Amazon.de: Kundenrezensionen: Humanity-Hour I

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bestes Album seit .....Jahren, 7. Juni 2007
Glückwunsch Scorpions! Als ich 1977 mit einem Freund zum ersten mal Pictured Life hörte war ich wie weggeblasen. Am nächsten Tag wurde sofort die Virgin Killer LP gekauft und eine Woche später In Trance und irgendwann später Taken By Force. Als Schüler hatte man auch nicht soviel Geld obwohl die LP damals 14,90DM kostete....was für Zeiten...Und als ich jetzt die neue Scorpoins hörte dachte ich an diese Zeit zurück und war sehr angetan. Die Jungs haben hier endlich wieder eine Platte gemacht, die das Zeug zum Klassiker in der Scorpions Discografie hat. Sehr starke songs vom opener, endlich wieder ein hard-rock knaller über die balladen, die heavy sind und nicht schnulzig bis hin zu den mid-tempo Songs die ins ohr gehen. Die Produktion ist überragend, der Sound fantastisch rund und voll und alle geben ihr Bestes auch die Stimme von Meine ist wieder auf Kurs.
Die Songs sind einfach stark und beim dritten durchhören wirk das Album als Konzeptalbum sehr homogen. Und endlich wieder ein geniales Cover!
Danke Scorpions es macht Spaß die Platte zu hören...und sogar als 2LP!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Feines Scheibchen - genialer Klang!, 8. Juni 2007
Wieder einmal gibts von meiner "die fand ich als Kind schon toll" einstigen Lieblingsband einen neuen Silberling und fast schon zwanghaft griff ich Sie mir in der limited Edition gleich bei Veröffentlichung ab.
Die Scorpions bewegen sich mittlerweile wieder auf sicherem Hardrock "Grund und Boden" und sorgen mit einem abwechslungsreichen, zum Teil phantastischen Album für angenehme Hardrock-Unterhaltung, stellenweise vergleichbar mit dem letzten Output "Unbreakable". Für Begeisterung sorgt unter anderem ein spitzenmäßiger Sound und wie immer die begnadete Stimme von Frontkasper Klaus Meine. Zeitweise macht sich nach mehrfachem Hören richtiggehende Faszination breit, welche lediglich durch ein paar Hänger ( gibts halt im Alter:-) im Mittelteil der CD gebremst wird. Zum absoluten Oberhammer entwickelt sich in meinem Player mehr und mehr der Schluss-Titeltrack, ein Song mit einem aussagekräftigen, toparrangierten Konzept.
Fazit: Ein nach "Unbreakable" abermals tolles Album mit einem genialen Sound von Desmond Child und einigen echten Perlen! Well done, Scorps!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Scorpions Back!, 19. Juni 2007
Ich sammel die Scorpions Alben schon seit Jahren. Dennoch hatte ich mir geschworen nach den letzten schwächeren Alben die Sammlung zu beenden. Doch die neue Scheibe hat mich rundum überzeugt. Sie läuft jetzt seit Tagen durch. Klasse Songs von den Altherren Rockern. Und ich fühle mich an alte Zeiten erinnert. Jeder Song super melodisch und die Gitarren brettern. Liebe Scorpions Fans, lasst euch nicht durch negative Einträge beeinflussen. Dieses Album ist jeden Cent wert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen da sind sie wieder ... die guten alten Scorpions, 17. Juni 2007
... und ich dachte schon, nach dem Erfolg mit dem lala-Lied "Wind of change", dass auf keiner Friedensdemo fehlen durfte und was man bis zum Erbrechen im Radio rauf und runter spielte, hätten sie sich endgültig in den seichten RockPop oder PopRock verabschiedet !
Und jetzt dieses Album - KLASSE. Anspieltips ? Alle !!
Als hätten sie so manchen Song auf diesem Album jahrzehte lang in der Schublade gehabt und hätten nur auf jemanden gewartet, der sie perfekt arrangiert ! Tolles Album, ganz klarer Kauftip für alle alten Scorpions-Fans und alle, die es werden wollen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gute, ziemlich gute CD!, 9. August 2007
Von Desevi "desevi" (Jenseits der Donnerkuppel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Sie rockt ja, die CD. Größtenteils, wenn auch in weiten Teilen etwas verhalten.
Humanity ist ein wenig dreigeteilt. Im ersten Teil kommen einige schöne Kracher (Hour I, 321 oder das an Hurricane erinnernde Game of Life) und auch eine Superduper Ballade "Tomorrow Never Dies" (Gänsehaut ohne Ende).

Allerdings wird es nach 321 etwas Tralala. "Love Will Keep Us Alive" hat so eine eigenartige Schunkelattitüde und ist für meine Ohren die gleiche Qual wie "Moment of Glory". "Your last Song" ist eine ganz gute Ballade und an "Love is War" kann ich mich im Moment nicht erinnern - ich skippe nach "321" nämlich meist zu "The Cross".

Im Finale wird es nämlich wieder superb: "The Cross" mit Billy Corgan als Gastsänger (wenn auch nur für ein paar Zeilen) ist wieder ein toller, sich immer weiter steigernder Kracher mit unglaublichem Solo am Ende und "Humanity" ist ein kleines, sehr schönes Hardrock-Epos.

Alles in allem eine sehr gute und vor allem, wie von den Scorpions gewohnt, abwechslungsreiche CD. Sollte man als Scorpion Fan haben, da viele gute Nummern zu Beginn und am Ende über den etwas durchwachsenen Mittelteil hinwegtrösten. Nach nun gut 3 Wochen ist diese CD ein Stammgast in meinem Player.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Scorpions sind zurück, 18. Mai 2007
Von Peter Schmitt (Oberursel Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Na also - was sollen die Experimente der letzten Jahre? Die Scorpions haben's doch ohnehin drauf. Diese CD ist der beste Beweis dafür. *Das* ist der typische Scorpions-Sound! Melodisch und mainstreaming, aber auch abseits der Zwangsformate dieser Zeit: Da dürfen etliche Stücke auch mal vier Minuten (fünf Lieder) oder länger dauern (Humanity, 5:26 Min.).

Loud and rough wie 321 und Hour 1 - aber auch soft und dynamisch mit allen Höhen und Tiefen (Love can keep us alive, Love is War) oder mit überraschenden Tonartwechseln (Your Last Song) und einem dazu passenden hymnenartigen "The Future Never Dies".

In der Tendenz wie "Face The Heat" - aber stimmiger, melodischer, dynamischer, mit eingängigen Refrains - und manchmal leider (den üblichen) schwülstigen Texten.

Klaus Meine mit seinen 58 Jahren hier in Top-Form, dazu manch harter Riff und Super-Solo von Matthias Jabs, typischen Zupfmustern von Rudolf Schenker und dem ein oder anderen Klangteppich vom Keyboard.

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Zeit wird es zeigen, 26. Juli 2007
Von Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Tja, bei den Scorpions kann man tatsächlich geteilter Meinung sein. Nicht Fisch, nicht Fleisch, das ist eben so - typisch Scorpions. Wer diese Band an nur ihren alten Scheiben aus den 70er, und 80er bemisst, indem er diese für "ultimativ" hält, trifft den Kern der Sache nur halb. Sie sind eben vielseitig, anpassungsfähig und klingen trotzdem irgendwie immer gleich. Wollt ihr denn tatsächlich immer die alten Sachen hören? Dann kauft sie euch doch, oder sie stehen bestimmt schon im Regal.
Ich denke nicht, dass hier von einem Comeback die Rede sein kann, oder vom Versuch eines solchen. Insofern war auch meine Rezension die Vorgängerscheibe "Unbreakable", die in diese Richtung hinauszielte, verkehrt. Heute würde ich sie anders schreiben. Aber so ist das nun mal: Zeiten ändern sich, und damit auch die Musik und die Meinung. Tatsache ist, dass ich mir im anfänglichen Überschwang "Unbreakable" ein paar Tage lang rauf und runter angehört habe, und seitdem nie wieder (hole ich gleich nach, mal sehen). Wie wird das Schicksal von "Humanity" sein?
Tatsache ist auch, dass uns die Scorpions - einst Aushängeschild der deutschen Rockszene - seit nunmehr fast 40 Jahren mit guter, solider Rockmusik versorgen. Da gehört auch der vermeintliche Aussetzer "Winds of Change" dazu, den heute keiner mehr hören kann. Ein Zeitdokument und damals ein voller kommerzieller Erfolg (der ihnen gegönnt sein soll). Es verhält sich wie mit den Deutschland-Fähnchen bei der Fußball WM - diese Sachen waren da und kommen nie wieder. Später ist man peinlich berührt, dass man mitgemacht hat, bis sie schließlich Kultstatus erlangen. Dann ist alles wieder gut.
Tatsache ist ebenfalls, dass die Scorpions seitdem irgendwie belanglos geworden sind, obwohl sie noch ein paar wirklich gute Rockalbem abgeliefert haben (ich habe gerade nochmal passenderweise "Pure Instinct" angehört - nicht schlecht, oder? Das war immerhin 1996, also vor 11 Jahren...). Es stimmt schon, die Magie der 70er und 80er ist nicht mehr da. Doch das hat mehr etwas mit der Zeit zu tun, als mit den Scorpions. Wer wünscht sich denn ernsthaft die "guten alten Zeiten" zurück? Wie wäre es denn, wenn sie eine Platte wie "In Trance", "Speedys Coming", "Blackout" oder auch "Winds of Change" heute herausbringen würden? Wer würde das hören wollen, außer die ewig Gestrigen, aber die hören sich auch lieber die Originalsachen an.
Zweifellos wird "Humanity" niemals ein Zeitdokument werden, oder sowas wie Kult. Darauf verwette ich meinen A...llerwertesten. Das liegt jedoch ganz sicher nicht an der Musik auf der Scheibe, sondern eben an der Zeit. Die "Jungs", Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs (und die anderen kennt man nicht mehr) haben ein solides und wie ich meine aubwechslungsreiches Rockalbum abgeliefert, im Stil so wie man es heute gerne hört. So wie sie es immer schon getan haben. Und das ist gut so. Man kann ja immer noch was anderes hören. Jedem macht man es niemals recht.
Die Scorpions waren jedenfalls nie weg vom Fenster. Sie waren immer irgendwie da.
Die textlichen Inhalte über Umweltzerstörung und dergleichen kauft man ihnen ab. Über was sollten sie auch sonst singen - über die Liebe im Alter von 60 Jahren?
Vielleicht gelingt es ihnen noch mal, irgendwann ein Kultalbum herauszubringen. Mit diesem hier jedenfalls nicht. Vielleicht mit dem nächsten oder übernächsten, oder vielleicht im nächsten Leben. Man kann nie wissen. Doch bis es soweit ist, sollte man sich mit dem begnügen, was da ist. Zum Beispiel mit diesem Album, voller guter und zeitgemäßer Rockmusik. Mal sehen, wie lange es sich in meinem CD-Player hält.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen neue CD im Stil der 80er Jahre, 15. Mai 2007
Ein Album aus einem Guss. Von den ersten Takten an Schlagzeug und Bassgitarre als Transportmittel durch die gesamte CD - Das ergibt
12 Titel harte und schnörkellose Metal-Musik.

In "Hour I" gibt es als Ouvertüre zum aktuellen Album einen harten rhythmusbetonten Sound beginnend mit Schlagzeug und Bassgitarre und Klaus Meine in Hochform.

Der im ersten Titel aufgenommene Rhythmus setzt sich im Titel "Game of Life" fort - ein Ohrwurm erster Güte, der sofort im Ohr bleibt.

Nach 3 weiteren Titeln , u.a. "Future never days ", die sich musikalisch nahtlos an die ersten anschließen, der Höhepunkt des Albums : "You're lovin me do death" - ein so eingängige Melodie, dass man nach einmaligen Hören glatt mitsingen könnte, wenn man singen könnte; das Lied dürfte auf jeden Fall ein Höhepunkt im Konzert sein

"321" ist zu glatt und mit elektronischen Experimenten garniert.

"Love will keep us alive" als Ruhepol nach 7 relativ lauten Titeln, aber ohne als Ballade gelten zu können, erinnert leicht an das alte Dust in the wind

In "We will raise again" wechseln leise Melodien mit hämmerndem Heavy-Sound, klingt aber auf jeden Fall auch sehr eingängig.

In den nächsten Titeln folgt nochmals eine Steigerung; nichts für verwöhnte Ohren, in "Love is war" sind die Sound-Wände aus Elektrogitarren fast greifbar ohne dass dabei die Melodie auf der Strecke bleibt.

"The cross" orientiert sich musikalisch an "Deep an dark" aus dem letzten Album.

Zum Abschluss "Humanity" - eine anfangs leise Melodie, die sich schnell zum furiosen Abschluss-Feuerwerk steigert.

Auf Scorpions-typische ruhige Melodien, die ihnen auch große Hits einbrachten (Marke Wind of Change / You und I ) wurde konsequent verzichtet.
Dennoch orientiert sich die CD eher an den Scorpions der 80er/90er Jahre als an "Unbrekeable", der letzten CD.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Zeit wird es zeigen, 26. Juli 2007
Von Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Tja, bei den Scorpions kann man tatsächlich geteilter Meinung sein. Nicht Fisch, nicht Fleisch, das ist eben so - typisch Scorpions. Wer diese Band an nur ihren alten Scheiben aus den 70er, und 80er bemisst, indem er diese für "ultimativ" hält, trifft den Kern der Sache nur halb. Sie sind eben vielseitig, anpassungsfähig und klingen trotzdem irgendwie immer gleich. Wollt ihr denn tatsächlich immer die alten Sachen hören? Dann kauft sie euch doch, oder sie stehen bestimmt schon im Regal.
Ich denke nicht, dass hier von einem Comeback die Rede sein kann, oder vom Versuch eines solchen. Insofern war auch meine Rezension die Vorgängerscheibe "Unbreakable", die in diese Richtung hinauszielte, verkehrt. Heute würde ich sie anders schreiben. Aber so ist das nun mal: Zeiten ändern sich, und damit auch die Musik und die Meinung. Tatsache ist, dass ich mir im anfänglichen Überschwang "Unbreakable" ein paar Tage lang rauf und runter angehört habe, und seitdem nie wieder (hole ich gleich nach, mal sehen). Wie wird das Schicksal von "Humanity" sein?
Tatsache ist auch, dass uns die Scorpions - einst Aushängeschild der deutschen Rockszene - seit nunmehr fast 40 Jahren mit guter, solider Rockmusik versorgen. Da gehört auch der vermeintliche Aussetzer "Winds of Change" dazu, den heute keiner mehr hören kann. Ein Zeitdokument und damals ein voller kommerzieller Erfolg (der ihnen gegönnt sein soll). Es verhält sich wie mit den Deutschland-Fähnchen bei der Fußball WM - diese Sachen waren da und kommen nie wieder. Später ist man peinlich berührt, dass man mitgemacht hat, bis sie schließlich Kultstatus erlangen. Dann ist alles wieder gut.
Tatsache ist ebenfalls, dass die Scorpions seitdem irgendwie belanglos geworden sind, obwohl sie noch ein paar wirklich gute Rockalbem abgeliefert haben (ich habe gerade nochmal passenderweise "Pure Instinct" angehört - nicht schlecht, oder? Das war immerhin 1996, also vor 11 Jahren...). Es stimmt schon, die Magie der 70er und 80er ist nicht mehr da. Doch das hat mehr etwas mit der Zeit zu tun, als mit den Scorpions. Wer wünscht sich denn ernsthaft die "guten alten Zeiten" zurück? Wie wäre es denn, wenn sie eine Platte wie "In Trance", "Speedys Coming", "Blackout" oder auch "Winds of Change" heute herausbringen würden? Wer würde das hören wollen, außer die ewig Gestrigen, aber die hören sich auch lieber die Originalsachen an.
Zweifellos wird "Humanity" niemals ein Zeitdokument werden, oder sowas wie Kult. Darauf verwette ich meinen A...llerwertesten. Das liegt jedoch ganz sicher nicht an der Musik auf der Scheibe, sondern eben an der Zeit. Die "Jungs", Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs (und die anderen kennt man nicht mehr) haben ein solides und wie ich meine aubwechslungsreiches Rockalbum abgeliefert, im Stil so wie man es heute gerne hört. So wie sie es immer schon getan haben. Und das ist gut so. Man kann ja immer noch was anderes hören. Jedem macht man es niemals recht.
Die Scorpions waren jedenfalls nie weg vom Fenster. Sie waren immer irgendwie da.
Die textlichen Inhalte über Umweltzerstörung und dergleichen kauft man ihnen ab. Über was sollten sie auch sonst singen - über die Liebe im Alter von 60 Jahren?
Vielleicht gelingt es ihnen noch mal, irgendwann ein Kultalbum herauszubringen. Mit diesem hier jedenfalls nicht. Vielleicht mit dem nächsten oder übernächsten, oder vielleicht im nächsten Leben. Man kann nie wissen. Doch bis es soweit ist, sollte man sich mit dem begnügen, was da ist. Zum Beispiel mit diesem Album, voller guter und zeitgemäßer Rockmusik. Mal sehen, wie lange es sich in meinem CD-Player hält.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Langweilig bis geil, 11. Juli 2007
Von Rolf Eurich "Bernhard Eurich" (Dietmannrsried, Allgäu) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Also von einem Comeback wie viele dieses Album nennen kann in meinen Augen keine Rede sein, denn ich finde den Vorgänger "Unbreakable" teilweise eingängiger.Schade finde ich, dass so viel Songwrite-Input von den Produzenten Desmond Child und James Michael kommt, das können sie selber genauso gut.Aber an der musikalischen Form der Jungs kann man nichts aussetzen: Klaus Meines Stimme klingt beinahe wie in alten Tagen, Rudolf Schenkers Riffing klingt lässig, souverän und druckvoll, und auch Matthias Jabs wartet noch immer mit ausdrucksvollen Soli auf.Im großen und Ganzen ist die Scheibe eher wechselhaft, zum Teil sehr eingängig, manchmal aber eher einfallslos und langweilig.Hier die Songs in der Einzelkritik:
HOUR I: Heavy, guter Rhythmus, der Refrain könnte besser sein, cooles Solo, schon mal einer meiner Lieblinge des Albums.
THE GAME OF LIFE: Tolles Riff.Refrain gut, ebenso gute Melodien, wirkt am Ende etwas in die Länge gezogen.
WE WERE BORN TO FLY: Auch ganz gute Gesangslinien, hier noch stärker spürbar: Richtung Ende wird der Refrain endlos wiederholt, bis ihnen dann gar nichts kreatives mehr einfällt und der Song ausgeblendet wird.
THE FUTURE NEVER DIES: Meinesachtens einer der stärksten Songs: sehr gefühlvolle Ballade mit schönen Harmonien, einfallsreich mit Gänsehaut-Solo
YOU'RE LOVING ME TO DEATH: Gute Ansätze, es fehlt aber noch so ein Quäntchen an kreativen Melodien.
321: Einer meiner Favoriten.Coole Rhythmusgitarren, insgesamt sehr heavy, eingängig und geiles Solo.
LOVE WILL KEEP US ALIVE: Ganz guter Song, aber einfach ein bisschen Kreativität an Chorus-Melodien.
WE WILL RISE AGAIN: Ab jetz wirds etwas öde: Ganz ok, aber nicht der Brüller.
YOUR LAST SONG: Gefällt mir wieder um einen Tick besser, aber das bekannte Problem lässt sich auch hier nicht leugnen.
LOVE IS WAR: Nochmals eine kleine Steigerung: Dieser Chorus lädt wieder zum Mitsingen ein. Es wird in diesem Teil des Albums zu sehr auf Halbballade gesetzt.
THE CROSS: Wieder mal eine heavy Rhythmusgitarre, der Rest kann nicht ganz überzeugen.
HUMANITY: Sehr versöhnlicher Abschluss: hier zünden sie wieder.Man könnte meinen, sie hätten die Hälfte ihrer guten Idee in diesen Song gesteckt.Sehr einfallsreich, sorgt für Gänsehaut und ist ein weiterer meiner Favoriten.
(COLD): Schade, dass dieser Song es nicht aufs reguläre Album geschafft, ein weiterer härterer Song hätte nicht geschadet!
Fazit: Zum Teil etwas einfallslos und ohne konzentriertes Zuhören kann Langeweile aufkommen, Songs wie HOUR I, THE FUTURE NEVER DIES, 321 und HUMANITY ziehen das Gesamtkonzept gewaltig hoch!Tolle Leistung, wenn man bedenkt, wie viele Songs die Jungs schon geschrieben haben und wie ihnen trotzdem noch einige so tolle Melodien einfallen können.Ich freue mich auf das einzige Konzert in Deutschland dieser Tour!
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