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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riesen Ding
Das neue Sonata Album ist meiner Ansicht einfach Sahne. Die Gitarren krachen voluminös aus den Boxen und auch Bass und Drums sind ungewohnt abwechslungsreich. Die Keyboards/Organs und andere interessante Instrumente sind dosiert aber perfekt eingesetzt und verleihen dem Album einen wahnsinnig natürlichen und vielschichtigen Klang. Diese Vielfältigkeit...
Veröffentlicht am 25. Mai 2007 von Simon Adam

versus
7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen deprimiert weil komprimiert
Ich hatte zu Reckoning Night ja schon eine geteilte Meinung,

es war für mich ein Album, das mich immer gereizt hat es lauter zu drehen,
wenn es dann lauter war fand ich es eher nervig.

Beim neuen Album finde ich, ist das wieder besser geworden.
Dafür habe ich Anderes auszusetzen.
Das Album will mich einfach nicht so...
Veröffentlicht am 22. Juli 2007 von Christoph Schloen


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riesen Ding, 25. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Das neue Sonata Album ist meiner Ansicht einfach Sahne. Die Gitarren krachen voluminös aus den Boxen und auch Bass und Drums sind ungewohnt abwechslungsreich. Die Keyboards/Organs und andere interessante Instrumente sind dosiert aber perfekt eingesetzt und verleihen dem Album einen wahnsinnig natürlichen und vielschichtigen Klang. Diese Vielfältigkeit findet sich auch in den Songstrukturen wieder: Schon nach den ersten Minuten wird dem aufmerksamen Hörer deutlich, dass er sich nicht gerade im "Drive In" befindet um sich eine Tüte Fastfood abzuholen. Denn was die Finnen hier aufbieten will erst mal im vollen Umfang erfasst werden. Dies braucht zwar etwas Zeit, jedoch wird der geduldige Hörer mehr als belohnt, sobald er sich die komplexen Songstrukturen erschlossen hat. Wunderschöne Titel mit einem Schlagabtausch von faszinierenden Liedelementen, von denen man nicht genug kriegen kann, prägen sich schließlich in den Schädel ein. Das Sättigungsgefühl ist bei mir noch lange nicht eingetreten. Sonata produziert eben kein Fastfood sondern anspruchsvolle Musik für Genießer und Hunger auf mehr.

Fazit: KAUFEN!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz anders aber doch Sonata, 7. Juni 2007
Von 
Marcus Patzer (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Diese CD zu bewerten fällt ähnlich schwer wie damals "A Night at the Opera" von Blind Guardian. Sie ist einfach so anders aber doch sind sich Sonata Arctica von der Atmosphäre her treu geblieben. Und dieses "Anderssein" in Bezug auf die bisherigen Alben macht sich schon in der Änderung des Schriftzuges der Band bemerkbar. Man bricht in eine neue Ära auf. Unia ist nun das erste Album dieser neuen Ära. Es ist progressiv, komplex und doch verspielt und zugänglich. Dies mag sich jetzt antithetisch anhören, aber genau das ist das Gefühl, dass ich beim Hören der neuen Scheibe hatte. Man muss sie häufig hören, bis man sie vollends versteht, aber man ist eben auch immer wieder motiviert dies zu tun. Die Songstrukturen sind einfach so göttlich... Und hat man sich Unia endlich erschlossen, so offenbaren sich einem wahre Perlen: "Paid in Full", "For the Sake of Revenge", "Caleb" (was für eine Atmosphäre) und das super progressive "My Dream's but a Drop of Fuel for a Nightmare". Toni Kakko erreicht gesangstechnisch auf diesem Album seinen absoluten Zenit, und auch seine Bandkollegen können vollends überzeugen.

Reinhören ist jedoch Pflicht, speziell für alte Sonata Arctica Fans. Wer sich Unia aber einmal geöffnet hat, besitzt ein Album der absoluten Spitzenklasse... Einfach einmalig und zeitlos. Unia eben.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Meisterwerk und Sonata's bestes Album!, 8. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Durch einen guten Freund aus Finnland bin ich an eine Promo-Version des neuen Sonata Arctica Albums "Unia" (zu deutsch: "Träume") gelangt, wobei diese Promo-Version laut Band der endgültigen Version des Albums entspricht.

