Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue Synchronisation
Das Bild ist wirklich sehr gut für das Alter des Films.

Endlich ist der Film auch ungeschnitten.

Es fehlten im TV immer ca. 10 Minuten.

Der einzige Nachteil ist die neue Synchronisation.

Als Sprecher für John Wayne wurde Thomas Danneberg genommen.

Der ist wirklich ein guter Sprecher, aber doch eher als...
Veröffentlicht am 9. Juni 2007 von D. Bracht

versus
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider unpassende Synchro
Nun kam der Film endlich auf DVD und man legt ihn sich voller Erwartung zu..

und dann dieses... eine neue Synchro! der Duke mit deiner total unpassenden Stimme. Der gleiche Fehler wurde schon bei den James Steward Western gemacht, wo man Winchester 73 mit der neuen Synchro völlig verunstaltete.

Es ist zwar erfreulich, das der Film ungeschnitten...
Veröffentlicht am 7. August 2007 von Frank F.


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider unpassende Synchro, 7. August 2007
Von 
Frank F. "sid.vicious" (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Nun kam der Film endlich auf DVD und man legt ihn sich voller Erwartung zu..

und dann dieses... eine neue Synchro! der Duke mit deiner total unpassenden Stimme. Der gleiche Fehler wurde schon bei den James Steward Western gemacht, wo man Winchester 73 mit der neuen Synchro völlig verunstaltete.

Es ist zwar erfreulich, das der Film ungeschnitten ist- aber diese Synchro
vermittelt nicht die Klasse des Mythos John Wayne. Eindrucksvolle Landschaftsbilder, ein gekonntes Spiel mit Western- und Bibel-Motiven in
recht guter Bildqualität werden so eher zweitrangig.

Wer die DVD unbedingt kaufen will, dem empfehle ich sich die englische
Sprachversion anzusehen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue Synchronisation, 9. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Das Bild ist wirklich sehr gut für das Alter des Films.

Endlich ist der Film auch ungeschnitten.

Es fehlten im TV immer ca. 10 Minuten.

Der einzige Nachteil ist die neue Synchronisation.

Als Sprecher für John Wayne wurde Thomas Danneberg genommen.

Der ist wirklich ein guter Sprecher, aber doch eher als Stimme von Stallone, Schwarzenegger, Travolta u.s.w. bekannt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade- eine Chance vertan..., 19. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Ein wirklich toller Film und endlich ungekürzt! Hurra, die Freude war groß!
Doch dann: Thomas Danneberg, ein wirklich exzellenter Synchronsprecher, als John Wayne Stimme? Der "Duke" mit dem "Rocky Balboa-Slang"? - das geht gar nicht!!! Da hätte es bestimmt doch andere Sprecher gegeben die hier besser gepasst hätten, wenn man sich schon die Mühe einer neuen Synchronisation macht. Sorry aber ich bleibe lieber bei der TV-Fassung. Zwei Sterne gebe ich immerhin für die gute Bildqualität.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Westernklassiker - Kaputt-Synchronisiert, 15. Juni 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Habe mich sehr auf die ungekürzte Fassung gefreut. Doch diese Version zeigt, wie man einen 5 Sterne Western zu einem toten Western ohne jegliches Flair runtersynchronisierten kann. 2 Sterne bleiben für Bild und für ungekürzte Version. Fazit: Hände weg und die alte Fassung aufnehmen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen guter gemachter film,, 8. Juli 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
aber wie schon vor mir erwähnt, ist vor allem die neue stimme von john wayne, einfach unpassend.
habe mir den film trotz aller warnungen gekauft, weil ich ihn noch nicht kannte.
am bild gibt es aber echt nichts auszusetzen.
film bekommt von mir 4 sterne, dvd wegen neuer syncro. insgesamt nur 3 sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight von John Ford und John Wayne, 4. Januar 2009
Von 
Kurt-André Lion "kurtandrelion" (Gelsenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Ein weiteres Highlight der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit der beiden Männerfreunde John Ford und John Wayne. Die Bildqualität ist m.E. hervorragend und die Farbkomposition Fords unerreicht. Über die Synchronisation haben sich andere Rezensenten bereits einhellig geäußert. Da ich den Film vor ca. über 30 Jahren das letzte Mal gesehen habe, ist für mich kein Vergleich mehr zum Original erinnerlich. Doch wer John Waynes deutsche Synchronisationsstimme aus anderen Filmen dieser Ära in Erinnerung hat, der mag sich verständlicherweise an dieser neuen Vertonung reiben. Die Tonqualität selbst ist gut.

Zur Geschichte des Films? Diese dürfte hinreichend bekannt sein. Der Originaltitel "3 Godfathers" macht die Allegorie zur Weihnachtsgeschichte und den nachfolgenden Heiligen 3 Königen noch offensichtlicher. Das Kind liegt zwar nicht in der Krippe sondern in einem Planwagen (hier hätte vielleicht eine jüngere Schauspielerin dem Plot besser zu Gesicht gestanden [es handelt sich um Mildred Natwick, geb. 1905, diese Dame war bei den Filmaufnahmen Anfang 40 gewesen... ] doch Ford hatte wieder auf seine übliche gut aufeinander abgestimmte Truppe gesetzt [u.a. Ward Bond, Harry Carey jr., Hank Worden ...]), und das schlussendliche Ziel ist nicht Bethlehem sondern (New-)Jerusalem. Außerdem spielt die Handlung tatsächlich um Weihnachten, so dass "Spuren im Sand" der ultimative Weihnachts-Western ist.

Das Erzähltempo ist der damaligen Zeit gemäß eher behutsam. Wenn sich die drei Desperados durch die Wüste quälen, so ist die Mitempfindung des Betrachters, sein Mitleiden, eben diesem eher langsamen Erzählstil geschuldet. Und somit hat Ford erreicht, was er wollte.

Logische Schwächen übersieht man als Fan von Ford und Wayne eher mit einem sympathischen Schmunzeln: Dass sich drei Männer zunächst der Körperpflege des Babies widmen (Reicht 1 Bad pro Woche aus? Und woher nehme ich eigentlich Wasser, wenn ich sowieso schon kurz vor dem Verdursten stehe? Ist Wagenschmiere das richtige Fett für Neugeborenenhaut?) und sich aufgrund der eigenen Problematik des Fast-Verdurstens nicht sofort der Ernährungsfrage des Neugeborenen zuwenden, ist nicht nur aus heutiger Sicht nicht nachvollziehbar. Und auch die Tatsache, dass sich das Baby nicht zig Körperverletzungen zuzieht, wenn der jeweilige Träger des Kindes sich stolpernd mehrfach überschlägt und auf hartem Boden aufkommt, erzeugt Kopfschütteln.

All das wird aber durch das Gesamtkunstwerk, was hier entstanden ist, wieder wettgemacht. Abrundend findet sich hier der Klassiker "The Streets of Laredo" eingebettet, der von dem Tod eines Cowboys handelt und hier sinnhaft als Schlaflied Verwendung findet. Wer sich dafür interessiert, dem seien entweder Gunfighter Ballads and Trail Songs/More Gunfighter von Marty Robbins oder aber in einer neuzeitlichen Version The Man Comes Around von Johnny Cash empfohlen.

Fazit: Trotz der Neusynchronisation ein absolutes Must-Have für Liebhaber der kongenialen Zusammenarbeit der Buddies John Ford und "The Duke" John Wayne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bildqualität Top aber neue Synchro!, 10. Oktober 2008
Von 
Ivan "Filmfan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Spuren im Sand ist eine Neuverfilmung eines Stummfilmklassikers. 3 Banditen rauben eine Bank aus und fliehen in die Wüste. Der Sheriff und seine Männer verfolgen die Bande. Fast am Verdursten treffen die Banditen auf eine hochschwangere Frau die im Sterben liegt. Sie geben der werdenen Mutter ein Versprechen. Wie von Regisseur John Ford gewohnt sieht der Zuschauer wunderschöne Bilder (in Farbe!) und natürlich John Wayne in guter Verfassung. Die Geschichte selbst kann als Weihnachtsmärchen durchgehen und ist religiös angehaucht. Auf die 3 Weisen aus dem Morgenland wird auch während des Films mehrmals hingewiesen. Wer einen typischen Western sehen möchte wird enttäuscht sein.

Zur DVD: Die Bildqualität (4:3) ist einfach ausgezeichnet. Keine Klagen dazu. Leider wurde eine neue Synchro mit neuen Stimmen verwendet. Die ist teilweise gut teilweise aber gar nicht (John Wayne's Lacher!). Den Ärger und die schlechten Bewertungen kann ich durchaus verstehen. Wer allerdings so wie ich die alte Synchro nicht gut kennt wird auch mit der neuen wenig Probleme haben. Der Ton ist selbst sehr klar und auch die Musikklänge sind gut zu hören und rauschfrei. Auch positiv: Endlich die ungeschnitte Fassung. Ebenfalls auf der DVD ist die englische Sprachfassung leider ohne englische UT.

Der Film selbst ist einfach eine Klasse für sich. Regisseur John Ford ist ein bildgewaltiger Western mit christlichen Motiven gelungen. Aus meiner Sicht überwiegen die positiven Eindrücke über den Film und die Bildqualität aber den Ärger über die neu Synchro kann ich gut verstehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robert William Pedro!, 16. August 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
(Vorsicht, Spoiler!)

