Kundenrezensionen


3 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein herausragendes Album von Akercocke, 19. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Antichrist (Ltd.Edition+Bonus Tracks) (Audio CD)
Die Erwartung auf das neue AKERCOCKE Album war selbstverständlich sehr groß, nachdem man vor anderthalb Jahren mit "Words that go unspoken, Deeds that go undone" ein absolutes Pflichtalbum in Sachen Extreme Metal veröffentlichte. Doch sollte man das toppen können? Die frage lässt sich nur schwer beantworten, denn auch wenn "Antichrist" unverkennbar nach AKERCOCKE klingt, so ist es doch anders. Irgendwie noch dunkler, düsterer, verstörender (hört euch nur mal das geniale "The Promise" an!), satanischer, böser, vornehmer, verwirrter, avantgardistischer... als alles was sie jemals zuvor veröffentlichten. Natürlich liegt der Hauptaugenmerk auf Death Metal, aber dennoch: Für puristische Fans von Bands wie ENTOMBED, UNLEASHED, SIX FEET UNDER oder OBITUARY ist die Musik auf "Antichrist" gewiss nichts. Da würden sich eher Referenzen wie ATHEIST, DEATH, CYNIC, BEHEMOTH oder MORBID ANGEL eignen, wobei auch hier wiederum einige Aspekte nicht abgedeckt wurden, die sich wiederum aus anderen Genres erschließen. So gibt es in "Distant Fires Reflect the Eyes of Satan" sogar Klänge aus dem nahen Osten, welche in Verbindung mit den Tschemben schon fast etwas extatisches besitzt. Als besondere Anspieltipps möchte ich euch unbedingt den mega brachialen Opener "Summon the Antichrist", das sehr eingängige "Axiom", das verstörende "The Promise" (sehr geile Atmosphäre!), sowie das verdammt abwechslungsreiche "The Dark inside", das Genres von Death & Thrash Metal, Indie Rock, Doom bis hin zu Industrial komplett abdeckt (!!) ans Herz legen. Ach ja, schaut zu, dass ihr das limitierte Digipak in die Hände bekommt, da hier mit "Chapel of Ghouls" (MORBID ANGEL) und "Leprosy" (DEATH) zwei sehr coole Coversongs als Bonus mit draufgepackt wurden!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Frühlingstypen ungeeignet, 16. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Antichrist (Ltd.Edition+Bonus Tracks) (Audio CD)
Mit Antichrist haben Akercocke eine würdigen Nachfolger von "Words that go unspoken, deeds that go undone", vorgelegt. Für diese Rezension habe ich mir bewusst einige Wochen Zeit gelassen, weil die erste spontane Reaktion eher Unverständis war. In der Bandhistorie könnte man dieses Album irgendwo zwischen "Chronozon" und dem letzten Erfolgsalbum ansiedeln. Wie die Vorgängeralben vor "Words that go..." ist diese Platte eine Willenserklärung und ein sprödes Stück eigener Weltsicht. Antichrist ist trotz des abgelutschten Themas eine überdurchnittliche CD. Aber vor allem ist Antichrist tiefster und schwärzester Underground. Nachdem man die Kohle für die kommenden Projekte gescheffelt hat, wird hier wieder hemmungslos unkommerziell nach vorn geprügelt. Mit dem Brennglas wird die Zuhörerschaft fokussiert, die rituellen Satanismus in Verbindung mit komplizierten Genre Zitaten erquickend und labend findet. Für den Durchschnittshörer dürfte das ziemlich anstrengend sein. Und so landet diese CD nur in den wirklich dunklen Momenten meines Lebens im CD-Player. Das einzige was mich wirklich stört, ist die bisweilen arg rumpelige Produktion. Wer's mag. Es ist halt Lärm für die gebildete Basis...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Antichrist" - so bunt ist unser Glaube!, 21. Juni 2007
Von 
StuKa-Kommandant (St. Luzifer, Diabolus Lane 666) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Antichrist (Ltd.Edition+Bonus Tracks) (Audio CD)
Neue Schublade im Metalbereich gefällig? Bitte schön: Bunt Metal!

"Antichrist", der nach "Rape Of The Bastard Nazarene (1999)", "The Goat Of Mendes (2001)", "Choronzon" (2003) und "Words That Go Unspoken, Deeds That Go Undone" (2005) fünfte Longplayer von AKERCOCKE zeigt auf, wie unglaublich tief, melancholisch, dunkel und schwerfällig-schleppend einem 41:05 Minuten vorkommen.

Den Briten eilte bereits mit allen vorgenanten - vor allem aber mit ihrem letzten Output - ein exzellenter Ruf voraus. Wenn auch nur in einem kleinen, überschaubaren Kreise, doch war bereits klar geworden, dass die Londoner für hochklassigen Stoff im Spannungsfeld zwischen Black & Death-Metal, Progressivität, folkloristischen Einflüssen und akustischen Elementen stehen.

Erhabener Klargesang, bitteres Keifen, beschwörendes Flüstern... alleine schon der Gesang versprüht Extraklasse, ebenso das traumwandlerisch sichere Zusammenspiel der Instrumentalisten.

Extrem ausgefeilte Riffs, monströse Bassläufe, unglaublich komplexes Power-Drumming - egal aus welcher Richtung man sich AKERCOCKE auch nähert, ihre Songs sind absolut zeit- und fehlerlos, wenngleich ich vorausschicken muss, dass hier die Eingängigkeit und Hit-Dichte des Vorgängers nicht (ganz) erreicht wird. Doch für die Teilnahme an der Champions-League reicht es auch diesmal... und zwar locker!

Nein, wenn hier Vergleiche gezogen werden sollen, dann bieten sich nur absolute Ausnahmewerke an: Die wunderbare Aura, die AGALLOCHs "The Mantle" umhüllt, das Gespür für Atmosphäre von OPETHs "Black Water Park", die schier endlose Kreativtät von PORCUPINE TREEs "In Absentia", die fantastischen Akustikpassagen auf "Lateralus" (nach wie vor) DEM Meisterwerk von TOOL. Auch ein Einwirken von PINK FLOYD könnte interpretiert werden. Große Namen also und Anzeichen dafür, in welchen Sphären sich AKERCOCKE bewegen...

So weit, so gut. Was mich an diesem wirklich superben Werk stört, ist die dumpfe Produktion. Selbst unter Kopfhörern klingt es so, als hätte man einen Wattebausch im Ohr. Das ist sehr ärgerlich und kostet einen Punkt Abzug. Äußerst schade, weil absolut unnötig und unverständlich...

Doch zurück zur Musik: Eine knappe dreiviertel Stunde lang spielerische Perfektion in einzigartiger Lebendigkeit, schwer in Worte zu fassen. AKERCOCKE klingen dabei - Achtung, Frau Merkel! - richtig "global" und im besten Sinne dieses Wortes, weder Black Metal noch Death/Doom noch Post Rock noch ambienter Neofolk sind ihnen fremd, die Band kann beim Songwriting hörbar aus einem riesigen Fundus greifen.

Um diesen Genius kompakt innerhalb eines Songs zu erleben, bieten sich vor allem das geradezu überirdische "Axiom" und "The Dark Inside" an. Ansonsten kann ich einfach nur empfehlen, das gesamte Album - trotz der schwachen Produktion - genießend zu erleben.

Ich wähle dabei immer den "Königsweg" und pfeiff mir das Teil einfach sehr laut aufgedreht über Anlage rein, wobei mir schon klar ist, dass diese Form des Hörerlebnisses für den Erhalt meiner gut-nachbarschaftlichen Beziehungen nicht gerade friedensstiftend ist...

Wer das jedoch (wie ich) verschmerzen kann, ist Besitzer eines klasse Albums...;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen