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am 20. Mai 2007
Über den verbalen Kampf mit dem Psychologen beim Idiotentest. Über die Oma die aus Einsamkeit dem Werksvertreter, der seinen Job selbst bis aufs Blut hasst, die Tür öffnet. Darüber sich mit ner Flasche Vodka in einen Fotoautomaten zu hocken. Über den Mann der sein Schicksal Muskeldystrophie nicht einfach so hinnimmt, sondern jeden Tag in der Muckibude für seine Lebensqualität kämpft.

Nagels Geschichten auf Steady Fremdkörper bewegen sich zwischen Mut und Verzweiflung, zwischen aufgeben und jetzt erst recht, zwischen gesenktem Kopf und geballter Faust. Man spürt die Euphorie, man spürt die Niedergeschlagenheit, sowohl in den Texten als auch, und das bei Muff Potter vielleicht zum ersten mal seit den Bordsteinkantengeschichetn wieder, in der Musik. Das wirkt mal leicht, mal zerrissen, mal schön, mal rau, nichts ist glatt, nichts perfekt und dadrurch alles so großartig. Emotionale Rockmusik mit deustchen Texten für die man sich zur Abwechslung mal nicht fremdschähmen muss und zu der man trotzdem die Faust in die Luft strecken kann.

Was für eine Platte.
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am 24. Mai 2007
Mann mann. Was habe ich auf dieses Album gewartet. Und dann haben die Amazon leute auch ncoh getrödelt.. Aber es ist da und ich bin glücklich und werde immer wieder bei Amazon bestellen.

Also "Steady Fremdkörper" heisst die neue Muff Potter Platte. Bisher hörten sich die letzten drei Muff Potter ALben so dermaßen unterschiedlich an, dass es mir immer wieder schwer viel sie miteinander zu vergleichen. "Bordsteinkatengeschichten" (Wütend, Brachial, Emotional), "Heute wird gewonnen Bitte" (Poppig, witzig, nett) und "Von wegen" (Sauber, Wuchtig, Vielseitig). Was erwartet und also nun?

"Ich bin doch kein idiot": Sehr gute feststellung und ein ungewöhnlich ruhiger Opener der aber nicht unpassend ist. Für mich ein ganz klarer Höhepunkt des Albums. Und vor allem der Waltzer ist echt schlau hineingebracht.

"Das Finkelmann'sche Lachen": Schöne Strophe schöner Refrain und absolut geile Bridge. Freut euch auf ein brutales Ende.

"Das seh' ich erst wenn ich es glaube": Eine Zitat-Schleuder. Instrumental gesehen auch fetzig aber der Text... 'für schwache gibt es Regeln, für die schwächsten gibt es Religion.' Voll auf den Punkt gebracht.

"Sie Tippen wie irre auf deine Möbel": Wiedermal ein wirklich gutes "Dennis-Lied". Sorgt für erfrischung und hat einen unerwarteten Refrain.

"Das Halbvolle Glas des Kulturpessimismus" Es ist ein ganz okayer song. Im Vergleich zu den anderen etwas schwächer aber keinesfalls schlecht.

"Fotoautomat" Die erste Single zeigt einem gleich wo es lang geht. Passt perfekt zum Rest und ein weiterer Höhepunkt.

"Wunschkonzert" Ja und hier ist wohl die Spitze de Album. Was für ein genialer Text. Vom rocken ganz zu schweigen.

"Gestern an der Front" Sehr ruhig und gelungen. Ich war dann doch sehr positiv überrascht. Ein weiterer Höhepunkt der sagenhaft düster ist.

"Die Guten" Ja, dann doch lieber 10 Lieder aufm ALbu ICh finde den Song furchtbar kitschig und Kettcar-mäßig. ICh kann einfach nicht mit diesem Song anfangen. Aber ich weiß, dass andere voll auf ihn abfahren. Fällen sie hier doch lieber ihr eigenes Urteil.

