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Kundenrezensionen

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am 3. Juli 2009
Nach dem Lesen der Rezensionen war ich mehr als gespannt auf diese Inszenierung und ich wurde nicht enttäuscht! Eine Zefirelli-Inszenierung wie sie schöner nicht sein kann. Die Sänger finde ich alle ausgezeichnet, obwohl die Partie des Radames sicher nicht als Paraderolle von Robert Alagna anzusehen ist. Als Don Carlos oder als Alfredo ist er überzeugender. Überrascht hat mich Violeta Umana als Aida. Ich kannte sie bisher nur als Azucena und hatte sie eigentlich mindestens als Mezzosopran eingestuft. Sie bewältigt die Partie hervorragend.
Das Orchester erzeugt einen wunderbaren Spannungsbogen - alles in allem ein nur zu empfehlender wunderbarer Operngenuss!
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am 12. Dezember 2007
Die Eröffung der Saison der Mailänder Scala von 2006. An Geldern wurde hier wirklich nicht gespart. Eine sehr opulente Inszenierung, wie man sie heutzutage nur noch selten zu sehen bekommt. Zeffirelli's Rückkehr an die Scala nach über 30 Jahre war ein voller Erfolg. Er läßt die AIDA dort spielen wo sie hingehört. Nach Ägypten. Keinerlei moderne Anklänge oder moderne Interpretation. Sehr sehenswert. Die Anhänger des modernen Regietheater werden sicherlich schimpfen, aber das soll egal sein. Die Inszenierung ist einfach klasse und einmalig. Chailly dirigiert sehr flott, aber bestimmt. Die Sängerbesetzung ist auch sehr gut.
Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut und es gibt nichts daran auszusetzen. Der Ton ist im 5.1-Sound und im Zweikanalton.
Ich kann die DVD nur jedem ans Herz legen. Es ist alles sehenswert und einmalig schön. Störend nur immer der Zwischenapplaus oder auch mal die Zwischenrufe aus dem Publikum bevor Chailly beginnen will. Das ist aber bei der Scala so üblich. Eben Scala live.
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am 17. Dezember 2009
Ich bin kein ausgesprochener Opernkenner aber diese Inszenierung aus Mailand hat mich sehr begeistert.
Das Bühnenbild ,die Ausleuchtung, die Musik einfach schön. Ich kann diese DVD nur empfehlen.
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Diese Zeffirelli Inszenierung ist mit Sicherheit das, was sich viele traditionelle Opernliebhaber unter einer ansprechenden Bühnenoptik vorstellen. Hier zelebriert der Altmeister in üppig monumentalen Bildern, die eine allzu romantisierende Tünche über das Geschehen breiten. Aber von vielen wird die Kaschierung von Realität auf der Opernbühne ja geliebt.

Dieses Libretto verrät dann auch die romantisierende Sicht auf Ägypten im 19. Jahrhundert, die ja auch heute noch als Postkartenidylle gepflegt wird. Dabei werden die damaligen Mentalitäten, die Wertesysteme, auf den Kopf gestellt und christlich überformt.

Zeffirelli läßt in seinem Konzept leider jede Personenführung vermissen. Es ist das "gute, alte" Opern-Steh-Theater der 1960er bis 1970 er Jahre mit einer rein illustrativen Bühne. Gestik in standardisierter Form ist nicht mehr das, was man heute von einem dramatisch überzeugenden Bühnenkonzept erwartet. "Das Ersterben in Schönheit" ist dann auch die Tünche über der Brutalität. Wer heute Bühnenkonzepte in traditionsorientierter Optik, aber glänzender Personenführung und blendend interaktionistischer Gestaltung sehen möchte, ist z.B. bei Arbeiten von David McVicar sehr gut aufgehoben(Adriana Lecouvreur mit Kaufmann, Georghiu oder Troubadur mit Alvarez oder den Meistersingern aus Glyndebourne. Daß sich optisch traditionelle Bühne und dramaturgisch überzeugendes Konzept verbinden lassen, dafür ist dieser Regisseur ein glänzendes Beispiel. Zeffirelli hat auch wesentlich bessere Arbeiten abgeliefert wie z. B. die Traviata Verfilmung und sein Don Giovanni aus der Met. Hier ist alles viel zu statisch, rein posierend auf schöne Bilder ausgerichtet.
Die Gleichsetzung von Zeffirelli Inszenierungen mit Werktreue ist dann auch eines der lang gepflegten Irrtümer, denen man immer wieder begegnet. Die optische Fokussierung nur auf schöne Bilder hat nun erstmal wenig mit der Vorstellung zu tun, einen Stoff dramaturgisch glaubhaft auf die Bühne zu bringen. Zeffirelli ist ein typischer Vertreter der Glanz und Gloria Opernkonzepte, die für viele einen besonderen Stellenwert genießen, der aber unter rein optischer Perspektive, auch in den dramaturgischen Kern einer Handlung eingriff. Trotzdem genießt er einen gewissen Stellenwert zurecht, denn er ist Anlaufstation einer Art von "zeitloser" Optik, die auf den kleinsten gemeinsamen Nenner von schönen Bildern ausgerichtet ist.

Rein sängerisch ist diese Inszenierung insgesamt solide.

Roberto Alagna kann eine durchaus ansprechende Leistung als Radames vorweisen. Ob man hier lieber einen mehr heldisch ausgerichteten Tenor wie z.B. Mario del Monaco hören möchte, ist dann auch Geschmacksache. Violetta Urmana gefällt rein stimmlich als Aida, ihr Timbre ist für diese Rolle allerdings mit wenig Schmelz und lyrischer Biegsamkeit ausgestattet. Wenn man z.B. mit Margret Price vergleicht, liegt da einiges an Gesangskultur dazwischen.
Überzeugend Ildiko Komlosi als Amneris. Weniger ansprechend Carlo Guelfi als Amonasro, dessen Stimme doch deutliche Verschleißerscheinungen zeigt.

Ricardo Chailly liefert eine emotional berührende Lesart der Partitur ab.

Insgesamt also die ideale Einspielung für alle, die vorrangig eine traditionelle Inszenierung mit aller Kostümpracht erleben möchten.
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am 27. November 2015
Ich möchte Euch erst mal darauf hinweisen, dass es hier zwei ganz verschiedene Bur-rays gibt:
Die Rezensionen beziehen sich offenbar alle auf die Mailänder Zefirelli-Aufführung von 2007, stehen aber genauso bei der Produktion der MET New York 2009, die aber damit gar nicht beschrieben werden kann. Nur einige Künstler sind die gleichen, andere und die Inzenierung aber doch wohl nicht, z.B. die heraustagende New Yorker Amneris, Dolora Zajick und die Dirigenten...

Nun aber zur der Blu-ray mit der AIDA an der MET in New York von 2009 mit Violeta Urmana, Johan Botha, Dolora Zajick, Roberto Scanduzzi und Carlo Guelfi usw. unter Daniele Gatti:

Es ist die schönste AIDA aller Zeiten, wenn ich sie mit den mir zugänglichen 10 anderen Aufnahmen aus aller Welt vergleiche.

Technik: hervorragendes Full-HD ohne die kleinste sonst sooft bei Nahaufnahmen auftretenden kurzen Unschärfen und äußerst klare, unmittelbar präsente Tonspuren schon bei 50% Leistung, die auch bei 80% noch nicht übersteuern, was recht selten ist.

Dem beiliegenden dreisprachigen Booklet sind Hintergrundinfos über die Entstehung sowie eine Synopsis zu entnehmen, als Extras befindet sich ein Backstagebeitrag mit den Sängern auf der Disc. Auch die bei der MET üblichen Einführungen durch Renée Flemming als Host sind auf einen kurzen unaufdringlichen Auftritt zu Beginn reduziert und somit nicht störend. Die ganz kurzen Blicke hinter die Bühne zwischen den Akten sind wirklich sehr interessant, desillusionieren uns aber nicht.

Künstler und Orchester sind allererste Sahne. Jede Note, jedes Wort und jede Silbe werden präzise in Schall und Aktion übersetzt und intensiv ausgeführt. Da ist es wohl auch Absicht, wenn z.B. Amonasro mal etwas abgehackt artikuliert, als sei er grade außer Atem. Auch optisch sind alle Gestalten sympathisch widergegeben. Obwohl die drei Hauptfiguren zusammen wohl sieben bis acht Zentner auf die Waage bringen, sehen sie durch die hervorragende Maske allesamt wirklich schön aus, so dass auch ihre Gefühle gut und verständlich rüberkommen, weil man sich mit jeder Figur identifizieren kann. Mir erscheint es besonders wichtig, dass auch z.B. Amneris wie alle anderen positiv dargestellt wird, schließlich ist auch sie nur ein unglücklich verliebtes Mädchen. Aus gewöhnlich fachlich gut informieren Kreisen wissen wir ja, dass es Giuseppe Verdi in seinen späten Werken besonders um die Darstellung persönlicher Schicksale und den Ausdruck der Gefühle einzelner Figuren ging.

Bühne: Wie zum Glück bei Aida auch heute meist immer noch üblich, spielt die Handlung tatsächlich im alten Ägypten, das in Deko und Kostüm detailgenau dargestellt wird. Wenn da mal was eigenartig aussehen sollte, schaut bitte erst mal im Kunstatlas nach, ob das damals nicht wirklich so war. Hinzu kommt der Vorteil der riesigen Bühne der MET und deren Supertechnik, was auch die Zuschauer bei jeder neuen Szene zu Beifall veranlasst und stets für einige positive Überraschungen gut ist. Ganz besonders hervorzuheben ist aber das ästhetische Feingefühl mit dem die Designer alle Details, Verzierungen, Accessoires und Farben ausgesucht und aufeinander abgestimmt haben, ohne dass es auch nur im geringsten irgendwo überladen oder kitschig wirken könnte. Das macht den besonderen Unterschied zu anderen Inszenierungen aus.

Besonders zu erwähnen wären auch noch sonst eher unübliche Effekte, die aber in New York schon zur Tradition gehören: lebende Tiere, hier Pferde im Triumphzug, und offenes Feuer, Fackeln, Kohlekessel etc. auf der Bühne.
Ebenso beachtenswert sind die neu interpretierten drei Ballette: Im Phthatempel ist das erste durch eine äußerst würdevolle, ästhetische und dem Handlungsablauf sehr zuträgliche zeremonielle Choreographie der Priesterinnen ersetzt, in Anmeris' Palast tanzt anstatt der üblichen vollpigmentierten Kindlein ein Solopaar einen klassischen pas de deux, und beim Triumphzug gibt es den schönen Gruppentanz von acht Paaren zu bewundern.

Deshalb empfehle ich jedem Suchenden, diese Aufnahme ganz besonders.
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am 7. Oktober 2013
Ich kann mich nur den verschiedenen Rezensenten anschließen: Tolle Inszenierung - eigentlich so wie man es sich wünscht!
Der Einzug des siegreichen Radames unter den Klängen des Triumpfmarsches ist eine echte Show, und hebt sich wirklich positiv von den vielen verhunzten, pseudomodernen Aufführungen skandalgeiler Regisseure ab.
Das einzige was mich etwas gestört hat, sind die doch recht voluminösen Darsteller bzw. Darstellerinnen.
Dem Radames könnte man es ja noch nachsehen - Pavarotti war auch nicht viel schlanker - aber sowohl Aida wie auch vor allem Amneris (V.Urmana und D.Zajick) bringen doch eine ganze Menge Kilo zuviel auf die Waage. Ich könnte mir vorstellen, dass Verdi - der ja dem Vernehmen nach seine Sänger selbst gecastet hat - mit dieser Auswahl sicher nicht einverstanden gewesen wäre.
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am 6. April 2015
Diese Einspielung bzw. Aufführung beeindruckt durch ihre opulente Bühnenausstattung sowie ihrer Farbenpracht, welche Ihresgleichen sucht. Auch die Sänger/in beeindrucken durch eine routinierte, marklose Darbietung. Der Schnitt der Blu-Ray untermalt geschickt die Impressionen, welche durch die großzügige Ausstattung dieser Aufführung entstehen.
Grade Opern wie Aida müssen zwingend mit einer authentischen Bühnenausstattung aufwarten. Dieses wird einem hier geboten, so das man sich richtig in das alte Ägypten versetzt fühlt. Audiophil wird man 2,5Std. verwöhnt, der Klang bzw. die Stimmen sind sehr harmonisch abgestimmt.

Noch eins: Bitte unbedingt die Blu-Ray und nicht die minderwertige DVD erwerben - diese Oper in Full HD ist ein MUSS und bekommt alles in einem eine 150%tige Kaufempfehlung!
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am 26. Oktober 2010
Die Inszenierung ist fast schon zu üppig, tolle Bilder(allerdings Merkwürdiges von oben kommend), recht wenig Beschäftigung mit den Darstellern. Ein Alterswerk Zeffirellis. Wer eine moderne Inszenierung erwartet, ist hier völlig fehl. Und das ist auch gut so. Aber mehr Arbeit mit den Sängern hätte nicht geschadet. Die Bildregie ist auch etwas eigen, gerne wird in irgendwelche Kostümröcke umgeblendet, um dann wieder ins Geschehen zu gehen.
Alagna hatte vielleicht keine gute Zeit, was ja durchaus bekannt ist. Ihn mit Bus von der Bühne zu jagen, war jedenfalls verfehlt. Aber seine Celeste Aida ist nicht so der Hmmer. Urmana ist gut, ebenso Komlosi. Wirklich nicht gut ist Carlo Guelfi, die "Stimme" tönt so gar nicht gut. Chaillys Dirigat hat mir gut gefallen. Gute Tempi.
Insgesamt nicht unbedingt eine DVD, die ich als Geschenk heranziehen würde. Ich habe es aber nicht bereut, sie gesehen zu haben.
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am 24. Oktober 2015
Verdis Aida war 20 Jahre in Mailand nicht aufgeführt worden. Die Inszenierung von 2006 war daher eine Art Wiedergutmachung. Zefirelli hat hier ein grandioses Opernspektakel inszeniert, das einer Hollywood Produktion in nichts nachsteht. Trotzdem lässt sie Raum für das musikalische Geschehen, das trotz der üppigen Ausstattung unter der aufmerksamen Leitung von Riccardo Chailly seine ganze Vitalität entfalten konnte. Ein grandioser Opernabend.
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am 19. November 2009
Supergut Qualität in Bild und Ton. Man fühlt sich wie in der ersten Reihe.
Klare Kaufempfehlung.
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