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Kundenrezensionen

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am 15. September 2012
...eine einzige Buch- oder Filmidee, die eine Handlung vorantreibt. Hier ist die zugrunde liegende Überlegung, was geschehen würde, wenn Menschen mit viel Geld ihre eigenen Klone als Ersatzteillager für ihre Organe erschaffen könnten.

Dieses, in jedem Fall als spannend zu bezeichnende, movie lebt von dieser Frage, und zeigt eine mögliche Antwort darauf. Also so eine Art philosophischer Science-Fiction-Frage, die durch hollywood-spezifische Darstellung zum Leben erweckt wird. Ob dies nun in jedem Detail ebenso gut gemacht ist, wie manch andere science-fiction-Stoffe, die sich mit furchterregenden Entwicklungen der Menschheit befassen (z.B. "soylent green")? Meiner Meinung nach kann man das getrost hintanstellen, denn der Film lebt ja in dem Moment, in dem man ihn auf der Leinwand oder im "Heimkino" sieht, nicht von der abstrakten Vergleichsmöglichkeit, sondern von dem ganz eigenen intensiven Sog, den er beim einzelnen Zuschauer erzeugt. Und der war für mich nicht gering, denn die emotional besetzten Szenen gingen manches Mal sehr unter die Haut. Einzig die in der Mitte - zwangsläufig? - stattfindende Verfolgungsjagd war mir auf Dauer zu ballerig und ich war froh, als der Film wieder in ein anderes Fahrwasser geriet.

Der Schluß, der natürlich ebenfalls Hollywood-mainstreamig zu einem happyend, also zur Befreiung der gequälten Clone-Menschen
führt, erinnerte mich an die hoffnungsvollen Schlußszenen des deSica-Films "das Wunder von Mailand"....vermutlich hat der amerik. Regisseur auch seine cineastischen Lehrjahre mit Erfolg hinter sich gebracht. Die "Utopie der Befreiung", sie ist hier eben ein weiteres Mal stimmig und mit gefühlvoller Grandiosität gestaltet, ist es doch bewegend, die vielen weiß gekleideten Klone über den Hügel in die - allerdings häßliche - Freiheit laufen zu sehen, die Kamera sich dabei nach oben in die Totale entfernend und den Blick in die unendliche Weite richtend. (Beim "Wunder..." fliegen die armen Menschen auf ihren Fahrrädern in den Himmel hinein...)Ich fand das schön, meine Ansprüche an einen aufregenden Filmabend waren erfüllt, und die Frage hat mich noch länger beschäftigt.

Generell möchte ich mich einmal kritisch zum Thema "Voreingenommenheit" äußern: hier gibt es so viele Rezensionen, die sich mit Vergleichen von Filmen oder Büchern beschäftigen, dabei ist natürlich stets vorausgesetzt, dass der Augenblick der spontanen Wahrnehmung zu Zwecken des analytischen Herangehens aus der Sicht verdrängt werden muss. Dies wird, m.E., dem Film, als Medium, welches man eigentlich ja, zumindest im Kino, nicht zurückspulen kann, nicht gerecht. Ein Film funktioniert eben im "Moment", individuell und auch beim einzelnen Betrachter unter Umständen je nach jeweiliger Lebensphase ganz unterschiedlich. Wer da immer nur in "Schulen" denkt - damit meine ich Zuschreibungen wie "Jerry Bruckheimer-Produktion" etc. - möchte vielleicht nur seine Allwissenheit (bei Büchern "Belesenheit") unter Beweis stellen. Ist ja durchaus erlaubt, aber hilft man damit anderen Lesern/Zuschauern, sich ein unvoreingenommenes Urteil bilden zu können? Am Besten ist wohl - so man seine Unvoreingenommenheit ein wenig retten möchte - vorab Kritiken nicht zu lesen....andererseits ist es ein unauflösbarer Widerspruch, denn wer kauft schon ein Produkt, über das er nicht von vornherein eine positive Meinung hat? Leider die "Quadratur des Kreises"...
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am 8. August 2007
Nachdem Regisseur Michael Bay in seinen letzten Filmen entweder auf pure und fast sinnfreie Action setzte, wie 1999 in *Bad Boys II* oder 2004 über die Hobbys und Gepflogenheiten der texanischen Landbevölkerung im *The Texas Chainsaw Massacre* berichtet hat, die dort gerne mal junge Touristen umgebracht und filetiert hat und dabei auch gleich die ungebremste Kriegslust und Blutgier des aktuellen amerikanischen Präsidenten erklärte, der in Texas ja seine Wurzeln hat, verschrieb sich Bay nun in *Die Insel* einer anderen Horrorvision, dem amerikanischen(?) Gesundheitswesen von Morgen.
Da der Film ja längst durch die Kinos und nun als DVD zu haben ist, verrate ich auch nicht zuviel, wenn ich auf den Inhalt etwas eingehe. Ein gewisser Lincoln Six-Echo (McGregor) wacht in nicht allzu ferner Zukunft von Alpträumen geplagt in seinem Bett auf und der Zuschauer erkennt eine sterile Umgebung, die auf ein Krankenhaus oder Ähnliches schließen lässt.
Fast richtig, denn es ist ein Institut, das unter der Erde angelegt ist, weil die Erde nach einer Umweltkatastrophe so verseucht ist, dass es nur dort noch möglich ist zu überleben. Dort und auf einer geheimnisvollen Insel, die man allerdings nur sehen wird, wenn man als Insasse des Instituts in der Lotterie gewinnt, bei der alle mitmachen. Sean Bean gibt den undurchsichtigen als Institutschef Merrick der alle Insassen des Instituts als Produkte bezeichnet und nicht als Menschen.
Von diesen Produkten läuft eine ganze Menge mit seltsamen Bezeichnungen in weiß gekleidet im Institut herum und alle warten auf die Ergebnisse der täglichen Lotterie, weil jeder auf die Insel will. Lincoln Six-Echo hat Kontakt zu einer Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson) auf, aber der Kontakt wird scharf überwacht.
Lincoln ist neugierig, fast etwas zu neugierig für Institutsschef Merrick, denn er findet heraus, dass die ganze Lotterie nur ein Fake ist und es diese Insel auch gar nicht gibt. Die Gewinner der täglichen Lotterie wurden ganz einfach anderswo ihre Organe brauchte. Anderswo, dass fanden Lincoln Six-Echo und Two-Delta heraus, als sie mit der Hilfe von einem Farmer, ein grandios spielender Steve Buscemi, aus dem Institut flüchteten, war die, natürlich nicht verseuchte Welt außerhalb des Instituts, wo Leute lebten, die Merrick dafür bezahlten, dass er von ihnen gezüchtete Klone beherbergt und so aufzieht, dass deren Organe zum spenden bereit sind, wenn die Besitzer der Klone, die Sponsoren, mehr oder weniger ernsthaft erkranken, vermögende Leute, die sich bei Merrick ihr Ersatzteillager hielten.
Gesundheitsreform a la Michael Bay also und sollten Bush und Merkel den Film gesehen haben, könnte sie glatt auf Ideen kommen, denn die Genforschung wäre ja in absehbarer Zeit weit genug.
Michael Bay ließ es bei der Verfolgung der beiden entwischten Klone dann noch einmal so richtig krachen, bis er den Film dann zu einem überraschendem Ende brachte.
Meine Wertung für diesen Film erreicht so auch eine 9/10 alleine für Idee und Botschaft. Mir hat man seltsamerweise von diesem Film abgeraten und ich bin auch beim ersten Ansehen der DVD eingeschlafen, aber das hat nichts zu sagen, denn ich war erschöpft und müde. Beim zweiten Anlauf hat mich der Film dann gefesselt. Dringende Kaufempfehlung von mir an meine Leser!
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am 18. Juli 2008
Irgendwie scheint mir dieser Film an den Kinokassen seinerzeit ziemlich untergegangen zu sein. Und die DVD wird, gut für den Kunden, auch seit Jahr und Tag fast zu Schleuderpreisen angeboten. Gott sei Dank sind dies
aber keine Qualitätsmerkmale für diesen Streifen, denn "die Insel" braucht sich nicht zu verstecken. Für SciFi-Fans mit einem Fabel für zukünftige Gesellschaftsszenarien (Matrix, 1984...) ist dieser Film nämlich absolut empfehlenswert.

Zur Handlung will ich nicht viel erzählen, denn das bietet die Produktbeschreibung schon ausreichend. Die grundlegende Idee des Film besteht darin, dass (reiche) Menschen die Möglichkeit haben, einen Klon ihrer Selbst anfertigen zu lassen, der ganz nach Bedarf, als Organspender oder als Leihmutter für den eigenen Kinderwunsch genutzt werden kann.
Die Idee an sich ist in der Filmwelt sicherlich nicht wirklich neuartig und man kann sich durchaus vorstellen, dass es in nicht allzuferner Zeit einmal rein "technisch" möglich sein wird, was in diesem Film noch mehr oder minder als Fiktion zu sehen ist.
Und wenn der Mensch etwas technisch beherrscht wird er es in irgendeiner Form oder zu gegebener Zeit auch irgendwann nutzen. Ich schaue für mein Leben gerne Spielfilme, habe aber dabei die schelchte Angewohnheit, immer wieder auf das Display des DVD-Players zu schielen, wie lange der Film schon bzw. noch läuft. Die Handlung dieses Film ist jedoch so rasant
und fesselnd, dass ich dies hier nie getan habe :-)

Weitere Pluspunkte neben gutem Plot, wohl dosierter, aber beeindruckender Action sind auch die immer wieder witzigen Dialoge, vorallem ab der Mitte des Film, als der Ausbruch aus der Klon-Fabrik in die reale Welt gelungen ist und Ewan McGregor sowie Scarlett Johannson, in erwachsenen Körpern steckend und mit dem geistigen Stand von 15jährigen, immer wieder in skurilen Alltagssituationen stecken ("Wer ist Gott? Wenn du dir etwas sehr sehr wünschst, es aber nicht bekommst... das ist Gott."). Wunderbare ist auch die gesamte, das Design, die Farbgebung des Films.

FAZIT
Das Gesamtpaket stimmt. Gute Handlung, gute Action, gute Unterhaltung verknüpft mit einer Message ohne erhobenen Zeigefinger.
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am 11. November 2008
Eher intelligente Utopie als stupider Sci-Fi-Blockbuster.

Man kann hier durchaus viele interessante Denkansätze finden, wenn man den Film nicht gleich wie einige selbsternannte Cineasten voreingenommen als "zusammengeklauten-Michael-Bay-Hollywood-Action-Overkill" abstempelt.

Sicherlich kann man geteilter Meinung sein, ob der hohe "Krawumm-Anteil" der zweiten Filmhälfte so nötig gewesen wäre. Unterhaltsam ist es allemal. Spannung wird hier aber nicht -wie in einigen anderen Produktionen- ausschließlich durch wilde Verfolgungsjagden und High-Tech-Einsatz erzeugt, sondern die gut durchdachte Geschichte an sich bietet genug Interessantes, so dass eigentlich nie Langeweile aufkommt, auch wenn der Film mit 130 Minuten recht lang geraten ist.

Neben aller Spannung und Action enthält der Film auch eine gute Portion Gefühl und (angenehm trockenen) Humor und kann wegen seiner philosophischen und ethischen Ansätze durchaus als anspruchsvoll bezeichnet werden (für Hollywood eine eher seltene Kombination).

Dass man es mit dem Produkt-Placement arg übertreibt, ist allerdings etwas ärgerlich (auch wenn damit sicherlich ein gewisser Bezug zur Gegenwart hergestellt werden soll). Auch ist die Figurenentwicklung an einigen Stellen etwas holprig (aus dem Naivchen wird plötzlich eine kampfeslustige Amazone; der eiskalte Killer erinnert sich plötzlich daran, dass Gewalt eigentlich doch doof ist...).

Die Bildqualität der DVD leidet stellenweise etwas unter den optischen Verfremdungen (Farben, Kontrast), ist aber insgesamt als gut zu bezeichnen. Der Sound ist sehr gut, da nicht nur in Actionsequenzen die Anlage ausgenutzt wird, sondern insgesamt ein sehr schöner Raumklang erzeugt wird (Effekte, Musik).
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am 6. Februar 2016
Michael Bay beschert uns mit "Die Insel" einen tollen Sci-Fi Film mit interessanter Story, tollen Darstellern und natürlich Hammer-Effekten. Das ganze Umfeld wirkt sehr gut durchdacht und detailliert. Ganz besonders ist auch der Soundtrack zu loben, der sich auch in CD-Form in meiner Sammlung befindet, weil er einfach wunderbar beflügelnd wirkt.
Ewan McGregor und Scarlett Johansson verkörpern ihre Rollen sehr gut, genau wie alle anderen Darsteller. Keiner wirkt "daneben" oder unpassend.
Ich möchte nicht zuviel von der Story preisgeben, um nicht zu spoilern, darum nur so viel: Die Hauptdarsteller leben in einer futuristischen Einrichtung, die als letzte Bastion in einer nuklear verseuchten Welt gilt. Ihr Lebensinhalt ist es, zur Insel zu gelangen, das letzte unberührte und unverseuchte Stück Land. Doch als sie die grausame Wirklichkeit hinter dieser Einrichtung herausfinden, wagen sie einen Fluchtversuch...
Natürlich kann Michael Bay, der "Meister von Krach und Bumm" seinen Stil nicht vollständig verbergen. Im Mittelteil gibt es eine lang gezogene Actionszene, die durch den Einsatz etwas ZU futuristischer Dinge wie Schwebe-Motorrädern nicht wirklich zum Rest des Filmes passen will... So wird der ansonsten sehr glaubwürdige Effekt der nahen Zukunft etwas gestört. Doch dieser kleine Ausrutscher sei Bay vergönnt, denn der Rest des Filmes ist einfach nur genial umgesetzt!

Fazit: Ob man Michael Bay nun mag, oder nicht: "Die Insel" kann ich nur als absoluten Tipp für Freunde von Action und Sci-Fi bezeichnen!
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am 16. Februar 2008
Ich hatte als Blockbuster-Vermeider (die meisten dieser Filme sind mir einfach zu flach, um damit meine Lebenszeit zu verdaddeln) ein wenig Bedenken, da könnte evtl. arg viel "Popcorn" in dieser Steelbox sein...

... Is aber (glücklichrweise !!!) nich... :-) :

Sicher, Action satt und sehr kurzweilig über den Film verteilt, die guten alten Verfolgungsjagden, hier mit leicht modifizierten SUVs, Polizeiwagen, fliegenden Moppeds und Hubis, gutaussehender bzw. durchtrainierter Starbesetzung = Soweit, so "Popcorn"...

Dazu aber auch eine im Kern glaubhafte und nachvollziehbare sowie spannend ins Bild gesetzte Story, sieht man vielleicht mal von dem etwas platten Duell zwischen den Gut bzw. Böse verkörperenden Alphamännchen am Schluß ab. Sicher: Wäre es möglich, sich für Geld ein Double als Ersatzteil-Organspender züchten zu lassen und damit dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, wie viele Menschen, die es sich leisten könnten, würden da wohl widerstehen ? ;-)

Ein Thema, über das sich im Philosophieseminar vortrefflich und kopflastig-staubtrocken diskutieren ließe. Daß sich die Essenz aber auch sehr gut in einen Actionthriller verpacken läßt, ohne darin unterzugehen, finde ich allerdings viel "lebendiger" ;-).

Fazit: Sicher nix bahnbrechend Neues, sowohl was Inhalt als auch Actionszenen anbelangt, aber sehr gut arrangiert !

Ein hörenswerter Soundtrack rundet die Steelbox ab. Was will man mehr ? = Eine Box, die nicht nur im Regal vor sich hinstauben wird.
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TOP 500 REZENSENTam 7. August 2007
Über den Film an sich ist auch zur DVD-Veröffentlichung schon viel geschrieben worden, und die Meinungen gehen sehr auseinander. In meinen Augen ist es aber absolut zweitrangig, ob Michael Bay zuvor Werbefilme oder schwache Kinofilme verbrochen hat. Mir haben weder "Armageddon", noch "Pearl Harbour" sonderlich gefallen. Zu glattpoliert und platt. Sein 2005er Werk "Die Insel" habe ich dagegen umgehend in die Riege meiner Lieblingsstreifen aufgenommen. Intelligent, temporeich, atmosphärisch dicht und vollgepackt mit metallberstender Action. Nicht nur visuell den allermeisten vergleichbaren Veröffentlichungen der letzten Jahre weit überlegen. Sicher, ein paar inhaltliche Ungereimtheiten leistet sich der Film, sie bleiben aber in dem für das Genre üblichen Rahmen und unauffälliger als z.B. in "Matrix".

Die HD-DVD wird dem Potenzial der Vorlage gerecht. Sie bietet eine feine, weitgehend störungsfreie Optik. Lediglich mit der (erwünschten?) Körnigkeit hat der Codec in einigen Szenen Mühe. Artefakte sind allerdings nur bei genauem Hinsehen erkennbar und fallen nicht störend ins Gewicht. Kontrast, Farben, Details der eindrucksvollen Bilder werden angemessen transportiert, so dass sich die Investition in die HD-Version gegenüber der DVD absolut lohnt. Interessant übrigens, dass die linke Wange von Hauptdarstellerin Scarlett Johansson in einigen Szenen offenbar nachträglich (sehr stark) weichgezeichnet wurde. Klar, HD ist für eine angegriffene Haut einfach zu gnadenlos. Aber das hätte man mit etwas mehr Geschick auch unauffälliger lösen können. ;-)

Ein besonderes Highlight ist der Ton. Knackig, präzise und gewaltig, ein ebenbürtiges Gegenstück zum Bild. Wenn Lincoln Six-Echo bei Tempo 100 auf dem Highway dicke Eisenbahn-Achsen vom Tieflader rollt, zieht man in der Perspektive der Verfolger schon mal den Kopf ein. Abgerundet wird die Packung durch die sehr gelungene, stimmungsvolle musikalische Untermalung. Da kommt Freude auf.
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am 3. Juni 2008
Ob der Film abgekupfert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, von den angeblichen "Originalen" die hier von einigen Rezensenten genannt werden, habe ich noch nie gehört, ich kann nur sagen, dass ich hier einen super Actionfilm gesehen habe, der sogar eine Botschaft vermittelt.
Das bringt mich auch zu der Story, die ich wirklich toll fand. Es ist erschreckend, wenn man sich vorstellt, dass so etwas tatsächlich in Zukunft nicht nur möglich sondern auch denkbar wäre und der Film zeigt ganz deutlich welche Verantwortung Forschung und Fortschritt innehaben und wie gefährlich sie werden können in den falschen Händen.
Super fand ich auch Ewan MacGregor und Scarlet Johansson. Sie waren einfach klasse als die naiven und weltfremden Klone, brachten ihre Verzweiflung sehr gut rüber und gaben vor der Kamera ein tolles Paar ab. Neben den beiden sind aber auch die Nebenrollen hervorragend besetzt mit Djimon Hounsou, Michael Clarke Duncan, Sean Bean (Boromir aus "Der Herr der Ringe") und Steve Buscemi.
Insgesamt ist "Die Insel" für mich ein toller und sehenswerter Film mit rasanter Action, nervenzerreißender Spannung, einer Botschaft und einer super Besetzung und mir ist es unbegreiflich warum sein Erfolg ausblieb.
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Bekanntlich ist der Körper eines Menschen von Natur aus auf Verfall programmiert. Im Prinzip setzt sich ab dem ersten Stadium des Lebens eine Spirale in Bewegung, deren unausweichlicher Höhepunkt, mit dem Tod des Lebewesens, früher oder später erreicht sein wird ...

Wie man die "Drehung" dieser Spirale verlangsamen, den Höhepunkt hinauszögern kann - an der Erfüllung dieses Menschheitstraumes haben sich im realen Leben bereits Heerscharen von Wissenschaftlern versucht - mit unterschiedlichem Erfolg - die moderne Medizin vermag manche Krankheiten zu kontrollieren oder sogar auszuschalten - anderen steht man jedoch nach wie vor hilflos gegenüber und in genau diese Lücke trifft die Idee des Filmes...

DIE INSEL bringt den interessierten und vom Film sicherlich bald faszinierten Zuschauer in eine futuristische Umgebung, deren "Bewohner" auf dem Niveau von Kleinkindern heranwachsen, Dinge wie "Privatsphäre" und "Selbstbestimmung" nicht vermisst werden - warum auch? Diese Worte und deren tiefere Bedeutung sind an diesem Ort ganz einfach fremd, was einzig und alleine zählt ist die Chance, auf die legendäre INSEL ausreisen zu dürfen.... - ein weiterer Ort, der wie die gewohnte Umgebung von den Verwüstungen eines, angeblich, weit in der Vergangenheit liegenden, zerstörerischen Krieges verschont geblieben ist und an den man eben nur gelangen kann, wenn man in der sog. "Lotterie" Glück hat....

Lincoln Six Echo (McGregor) dient, wie alle anderen Bewohner der Anlage, ohne es zu wissen, als lebendes Ersatzteillager, um bei Bedarf "ausgelost" und verbraucht werden zu können - nur scheint bei seiner Produktion ein entscheidender Fehler unterlaufen zu sein - Lincoln Six Echo hinterfragt die eigene Situation - seine zunehmend kritische Haltung gegenüber den Abläufen innerhalb der Anlage gipfelt schließlich in der gemeinsamen Flucht mit dem weiblichen Klon Jordan Two-Delta (Johannsson) und der Suche nach dem eigentlichen "Besitzer" seines Körpers und seiner Organe.

Die Flucht führt hinaus in eine total unbekannte Welt, die der Mitte des 21.Jahrhunderst innerhalb der Vereinigten Staaten entsprechen soll....

Wie lange werden die zwei Flüchtlinge wohl in dieser fremden Umgebung durchhalten?

Welche Anstrengungen wird das Labor unternehmen, um zu vertuschen, dass es sich bei deren "Produkte" nicht nur um gezielt hergestellte Einzelorgane handelt, sondern um die komplette Kopie des eigentlichen "Originalmenschen" ???

Wie würde wohl der "Auftraggeber" selbst reagieren, wenn er seiner "Kopie" gegenüberstehen müsste?

Spannende Fragen - und genial erdachte, wie auch wirklich sehenswert in Szene gesetzten Antworten - DIE INSEL - ein Film, den man sich sicherlich mehrmals anschauen kann!!!
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am 24. September 2014
Der Film "Die Insel" ist von seinem Aufbau und der gesamten Story einzigartig. Der Regisseur hätte jedoch öfter auf Actionszenen verzichten sollen, die dem Film einen etwas faden und billigen Eindruck verleihen. Trotzdem ist der Film alles in allem sehr sehenswert und ich kann ihn wärmstens weiterempfehlen.
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