Kundenrezensionen


322 Rezensionen
5 Sterne:
 (167)
4 Sterne:
 (90)
3 Sterne:
 (37)
2 Sterne:
 (17)
1 Sterne:
 (11)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Michael Bays - Die Insel - Sehr gutes Unterhaltungskino wie Armageddon oder Bad Boys...,
Zum Film:

Ein paar Jährchen in der Zukunft machen sich junge Damen und Herren, in nettem Wohnumfeld ein schönes Leben. Und damit das Leben in süßem Saus und müßiggängerischen Braus noch Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft bereit hält, gibt es auch noch die Verheißung einer fernen Insel, auf der noch...
Veröffentlicht am 12. Januar 2008 von Mr-big2000

versus
70 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hyperaktiver Klon von einem Film!
Es ist doch immer das Gleiche...

Die Lager teilen sich wie immer in zwei Gruppen: Auf der einen Seite diejenigen, die mit dem Mainstream bzw. der Machart von Filmen aus der "Jerry Bruckheimer" Schmiede prächtig zurechtkommen. Auf der anderen jene, welche nach Machwerken wie "Pearl Harbor", "Armageddon", "The Rock", "Gone in 60 Seconds", "Con Air" usw...
Veröffentlicht am 27. November 2006 von EHZ


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Insel [Blu-ray], 8. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Insel [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Insel Blu-ray bietet Film und Bonusmaterial, aber das Bonusmaterial ist nicht in HD und im Ton aufgewertet worden.
Die Blu-ray läuft fehlerfrei und ohne Störungen.
Qualität vom Film in Bild und Ton ist sehr Gut, scharf und klar.
Das Bonusmaterial ist deutlich in schlechterer Qualität von Bild und Ton aber immer noch in guter DVD Qualität.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da kommt Freude auf!, 7. August 2007
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Insel [HD DVD] (HD DVD)
Über den Film an sich ist auch zur DVD-Veröffentlichung schon viel geschrieben worden, und die Meinungen gehen sehr auseinander. In meinen Augen ist es aber absolut zweitrangig, ob Michael Bay zuvor Werbefilme oder schwache Kinofilme verbrochen hat. Mir haben weder "Armageddon", noch "Pearl Harbour" sonderlich gefallen. Zu glattpoliert und platt. Sein 2005er Werk "Die Insel" habe ich dagegen umgehend in die Riege meiner Lieblingsstreifen aufgenommen. Intelligent, temporeich, atmosphärisch dicht und vollgepackt mit metallberstender Action. Nicht nur visuell den allermeisten vergleichbaren Veröffentlichungen der letzten Jahre weit überlegen. Sicher, ein paar inhaltliche Ungereimtheiten leistet sich der Film, sie bleiben aber in dem für das Genre üblichen Rahmen und unauffälliger als z.B. in "Matrix".

Die HD-DVD wird dem Potenzial der Vorlage gerecht. Sie bietet eine feine, weitgehend störungsfreie Optik. Lediglich mit der (erwünschten?) Körnigkeit hat der Codec in einigen Szenen Mühe. Artefakte sind allerdings nur bei genauem Hinsehen erkennbar und fallen nicht störend ins Gewicht. Kontrast, Farben, Details der eindrucksvollen Bilder werden angemessen transportiert, so dass sich die Investition in die HD-Version gegenüber der DVD absolut lohnt. Interessant übrigens, dass die linke Wange von Hauptdarstellerin Scarlett Johansson in einigen Szenen offenbar nachträglich (sehr stark) weichgezeichnet wurde. Klar, HD ist für eine angegriffene Haut einfach zu gnadenlos. Aber das hätte man mit etwas mehr Geschick auch unauffälliger lösen können. ;-)

Ein besonderes Highlight ist der Ton. Knackig, präzise und gewaltig, ein ebenbürtiges Gegenstück zum Bild. Wenn Lincoln Six-Echo bei Tempo 100 auf dem Highway dicke Eisenbahn-Achsen vom Tieflader rollt, zieht man in der Perspektive der Verfolger schon mal den Kopf ein. Abgerundet wird die Packung durch die sehr gelungene, stimmungsvolle musikalische Untermalung. Da kommt Freude auf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super!!, 3. Juni 2008
Ob der Film abgekupfert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, von den angeblichen "Originalen" die hier von einigen Rezensenten genannt werden, habe ich noch nie gehört, ich kann nur sagen, dass ich hier einen super Actionfilm gesehen habe, der sogar eine Botschaft vermittelt.
Das bringt mich auch zu der Story, die ich wirklich toll fand. Es ist erschreckend, wenn man sich vorstellt, dass so etwas tatsächlich in Zukunft nicht nur möglich sondern auch denkbar wäre und der Film zeigt ganz deutlich welche Verantwortung Forschung und Fortschritt innehaben und wie gefährlich sie werden können in den falschen Händen.
Super fand ich auch Ewan MacGregor und Scarlet Johansson. Sie waren einfach klasse als die naiven und weltfremden Klone, brachten ihre Verzweiflung sehr gut rüber und gaben vor der Kamera ein tolles Paar ab. Neben den beiden sind aber auch die Nebenrollen hervorragend besetzt mit Djimon Hounsou, Michael Clarke Duncan, Sean Bean (Boromir aus "Der Herr der Ringe") und Steve Buscemi.
Insgesamt ist "Die Insel" für mich ein toller und sehenswerter Film mit rasanter Action, nervenzerreißender Spannung, einer Botschaft und einer super Besetzung und mir ist es unbegreiflich warum sein Erfolg ausblieb.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Michael Bay mal (etwas) anders., 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Insel (DVD)
Die Zukunft: Die Erde ist kontaminiert worden und nur noch wenige überlebende Menschen fristen ihr Dasein auf einer Plattform irgendwo im Meer, weit entfernt vom tödlichen Festland. Glücklicherweise gibt es einen Ort, eine Insel um genau zu sein, die von dieser Kontaminierung verschont geblieben ist. Diese stellt die letzte Hoffnung der Menschheit dar ihre Spezies zu erhalten und den Planeten irgendwann einmal wieder bevölkern zu können. Zu diesem Zweck finden in regelmäßigen Abständen Lotterien statt, deren Gewinner auf die Insel reisen und für den Fortbestand der Rasse sorgen dürfen. Einer der Überlebenden ist Lincoln Six Echo (Ewan McGregor). Doch er ist nicht wie die anderen.Er spürt dass irgendetwas nicht stimmt und stellt alles in Frage woran seine Mitmenschen glauben. Als eines Tages seine Freundin Jordan Two Delta (Scarlett Johansson) für die Insel ausgewählt wird, findet Lincoln heraus, dass seine schlimmsten Befürchtungen übertroffen werden. Denn tatsächlich hat es niemals eine Kontaminierung der Erde gegeben. Die Insel ist nur eine Erfindung und die Insassen selbst sind keineswegs Überlebende, sondern Klone! Klone von wohlhabenden und berühmten Menschen, denen sie eines Tages als Ersatzteillager dienen sollen. Es gelingt den beiden zu fliehen, doch die Firma kann natürlich nicht zulassen, dass ihre Produkte frei herumlaufen. Es beginnt eine mörderische Jagd...

Regisseur Michael Bay hat über die Jahre eine beindruckende Serie von Kinohits gedreht. Meist mit Produzent Jerry Bruckheimer im Schlepptau zeichnet er verantwortlich für Blockbuster wie die beiden Bad Boys Teile, Armageddon oder zuletzt die Transformers Trilogie. Dass diese Streifen allesamt zu Kassenknüllern avancierten liegt unter anderem an den zumeist selben Zutaten. Virtuos ausgearbeitete Actionszenen werden ergänzt durch State of the Art Special Effects, begleitet von einer nicht allzu tiefgründigen Story. Getragen wird die ganze Handlung von in der Regel gut aufgelegten und sympathischen Darstellern.

The Island trägt augenscheinlich die gleiche Handschrift (obgleich der erste Film ohne die Unterstützung von Bruckheimer), geht aber an bestimmten Stellen einen grundlegend anderen Weg. Zuerst einmal lässt sich Bay deutlich mehr Zeit als sonst um die Geschichte einzuführen und die Charaktere vorzustellen. Bis es zum ersten Mal richtig kracht ist bereits ein Viertel des Films vergangen und man befindet sich mitten im Geschehen. Was man in diesen knapp 40 Minuten zu sehen bekommt ist zwar nichts grundlegend neues, es gelingt aber zu verdeutlichen wie unmenschlich mit den Bewohnern der Plattform umgegangen wird. In die immer wieder aufflammende Diskussion rund um die Genforschung und natürlich hier insbesondere das Klonen von menschlichen Wesen gut passend, hält sich der Regisseur allerdings nicht wirklich lange mit einer echten gesellschaftlichen Kritik auf. Sich mit diesem, nennen wir es einmal vorsichtig moralischen Konflikt" auseinander zu setzen würde dann doch Rahmen und evtl. auch Massentauglichkeit eines immerhin als Popkorn-Blockbuster ausgelegten Streifens sprengen.

Also begeben wir uns nach genannter Vorlaufzeit" auf das Terrain auf dem sich Bay am besten auskennt. Die Actionsequenzen sind wie gewohnt spannend und technisch perfekt inszeniert. Schön dabei zu sehen ist, dass es ihm immer wieder wichtig ist schöne Bilder auf die Leinwand zu zaubern. Wenn Lincoln z.B. mit seinem Sponsor vor den Kopfgeldjägern flieht, fährt er durch ein großes kuppelartiges Bauwerk. Die gewaltige Kulisse erstrahlt dann in einem warmen Rot-Ton der Sonne und gleicht einer modernen Photographie.

Bei der Wahl der Darsteller geht Bay keinerlei Experimente ein und verlässt sich einerseits auf aktuelle Stars wie Ewan McGregor und Scarlett Johansson, greift aber auch wieder auf alte Bekannte aus seinen anderen Filmen zurück. Michael Clarke Duncan darf halb aufgeschnitten aus einem OP fliehen und Steve Buscemi ist einmal mehr als etwas obskurer und leicht abgewrackter Computertechniker in seinem Element. Doch auch die Hauptdarsteller machen ihre Sache gut und sind sowohl in den Actionszenen als auch bei den witzigeren Einlagen immer schön anzusehen.

Ein weiteres für Michael Bay Verhältnisse untypisches Detail ist das nahezu vollständige fehlen von Pathos und dem teilweise doch sehr nervenden Patriotismus. Dafür haben die Macher aber anscheinend die Macht des Product-placement entdeckt. Ob nun die von allen getragenen Puma Schuhe, die Kampfsimulation mit X-Box Logo oder die Info Box von MSN-Search...ich könnte noch ein wenig so weiter machen, aber glücklicherweise schmälert diese doch sehr offensichtliche zweite Einnahmequelle nicht den weiteren Genuss des Betrachters. Steve Jablonskys Filmmusik trägt abschließend noch seinen guten Teil zur insgesamt angenehmen Stimmung des Filmes bei.

Wer das nun alles gelesen hat ist sich sicher dass es dem Regisseur gelungen ist seine Serie von Hits ungebrochen fortzusetzen. Leider stimmt das aber nur zum Teil, denn laut Internet Film Datenbank imdb hat The Island in den USA während seiner gesamten Laufzeit gerade einmal knappe 36 Millionen Dollar eingespielt. Verglichen mit seinen anderen Produktionen und bei einem geschätzten Budget von über 120 Millionen Dollar kann man dies als alles andere als einen Erfolg bezeichnen. Ob dies nun daran liegt dass eben diesmal nicht regelmäßig Stars and Stripes im Bild zu sehen sind oder während der Handlung für den durchschnittlichen Michael Bay Fan einfach zu oft nachgedacht werden kann...ich weis es nicht.

Dass der Streifen letzten Endes doch nicht als kompletter Flop in die Geschichte eingeht und zumindest einmal seine Produktionskosten wieder reingeholt haben sollte, verdanken die Warner Bros. einmal mehr den immer wichtiger werdenden und den US-Kinogängern mittlerweile den Rang abgelaufenen Zuschauern außerhalb der Staaten. Dort war The Island nämlich mit fast 125 Millionen Dollar sogar noch erfolgreicher als Bays 2 Jahre zuvor erschienener Hit Bad Boys II.

Fazit:
Warum diesem Film der Erfolg in den USA versagt blieb wird für mich auf ewig ein Rätsel bleiben. The Island ist ein grundsolider Film und um Welten besser als die "ich-kann-mich-nicht-enscheiden-wenn-ich-eigentlich-haben-will" Geschichte PEARL HARBOR (die in den USA aber weitaus mehr eingespielt hat...). Dem Streifen gelingt es genau das zu erreichen was ein Popkorn Film soll: er unterhält, ist spannend...und wer will, kann sogar ein wenig nachdenken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ersatzteillager Mensch, 22. Juni 2006
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Insel (DVD)
Bekanntlich ist der Körper eines Menschen von Natur aus auf Verfall programmiert. Im Prinzip setzt sich ab dem ersten Stadium des Lebens eine Spirale in Bewegung, deren unausweichlicher Höhepunkt, mit dem Tod des Lebewesens, früher oder später erreicht sein wird ...

Wie man die "Drehung" dieser Spirale verlangsamen, den Höhepunkt hinauszögern kann - an der Erfüllung dieses Menschheitstraumes haben sich im realen Leben bereits Heerscharen von Wissenschaftlern versucht - mit unterschiedlichem Erfolg - die moderne Medizin vermag manche Krankheiten zu kontrollieren oder sogar auszuschalten - anderen steht man jedoch nach wie vor hilflos gegenüber und in genau diese Lücke trifft die Idee des Filmes...

DIE INSEL bringt den interessierten und vom Film sicherlich bald faszinierten Zuschauer in eine futuristische Umgebung, deren "Bewohner" auf dem Niveau von Kleinkindern heranwachsen, Dinge wie "Privatsphäre" und "Selbstbestimmung" nicht vermisst werden - warum auch? Diese Worte und deren tiefere Bedeutung sind an diesem Ort ganz einfach fremd, was einzig und alleine zählt ist die Chance, auf die legendäre INSEL ausreisen zu dürfen.... - ein weiterer Ort, der wie die gewohnte Umgebung von den Verwüstungen eines, angeblich, weit in der Vergangenheit liegenden, zerstörerischen Krieges verschont geblieben ist und an den man eben nur gelangen kann, wenn man in der sog. "Lotterie" Glück hat....

Lincoln Six Echo (McGregor) dient, wie alle anderen Bewohner der Anlage, ohne es zu wissen, als lebendes Ersatzteillager, um bei Bedarf "ausgelost" und verbraucht werden zu können - nur scheint bei seiner Produktion ein entscheidender Fehler unterlaufen zu sein - Lincoln Six Echo hinterfragt die eigene Situation - seine zunehmend kritische Haltung gegenüber den Abläufen innerhalb der Anlage gipfelt schließlich in der gemeinsamen Flucht mit dem weiblichen Klon Jordan Two-Delta (Johannsson) und der Suche nach dem eigentlichen "Besitzer" seines Körpers und seiner Organe.

Die Flucht führt hinaus in eine total unbekannte Welt, die der Mitte des 21.Jahrhunderst innerhalb der Vereinigten Staaten entsprechen soll....

Wie lange werden die zwei Flüchtlinge wohl in dieser fremden Umgebung durchhalten?

Welche Anstrengungen wird das Labor unternehmen, um zu vertuschen, dass es sich bei deren "Produkte" nicht nur um gezielt hergestellte Einzelorgane handelt, sondern um die komplette Kopie des eigentlichen "Originalmenschen" ???

Wie würde wohl der "Auftraggeber" selbst reagieren, wenn er seiner "Kopie" gegenüberstehen müsste?

Spannende Fragen - und genial erdachte, wie auch wirklich sehenswert in Szene gesetzten Antworten - DIE INSEL - ein Film, den man sich sicherlich mehrmals anschauen kann!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhafte Story in einem aufwändigen, überzeugenden, intelligenten Film - kann man ganz oft anschauen, 13. August 2007
Von 
Colina (Deep South Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Insel (DVD)
Enthält Spoiler!
Die ursprüngliche Endzeit-Story ist schon der Hammer: die restlich verbliebenen Menschen leben nach einer Nuklear(?)-Katastrophe in einer künstlichen, sterilen, behüteten, kontrollierten Welt. In diesem Teil des Films fasziniert die Ausstattung: Einheitsweiß, Einheitexistenzen.
Dann hebt sich völlig unplanmäßig ein Individuum aus der Masse heraus. in Lincoln 6 Eco sind Reste von Neugier und Erinnerung verblieben, die ihn nicht ruhen lassen.
So entdeckt er die Wahrheit: die eigentliche Welt, die richtigen Menschen und was für ihn und seine Mitexistenzen vorgesehen ist. Und wir Zuseher entdecken die nächste, geniale Story: Lüge und Betrug, Gier und dass - wer das Geld dazu hat - alles, auch ein neues Leben kaufen kann.
Der Film ist wunderbar sensibel gemacht, da mitten in den Riesenstorys zwei künstlich geschaffene "Produkte" lernen zu Fühlen, zu Lieben, menschlich werden (im positiven Sinn). Sie sind unbedarft wie Kinder und werden ins eiskalte Wasser des realen Lebens geworfen. Sie treffen einen Menschen, in dem das Gute siegt. Er sagt ihnen die Wahrheit (so banal das hier klingt, so dramatisch ist es für die Klone) und setzt sein Leben ein, als er den beiden weiterhilft.
Daneben aber läuft in einiger Brutalität die Story der Hintermänner ab. Rücksichtslos und eiskalt, rübergebracht mit gewaltigen Actionszenen, versuchen die Bosse ihr Werk zu retten.
Der Inhalt des Films sowie die Umsetzung sind faszinierend, erschütternd und unterhaltsam zugleich. Das Ende (hier in besonderem Maße die Musik der Schlussszene) ist wunderschön, die Darsteller erstklassig gewählt und Top in Form:
Ewan McGregor in einer technisch hervorragend gemachten Doppelrolle, schafft es, als Klon das rechte Maß Emotion und Gefühl zu zeigen (süß die Begeisterung beim Auffinden einer einfachen Motte) -
Sean Bean mal wieder der Böse und dabei tut er so nett und seriös -
Scarlett Johanson ist ausdrucksstark im Erkennen der Wahrheit
liebenswert drollig beim Anwenden der neuen Erfahrungen ("diese Zugensache ist Wahnsinn; lass es uns nochmal machen") -
Steve Buscemi macht alles richtig: die erst widerwillige Hilfe und die engagierte Tat mit einiger Situationskomik ("warum muss ich derjenige sein, der euch sagt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt").
Bei dem Film stimmt alles: Bild, Text, Ausstattung, Darsteller;
es ist für jeden was dabei und auch der Humor hat seinen Platz.
Mir persönlich sind die Actionszenen (speziell die Autoverfolgung, nicht der Zusammenbruch des Imperiums gegen Ende) zu massiv, aber dafür ziehe ich keinen Punkt ab, weil es einfach Geschmacksache ist.
Es ist mir völlig unverständlich, warum dieser Film eben nicht die großen Begeisterungsstürme ausgelöst hat: vielleicht, weil er sehr komplex ist und man die ganzen Einzelheiten gar nicht so schnell begreifen kann um sie richtig genießen zu können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz in allen Belangen!, 30. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Insel [Blu-ray] (Blu-ray)
Diese Blu-ray Disc bietet mal abgesehen von dem eh sehr guten Film eine wirklich atemberaubende Bild-Qualität. Codiert mit VC-1 ist dies für mich das Beste was ich je in HD gesehen habe (ausgenommen Animationsfilme wie Jagdfieber). Selbst Casion Royale, die beidne Piraten der Karibik Filme und King Kong auf HD-DVD kommen hier nicht mit... so eine durchgängige Schärfe und Plastizität habe ich noch nie zuvor erlebt! Der Sound ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Als Bonus-Features gibt es ein Making of, den Rest nimmt die Disc für den Film ein, was man aber auch wirklich sehen kann! Durchgängig hohe Bitraten liefern ein Bild, wie man es sich immer wünschte! Meine neue Demo-Disk, Bild ist absolutes Referenz-Material mit garantierten Ahh-Effekt! Must-Have für alle Blu-Ray Besitzer!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci-Fi-Action mit philosophischem Tiefgang, 10. Juni 2007
Von 
Martin Söchting "Tintingray" (Spangenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Insel (DVD)
Stell Dir vor, Du wähnst Dich als einer der wenigen privilegierten Überlebenden einer weltweiten atomaren Katastrophe und hättest zudem die Chance, zu dem einzig unverseuchten natürlichen Platz auf Erden zu reisen: Die Insel. Du gehst einer zwar monotonen, dennoch geregelten Arbeit nach, für Dein Wohlbefinden wird dennoch komfortabel gesorgt, Du weißt zwar, daß Du in einer unterirdischen Überlebensbehausung wohnst, aber Dir geht es gut. Vor allem: Auch Du kannst zu den Glücklichen gehören, denen das Lotterieglück in Form der Insel winkt. Und die Insel ist ja auch keine unerreichbare Illusion: Wöchentlich ereilt einen Deiner Mitbewohnbarer dieses Glück. - Dein Lebenssinn dreht sich nur noch um diese durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen erreichbare Chance: Die Insel. Es ist keine Frage, ob Du dort hinreisen wirst, sondern nur wann.

- Und mit einem Schlag erfährst Du, daß Du lediglich ein als organspendender Klon gezüchtet worden bist, und die Reise zur Insel nichts anderes bedeutet, als Du für wohlhabende Menschen ausgeweidet wirst, um deren Leben zu verlängern ...

Keine Frage, auch Du würdest alles daran setzen, Dein Leben zu retten, sofort und mit aller Konsequenz die Brutstätte zu verlassen, die bis vorhin noch als die einzig real existierende Welt galt.

Nimmt sich "Die Insel" wie auch schon andere Sci-Fi-Klassiker des existenzphilosophischen Grundthemas an und verpackt es in einen Action-Film, so besteht die Gefahr, daß dieses Unterfangen schnell aus dem Ruder läuft. Einerseits sind philosophische Science-Fiction seit Thomas Morus' "Utopia" nichts Neues mehr, andererseits scheinen die adrenalintreibenden Spezialeffekte und Stunts an die Grenze des Machbaren gestoßen zu sein. Welche Möglichkeiten bleiben dann noch einem Regisseur innerhalb dieser Grenzen dennoch einen guten, unverbraucht und frisch wirkenden Film zu produzoeren? Das Zauberwort lautet Reduzierung, radikale Abstriche von unnötigem Ballast.

Der Inhalt der Geschichte ist per ungeschriebenem Gesetz des Filmemachens (aber auch des Romanschreibens) für einen Erfolgsschlager in maximal zehn Sätzen erläutert. Das Set für diesen Film bedurfte keiner futuristisch anmutenden Kulissen, allein ein Vehikel, daß die Eigenschaften von Motorrad, Jet-Ski und Bonsai-Starfighter in sich vereint, grüßt als technisch fiktives Element aus einer nahen Zukunft und den Rest erledigen großartige Darsteller und ein Kameramann, der simple Stunts und sich bewegende Gegenstände lediglich in bisher ungesehene Perspektiven rückt.

Die daraus resultierende Spannung - die entflohenen Klone müssen eleminiert werden, bevor die Weltöffentlichkeit von deren Existenz erfährt - ergibt sich zwangsläufig von selbst. Daß während der spektakulären Flucht vor seinen Verfolgern der Protagonist sich weniger mit der existenzsphilophischen Auseinandersetzung seiner Daseinsberechtigung beschäftigt denn mit der durchaus handfesten Verteidigung seiner eigenen wie der Haut seiner mitfliehenden Geliebten, dürfte auch den unentwegt nach einem geistigen Überbau Ausschau haltenden Zuschauern einleuchten. Diese werden dann auch sicherlich mit der dramaturgischen Konfrontation des Klons mit dessen genetischem Original entlohnt. Das Original ist ohne die Organe des Klons zum Sterben verurteilt, der Klon verdankt seine Existenz dem Original ... der Klon wird zur Überlebensinsel des Originals.

Nähme man diesem Film die Action, wäre es ein langatmiger Streifen wie Code 46, nähme man ihm die Philosophie, wäre es ein langweilig stupider Stuntfilm, wenn auch großartiger Kameraführung. So aber, gemeinsam mit den überzeugenden Charakteren der Hauptdarsteller, den stinknormal anmutenden Kulissen, die eben um so eindringlicher die Frage aufkommen lassen, was an dieser Geschichte noch Fiktion und schon Realität ist, wie auch einer Ausgewogenheit im Wechsel zwischen spannungsgeladenen und retardischen Momenten, ist "Die Insel" ein Thriller der besonderen Art - immer vorausgesetzt, Du weißt, daß Du Dich als einer der wenigen priviligierten Betrachter eines gut gelungenen Filmes wähnst, und Du hast die Chance, ins reale Leben zurückzukehren ....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterstück, 25. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Insel [Blu-ray] (Blu-ray)
Die DVD war schon der Hammer - aber die Blu-ray ist einfach überragend.
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

Michael Bay liefert hier seinen, meiner Meinung nach, bis Dato besten Film ab.

Erstklassige Action und Stunts werden von einer überzeugenden Story getragen. Da steckt deutlich mehr unter der Pyro-Technik als man annehmen mag.
Ewan McGregor und Scarlett Johannson auf der einen Seite gegen Sean Bean als Oberbösewicht überzeugen auf ganzer Linie.

Das Bild ist spitze. Leider verfügt die BD nicht über einen HD-Sound.

Das Bonusmaterial erfüllt leider auch nur die gängigen Standards- das hat Michael Bay aber bei der Transformers BD wieder gut gemacht.

Der Film hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellenter Science Fiction-Film mit rasanter Action, 10. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Insel (DVD)
Wer kennt Michael Bay eigentlich nicht? Der Filmemacher, der ohne jede Logik-Tabus zu brechen die komplette Welt, bzw. das ganze Universum in Schutt und Asche legt? Die meisten hassen ihn dafür - ich kann nicht sagen, dass ich ihn liebe, aber zumindest unterhalten mich seine Filme auf eine primitive Art, bei der ich Ihm nicht böse sein kann.

"Die Insel" kommt weitestgehend ohne "Krumm-Bumm" aus, jedoch kann Bay auch nicht ganz verzichten, wenige Ortschaften dem Erdboden gleichzumachen.

Dabei fängt die Story ruhig und genial an, für Bay'sche Verhältnisse fast mystisch:

Lincoln Six Echo (Ewan McGregor) und Jordan Two Delta (Scarlett Johansson, in Ihrer besten Rolle zum Palme wedeln) leben nach der weltweiten radioaktiven Verseuchung an dem einzig bewohnbaren Zuhause, dass es auf der Erde noch gibt: In einem Gebäudekomplex, bei dem das private Leben streng überwacht wird. Sie gehen monotoner Arbeit nach, haben kein Sexleben und ihrer einzige Möglichkeit zur Hoffnung besteht darin, in der "Lotterie" zu gewinnen, in der willkürlich Personen ausgewählt werden, die auf "Die Insel" dürfen - der einzig scheinbare Fleck auf Erden, der nicht radioaktiv verseucht ist, und dort in vollkommener Freiheit wohnen kann.

Lincoln Six Echo hegt schon lange Zweifel an dem System der Menschenerhaltung und stellt dem Ober-Papa (Sean Bean) Fragen, die nicht gerne beantwortet werden. Schließlich findet er raus, dass alle Bewohner seines Komplexes einfach nur beschissene Klone von Erdbewohnern sind (die unter normalen Umständen auf unserer Erde wohnen, also nix Super-Gau), die es sich leisten können, für ein paar lockere Millionen Rubel sich eine "Lebensversicherung", sprich Klon, kaufen können, der Ihnen entweder neue Organe, Babies oder neue gestraffte Haut liefert (insklusive Töten der Lebensversicherungen, denn schließlich sind sie ja nur Klone). Ewan und der geilen blonden (ich nenn sie jetzt mal so) gelingt die Flucht aus diesem Komplex. Doch sie werden von der Söldnereinheit rund um Laurent (Djimon Hounsou) gejagt mit dem Ziel der Vernichtung der beiden Klone, damit nichts an die Weltöffentlichkeit gelingt, da diese denkt, dass die Organe einfach nur im Koma-Zustand lagern.

Meine Fresse, da gibt es schon ordentlich was für jeden. Im ersten Drittel kann man ganz spannungsarm von einem Science-Fiction-Spektakel der oberen klasse berichten, in dem man nur dem alltäglichen Leben der Klone zusieht. Man ahnt nichts, man weiß nichts. Solange man keine Vorahnung hat, ist dieses "Nach dem Gau Leben" genauso faszinierend wie erschreckend. Aber nachdem Gamma und Delta (oder wie unsere beiden Schnuckelchja heißen) flüchten, kommt wieder der wahre Bay raus. Nicht falsch verstehen - der Film hätte Brachial-Action ohne Sinn und Logik nicht nötig gehabt, aber scheinbar kommt Bay nicht ganz ohne klar. Dieser Krawallorgie, die danach folgt, ist es natürlich schön zuzusehen, jedoch lässt der Realismus-Grad arg zu wünschen übrig. Gehetzt von der Elite-Einheit sowie der Polizei gelingt es den beiden immer wieder, in den unglaublichsten Pannen, unverletzt zu fliehen, und ab da wechselt der FIlm sein Genre, auch wenn es nach den satten Action-Sequenzen wieder etwas ruhiger zu geht...

Auf jeden Fall fühlt man mit diesen unechten Menschen mit, dass sie ihr Ziel schaffen. Bay bringt es fertig, Science Fiction mit rasanter Action rauszupressen ohne dabei (komplett) dämlich zu wirken.
Diese Klone haben nicht nur Gefühle wie echte Menschen, sondern sind sie denen noch weit überlegen in vieler Hinsicht.

Vor gut 'nem Monat hab ich mir den SF-Knaller "Moon" angeschaut, der irgendwie dasselbe Thema behandelt, den hab ich verissen, und spätestens heute weiß ich warum: Weil der meistgehasste Regisseur (nach Uwe Boll) dieses Thema hundert Mal besser rüberbringt.

Sollte man sich nicht entgehen lassen,
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Insel [Blu-ray]
Die Insel [Blu-ray] von Michael Bay (Blu-ray - 2007)
EUR 7,97
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen