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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen54
3,8 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Collector's Edition inkl. Bonus DVD|Ändern
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am 6. Juli 2007
Obwohl für Anniversary die gleiche Engine wie in Legend verwendet wurde, ist die Grafik deutlich besser als in Legend (wenn auch NICHT gerade aktuell, aber auch unmoderne Grafik kann schön sein). Was genau daran verändert wurde, weiß ich nicht, aber die Lichteffekte auf Lara und die Schatten sehen besser aus. Was mir sofort aufgefallen ist, ist, dass bei hektischen Bewegung das Bild verwischt. Das sieht nicht nur toll sondern auch viel realistischer aus. Ausserdem scheinen z.B. große helle Hallen, die man nur durch Spalten oder weitentfernte Eingänge sieht, erst nur grellweiß und es erlischt, umso näher man rankommt. Einige Schauplätze wurden toll gestaltet und die Levels von vor 10 Jahren wirken wie ein Witz dagegen. Das verlorene Tal zum Beispiel wirkt viel glaubwürdiger und versteckter, trotzdem total gigantisch und schön. Einige Stellen wurden manchmal 1zu1 übernommen, andere widerrum sind anders gestaltet und wurden mit neuen Rätseln bestückt. Andererseits wurden Levels auch völlig gekürzt oder ganz rausgenommen. So kommt z.B. die Zisterne, eine große beeindruckende Kanalisationshalle, viel zu kurz und wurde kurzerhand mit dem Ende von dem Grab des Tihocan zusammengelegt, obwohl in der Zisterne früher viel zu erledigen war. Aber was rede ich von der Umgebung? Natürlich sieht Lara selbst auch umwerfend aus. Ihr Haar wirkt realistischer und ihr Gesicht ist richtig hübsch. Ansonsten hat sich an dem Outfit der Lady nicht viel verändert, mit dem sie vor 10 Jahren berühmt geworden ist. Zum Glück kann man ja auch die Outfits tauschen, wenn man Lust hat. Das wurde allerdings nicht direkt aus Vorgänger "Legend" übernommen, da sich Lara's Kleiderschrank im Gegensatz dazu enorm verkleinert hat und nicht gerade die schönsten Kleidungsstücke bietet. Als kleine Erinnerung haben Crystal Dynamics die alte, eckige Lara von damals als Outfit beigesteuert, die sie mal lieber hätten sein lassen können, da sie noch schlimmer als das Original von damals aussieht.

Lara bewegt sich nicht nur geschmeidig, sie läßt sich auch so steuern. Schnelles Herumklettern ist kein Problem. Was deutlich mehr Probleme bereitet, ist die ungünstig geführte Kamera. Diese führt dazu, dass in normal großen Räumen die Kamera so an Lara klebt, das man überhaupt keine Übersicht mehr hat und man in einem Kampf mit beispielsweise Panthern nur noch sabbernde Mäuler, Pfoten und eine herumgeschubste Lara sieht. Genau der Punkt ist frustrierend, denn ohne diese Kameraführung wäre es viel einfacher Lara heil durch Gräber zu bringen. Ein bischen gewöhnunsgbedürftig ist auch die perspektivenabhängige Steuerung. An Stangen, an denen man schwingt, kann sich also mal schnell die Richtung ändern, wenn sich auch die Kamera ändert. Und das ist z.B. in Zeitmechanismen fehl am Platz und bereitet Frust. Lara kann mit ihrem Metallhaken jetzt an Wänden entlanglaufen und somit weite Abgründe überwinden.

Lara kämpft wieder ein bischen, allerdings nur gegen Tiere. Das Kampfsystem ist wie im Vorgänger. Allerdings muss man für jeden Schuss die Maustaste einzeln klicken. Das ist zwar realistischer, in hektischen Kämpfen aber sehr überfordernd. Eine neue Bullettime-Funktion ist auch wieder mit von der Partie. Gegner können jetzt wütend werden und durch das Aufleuchten eines Icons über ihrem Kopf signalisieren sie einen Angriff, den Lara mit einem Ausweichmove bewältigen kann. Durch Drücken von speziellen Tasten gelangt man in einen Zeitlupenmodus, der einen direkten Kopfschuss herbeiführt. Mit ein bischen Übung ist auch dieser eintrainiert und sollte vor allem bei großen Gegnern IMMER angewendet werden, weil sie zwingend notwendig sind. Nicht nur wütend können die Gegner werden, sie können sich in Lara festbeissen oder mit ihr "rangeln". Durch schnelles Drücken von "Links" und "Rechts" befreit man sich aus solch einem Griff. Auch kann Lara nach einem Niederschlag durch Drücken von "Springen" sofort wieder durch Saltos in den Stand übergehen ohne noch lange auf dem Boden herumzuliegen. Was neben der schlechten Kameraführung noch zum Kampfsystem hinzukommt, ist die KI der Gegner - die ist anscheinend ausgeschaltet, denn Gegner verheddern sich gerne in Wänden, sogar in Lara oder schalten ihr Gehirn aus, wenn Lara auf einer höheren Ebene steht. Eine bessere Kameraführung und KI hätte das Kampfsystem weitaus besser gemacht.

Und mit was schießt Lara? Traditionsgemäß besitzt Lara nur 4 mögliche Waffen, was einige Spieler etwas enttäuscht, alteingesessenen Tomb Raider 1-Fans aber nichts ausmacht, da die Auswahl an Waffen vollkommen reicht.

Soundtechnisch ist "Anniversary" einwandfrei. Keine gekünstelten Synchronstimmen, eine liebevolle Lara-Stimme, tolle Geräusche von z.B. Waffen, stimmungsvolle Hintergrundgeräusche und einem tollen, neu aufgesetzten Soundtrack, der einige Tracks aus dem Original beinhaltet (wenn diese auch ein wenig zu kurz kommen, leider).

Wie in den alten Spielen kann Lara sich manuell festhalten. Dies kann man in den Optionen einstellen. Ich persönlich habe das "manuelle Greifen" deaktiviert, weil es durch die neuartige Steuerung seit "Legend" mit WASD und Maus eher umständlich geworden ist. Sehr nostalgisch ist das Ringmenü, das zwar nicht komplett übernommen wurde, aber trotzdem an früher erinnert. Ausserdem besitzt Lara im Inventar ein Tagebuch, das an das Notizbuch von Werner aus "Angel Of Darkness" erinnert, mit dem man Lara's Gedanken zur jeweilgen Situation aufrufen kann (ähnlich wie das Fernglas bei "Legend").

Im Spiel gibt es wieder fair gesetzte Kontrollpunkte. Man kann leider nicht manuell an einer bestimmten Stelle speichern. Man kann aber manuelle Speicherungen anlegen, die aber lediglich nur den jeweilgen Kontrollpunkt speichern. Probiert man im Spiel eine schwierige Stelle aus (z.B. ein Secret finden), kann es sehr frustrierend sein, wenn man dann jedes Mal wieder von vorne anfangen muss.

Wie damals wird Lara aufgetragen ein uraltes Artefakt mit geheimnisvollen Kräften namens Scion zu finden. Doch schon bald findet Lara heraus, was die Auftraggeberin Böses damit vor hat. Nicht nur Lara ist auf der Suche, sondern auch einige bekannte Schergen, mit denen sie sich Wortgefechte und interessante Kämpfe liefert, die alle als Videos mit Drücken von verschiedenen Richtungstasten (Reaktionstests ;)) gestaltet sind. Die Story ist mehr in den Vordergrund gerückt als im Original und läßt sich durch viele nette Zwischensequenzen nun besser verstehen. Wie in "Legend" spielt auch wieder Lara's Vater eine Rolle.

Zum Croft Manor gibt es nicht viel zu sagen, da es aus "Legend" übernommen wurde. Einziger Unterschied ist, dass man das Haus verlassen kann, es einige Erinnerungen an Lara's alte "Häuser" hat, man neue Räume betreten kann und das Haus gerade im Bau ist. Im Larahaus gibt es also wieder viel zu erledigen.

Was gibt es sonst noch so? Lara kann ihren Handstand immer noch und auch ihr "Swandive" sieht toll aus (sie schreit dabei übrigens, wenn es sehr hoch ist). Apropos Schreien: sehr interessant und lustig ist die Arschbombe. Fällt Lara im "Verlorenen Tal" den Wasserfall herunter, formt sie sich zu einer Kugel und kracht kreischend mit ihrem zarten Aristokratenpopo ins Wasser.

"Anniversary" ist schwieriger als "Legend" und nicht so gradlinig. Deshalb empfehle ich es nur für Fortgeschrittene und Profis, da das Spiel sehr frustrierend sein kann. In erster Linie wurde ein tolles Remake geschaffen, das eine richtige Abenteurer-Atmosphäre schafft. Nicht nur eingefleischte Fans werden das Spiel mögen. Lara klettert und klettert (wenn ein bischen viel) und kämpft auch ein bischen gegen dumme Gegner, zusammen mit einer ungünstigen Kameraführung, aber dennoch macht das Spiel durch schwere Passagen viel Spaß und läßt einen nicht los. Was besonders zur Atmosphäre beigetragen hat, waren die Zwischengegner, die nicht mal eben um die Ecke gerannt kommen und sich abschießen lassen. Sie wurden viel mehr hervorgehoben, mit Musik untermalen und grafischen Höhepunkten versehen. So sind die damaligen einfacheren Gegner heute niveauvolle Zwischengegner geworden, die man nicht nur durch Kugelhagel besiegt...

Plus
+ Schöne Grafik, tolles Leveldesign
+ Geschmeidige Steuerung und Moves
+ Tolle Soundausgabe und Synchronisation
+ Klassische Grabräuberatmosphäre
+ Besser hervorgehobene Zwischengegner
+ Specialedition mit 2. DVD

Minus
- Teilweise sehr schlechte Kameraführung
- Dumme KI, teils unfaire Gegner
- Frustrierende Passagen
- Teils zu viele Tasten auf einmal zu drücken
- Zu wenig freischaltbare / keine schönen Outfits für Lara
- Einige Levels wurden zusammengefasst oder stark gekürzt
- Fair gesetzte Kontrollpunkte manchmal trotzdem frustrierend
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am 7. September 2007
Vor einigen Tagen habe ich mir von einem Freund den neuesten Teil der Tomb Raider Serie ausgeliehen und habe ihn heute auch bereits fertiggespielt.

Tomb Raider Anniversary ist der nunmehr achte Teil von Tomb Raider und stellt zu Ehren der Serie ein Remake des ersten Teils dar, der damals für den Saturn, die Playstation, den PC, und Jahre später auch für Nokias N-Gage erschienen ist.
Tomb Raider Anniversary ist für alle aktuellen Konsolen und die PSP erschienen, gespielt habe ich die ebenfalls erhältliche PC-Fassung.

