. Aber auch traditionelle Töne kann man ausmachen (im Titelsong ist gar eine Mundharmonika zu hören). Bei allem vergißt Ozzy nie, daß zu guten Songs auch Melodien gehören. "Civilize the Universe" ist dabei ein richtiger Ohrwurm. Daß auch zwei Schmachtfetzen dabei sind, verwundert nach dem überraschenden Erfolg von "Dreamer" kaum - wobei "Here For You" wirklich zu dick aufträgt mit den schwülstigen Streichern. "Countdown's Begun" entschädigt dafür wieder. Und Ozzys einzigartige Nicht-Stimme (die - wie für ihn typisch - meist gedoppelt aufgenommen wurde) hört man als Fan immer wieder gern.

"Black Rain" bewegt sich nicht immer auf gleichbleibend hohem Niveau, bietet aber genug Qualität, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Das Beste ist aber, daß Ozzy endlich wieder Musik macht und nicht mehr als Zombie mitsamt seiner schrecklich netten Familie über den Bildschirm torkelt und so seine eigene Legende mit Füßen tritt.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Alte kann's noch, 26. Mai 2007
Von 
Michael Weber (Marburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Ein druckvolles, frisches Album. Auch Zakk Wyldes Gitarre hört man sofort heraus. Für mich wirklich eine Überraschung nach den mehr als peinlichen TV-Auftritten des Fledermausvertilgers. Gut, das ganze klingt etwas "moderner", aber zum Radfahren eine nette Unterhaltung und Ozzy hatte es in den letzten Jahren ja ohnehin mehr und mehr auf "Ohrwürmer" abgesehen, die auch die Mädels hinter'm Ofen hervor locken. Wem das passt, kann hier bedenkenlos zugreifen - ein rund um gelungenes Hard Rock Album.
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23 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Over the Mountain, 7. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Eins muss mir mal jemand erklären. Wie kann es sein, das der nun etwas tattrige Prince of Darkness bei einem Gespräch kaum ein vernünftiges Wort herausbringt, auf Platte aber vollständige Sätze formen kann? Bleibt wohl ein ewiges Mysterium. Wichtig ist ja auch die Mucke, die Meister Ozzy zusammen mit Saitenvirtuose Zakk Wylde eingetütet hat. Das man kein Wunderwerk a'la "No Rest For The Wicked" oder "Blizzard Of Ozz" erwarten konnte, war ja im Vorfeld weitestgehend klar. Das sich aber das Nachfolgewerk zum der 2002er Scheibe "Down To Earth" als dermaßen blutleer entpuppt, ist schon eine herbe Enttäuschung. Wobei sich diese Erkenntnis erst später herauskristallisierte, denn die als Opener fungierende Doom Granate "Not going away" geht nahtlos in den besten Song "I Don't Wanna Stop" über und lies eigentlich gleich zu Beginn auf ein musikalisches Hörerlebnis schließen. Leider zeigt sich Ozzy aber von seiner schwachen Seite und liefert bei Black rain" einen dermaßen pathetischen und peinlichen Text ab, das es weh tut. Mit "Lay your World on me" und "Here for you" präsentiert uns Ozzy dann auch noch zwei dermaßen überflüssige Schmalzstullen, die den ersten positiven Eindruck hinwegfegen, wie einst Kathrina New Orleans. So ein bisschen die Kurve bekommen die Mannen dann noch mit dem powermetallsich angehauchten "Countdown's Begun" und dem zwar sehr modern geprägten, dennoch mächtig groovenden "Trap Door" dennoch bleibt ein fader Beigeschmack.

Ich kann mich noch an eine Plattenkritik in einer 7 Zeitschriften die ich im Monat lese erinnern. Da stand irgendwas von einer düsteren, schweren Rock-Platte. Beim Gedanken an längst vergangene Zeiten habe ich mir die Scheibe reingezogen.
Düster??? Nur wenn ich mir vorstelle, dass irgendwer diese Scheibe kaufen soll. Schwer??? Unnötiger, farbloser Ballast für meine CD Wand.

Nichts gegen Ozzy. Ich bin ein Fan der ersten Stunde. Egal ob bei Black Sabbath oder später als Solist. Ich vergöttere seine Scheiben bis ins Jahr 2001. Seither ist leider Ebbe, Leere, Demenz, Zerfall. Keine Hymnen mehr - nur noch Langeweile. Ein Offenbarung an Einfallslosigkeit.

Ozzy es hat sich ausgedampft. Ein Mann mit deinem Format sollte wissen wann der "Crazy Train" abgefahren ist. Der "Demon Alcohol" hat seinen Tribut gefordert. Machs gut Ozzy "I See you on the Other Side". Verlass bitte die "Road to Nowhere". Es macht mich "So Tired" deine letzten beiden Platten hören zu müssen. Sie sind nicht mehr als ein "Shot in the Dark"
Bitte geh in den verdienten Ruhestand. Ich möchte kein Konzert von dir sehen wo du am Krückstock auf der Bühne stehst völlig "Paranoid" und nach jedem Lied hinter dem Vorhang verschwindest wo deine Sauerstoffflasche in Griffweite liegt. Du wirst für mich immer der "Iron Man" sein, der mit dem "War Pig" ein "Bloodbath in Paradise" veranstaltet.
Hör einmal nich auf deine Sharon sondern nimm dir deinen Spruch zu Herzen "Mama I'm coming Home". Du bist schon lange "Over the Mountain".
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "neue" Ozzy, 26. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Am 18. Mai 2007 ist es endlich so weit: Ozzy Osbourne präsentiert den Nachfolger für sein Cover - Album "Under Cover" und sein erstes Album mit eigenen Songs seit 6 Jahren. Im Vergleich zu jenem "Down to earth" hat sich auf dem neuen Werk "Black Rain" einiges geändert. Die 10 neuen Tracks klingen frisch und ungewohnt "modern" für Ozzy - Verhältnisse, der Sound ist angenehm druckvoll und direkt. Es gibt wieder haufenweise starke Riffs und eingängige Refrains.

Los geht's mit der brachialen Wuchtbrumme "Not going away", in der Ozzy deutlich macht, dass er noch immer so verrückt ist wie man ihn liebt und dass er es zudem weiterhin versteht, geniale Metal - Songs abzuliefern. Ein schweres Midtempo - Riff und ein mitreissender Power - Refrain und schon hat das neue Album sein erstes Ausrufezeichen, auch wenn hier noch alles recht klassisch klingt.

Dies ändert sich mit der ersten Single "I don't wanna stop". Auch hier verdeutlicht der Engländer, dass er noch lange nicht genug hat und mit stolzen 58 Lenzen noch im Stande ist, kräftig zu rocken. Der Refrain und der fette Groove fressen sich sofort im Gehörgang fest und lassen einen nicht mehr los. Zurecht die erste Single - ein Ozzy - Klassiker der sich auch vor den ganz großen Glanztaten aus den 80ern und 90ern nicht verstecken muss...auch wenn Zakk Wylde das Anfangs - Riff aus dem Black Label Society - Song "Demise of Sanity" geklaut hat...

Interessant wird es mit dem Titelsong "Black Rain". Ozzy's Text beschäftigt sich mit der Sinnlosigkeit der Kriege auf dieser Welt und fragt, wie lange das Sterben noch weitergehen muss. Dazu spielt Gitarrist Zakk Wylde zunächst ein düsteres Thema, ehe ein schweres Midtempo - Riff losdonnert. Der Refrain ist durch seine Mehrstimmigkeit ebenfalls erwähnenswert und gegen Ende des Songs ist sogar ein Didgeridoo zu hören. Erfrischend anders und doch Ozzy pur!

Mit "Lay your world on me" folgt dann die erste von zwei Balladen. Ein schönes Liebeslied mit einem anrührenden, emotionalen Refrain. Der Titel ist zwar sehr getragen dargeboten und mit Streichern unterlegt, zeigt aber Ozzy's feines Gespür für tolle Balladen und seine hohe Musikalität. Ein wundervolles Stück.

"The almighty Dollar" lässt es dann wieder ordentlich krachen. Ein böser Bass - Groove des neuen Mitgliedes Blasko trägt diesen Song bis zum hymnenhaften Refrain, in dem ein unvergleichliches Zakk Wylde - Riff hinzukommt. Eine sehr offene Kritik an den Menschen, die stets die Augen vor allen wartenden Katastrophen verschließen, bis diese schließlich nicht mehr aufzuhalten sind. Trauriges Thema, aber ein starker Song.

Noch ungewöhnlicher ist "11 Silver". Ein fetter Stakkato - Beat und ein aggressiver Refrain - klingt alles sehr modern. Kraftvoll nach vorne gepeitscht von Schlagzeuger Mike Bordin - stark.

Mit dem Militär - Thema spielt erneut "Civilize the Universe". Der Mensch drängt immer darauf, die Welt zu zivilisieren und verleugnet dabei seine eigene Rückständigkeit. Ein weiteres markantes Statement und ein weiterer Hymnen - Refrain. Besonders gelungen finde ich die Textzeile "Freedom is just man's invention"...

"Here for you" nimmt vor dem großen Finale noch einmal das Tempo heraus. Es ist eine wunderschöne Ballade im Stil des großen Ozzy Hits "Dreamer" und besitzt einen unglaublich berührenden Refrain. Gänsehaut pur und ein weiterer Ozzy - Klassiker. Für mich gar DER Song des Albums. Wäre als nächste Single fast unumgänglich, auch wenn es Ozzy's Image als alterndem Balladenonkel nicht gerade entgegenwirkt.

Nach diesem getragenden Stück schlägt die große Stunde von Gitarrist Zakk Wylde. Der Us - Amerikaner, mittlerweile zum fünften Mal auf einer Ozzy - LP am Start und diesmal wieder stärker ins Songwriting eingebunden, liefert auf "Countdown's begun" eines seiner unvergleichlichen Monster - Riffs ab. Der musikalisch härteste Titel beschäftigt sich erneut mit militärischem Wahnsinn und der kurz bevorstehenden Apokalypse. Für mich neben "Here for you" und "I don't wanna stop" der herausragende Song der Platte. Einfach ein fetter Metal - Song.

Dieses Prädikat verdient auch der Abschlussong "Trap door". Ein pfeilschnelles Monster Riff und ein groovendes Grundschema - das letzte Ausrufezeichen einer sagenhaften Comeback - CD.

"Black Rain" ist mit seinen 47.30 Minuten ein kompaktes Werk voll Schmerz und düsteren Zukunftsvisionen. Wo "Down to earth" noch eher in düsteren Unterwelt - Szenarien angesiedelt war, wird diesmal die Gesellscahftskritik in den Vordergrund gestellt und Ozzy gelingen dabei einige wirkliche sprachliche und musikalische Geniestreiche.

"Black Rain" als Osbourne's härteses Album zu bezeichnen halte ich für schlichtweg falsch. Besonders der Vorgänger "Down to earth" war was die Brachialität und die düsteren Riffs angeht deutlich härter.
Das neue Werk ist schlichtweg ein saustarkes Heavy Metal - Statement einer Ikone des Geschäfts, die sich erfolgreich das musikalische Altern wehrt. Neben Ozzy Osbourne und Zakk Wylde ist außer Produzent Kevin Churko niemand an den Kompositionen beteiligt und genau das macht das Album so wertvoll. Ozzy braucht hier nicht die Unterstützung von Leuten wie Marti Fredriksen oder anderen sondern liefert im Verbund mit den genannten eigenständige Arbeit ab.

Die Band um den Altmeister ist gespickt mit absoluten Größen. Gitarrist Zakk Wylde liefert auf seiner heruntergestimmten Bullseye - Gitarre filigrane Soli und wuchtige Riffs ab und klingt auf diesem Album stärker als auf dem Großteil der Soloalbem mit seiner Band "Black Label Society".
Schlagzeuger Mike Bordin ist zum dritten Mal auf einem Ozzy - Album zu hören und spielt druck - und kraftvoll.
Neu im Bunde ist Bassist Blasko. Nach dem Abgang von Rob Trujillo zu Metallica und einem kurzen Intermezzo von Chris Wyse auf "Under Cover" präsentiert sich der Ex Rob - Zombie Mann als vollwertiges und spielstarkes Mitglied der Ozzy Osbourne Band.

Wenn man bedenkt wie alt Ozzy schon ist wird man beinahe traurig, denn besonders viele Geniestreiche des Kalibers von "Black Rain" wird er nicht mehr veröffentlichen. Es ist sowieso ein Wunder wie der gesundheitlich stark gezeichnete Sänger eine derart klare und starke Stimmführung erreichen konnte. Manches Mal hilft zwar ein Effektgerät, aber dies geschieht stets songdienlich.

"Black Rain" ist Ozzy's 10. Solo - Werk und wer ihm nach dem zwar guten, aber doch recht "soften" letzten Album "Under Cover" nichts mehr zugetraut hat, der sieht sich nun eines besseren belehrt.
Die Kritik, das Werk sei "uninspiriert", kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Selten klang Ozzy so vielseitig, frisch und modern wie auf "Black Rain". Klar, die Puristen schimpfen ob der Effekte, aber die stören mich nicht. Die Musik zählt!

Eine absolute Kaufempfehlung für alle Headbanger und Metalheads - etwas besseres wird sich im Hard und Heavy - Sektor nicht finden! Der Altmeister macht vor wie es geht.

Ozzy never dies!
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Black Rain
Black Rain von Ozzy Osbourne (Audio CD - 2007)
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