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5.0 von 5 Sternen Gelungen
Wieder eine gelungene Umsetzung einer Met-Aufführung für das Medium TV. Die Protagonisten auf hohem Niveau, Bernd Weikls Amfortas ist einfühlsam und intensiv, Kurt Moll als Gurnemanz vielleicht ein wenig bieder, aber stimmlich der Partie gewachsen, Siegfried Jerusamlem überzeugt als Parsifal - ist an keiner Stelle der Partitur überfordert, einzig...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2002 von joseffuchs

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Inszenierung ist camp - musikalisch gute Aufführung
Diese Aufführung des Parsifal von der Met muss selbst für Fans von traditionellen Aufführungen schwer zu ertragen sein, weil sie allzu oft die Grenzen zum Kitsch überschreitet. Alleine die Kostüme sind in ihrer Buntheit nur schwer zu ertragen und werden dem Charakter des Werkes nicht gerecht. Auch das Bühnenbild ist arg...
Vor 23 Monaten von opernfan veröffentlicht


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76 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 22. Dezember 2002
Wieder eine gelungene Umsetzung einer Met-Aufführung für das Medium TV. Die Protagonisten auf hohem Niveau, Bernd Weikls Amfortas ist einfühlsam und intensiv, Kurt Moll als Gurnemanz vielleicht ein wenig bieder, aber stimmlich der Partie gewachsen, Siegfried Jerusamlem überzeugt als Parsifal - ist an keiner Stelle der Partitur überfordert, einzig den Klingsor würde ich in dieser Aufführung als etwas unterbesetzt bezeichnen, er klingt zum Teil etwas überfordert. Die Sensation ist allerdings Waltraut Maiers Kundry, Ihre Stimme erinnert mich ein wenig an die junge Christa Ludwig, als sie in den 60er die Partie in Wien sang. Überzeugend auch Ihre darstellerische Leistung, jede Gestik, jeder Körpereinsatz wirkt phänomenal.
Ich denke nicht, das man diese Rolle noch besser gestalten könnte. Für die Inszenierung Otto Schenks gilt das selbe, wie ich schon bei "Rheingold" geschrieben habe, optimal für jeden, der Oper original sehen möchte, so wie es in den Regieanweisungen des Komponisten steht. Freunde modernen Regietheaters werden daher enttäuscht sein. James Levine gewohnt bombastisch, aber ich mag das, Wagner ist ja nichts für zartbeseitete. Technisch ist die Aufnahme recht gut gelungen, die Kameraführung ist gut gelöst, Kontrast und Bildschärfe gut. Der Ton ist in drei Aufnahmeverfahren ( DD5.1, DTS5.1 und PCM ) vorhanden. Störend wieder der Wechseln der Abtastschicht, einfach mitten im Geschehen, ohne jede Rücksicht auf die Musik. Hier wäre den Technikern endlich einmal mehr Fingerspitzengefühl beizubringen. Das kann man doch in der Pause zwischen den Akten 2 und 3 machen, und nicht 4 Minuten nach Beginn des Vorspiels zum dritten Aufzug. Einfach wiederlich diese Dummheit. Fazit: eine gut gelungene Aufzeichnung einer überdurchschnittlichen Aufführung der Met. Ich frage mich, warum die großen europäischen Opernhäuser diese Vermarktungsform noch nicht entdeckt haben.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnerung an Horst Stein, 8. April 2009
Von 
Thomas Barisch (Euerbach, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parsifal [2 DVDs] (DVD)
Diese DVD ist eine schöne Erinnerung an einen Dirigenten, der statistisch in Bayreuth mit bei den meistbeschäftigsten war. Dokumentiert ist er aber nur durch die DVDs der Meistersinger mit Weikl und Prey und dieses Parsifals. Stein war ein "Kapellmeister" der alten Schule, handwerklich passte immer alles, ganz große Interpretationen entstanden aber dann auch selten. Eine Alterskarriere wie Gunter Wand blieb ihm gesundheitsbedingt versagt.

Stärker als in den Meistersingern zeigt sich hier seine Handschrift. Wie ungerecht Musikrezension sein kann, zeigt der Vergleich mit Pierre Boulez - auch Stein nimmt den Parsifal ähnlich sachlich und zügig. Aber im Gegensatz zu dem für mich als Dirigenten absolut überschätzten Boulez zeichnet er Wagners Spätwerk geradzu holzschnitthaft und präsent nach. Das hat Kraft und feste Konturen, ein impressionistischer Parsifal ist das nicht. Es liegt aber in seiner Art, dass er die ganz großen Emotionen dann doch scheut, wie sie Levine in seinem rekordlangsamen Parsifal in Bayreuth oder Thielemann in Wien auf den CD-Mitschnitten erzeugen.

Trotzdem bleibt man musikalisch gefesselt, gerade wer sich neu mit dem Parsifal auseinandersetzt, ist hier bestens bedient. Das liegt auch an der Sängerbesetzung, die alle in Topform aufgenommen wurden: Bernd Weikl leidet schon fast zu kraftstrotzend. Hans Sotin, der den Gurnemanz ja über viele Jahre in Bayreuth gesungen hat und dann vom alten Wolfgang Wagner schnöde 2000 entlassen wurde ( was ja auch zum Abgang von Waltraud Meier u.a. führte), macht das kraftvoll und markig, kommt an Kurt Moll oder nun Rene Pape heran. Das tönt voll und kräftig - viele solche Bassstimmen gibts ja leider nicht mehr. Siegfried Jerusalem ist ein engagierter Parsifal, besser als als Stolzing und und hier eigentlich besser aufgehoben als beim Tristan und Siegfried, die er aber auch mit Anstand gestaltete. Eva Randova ist eine fulminante Kundry, nicht ganz so leidenschaftlich wie die Meier und samtig wie Christa Ludwig, aber überzeugend. Und der finstere Leif Roar singt den kastrierten Klingsor mit männlich-markiger Stimme.

So kann man diesen Bayreuther Mitschnitt gerne beim Lesen, Bügeln oder Meditieren genießen - das Bild braucht man nicht. Da sind konzertante Aufführungen oft spannender. Auch das kitschige Bühnenbild in den jeweils 1. Szenen des 1. und 3.Aktes tut fast weh. Und Klingsor steht wie Saruman der Große auf einem Türmchen, dass dann zusammengeklappt wird. Nein, ein guter Regisseur war Wolfgang Wagner nicht, manche Bühnenbilder sind ihm wenigstens besser gelungen, so in seinen letzten Meistersingern. Anderseits darf man angesichts heutiger Exzesse der Regisseure hier garnicht mehr so streng werten: Wie schon gesagt, wer sich dem Parsifal zum ersten mal nähert, bekommt das Bühnenweihfestspiel zumindest "werkgerecht".

Vielleicht gibt es ja noch mal den Parsifal von Götz Friedrich von 1985, ich weiß nicht, ob da nur eine CD produziert wurde oder auch gefilmt wurde.

