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Kundenrezensionen

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am 1. Juli 2007
Velvet Revolver haben ihre Fans ziemlich warten lassen auf Libertad, aber das war es wert! Auf Libertad zeigt diese fantastische Band nun endlich ihr wahres Können. Im Gegensatz zu ihrem Erstlingswerk Contraband, geht Libertad tiefer, ist innovativer, hat wesentlich bessere Lyrics und v.a. dreckigere Gitarren! Zwar wurde der ursprüngliche Plan, aus Libertad ein Konzeptalbum zu machen, von der Band relativ zügig wieder aufgegeben, aber trotzdem zieht sich das Thema "Freiheit" durch das Album wie ein roter Faden. Das Kernstück ist für mich "American Man": "Free men/Haunted by the music/Ghosts of Generations/beat the drums for Freedom".

Kenner und Liebhaber von echtem, kompromisslosen Gitarrenrock ("Let it Roll", "She Builds Quick Machines", "Spay") kommen hier voll auf ihre Kosten und auch die Balladensparte wird bedient mit Songs wie "The Last Fight" und "Gravedancer". Alles in allem haben Velvet Revolver ein wirklich gelungenes Album abgeliefert, das meines Erachtens den Vorgänger Contraband um Längen schlägt.

Die Investition in die Deluxe Ausgabe (CD/DVD) lohnt sich für Fans auf jeden Fall, denn die DVD liefert eine Kurzdokumentation der Südamerika Tour von Velvet Revolver, die im April 2007 begann. Neben interessanten Backstage-Einblicken gibt es die Live-Performances von "Do It For The Kids", "Sucker Train Blues", "Let It Roll" und "She Builds Quick Machines" vom Quilmes Rock Festival zu sehen.

Dieses Album hat sich 5 Sterne redlich verdient. Wenn es 6 gäbe, würde ich auch 6 Sterne vergeben. Kaufen, hören, genießen!!! (und dann am besten die Band noch bei einem Live-Konzert erleben ... kann ich nur empfehlen!!!)
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am 17. Juli 2007
Die Herren von Velvet Revolver haben es wirklich nicht leicht. Slash, Duff und Matt Sorum haben ihre erfolgreichste Zeit sicherlich bei Guns n' Roses gehabt. Sie verkauften die Alben AfD, UYI I + II mehr als 65 Millionen mal und wurden weltweit von millionen Fans vergöttert. Diese Fans gibt es auch heute noch und das ist das größte Problem der Band. Viele warten eher auf eine Guns n' Roses Reunion als auf ein neues Velvet Revolver Album. Jedes Album von VR wird sich mit den früheren GnR Alben, welche zu den größten Alben der Rockgeschichte gehören, messen lassen müssen. Auch wird sich die GnR Fangemeinde nie 100%ig mit einem VR Album zufrieden geben, ganz egal wie gut es ist. Die Vergangenheit wird einfach nicht ruhen gelassen.
Aber dem Gegenwind zum Trotz veröffentlicht Velvet Revolver dennoch neue Alben und geht dabei neue Wege. Das ist sehr mutig, und freut mich. Ich bin froh, dass sie dieses Album veröffentlicht haben, da ansonsten an der Rockfront sich auch nicht wirklich viel tut.
Dennoch kann auch ich mich nicht total davon frei machen, was diese Herren schon alles produziert haben. Wobei nicht nur die GnR Alben erwähnt werden müssen, sondern auch die beiden Snakepit Alben und Duffs Soloprojekte.

