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262
4,2 von 5 Sternen
Apocalypto (OmU)
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139 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2007
Pranke des Jaguars (überzeugend und intensiv gespielt von Rudy Youngblood), sein Vater und dessen Mitstreiter kommen von der Jagd nach Hause. Unterwegs treffen sie auf Flüchtlinge eines anderen Stammes, die desorientiert und verstört erscheinen. Am Tag darauf erfahren sie am eigenen Leib den Grund: Ihr Dorf wird brutal von einer kriegerischen Horde Majas überfallen, die Sklaven und Menschenopfer für den Bau ihrer Pyramiden erbeuten wollen. Pranke des Jaguars gelingt es, seinen Sohn und seine hochschwangere Frau in einem Felsloch in der Nähe zu verstecken, kann aber nicht verhindern, dass er selbst gefangen und der Rest des Dorfes entweder getötet oder verschleppt wird. Er weiß dass seine Familie ohne ihn nicht wieder aus dem Versteck entkommen kann. Die Majas entführen ihn in eine gigantische Stadt, eine Welt voller Gewalt und Grausamkeit, und gegen die zahlenmäßig weit überlegenen und perfekt ausgebildeten Krieger haben die Dorfbewohner keine Chance zur Flucht. Die Mayas rechnen jedoch nicht mit dem unbändigen Willen Pranke des Jaguars seine Familie zu retten, und das Schicksal hilft denen, die ihre Hoffnung nicht verlieren, und so bekommt auch er seine Chance.
Mel Gibson hat es hier mal wieder geschafft durch seine Arbeit zu überzeugen und seine privaten Eskapaden in den Hintergrund zu verdrängen. Apocalypto ist in seiner Gesamtheit ein stimmiges und packendes Abbild einer längst vergangenen Welt. Die Illusion wird perfekt durch die originale Sprache der damaligen Zeit, doch das stört nicht im Geringsten. Denn selten gelang es Schauspielern so gut wie hier, nur durch Gesten und Mimik nonverbal zu kommunizieren. Eigentlicher Hauptdarsteller ist der Dschungel selbst, für den Komponist James Horner einen kongenialen Score geschrieben hat und den Kameramann Dean Semler in zum Teil unglaublichen Kamerafahrten und Bildern abgelichtet hat. Zwar ist der Film ohne Frage blutig und brutal, aber nie zum Selbstzweck oder Effekthascherisch. Es lässt sich geschichtlich belegen, dass die Mayas dem Wert eines Lebens keine große Bedeutung beimaßen.
40minütiger Höhepunkt des Films ist eine atemberaubende und an Spannung kaum zu überbietende Verfolgungsjagd durch den Dschungel. In ihrer Intensität, der Dauer und Konzeption kann sie es selbst mit Klassikern der Autoverfolgung wie French Connection oder Bulitt aufnehmen. Auch hier hat sich Kameramann Dean Semler selbst übertroffen; derart spektakuläre und verblüffende Bilder, Aufnahmewinkel und Schnitte sah man in dieser Perfektion lange nicht mehr.
Apocalypto ist ein weiterer Beweis dafür dass Gibson ein Visionär des Kinos ist. Man kann von der Glaubwürdigkeit der Geschichte und deren Blutgehalt halten was man will, von der Bildersprache, dem visuellen Einfallsreichtum, der Kameratechnik und der an eine Highspeed Achterbahnfahrt erinnernden Verfolgungsjagd nicht überwältigt zu sein, ist fast unmöglich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2015
Der oscargekrönte "Braveheart", das spektakuläre Kreuzigungsdrama "Passion Christi" und dieser hypnothisch fesselnde phänomenale Trip in die finstere Welt der Mayas "Apocalypto"- drei Filme eines obsessiv eigenwilligen Regisseurs, der wie kein anderer oft im Kreuzfeuer der Kritik stand.
Mehr waren jedoch Medien und Allgeneinheit an seinem Privatleben interessiert, an Gerüchten, Vermutungen und Diffamierungen, als wirklich gebührend die unbändige Kraft, die archaische Schönheit seiner Filmepen zu würdigen.
So ist "Apocalypto" vor allem eines: Eine cineastische Extremerfahrung, die ihresgleichen sucht in ihrer emotionalen Überwältigung, eruptiver Bilderpracht und durch Mark und Bein gehender Intensität.
Kino, das unvergesslich Staunen macht und ein Abenteuerdrama voll brutalem Schrecken, authentischem Detailreichtum in jedem Kostüm, jedem Accessoire, das uns über zwei Stunden hineinzieht in die geheimnisvolle Welt der Mayas, in die fiebrige Hölle des Dschungels, in eine aufwühlende Story um das nackte Überleben.
Näher habe ich das Werk auch noch einmal unter der BluRay Veröffentlichung als absoluten Ausnahmefilm gewürdigt.
Und da komme ich auch schon zu dem Dilemma vor dem viele Filmsammler stehen dürften, nämlich bei doch einer Vielzahl von Filmen auf BluRay umzurüsten.
In jedem Fall lohnt sich gerade bei einem solchen Streifen, in dem jeder kleinste Ohrring, jedes Armband, Kriegsschmuck, jedes Gesicht in der Menge, jedes filigrane Blattwerk im undurchdringlichen Dschungeldickicht zu dem berauschenden Gesamtpanorama beiträgt die Neuanschaffung auf BluRay.
Es ist tatsächlich ein frappierender Unterschied, wenn jedes kleinste Detail in glasklarer Präzision sichtbar wird, Menschenmassen nicht nur eine wabernde Masse , sondern bis zur letzten Haarspitze erkennbar sind.
Somit empfehle ich dringend bei derlei Monumentalwerken, vor allem wenn es sich auch um Bombastszenerien mit großer Anzahl an Statisten, filigranem Dekor, in dem jede einzelne Tuchfalte perfekt arrangiert ist, handelt, doch die Neuanschaffung auf BluRay.
Die Extras halten sich in beiden Fassungen in Grenzen. Ein spannender Drehbericht, der einen Eindruck von den unfassbaren Strapazen , der Raffinesse in den Actionsequenzen, die Maßstäbe setzten, vermittelt und über die gesamte Laufzeit ein Audiokommentar von Regisseur Mel Gibson.
Eine absolute Kaufempfehlung für diejenigen, die dieses pulstreibende Werk noch nicht kennen, oder auch nicht in den Genuß kamen wie ich anno dazumal vollkommen von den Socken aus "Apocalypto" aber auch aus den beiden anderen beiden Schmerz- und Leid -Opern des unbequemen Regisseurs aus dem Kino zu wanken.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2008
"Apocalypto" hat mich begeistert! Zu Beginn bin ich skeptisch an den Film herangegangen da die Meinungen teilweise sehr negativ waren. Auch von einem Flopp war die Rede. Gott sei Dank hat sich dies als großer Irrtum herausgestellt.
Die Schauspieler sind zwar mehr oder weniger sehr unbekannt, geben hier aber eine grandiose Leistung ab. Erwähnenswert währe hier die "Maya-Sprache" die hier während des ganzen Films verwendet wird die nur mit deutschen Untertiteln übersetzt wird (siehe Passion Christi). Würde aber der Film in einer Deutschen Synchro auf dem Markt sein, würde dies meiner Meinung nach die Intensität dieses Films zu nichte machen. Man gewöhnt sich aber sehr schnell an das Lesen der Untertitel und teilweise muss man nicht einmal wissen was sie genau gesagt haben und man weis worum es geht ;-)
Das Bild ist gestochen Scharf und auch beim Ton gibt es nichts zu meckern!

Noch ein wichtiger Aspekt ist die Brutalität dieses Films. Die Gewaltdarstellung ist sehr detalliert und mit Schock- und Bluteffekten wird überhaupt nicht gespart. Leute die schwache Nerven haben sollten sich diesen Film nicht ansehen.

Klar gibt es in diesem Streifen einige Geschichtliche Ungereimtheiten, wie auch schon in anderen Rezensionen erwähnt. Dies treibt allerdings den Unterhaltungswert dieses Films keinesfalls nach unten. Also Liebe Kritiker: Nicht vergessen, dies ist ein Spielfilm der unterhalten soll und stellt keine Dokumentation über die Maya-Kultur dar.

Von mir bekommt der Film glatte 5 Sterne...Sehr toll gemachtes Abenteuer im Maya Zeitalter
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2009
Der mit HD-Kameras gedrehte Streifen sieht hochaufgelöst unglaublich authentisch aus. Man vergisst aufgrund der Originalsprache und des wuchtigen Tons nach einer Weile, einen Film zu sehen und nimmt Apocalypto als Dokumentation wahr. Die Farbenpracht, Schärfe und Plastizität kommen etwa besonders gut in der Szene zur Geltung, als die Sklaven an der gewaltigen Opferpyramide ankommen. Teilweise bekommt man den Eindruck, wie durch ein Fester in die Welt der Majas einzutauchen.
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46 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2007
Manches Mal erinnert mich dieser Mensch Mel Gibson an Klaus Kinski in seinen wildesten Tagen.
Exzessive Auftritte, verbunden mit irrwitzigen verbalen Entgleisungen, dazu Suff-Therapie, Auftritte vor Gericht und vieles andere dieses unnötigen Zeugs mehr.
Und dann bringt er 2006 wieder einen solchen Film, der einem schlichtweg aus den Schuhen haut. Gibson produzierte ihn nicht nur maßgeblich mit, sondern er war auch am Drehbuch beteiligt und führte genial Regie. Das Ergebnis ist ein Film über einen Maya-Krieger, der den Untergang seines Stammes und den Beginn der Ausrottung seiner Zivilisation miterlebt.
Das sind rund 130 Minuten, in denen jeder Zuschauer gefesselt dasitzt und mit Herzklopfen das Geschehen verfolgt.
Der Film hat KEINE Jugendfreigabe - und das ist gut so. Wenngleich, die stattfindende Gewalt ergibt sich zwangsweise aus dem Geschehen, der Zeit, dem Umfeld und den Zwängen - genau so wie es in soliden, aufklärenden, geschichtlich genauen Büchern über diese Zeit umschreibend angedeutet wird. Ich behaupte, dass übliche Horrorstreifen wesentlich gefährdender sind, weil dort das Geschehen nur um der Bestialitätwillen gezeigt wird und solche Plots eigentlich totaler Blödsinn sind.

Dass dieser Film nur zweieinhalb Jahre vom Drehbuchbeginn zum fertigen Produkt benötigte, erklärt sich beim Ansehen des Bonusmaterials - denn dort wuselt dieser Wahnsinns-Gibson wie ein Irrwisch durch die Kulissen und treibt die Leute zu außergewöhnlicher Leistung an. In jeder Maske, bei jedem Kostüm - wohlunterscheidend vom einfachen Menschen aus dem Busch, über den Vertreter des Mittelstands bis hin zu den Repräsentanten der herrschenden Großkaste - erkennt man den sachkundigen, fachlichen Rat des renommierten Archäologen Dr. Richard Hanson, dessen bevorzugtes Interesse dem Volk der Mayas seit jeher gegolten hat. Allerdings verzichtet Gibson zugunsten der Erzählung dieses packenden Lebensabschnittes des Kriegers namens PRANKE DES JAGUARS auf historisch-faktische Ansprüche.
Der Dreh reduziert sich auf das Erleben dieses Kriegers in Person des kraftvoll aufspielenden Rudy Youngblood (stark, überzeugend, beeindruckend der Cherokee-Nachfahre in dieser Idealrolle für ihn), der wie die anderen überlebenden Bewohner seines Dorfes verschleppt und versklavt wurde, nachdem er gerade noch seine hochschwangere Frau und den gemeinsamen Sohn in einem tiefen Erdloch verstecken konnte. Daraus können sie sich von alleine jedoch nicht befreien. Dies weiß er genau und genau das fördert seinen nie erlöschenden Willen, bei erstbester Gelegenheit zu fliehen und schnellstmöglich seine Familie aus dieser schier ausweglosen Situation zu retten.
Ein fast unmögliches Unterfangen, denn die kriegerischen Holcane, unter Führung ihres gewaltorientierten Klanführeres (unheimlich Rodolfo Palacios) verstehen ihr Handwerk. Ein Naturereignis rettet Pranke-des-Jaguars aus auswegloser, grausam blutiger, religiös bedingter Situation.
Ein brutal-realer, die Verfolger dezimierender, Wettlauf beginnt, wobei sich der Protagonist der Tatsache erinnert, dass das der Wald seiner Väter war, sein Wald ist und dies der Wald seiner Kinder bleiben soll. Währenddessen wird die Zeit für die Frau und das gerade geborene zweite Kind knapp.
Schließlich kommt es zu einem grandiosen Finale mit letztlich überraschendem Ausgang, der den Helden nötigt, sich weiter in die Tiefe der Wälder zurückzuziehen, einer ungewissen Zukunft entgegen.

Mel Gibson ist und bleibt Fachmann für skandalverdächtige, kompromisslos, aneckende Filme. Auch hier fließt hektoliterweise Blut, die Kamera ist hautnah dran, doch letztendlich wird sich kein erwachsener Zuschauer daran stören, sondern sich nur über die Scheußlichkeit der Situation in die der Held gerät ereifern. Und jeder Statist muss jederzeit gewärtig sein, in Großaufnahme ins Bild zu kommen. Das merkt man den Akteuren an. Jede Hintergrundszene sitzt, als wäre sie Teil des Haupt-Handlungsstrangs, und die 700 Statisten, spielen sich die Seele aus dem Leib. Allesamt Laiendarsteller, die schauspielerisches Können durch intensive körperliche Präsenz ersetzten.

Natürlich wird es die üblichen Bedenkenträger geben, welche die knapp fünfminütige, detailliert gezeigte Massenenthauptungsszene als überflüssig ansehen. Aber warum sollte Gibson darauf verzichten. Das geschah zu dieser Zeit und es war kein Akt der Brutalität, sondern eine vermeintliche Notwendigkeit, die sich religiös begründete. Und warum soll nicht endlich einmal auch gezeigt werden, was hinter dem verniedlichenden Wort MENSCHENOPFER steckt und wie dumm ein solches ist, gerade wenn es eine Religion fordert. Auch christliche Hexenverbrennungen waren schließlich MENSCHENOPFER, und würde sich ein Regisseur endlich einmal in christlichen Landen daran wagen, das im Bild realitätsgetreu zu zeigen, würden manche Menschen diese vorgeblich ach so humane Religion mitsamt den Taten ihrer Vertreter möglicherweise unverbrämter sehen können.

Das Drehbuch baut sich aus dem Erleben des jungen Mayakriegers auf und das Geschehen wächst damit. Gibson konnte, gerade weil er diesen Film möglichst realitätsnah gestaltete, auf große digitale Effekte verzichten, was man wohltuend erkennt und das diesem Werk keinesfalls schadet oder es in seiner Wirkung mindert. MEISTERHAFT, nur so kann ich die handwerkliche Umsetzung des Stoffs apostrophieren, und man merkt, dass Gibson von Kamera, Schnitt, Musik bis hin zum Fachmann für altertümliche Waffen nur die Besten ihres Fachs engagierte.

Streiten darf man sicherlich darüber, ob der durchgehend in einem Maya-Dialekt gedrehte Film nicht doch besser hätte synchronisiert werden sollen. Zugegeben, man muss immer wieder die Augen auf die Schrifteinblendungen wenden. Doch diese Original-Laute vermitteln eine ungeheuerliche Authentizität. Ich gewöhnte mich schnell daran und empfand es bald nicht mehr als Mangel.
Warum dieser Film (zumindest zum Zeitpunkt dieser Rezension) nicht von AMAZON sondern nur von sonstigen Mitbewerbern angeboten wird, ist für mich total unverständlich.
Fazit: EIN FILMKUNSTWERK, DAS VIELLEICHT NUR MEL GIBSON AUF DIE LEINWAND BRINGEN KONNTE! ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!!! HMcM
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2014
Mel Gibson ist nicht nur ein großartiger Schauspieler, er ist dazu noch ein überragender Regisseur.
Neben 'Braveheart' und 'Passion of Christ' ist Gibson für ein weiteres historisches Meisterwerk verantwortlich:
Apocalypto
Der Film ist unglaublich fesselnd, die Atmosphäre zieht den Zuschauer schon nach wenigen Augenblicken in ihren Bann.
Mit 138 Minuten Laufzeit ist dieses Werk keine Sekunde zu lang, denn Gibson versteht es, den Zuschauer durch unglaubliche Bildgewalt zu fesseln.
Zur Technik:
Das Bild der Blu-ray ist grandios, eine absolute Referenzscheibe.
Der Ton hält das, was das Bild verspricht. Extraklasse!
Fazit:
Ein filmisches Meisterwerk technisch grandios umgesetzt.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2008
Da der Inhalt dieses Films hier schon genug breit getreten wurde, will ich noch kurz auf die Bildqualität zu sprechen kommen.

Ich habe diesen Film gerade auf einem 42" Plasma Fernseher in HD gesehn und ich bin einfach überwältigt.
Die Besitzer eines modernen Fernsehers kennen vielleicht das Gefühl, beim Zappen bei Discovery HD hängen zu bleiben, um Menschen dabei zuzusehn wie sie sich durch den Urwald kämpfen - einfach nur weil die Bilder so genial anzusehen sind.

Dieses Gefühl gibt es hier ebenfalls, in Kombination mit einem packenden Action-Film, nicht mehr und nicht weniger.
Bei einigen Aufnahmen stockt einem einfach der Atem, z.B. wenn der Protagonist von einem Puma verfolgt wird, oder auch einfach nur der Blick in den Dschungel.

Absolute Kaufempfehlung für diesen Film!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2009
Zum film möchte ich eigendlich kein kommentar abgeben darüber wurde reichlich berichtet,was mich stört ist das amazon diese BD nicht als Uk-import gekennzeichnet hat und somit keine deutsche untertietel hat.
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TOP 500 REZENSENTam 10. April 2012
Mayakrieger überfallen ein friedliches Dorf, in welchem der Jäger "Pranke des Jaguars" mit seiner hochschwangeren Frau Sieben und seinem Sohn Schnelle Schildkröte lebt. "Pranke des Jaguars" gelingt es, seine Frau und den kleinen Sohn in einer Cenote zu verstecken, bevor er und die anderen Überlebenden des Überfalls von den Maya gefangengenommen und in deren Stadt verschleppt werden. Die Frauen werden als Sklavinnen verkauft, die Männer werden rituell geopfert, indem man ihn bei lebendigem Leibe das Herz herausschneidet. "Pranke des Jaguars' jedoch will leben, er muss leben, denn bald kommt die Regenzeit und dann werden Sieben und sein Sohn in der Cenote ertrinken. Nur ein Wunder kann sie noch retten.

Ein außergewöhnlicher Film, in mehrfacher Hinsicht. Zum einen wird den ganzen Film über in einer indianischen Sprache gesprochen und man muss den ganzen Film Untertitel lesen. Das ist einerseits sehr authentisch, spart das Synchronisieren, ist aber auch anstrengend und ungewohnt.
Hauptsächlich jedoch beeindruckt der Film durch seine unverblümte Darstellung von Gewalt und Grausamkeit. Die Maya sind ein hartes, grausames und rachsüchtiges Volk. Sie haben ihre Umwelt ausgeplündert und stehen selber vor dem ökologischen Aus.
Ich gebe zu, ich bin hart im Nehmen. Horrorfilme lassen mich kalt, ganze Gemetzel lassen mich für gewöhnlich kalt, nicht aber dieser Film. Die Darstellung ist passend, direkt, ungekünstelt und daher so schockierend dass ich teils einige Male ziemlich schlucken musste und diesen Film in vielen Etappen geschaut habe, denn an einem Stück ging es wirklich nicht.
Der Film zeigt, was mit filmischen Mitteln möglich ist. In diesem Film regieren nicht die Dialoge, auch die Handlung ist in wenigen Worten zusammengefasst, es sind die großartigen Bilder, die diesen Film zu etwas Besonderem machen. Ein Visueller Genuss der Grausamkeit, dabei verzichtet Gibson auf Schwarz weiß Malerei. Ja, die Maia sind böse und Grausam, aber die Indianer aus dem Wald stehen ihnen nur in wenigem nach, so wie "Pranke des Jaguars" sie in einem Guerillakrieg dezimiert. Hier geht es um das Überleben der Familie, um das eigene Überleben und um die Folgen der Umweltzerstörung, die die Maya über sich gebracht haben.
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41 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2007
Hier, wie in mehreren anderen Rezensionsforen wurde Mel Gibson vorgeworfen, ein viel zu blutiges Machwerk gaschaffen zu haben. Den Respekt vor den Indijinas Lateinamerikas untergraben zu haben. Da haben ein paar Pseudogelehrte wohl etwas nicht verstanden. Mel Gibson hat in keinem Augenblick des Filmes die großen Errungenschaften der Maya angezweifelt. Monumentale Tempelanlagen, ausgekügeltes Kastenwesen, astronomisches Wissen. Wie passt das denn nun aber zu der Blutgier dieses Kulturvolkes? Ganz einfach. Und darin liegt eben der Respekt, den Gibson diesem Volk erweist: Der Mensch ist eben so. Der Mensch ist grausam, machthungrig und heuchlerisch. Wenn er Menschen opfern muß um seine Macht zu erhalten, dann tut erŽs eben. Und da sind die Mayas nicht anders als die Europäer, die Asiaten, die Polynesier oder die Afrikaner. Menschen sind Menschen und haben alle die gleichen Schwächen, ob sie zum Machterhalt Scheiterhaufen anzünden (glaubt jemand vielleicht ernstlich, dass der gebildete Klerus des Mittelalters an Hexerei glaubte? An die Wirkung von Terror hat er geglaubt!), oder ob sie für ihre Grabmähler tausende von Sklaven opfern (Wer bewundert nicht die Terracotta-Armee des ersten Chinkaisers? Einer der grausamstn Schlächter aller Zeiten)!

Es ist richtig, Gibson läßt mal kurz 800 Jahre unter den Tisch fallen. Aber das ist für die Aussage des Filmes völlig unrelevant, ja vielleicht sogar gewollt. Die Völker, die nach den Mayas kamen, hatten ebenso blutige Rituale und die Azteken, welche von der Konquista überrollt wurden, waren die Blutgierigsten von allen. Am Ende erscheinen die spanier, mit einem Priester und einem Kreutz? Das ist es ja eben! Da geht die Apokalypse weiter und Millionen von Indios werden im Namen des Christengottes abgeschlachtet.

Niemand spricht den Mayas ihre große Kultur ab, aber doch jetzt bitte keine tugendhaften Saubermänner aus ihnen machen. Zu ihrer Identität gehören auch die Schattenseiten. Die runden das Bild dieser Gesellschaft nur wahrheitsgemäß ab. Wer sich mit solchen Negativseiten nicht befassen will, ist nicht unbedingt als kulturinteressierter Mensch ernst zu nehmen.
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