So ist dieser Parsifal mit den genannten Einschränkungen auf DVD auf jeden Fall vor der Met-Verfilmung zu sehen. Nikolaus Lehnhoffs Parsifal hat gute Ansätze und interssante Ideen ( Thomas Hampson als Amfortas wie ein König Lear), überzeugt mich aber auch nicht voll in seiner Monochromie und Kent Naganos Dirigat bleibt einfach zu nüchtern und unbeteiligt.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene, unwesentlich schwächere Alternative zur "MET", 17. September 2009
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parsifal [2 DVDs] (DVD)
Eine gelungene Wiedergabe der Bayreuther Parsifal-Inszenierung von Wolfgang Wagner unter dem Dirigat vom Horst Stein in diesem Mittschnitt
von 1981. Das Bühnenbild geriet für meinen Geschmack teils etwas zu oppulent bzw. farblich übertrieben (andererseits gibt es uns einen Hauch
von Siegfried Wagners Parsifal von 1920!) bei den Wald-und Karfreitagswiesen-Szenen im Vergleich mit dem in etwa 10 Jahre späteren, in allen belangen etwas besseren Parsifal von Schenck/Levine an der MET). Mir jedoch sind die Szenen im Refugium des Grals ein wenig zu karg geraten. Das man des szenischen Genusses nun zur Gänze entraten könnte und, wie mein Vorredner bemerkte -
dem ich ansonsten aber überwiegend beipflichte, und lieber Bügeln sollte sehe ich aber nicht so! In der Tat, Horst Stein scheint mir beinah
ein wenig Bammel zu haben vor großen Emotionen, bei der Gralsweihe und dem Kartfreitagszauber bleibt er deutlich zu verhalten. leistet aber
insgesamt solide, kräftige, zügige Arbeit. Wagners wunderbare musikalische Komposition (und Levines gelungene Wiedergabe-MET) der
Gralskirchenglocken ist bei Stein jedoch nur ein dumpf angedeutetes basspedalähnliches Brummeln im Hintergrund, schade.
Der gute Hans Sotin leistet überzeugende, solide Arbeit als Gurnemanz, bleibt aber naturgemäß stimmlich etwas hinter Kurt Moll (beim MET-Parssifal)
zurück und agiert, laut Wolfgangs Regieanweisung, gegenüber Parsifal nicht als väterlicher Freund (wie Moll) sondern im 1. Akt teils etwas überheblich.
Eva Randova ist eine stimmlich kräftige, solide, aber etwas gewöhnungsbedürftige Kundry; die jedoch deutlich hinter Waltraud Meiers
Gestaltung und Wiedergabe (MET) zurück bleibt. Randova ist um klare Akzentuierung in der fremden Sprache öfters bemüht - jedoch
unterstreicht dies wiederum die Fremdartigkeit der Kundry-Figur. Ob jemals jemand die dämonische Zerissenheit, Verzweiflung und den Wahnsinn
Klingsors so adäquat umsetzen konnte wie Leif Roar (sogar seine Augen leuchten wirr) - ich weiß es nicht! Eine grandiose Besetzung, obgleich
ich in dieser Rolle auch gern Salminen gesehen hätte (hier singt er leider "nur" den Titurel). Ja, es ergeben
sich Parallelen zu "Saruman den Großen" im "Herr der Ringe" - aber wäre das nicht genau der Ansatz, der Jugend eine Brücke zwischen Wagner
und Tolkien zu bauen - Verwandtes gibt es doch zwischen den "Ringen" und im Parsifal in der Tat! Bernd Weikl bevorzugt bei seiner Interpretation
der Rolle des Amfortas vielleicht wirklich die Aspekte des Aufbegehrens und Todeswillens statt jener des bloßen Leidens - was mir eher
komplimentiert als anders herum. Noch besser erscheint er mir in der späteren MET-Produktion.
Siegfried Jerusalem , wie gewohnt, phantastisch und, ob seiner Jugend 1981 (im Vergleich zu seinem Auftritt von 1993 an der MET) deutlich
überzeugender als jugendlicher, tumber Tor. Ich wüßte gern, ob seine Taumeln und Stolpern kurz nach den berühmten Worten "Amfortas!" und "die Wunde!" im 2. Akt einer Absicht infolge einer Regieanweisung - oder ein gerader noch abgefangener, ansonsten bößer Sturz auf die Bretter des Ruhmes als Ursache hat. Eine werkgetreue, romantizistische Aufführung mit geringer Tendenz zum Kitsch - aber, im Vergleich
zu den Absurditäten des sogenannten modernen Regietheaters (Stuttgarter Ring zum Beispiel): eine wahrhaftige, gelungene Wiedergabe von
Wagners genialem Spätwerk! Ab und zu irritieren gerade bei den dunkel belichteten Szenen Kundry/Parsifal (2. Akt) einige Blitzlicht-Gewitter (oder sind es schlecht retouschierte Irritationen -sprich: Knitter- im ursprünglichen Video?). Unbedingte Kaufempfehlung!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wolfgang Wagners Parsifal- Licht und Raum-, 7. November 2010
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parsifal [2 DVDs] (DVD)
Wolfgang Wagner ist häufig antiquierter Inszenierungsstil vorgeworfen worden.Hier ist ihm aber eine bildhaft, farbstarke, geradezu klassische -Licht und Raum- Inszenierung gelungen, die überzeugt, eben kein reines Zeitgeistprodukt ist.Insbesondere Klingsors Auftritt im 2.Akt dämonisch involvierend, getragen von der "Powerstimme" Leif Roars, der hier eine Glanzleistung zeigt.Eva Randova zeigt als Kundry eine involvierende, sängerische Leistung mit nuancierender Subtilität und dramatisch forcierender Attacke.Bernd Weikl als Amfortas gestaltet lyrisch eindringlich.Hans Sotin ein wunderbar kernig klarer Gurnemanz.Siegfried Jerusalem ist ein absolut überzeugender Parsifal.Orchester und Chor unter Leitung des unvergessenen Horst Stein bzw. Norbert Balatsch überzeugend, inspiriert auf höchstem Niveau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Falsche Rezensionen, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parsifal [2 DVDs] (DVD)
Leider beziehen sich die hier bei Amazon veröffentlichten Rezensionen nicht auf die angebotene DVD! Es geschieht bei Amazon doch recht häufig, dass man eine Beurteilung, vor allem bei künstlerischen Produkten, sucht und dann solche Fehlgriffe vorfindet!
Zur tatsächlich angebotenen DVD (Bayreuth/ Jerusalem/Randova Weikl/ Sotin usw. ; Dirigat Stein) kann ich nur sagen, dass mir die Aufführung sehr gelungen erscheint. Natürlich ist es Geschmackssache, ob man das Bühnenbild, die Kostüme, teilweise sehr statisch- strenge Regie usw. goutiert. Aber musikalisch ist die Aufnahme, bei allen technisch möglichen/ verursachten Mängeln der Wiedergabe eines solchen Opernereignisses, doch äußerst ansprechend. Die Sängerinnen und Sänger sind in bester Verfassung. Hervorzuheben sind Eva Randova, die schauspielerisch wie optisch stark überzeugt; Hans Sotin vor allem stimmlich (die Personenführung ist, siehe oben, etwas zu statisch angelegt); Siegfried Jerusalem konnte mich, trotz mancher Schelte hier im Rezensionsgetümmel, begeistern. Chor wie Orchester wie immer in bester Bayreuth- Tradition.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richard Wagner Parsifal, 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Parsifal [2 DVDs] (DVD)
Nun schon historische Aufnahme der Deutschen Grammophon von 1981 in der Inszenierung Wolfgang Wagners. Sehr reizvoll zum Vergleich mit der jetztigen, gerade wieder in Bayreuth gewesenen Inszenierung von Stefan Herheim."Der Parsifal erlöst das Publikum" (Mainpost v. 30.7.2011).
Wagners Inszenierung wirkt in weiten Abschnitten sehr statisch, besonders in der fast vollständigen aber dennoch nicht minder wirkungvollen Unbeweglichkeit des Bühnenbildes während des Vorspiels und der ersten Szene des ersten Aufzugs. Das weitere Geschehen ist ausdrucksstark, kraftvoll, gesanglich sehr hochstehend und szenisch wie von Wolfgang Wagner zu erwarten ohne Firlefanz, eben weihevoll ohne artfremden Zirkus.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Sänger, tolle Inszenierung!, 4. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parsifal [2 DVDs] (DVD)
Man muß schon auf diese alten Aufnahmen (ehemaligen Videos) als DVD zurückgreifen, wenn man gute wagnergerechte Inszenierungen sehen/hören will. Auch diese ist 'modern', aber von der Inszenierung her keine Vergewaltigung nach Art Schliefenstiel, Katharina W. usw.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wagners Parsifal, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Überzeugende Leistung in der Darstellung eines
großen Klassikers, mit zu Recht weltberühmten
Sängern, vor allen anderen Siegfried Jerusalem
in der Titelrolle.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Inszenierung ist camp - musikalisch gute Aufführung, 22. September 2012
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Aufführung des Parsifal von der Met muss selbst für Fans von traditionellen Aufführungen schwer zu ertragen sein, weil sie allzu oft die Grenzen zum Kitsch überschreitet. Alleine die Kostüme sind in ihrer Buntheit nur schwer zu ertragen und werden dem Charakter des Werkes nicht gerecht. Auch das Bühnenbild ist arg geschmäcklerisch.
Man sollte nicht vergessen, dass im Parsifal die äußere Handlung nicht wirklich wichtig ist - es geht um innere Entwicklungsprozesse (ggf. auch um soziale - Herheim hat das in Bayreuth kongenial in Szene gesetzt). Wenn sich eine Inszenierung aber darauf beschränkt, die äußere Handlung (die ja kaum vorhanden ist) zu bebildern (à l'Américaine), verfehlt sie die Aufgabe von Regie. Otto Schenk war nie bekannt dafür, innere Prozesse darzustellen, im besten Fall hat er tatsächlich schöne Décors für die jeweilige Oper gefunden (Liebestrank aus Wien, Rosenkavalier aus Wien/München). Für den Parsifal ist das nun wirklich zu wenig. Vielmehr ist diese Inszenierung fast schon unfreiwillig komisch in ihrem überbordenden Farbenrausch. Der übrigens nur mittelmäßig abgefilmt wurde.
Musikalisch ist die Aufführung durchaus besser gelungen, auch wenn das Dirigat von Levine sehr getragen daher kommt, so dass der Spannungsbogen immer wieder abbricht. Gerade auch im zweiten Akt fehlt es denn auch an Dramatik. Aber natürlich gibt es auch imposante Momente (Gralsenthüllung im ersten Akt, Karfreitagszauber).
Die Sänger sind größtenteils gut, Weikl ist ein überzeugender Amfortas, Moll natürlich ein vorzüglicher Gurnemanz. S. Jerusalem ist ein guter Parsifal, kommt aber v.a. in der Höhe (und damit im zweiten Akt) an stimmliche Grenzen, seine Stimme wird dann schnell strähnig und fahl. Exzeptionell ist W. Meier als Kundry, letztlich die einzige, die es trotz der Inszenierung schafft, aus der ihr anvertrauten Figur wirklich eine Gestalt zu machen (sie ist aber in der Lehnhoff-Inszenierung aus Baden-Baden intensiver).
Ich kann normalerweise auch mit traditionellen Inszenierungen leben, diese überspannt den Bogen denn aber doch. Gerade beim Parsifal möchte ich eine Idee sehen, was im Innenleben der Personen geschieht. Die bleibt uns O. Schenk komplett schuldig.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit in Bayreuth "nicht mehr erlebbar"..., 12. August 2007
ist diese Schenk Inszenierung unverzichtbar geworden. Allen voran ist Waltraud Meier mit einer fantastischen Kundry zu erwähnen. Da auf den Bühnen derzeit in werkschänderischen Exzessen geschwelgt wird, muß sich der Kenner vor den heimischen DVD Player zurückziehen, bis sich das Regietheater und dessen intelektuelle... Freunde selbst ad absurdum geführt haben.
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