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am 10. Juni 2007
Ich bin schon ein wenig überrascht wie hart hie rins Gericht gegangen wird, aber Ozzy Osbourne ist eben eine Sache des Geschmacks - meiner Meinung ist Black Rain weitaus besser als Down To Earth (teilweise Mist) und Ozzmosis (hatte Produzent zu viel das Sagen und Zakk Wylde wurde zurückgehalten),

okay, das Booklet könnte besser sein, keine Frage, das Cover ist aber spitze,

mich nervt es nur dass ständig in Japan CDŽs erscheinen mit Bonustracks, warum können die 2 - 3 Nummern nicht auch bei uns erscheinen! Normalerweise ein Stern Abzug an die Firmen die das managen. Frechheit!!!

zu den Songs:

1. Not Going Away - für ein toller Heavy Metal Song, Zakk Wylde typische Riffs, keine schnelle Nummer aber 100% Ozbourne!

2. I Don't Wanna Stop - einer meiner Favoriten, eingängig, teilweise poppig aber doch Heavy Metal, für mich eine saugeile und witzige Nummer, dasss hätte ich dem alten Mann nicht zugetraut!

3. Black Rain - mein Lieblingsstück, die Zwischenparts gefallen!

4. Lay Your World on Me - Typische Ballade wie man sie bei Ozzy Osbourne immer zu hören bekommt, für mich eine Schwachstelle.

5. The Almighty Dollar - Der Refrain ist wunderschön, der Rest ist gut gemachte, solide Musik.

6. 11 Silver - hatt ein geiles Solo und zeigt die experimentierfreudigkeit von Ozzy wieder mal ganz deutlich! Daumen nach oben!

7. Civilize the Universe - Zakk Wylde spielt wieder einen rotzigen Riff, was er schon seit längerem so macht, für mich auch nicht schlecht manche Fans werden sich daran noch gewöhnen müssen, diese Riffs sind halt momentan sein neues Trademark. Aber der Song ist trotzdem top.

8. Here For You - 2. typische Ballade, weiterschalten kennt man schon zur Genüge! Ozzy lass dir was besseres einfallen, und Zykk spielt immer die gleichen Klavierparts. LANGWEILIG! Aber hübsch....trotz alledem....

9. Countdown's Begun - Solider Heavy Metal Song.

10. Trap Door - Ozzy war eigentlich nie der Mann der die schnellen Nummern brachte, auch bei No More Tears findet man nicht nur schnelle Songs, er ist eben Heavy Metal, aber Trap Door ist eine schnelle, knackige Nummer mit geilen Gitarrenspiel, durchdachten Pausen und zum Schluss noch mal Vollgas - für Ozzy Osbourne Verhältnisse total harte Nummer! Daumen doppelt hoch!

Fazit: viel unken herum das Black Rain nicht gut ist, für mich hat das Album nach den langweiligen Ossmosis und DOwn to Earth endlich wieder eine Seele bekommen und Ozzy hat wieder das Sagen im Studio und beim Songwriting, Black Rain ist toll gelungen und macht Spaß, auch wenn man nach schnellen Songs vergeblich suchen muss bis auf Song 2 und 10, die Nummern sind eben alle Ozzy Osbourne typische Heavy Metal Nummern und dass ist gut so!

5 Sterne - dafür dass dieser Mann noch so viel drauf hat!
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am 28. Dezember 2011
Hier ist Ozzy an seinem absoluten Tiefpunkt angekangt (musikalisch). Das Album scheint einem eher ein Black Label Society Album zu sein, da Zakk sich sehr stark durchsetzt, wenn es um Härte und Songstruktur geht. Ich bin eigentlich ein großer BLS Fan, aber das hier klingt wie ein schlechtes BLS Album, nur ohne Zakk am Mikro, stattdessen mit dem Madman. Gute Songs findet man selten, höchstens die Ballade 'Here for you' und der Opener 'Not Going away'. Sonst nur ideenloser Matsch. Die Riffs dagegen sind das einzig positive, dass hat Zakk nicht verlernt. Aber ansonsten nur ein Album für Fans, der Rest muss das nicht haben. Aber es ist Ozzy zu verzeihen, denn er hat genug Klassiker, die das hier ausbügeln und auch der Nachfolger 'Scream' entschädigt für 'Black Rain'. Leider ist dieses Album das letzte mit Zakk, aber mit BLS liefert er ja konstant gute Alben ab und Ozzy hat nun Gus G und seit neuestem auch wieder Sabbath.
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am 18. Mai 2007
Und wie! Das neue Album ist das Beste seit "Ozzmosis". Nach dem halbgaren und gewöhnungsbedürftigen "Down to Earth" und dem eher Ozzy-untypischen Coveralbum "Under Cover" ist "Black Rain" wieder ein Kracher allerester Güte. Eins vorweg: Im Vorfeld wurde bereits gemunkelt, daß das neue Album wieder mehr in Richtung 80er Jahre bzw. "No More Tears" geht. Dem ist nicht so! Das Album klingt sehr modern, was an der erstklassigen Produktion und an Zakk Wyldes Gitarrenarbeit liegt. Wer Black Label Society kennt, wird wissen was ich meine.

Auf dem Album sind auch 2 wunderschöne Balladen, der Rest rockt ohne Ende und ist für Ozzy-mäßige Verhältnisse sehr hart und düster. Ozzy ist auch stimmlich voll auf der Höhe was den Gesang teilweise auch wieder in tiefere Tonlagen befördert. In einigen Songs wird die Stimme etwas verfremdet was etwas eigenartig, aber cool und abwechslungsreich klingt.

Leider ist das Album mit einer Spielzeit von 46 Minuten und 10 Songs zu kurz. Warum das Album nur in Japan mit 2 Bonustracks veröffentlicht wird weiß wahrscheinlich nur Sharon.

Trotzdem: KAUFEN!!!!!
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am 16. Mai 2007
alle die die platte noch nicht haben, das aber ändern möchten, sollen sich

nicht zu viel versprechen !

die alten zeiten sind vorbei. die platte ist nicht mehr so heavy , wie seine

vorgänger aus 80`ern und 90`ern, aber heavy genug, um als heavy metal platte

bezeichnet werden zu können. der stil ist eher düster, langsam, erinnert so

ein bisschen an die black sabbath zeit. 2 balladen sind auch dabei. "lay

your world on me" ist eine eher relaxte ballade und "here for you" sozu-

sagen eine schnulze a la "dreamer", mit klavier und wenig gitarren.

zum restlichen großteil überzeugt zakk wylde seine gewohnte gitarrenkraft.

die besten riffs sind auf den songs "black rain " und "countdown`s begun" zu hören. ich würde jedem eine hörprobe empfehlen, bevor man sich die platte kauft. ich kann mich nur wiederholen, die zeiten von "no more tears", "no rest for the wicked" und "blizzard of ozz" sind vorbei.

mich hat die platte nicht enttäuscht, aber die freude an der platte kann

ich ja schließlich nicht mit jedem teilen . ozzy hat mich eigentlich noch

nie enttäuscht, nur "the ultimate sin" war mir etwas zu poppig.
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Nun will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Klar, die neue Scheibe ist Geschmacksache da sie ganz anders als Down To Earth und Ozzmosis ist, Black Rain klingt am ehesten von allen Osbourne Outputs nach No More Tears, aber auch nicht all zu viel. Man hört bei diesem Album definitiv am meisten das Zakk Wylde an der Gitarre spielt, da die Songs von instrumentalen her teils extrem stark nach Black Label Society klingen. Schon der Opener Not Going Away fetzt schleppend und matschig aus den Boxen, dazu die Stimme von Ozzy, die man bei diesem Song schon etwas verzerrt hat, dies kommt dem Song aber zu Gute und macht Lust auf mehr, auch das Gitarrensolo ließ mir den Mund offen stehen, ganz ehrlich, sowas kam von Zakk bei Ozzy wirklich das letzte mal bei No More Tears. Ganz anders als die meisten Rezensenten finde ich die Single I Don’t Wanna Stop, es ist zwar ein geiler Knaller, kann einem aber doch recht schnell auf die Nerven gehen, da der Anteil an Pop, bzw. poppigen Melodien bei diesem Song extrem hoch, dennoch klasse Nummer. Der Titeltrack ist mal was ganz neues und hört sich schon fast nach Black Sabbath anno 2007 an. Wer hier nicht merkt das Zakk der Gitarrist ist, der hat wohl kein Gehör mehr. Der Song kommt richtig doomig daher und grenzt schon fast an Sludge Metal. Die Ballade Lay Your World On Me ist insgesamt nicht die beste von Ozzy, aber beinhaltet auch schöne Melodien, besonders wenn die Textzeilen -I’m here if you need a friend- kommen. Mit The Almighty Dollar gibt’s was rockiges auf die Ohren, ordentlich groovt es in dem 7-Minuten Stück daher, ist für Ozzy Verhältnisse was wirklich ganz neues. 11 Silver und Trap Door sind wohl die schnellsten Songs der CD und sicher auch die besten. Beide kommen richtig frisch und sowas von knallend daher, das sogar die Affen verrückt werden. Ok, für Ozzy Verhältnisse natürlich. Die zweite Ballade Here For You erinnert stark an Dreamer, meiner Meinung nach aber besser. Insgesamt ein würdiges Comeback des Madmans, das eine ganz neue Seite an ihm zeigt, denn wer hat gesagt Bands/Künstler sollten sich nicht weiterentwickeln? Wenn neue junge Bands immer ein und das selbe veröffentlichen schimpfen wir alle, also kann Ozzy auf seine alten Tage nochmal alles aus sich rausholen, so gibt es wenigstens jemand der Abwechslung bietet, und wenn immer sowas wie Black Rain rauskommt, kann er das ab jetzt ruhig immer machen. Zum Sound und zur Produktion kann man nur sagen, das es gelungen ist. Wer also fanatischer Fan der alten Sachen ist, soll halt vorher mal reinhören, ich bin das auch, dennoch ist Black Rain mit Sicherheit das beste seit No More Tears, und kommt bei mir direkt hinter dem ebengenannten und Blizzard Of Ozz. Fertig.
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am 26. Mai 2007
Ein druckvolles, frisches Album. Auch Zakk Wyldes Gitarre hört man sofort heraus. Für mich wirklich eine Überraschung nach den mehr als peinlichen TV-Auftritten des Fledermausvertilgers. Gut, das ganze klingt etwas "moderner", aber zum Radfahren eine nette Unterhaltung und Ozzy hatte es in den letzten Jahren ja ohnehin mehr und mehr auf "Ohrwürmer" abgesehen, die auch die Mädels hinter'm Ofen hervor locken. Wem das passt, kann hier bedenkenlos zugreifen - ein rund um gelungenes Hard Rock Album.
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am 19. Mai 2007
Ein neues Ozzy-Album?? Gut, ist ja schon lange her, dass der Madman etwas wirklich Neues von sich gab. War Ozzmosis (1995) ja noch wirklich ein Kracher, hatte man beim nachfolgenden 2001Žer-Album (Down to Earth) eher das Gefühl, dass es sich hier um eine Alibi-Arbeit handelte - zu steril und lieblos wurde die Scheibe eingetackert, natürlich waren zwar auch darauf da und dort einige positive Momente zu finden - in Summe war der Geschmack jedoch etwas fahl....

Als uns Ozzy dann in der Folge noch Entbehrlickeiten á la Under Cover servierte, lag die Vermutung nahe, er würde für sich und Sharon eine zusätzlichen Pensionsvorsorge betreiben....

Nichtsdestotrotz läuft der treue Ozzy-Fan gleich am Release-Datum zum Händler und besorgt sich das neue Werk, fährt, alle Verkehrsregeln missachtend wieder heim und startet den CD-Player und: BAAAAAAAMMS!!!

The Madman is back. Die Scheibe ist rundum einfach nur geil. Sie ist "anders", jedoch unverkennbar OZZY!!

Vorbei sind offenbar die oben zitierten Zeiten, in welchem der Punkt Pflichterfüllung ganz oben auf der Prioritätenliste stand. Man hat hier ein grundlegend düsteres Werk vor sich, in welchem sich der 59-jährige sogar dazu herablässt, da und dort wirklich moderne Elemente aus der Rockmusik zu zitieren und in seine Musik mit einzubringen. Nicht selten wirkt das Ganze aus diesem Grund richtiggehend räudig-punkig-trashig - dabei setzen OzzyŽs markante, hörbar wieder erstarkte Vocals den Songs die Krone auf.

Seine Band (Rob "Blasko" Nicholson am Bass, Mike Bordin an den Fellen und der unvergleichliche Zakk "Drink Beeeeeer" Wylde an der Gitarre sowie an den Keys) rockt, was das Zeug hält. Zakks Gitarrenarbeit ist wie von einem anderen Stern, weiters bereichert er das neue Material mit solidem, dosiert eingesetztem Keyboarding und die Rhythmusfraktion groovt gefühlvoll, als solide Basis für die darauf aufbauenden Elemente. Mit "Lay your world on me" und "Here for you" gibt es auch zwei Balladen, die jedoch nicht den Kitschfaktor bemühen, wie es noch auf Down to Earth mit "Dreamer" der Fall war, das sind einfach gute, gefühlvolle Songs, mit denen sich sicherlich Einiges an Geld verdienen läßt ;-))

Eine fette Produktion, gute Songs mit teilweise richtigem Ohrwurmfaktor, wass will der Metal-Head von heute mehr...

Es gibt auf diesem Album jedenfalls keinen Ausfaller, ich darf das Ergebnis frei Schnauze als "Ozzy runderneuert" bezeichnen (subjektiv!) und alle Interessenten dazu einladen, die CD jedenfalls mal anzutesten. Wer dann keinen Kauf tätigt, dürfte an OzzyŽs Musik grundlegend kein Interesse haben, was ja auch nicht verwerflich ist, denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Ich freue mich hier jedenfalls (sicher mit sehr vielen Anderen) über OzzyŽs x-ten Frühling und kann nur sagen: "LetŽs go f***ing crazy again!!!!"
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am 26. Mai 2007
Am 18. Mai 2007 ist es endlich so weit: Ozzy Osbourne präsentiert den Nachfolger für sein Cover - Album "Under Cover" und sein erstes Album mit eigenen Songs seit 6 Jahren. Im Vergleich zu jenem "Down to earth" hat sich auf dem neuen Werk "Black Rain" einiges geändert. Die 10 neuen Tracks klingen frisch und ungewohnt "modern" für Ozzy - Verhältnisse, der Sound ist angenehm druckvoll und direkt. Es gibt wieder haufenweise starke Riffs und eingängige Refrains.

Los geht's mit der brachialen Wuchtbrumme "Not going away", in der Ozzy deutlich macht, dass er noch immer so verrückt ist wie man ihn liebt und dass er es zudem weiterhin versteht, geniale Metal - Songs abzuliefern. Ein schweres Midtempo - Riff und ein mitreissender Power - Refrain und schon hat das neue Album sein erstes Ausrufezeichen, auch wenn hier noch alles recht klassisch klingt.

Dies ändert sich mit der ersten Single "I don't wanna stop". Auch hier verdeutlicht der Engländer, dass er noch lange nicht genug hat und mit stolzen 58 Lenzen noch im Stande ist, kräftig zu rocken. Der Refrain und der fette Groove fressen sich sofort im Gehörgang fest und lassen einen nicht mehr los. Zurecht die erste Single - ein Ozzy - Klassiker der sich auch vor den ganz großen Glanztaten aus den 80ern und 90ern nicht verstecken muss...auch wenn Zakk Wylde das Anfangs - Riff aus dem Black Label Society - Song "Demise of Sanity" geklaut hat...

Interessant wird es mit dem Titelsong "Black Rain". Ozzy's Text beschäftigt sich mit der Sinnlosigkeit der Kriege auf dieser Welt und fragt, wie lange das Sterben noch weitergehen muss. Dazu spielt Gitarrist Zakk Wylde zunächst ein düsteres Thema, ehe ein schweres Midtempo - Riff losdonnert. Der Refrain ist durch seine Mehrstimmigkeit ebenfalls erwähnenswert und gegen Ende des Songs ist sogar ein Didgeridoo zu hören. Erfrischend anders und doch Ozzy pur!

Mit "Lay your world on me" folgt dann die erste von zwei Balladen. Ein schönes Liebeslied mit einem anrührenden, emotionalen Refrain. Der Titel ist zwar sehr getragen dargeboten und mit Streichern unterlegt, zeigt aber Ozzy's feines Gespür für tolle Balladen und seine hohe Musikalität. Ein wundervolles Stück.

"The almighty Dollar" lässt es dann wieder ordentlich krachen. Ein böser Bass - Groove des neuen Mitgliedes Blasko trägt diesen Song bis zum hymnenhaften Refrain, in dem ein unvergleichliches Zakk Wylde - Riff hinzukommt. Eine sehr offene Kritik an den Menschen, die stets die Augen vor allen wartenden Katastrophen verschließen, bis diese schließlich nicht mehr aufzuhalten sind. Trauriges Thema, aber ein starker Song.

Noch ungewöhnlicher ist "11 Silver". Ein fetter Stakkato - Beat und ein aggressiver Refrain - klingt alles sehr modern. Kraftvoll nach vorne gepeitscht von Schlagzeuger Mike Bordin - stark.

Mit dem Militär - Thema spielt erneut "Civilize the Universe". Der Mensch drängt immer darauf, die Welt zu zivilisieren und verleugnet dabei seine eigene Rückständigkeit. Ein weiteres markantes Statement und ein weiterer Hymnen - Refrain. Besonders gelungen finde ich die Textzeile "Freedom is just man's invention"...

"Here for you" nimmt vor dem großen Finale noch einmal das Tempo heraus. Es ist eine wunderschöne Ballade im Stil des großen Ozzy Hits "Dreamer" und besitzt einen unglaublich berührenden Refrain. Gänsehaut pur und ein weiterer Ozzy - Klassiker. Für mich gar DER Song des Albums. Wäre als nächste Single fast unumgänglich, auch wenn es Ozzy's Image als alterndem Balladenonkel nicht gerade entgegenwirkt.

Nach diesem getragenden Stück schlägt die große Stunde von Gitarrist Zakk Wylde. Der Us - Amerikaner, mittlerweile zum fünften Mal auf einer Ozzy - LP am Start und diesmal wieder stärker ins Songwriting eingebunden, liefert auf "Countdown's begun" eines seiner unvergleichlichen Monster - Riffs ab. Der musikalisch härteste Titel beschäftigt sich erneut mit militärischem Wahnsinn und der kurz bevorstehenden Apokalypse. Für mich neben "Here for you" und "I don't wanna stop" der herausragende Song der Platte. Einfach ein fetter Metal - Song.

Dieses Prädikat verdient auch der Abschlussong "Trap door". Ein pfeilschnelles Monster Riff und ein groovendes Grundschema - das letzte Ausrufezeichen einer sagenhaften Comeback - CD.

"Black Rain" ist mit seinen 47.30 Minuten ein kompaktes Werk voll Schmerz und düsteren Zukunftsvisionen. Wo "Down to earth" noch eher in düsteren Unterwelt - Szenarien angesiedelt war, wird diesmal die Gesellscahftskritik in den Vordergrund gestellt und Ozzy gelingen dabei einige wirkliche sprachliche und musikalische Geniestreiche.

"Black Rain" als Osbourne's härteses Album zu bezeichnen halte ich für schlichtweg falsch. Besonders der Vorgänger "Down to earth" war was die Brachialität und die düsteren Riffs angeht deutlich härter.
Das neue Werk ist schlichtweg ein saustarkes Heavy Metal - Statement einer Ikone des Geschäfts, die sich erfolgreich das musikalische Altern wehrt. Neben Ozzy Osbourne und Zakk Wylde ist außer Produzent Kevin Churko niemand an den Kompositionen beteiligt und genau das macht das Album so wertvoll. Ozzy braucht hier nicht die Unterstützung von Leuten wie Marti Fredriksen oder anderen sondern liefert im Verbund mit den genannten eigenständige Arbeit ab.

Die Band um den Altmeister ist gespickt mit absoluten Größen. Gitarrist Zakk Wylde liefert auf seiner heruntergestimmten Bullseye - Gitarre filigrane Soli und wuchtige Riffs ab und klingt auf diesem Album stärker als auf dem Großteil der Soloalbem mit seiner Band "Black Label Society".
Schlagzeuger Mike Bordin ist zum dritten Mal auf einem Ozzy - Album zu hören und spielt druck - und kraftvoll.
Neu im Bunde ist Bassist Blasko. Nach dem Abgang von Rob Trujillo zu Metallica und einem kurzen Intermezzo von Chris Wyse auf "Under Cover" präsentiert sich der Ex Rob - Zombie Mann als vollwertiges und spielstarkes Mitglied der Ozzy Osbourne Band.

Wenn man bedenkt wie alt Ozzy schon ist wird man beinahe traurig, denn besonders viele Geniestreiche des Kalibers von "Black Rain" wird er nicht mehr veröffentlichen. Es ist sowieso ein Wunder wie der gesundheitlich stark gezeichnete Sänger eine derart klare und starke Stimmführung erreichen konnte. Manches Mal hilft zwar ein Effektgerät, aber dies geschieht stets songdienlich.

"Black Rain" ist Ozzy's 10. Solo - Werk und wer ihm nach dem zwar guten, aber doch recht "soften" letzten Album "Under Cover" nichts mehr zugetraut hat, der sieht sich nun eines besseren belehrt.
Die Kritik, das Werk sei "uninspiriert", kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Selten klang Ozzy so vielseitig, frisch und modern wie auf "Black Rain". Klar, die Puristen schimpfen ob der Effekte, aber die stören mich nicht. Die Musik zählt!

Eine absolute Kaufempfehlung für alle Headbanger und Metalheads - etwas besseres wird sich im Hard und Heavy - Sektor nicht finden! Der Altmeister macht vor wie es geht.

Ozzy never dies!
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am 12. Juli 2007
Das Ozzy nichts von seiner Energie verloren hat und trotz seiner 58jahre! immer noch gute Alben auf den markt bringen kann das beweisst er ganz eindeutig mit "Black Rain".zwar erfindet er den Heavy metal nicht neu die formel bleibt die gleiche aber dieses album wirkt sowas von frisch das es einem eine freude ist zuzuhören.Zudem zahlt es sich aus das Zakk Wylde endlich wieder am songwriting beteiligt war was sich allein schon auf die platte hin positiv auswirkt da ich selten so fette Gitarren riffs auf eines von ozzy's album gehört habe.Aber auch der neue Produzent Kevin Churko hat deutlich dazu beigetragen das hier nichts aufgesetzt wirkt.Am Schlagzeug sitzt wieder Ex faith no more drummer Mike Bordin der wie immer eine super solide leistung abgibt.Rob Nicholson vertritt Robert Trujillo auf der neuen platte, jedoch ist er nicht so gut wie ROb, das merkt man an den basslines.

Nun zur Platte selber.Den anfang macht der song "Not Going away" das der beste opener seit Mr.Tinkertrain ist und mit einem Tonnen-schweren Chorus riff aufwartet und sich in der mitte schön beruhigt und dann nochmal voll auf die glocke haut."i Don't wanna stop" dürfte wohl das deutlichsten zeichens von ozzy sein das es gibt, er will noch nicht aufhören das ist auch gut so, denn wer soll den man noch stoppen? Und wer so eine platte abliefert gehört noch lange nich zum alten eisen, das lied selber warten mit einem Riff, fetten gesang lines und ein paar netten keyboard sounds auf."Black Rain" ist mein absoluter favorit der platte, und macht ordentlich was her speziell der anfang gefällt mir sehr sehr gut.Aber auch das fette tiefe riff rockt gut den putz von der wand."lay your world on me" ist der erste ruhige song und das Ozzy es auch in den leisere ton regionen beherrscht wissen wir ja nur zu gut, und auch hier macht ozzy eine gute figur jedoch gefallen mir da andere songs besser."The Almighty $" beherbergt das fieseste riff aller songs und ist mit 7Minuten auch der längste song der platte, im Refrain nur von Bass und Drums getragen wird Ozzy'S Stimme, und gegen Mitte wirds dann mega fies Keyboard solos und gitarren riffs kloppen einem die butter vom brot und rocken gewaltig."Silver" ein sehr schöner up-tempo rocker der zum gepflegten headbangen einlädt und auch wieder hier keyboards legen einen schönen teppich eins meiner lieblingssongs der platte."Civilize The Universe" ist wieder ein mehr als genialer song, Ozzy hat sich warm gesungen und vorallendingen warm komponiert er rockt immer mehr Zakk Wyldes riffs werden immer tiefer und härter absolut geil."here for you" ist ja schon fast schmalzig gefällt mir dann doch etwas besser als die erste ballade erinnert doch stark an Dreamer.Countdowns begun" ist zwar ein eher simpler 4/4 takt song doch gut zum headbangen das solo ist für mich göttlich gemacht."Trap door" wiedr ein up-tempo mit verzerrtem ozzy gesang gefährlichen keyboard passagen und einmal mehr den genialen riffs eines zakk wyldes.

Nun sind 46Minuten vergangen vielleicht einwenig schnell doch lieber wie hier 10 wirklich gute songs die alle den gleichen level haben und auch auf den punkt kommen als ein lückenfüller.Insgesamt ein richtig starkes album besser als down to earth allemal vielleicht nicht so kommerziell wie "No more tears" dennoch ein mehr als solides werk des altmeisters.
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am 7. August 2007
Eins muss mir mal jemand erklären. Wie kann es sein, das der nun etwas tattrige Prince of Darkness bei einem Gespräch kaum ein vernünftiges Wort herausbringt, auf Platte aber vollständige Sätze formen kann? Bleibt wohl ein ewiges Mysterium. Wichtig ist ja auch die Mucke, die Meister Ozzy zusammen mit Saitenvirtuose Zakk Wylde eingetütet hat. Das man kein Wunderwerk a'la "No Rest For The Wicked" oder "Blizzard Of Ozz" erwarten konnte, war ja im Vorfeld weitestgehend klar. Das sich aber das Nachfolgewerk zum der 2002er Scheibe "Down To Earth" als dermaßen blutleer entpuppt, ist schon eine herbe Enttäuschung. Wobei sich diese Erkenntnis erst später herauskristallisierte, denn die als Opener fungierende Doom Granate "Not going away" geht nahtlos in den besten Song "I Don't Wanna Stop" über und lies eigentlich gleich zu Beginn auf ein musikalisches Hörerlebnis schließen. Leider zeigt sich Ozzy aber von seiner schwachen Seite und liefert bei Black rain" einen dermaßen pathetischen und peinlichen Text ab, das es weh tut. Mit "Lay your World on me" und "Here for you" präsentiert uns Ozzy dann auch noch zwei dermaßen überflüssige Schmalzstullen, die den ersten positiven Eindruck hinwegfegen, wie einst Kathrina New Orleans. So ein bisschen die Kurve bekommen die Mannen dann noch mit dem powermetallsich angehauchten "Countdown's Begun" und dem zwar sehr modern geprägten, dennoch mächtig groovenden "Trap Door" dennoch bleibt ein fader Beigeschmack.

Ich kann mich noch an eine Plattenkritik in einer 7 Zeitschriften die ich im Monat lese erinnern. Da stand irgendwas von einer düsteren, schweren Rock-Platte. Beim Gedanken an längst vergangene Zeiten habe ich mir die Scheibe reingezogen.
Düster??? Nur wenn ich mir vorstelle, dass irgendwer diese Scheibe kaufen soll. Schwer??? Unnötiger, farbloser Ballast für meine CD Wand.

Nichts gegen Ozzy. Ich bin ein Fan der ersten Stunde. Egal ob bei Black Sabbath oder später als Solist. Ich vergöttere seine Scheiben bis ins Jahr 2001. Seither ist leider Ebbe, Leere, Demenz, Zerfall. Keine Hymnen mehr - nur noch Langeweile. Ein Offenbarung an Einfallslosigkeit.

Ozzy es hat sich ausgedampft. Ein Mann mit deinem Format sollte wissen wann der "Crazy Train" abgefahren ist. Der "Demon Alcohol" hat seinen Tribut gefordert. Machs gut Ozzy "I See you on the Other Side". Verlass bitte die "Road to Nowhere". Es macht mich "So Tired" deine letzten beiden Platten hören zu müssen. Sie sind nicht mehr als ein "Shot in the Dark"
Bitte geh in den verdienten Ruhestand. Ich möchte kein Konzert von dir sehen wo du am Krückstock auf der Bühne stehst völlig "Paranoid" und nach jedem Lied hinter dem Vorhang verschwindest wo deine Sauerstoffflasche in Griffweite liegt. Du wirst für mich immer der "Iron Man" sein, der mit dem "War Pig" ein "Bloodbath in Paradise" veranstaltet.
Hör einmal nich auf deine Sharon sondern nimm dir deinen Spruch zu Herzen "Mama I'm coming Home". Du bist schon lange "Over the Mountain".
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