So lautet der volle Name des kleinen Säuglings und erinnert damit an die drei Männer, die das arme Kind von seiner sterbenden Mutter in ihre Obhut nehmen und durch die Wüste nach Jerusalem bringen. Und Regisseur John Ford faßt diese drei Männer, den draufgängerischen Robert Hightower (John Wayne), den Mexikaner Pedro Roca Fuerte (Pedro Armendáriz) und den jungen und naiven William Kearney (Harry Carey Jr.), auch als "The Abilene Kid" bekannt, im Filmtitel als "Three Godfathers" (1948) zusammen, denn ihre Wandlung und ihre Reise ist der Dreh- und Angelpunkt des Filmes.

Nachdem die drei Gesetzlosen in dem schönen Bilderbuchstädtchen Welcome nach einem kleinen Plausch mit dem Sheriff Perley "Buck" Sweet (Ward Bond) und dessen Frau (Mae Marsh) die Bank ausgeraubt haben, wobei sich William eine Verletzung zuzieht, können sie nur mit knapper Not den wehrhaften Bürgern entkommen. Zu allem Überfluß hat ihnen das Schlitzohr Sweet auch noch den Wassersack mit blauen Bohnen durchlöchert und trägt dafür Sorge, seine mit Winchestern bewaffneten Deputys an allen Wassertanks in der Nähe zu postieren. So hofft er, die Bankräuber, die in der Wüste dem Tod durch Verschmachten ausgesetzt wären, wieder auflesen zu können. Die drei Flüchtigen treffen in der Wüste allerdings auf eine Mutter, die kurz vor der Niederkunft steht und deren Ehemann, ein dummes Greenhorn, das in seiner Unwissenheit ein Wasserloch gesprengt hat, auf der Suche nach Wasser in der Wüste wahrscheinlich schon längst den Tod gefunden hat. Sie helfen der Mutter, ihr Kind zur Welt zu bringen, und geben der Sterbenden das Versprechen, sich um den kleinen Jungen zu kümmern. Angeleitet durch die Worte der Bibel beschließen sie, das Kind in die Stadt Jerusalem zu bringen, da sie es mit dem wenigen Wasser, das sie aus ein paar Kakteen herausgepreßt haben, nicht lange am Leben erhalten können. Mittlerweile hat auch Sweet das Wasserloch entdeckt und glaubt, daß die drei Flüchtigen die Oase gesprengt haben - eine Todsünde in der Wüste -, um ihre Verfolger zu entmutigen. Als er den Planwagen durchsucht, erkennt er anhand der Kleider der Verstorbenen, daß es sich um seine Nichte gehandelt haben muß, und lastet deren Tod nun gleichfalls den drei Outlaws an. Sein Wunsch, diese zu fangen, wandelt sich nun in den Wunsch, sie zu töten …

"Three Godfathers" ist ohne Zweifel ein eher persönliches Projekt des gläubigen Katholiken John Ford - da der Film noch zur Weihnachtszeit spielt, sind die Parallelen zur Geschichte des Jesuskindes nicht von der Hand zu weisen, und die Wandlung der drei Bankräuber erinnert zudem ein wenig an das Gleichnis vom verlorenen Sohn - und taugt eher wenig als genuiner Western. Vor allem die Sterbeszene der Mutter und das Versprechen, das sie den drei Fremden abnimmt, sowie die Darstellung der kleinstädtischen Idylle und die äußerst dick aufgetragene religiöse Symbolik schrammen haarscharf am sentimentalen Kitsch des Viktorianischen Melodrams vorbei, und der Film entblödet sich nicht, zu einem der übelsten Werkzeuge zu greifen, dem Deus ex machina: Woher kommen, so frage ich mich, mitten in der Wüste plötzlich die Eselin und ihr Füllen, bemerkenswerterweise noch reichlich mit Proviant beladen? Das wirkt ganz so, als hätte ein Drehbuchschreiber nicht weitergewußt oder aber zu tief ins Glas geschaut. Und doch ist John Ford hier nach meiner Meinung ein bewundernswert warmherziger, berührender und unvergeßlicher Film gelungen, der dem Betrachter vielleicht nicht gerade in Atem hält, ihm dafür aber zu Herzen geht.