Wie dem auch sei, so objektiv wie möglich versuche ich nun, dieses Album zu bewerten:
Die meisten Stücke gefallen mir sehr gut. Sie haben sehr schöne Rhythmen und Melodien, gute Basslines und natürlich ein sehr gutes Gitarrenspiel von Slash. Die einzelnen Instrumente sind von den Aufnahmen her perfekt auf einander abgestimmt und man hört, dass die Band sich wirklich mühe gegeben hat einen vernünftigen Sound zu erhalten.
Auch besticht das Album durch seine wirklich schönen Kompositionen. Es passt einfach. Positiv sind auch die teilweise ausgefallenen Klangstimmen. Besonders bei den Liedern "Gravedancer" und "The last fight" wird dieses deutlich.
Scott Weilands Stimme auf diesem Album ist sehr gut. Zu diesen Lieder passt sie deutlich besser als zu einigen Liedern von Contraband. Die Lieder sind einfach wie gemacht für diese Stimme.
Als negativ Punkt muss ich jedoch anführen, dass die Lieder für meinen Geschmack nicht rockig genug sind. Wenn ich an das Contraband Album denke, sind dort Stücke wie "Set me free" oder "Suckertrainblues" zu finden. Diese gibt es hier eigentlich nicht. Auch ist die Leadgitarre von Slash nicht so prägnant, wie man es erwarten dürfte. Wenn man es nicht wüsste, würde man Slash bis auf einige Ausnahmen gar nicht an der Leadgitarre vermuten. Slasher nimmt sich zu sehr zurück.
Es fehlt mir deutlich die Energie, die Power und die Let's-Kick-Some-Ass-Attitude, für die diese Musiker eigentlich standen.
In diesem Album ist nichts mehr von dem rebellischen Auftreten vergangener Tage zu finden, was natürlich aufgrund des fortgeschrittenen Alters auch irgendwie verständlich ist. Sie hätten sich weiterentwickelt und wollten etwas neues machen, und das haben sie. Matt Sorum meinte, dass dieses das erste seiner eigenen Alben sei, welches er sich auch privat anhören würde bzw. könnte.
Und so sieht es leider aus. Das ist der größte Schwachpunkt. Es ist ein nettes, sehr schön komponiertes Album,, welches man sich mal anhören kann. Es stimmt halt alles, aber dadurch geht es leider mehr in Richtung POP als in Richtung Rock.
Mit diesem Album haben sich Slash, Matt und Duff endgültig vom GnR-Stil verabschiedet, was wohl dazu führen wird, dass alle Menschen, die noch die Gunners im Herzen haben, enttäuscht sein werden.
Allen, die sich davon frei machen können oder komplett neu mit VR in Berührung kommen, wird dieses Album als Rock-Album gefallen, da es wie gesagt, durchaus ansprechende Lieder hat.
Ich persönlich höre es mir sehr gerne an und finde es wirklich gut.......aber es wird keine Rockgeschichte schreiben und kommt definitv nicht an die Guns n' Roses Alben und auch nicht an die beiden Snakepit Alben ran, denn das waren richtige Rockalben.
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am 5. Juli 2007
Ich bin ein großer Fan der ersten Platte "Contraband". Deshalb griff ich auch bedenkenlos zu ihrem neuen Longplayer, auf den ich mich auch lange gefreut habe. CD rein und ab geht die Post. "Let It Roll" ist ein würdiger Opener. Slash haut einem ein fettes Riffgewitter um die Ohren und die Stimmung steigt. Hohes Tempo, coole Lyrics, geiler straight Rock- der alte LA-Sound, wie ihn heute nur noch wenige Bands zocken. Doch schon bei "She Mine" und "Get Out The Door" stellt sich bei mir Ernüchterung ein. Einfallslos, uninspiriert, einfach ziemlich langweilig. Der Refrain von "She Mine" beispielsweise, geht einem sehr schnell auf die Nüsse. Mir war nie klar was viele Leute an der Contraband zu bemängeln hatten, von wegen sie hätten sich noch nicht gefunden und so ein Schwachsinn. Doch zumindest rockte die Platte von vorne bis hinten. Libertad hat auch seine Kickass-Rocksongs, z.B. "She Build Quick Mashines", "Just Sixteen", "Spay", oder wie eben erwähnt der Opener. Aber das sind leider viel zu wenige, für eine straighte Rockband wie Velvet Revolver, die mit Contraband bewies, dass einfacher schneller, dreckiger Rock n Roll noch immer unwiederstehlich sein kann. Überwiegend Songs die man schnell vergessen hat, sobald die Scheibe wieder im Schrank steht. Schade eigentlich! Da greif ich lieber wieder zur "Contraband", oder noch besser, zu Slashs Snakepits "Aint Life Grand".

Anspieltips:
Let It Roll
She Build Quick Mashines
Mary Mary
Just Sixteen
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am 20. August 2007
"Contraband" zeigte eindrucksvoll, wer die wahren Erben von Guns'n'Roses sind, es war ein fantastisches Album mit powervollen Riffs und Licks und einem Sänger in bester Laune. Rundum gelungen.

Doch sollten VR in der Lage sein, die hohen Erwartungen an das zweite, das bekannterweise schwierigste Album, zu erfüllen?
Audioslave beispielweise konnten es nicht ansatzweise, blieb nur zu hoffen, dass VR nicht auch so schnell wieder weg vom Fenster sein würden.
Las "Libertad" rauskam und ich es zum ersten Mal hörte, da wusste ich:
Die Jungs haben uns nicht im Stich gelassen!

Schon der erste Track "Let it Roll" ist großartig, Scott Weiland in bester Stimmung und die Band gibt Gas! Fantastisch!
Und dann folgt "She Mine", der den ersten Song fast schon wieder in Vergessenheit geraten lässt. Aber nur fast....
Ich kann nur empfehlen, "She Mine" auf einer wirklich guten Anlage oder mit einem vernünftigen Kopfhörer zu hören, und zwar laut!
Denn der Song ist regelrecht audiophil! Was die Jungs von VR da auf ihren Instrumenten zaubern, die perfekte Abmischung, das großartig arrangierte Schlagzeug, wunderbar! Ein Knaller vor dem Herrn!

Ich will jetzt nicht jeden einzelnen Song auseinandernehmen, es sei nur gesagt, dass VR mit "Libertad" einen mehr als würdigen Nachfolger geschaffen haben, auf dem sie eindrucksvoll die Fahne des rahen Rock'n Roll hochhalten wie kaum mehr eine andere Band unsererr Zeit.
In unserer Medienlandschaft, die vom Gymnasiasten-Deutschrock á la "Juli" und aufgeblasenen Computerklängen dominiert wird, ist eine Band wie VR umso herausragender.

Wer also die Schnauze vom aalglatten Poprock und halb verzerrten Schrammel-Gitarren voll hat, der sollte zusehen, dass er sich schnellstens "Libertad" besorgt und zu Gemüte führt.
Es ist eine Wohltat für Leib und Seele jedes Rock'n Rollers!
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am 20. August 2007
"Contraband" zeigte eindrucksvoll, wer die wahren Erben von Guns'n'Roses sind, es war ein fantastisches Album mit powervollen Riffs und Licks und einem Sänger in bester Laune. Rundum gelungen.

Doch sollten VR in der Lage sein, die hohen Erwartungen an das zweite, das bekannterweise schwierigste Album, zu erfüllen?
Audioslave beispielweise konnten es nicht ansatzweise, blieb nur zu hoffen, dass VR nicht auch so schnell wieder weg vom Fenster sein würden.
Las "Libertad" rauskam und ich es zum ersten Mal hörte, da wusste ich:
Die Jungs haben uns nicht im Stich gelassen!

Schon der erste Track "Let it Roll" ist großartig, Scott Weiland in bester Stimmung und die Band gibt Gas! Fantastisch!
Und dann folgt "She Mine", der den ersten Song fast schon wieder in Vergessenheit geraten lässt. Aber nur fast....
Ich kann nur empfehlen, "She Mine" auf einer wirklich guten Anlage oder mit einem vernünftigen Kopfhörer zu hören, und zwar laut!
Denn der Song ist regelrecht audiophil! Was die Jungs von VR da auf ihren Instrumenten zaubern, die perfekte Abmischung, das großartig arrangierte Schlagzeug, wunderbar! Ein Knaller vor dem Herrn!

Ich will jetzt nicht jeden einzelnen Song auseinandernehmen, es sei nur gesagt, dass VR mit "Libertad" einen mehr als würdigen Nachfolger geschaffen haben, auf dem sie eindrucksvoll die Fahne des rahen Rock'n Roll hochhalten wie kaum mehr eine andere Band unsererr Zeit.
In unserer Medienlandschaft, die vom Gymnasiasten-Deutschrock á la "Juli" und aufgeblasenen Computerklängen dominiert wird, ist eine Band wie VR umso herausragender.

Wer also die Schnauze vom aalglatten Poprock und halb verzerrten Schrammel-Gitarren voll hat, der sollte zusehen, dass er sich schnellstens "Libertad" besorgt und zu Gemüte führt.
Es ist eine Wohltat für Leib und Seele jedes Rock'n Rollers!
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am 5. November 2007
Ich muss zugeben,auch ich als großer Slash Fan dem bisher alles von GnR über Snakepit bis Velvet Revolver gefiel,war am anfang etwas enttäuscht.Irgendwie ist dieses Album nicht sofort zugänglich für mich gewesen.Da ich Musik jedoch mehr als nur "nebenbei" höre,so wie leider mittlerweile die Meissten ,konnte ich mich erst mit einigen,dann mit fast allen Songs anfreunden.Zugegeben "Mary,Mary" ist in meinen Ohren immernoch zu kitschig und wirkt wie der Song einer Schulband,aber über Geschmack lässt sich ja streiten.Höhepunkte sind für mich nicht nur "Just 16","She builds quick machines","Spay" und "Let it Roll",die es auch "Contraband" Liebhabern ermöglichen sollten,dem Album etwas abzugewinnen,sondern auch "Pills,Demons,etc..."(sehr funky),sowie die Balladen "Gravedancer" und das ELO Cover "CanZt get it out of my Head",dass sich wirklich schwer wieder aus dem Kopf vertreiben lässt.
Hört euch die Scheibe "schön",so wieZs damals viele mit den Sachen von Led Zeppelin machen mussten.Das hat nämlich auch noch keiner bereut.
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am 10. Oktober 2007
Im Vergleich zu Contraband wirkt die Scheibe von vorne bis hinten halbherzig. Für mich ist Contraband eines der besten Rockalben der letzten Jahre, deswegen lag die Latte sehr hoch! Der kompromisslose Druck, den die Jungs so großartig unter beweisgestellt haben, fehlt einfach. Trotzdem ist Libertad eine ordentliche Rockplatte, die genauso wie Contraband nichts mit G`n`R Mucke zu tun hat, es geht schnörkellos nach vorne und rockt!
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am 20. August 2007
"Contraband" zeigte eindrucksvoll, wer die wahren Erben von Guns'n'Roses sind, es war ein fantastisches Album mit powervollen Riffs und Licks und einem Sänger in bester Laune. Rundum gelungen.

Doch sollten VR in der Lage sein, die hohen Erwartungen an das zweite, das bekannterweise schwierigste Album, zu erfüllen?
Audioslave beispielweise konnten es nicht ansatzweise, blieb nur zu hoffen, dass VR nicht auch so schnell wieder weg vom Fenster sein würden.
Las "Libertad" rauskam und ich es zum ersten Mal hörte, da wusste ich:
Die Jungs haben uns nicht im Stich gelassen!

Schon der erste Track "Let it Roll" ist großartig, Scott Weiland in bester Stimmung und die Band gibt Gas! Fantastisch!
Und dann folgt "She Mine", der den ersten Song fast schon wieder in Vergessenheit geraten lässt. Aber nur fast....
Ich kann nur empfehlen, "She Mine" auf einer wirklich guten Anlage oder mit einem vernünftigen Kopfhörer zu hören, und zwar laut!
Denn der Song ist regelrecht audiophil! Was die Jungs von VR da auf ihren Instrumenten zaubern, die perfekte Abmischung, das großartig arrangierte Schlagzeug, wunderbar! Ein Knaller vor dem Herrn!

Ich will jetzt nicht jeden einzelnen Song auseinandernehmen, es sei nur gesagt, dass VR mit "Libertad" einen mehr als würdigen Nachfolger geschaffen haben, auf dem sie eindrucksvoll die Fahne des rahen Rock'n Roll hochhalten wie kaum mehr eine andere Band unsererr Zeit.
In unserer Medienlandschaft, die vom Gymnasiasten-Deutschrock á la "Juli" und aufgeblasenen Computerklängen dominiert wird, ist eine Band wie VR umso herausragender.

Wer also die Schnauze vom aalglatten Poprock und halb verzerrten Schrammel-Gitarren voll hat, der sollte zusehen, dass er sich schnellstens "Libertad" besorgt und zu Gemüte führt.
Es ist eine Wohltat für Leib und Seele jedes Rock'n Rollers!
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am 17. Juli 2007
Die Herren von Velvet Revolver haben es wirklich nicht leicht. Slash, Duff und Matt Sorum haben ihre erfolgreichste Zeit sicherlich bei Guns n' Roses gehabt. Sie verkauften die Alben AfD, UYI I + II mehr als 65 Millionen mal und wurden weltweit von millionen Fans vergöttert. Diese Fans gibt es auch heute noch und das ist das größte Problem der Band. Viele warten eher auf eine Guns n' Roses Reunion als auf ein neues Velvet Revolver Album. Jedes Album von VR wird sich mit den früheren GnR Alben, welche zu den größten Alben der Rockgeschichte gehören, messen lassen müssen. Auch wird sich die GnR Fangemeinde nie 100%ig mit einem VR Album zufrieden geben, ganz egal wie gut es ist. Die Vergangenheit wird einfach nicht ruhen gelassen.
Aber dem Gegenwind zum Trotz veröffentlicht Velvet Revolver dennoch neue Alben und geht dabei neue Wege. Das ist sehr mutig, und freut mich. Ich bin froh, dass sie dieses Album veröffentlicht haben, da ansonsten an der Rockfront sich auch nicht wirklich viel tut.
Dennoch kann auch ich mich nicht total davon frei machen, was diese Herren schon alles produziert haben. Wobei nicht nur die GnR Alben erwähnt werden müssen, sondern auch die beiden Snakepit Alben und Duffs Soloprojekte.

Wie dem auch sei, so objektiv wie möglich versuche ich nun, dieses Album zu bewerten:
Die meisten Stücke gefallen mir sehr gut. Sie haben sehr schöne Rhythmen und Melodien, gute Basslines und natürlich ein sehr gutes Gitarrenspiel von Slash. Die einzelnen Instrumente sind von den Aufnahmen her perfekt auf einander abgestimmt und man hört, dass die Band sich wirklich mühe gegeben hat einen vernünftigen Sound zu erhalten.
Auch besticht das Album durch seine wirklich schönen Kompositionen. Es passt einfach. Positiv sind auch die teilweise ausgefallenen Klangstimmen. Besonders bei den Liedern "Gravedancer" und "The last fight" wird dieses deutlich.
Scott Weilands Stimme auf diesem Album ist sehr gut. Zu diesen Lieder passt sie deutlich besser als zu einigen Liedern von Contraband. Die Lieder sind einfach wie gemacht für diese Stimme.
Als negativ Punkt muss ich jedoch anführen, dass die Lieder für meinen Geschmack nicht rockig genug sind. Wenn ich an das Contraband Album denke, sind dort Stücke wie "Set me free" oder "Suckertrainblues" zu finden. Diese gibt es hier eigentlich nicht. Auch ist die Leadgitarre von Slash nicht so prägnant, wie man es erwarten dürfte. Wenn man es nicht wüsste, würde man Slash bis auf einige Ausnahmen gar nicht an der Leadgitarre vermuten. Slasher nimmt sich zu sehr zurück.
Es fehlt mir deutlich die Energie, die Power und die Let's-Kick-Some-Ass-Attitude, für die diese Musiker eigentlich standen.
In diesem Album ist nichts mehr von dem rebellischen Auftreten vergangener Tage zu finden, was natürlich aufgrund des fortgeschrittenen Alters auch irgendwie verständlich ist. Sie hätten sich weiterentwickelt und wollten etwas neues machen, und das haben sie. Matt Sorum meinte, dass dieses das erste seiner eigenen Alben sei, welches er sich auch privat anhören würde bzw. könnte.
Und so sieht es leider aus. Das ist der größte Schwachpunkt. Es ist ein nettes, sehr schön komponiertes Album,, welches man sich mal anhören kann. Es stimmt halt alles, aber dadurch geht es leider mehr in Richtung POP als in Richtung Rock.
Mit diesem Album haben sich Slash, Matt und Duff endgültig vom GnR-Stil verabschiedet, was wohl dazu führen wird, dass alle Menschen, die noch die Gunners im Herzen haben, enttäuscht sein werden.
Allen, die sich davon frei machen können oder komplett neu mit VR in Berührung kommen, wird dieses Album als Rock-Album gefallen, da es wie gesagt, durchaus ansprechende Lieder hat.
Ich persönlich höre es mir sehr gerne an und finde es wirklich gut.......aber es wird keine Rockgeschichte schreiben und kommt definitv nicht an die Guns n' Roses Alben und auch nicht an die beiden Snakepit Alben ran, denn das waren richtige Rockalben.
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am 17. Juli 2007
"Libertad" - ein Titel, der eigentlich so gar nicht zu einem deftigen Rock-Album passt. Geht es hier denn wirklich um Freiheit? Eher nicht. Weiland und Co. haben nach "Contraband" wieder eine CD eingespielt, die keine Ecken und Kanten hat. Hart gesagt, ein glatt gebügeltes Album um den Inhalt der Geldbörse wieder ein wenig aufzufrischen!

Doch trotz dieser Tatsache muss man Velvet Revolver zugestehen, dass sie ein gewisses Händchen für eingängige Melodiebögen und überzeugende Riffs haben. Der Opener "Let it roll" kommt in bester Motörhead-Manier daher und kann man ruhig als belanglosen Rocker bezeichnen. Überhaupt darf man beim ersten Durchgang von "Libertad" nicht allzu enttäuscht sein, denn anfangs bleibt nicht wirklich etwas im Ohr hängen. Doch bei weiteren Durchläufen erschließt sich einem langsam aber sicher die Eingängigkeit dieses Albums.

Das Komische an "Libertad" ist sowieso, dass sich die wirklich guten Songs erst in der Mitte des Silberlings befinden. Stücke, wie "Mary Mary", "Pills, demons and etc.", "Just sixteen", "Gravedancer" und auch die starke, aber schon ein wenig ausgelutschte Halbballade "The last fight" sind wirkliche Kracher. Daneben sieht der Rest des Albums ein wenig grau aus. Slash's Riffs sitzen wie immer tief in der Magengrube, obwohl ihm in letzter Zeit scheinbar ein wenig die Kreativität ausgeht und auch Weiland's Gesang, wie immer austauschbar, passt aber hervorragend zu Velvet Revolvers Musik!

Unter anderen Umständen hätte ich bei diesem dichten Gefälle zwischen starken und belanglosen Stücken wahrscheinlich nur 3 Sterne vergeben. Doch wenn man sich ansieht, was 2007 sonst noch als "Rock-Album des Jahres" veröffentlicht wurde, verdient Velvet Revolvers "Libertad" durchaus seine 4 Sterne!
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