Amazon.de: Kundenrezensionen: Humanity-Hour I

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das beste Scorpions Album seit Ewigkeiten!, 28. Mai 2007
Besser geht es nicht! Lange hat die Band uns auf so ein Überalbum warten lassen.
Zum ersten mal in Ihrer Bandgeschichte wagen sich die Jungs aus Hannover an ein Konzeptalbum in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Top Songwriter Desmond Child (u.a. Bon Jovi) und dem Produzenten James Michael.
Herausgekommen ist mit Humanity Hour 1, dass wohl beste Scorpions Album seit Ewigkeiten.
Wirklich jeder Song ein Klasse für sich, die Scorpions haben es geschafft Ihren Sound zeitgemäss zu verpacken ohne Ihre Trademarks aufzugeben oder sich anzubiedern. Selbst tiefergestimmte Gitarren und ungewöhnliche Akkorde klingen harmonisch in Ihre Songs integriert. Harte Rocker, schöne Midtemponummern und klasse Balladen, was will der Scorpions Fan mehr? Einen Song hervorzuheben wird dem Album nicht im mindesten gerecht, dafür ist das Album als ganzes einfach zu perfekt.
Ersklassiges Songwriting und Lyrics, eine Top Produktion, Klaus Meines Stimme auf höchstem Level mit wunderschönen Gesangslinien, tolle Rhythmusarbeit und das alles überragende Gitarrenspiel von Matthias Jabs machen das Album zu einem einzigen Hörgenuss.
Schon beim ersten Durchlauf kommt man aus dem Schwärmen nicht mehr heraus und mit jedem weiteren Durchlauf entdeckt man die vielen liebevollen Details in jedem Song.
Für mich bereits jetzt schon DAS Referenzalbum des modernen zeitgemässen Hardrocks an dem sich alle anderen Bands werden messen lassen müssen.
Dieses Album muss wirklich jedem echten Fan der Band die Freudentränen in die Augen treiben und dürfte die Band hoffentlich zahlreiche neue und verlorene Fans (wieder) gewinnen lassen.

Tiefen Respekt für solch eine Leistung!

The Scorpions are BACK und der Scorpion sticht endlich wieder!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ich bin total begeistert!, 25. Mai 2007
Dieses Album ist einfach genial!

Ich hätte nie gedacht, dass sie nochmal so ein geniales Album abliefern.

Die Songs klingen so frisch und haben derart viel Power...Wunderbar!

Leute, kauft Euch diese Scheibe und genießt jeden Song!

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Back for the Attack, 25. Mai 2007
Zu guten BLACKOUT Zeiten habe ich angefangen die Scorpions zu hören, sie auf der SAVAGE AMUSEMENT TOUR 1988 erstmals live gesehen, einen Kreativitätsknick bei FACE THE HEAT in Ansätzen gesehen und dann durfte man alles danach, ebenso berechtigt wie achtlos, in die Tonne treten. Als dann UNBREAKABLE mit dem Circus Krone Gig in München das Licht der Welt erblickte durfte man eine Rückkehr zu den guten alten Zeiten erhoffen, doch das Album war - insgesamt gesehen - leider doch nicht ganz so stark wie der erste Live-Eindruck, vor allem der grauenhafte Sound bei REMEMBER THE GOOD TIMES zerstörte dieses - eigentlich grandiose Lied - völlig. Nun also 2007 HUMANITY-HOUR 1 und die Interviews im Vorfeld des Albums klangen wie das, was man jahrzehntelang von Rockstars auf dem absteigende Ast hörte. "Das stärkste Album seit Crazy World", "Konzeptalbum", "toller Sound", "erfahrene Producer" usw. usf.! Im Gegensatz zu vielen anderen Bands sind aber alle diese gemachten Aussagen nicht nur wahr, sondern gehören vier-, bis hundertmal unterstrichen. Der Sound kommt spitzenmässig daher, das textliche Albumkonzept greift ineinander, Klaus Meine scheint, trotz seiner 58 Lenze, stimmlich richtig gut dabei und auch sonst alles in Butter. Einzig YOU`RE LOVING ME TO DEATH fällt gegenüber den anderen Stücken etwas ab, besonders hervorheben würde ich WE WERE BORN TO FLY, LOVE WILL KEEP US ALIVE, LOVE IS WAR und HUMANITY. Aussergewöhnlich sind zudem die Zusammenarbeiten auf HOUR 1 mit dem ehemaligen Marilyn Manson Gitarristen JOHNNY 5 und BILLY CORGAN von den Smashing Pumpkins auf THE CROSS. Beide Lieder tragen unverkennbare Merkmale ihrer Co-Writer, bleiben aber nichtsdestotrotz astreine Scorpions Rocker. Ich persönlich hätte den SCORPIONS ein solches Album nicht mehr zugetraut und freue mich für die Hannoveraner, dass sie - wie IRON MAIDEN mit A MATTER OF LIFE AND DEATH - die angeblich so agilen Newcomer immer noch locker an die Wand spielen.....live sowieso, deshalb freue ich mich nach dieser Veröffentlichung umso mehr, die Band nächste Woche mit MÖTLEY CRÜE und VELVET REVOLVER in Mailand zu sehen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was ist denn hier passiert...??, 25. Mai 2007
Nach über siebzehn Jahren bringen die Scorpions endlich wieder ein Album heraus... . Ja ehrlich, denn das was seit "Crazy World" erschien konnte man dagegen getrost vergessen ( okay "Unbreakable" hatte auch noch einige gute Ansätze) Dieses, ja genau dieses Album hätte damals erscheinen müssen. Aber weit gefehlt, man verlor sich fast zwei Jahrzente in endlosen Experimenten die allesamt in die Hose gingen. Aber gut, es sei ihnen verziehen, da sie nun so ein hammergeiles Heavy-Rock-Album herausgebracht haben! Vom ersten bis zum letzten Song fühlt man sich zurückversetzt in die 80er wo noch solche Bands wie eben die Scorpions und einige andere die Marktführer waren. Einige Titel besonders hervor zu heben erspare ich mir, da das Album als Ganzes überzeugt und zu keinem Zeitpunkt langweilig oder vielleicht abgedroschen klingt. Deswegen kann ich nur empfehlen diese CD zu kaufen, sofort rein in den Player und einfach nur genießen und lauschem dem Klang der deutschen Rock-Götter, die wieder welche sind!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Skorpione stechen wieder!, 11. Juni 2007
Die Scorpions sind wieder da - und zwar so, wie die alten Hardrock - Fans sie kennen; wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht?
Schon mit dem Vorgängeralbum "Unbreakable" (2004) machte die Hannoveraner Hardrocklegende deutlich, wo der Hammer hängt: dem Hörer wurden in erster Linie Heavy - Gitarrenriffs um die Ohren gedonnert, daß einem die Spucke wegblieb - natürlich gepaart mit den für die Scorpions typischen Melodien. Alles wie früher und einfach stark - und die letzten 10 Jahre musikalischer Odysee in verschiedene "Popgefilde" und "Weichspülerorgien" schienen fast wie weggepustet.
Nach einer großartigen Welt - und Festivaltournee, auf der die "Scorps" sicherlich viele junge Rockfans begeistern konnten und alte Fans zurückgewannen, wartete die Welt darauf, was das nächste Album bringen würde und ob die Band den Weg ihrer "alten Tugenden", den meliodiösen Hardrock, weiterverfolgen würde. Und genau das haben die Scorpions mit der neuen Scheibe "Humanity Hour1" getan.

Auf dem neuen Album befinden sich viele verdammt starke Hardrocksongs. In einem traumhaft druckvollen und kristallklaren zeitgmäßen Soundgewand fabrizieren die inzwischen "gealterten Herren" Heavy - Rock, der auf der einen Seite die Scorpions von ihrer traditionellen Seite der 70-er und 80-er zeigt, auf der anderen Seite aber doch auch zeitgnössische / moderne musikalische Elemente enthält. "Humanity Hour1" klingt somit keineswegs altbacken verstaubt oder wie ein Abklatsch früherer Werke, aber trotzdem einfach so urtypisch nach den Scorpions - im Sinne der deutschen "Vorzeige - Hardrocklegende", daß auch die traditionellsten Fans mehr als zufrieden sein dürften. Mit dem neuen Album haben die Scorps ein modernes Konzeptalbum mit vielen bandtypischen Trademarks auf den Markt gebracht, das unsere heutige Gesellschaft ernst und düster betrachtet und für die die Band auch erstaunlich düster rüberkommt. Von donnerdenden und nackenbrechenden Hardrocksongs, über Melodierocksongs bis hin zur Powerballade ist alles vertreten, was das Fanherz begehrt. Und alle Songs passen wunderschön zusammen durch die dunkle Atmosphäre. Mit dem Song "Humanity" hat die Band eine Powerballade geschrieben, die ihrem 1984-er Überhit "Still loving you" nichts nachsteht und ganz bestimmt zu den kompositorisch besten Rocksongs aller Zeiten gehört. Hiermit verneigt sich ein alter Fan... Wahnsinn!

Fazit: Ein klasse Scorpions - Album, das Nostalgiker und zeitgnössische Rockfans gleichsam begeistern dürfte! Die Scorpions rocken wieder und sie rocken weiter - Gott sei dank!!!

Anspieltipps: Hour1, The Game of Life, You're lovin' me to death, 321, We will rise again, The Cross, Humanity.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gut! Besser! Humanity Hour 1!, 31. Mai 2007
Einfach ein großartiges Album von einer großartigen Band! Hier sollte sich so mancher mehr als nur eine Scheibe abschneiden! Wer von "Rock-Opas" spricht hat keine Ahnung!
Die Scorpions sind zurück und das besser denn je!!!
Eine super Mischung aus typischen Scorpions-Klängen der guten 80er Jahre und einem frischen, modernen Sound! Alles drin: von hinreißender Powerballade ("The future never dies") bis hin zum hammerstarken Rocksong ("Hour 1")!
Wer sich dieses Album nicht kauft, ist selbst schuld! Für mich: das stärkste Album seit langen Jahren!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das beste Werk seit mehr als 20 Jahren, 28. Mai 2007
Die Hannoveraner stellten sich die Frage: aufhören oder mit frischem
Wind, sprich Gastautoren, weitermachen. Glücklicherweise entschieden sie
sich für die zweite Option und es kam ein Meisterwerk heraus!
Produzentenlegende Desmond Child hatte die Idee zu einem Konzeptalbum,
inhaltlich angesiedelt zwischen "Kilroy was here" von Styx und "Operation
Mindcrime" von Queensryche. John 5 (Ex Marylin Manson) sorgt gleich für
die richtigen Hammerriffs im Opener, dann wechseln Rocker und
Balladen in grandioser Manier. Die Gastautoren Marti Frederiksen, Erik
Bazilian (Hooters), John 5 oder Desmond Child zaubern so viele Ideen aus
dem Hut, dass die meisten Songs zwei Hooklines haben.
Alles Songs sind erstklassig, die Produktion von Desmond Child und James
Michael klingt überragend und Klaus Meine singt in der Form seines Lebens.
Sogar Billy Corgan (Smashin Pumpkins) hat einen kleinen Gastauftritt in
"The Cross". Von zeitloser Größe erweisen sich die Tracks "The Future
never dies", "Love will keep us alive", "Your last Song" oder der
Titeltrack "Humanity".
Die DVD erweist sich beim Making of als interessant, sehr gut ist auch
der darauf enthaltene Bonustrack "Cold". Für den internationalen Markt
wurden die Interviews auf Englisch gegeben, was sich bei den Scorps teilweise komisch anhört, da sie mit Sicherheit in ihrer Heimatsprache
die Hintergründe noch besser erklärt hätten.
Insgesamt ein Anwärter auf das Album des Jahres.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut!, 27. Mai 2007
Nach den letzten Alben hätte man den deutschen Altrockern eigentlich nicht mehr viel zugetraut. Doch hier zeigen sie mal wieder der jüngeren Generation wo der Hammer hängt! Die Platte orientiert sich stilistisch eher an den Erfolgsalben der 80er und 90er. Mit "Love will keep us Alive" ist auch ein typischer Balladenohrwurm drauf, ansonsten dominieren die Scorpions typischen kernigen Gittarrensounds. Klaus Meine zeigt überzeugend, dass er nach wie vor eine der besten Rockstimmen hat, und das schon seit Jahrzenten. Musikalisch sicherlich keine neue Entwicklung, sondern back to the roots. Und das ist gut so!

Nach ein- zweimal Hören gewinnen die Songs nochmals deutlich. Wer auf guten, soliden, aber dennoch melodischen Rock steht kann hier beim Kauf nichts falsch machen. Für langjährige Fans wird sich die Frage wohl erst gar nicht stellen!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Au Revoir to your insanity, 28. Mai 2007
Im Radio läuft zurzeit wieder vermehr Rock. Zeit also für ein neues Scorpions-Album?

In der Tat. Die Scorpions zeigen endlich wieder, was richtiger Rock ist. Okay,der Vorgänger UNBREAKABLE steht in Punkte Rock dem neuen Album in nichts nach. Aber bei HUMANITY HOUR I hat man eindeutig am Sound gedreht. Er klingt fetter. Der typische Scorpions-Sound ist zwar unverkennbar vorhanden, aber er wurde ein bisschen aufpoliert, moderner gemacht. Den aktuellen Trends angepasst. Wer glaubt, dass klinge negativ, der sollte ruhig einmal in das Album hineinhören. Der Sound ist nämlich bombastisch! Das Aufpolieren hat den Scorpions definitiv gut getan!

Aber auch die Songs sind gut gelungen. Gleich der Opener überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass die alten Herren noch einmal so harten Rock produzieren würden. Das Album wurde insgesamt sehr hart, wobei natürlich die ein oder andere Ballade nicht fehlt. Die Songs sind allesamt gut bis sehr gut. Schöne, eingänginge Melodien, packende Gitarrenriffs. Wenngleich in UNBREAKABLE ebenfalls gut fand, so gefallen mir die Songs von diesem Album noch besser.

Allerdings habe ich keinen Mega-Hit alla WIND OF CHANGE oder ROCK YOU LIKE A HURRICANE ausmachen können. Die Songs sind zwar alle gut, aber es fällt kaum einer richtig auf. Am besten gelingt das noch dem Opener HOUR I, wenngleich er auch vom Stil her aus Alice Coopers Album BRUTAL PLANET stammen könnte.

Ich zähle ja auch EYE II EYE zu einen von den besten Scorpions-Alben. Zum einen mag ich die Songs, zum anderen war es etwas, dass man von den Scorpions so nicht erwartet hätte. Ich weiß, es ist Geschmacksache.

HUMANITY HOUR I ist eher ein klassisches Scorpions-Album. Aber neben EYE II EYE eines von den besten... ;)


Falls sich jemand überlegen sollte, lieber die Special Edition zu kaufen, noch ein paar Worte zum Bonus Material:

Als Bonus gibt es ausführliche Interviews. Nur leider sind die längsten Interviews nicht immer auch die besten. Natürlich gibt es auch interessante Teile, zum Beispiel kann man das ein oder andere Gitarrenriff mal genau unter die Lupe nehmen, aber es fällt schwer, das gesamte Material am Stück zu schauen - zumal es in Englisch ist. Von einer Band aus Hannover hätte ich das nicht vermutet.

Die Bildergalerie kann man sich ebenfalls schenken. Eine Dia-Show der Musiker in verschiedenen Posen, ausschließlich für den DVD-Spieler.

Bleibt der Bonustrack COLD. Ich finde, er hat es zurecht nicht auf das offizielle Album geschafft. Nicht dass er unterirdisch schlecht wäre, aber so richtig gut ist er halt auch nicht. Zudem befindet er sich auf der Bonus-DVD. Das heißt, man kann sich diesen Track nicht eben mal schnell in einem CD-Spieler (etwa im Autoradio) anhören.

Die Special Edition ist okay. Aber heute würde ich mich für normale Version entscheiden.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie alt sind diese Herren doch noch mal?, 13. Juni 2007
Die Scorpions. Die einstige Vorzeigeband aus deutschen Landen ist wieder mit einem neuen Album am Start. "Humanity: Hour I" nennt sich das gute Stück. Die Scorpions verbindet man automatisch mit dem berüchtigten Mauerfall-Hit "Wind of change", DIE Ballade der 90er Jahre. Doch hier gehen die Mannen rund um Klaus Meine ganz anders zur Sache. Man fühlt sich ganz stark an die Anfangstage der mittlerweile beinahe 60 Lenzen tragenden Männer zurück erinnert.

Wobei das Album zu Beginn extrem auf modern getrimmt klingt. Für den Opener "Hour I" haben Linkin Park wohl ihren 08/15-Akkord hergeliehen, denn das Ganze riecht anfangs stark nach einem gewissen Nu-Metal-Einschlag! Doch dann ertönt die helle, hohe Stimme Meines und das unverkennbare Scorpions-Trademark ist zurück. Trotzdem muss man sagen, dass Nu-Metal-Riffs einfach nicht zu Klaus Meines Stimme passen, aber ja. Diesen kleinen Ausrutscher verzeihen wir den betagten Herren, denn danach geht es in typischer Scorpions-Manier weiter.

Eingängige, aber trotzdem rockige Nummern èn masse. Natürlich haben sich auch wieder ein paar Power-Balladen hinzugemischt, die alle samt (bis auf das platte "Love will keep us alive") überzeugen können. Die Scorpions sind zurück, besser denn je!

Jeder einzelne Song ist wirklich hörenswert. Vor allem das grandiose Rock-Opus "You're lovin me to death", der Rausschmeißer "Humanity" und die Halbballade "The future never dies". "Humanity: Hour I" ist ein Referenzwerk für die Hanoveraner, denn schon lange haben sie kein so vollkommenes Album mehr abgelegt, wie im vorliegenden Fall!

Bewährte Scorpions-Kost, ein wenig auf Mainstream getrimmt, aber das kennen wir ja, denn seit Beginn der 90er Jahre wurde die Härte einfach ein wenig zurückgeschraubt. Aber damit kann zumindest ich leben! Ein wirklich tolles Hardrock-Album! 2007 scheint das Jahr des Hardrock-Comebacks zu sein. Denn neben den neuesten Outputs von Gotthard und Pink Cream 69 stehen eindeutig die Scorpions auf dem Podest der stärksten Rock-Performances des heurigen Jahres!

Den Vorwurf, dass "Humanity: Hour I" keine "Eier" haben soll, verstehe ich ganz und gar nicht. Nimmt man sein ganzes Leben lang das gleiche Album auf, wird der Vorwurf der fehlenden Innovativität laut. Ändert eine Band ihren Stil ein wenig, spricht die Masse sofort von Stilbruch. Allen kann man es sowieso nie recht machen. Aber für alle, die dieses Album kritisieren: Zeigt mir eine Band, die nach Jahrzehnten des Bestehens immer noch so ein Hammer-Album vorlegen können, ohne dabei sich selbst oder andere zu kopieren...

Das passt schon so!!!
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