Was interessiert es mich, woher die Eselin kam? Oder wie oft da die Bibel bemüht wird? Oder daß in Welcome, der heimeligen Kleinstadt, wahrscheinlich Zuckerstangen in den Kleingärten sprießen, gleich im kühlen Schatten der duftenden Lebkuchenbäume? "Three Godfathers" erzählt die Geschichte dreier vom rechten Weg abgekommener Männer - die freilich gar so schlecht auch nicht gewesen sein können, wenn man sich die artige Weise betrachtet, auf die sie mit der Frau des Sheriffs über Eierschalen im Kaffee fachsimpeln -, die ihre Bestimmung darin finden, einem kleinen Kind - ein typisches Zukunftssymbol im Western - das Überleben in der Wüste zu ermöglichen. Der Film erzählt ferner von einer Eigenschaft, die heutzutage - vielleicht nicht ganz zu Unrecht, weil sie so leicht mißbraucht werden kann - ein wenig in den Ruch der Leichtgläubigkeit gekommen ist und die eines der zentralen Themen John Fords war, nämlich von der Opferbereitschaft. Vielleicht muß man nicht gerade sein ganzes Leben opfern [1], aber eine Alternative zu dem geistlos beschränkten Materialismus wäre die Opferbereitschaft, ein Quentchen davon ab und zu jedenfalls, doch wohl. Wohlgemerkt, ich selbst zähle mich eher zu den Zynikern, die normalerweise nichts als Spott für solch dickaufgetragene Sentimentalität übrig haben, doch dieser Film ist auf seine ganz eigene Weise wunderschön. Zu einem großen Teil dürfte dies sicher auch an dem bodenständigen Humor Fords liegen - man denke etwa an die Szene, in der die drei Paten über Säuglingspflege beratschlagen, oder an die Schnelligkeit, mit der ein Saloon mal eben in einen Gerichtssaal umgewandelt wird und umgekehrt, und wie mit Hammerschlag und Urteil gleich auch die erste Bestellung durch den Richter fällt, und manchem dürfte vielleicht auch die männerhungrige Miss Florie (Jane Darwell) als komisch erscheinen. Dieser gutmütige Humor nimmt den etwas pathetischen Passagen ihre Schwere und sorgt dafür, daß "Three Godfathers" nicht zu einer kitschigen Laienpredigt wird.

Ich gebe dem Film aus vollem Herzen fünf Eimer Wagenfett. Die DVD krankt in der Tat an der Neusynchronisation, aber im Grunde verdient es ein Ford-Western, in der Originalsprache angesehen zu werden - und die ist glücklicherweise auch auf der DVD enthalten, leider nur mit deutschen Untertiteln.

[1] Ein bißchen unheimlich ist es schon, wie sich manchmal das Leben eines Schauspielers in den Rollen, die er spielte, vorausdeuten zu lassen scheint. Vorsicht, Spoiler: Man vergleiche beispielsweise den Tod Pedros, der sich selbst mit einem Revolver das Leben nimmt, mit dem Tod des Schauspielers Armendáriz, der sich 1963 ebenfalls erschoß, da er unter unheilbarem Nierenkrebs litt. Er, wie auch John Wayne, Susan Hayward und Agnes Moorehead oder Regisseur Dick Powell, waren an dem Film "The Conqueror" (1956) beteiligt, dessen Dreharbeiten für die Außenszenen 220 km entfernt vom Atomwaffentestgelände Nevada Test Site stattfanden. Von etwa 220 an dem Film beteiligten Menschen sollten in der Folge 91 an einer Form von Krebs erkranken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Toller Western, aber leider schlecht Synchronisiert., 9. November 2007
Von 
Rainer Schmitt "Doc Holiday" (Wehrheim/Taunus) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Der Film wurde durch die neue Synchro völlig verunstaltet. Wer dafür verantwortlich ist müsste man Teeren und Federn nach Westen Art.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gibt bessere, 7. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Spuren im Sand (Neue Sprachversion) (DVD)
Für den Film mit der ersten deutschen Synchro gibts 2 Sterne. Ich will jetzt aber keinen Stern wegen der neuen Synchro abziehen.
Klar ist > Wenn einen die JW und Stallone Filme durchs Leben begleitet gaben, kann man nicht so einfach daher gehen und die Stimme von Stallone dem Johnny aufdrücken. Das geht einfach nicht! Vielleicht fanden die Macher es gut - ich nicht.
Hier hätte man mit viel Fingerspitzengefühl (mehr Hörgefühl) herangehen und eine unbekannte Stimme finden müssen die zu JW gepaßt hätte.
Arnold Marquis war einfach die idelae Stimme! Die davor bereits synchronisierten Filme hatten auch nicht immer die passende deutsche Stimme. Wenn ich mich recht erinnere, hat der Synchro-Sprecher von Richard Widmark auch einige JW-Filme synchronisiert. Das hat auch schon nicht gepaßt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Spuren im Sand (Neue Sprachversion)
Spuren im Sand (Neue Sprachversion) von John Ford (DVD - 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 15,95
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen