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am 12. Juli 2007
"Black Light Burns" ist die neue Hauptbetätigung von Wes Borland, ehemaliger Gitarrist der Gruppe "Limp Bizkit". Das war der Typ, der immer die schwarzen Kontaktlinsen trug. Zusammen mit Danny Lohner (Nine Inch Nails, a Perfect Circle ), Josh Eustis (Telefon Tel Aviv) und Josh Freese (The Vandals, A Perfect Circle, Nine Inch Nails) bildet er diese "Soupergroup".

Um es kurz zusammenzufassen : Das Album ist hip, verrückt, cool, gruftig, interessant, unberechenbar, technisch perfekt, manchmal düster aber so wahnsinnig spannend. Josh Freeze, dieser unglaublich gute Drummer raubt einem fast den Atem. Wes Borland hat von Danny Lohner diese so düster klingenden "Nine inch Nails" Gitarren übernommen und irgendwie orientiert sich der Sound auch an den NIN und den düsteren Werken von "a perfect circle", die wiederum geprägt sind von den düsteren Werken von Maynard James Keenan von "Tool".

Die erste Single "Lie" bringt den Sound der Band am Besten rüber : Eine komplett düstere Bassline und die magische Keyboard Spur lassen leicht das gruseln aufkommen, bis dann im Refrain diese unfassbar dreckig klingende Gitarre von Wes Borland auftaucht. Ein Gruftie - Song erster Güte. Aber das Teil rockt, das ist sensationell !

Der Opener "Mesopotamia" ist ein ganz besonders Highlight der CD. Beim ersten mal hören kann man den Song überhaupt nicht einordnen. Ein relativ schneller Beat Rhythmus, untermalt von merkwürdigen Gitarren und diesen hohen Keyboard Sequenzen klingt genau wie eine Titelmelodie aus "The Monsters". Nach zwei Minuten kommen dann die Gitarren stärker hervor, und man merkt, das es sich doch um einen Rock - Song handelt. Nach drei Minuten kommt dann auch noch das Drumsolo von Josh Freese, und spätestens dann bin ich schon fast in Trance. Einfach genial.

Wes Borland experimentiert auf dem ganzen Album mit diversen Geräuschen und Klängen, auch als Sänger macht er sich richtig gut. Das Songwriting einiger Songs ist wirklich erstklassig. Borland versucht in den Songs, eine gewisse Spannung aufzubauen, bis jeweils gegen Mitte hin das Lied meist eine soundmässige Wendung nimmt. Meist tauchen plötzlich andere Instrumente, Geräusche oder Rhythmen auf, die den Song in eine ganz andere Richtung lenken. Besonders zu hören bei Animal, ein cooler Rocker, der im Refrain plötzlich das Tempo drosselt. Ein ganz besonderes schwarzes Highlight ist auch der Song "Coward", bei dem nach drei Minuten plötzlich die Melodie komplett anders wird, Keyboards dazukommen und sich die Gitarren verstärken. Genau gleich ist es auch bei "Mark", welches nach zwei Minuten komplett neue, überraschende Elemente in den Song einbaut. Einfach genial !!

Ein besonderer Genuss ist das cool groovende "4 Walls", eine tolle Uptempo Nummer, mit mehreren, überraschenden Klangexperimenten.

Die letzen drei Songs sind eher langsam und anders als die Rocker am Anfang. "New Hunger" ist ein eher langsamer, melancholischer und ganz düsterer Song. Genauso ist es auch mit "I am where it takes me", komplett magischer Song mit Johnette Napolitano als Gastsängerin. "Idione Sky", ganz am Schluss, lässt dich dann komplett abtauchen..............

Wer gerne Rock mag, die mit Klängen experimentiert und trotzdem richtig cool rockt, sollte sich dieses düstere, melancholische aber Spannende Stück Musik zulegen. Die Wirkung kommt langsam, aber umso nachhaltiger.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2009
Man ist geneigt, Alben, die in irgendeiner Art und Weise mit Limp Bizkit in Verbindung stehen, vorschnell zu verurteilen. Jedoch sollte man nicht vergessen, daß es neben Front-Proll Fred Durst eine recht coole Rhythmusfraktion gab, von der Gitarrist Wes Borland in den letzten Jahren mit allerhand namenhaften Künstlern zusammenarbeitete. So hatte er einen Gastauftritt bei The Crystal Method oder war Bestandteil der Supergroup The Damning Well, zu denen Basser Danny Lohner (Ex-Nine Inch Nails), Sänger Robert Patrick (Filter) und der umtriebige Drummer Josh Freese (u.a. The Vandals, A Perfect Circle) gehörten.
Lohner und Freese wirken auch bei Black Light Burns mit. Mittlerweile hat sich das Line-up verändert, was aber hier nichts zur Sache tut.

Geboten wird trendiger Alternative Rock, mit Industrialanleihen und nicht nur aufgrund Borlands Outfit eine Portion Gruft-Schick.

Der krude Opener "Mesopotamia" erinnert stark an die Queens Of The Stone Age. Genretypische Gitarren treffen auf treibende Drums und freakigen Backgroundgesang.
Ohrwurmcharakter pur beweisen die als Single veröffentlichten "Lie" und "4 Walls", die gut nach vorn gehen und sich direkt festsetzen.
Daß es auch anders geht zeigen dann der sehr relaxte Titelsong "Cruel Melody" und das mit schleppenden atmosphärischen Beats und Streichern unterlegte Duett mit Johnette Napolitano (damals stolze 50 Jahre alt) "I am where it takes me".

Gegen Ende geht "Cruel Melody ein wenig die Luft aus. Das ruhige elektronisch geprägte Instrumental "Iodine Sky" ist mit einer Länge von 8:26 Minute einfach zu lang geraten und der ebenfalls leise Rausschmeißer "Kill the Queen" durch die Bank unspektakulär.

Sicherlich ist "Cruel Melody" keine Offenbarung. Das liegt zum größten Teil an der Songzusammenstellung, die nicht wie aus einem Guß wirken kann und fehlender prägender Akzente, die sich zweifellos dieser Band zu ordnen ließen. Trotzdem bieten Black Light Burns höchst soliden Alternative Rock mit eingängigen Tracks, gefälligen Lyrics und so manches Drumschmankerl seitens Josh Freese. Zudem lässt die Produktion von Danny Lohner das Album knackig aus den Boxen kommen.
Die Tatsache, daß die Plattenfirma hier sämtliche "F*cks" und "S#!ts" ausblenden ließ, kann auf den Gesamteindruck wirken, muß es aber nicht, da diese Worte nicht allzu häufig zum Einsatz kommen. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, sollte sich die Ausgabe mit dem alternativen Cover (das helle) und dem "Parental Advisory"-Hinweis besorgen - da gibt's dann alles unzensiert.

Wer auf eingängige Rockmusik der hier genannten Mitwirkenden steht, darf bedenkenlos zugreifen und da ich ein großer Fan von Lohner und Freese bin, gebe ich auch gerade noch die vier Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2009
Zu der Musik ist schon genug gesagt worde, ein wirklich gutes Album, aber vorsicht:
nicht nur die Limited Edition ist zensiert, sondern auch die 'normale' Version ist gecleant worden.
Nicht, daß ich ein übermäßiger Fan von Profanitäten wäre, aber es stört doch gewaltig. Jedes mal, wenn man ein f--- oder sh--- hört, wird man wieder daran erinnert, daß de Plattenfirma an dieser Stelle den Hörer bevormundet, und das geht mir persönlich gewaltig auf den Sa--!
Coole Musik, aber ernsthaft getrübtes Hörvergnügen.
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am 15. Dezember 2008
Ich muss selbst zugeben, dass ich mich seit langem nicht mehr proaktiv mit Musikzeitschriften auseinandersetze und von Newcomern oder Geheimtipps dementsprechend kaum etwas erfahre. Aus diesem Grund würde ich meinen Griff zu "Cruel Melody" mehr oder weniger als Zufall beschreiben. Ich fand Wes Borland an sich schon immer einen sehr interessanten Gitarristen. Sei es zum einen sein fast schauspielerisches Live-Auftreten als auch zum anderen seine Gitarrensounds. Obendrein müsste jedem bekannt sein, dass Limp Bizkit lediglich mit Wes Borland funktionierte und gute Hits lieferte.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich stöberte mal wieder bei Wikipedia und laß einen Artikel zu Wes Borland und seiner neuen Band "Black Light Burns". Normalerweise bin ich weniger ein Freund von Industrial-Rock und hatte anfängliche skeptisch das Album beäugt sowie mit einem mittelmäßigen Werk gerechnet. Aber, so wie es oftmals der Fall ist, ich wurde eines besseren belehrt.

Das Album strotzt vor angestauter Kreativität und Power Borlands. Kein Lied gleicht dem anderen. Nein, Borland spielt mit den verschiedenen Facetten seines Könnens und weiss seine recht unauffällige aber trotzdem interessante Stimme mit Samples einzusetzen. Lieder wie z.B. "Mesopotamia", "Lie" oder "4 Walls" überzeugen durch ihren druckvollen und massiven Sound, während "Cruel Melody" oder "I have a need" sehr spartanisch/schlicht daherkommen und stets ansteigend in einem furiosen Abschluss enden. Borland wählt schräge Gitarreneffekte gezielt zu seinen eingängigen Melodien, weiss gekonnt stille Parts in energierstrotzende Sonds einzubetten und behält trotz alle dem den Überblick.

Eines sollte jedoch gesagt sein: Limp Bizkit-Fans werden mit dieser CD nicht glücklich. Eine Hörprobe im ausgewählten Multimedia-Markt sollte einem Blindkauf vorgezogen werden. Ich selbst bin Gitarrist und habe Gefallen daran mit schrägen Sounds zu "hantieren" und auszuprobieren. Wer sich die vergleichsweise simplen Riffs von Limp Bizkit-Zeiten erhofft, sollte getrost die Finger von dieser CD lassen.

Für mich DIE CD 2008 - erfrischend neu und überraschend gut
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am 26. Januar 2008
Dank Wes Borland (ehemaliger Gitarrist und Kreativität hinter Limp Bizkit) das wieder eine gute Scheibe gibt was man von vorne und hinten anhören kann.
Jedes Track hat einfach seine eigen Charakter.
Für jeden Nine Inch Nails, Orgy, Celldweller Fans und alle die Gute Rock mögen!
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"Wes Borland - hat der nicht mal bei Limp Bizkit gespielt?" Genau, hat er. Aber keine Sorge, mit dem Dicke-Hose-Geprolle eines Fred Durst hat Black Light Burns rein gar nichts zu tun. Stilistisch ist hier Industrial Rock angesagt. Vergleichbar ist das mit Nine Inch Nails, allerdings mit mehr Rock- und teilweise sogar dezenten Metalelementen. Passenderweie hat Danny Lohner von Nine Inch Nails auch ein paar Gitarrenspuren auf "Cruel Melody" eingespielt. Die Songs selber entspringen alle Borlands Feder, und man muss neidlos anerkennen, dass der Mann ein wahnsinnig guter Songwriter ist. Nahezu alle Lieder auf dem Album sind potenzielle Hits und gehen schnell ins Ohr; nur der eher ungewöhnliche Opener "Mesopotamia" (mit QOTSA-Flair) will nicht so recht hängenbleiben. Man stellt dazu erstaunt fest, dass Borland eine sehr angenehme, tiefe Singstimme hat. Davon hörte man ja vorher wenig bis nichts. Das reguläre Album (also ohne Bonus Track) klingt durch zwei großartige ruhige Nummern aus, und es bleibt ein durchweg positiver Eindruck. Zu bemängeln ist allerdings, dass nur die "saubere" Version von "Cruel Melody" erhältlich ist; also die Fassung, bei der die Plattenfirma alle ach so bösen Wörter rausgeschnitten hat. Das ist erstens ziemlich albern und zweitens stört es einfach, wenn in einer Zeile plötzlich Stille ist, wo Gesang sein müsste. Aber das ist nicht die Schuld von Borland & Co., darum gibt es nur einen Stern Abzug in der B-Note, welche hier aber nicht berücksichtigt werden soll.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2008
das erste stück "mesopotamia" klingt noch wie queens of the stone age nach einer überdosis kerosin, mit "animal" wird dann klar, dass es hier um etwas ganz neues geht, in dem aber die klänge vieler bekannter gruppen gleichsam als echos noch nachhallen: tool, a perfect circle, nine inch nails, sogar depeche mode. (hat eine logik: ohne tool keine perfect circle, ohne depeche mode keine nine inch nails, zumindest nicht in der bekannten form).

das ist, sozusagen, nu-progressive-industrial-rock zum tanzen. und natrlich auch wieder nicht. diese musik schlägt alle nasenlang einen haken, verschwindet, taucht ganz woanders wieder auf, zieht sich maske um maske herunter und zeigt doch nie ihr gesicht. sie ist faszinierend, dunkel, einschüchternd, aber auch unterhaltsam, mitreißend, groovend.

ganz am ende rinnt das album quasi aus, die musik wird zu kleinen tropfen, die irgendwo versickern.

ganz, ganz großartig! das kommt raus, wenn kreative köpfe wie wes borland, josh freese und andere aus dem umfeld von nine inch nails und a prefect circle sich zusammentun - und auf dem neuen label des legendären produzenten ross robinson (wasp, sepultura, korn, slipknot) veröffentlichen.

und das, wo man grad geglaubt hat, der rock hätte seine kreative kraft endgültig verloren.
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