"Plötzlich Tatsächlich" Einfach nur Großartig. Riesen Song. Sehr mutig und sehr anspruchsvoll. Ich habe wirklich noch nie etwas vergleichbares gehört. Ein wechsel zwischen Monotoni und wunderschön traurigen, düsteren Melodien.

"Stedy Fremdkörper" Ein wunderbares Ende. Er fängt als harte nummer an und endet weich.

Und was haben wir gelernt. Schon wieder ein völlig anderes Muff Potter Album. Diesmal viel düsterer und erwachsener. Für mich ist nur "Die Guten" ein wahrer Dorn im Auge. Ansonnsten ein wirklich gelugendes Werk. Für mich das beste Muff Potter Album. Es hängt immer so ein bisschen von der Stimmung ab. Ich bin wirklich schon gespannt auf die nächste Steady Veränderung.
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am 14. Juni 2007
Ehrlich, ich habe es eigentlich nicht mit den Superlativen. Aber hier mache ich eine Ausnahme, nicht nur weil ich - wie Nagel - in Rheine geboren bin! Das ist echt EMO. Texte, die aus traurigen und/oder nebensächlichen Dingen, positive Energie erzeugen. Musikalisch werden die Texte perfekt abgebildet. Wenn es überhaupt einen schwächeren Song gibt, dann ist das nach meiner Meinung "Das halbvolle Glas des Kulturpessimismus". Aber auch der trifft einfach. Und wen Songs wie "Finkelmann", "Wunschkonzert", "Die Guten" und der Titelsong nicht das Jammern über die eigenen Problemchen vergessen lassen, dem ist nicht mehr zu helfen. Großer Sport!!!
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am 18. September 2009
Ich kann mich den positiven Vorrednern nur anschließen.
Diese Platte weiß durch den rauen Rocksound, der nicht-alltäglichen Stimme und den unglaublich guten Liedtexten zu überzeugen ohne in die englische Sprache verfallen zu müssen. Muff Potter fixieren sich dabei nicht auf einen festen Stil, sondern variieren zwischen dahinplätschernden Balladen und schnellen, harten Rocksongs, die einem direkt in's Ohr gehen. Langweilig wird einem dabei sicherlich nicht, vielmehr möchte man die Platte in Dauerwiederholung das ganze Jahr hören.
Schade, dass sich die Band auflöst.
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am 25. Mai 2007
Jeder Titel ist ein Volltreffer ... Doch "Die Guten" ist ein Beispiel dafür, wie man in einem Titel das abhandelt, wozu Kim Frank und viele Andere eine ganze Platte brauchen. Tiefe Verneigung vor solch genialer Alltagspoesie. Mein erster Kontakt mit Muff Potter war eine Kollision des Entzückens ... dabei hab ich nur nach dem neuen Band von Harry Potter gesucht ... Wer sagt da noch das Fantasy Scheiße ist ;-)
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am 16. Juli 2007
Die 11 Songs des Albums sind alle sehr abwechslungsreich und haben einen hohen wiederhörwert. Der Opener der Platte ist kein richtiger, wie Nagel schon in einem Interview mit dem Wahrschauer zugab. Ruig und poppig - nicht der stärkste Song der Platte. Aber hier fällt schon der tolle Liedtext auf, der so korrekt scheint, dass man ihn als Religion nehmen könnte. Ein Stil, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht.
Der 2. Song gehört schon zu den besseren der CD "Das finkelmannsch'e Lachen" handelt von einem Typen der so lange und krankhaft trainiert. Das finkelmannsch'e Lachen symbolisiert hier die Ignoranz und die Mut sein eigenes Ding durchzuziehen - kann man positiv oder negativ betrachten. Musikalisch baut sich der Song immer weiter auf bis zum Anprangern und dem klarmachen von Nagel wie schlecht Finkelmann lebt.
"Ich sehe es erst wenn ichs glaube" zeigt, dass jedes Ding und jeder Mensch seinen eigenen Glaube an ein anderes Ding oder andere Sachen hat - quasi eine Religion. Der Song ist Musikalisch nicht seht aufregend.
Ähnlich wie "Das halbvolle Glas Kulturexpressionismus" - wieder so ein politsch korrekter, poppiger Song wie der Opener des Albums ... ganz nett ...
Da kommt das rockigere kurze Intro von "Fotoautomat", übrigens der ersten Singauskopplung des Albums, ganz gelegen. Auch dieses Lied ist toll und der Text zeigt viel Melancholie.
Ein Song der einen viel zu denken gibt, ist die Geschichte die in "Wunschkonzert" erzählt wird. In recht punkiger Weise werden Personen beschrieben, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind - also nicht nach Wunschkonzert leben. Das geht von unerfüllter Liebe bis hin von einsamen Rentnern oder den unzufrieden Vertreter, der an der Tür klingelt - ein sehr guter Song.
Um nicht jeden Song haarklein zu erklären kommen wir nun zu "Steady Fremdkörper" - dem wohl besten Song der Platte und der eigentliche Opener. Der Stil ist wieder Indie-Punk-mäßig. Der Refrain wie eine Hymne - ich freu mich schon drauf dieses Lied mal Live zu hören. Der Text betrifft mich persönlich sehr. Es geht um einen Menschen, der bereit ist sein eigenes Leben zu tun, jedoch erstmal in der Gesellschaft herumgeistert. Man ist zwar in den Startlöchern doch ist man zuerst ein Fremdkörper bevor man richtig losgehen kann - der Text ist einer der schönsten deutschsprachigen Liedtexte. Musikalisch ist er auch perfekt.

