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am 10. September 2009
Ich habe mir den Film, nachdem ich davon interessiert eine Kurzbeschreibung im Internet gelesen habe, zu gemüte geführt und bin eher gespalten.
Der Hintergrund des Filmes ist eigentlich grandios, welcher unübersehbar auch als Kritik neuer Technologien in unserer Welt (klonen, der gläserne bürger) versteht, doch leider wird genau von dieser Thematik viel verschenkt.
"Die Insel" fängt eigentlich mit seiner besseren Hälfte an: Dem "zu" perfekten Lebensraum, die Einheitskleidung, das scheinbare Paradies und der erschreckenden Wahrheit. Die Schauspieler wissen bis zu diesem Zeitpunkt auch zu überzeugen, Ewan McGregor und Scarlett Johansson geben eine gute Schauspielerische darstellung zum besten, doch als die beiden die Klonanstalt verlassen wirds seicht: Schiesserein, hektik und gnadenloses Product-Placement. Ich habe normalerweise nichts gegen Actionfilme, doch dieser Part im Film war das letzte was ich mir erhofft hatte. Statt viel mehr auf die Klone und ihre "Sponsoren" (die Menschen die Geld für diese Klone zahlen) einzugehen, widmet man sich lieber erbarmungslosen strassenschiesserin bis hin zum extrem unrealistisch wirkenden Überleben des Absturzes von einem Wolkenkratzer...Die Insel ist ab dann nur mehr ein Schatten seiner selbst.

Nicht falsch verstehen, die Insel ist kein schlechter Film, deswegen gibts auch 4 Sterne, aber wenn ich daran denke was man aus dieser Story hätte machen können, greife ich mir Aufgrund Michael Bay's Werk am Kopf.
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am 30. August 2011
Die Zukunft: Die Erde ist kontaminiert worden und nur noch wenige überlebende Menschen fristen ihr Dasein auf einer Plattform irgendwo im Meer, weit entfernt vom tödlichen Festland. Glücklicherweise gibt es einen Ort, eine Insel um genau zu sein, die von dieser Kontaminierung verschont geblieben ist. Diese stellt die letzte Hoffnung der Menschheit dar ihre Spezies zu erhalten und den Planeten irgendwann einmal wieder bevölkern zu können. Zu diesem Zweck finden in regelmäßigen Abständen Lotterien statt, deren Gewinner auf die Insel reisen und für den Fortbestand der Rasse sorgen dürfen. Einer der Überlebenden ist Lincoln Six Echo (Ewan McGregor). Doch er ist nicht wie die anderen.Er spürt dass irgendetwas nicht stimmt und stellt alles in Frage woran seine Mitmenschen glauben. Als eines Tages seine Freundin Jordan Two Delta (Scarlett Johansson) für die Insel ausgewählt wird, findet Lincoln heraus, dass seine schlimmsten Befürchtungen übertroffen werden. Denn tatsächlich hat es niemals eine Kontaminierung der Erde gegeben. Die Insel ist nur eine Erfindung und die Insassen selbst sind keineswegs Überlebende, sondern Klone! Klone von wohlhabenden und berühmten Menschen, denen sie eines Tages als Ersatzteillager dienen sollen. Es gelingt den beiden zu fliehen, doch die Firma kann natürlich nicht zulassen, dass ihre Produkte frei herumlaufen. Es beginnt eine mörderische Jagd...

Regisseur Michael Bay hat über die Jahre eine beindruckende Serie von Kinohits gedreht. Meist mit Produzent Jerry Bruckheimer im Schlepptau zeichnet er verantwortlich für Blockbuster wie die beiden Bad Boys Teile, Armageddon oder zuletzt die Transformers Trilogie. Dass diese Streifen allesamt zu Kassenknüllern avancierten liegt unter anderem an den zumeist selben Zutaten. Virtuos ausgearbeitete Actionszenen werden ergänzt durch State of the Art Special Effects, begleitet von einer nicht allzu tiefgründigen Story. Getragen wird die ganze Handlung von in der Regel gut aufgelegten und sympathischen Darstellern.

The Island trägt augenscheinlich die gleiche Handschrift (obgleich der erste Film ohne die Unterstützung von Bruckheimer), geht aber an bestimmten Stellen einen grundlegend anderen Weg. Zuerst einmal lässt sich Bay deutlich mehr Zeit als sonst um die Geschichte einzuführen und die Charaktere vorzustellen. Bis es zum ersten Mal richtig kracht ist bereits ein Viertel des Films vergangen und man befindet sich mitten im Geschehen. Was man in diesen knapp 40 Minuten zu sehen bekommt ist zwar nichts grundlegend neues, es gelingt aber zu verdeutlichen wie unmenschlich mit den Bewohnern der Plattform umgegangen wird. In die immer wieder aufflammende Diskussion rund um die Genforschung und natürlich hier insbesondere das Klonen von menschlichen Wesen gut passend, hält sich der Regisseur allerdings nicht wirklich lange mit einer echten gesellschaftlichen Kritik auf. Sich mit diesem, nennen wir es einmal vorsichtig moralischen Konflikt" auseinander zu setzen würde dann doch Rahmen und evtl. auch Massentauglichkeit eines immerhin als Popkorn-Blockbuster ausgelegten Streifens sprengen.

Also begeben wir uns nach genannter Vorlaufzeit" auf das Terrain auf dem sich Bay am besten auskennt. Die Actionsequenzen sind wie gewohnt spannend und technisch perfekt inszeniert. Schön dabei zu sehen ist, dass es ihm immer wieder wichtig ist schöne Bilder auf die Leinwand zu zaubern. Wenn Lincoln z.B. mit seinem Sponsor vor den Kopfgeldjägern flieht, fährt er durch ein großes kuppelartiges Bauwerk. Die gewaltige Kulisse erstrahlt dann in einem warmen Rot-Ton der Sonne und gleicht einer modernen Photographie.

Bei der Wahl der Darsteller geht Bay keinerlei Experimente ein und verlässt sich einerseits auf aktuelle Stars wie Ewan McGregor und Scarlett Johansson, greift aber auch wieder auf alte Bekannte aus seinen anderen Filmen zurück. Michael Clarke Duncan darf halb aufgeschnitten aus einem OP fliehen und Steve Buscemi ist einmal mehr als etwas obskurer und leicht abgewrackter Computertechniker in seinem Element. Doch auch die Hauptdarsteller machen ihre Sache gut und sind sowohl in den Actionszenen als auch bei den witzigeren Einlagen immer schön anzusehen.

Ein weiteres für Michael Bay Verhältnisse untypisches Detail ist das nahezu vollständige fehlen von Pathos und dem teilweise doch sehr nervenden Patriotismus. Dafür haben die Macher aber anscheinend die Macht des Product-placement entdeckt. Ob nun die von allen getragenen Puma Schuhe, die Kampfsimulation mit X-Box Logo oder die Info Box von MSN-Search...ich könnte noch ein wenig so weiter machen, aber glücklicherweise schmälert diese doch sehr offensichtliche zweite Einnahmequelle nicht den weiteren Genuss des Betrachters. Steve Jablonskys Filmmusik trägt abschließend noch seinen guten Teil zur insgesamt angenehmen Stimmung des Filmes bei.

Wer das nun alles gelesen hat ist sich sicher dass es dem Regisseur gelungen ist seine Serie von Hits ungebrochen fortzusetzen. Leider stimmt das aber nur zum Teil, denn laut Internet Film Datenbank imdb hat The Island in den USA während seiner gesamten Laufzeit gerade einmal knappe 36 Millionen Dollar eingespielt. Verglichen mit seinen anderen Produktionen und bei einem geschätzten Budget von über 120 Millionen Dollar kann man dies als alles andere als einen Erfolg bezeichnen. Ob dies nun daran liegt dass eben diesmal nicht regelmäßig Stars and Stripes im Bild zu sehen sind oder während der Handlung für den durchschnittlichen Michael Bay Fan einfach zu oft nachgedacht werden kann...ich weis es nicht.

Dass der Streifen letzten Endes doch nicht als kompletter Flop in die Geschichte eingeht und zumindest einmal seine Produktionskosten wieder reingeholt haben sollte, verdanken die Warner Bros. einmal mehr den immer wichtiger werdenden und den US-Kinogängern mittlerweile den Rang abgelaufenen Zuschauern außerhalb der Staaten. Dort war The Island nämlich mit fast 125 Millionen Dollar sogar noch erfolgreicher als Bays 2 Jahre zuvor erschienener Hit Bad Boys II.

Fazit:
Warum diesem Film der Erfolg in den USA versagt blieb wird für mich auf ewig ein Rätsel bleiben. The Island ist ein grundsolider Film und um Welten besser als die "ich-kann-mich-nicht-enscheiden-wenn-ich-eigentlich-haben-will" Geschichte PEARL HARBOR (die in den USA aber weitaus mehr eingespielt hat...). Dem Streifen gelingt es genau das zu erreichen was ein Popkorn Film soll: er unterhält, ist spannend...und wer will, kann sogar ein wenig nachdenken.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Januar 2008
Zum Film:

Ein paar Jährchen in der Zukunft machen sich junge Damen und Herren, in nettem Wohnumfeld ein schönes Leben. Und damit das Leben in süßem Saus und müßiggängerischen Braus noch Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft bereit hält, gibt es auch noch die Verheißung einer fernen Insel, auf der noch paradiesischer und vor allem natürliche Zustände herrschen, im Gegensatz zu den künstlichen Traumwelten der geschilderten Gegenwart. Auf die harte Tour erfahren Lincoln - Ewan McGregor und Jordan - Scarlett Johansson, dann allerdings die ungemütliche Wahrheit, dass es mit den versprochenen Verheißungen doch nichts wird, sie vielmehr als geklonte Luxusersatzteillager dienen. Die beiden beschließen den Ausstieg aus der Gesellschaft, was aber nicht ganz unproblematisch ist, immerhin sollen die beiden ihren Herstellungszweck erfüllen und so sind sie fortan verfolgt von Jägermeister Laurent - Djimon Hounsou und seinen Schergen.

Zur Blu-ray:

Das Master ist extrem scharf. Nicht nur Nahaufnahmen und der unmittelbare Vordergrund zeigen sehr viel Detail. Auch Hintergründe werden überwiegend sehr deutlich dargestellt. In Nahaufnahmen ist jede einzelne Falte in Gesichtern erkennbar. Das Bild wirkt extrem plastisch und der "Wow"-Effekt zeigt sich in fast jeder Szene...

Die Insel bietet einen extrem guten Music Score, der von Anfang bis Ende eigentlich immer deutlich präsent ist und räumlich gut wiedergegeben wird. Auch die Effektwiedergabe ist gut gelungen. Nicht nur bei den Film-Szenen mit Brachial-Action donnert es laut aus den Surround-Kanälen, sondern selbst einfachere Umgebungsgeräusche sind gut zu hören. Der Film bietet eine hohe Dynamik mit kräftigen Bässen...

Fazit: Ganz klare Kaufempfehlung - eine absolute Top Blu-ray Disc die Bild- und Tontechnisch ganz locker 5 Sterne verdient - Referenz qualifiziert!!!
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am 1. September 2005
Eines gleich vorweg an alle Bay-Kritiker:
Wie kann man in einen Michael Bay-Film gehen und dann über Logiklöcher, Actionlastigkeit und Anspruchlosigkeit klagen ??
Dieser Regisseur ist doch in gewisser Weise dafür bekannt und viele Kritiker (v.a. in den USA) warten nur darauf ihre stereotypen Kritiken Film für Film wieder loszuwerden.
Und jetzt versucht er endlich einmal Anspruch mit Action zu verknüpfen und was kommt dann ??
Es werden wieder die kleinsten Logikfehler pingelig und kritikversessen herausgesucht.
Michael Bay wird in die Rolle des lauten, actionlastigen, anspruchslosen Regisseur reingepresst und er kann machen, was er will: er kommt nicht mehr heraus.
Dabei liefert er hier das beste, in sich stimmigste Werk seiner Karriere ab.
Die Geschichte um zwei Klone, die auf der Flucht sind, rutscht nie in Endlosaction und hat immer eine anspruchsvolle Note.
Was macht einen Menschen aus ?? Rechtfertigt Unsterblichkeit das Klonen von Menschen ?? Würden Sie sich einen Klon "anschaffen", wenn sie die Wahl hätten ??
Ewan McGregor füllt die Rolle des Lincoln Six-Echo perfekt aus und kann den Film zu jeder Minute tragen. Auch Scarlett Johansson überzeugt als naive Jordan Two-Delta.
Die beiden harmonieren perfekt und schlagen den Zuschauer sofort auf ihre Seite.
Absolut bewegend als Jordan ihre eigene Calvin-Klein sieht oder bei ihrer Klientin zu Hause anruft und ihr Ebenbild in Form des kleinen Jungen entdeckt.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und haben Tiefe, was man auch am gelungenen Treffen des Klienten Lincoln und seines Klones sieht. Die beiden sind absolut verschieden und man weiß zu jeder Zeit wer Lincoln Six-Echo und wer Tom Lincoln ist. Die Geschichte überrascht mit Tiefe und unvorhersehbaren Wendungen, die den Zuschauer bis zum befriedigenden Ende fesselt.
Bay zeigt hier wieder einmal seine Klasse als Actionregisseur in perfekt choreografierten Zerstörungsorgien ohne jedoch (und das ist neu !!) die Geschichte und die Charaktere zu vergessen.
Und man darf nie vergessen: es handelt sich um Popcorn-Kino. Aber auch Popcorn-Kino muss nicht frei von jeglichem Anspruch sein.
Einziger Kritikpunkt, wegen dem der Film auch die Höchstpunktzahl verfehlt, ist der, dass einem verschiedene Sequenzen einfach schon von anderen Filmen bekannt vorkommen: sei es die Geburtsstätte, die an Matrix erinnert, oder auch die Autobahnszene mit den vom Laster herunterfallenden Trümmern, die man aus Bad Boys 2 kennt.
FAZIT:
Michael Bay liefert uns hier einen perfekt gestylten Action-Kracher mit anspruchsvoller Note, der in Sachen Geschichte, Schauspieler, Atmosphäre und Score auf ganzer Linie überzeugt.
33 Kommentare62 von 75 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2006
Michael Bays erster Film ohne Jerry Bruckheimer floppte grandios an der Kinokasse, ist aber in der Tat Bays bester Film neben "The Rock".
Woran lag's, dass Bay nicht wie üblich an der Kinokasse punkten konnte?!
Am brisanten und brandaktuellen Thema und der wie üblich perfekten technischen und filmischen Umsetzung sicher nicht.
"Die Insel" ist ein gekonntest Update des Klassikers "Logans Run - Flucht ins 23. Jahrhundert". Auf "Der Insel" werden Klone reicher Auftraggeber produziert, die als "Ersatzteillager" funktionieren sollen.
Als der von Ewan McGregor gespielte Klon Lincoln Six-Echo von Alpträumen geplagt zusammen mit seiner Liebe Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) die Flucht ergreift, beginnt eine gnadenlose Jagd des Systems auf die Flüchtigen.
Neben der grandiosen Action, den hervorragenden Darstellern (neben McGregor und Johansson brllieren in weiteren Rollen Michael Clarke Duncan, Steve Buscemi, Sean Bean und Djimon Hounsou) und der brandaktuellen Story läßt sich Bay dieses Mal erstaunlich viel Zeit für seine Charaktere und das ernste Thema.
Warum also nun doch der Flop? Vielleicht weil "Die Insel" für das klassische Bay-Publikum zuviel Tiefe besitzt. Vielleicht auch, weil man sich bei der Vermarktung des Films nicht so professionell angestellt hat, wie bei den Jerry Bruckheimer Produktionen. Vielleicht auch, weil McGregor und Johansson nicht das Blockbuster-Potential und die Bekanntheit bei der breiten Masse besitzen wie etwa Will Smith.
Auf alle Fälle kann man Sci-Fi und Actionfans "Die Insel" bedenkenlos empfehlen. Ihr werdet ihn lieben!
Die DVD von Warner bietet ein sehr gutes, Kontrast reiches Bild in hervorragender Stärke. Der 5.1 Sound ist satt! Lediglich die Extras hätten üppiger ausfallen dürfen. Da hat man wohl wegen des mangelnden Erfolges an der Kinokasse Zugeständnisse gemacht. Schade, aber der Film ist nunmal das Wichtigste und der ist brillant wie Bild und Ton der DVD.
Das Steelbook mit den zusätzlichen Soundtrack auf CD ist für Verpackungsfetischisten sicher interessant. Wer aber mit dem sicher gelungenen Soundtrack nichts anfangen kann, sollte bei der Normalversion bleiben.
0Kommentar43 von 52 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer mit dem Gedanken spielt, in 10 Jahren eine Lebensversicherung abzuschließen, sollte genauestens recherchieren, wo er diese in Betracht zieht. Im schlimmsten Falle kann man - zur Rettung der eigenen Existenz - zeitgleich zum Mörder werden [...]
Der Film "Die Insel" beruht sich indessen auf die unvorhersehbare Zukunft, die nicht nur realistisch ist, sondern auch Vermutungen offen lässt.
In "Die Insel" leben Menschen in einem begrenzten Territorium. Für sie ist das Leben dort die einzige Chance, um zu überleben, weil man ihnen einredet, dass die Außenwelt unsicher sei und noch Überlebende nach und nach gefunden und "gerettet" werden. In Wirklichkeit sind sie lediglich Produkte der Wissenschaft: Klone, deren Organe zur Lebenserhaltung des Versicherten gebraucht werden. Um diese Klone davon überzeugen zu können, Menschen wie jeder andere zu sein, werden jedem einzelnen Implantate zur Orientierung der Vergangenheit eingebaut. Des Weiteren sind Gefühle, Emotionen und Empfindungen gegenüber des anderen Geschlechtes strikt untersagt; Freundschaften hingegen - ohne jeglichen Körperkontakt - sind im Gegenzug erlaubt.
Alle Menschen bzw. Mitarbeiter in diesem Resevoir, die für die Sicherheit und Ordnung zuständig sind, unterliegen einer absoluten Schweigepflicht gegenüber den Klonen. In keinem Fall dürfen sie die Tatsache zur Kenntnis nehmen, ein einfach Produkt der Wissenschaft zu sein.
Möglich also, dass wir hier einen Film zur Aufklärung über die Zukunft bekommen, doch wieso heisst der Film eigenartiger Weise "Die Insel"?
Nun, im Falle eines Defekts der Organe des Versicherten muss der Klon logischerweise sterben, um die Organe entnehmen zu können. Um diese aber nicht direkt mit dem Tod zu konfrontieren werden die Klone mit der "Insel" manipuliert. Um das Ganze glaubwürdiger zu machen, entscheidet die "Lotterie" über den Eintritt in die Insel, die der Gewinner nie zu Gesicht bekommen wird. Stattdessen findet der Prozess wie oben beschrieben statt. Den Rest könnt Ihr auf Blu-Ray ansehen. ;)

Für mich ist der Film also definitiv eine mögliche Handlung, die in Zukunft der Wahrheit entsprechen könnte. Wer diesen Film als "unrealistisch", "physikalisch unmöglich" oder "psychisch gestört" betrachtet, kann dies ruhig tun. Es sei nur gesagt, dass keiner in die Zukunft schauen und wissen kann, was auf uns zukommen wird. Noch vor 100 Jahren hat es keiner für realistisch gehalten, Nachrichten binnen Sekunden ans Ende der Welt verschicken zu können oder Menschen aus USA in Deutschland auf einem Bildschirm zu sehen - heute ist es ganz normal und gehört zum Alltag! Also, nicht zu weit greifen und abwarten.

Über die Qualität der Blu-Ray gibt es wohl nur ein Wort, welches es ziemlich deutlich beschreiben könnte: Ausgezeichnet! Der Film verfügt über sehr helle bis dunkle Szenen, die allesamt faszinierend und wirklich real aussehen. Da ich den Film sehr möge, verfüge ich auch über die DVD des Films, weshalb ich hier auch Vergleiche ziehen kann und nichts ausdenke. Und somit rechtfertigt sich meine Aussage, dass auch die kleinsten Details, seien es einzelne Haare oder die Poren der Schauspieler, einfach sehr gut und brillant aussehen und auch ziemlich Referenz zur DVD-Version aufweisen.
Der Ton in Dolby Digital ist auch sehr gut gelungen, auch wenn es für die jetzigen Umstände "Dolby Digital" als veraltet, und "Dolby True Sound" als neu und präziser gelten. Das Gefühl von Mittendrin-Sein besteht also mit einer guten Heimkino-Anlage vollkommen. Auch dafür gibt es von mir keine Abstriche.
Wer den Film also auf einem Datenträger haben möchte und das dafür vorgesehene Equipment besitzt, dem kann ich die Blu-Ray wirklich nur ans Herz legen.
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am 8. Juni 2013
Die Insel Blu-ray bietet Film und Bonusmaterial, aber das Bonusmaterial ist nicht in HD und im Ton aufgewertet worden.
Die Blu-ray läuft fehlerfrei und ohne Störungen.
Qualität vom Film in Bild und Ton ist sehr Gut, scharf und klar.
Das Bonusmaterial ist deutlich in schlechterer Qualität von Bild und Ton aber immer noch in guter DVD Qualität.
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am 21. August 2010
Warum dieser Film an den Kinokassen gefloppt hatte wurde schon zig mal hinterfragt.
Aber warum muß ein guter Film immer Massen an Zuseher anziehen? Siehe Hurt Locker, Maschinist...

Bay hat hier solides Actionkino auf die Leinwand gezaubert an dem es wirklich kaum etwas zum aussetzen gibt.
Der Film erzählt eine handlungsfähige Story (das ist nicht immer so!!!) Die Action passt, die Darsteller bringen ihre Rollen glaubwürdig rüber.
Auch der Soundtrack darf nicht unerwähnt bleiben. Zum Thema Blu-ray kann ich zum Thema Bildqualität nur eines sagen; einwandfrei. Diejenigen welche sich jede einzelne Szene pixelgenau ansehen, jedes kleinste Filmkorn bekritzeln, tja, ihr seit Meister eures Fachs. Aber naja,... Da gibts noch mehr...
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am 6. Oktober 2014
Einfach der Hammer-Film. Keine einzige langweilige Minute...regt zum Nachdenken an.
Gute Entscheidung, den kann man nämlich öfter sehen.
Nur zu empfehlen.
Super schnelle Lieferung
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TOP 500 REZENSENTam 22. März 2015
Irgendwo im Nirgendwo unter der Erde leben ein paar Klone in einer unterirdischen Stadt. Sie glauben, dass sie Überlebende einer großen Katastrophe sind und man sie gerettet hat. Damit es nicht langweilig wird, wird regelmäßig eine Lotterie veranstaltet und wer gewinnt, darf auf die Insel. Die Insel scheint ein paradiesischer Ort über der Erde zu sein, der wieder bewohnbar ist.
Leider gibt es immer Querulanten, einer davon ist Lincoln Six Echo. Er will mehr erfahren, mehr wissen, ist wissbegierig und schnüffelt herum. Schnell merkt er, dass man ihn belügt und die Insel nicht existiert.
Anfang des 21. Jahrhunderts, nach Dolly dem Klonschaf, war das Thema Klonen, Rechte von Klonen, Klone als Organspender… eines der Aufregthemen der Gesellschaft. Seitdem ist es um dieses Thema deutlich ruhiger geworden, weil auch die nicht Biologen die stark begrenzten Möglichkeiten dieser Technologie endlich verstanden und verinnerlicht haben. Für SciFi und dystopische Romane war dieses Thema aber eine große Inspiration, so auch für Ishiguros Roman „Alles, was wir geben mussten“. Auf der Welle dieses Themenkomplexes schwimmt auch dieser Film mit. Klone, die man in Ignoranz über ihr Schicksal hält, die man wegsperrt, belügt und dann ausschlachtet bis sich die ersten anfangen dagegen zu wehren. Dieses Thema gibt es mittlerweile in der Literatur in zig Varianten.
Die Handlung ist damit sehr einfach vorhersehbar. Klonmann verliebt sich in Klonfrau. Sie wollen zusammenbleiben und nicht Organe spenden und wenden sich gegen das System. Das Thema wird dann unterschiedlich ausgeschmückt. Die Lügen, die man den Klonen erzählt oder die Methoden, mit denen man diese Menschen kontrolliert unterscheiden sich, aber das Grundthema ist ein und dasselbe.
Diese Variante ist nicht ganz so intellektuell oder vielschichtig wie „Alles, was wir geben mussten“. „Die Insel“ ist die actionreiche, laute Variante für den Normalkonsumenten, der neben ernstem Thema bitte auch gut unterhalten werden will und sich dabei nicht mit intellektuellen Diskussionen belasten will.
Ein guter dystopischer Film mit guten Schauspielern, ansprechenden, futuristischen Kulissen und einigen Actionszenen, damit es dem normalen Kinogänger nicht langweilig wird. Eine unterhaltsame, gute Mischung mit vorhersehbarer Geschichte und wenig Überraschungen. Solide Abendunterhaltung mit einem kleinen Hauch von Sozialkritik.
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