Aber genug der Einleitung, kommen wir zum Spiel selbst. Da es sich beim neuesten Teil um ein Remake eines Spieles handelt, das sicher jedem bekannt ist und das sehr viele bereits durchgespielt haben, brauche ich wohl keine großen Worte mehr über den Inhalt des Spiels zu verlieren.
Obwohl Tomb Raider Anniversary ein Remake des ersten Teils ist, stellt es dennoch ein komplett neues Spiel dar. Der neue Entwickler Crystal Dynamics hat alle Levels nicht nur optisch auf den aktuellen Stand gebracht, auch inhaltlich wurde viel verändert und die neuen Rätsel fordern auch Serienveteranen wie mich. Man muss sich das Spiel als eine Mischung aus dem Ur-Tomb Raider und dem siebenten Teil, Tomb Raider Legend vorstellen.

Mir hat der aktuelle Teil der Serie eigentlich sehr gut gefallen. Das Flair des ersten Teils wurde sehr gut eingefangen und mit der Technik von Tomb Raider Legend verknüpft. Leider wurde daher auch der Wurfhaken ins Spiel integriert, der einen dank der überraschend unpräziesen Steuerung leider sehr oft in den Tod springen lässt. Sehr häufig habe ich mich über die sehr ungenaue und teilweise willkürliche Steuerung geärgert, vor allem wenn man sehr lange und haarige Sprungpassagen meistern musste um wieder und wieder an der gleichen Stelle in den Tod zu stürzen, da Lara Croft offenbar der Selbsterhaltungstrieb abhanden gekommen ist.
Auch die Kämpfe mit den zwar seltenen aber umso stärkeren Gegnern fand ich nicht besonders gut gemacht. Verglichen mit dem Original sind sie viel zu schwer und auch sehr unfair, in den letzten Levels wird man oft von mehreren fliegenden Dämonen per Feuerball quer durch den Raum und oft auch in Abgründe katapultiert ohne sich wehren zu können.
Das Handling der Heilgegenstände wurde ebenfalls ziemlich in den Sand gesetzt. Ich hatte am Ende des Spiels praktisch noch alle Heilgegenstände die ich im gesamten Spiel gefunden hatte, da man beim Tod, der sehr häufig vorkommt, sofort wieder mit voller Lebensenergie beim letzten Rücksetzpunkt weiterspielen kann. Ich habe also keine Ahnung wozu die Heilgegenstände nun noch gut sein sollen, die meisten "Unfälle" sind sowieso sofort tödlich.

Wie dem auch sei, trotz aller Kritik handelt es sich beim Remake des ersten Teils um ein sehr gutes, wenn auch etwas zu kurzes Spiel. Mir hat es besser gefallen als Tomb Raider Legend und ich habe mich gefreut wieder die Locations des von mir sehr geschätzten ersten Teils in neuem Gewand zu sehen.
Von mir gibt es daher eine Kaufempfehlung und den Tipp sich vielleicht sogar die Collectors Edition zuzulegen, die mit einer zusätzlichen DVD aufwartet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. April 2010
Nachdem ich vor wenigen Wochen durch Zufall auf "Tomb Raider: Legend" gestoßen bin (war eine Vollversion in einer der jüngsten "Computerbild Spiele"-Ausgaben), habe ich die Liebe zur guten (und mittlerweile 14 Jahre) alten Lara Croft wiedergefunden.

Besitze selbst noch den allerersten Teil als Original für den PC. Das Spiel war damals (1996) grandios und mit der ersten Actionheldin in der Spielegeschichte einzigartig. Doch leider habe ich es bis heute nie komplett durchspielen können. Der frustig hohe Schwierigkeitsgrad war da nicht unwesentlich beteiligt. Trotzdem, für die damalige Zeit ein erstklassiges Spiel. Die Fortsetzungen danach habe ich dagegen links liegengelassen, da der Action-Part immer mehr und mehr zunahm und den Schwierigkeitsgrad automatisch so hoch schraubte, dass mir diese Spiele keinen Spaß bereiteten.
Der neue Look und das verbesserte Spieldesign von "Legend" fand ich dann mal wieder sehr ansprechend, und da lag es für mich nicht fern, mir auch das Remake "Anniversary" anzutun. Und ich habe es nicht bereut :-)

Dank der aktuellen, sehr chicken Optik, dem stark erweiterten Bewegungsrepertoire, der relativ einfacheren Bedienbarkeit und den angepassten Levels des Ur-TR-Spiels macht dieser Titel hier sogar mehr Laune als der alte Erstling. Die Grafik erlaubt es anders als beim alten Spiel, Rätsel- und Geschicklichkeitsaufgaben auf Anhieb zu erkennen und auch ohne tausend Tode zu meistern. Schön finde ich auch, dass im Gegensatz zu "Tomb Raider - Legend" der Rätsel-/Kletterfaktor die übergeordnete Rolle spielt und Action-Momente nie die Überhand annehmen, sondern nur vereizelnd für Auflockerung sorgen. Das war der einzige Kritikpunkt, den ich in "Legend" fand, denn "Tomb Raider" stand für mich immer für schöne Hüpf- und Kletterpassagen, Kombinations- und Physikrätsel. Das eher anspruchlose Niederschießen von menschlichen oder tierischen Gegnern hatte nie was Reizvolles.

Auf technischer Ebene ist "Anniversary" rundum gelungen. Die Grafik ist modern, schnell und steckt voller atmosphärischer Details wie Rauch-, Wasser-, Nebel- und Unschärfeeffekten. Sowie Lara Croft selbst als auch die tierischen Gegner sind schön modelliert und entsprechen den aktuellen Möglichkeiten, die die Grafikenginge zustande bringt. Schade zwar, dass die "Next-Gen"-Option aus "Legend" nicht übernommen wurde, denn diese hätte die ohnehin sehr gute Grafikpracht nochmals enorm aufgewertet, aber auch mit dem hier gebotenen Resultat kann der Gamer zufrieden sein.
Der Sound kommt klar, wuchtig und abwechslungsreich daher und sorgt gelegentlich für gute Schreck-Momente. Die Musik, die sparsam und nur in besonderen Spielabschnitten eingespielt wird, passt hervorragend zum Spiel und hätte evtl. auch einem aktuellen Kinofilm mehr als gut gestanden.

"Tomb Raider - Anniversary" ist ein hochwertiges Update des Originals, das dank seines fairen Schwierigkeitsgrades (nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht) viele Stunden Spielfreude bereitet. Anders als bei anderen großen Spiele-Reihen hätte ich ausnahmsweise NICHTS dagegen, wenn von den alten Fortsetzungen (Teil 2 - 4) vielleicht ebenso vernünftige Remakes entstehen würden, denn mit der jetzigen Technik und der angepassten Spielmechanik würden diese bestimmt auf gleichen Niveau beste Spiel-Unterhaltung bieten, wie es "Anniversary" tut.
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am 10. November 2007
Also...ich muss wirklich sagen dass TRA mich wirklich nicht überzeugt hat.
Schon im ersten oder zweiten Level habe ich merklich die Lust verloren weiter zu rätseln,dabei kann ich nicht mal genau sagen woran das liegt. Vielleicht ist es das da irgendwie die Spannung fehlt?Jedenfalls war es ziemlich langweilig und ich musste mich zwingen nach endlosen Pausen mal wieder daran weiter zu machen...Ist schon mal ein schlechtes Zeichen,da mich alle anderen Teile(bis auf TR4) gleich zu Anfang fesselten.
Die Steuerung..naja, so wie in Legend war das irgendwie nicht. Z.b. hat es mich sehr genervt das, wenn man springt und dann-so wie bei Legend-nochmal Mausklick macht, Lara dann nicht automatisch den Wurfhaken einklinkt. Nein man musste noch mal schnell die Finger verknoten und die Wurfhaken-Taste extra drücken. Ist grade bei "der großen Pyramide",wo man die Markierungen anschießen muss&das Metallteil nur für kurze Zeit rauskommt und man dann irgendwie etliche Sprünge/Rollen und sonstige akrobatische Leistungen vollbringen musste um sich nach Oben zu bringen, ziemlich unpraktisch und zeitraubend.
Ansonsten gings einigermaßen mit der Steuerung..obwohl Lara auch oft viiiiiel zu Lahm ist und nicht springt obwohl sie es soll!!!
Jedenfalls gabs viele Stellen im Spiel die mich einfach nur saumäßig genervt haben,weil Lara nicht so wollte wie ich, oder diese fliegenden Brathühner mehrere Male hintereinander gefeuert haben und Lara nach 10 Stunden dann auch endlich aufgestanden ist und auf sie geschossen hat. Dann noch dieses ständige Nachladen. Ich bin also am hin und her rennen,schieße wie sone Blöde und dann muss das Madamchen nachladen und wechselt nebenbei dann auch gleich mal die Laufrichtung und zielt nicht mehr auf den Gegner. Es war auch teilweise so extrem das der Gegner vor Laras Nase stand und sie das Vieh überhaupt nicht anvisiert hat sondern bloß irgendwo hinballerte. Nee,also so kann sich das dann unnötiger Weise hinziehen bis zum Gehtnichtmehr!
Ach ja,dieser "Adrenalin-Move" Beim letzten Gegner,also Natla, habe ich erst richtig diesen Move hinbekommen. Aber der klappt nich wirklich immer. Auch wenn man genau die Tasten drückt. Manchmal stand sie einfach nur da und wusste nicht wie sie sich bewegen sollte...
Es gab jetzt bestimmt noch mehr Sachen,die nervtötend waren,aber so erstmal das Wichtigste.

Fazit: Ein nervendes Frustspiel. Ich habe überlegt ob ich nich vielleicht doch 2 Sterne geben sollte aber, die Story wurde zum Schluss doch noch interessant.

Ich hoffe das die Fortsetzung zu Legend bitte bitte besser wird!!!!
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am 22. Juni 2007
Eins vorweg:
Tomb Raider 1 war für mich die Offenbarung (vor allem mit 3DFX-Karte), das nur noch von Tomb Raider 2 getoppt wurde.

Handlung
Im Grunde geht es schon wie im Original darum, dass Lara die 3 Teile des Scions finden muss. Von der Geschichte her hat sich also wenig getan.

Gameplay
Die Steuerung gegennüber Legend wurde ein wenig verändert, beispielsweise ist die rechte Maustaste nicht mehr zum Springen vorgesehen. Lara steuert sich trotzdem angenehm flüssig. Leider ist die Genauigkeit gerade beim hitzigen Kämpfen nicht so gut gelungen, Lara springt dann gerne mal an eine Wand oder kann sich nicht rechtzeitig aufrappeln.

Zudem sind die Adrenalinmoves bei großen Gegnern gut gelungen. Man benötigt allerdings eine kleine Weile, bis man die Mechanik dahinter kapiert hat. Bei kleinen und flinken Gegnern muss man sehr schnell reagieren, da Lara sonst schnell auf ihren 4 Buchstaben sitzt. Zudem sind sie bei Bosskämpfen Pflicht, da sich diese nicht anders besiegen lassen.

Leider hat die Steuerung insgesamt ein paarmal bei den sehr häufigen Klettereien versagt. In Ägypten gibt es einen großen Raum, in dem Sägeblätter aktiviert werden. Anstatt aber vom einen Vorsprung auf den nächsten zu springen, versagt die Automatik und Lara fällt in den Abgrund.

Technik:
Die Hardwareanforderungen sind trotz "Legend"-Engine wieder etwas gesunken, womit ich mit meinem damaligen Rechner (Core2Duo 6300, 2Gig Ram, nvidia 7900GS) alle Details anstellen und sogar 4x Antialiasing aktivieren konnte. Es kam allerdings immer wieder zu Slowdowns, aber ansicht der Grafikpracht vor allem gegen Ende ist das verzeihbar.

Fazit:
Ich finde es klasse, dass Crystal Dynamics, die vor allem durch das herausragende Tomb Raider Legend bekannt sind, nicht nur ein 1:1-Remake mit aktueller Grafik, sondern quasi ein neues Spiel erschaffen haben. Endlich wieder die vermisste totale Isolation ohne das Gequatsche von den Kameraden im Croft Manor. Nein, man ist ganz einsam in den ganzen Gräbern und das tut der Atmosphäre sehr gut.

Insgesamt ein sehr gutes Spiel, dem die Steuerung jedoch manchmal einen Strich durch die Rechnung macht. Besonders empfehlenswert für Fans, die seit Teil 3 keinen Gefallen mehr an der Serie finden. Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung!
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am 1. Juni 2007
Tomb Raider 1 war 1996 ein bahnbrechendes Action-Adventures. Wer nicht an der stellenweise schwierigen Aufgabe, Lara Croft milimetergenau für den nächsten Sprung vorzubereiten, und an den kniffligen Levels verzweifelt ist, hat eines der besten Action-Adventures der 90er erlebt. Während Teil 2 die Spielmechanik aus den Gewölben und Höhlen vermehrt in Städte verlegte und dem Spieler Gegner vorsetzte, zeigten sich beim 3 Teil bereits Ermüdunserscheinungen (er war nicht schlecht, aber der Schwierigkeitsgrad extrem happig). Teil 4 war eine Weiterführung von Teil 1 und das in einem runden und konsequenten Sinne. Die beiden Tomb Raiders vor Legend konnte man aber getrost vergessen: 5 ein Aufguss, 6 eine gradios gescheiterter Reanimationsversuch.

Die Reanimation ist erst Crystal Dynamics gelungen: Legend war eine gute Fortsetzung, wenn auch deutlich von der Prince of Persia Konkurrenz (deren neue Triologie seinerzeit bei Tomb Raider borgte) inspiriert und vor allem viel zu kurz.

Anniversary habe ich jetzt fast zur Hälfte durch und bin schon lange nicht mehr so gut unterhalten worden: Die Levels sind super designt, technisch ist das Spiel auf der Höhe und vor allem die Atmosphäre stimmt absolut (dank der schönen Grafik und der gelungen modernisierten Musik des ersten Teils): Man hat tatsächlich den Eindruck, durch Hählen und Gebäude vergangener Reicher mit Lara Croft zu streifen. Gegenüber dem ersten Teil ist natürlich nicht nur die Technik einen Quantensprung besser, sondern auch die Steuerung hat man aus Legend übernommen (mit 3 neuen Moves), was das Remake deutlich zugänglicher und spielbarer macht, wo Teil eins heute mitunter doch sehr sperrig wirkt. Tomb Raider Anniversary spielt sich dabei ähnlicher dem ersten und vierten Teil der Reihe als es sich mit Legend vergleichen lässt: Man trifft fasst keine Menschen und schiesst auch nur auf Tiere; neben mitunter wirklich kniffligen Sprungpassagen sind die Levels komplex aufgebaut und mit diversen Rätseln gespickt.

Ich kann jedem Fan anspruchsvoller Action-Adventures das neue Tomb Raider nur empfehlen; Kenner des ersten Teils werden regelrecht begeistert sein, die alten Schauplätze in dezent bis gravierend modernisierter Form wieder zu sehen. Allein vier kleinere Kritikpunkte müssen genannt werden:

1) Die Kamera ist nicht immer optimal - gerade beim Klettern stürzt die Protagonistin hin und wieder mal in den Tod, weil man nicht sieht, wohin sie springt.

2) Die Ki ist nicht mehr zeitgemäß (und ist anscheinend 96 stehen geblieben).

3) Grafisch überzeugt das Spiel zwar, aber leider hat man den NextGen-Content aus Legend gestrichen und Clipping Fehler kommen auch (selten) mal vor.

4) Für Neulinge ein ernstzunehmender Kritikpunkt, für geübte Spieler eher ein Grund zur Freude: Das Spiel ist alles andere als leicht! Nicht nur ist es erfreulicherweise deutlich länger als Legend, es ist auch ungefähr dreimal so schwierig!

Alles in allem eine klare Kaufempfehlung - zumal der Preis wirklich fair ist und eine Bonus-Dvd mit Soundtrack und einer Geschichte der Reihe beiliegt: Top!
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am 1. Juni 2007
Tomb Raider Anniversary Review

Alles Gute!

Der neue Tomb Raider-Teil heißt 'Anniversary', zu gut deutsch Jubiläum. Kein Wunder, so gibt es die Spieleserie Tomb Raider nun bereits schon über 10 Jahre und sie gehört zu den meistverkauften und beliebtesten Spieleserien überhaupt. Das liegt nicht zuletzt an der Hauptakteurin Lara Croft, welche mittlerweile schon selbst einen gewissen Kultstatus erreicht hat. 'Anniversary' versteht sich nicht als bloßes Remake des ersten Teils, sondern ist vielmehr ein Best of Tomb Raider, welches die berühmtesten Abenteuer des ersten Teils neu auflegt.

Oldschool!

Gleich vorweg sollte gesagt werden, dass der neueste Teil definitiv nichts für Spieler ist, die sich Innovationen erwarten. Anniversary ist Purismus pur und das ist gut so! Im Vergleich zum Vorgänger Legend, dessen Grafikengine übernommen wurde, ist das Gameplay wesentlich stärker auf ausgetüftelte Rätsel- und Sprungeinlagen ausgelegt. Genau wie im ersten Teil wurde verstärkt wert auf eine dichte Atmosphäre und das Gefühl einer beklemmenden Isolation gelegt. So ergibt sich ein unvergleichliches Abenteurergefühl, bei dem es nicht darauf ankommt möglichst viele Gegner über den Haufen zu schießen, sondern Geheimnisse zu entdecken und die Tücken einer gefährlichen Natur zu überwinden.

Innen hui und außen auch hui!

Im Vergleich zu Legend haben sich die Entwickler entschieden auf ressourcenfressende 'Next-Gen'-Effekte zu verzichten. Diese Einschränkung sollte man jedoch nicht zu schwer gewichten. Auch ohne die zusätzliche Optik kann man bei Anniversary in eine wunderschön ausgearbeite, vor Atmosphäre strotzende Welt eintauchen. So hüllen sanfte Sonnenstrahlen die weitläufige Umgebung ins rechte Licht, während Laubblätter sich im Wind wiegend zum Boden fallen lassen. Sowohl die menschlichen, als auch die tierischen Gegner sind sehr detailliert ausgearbeitet und flüssig animiert. Die zahlreichen Partikeleffekte wie Feuer, Wasser und Rauch, tun ihr übriges um einen gewissen Realismus zu erzeugen. Einzig einige der Wandtexturen wirken zu gering aufgelöst und verwaschen. Hier merkt man leider, dass es sich um eine Konsolenkonvertierung handelt.

Flashback!

In Laras neustem Abenteuer sieht sich der Spieler immer wieder regelrechten Flashbacks ausgesetzt. Gerade Fans der Serie werden wohl freudezückend vernehmen, dass die Levels sehr stark am ersten Teil orientiert sind, ohne dabei jedoch antiquitiert oder wie eine bloße Kopie zu wirken. So kommt es natürlich zum fast obligatorischen Widersehen mit den kleinen fiesen Velociraptoren und natürlich dem gigantischen T-Rex. Die sind jedoch nur der Auftakt für ein Fest an denkwürdigen 'Erinnerungen', die den ersten Teil so legendär gemacht haben.

Dreh die Boxen auf!

Besonders beeindruckend am neuesten Teil ist die geniale Soundkulisse. So ist das Brüllen der Braunbären, aber auch das fiese Heulen der Wölfe immer wieder für einen kleinen Schocker gut. Die Hintergrundmusik wird gezielt verwendet um bei neuen Abschnitten eine geradezu mystische Atmosphäre aufkommen zu lassen und wechselt beim Kampf in dynamische, geradezu bedrohliche Rhythmen. Die Musik passt so hervorragend zu den jeweiligen Abschnitten, dass man den Entwicklern am liebsten einen Preis dafür verleihen möchte. Steuerungstechnisch hat sich nur wenig verändert. Im Prinzip verfügt Lara über die gleichen Akrobatikeinlagen wie im Vorgänger Legend, auch wenn die Steuerung subjektiv ein klein bischen dynamischer wirkt. Ein kleines Tutorial zu Beginn des ersten Levels erklärt Neulingen die wesentlichen Grundlagen. Eine kleine Neuerung stellt eine Änderung bei den Kampfeinlagen dar. So gibt es einige abgeänderte Zeitlupenaktionen im Vergleich zu Legend. So kann man den Gegner ausweichen und ihnen ins Auge schießen. Die Kameraführung ist weitestgehend ordentlich, nur manchmal werden wichtige Bereiche überdeckt. Auffällig ist, dass die Steuerung mit dem unterstützten Xbox 360-Gamepad wesentlich schwieriger ist als mit Maus und Tastatur.

Alles wird gut...

Tomb Raider Anniversary ist das perfekte Geburtstaggeschenk für die Serie, aber auch für die Fans des ersten Teils. Die zahlreichen Rückblicke lassen immer wieder gute Erinnerungen aufkommen, ohne jedoch aufgesetzt zu wirken. Die Rätseleinlagen wurden deutlich variiert und sind zum Teil sehr kniffelig ausgefallen. Entwickler Crystal Dynamics hat es verstanden die besten Momente des Originals herauszufiltern und zu etwas Neuem zusammenzufügen. Anniversary verfügt über eine logisch durchdachte und spielspaßförderliche Levelarchitektur, an der sich andere Entwickler eine Scheibe abschneiden sollten. Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd, zugleich bedingt durch die fairen Speicherpunkte, aber auch sehr moderat. Das Spiel ist insgesamt ein gutes Stück länger als der Vorgänger Legend und wesentlich stärker auf die Rätsel und das Abenteuergefühl ausgelegt. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aufgrund des großen Umfangs und der freischaltbaren Extras (Kostüme, Audiokommentare, freischaltbare Musik, Biographien usw.) sehr ordentlich. Tomb Raider Anniversary ist mit Abstand der beste Teil der Serie und nicht nur ein einfaches Remake des ersten Teils. Wer auf ressourcenfressende Next-Gen-Effekte verzichten und mit einer manchmal etwas störrischen Kamera leben kann, wird hier ein atmosphärisch dichtes Action-Adventure mit logisch ausgearbeiteten Herausforderungen erhalten.

Grafik: 82%

Sound: 93%

Gameplay/Steuerung/Motivation: 90%

Gesamt: 91%
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am 8. Januar 2008
Ich habe vor 10 Jahren die ersten Tomb Raider - Titel mit großer Begeisterung gespielt, darum war ich auch gewillt, die Neuauflage des ersten Teils mit moderner Grafik zu spielen.

Gameplay und die Level entsprechen dem Vorbild von 1996, so rätselt sich Lara durch 14 wenig bevölkerte riesige Level in Peru, Griechenland und Ägypten. Die Level sind toll gestaltet und die Atmosphäre des Spiels entspricht dem Vorbild.

Leider hat Tomb Raider Anniversary enormes Frustpotential. Dazu einige Beispiele:
1) die Kämpfe: die sind spärlich und im Grunde leicht. Lara zielt automatisch; man läßt sie herumspringen und ballert dabei so lange, bis die Gegner umfallen. Dieses System ist natürlich völlig anspruchslos. Leider gibt es einige Bosskämpfe, die völlig unvorbereitet kommen und extrem schwer zu meistern sind. Dazu braucht man spezielle moves, die unter Zeitdruck mit einer wilden Kombination von Tasten eingeleitet werden müssen. Ich habe das trotz Studium von Lösungshilfen und Lösungsvideos für den T-Rex noch hinbekommen, aber später konnte ich zwei Centauren nicht besiegen. Einzige Lösung war, dass ich mir ein savegame aus dem Internet heruntergeladen habe, was direkt nach dem Kampf aufsetzt. Ansonsten hätte ich das Spiel abbrechen müssen.

2) Speicherpunkte: Lara springt viel und gewagt, dabei sind oft schwierige Kombinationen auszuführen. Freies Speichern ist nicht möglich, dadurch muss man manche Sequenzen viele Male spielen, bis man wirklich alles schafft. Das ist nervig, frustrierend und unnötig, denn selbst im Originalspiel von vor 10 Jahren konnte man jederzeit speichern.

3) unübersichtliches Leveldesign: die Level sind riesig und oft ist es so, dass man an einer Stelle einen Schalter umlegt, der dann einen anderen Raum flutet und man in diesem Raum zB eine Kiste ins Wasser schubst - nur um dann das Wasser wieder abzulassen usw. Das ist wenig logisch und kaum nachvollziehbar. Hier hilft teilweise nur das Spicken in einer Musterlösung (davon gibt es reichlich im Internet).

Diese Frustrationserlebnisse senken den Spielspass gehörig ab und nur wirklich erfahrene oder verbissen kämpfende Computerspieler werden sich durch dieses Spiel hindurcharbeiten. Dabei gibt es auch viele schöne Momente, die Level sind wunderschön gestaltet und die diversen Tempel faszinieren wirklich wie in kaum einem anderen Spiel. Diese Motivation hat mich auch bewogen, das Spiel bis zum Ende zu spielen.

Die Nettospieldauer lag bei mir bei 20 Stunden, aber durch das ständige Neuladen und Wiederholen von Passagen war die Spielzeit mehr als doppelt so lang.

Empfehlenswert ist Tomb Raider Anniversary nur für Fans der Serie und echte Spielprofis, die sich durch nichts schrecken lassen.
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am 16. Oktober 2007
Bevor jetzt jemand aufschreit: Ich habe alle "alten" Tomb-Raider-Spiele von Anfang bis Ende durchgespielt, inklusive aller versteckten Extra-Level und Add-Ons, die es in diversen Zeitschriften gab.

In meinem Bekanntenkreis musste ich immer einspringen, wenn jemand an einer Stelle nicht weiterkam, egal ob Playstation oder PC.

Und dann so etwas: Die Grafik hier ist natürlich richtig klasse, ich habe auch keine Bugs gefunden, wie hier schon oft erwähnt. Aber es gibt drei Punkte, die den "Spielspaß" innerhalb weniger Stunden (bei Freunden sogar noch schneller) vollkommen vernichten!

1. Das freie Speichern von Spielständen (früher einfach Spitze) gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch ein paar Kontrollpunkte im Spiel, und die sind oft so gelegt, dass es nur nervt. Nach besonders schweren Passagen, für die man manchmal eine Stunde braucht, kommt natürlich kein solcher Punkt. Rutscht man an der nächsten Kante ab, darf man wieder von vorne anfangen. Der Frust ist vorprogrammiert.

2. Die "Kamera"... Andauernd verschiebt sich die Sichtperspektive. Teilweise sieht man Lara von der Seite oder gar von vorne (manchen gefällt diese Perspektive, aber mich interessiert in dem Moment eher die Richtung, wo ich hinlaufe!) und muss dann versuchen, auch noch in die richtige Richtung zu springen bzw. zu laufen. Es ist oft nicht möglich, die Standardperspektive (Lara von hinten) wieder korrekt einzustellen. Somit läuft man oft in Fallen, ohne sie vorher zu sehen.

3. Die "Steuerung"... Wie gesagt, ich habe alle alten Spiele der Reihe durchgezockt, egal ob mit Tastatur oder Gamepad, aber hier habe ich oft das Haus zusammengebrüllt (gut, dass unsere Nachbarin in Urlaub war)! Mir fehlt die Möglichkeit, sich vorsichtig an Kanten heran zu tasten. Im Gehen-Modus fällt Lara jetzt von Klippen und Hindernissen. Und das "Geradehinstellen", um die Genauigkeit eines Sprungs einzustellen, klappt gar nicht mehr. Spätestens, wenn man vermeintlich gerade an einer Klippe steht und an die gegenüberliegende Wand springen möchte, um sich dort festzuhalten, wundert man sich schon, warum Lara dann nach plötzlich doch nach rechts oder links in den Pixel-Tod springt.

Die anderen Kleinigkeiten (Schwierigkeitsstufen und ähnliches -> siehe andere Rezensionen), die mich gestört haben, möchte ich hier nicht weiter aufführen. Da rege ich mich dann nur wieder unnötig auf...

FAZIT: Grafisch lohnt sich ein Blick in das Spiel (hierzu gibt es ein Demo direkt auf der Homepage vom Hersteller Eidos). Das Spiel selber kann ich leider nicht weiterempfehlen.

MEIN TIPP (für alle, die Tomb Raider noch nicht oder selten gespielt haben): Für das Geld, was allein "Anniversary" kostet, erhält man im Handel (oder bei eBay) fast alle alten Spiele zusammen. Man sollte sich lieber diese zulegen! Hier ist die Grafik vielleicht nicht so klasse (zumindest bei den ersten Teilen), aber der Spielspaß ist definitiv zu 100 Prozent vorhanden...

Einen schönen Gruß aus Aachen! Tschö, wa... Markus (snoopyarts)
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am 19. Juni 2007
Mit Tomb Raider Anniversary kommt hier ein besonderer Leckerbissen für alle Fans der Reihe, denn hierbei handelt es sich um ein Remake des revolutionären ersten Teils, der mit schöner Optik, schicken Neuerungen und altem Spielgefühl daher kommt.

Wo in späteren Teilen der Serie einem teilweise bis an die Zähne bewaffnete, mehr oder minder intelligente Gegner gegenüber standen, habt ihr es hier wieder hauptsächlich mit behaahrten Vierbeinern und Ähnlichem zu tun.

Das was mir am ersten Tomb Raider-Teil noch am besten Gefiel war, dass es nicht wie die späteren Titel zu sehr auf Action ausgelegt war, sondern der Schwerpunkt eher auf dem Lösen von Rätseln und der Bewältigung von zahlreichen Kletterpassagen lag.

Also was das Feeling betrifft, bewirkt diese Neuauflage wahre Wunder, jedoch ist die KI der Gegner teilweise etwas....nun ja, nicht immer perfekt, allerdings ist das doch eher selten der Fall.

Später werden die Kämpfe wirklich sehr extrem und zeitweise ziemlich fies, denn hier kann man auch schon mal Schwierigkeiten mit der Kamera bekommen, da man zu beschäfigt ist, sich in Sicherheit zu bringen und man kaum Ausweichmöglichkeiten hat.

In grafischer Hinsicht ist, vor Allem die Umgebung sehr detailreich, auch wenn ich sagen muss, dass mir das Aussehen von Lara an sich in Angel of Darkness noch am Besten gefiel, nun ja aber das mag Geschmacksache sein, denn noch nie hat sich Frau Croft so geschmeidig über den Bildschirm bewegt.

"Quicktime Events" die in diversen Zwischensequenzen erscheinen halten auf Trab,

wer also meint das Gampad währenddessen aus der Hand legen zu müssen, guckt schnell dumm aus der Wäsche.

Stürmt ein Gegner auf euch zu, könnt ihr in bestimmten Situationen sogenannte Adrenalin-Moves ausführen, die den Gegner (ausgenommen natürlich Bosse) mit einem Angriff ins Jenseits befördern.

Auch in Sachen Akrobatik hat Lara einiges Neues auf dem Kasten und zudem den Greifhaken aus "Legends" im Gepäck.

Wer fleißig sucht und alle Artefakte und Reliquien findet darf sich auf viele freischaltebare Kostüme, Gallerien und Kommentare der Entwickler freuen.

Alle die sich also gern die Zeit mit der hübschen Lady vertreiben, werden hiermit definitiv keinen Fehlkauf tätigen.

Ein wirklich gelungenes Game!
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