Puh. Das erste Wort, das mir nach dem ersten Durchhören des Albums in den Sinn gekommen ist, war: Puh! Man ist schlichtweg überwältigt von der Fülle und dem Abwechslungsreichtum. Sonata klingen auf ihrem neuen Album ungewohnt progressiv und wesentlich weniger eingängig als noch zuvor. Man sollte auf jeden Fall mehr Zeit in das Album investieren, denn dann entwickelt es sich zu einem derartigen Dauerbrenner, dass man garnichts neues mehr hören will (und das trotz der Flut an sehr guten neuen Releases momentan). Ich habe ungefähr 2 Wochen gebraucht, um mich mit dem neuen Material anzufreunden und noch eine weitere Woche für einen bestimmten Song - dazu aber später. Im Großen und Ganzen hat sich der Stil von Sonata Arctica dahingehend geändert, dass die typischen Dauer-Doublebass-Teppiche nicht mehr vorhanden sind - zugunsten eines wesentlich variableren Drummings und abwechslungsreicheren Songstrukturen. Auf gut deutsch: diesmal kein "My Selene" oder "Blank File". Dafür mehr der Marke "White Pearl, Black Oceans", "Wildfire" oder "Don't Say A Word". Viele Rezensenten beschrieben das neue Album als die logische Entwicklung nach "Reckoning Night", was ich allerdings nicht hundertprozentig unterschreiben kann. Dafür unterscheiden sich die Alben einfach zu sehr.

Ich gebe dem Album die Höchstpunktzahl. Es ist das absolute Meisterwerk der Band und ein riesiger Schritt nach vorn. Während einige Fans vielleicht vorerst enttäuscht sein werden, weil diese typischen Mitsing-Refrains à la "Replica", "FullMoon" oder "The Cage" nicht direkt vorhanden sind, werden anspruchsvolle Metal-Fans aufhorchen und sich verzaubern lassen. Ich gebe eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Wer dieses Album nicht kennt, hat wirklich etwas Großes verpasst.

Wer möchte, kann sich nun noch die Rezension der einzelnen Songs durchlesen. Viel Spaß!

1.) In Black And White

Der Opener des Albums beginnt mit einer Atmosphäre, die entfernt an die Keyboards des Songs "Dream Thieves" erinnert. Von der Songstruktur bemerkt man direkt, dass Sonata wesentlich progressiver sind als bisher. Ein kleines Bißchen erinnert der Mittelteil von Tonys Gesang her ein wenig an "Abandoned Pleased Brainwashed Exploited", allerdings ist das Drumming im Einklang mit den Gitarren sehr viel rhytmischer. Thematisch scheint es darum zu gehen, dass man nicht blindlings allen Erwartungen entsprechen will, sondern sein eigenes Ding durchzieht. Alles in allem ein perfekter Startschuss für das Album.

2.) Paid In Full

Die erste Singleauskopplung (bereits erhältlich seit dem 27.04.2007) und ein wunderschöner Song. Vom Rhytmus her am ehesten mit "Don't Say A Word" vergleichbar, dabei schön mit vereinzelten Keyboardanschlägen verziert. Tony hatte diesen Song eigentlich für Finnlands Variante von Pop Idol geschrieben, hat allerdings dann gemerkt, dass der Song dafür viel zu gut ist und so haben Sonata den Song selbst verwendet. Dieser Song ist noch am eingängigsten und entwickelt sich direkt beim zweiten Hören zum Ohrwurm. Zudem ist der Text, der davon handelt, dass man erst lernen muss, sich selbst zu lieben, bevor man jemand anderes lieben kann, einfach wunderschön.

3.) For The Sake Of Revenge

Ja, derselbe Titel, der bereits für die Live-DVD verwendet wurde. Entgegen den Erwartungen ist aus diesem Song nicht der typische Wolf-Song geworden, der inzwischen jedes Sonata-Album ziert. Stattdessen ist es eine sehr düstere Halbballade, die in etwa dem Flair von "Broken" oder "Blinded No More" entspricht, jedoch ist die Atmosphäre noch eine ganze Ecke verzweifelter und wird von einem sehr tiefen Synthesizer-Unterton noch betont.

4.) It Won't Fade

Der Wolf-Song dieses Albums. Einer meiner absoluten Lieblingssongs. Der Refrain ist einer der stärksten des Albums. Es dauert eine Weile, bis man dessen Struktur nachvollziehen kann, doch bald entdeckt man, dass es sich um einen echten Ohrwurm handelt. Stampfendes Riffing, wunderbar mächtiger Chor-artiger Refrain und ein wunderschöner, von seichten Keyboards getragener Mittelteil. Zudem wird auch hier mehrmals mit dem Tempo des Songs variiert, sodass die sechs Minuten lang absolut keine Langeweile aufkommen kann.

5.) Under Your Tree

Eine der beiden Balladen des Albums. Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, aber thematisch scheint er davon zu handeln, dass Tony einen verstorbenen Freund von sich begräbt. Da es im Text heißt 'my little friend' und der Lieblingsort dieses Freundes ein Baum ist, schließe ich einfach mal, dass es sich dabei um den Affen handelt, den sich Tony (laut Steckbrief auf der Homepage) immer schon gewünscht hat. Allein bei dem Songtext kommen einem die Tränen. Stilistisch vielleicht mit "Tallulah" oder "The Misery" zu vergleichen.

6.) Caleb

Bei Caleb handelt es sich um die Vorgeschichte der Songs "The End Of This Chapter" und "Don't Say A Word", in dem man erfährt, warum der Stalker-Typ aus den genannten Songs so geworden ist. Es geht um seine Kindheitsgeschichte, die mehr als tragisch ist. Das Grundriff des Songs ist einfach der Oberhammer. Stampfendes Riffing, hier und da verziert mit Obertönen und dazu Tony's herzzerreissender erzählerischer Gesang. Im letzten Drittel kommt dann ein kurzer Break, gefolgt von einem derart hymnenartigen und triumphalen Chor, dass man sich gleich an Blind Guardian erinnert fühlt. Doch damit nicht genug: es folgt das genialste Gitarrensolo des Albums und ein Vocal-Crescendo, dass es dem Fan die Freudentränen in die Augen treibt, nur um im nächsten Moment mit einem völlig genial-anderem Riffing auszufaden. Mein absoluter Lieblingssong! Selbst mein bisheriger Dauerbrenner "The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet", den ich gern als 'geistigen Vorläufer' dieses Songs bezeichne, kann da nicht mehr mithalten.

7.) The Vice

Tja, und jetzt wird's progressiv. Wo die erste Hälfte des Albums noch relativ gemäßigt war, wird die zweite Hälfte zum Lebenselixier von Fans vertrackter Strukturen. Man kann sich The Vice ungefähr vorstellen wie die progressiven Zwischenteile von "White Pearl, Black Oceans" - nur noch eine Ecke verrückter und streckenweise sogar humoristisch! Ich bin auch der Meinung, dass der Song stark nach der Zehn-kleine-Negerlein-Thematik klingt. Aber überzeugt euch davon lieber selbst. Sehr genial ist auch das Fade-Out in Form eines virtuosen Piano-Parts.

8.) My Dream's But A Drop Of Fuel For A Nightmare

Ja, der Songtitel ist Programm. Dies ist er also, der Song für den ich noch eine weitere Woche benötigt habe, um damit warm zu werden. Hiermit liefern Sonata ihren komplexesten Song aller Zeiten ab. Wer Symphony X und neuere Blind Guardian Songs mag, wird von dem Stück begeistert sein. Allerdings (wie gesagt) erst nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit. Sobald man ungefähr weiß, welcher Teil im Song wann kommt (was wirklich seine Zeit dauert), sieht man ein, wie absolut genial der Song doch ist. So wird der geneigte Leser auch verstehen, warum ich gar nicht erst versuche, den Song mit bisherigen Sonata-Songs zu vergleichen. Dies ist eher Sonata's Antwort auf Guardian's "And Then There Was Silence".

9.) The Harvest

Wer "Wildfire" vom "Reckoning Night"-Album mochte, wird The Harvest lieben! Thematisch scheint es eine Art Fortsetzung des Songs zu sein. Zudem gibt es gleichermaßen aggressive Vocals (teilweise sogar extreme Shouts), böse 'Jahrmarkt-Keyboards' und eine kurze emotionale Verschnaufpause vor dem Ende des Songs sorgen für Gänsehaut und Euphorie.

10.) The Worlds Forgotten, The Words Forbidden

Ursprünglich für Sonata's PC-Spiel "Winterheart's Guild" geschrieben, verbreitet der Song (ernsthaft!) eine eisige Atmosphäre. Gedämpfte, verzweifelnde, teils wimmernde Vocals sorgen für Gänsehaut, bis im zweiten Teil des Songs schrammende Gitarrenriffs einsetzen. Noch nie wurde das 'Arctic' in 'Sonata Arctica' so sehr betont.

11.) Fly With The Black Swan

Die absolut geniale Geschichte einer Person, die im Körper eines schwarzen Schwans zwischen Leben und Tod festhängt und sich anderer Leute Seelen aneignet um sein Ableben zu verzögern. Der Gesang in den 'marschierenden' Strophen klingt eher freudig und trotzig (erinnert an den Blind Guardian Song "A Dark Passage"), während die Bridge und der Refrain wehmütig und mitleiderregend klingen.

12.) Good Enough Is Good Enough

Die zweite Ballade des Albums - und was für eine! Erstmals benutzen Sonata Arctica echte Streicher - und nicht nur ein 'String Quartet' sondern eine ganze 'String Band'! Neben den Streichern ist ausschließlich Tony's gefühlvolle Stimme zu hören. Ein wunderschöner Gänsehaut-Song, der ein ganz kleines Bißchen vielleicht mit "Draw Me" zu vergleichen ist. Zunächst mag der Song vielleicht etwas langweilig klingen, aber bereits nach kurzer Zeit möchte man ihn schon nicht mehr missen.

Was für ein Album!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Kunstwerk für die Ewigkeit, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Dieses Album ist ganz ohne frage eines der besten was die Finnen bisher veröffentlicht haben.

Die Lieder sind durchweg bis zur maximalen Perfektion ausgearbeitet und meisterhaft eingespielt. Ich für meinen Teil kann die CD nicht einfach nebenher laufen lassen, spätestens "Paid In Full" reißt einen echt mit. Recht angenehm ist, das auch einige ruhige und melancholische Lieder vertreten sind. Eine gute Gelegenheit mal tief durch zu atmen und einfach die Musik zu genießen.

Alles in allem ist das Album etwas langsamer als die Vorgänger aber deswegen keinesfalls schlechter, eher im Gegeneil. Das Album beweist sehr viel Gefühl und Sinn fürs Detail. Es ist ein echtes Meisterwerk und wer auch nur ein wenig Wert auf Musik mit Quallität legt sollte sich diese Scheibe unbedingt kaufen (sofern man Gittaren mag)

Fazit: Das rockt einfach. KAUFEN!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Meisterwerk und Sonata's bestes Album!, 8. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Unia [Vinyl LP] (Vinyl)
Durch einen guten Freund aus Finnland bin ich an eine Promo-Version des neuen Sonata Arctica Albums "Unia" (zu deutsch: "Träume") gelangt, wobei diese Promo-Version laut Band der endgültigen Version des Albums entspricht.

Puh. Das erste Wort, das mir nach dem ersten Durchhören des Albums in den Sinn gekommen ist, war: Puh! Man ist schlichtweg überwältigt von der Fülle und dem Abwechslungsreichtum. Sonata klingen auf ihrem neuen Album ungewohnt progressiv und wesentlich weniger eingängig als noch zuvor. Man sollte auf jeden Fall mehr Zeit in das Album investieren, denn dann entwickelt es sich zu einem derartigen Dauerbrenner, dass man garnichts neues mehr hören will (und das trotz der Flut an sehr guten neuen Releases momentan). Ich habe ungefähr 2 Wochen gebraucht, um mich mit dem neuen Material anzufreunden und noch eine weitere Woche für einen bestimmten Song - dazu aber später. Im Großen und Ganzen hat sich der Stil von Sonata Arctica dahingehend geändert, dass die typischen Dauer-Doublebass-Teppiche nicht mehr vorhanden sind - zugunsten eines wesentlich variableren Drummings und abwechslungsreicheren Songstrukturen. Auf gut deutsch: diesmal kein "My Selene" oder "Blank File". Dafür mehr der Marke "White Pearl, Black Oceans", "Wildfire" oder "Don't Say A Word". Viele Rezensenten beschrieben das neue Album als die logische Entwicklung nach "Reckoning Night", was ich allerdings nicht hundertprozentig unterschreiben kann. Dafür unterscheiden sich die Alben einfach zu sehr.

