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Kundenrezensionen

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am 21. Mai 2007
Das neue Album von Runrig "Everything you see" ist eines ihrer rundesten Werke. Man muss es ein paar mal hören, dann kommt man auf den Geschmack. Wie bei einem guten dram whisky. Der Geschmack entfaltet sich erst dann, wenn man ein paar Schluck genommen hat. Das Album wurde laut offizieller Runrig-Homepage ausnahmslos in den Schottischen Highlands aufgenommen. Und wer schon mal dort war, hört das auch heraus. Die Songs sind sehr bodenständig, wenig Drumcomputer, dafür mehr Seele. Runrig verstehen es immer wieder, die schottische Seele in Musik auszudrücken.

Zu den einzelnen Stücken:

1.Year of the Flood

Das Lied beginnt mit der unverwechselbaren Stimme von Bruce Guthro und Gitarrenklängen. Es entwickelt sich zu einem typischen Runrig-Lied mit viel Dynamik, Melodie und abwechslungsreichen Ablauf. Ein guter Opener.

2.Road Trip

Der Anfang erinnert ein wenig an U2. Der Schlagzeugrhythmus hat viel drive und bringt das Stück gut vorwärts. Auch dieses Lied besticht vor allem im Refrain durch einen melodiösen Ablauf. Road Trip ist auf alle Fälle ohrwurm-tauglich.

3.Clash of the Ash

Der Beginn mit dem Akkordeon ist typisch Runrig. Dieses Lied macht richtig Laune, da sich textlich und musikalisch alles in Richtung Liedzeile "Clash of the Ash" hinbewegt. Der kurze Mittelteil ist recht wuchtig - Calum haut da so richtig auf die grosse Pauke. Dieses Lied könnte bei Live-Konzerten zu einem von vielen Höhepunkten werden.

4.The Ocean Road

Das längste Lied (6:32) beginnt ganz leise. Nur die Stimme von Bruce und die Gitarre von Malcolm. Von Minute zu Minute steigert es sich zu einer Art Hymne. Dieses Lied besticht vor allem von dem abwechselnden Leadgesang von Rory und Bruce. Höhepunkt bildet das Gitarrensolo von Malcom, das dann in eine leisere Phase mit Chorgesang übergeht, um zum Schluss wieder zum hymnenartigen Refrain zu kommen.

5.Atoms

Man fühlt sich in alte Runrig-Zeiten zurückversetzt, wenn man den Anfangsriff von Malcom hört. Alben, wie "Recovery" oder "Highland Connection" kommen einen in den Sinn. Malcom hat einen ohrwurm-verdächtigen Riff kreiert. Das Lied ist im grossen und ganzen gut gelungen.

6.An Dealachadh (The Parting)

Das erste von zwei gälischen Liedern ist auch das kürzeste. Eine wunderschöne Ballade, die den Geist der schottischen Highlands so richtig verkörpert. Ein tiefer Bass gibt den richtigen Drive vor. Das Akkordeon von Malcom, die Geige von Duncan Chisholm (Wolfstone), die zusätzliche Stimme von Julie Fowlis - all das verleiht dem ganzen Stück seine einmalig schöne Athmosphäre. Die letzten zwei Takte gehören nur Rorys Stimme.

7.This Day

This Day ist ein recht gefälliger Song mit einer schönen Melodie.

8.Sona (Joyful)

Das längere Intro vom zweiten gälischen Song ist genial und man könnte fast meinen, das es rein instrumental weiter geht. Bis Rory zu singen anfängt. Und dann fühlt man sich wieder versetzt in die raue Landschaft der schottischen Highlands. Mit Sona sind sich Runrig mit ihrem unverwechselbaren Sound treu geblieben.

9.Something's got to give

Mit Brian Hurren haben sich Runrig einen genialen Sänger in die Band genommen. Brian singt hauptsächlich bei diesem Song und unterstreicht diesen mit seiner schönen Stimme. Something's got to give ist ein sehr schönes Lied, ein sehr schöne Ballade, zum Zurücklehnen und Geniessen.

10.And the Accordions Played

Für mich das beste Lied auf der Platte. Eine wunderschöne, eingängige Melodie zu Beginn an, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Stück zieht. Eine wahre Runrig-Hymne!

11.In Scandinavia

Wenn man dieses Lied hört, sieht man förmlich die rauhe Landschaft und die Fjorde in Norwegen! Bruce verkörpert dies zum einen durch seine Stimme, zum anderen wird dieses Feeling noch durch die musikalische Entwicklung im Lied verstärkt, wenn die Band zum Schluss richtig aufdreht und über allem die Stimme von Aud Ingebjorg Heldaas steht. Nach dem musikalischen Höhepunkt, der wie ein aufkommender Sturm wirkt, wird es wieder ganz ruhig.

Diese Band hat sich weiterentwickelt. Zum Positiven hin. War Runrig vor Bruce Guthro mehr oder weniger mit der Stimme von Donnie Munro geprägt, zeichnet sie sich heute dadurch aus, dass mehrere Musiker ohne Vorbehalte den Leadgesang übernehmen können. Und an diesem Punkt stehen Runrig mit Toto auf einer Stufe.

Freuen wir uns auf die Konzerte!

Matthias
11 Kommentar| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2007
Nun ist ja hier von Hölle bis Himmel schon alles rezensiert worden. Vielem würde ich mich anschließen, manchem nicht. Zum Glück sind die Rezensionen in deutlicher Unterzahl, die das neue Album in die Rubrik "Mülleimer" werfen. Dort gehört es wahrlich nicht hin.

Ich gehöre zu denen, die Runrig seit 1991 begleiten, die komplette Sammlung haben und sie oft auf der Bühne gesehen haben. Natürlich gibt es in einer Historie wie der von Runrig nicht nur Highlights. Man kann sich nicht ständig selbst toppen. "Everything you see" erreicht sicher nicht den Überstatus, den frühere Alben wie z.B. "Mara" haben. Aber - im Jahre 2007 werden Runrig diesen Anspruch auch bestimmt nicht mehr anstreben.

Was ist gegen etwas mehr Mainstrem - wenn er gut ist - einzuwenden? Alle Runrig-Anhänger wünschen sich, daß die Musik mehr im Radio gespielt wird, dadurch der breiten Öffentlichkeit kommuniziert wird und vielleicht mehr Publikum erreicht. Mit den beiden letzten Alben kann das gelingen. Wem das zuviel Kommerz ist, der muß sich seine Erfüllung woanders suchen.

Mit dem neuen Album verhält es sich bei mir wie mit gutem Single-Malt. Es muß alles zusammenpassen. Die Situation, die Stimmung, Herz, Bauch und Hirn. Dann stimmts. Es gibt Situationen, da trinkt man zwei Gläser und es gibt welche, da rührt man ihn wochenlang nicht an um ihm nicht unrecht zu tun. Aber - man trinkt dann als Alternative bestimmt keinen Johnny Walker!

In den Single-Malt-Vergleich passen - was micht betrifft - alle Runrig-Alben. Mal laufen sie den ganzen Tag, mal tagelang gar nicht. Das neue Album rundet dieses Bild recht ausgewogen ab. Es hilft aber auch, die früheren Alben wieder aufzulegen. Die seien den "Neuen", die dies hier vielleicht lesen, sehr ans Herz gelegt. Und zwar allesamt - jede ist auf ihre Art ein Highlight.

Also, Leute, "Everything you see" ist ein zeitgemäßes Werk, das die Weiterentwicklung von Runrig dokumentiert. Deshalb ist es gut anzuhören, auch mehrmals. Und wenn es "uns" gelingt, mehr Leute für Runrig zu begeistern, dann sind wir doch dem Ziel ein gutes Stück näher! Ich freue mich jedenfalls auf die Konzerte dieses Jahr (Loch Ness und Mainz). Man sieht sich dort...
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am 24. Mai 2007
Wenn ich mir die miesen Kritiken so anschaue, schicke ichŽs gleich vorweg: Ich bin KEIN Hardcore-Fan von Runrig und bin erst bei Proterra auf den Geschmack gekommen. Also quasi ein dummer Einsteiger...

Aus diesem Grunde habe ich mir auch das aktuelle Album zugelegt, mit einer recht moderaten Erwartungshaltung: Einfach gute Musik mit keltischen Folkelementen. Und genau das ist es: Ein Album, das man in den CD-Player legt, sich entspannt zurück lehnt und einfach eine geniale Mischung aus Rock/Pop/Folk geniesst. Vom Niveau her deutlich über dem musikalischen Einheitsbrei sonstiger Interpreten, und das vom Anfang bis zum Ende

Was mich wirklich ärgert, ist die Arroganz sogenannter Fans, die ein Album abqualifizieren, weil es anders ist, nicht der richtung dieses oder jenes alten Songs folgt, etc.
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am 24. Mai 2007
Auch einem seit über 20 Jahren begeisterten "Riggie" erschließt sich die Kraft und Ausstrahlung eines neuen Runrig Albums nicht beim ersten Hören. So auch bei "Everything you See". Es ist jedesmal fasziniernend zu hören, welche Facetten eine Band haben kann, die in Ihrer Grundbestzung (Rory und Clum McDonald) seit über 35 Jahren Musik machen. Das neue Album ist deutlich rockiger als die Vorgänger, ich empfinde das als einen Schritt "Back to the Roots" dieser Band - und das hört sich sehr gut an! Man bedenke: Die beiden McDonald Brüder (Songschreiber)sind über 50 Jahre alt, dafür "rockt" es hier aber richtig. Nun kann man "Wandlungsfähigkeit" natürlich positiv oder aber negativ beurteilen, von "glattgebügelten" Songs zu reden und darin den Versuch der Band zu sehen, die Radio - Charts zu stürmen, halte ich allerdings für kompletten Unsinn. Ich freue mich auf die Konzerte in Esslingen und Rastatt, weil Runrig klasse Musik macht, eine absolute Liveband sind und ich als Fan dieses spezielle Runrig - Feeling beim Konzert gerne wieder erleben möchte.

Bis dann, Ihr Riggies !
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am 19. Mai 2007
Runrig schafft es wieder einmal ein klasse Album abzuliefern - etwas rockiger als gewohnt, aber trotzdem - oder gerade deshalb - geeignet, um die Fangemeinde zu vergrößern. Die ersten 4 Stücke sind 'ne glatte Eins, danach baut es etwas ab, um dann am Ende mit den letzten 2 Stücken wieder aufzutrumpfen. Alles in allem ein gutes Album - nicht nur für Fans!
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am 19. Mai 2007
Nach dem letzten Studio Album "Proterra" hat die Folk Pop Band aus Schottland mit "Everything You See" eine Platte hingelegt, die alteingesessene Runrig Fans sicher erneut begeistern wird.

"Everything You See" ist abwechslungsreich, dynamisch geworden und spiegelt deutlich die keltischen Einflüsse der Band wieder.

Der Uptempo-Opener "Year Of The Flood" lässt zwar noch an die Anfangstage der Formation denken, doch bereits der nächste Song "Road Trip" ist durch die dominanten Drums und Gitarrenklänge dagegen wesentlich rockiger gehalten, ebenso "Atoms". "Clash Of The Ash" ist ein lässiger Gute Laune-Kracher, gefolgt von der Ballade "The Ocean Road" im typischen Runrig-Stil.

Mit An Dealachadh" und Sona" haben sich zwei Songs in gälischer Sprache auf dem Album eingefunden. Die beiden Kompositionen erinnern einen aber unwillkürlich an die vergangenen, unbeschwerten Zeiten von Folk- und Dudelsack-Musik. This Day" erweist sich als eine Art Runrig-Klassiker. Everything You See" findet seinen Abschluss in 3 schönen Balladen Something's got to give" (sehr schön gesungen von unserem Multi-Talent Brian Hurren), And the Accordions Played" sowie "In Scandinavia".

Die Band hat sich deutlich weiterentwickelt und ist für mich vielseitiger geworden, bleibt aber trotzdem ihrem Stil treu. Denn die Songs werden nach wie vor von den Brüdern MacDonald geschrieben/komponiert. Als treuer Riggie (seit 1991) hatte ich nach Donnie Munro's Weggang 1997 so eine Entwicklung kaum erwartet. Mittlerweile bietet sich ein breites Spektrum. Die Runrig-Musik mit Donnie wird immer bleiben, es bieten sich aber großartige neue Songs und Konzerte in neuer Formation, mit Bruce, der sich absolut etabliert hat. Und Donnie Munro und Bruce Guthro sind excellente Solo-Songwriter/-Singer, die wir sozusagen als Bonus haben (auf CD, DVD & on Tour). Was will man mehr.

Bemerkenswert ist jedoch, dass Runrig auch nach 34-jährigem Bandbestehen noch so zielsicher an ihrem Stil festhalten und damit die Massen der Folk-Pop-Liebhaber begeistern, ohne irgendwelche Abnutzungserscheinungen erkennen zu lassen. Das Open-Air auf der Burg Esslingen am 20.7. ist ausverkauft.

Once a Riggie always a Riggie

Comhlan Ceilteach Na H-Albainn :-)
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am 1. Juni 2007
Der Sound ist etwas rauer geworden, die Melodien sind immernoch stark. Viele tolle Songs, eine CD aus einem Guss. Ich freue mich auf die Tour im Herbst !
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am 22. Mai 2007
Ich gehöre noch zur alten Fanbase und war über Sound+Gerüst und Bruce (!!) suuuper glücklich als ich "Year of the flood" das erste Mal hörte (vor ca. 4 Wochen). Nachdem ich nun das ganze Album mehrfach angehört habe: Hut ab, bodenständiger gehts wohl kaum. Nur Track 11 über die Fjorde in Norwegen verstehe ich nicht als Runrig-Song, das Geträller von der nordischen "Doro" passt einfach nicht zu Runrig, bei mir ist das Lied stets exakt bei 3:30 Min zu Ende.
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am 30. Mai 2007
Ich finde die neue CD sehr gelungen, vor allem die Mixture aus typischen Runrig-Sound, schönen Balladen und deftig-rockigen Stücken. Habe letzte Woche einige der neuen Songs live bei der Dänemark-Tour gehört. Live kommen die Stücke noch viel kraftvoller rüber und seitdem hör ich die CD so oft es geht. Zum Glück geben Runrig auch in D noch einige Konzerte, also nix wie hin.
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am 14. Mai 2007
Alle Runrig-Fans, die auf dieses Album warten, dürfen sich auf eines der besten Runrig-Alben überhaupt freuen. Ich rezensiere das Album für ein Magazin, deshalb konnte ichs schon hören und bin spontan richtig begeistert. Manches hört sich vielleicht zunächst mainstreamiger an als frühere Alben, aber diesmal orientieren sich Runrig dabei in die rockigere Richtung und das kommt gut, fast wie eine Frischzellenkur. Wer eher die romantische Seite von Runrig schätzt, findet aber auch die bewährten Zutaten: keltische Klänge, traditionelle Elemente und traumhaft schöne Melodien. "Clash in the Ash" ist für Runrig-Verhältnisse fast schon Speedfolk. "The Ocean Road" ist vielleicht die schönste Runrig-Ballade aller Zeiten. Bruce Guthro und Rory McDonald wechseln sich hier im Leadgesang ab. "This Day" ist ein Song, der alle Stärken eines Runrig-Songs zu vereinen scheint. Die meisten Songs verfügen über ein gewisses Etwas, das sie über den Durchschnitt, auch den "durchschnitlichen Runrig-Song" hinaushebt: hier ein dynamisches Gitarrenriff, da ein besonders gut gelungener Harmoniegesang, dort eine feine Orgel. Ich kann mir keinen Runrig-Fan vorstellen, der enttäuscht sein wird und ich kann mir sogar vorstellen, dass Runrig mit dieser Platte neue Freunde dazugewinnt.
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