Fazit: Auch wenn der Stil nicht ganz so hart ist, wie man es sonst von meinen favorisierten Bands gewohnt ist - gehört dieses Album zu meinen Lieblings-CDs. Man muss auch mal melancholisch sein ;)
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am 22. Mai 2007
Muff Potter sind kommerzieller und ruhiger geworden, so liest man. Beides kann ich nicht beurteilen, da ich die früheren Alben nicht kenne, aber ich glaube der Musikjournaille da einfach mal blind, schnappe noch das leicht überstrapazierte Attribut "Hamburger Schule" auf und höre mir die Platte ohne weitere Vorbelastung mal an. Bin grad mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch, drum klopft meine Mutter zwischendurch mal an und fragt mich, wie ich darauf komme, mir eine CD von Echt zu kaufen... Mütter können manchmal völlig unbeabsichtigt unheimlich fies sein.
Der Vergleich hinkt natürlich total, zeigt aber, dass die neuen Muff-Potter-Songs ziemlich glatt ins Ohr gehen, zumindest beim ersten oberflächlichen Hören. Ganz leichte Assoziationen zu Sportfreunde Stiller, Tocotronic und anderen Repräsentanten der deutschen Rockszene lassen sich nicht abwehren, werden aber beim Mitlesen der Texte schnell verdrängt durch Erinnerungen an ziemlich alte L'age d'or-Alben und in den besseren Momenten an die frühen Blumfeld, vor allem, was die Gitarrenarbeit angeht. Das stakkatoartige Geschrubbe, das man in der Alternative-Szene (fürchterliches Wort) fast nur noch hört, ist bei Muff Potter Mangelware, dafür gibt's schon mal Extrapunkte.
Nach dem ersten Hören bleibt ein etwas zwiespältiger Eindruck, aber das ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Im mp3-Player auf dem Weg zur Arbeit kriegt Steady Fremdkörper seine zweite Chance und offenbart da seine wahren Qualitäten als urbaner Soundtrack, als zornig-nachdenkliches Statement zu einer momentan leicht desorientierten Gesellschaft...
Steady Fremdkörper enthält nicht nur gute Songs, aber dafür gibt es auch ein paar richtig tolle. "Wunschkonzert", "Fotoautomat", "Gestern an der Front" und schließlich der Titelsong rocken einfach, und wenn die letzten Töne des Albums (mit Klavier und Trompete) verklungen sind, weiß man schon, dass man sich das bald wieder anhören wird.
Muff Potter mögen kommerzieller geworden sein, vom chartstauglichen Einheitsbrei der zahllosen Deutschrocker mit ihrer unsäglichen Pennälerlyrik sind sie jedoch glücklicherweise meilenweit entfernt. Feine Platte, gute Band. Punkt.

Nachtrag, 4. Juni:

Muss meine vorherige Rezension nochmal updaten: Nachdem ich mir die Platte nun seit über zwei Wochen fast jeden Tag anhöre und mir die Melodien auch zwischendurch ständig im Kopf rumschwirren (Danke, Jungs!!), komme ich zu dem Schluss, dass man hier unmöglich weniger als die maximale Punktzahl vergeben kann (leider kann ich das nicht mehr ändern).
Ich bin wirklich baff: seit Jahren hat mich kein deutschsprachiges (und eigentlich auch kein anderes) Album derart berührt, sowohl textlich als auch musikalisch. STEADY FREMDKÖRPER kann es qualitativ locker mit anderen Standards wie MONARCHIE UND ALLTAG von den Fehlfarben oder auch Blumfelds ICH-MASCHINE aufnehmen. Wenn das die Zukunft des deutschen Punkrocks ist... nur zu!
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am 19. Juni 2007
Hab Muff Potter als Vorband von Madsen kennengelernt, und mir Tags darauf gleich Bordsteinkantengeschichten und Von Wegen gekauft.

Spitzentexte, eingängige Gitarrenmelodien und die Stimme von Nagel machen diese Band zu einer meiner Meistgehörten.

Das neue Album könnte meiner Meinung nach für Muff Potter das werden, was Smacksmash für die Beatsteaks war.

Are you ready Steady Fremdkörper GO!
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am 4. Juni 2007
da jetzt die ganzen hobbymusikkritiker aus ihren löchern kommen und ihre unbedeutende meinung abgeben schliesse ich mich einfach kurz an und sag was zur neusten scheibe von muff potter. die jungs um nagel&co haben bis jetzt ja noch keine schlechte platte abgeliefert aber ich dachte immer das sie das geniale "bordsteinkantengeschichten" album nie toppen können! falsch gedacht! steady fremdkörper ist eine cd die einem wirklich den boden unter den füssen wegzieht! rotzig,melodisch,lustig,traurig,melancholisch und doch durchaus nach vorne gerichtet! was die jammerpunkz von muff potter hier abliefern muss man einfach gehört haben. wem kettcar und tocotronic zu sauber und zu sehr nach reinhard mey klingen und trozdem nicht auf tiefgründige texte verzichten will der ist hier verdammt richtig! ich weiss das an dieser stelle gerne mit superlativen rumgeworfen wird aber für mich ist das hier die beste deutschsprachige platte seit jahren! wenn es für jungs neben fussball und den frauen noch eine gelegenheit gibt zu heulen dann sind es songs wie "die guten"! und was kann man von musik mehr verlangen als solche emotionen?
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am 1. Juli 2007
Diese geistigen Prostetuierten haben sich leider mit dem Strom der zeitgemässen Aussagelosigkeit direkt ins mainstream- nirvana erledigt. Wer Nagel in jungen Jahren kannte, kennt auch nun die dunklen Flecken in seiner leeren Seele. Jungs, dankt der Jetztzeit für die Reibungsverluste, die den Idealismus scheinbar auf ewig gekillt haben. Hauptsache es klappt mit der Rente, nicht war?

Unbedeutsam, kalt, Systempunk. Vollkommen integriert, spätestens seit den Sex Pistols. Leider merkt es kaum einer.

Ein Lied, zwo, drei, vier...Ohhhhhhh, Du schöner Westerwald.....!

Das hat was...
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