Ich gebe dem Album die Höchstpunktzahl. Es ist das absolute Meisterwerk der Band und ein riesiger Schritt nach vorn. Während einige Fans vielleicht vorerst enttäuscht sein werden, weil diese typischen Mitsing-Refrains à la "Replica", "FullMoon" oder "The Cage" nicht direkt vorhanden sind, werden anspruchsvolle Metal-Fans aufhorchen und sich verzaubern lassen. Ich gebe eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Wer dieses Album nicht kennt, hat wirklich etwas Großes verpasst.

Wer möchte, kann sich nun noch die Rezension der einzelnen Songs durchlesen. Viel Spaß!

1.) In Black And White

Der Opener des Albums beginnt mit einer Atmosphäre, die entfernt an die Keyboards des Songs "Dream Thieves" erinnert. Von der Songstruktur bemerkt man direkt, dass Sonata wesentlich progressiver sind als bisher. Ein kleines Bißchen erinnert der Mittelteil von Tonys Gesang her ein wenig an "Abandoned Pleased Brainwashed Exploited", allerdings ist das Drumming im Einklang mit den Gitarren sehr viel rhytmischer. Thematisch scheint es darum zu gehen, dass man nicht blindlings allen Erwartungen entsprechen will, sondern sein eigenes Ding durchzieht. Alles in allem ein perfekter Startschuss für das Album.

2.) Paid In Full

Die erste Singleauskopplung (bereits erhältlich seit dem 27.04.2007) und ein wunderschöner Song. Vom Rhytmus her am ehesten mit "Don't Say A Word" vergleichbar, dabei schön mit vereinzelten Keyboardanschlägen verziert. Tony hatte diesen Song eigentlich für Finnlands Variante von Pop Idol geschrieben, hat allerdings dann gemerkt, dass der Song dafür viel zu gut ist und so haben Sonata den Song selbst verwendet. Dieser Song ist noch am eingängigsten und entwickelt sich direkt beim zweiten Hören zum Ohrwurm. Zudem ist der Text, der davon handelt, dass man erst lernen muss, sich selbst zu lieben, bevor man jemand anderes lieben kann, einfach wunderschön.

3.) For The Sake Of Revenge

Ja, derselbe Titel, der bereits für die Live-DVD verwendet wurde. Entgegen den Erwartungen ist aus diesem Song nicht der typische Wolf-Song geworden, der inzwischen jedes Sonata-Album ziert. Stattdessen ist es eine sehr düstere Halbballade, die in etwa dem Flair von "Broken" oder "Blinded No More" entspricht, jedoch ist die Atmosphäre noch eine ganze Ecke verzweifelter und wird von einem sehr tiefen Synthesizer-Unterton noch betont.

4.) It Won't Fade

Der Wolf-Song dieses Albums. Einer meiner absoluten Lieblingssongs. Der Refrain ist einer der stärksten des Albums. Es dauert eine Weile, bis man dessen Struktur nachvollziehen kann, doch bald entdeckt man, dass es sich um einen echten Ohrwurm handelt. Stampfendes Riffing, wunderbar mächtiger Chor-artiger Refrain und ein wunderschöner, von seichten Keyboards getragener Mittelteil. Zudem wird auch hier mehrmals mit dem Tempo des Songs variiert, sodass die sechs Minuten lang absolut keine Langeweile aufkommen kann.

5.) Under Your Tree

Eine der beiden Balladen des Albums. Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, aber thematisch scheint er davon zu handeln, dass Tony einen verstorbenen Freund von sich begräbt. Da es im Text heißt 'my little friend' und der Lieblingsort dieses Freundes ein Baum ist, schließe ich einfach mal, dass es sich dabei um den Affen handelt, den sich Tony (laut Steckbrief auf der Homepage) immer schon gewünscht hat. Allein bei dem Songtext kommen einem die Tränen. Stilistisch vielleicht mit "Tallulah" oder "The Misery" zu vergleichen.

6.) Caleb

Bei Caleb handelt es sich um die Vorgeschichte der Songs "The End Of This Chapter" und "Don't Say A Word", in dem man erfährt, warum der Stalker-Typ aus den genannten Songs so geworden ist. Es geht um seine Kindheitsgeschichte, die mehr als tragisch ist. Das Grundriff des Songs ist einfach der Oberhammer. Stampfendes Riffing, hier und da verziert mit Obertönen und dazu Tony's herzzerreissender erzählerischer Gesang. Im letzten Drittel kommt dann ein kurzer Break, gefolgt von einem derart hymnenartigen und triumphalen Chor, dass man sich gleich an Blind Guardian erinnert fühlt. Doch damit nicht genug: es folgt das genialste Gitarrensolo des Albums und ein Vocal-Crescendo, dass es dem Fan die Freudentränen in die Augen treibt, nur um im nächsten Moment mit einem völlig genial-anderem Riffing auszufaden. Mein absoluter Lieblingssong! Selbst mein bisheriger Dauerbrenner "The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet", den ich gern als 'geistigen Vorläufer' dieses Songs bezeichne, kann da nicht mehr mithalten.

7.) The Vice

Tja, und jetzt wird's progressiv. Wo die erste Hälfte des Albums noch relativ gemäßigt war, wird die zweite Hälfte zum Lebenselixier von Fans vertrackter Strukturen. Man kann sich The Vice ungefähr vorstellen wie die progressiven Zwischenteile von "White Pearl, Black Oceans" - nur noch eine Ecke verrückter und streckenweise sogar humoristisch! Ich bin auch der Meinung, dass der Song stark nach der Zehn-kleine-Negerlein-Thematik klingt. Aber überzeugt euch davon lieber selbst. Sehr genial ist auch das Fade-Out in Form eines virtuosen Piano-Parts.

8.) My Dream's But A Drop Of Fuel For A Nightmare

Ja, der Songtitel ist Programm. Dies ist er also, der Song für den ich noch eine weitere Woche benötigt habe, um damit warm zu werden. Hiermit liefern Sonata ihren komplexesten Song aller Zeiten ab. Wer Symphony X und neuere Blind Guardian Songs mag, wird von dem Stück begeistert sein. Allerdings (wie gesagt) erst nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit. Sobald man ungefähr weiß, welcher Teil im Song wann kommt (was wirklich seine Zeit dauert), sieht man ein, wie absolut genial der Song doch ist. So wird der geneigte Leser auch verstehen, warum ich gar nicht erst versuche, den Song mit bisherigen Sonata-Songs zu vergleichen. Dies ist eher Sonata's Antwort auf Guardian's "And Then There Was Silence".

9.) The Harvest

Wer "Wildfire" vom "Reckoning Night"-Album mochte, wird The Harvest lieben! Thematisch scheint es eine Art Fortsetzung des Songs zu sein. Zudem gibt es gleichermaßen aggressive Vocals (teilweise sogar extreme Shouts), böse 'Jahrmarkt-Keyboards' und eine kurze emotionale Verschnaufpause vor dem Ende des Songs sorgen für Gänsehaut und Euphorie.

10.) The Worlds Forgotten, The Words Forbidden

Ursprünglich für Sonata's PC-Spiel "Winterheart's Guild" geschrieben, verbreitet der Song (ernsthaft!) eine eisige Atmosphäre. Gedämpfte, verzweifelnde, teils wimmernde Vocals sorgen für Gänsehaut, bis im zweiten Teil des Songs schrammende Gitarrenriffs einsetzen. Noch nie wurde das 'Arctic' in 'Sonata Arctica' so sehr betont.

11.) Fly With The Black Swan

Die absolut geniale Geschichte einer Person, die im Körper eines schwarzen Schwans zwischen Leben und Tod festhängt und sich anderer Leute Seelen aneignet um sein Ableben zu verzögern. Der Gesang in den 'marschierenden' Strophen klingt eher freudig und trotzig (erinnert an den Blind Guardian Song "A Dark Passage"), während die Bridge und der Refrain wehmütig und mitleiderregend klingen.

12.) Good Enough Is Good Enough

Die zweite Ballade des Albums - und was für eine! Erstmals benutzen Sonata Arctica echte Streicher - und nicht nur ein 'String Quartet' sondern eine ganze 'String Band'! Neben den Streichern ist ausschließlich Tony's gefühlvolle Stimme zu hören. Ein wunderschöner Gänsehaut-Song, der ein ganz kleines Bißchen vielleicht mit "Draw Me" zu vergleichen ist. Zunächst mag der Song vielleicht etwas langweilig klingen, aber bereits nach kurzer Zeit möchte man ihn schon nicht mehr missen.

Was für ein Album!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das absolute Meisterwerk und Sonata's bestes Album!, 8. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Durch einen guten Freund aus Finnland bin ich an eine Promo-Version des neuen Sonata Arctica Albums "Unia" (zu deutsch: "Träume") gelangt, wobei diese Promo-Version laut Band der endgültigen Version des Albums entspricht.

Puh. Das erste Wort, das mir nach dem ersten Durchhören des Albums in den Sinn gekommen ist, war: Puh! Man ist schlichtweg überwältigt von der Fülle und dem Abwechslungsreichtum. Sonata klingen auf ihrem neuen Album ungewohnt progressiv und wesentlich weniger eingängig als noch zuvor. Man sollte auf jeden Fall mehr Zeit in das Album investieren, denn dann entwickelt es sich zu einem derartigen Dauerbrenner, dass man garnichts neues mehr hören will (und das trotz der Flut an sehr guten neuen Releases momentan). Ich habe ungefähr 2 Wochen gebraucht, um mich mit dem neuen Material anzufreunden und noch eine weitere Woche für einen bestimmten Song - dazu aber später. Im Großen und Ganzen hat sich der Stil von Sonata Arctica dahingehend geändert, dass die typischen Dauer-Doublebass-Teppiche nicht mehr vorhanden sind - zugunsten eines wesentlich variableren Drummings und abwechslungsreicheren Songstrukturen. Auf gut deutsch: diesmal kein "My Selene" oder "Blank File". Dafür mehr der Marke "White Pearl, Black Oceans", "Wildfire" oder "Don't Say A Word". Viele Rezensenten beschrieben das neue Album als die logische Entwicklung nach "Reckoning Night", was ich allerdings nicht hundertprozentig unterschreiben kann. Dafür unterscheiden sich die Alben einfach zu sehr.

Ich gebe dem Album die Höchstpunktzahl. Es ist das absolute Meisterwerk der Band und ein riesiger Schritt nach vorn. Während einige Fans vielleicht vorerst enttäuscht sein werden, weil diese typischen Mitsing-Refrains à la "Replica", "FullMoon" oder "The Cage" nicht direkt vorhanden sind, werden anspruchsvolle Metal-Fans aufhorchen und sich verzaubern lassen. Ich gebe eine uneingeschränkte Kaufempfehlung! Wer dieses Album nicht kennt, hat wirklich etwas Großes verpasst.

Wer möchte, kann sich nun noch die Rezension der einzelnen Songs durchlesen. Viel Spaß!

1.) In Black And White

Der Opener des Albums beginnt mit einer Atmosphäre, die entfernt an die Keyboards des Songs "Dream Thieves" erinnert. Von der Songstruktur bemerkt man direkt, dass Sonata wesentlich progressiver sind als bisher. Ein kleines Bißchen erinnert der Mittelteil von Tonys Gesang her ein wenig an "Abandoned Pleased Brainwashed Exploited", allerdings ist das Drumming im Einklang mit den Gitarren sehr viel rhytmischer. Thematisch scheint es darum zu gehen, dass man nicht blindlings allen Erwartungen entsprechen will, sondern sein eigenes Ding durchzieht. Alles in allem ein perfekter Startschuss für das Album.

2.) Paid In Full

Die erste Singleauskopplung (bereits erhältlich seit dem 27.04.2007) und ein wunderschöner Song. Vom Rhytmus her am ehesten mit "Don't Say A Word" vergleichbar, dabei schön mit vereinzelten Keyboardanschlägen verziert. Tony hatte diesen Song eigentlich für Finnlands Variante von Pop Idol geschrieben, hat allerdings dann gemerkt, dass der Song dafür viel zu gut ist und so haben Sonata den Song selbst verwendet. Dieser Song ist noch am eingängigsten und entwickelt sich direkt beim zweiten Hören zum Ohrwurm. Zudem ist der Text, der davon handelt, dass man erst lernen muss, sich selbst zu lieben, bevor man jemand anderes lieben kann, einfach wunderschön.

3.) For The Sake Of Revenge

Ja, derselbe Titel, der bereits für die Live-DVD verwendet wurde. Entgegen den Erwartungen ist aus diesem Song nicht der typische Wolf-Song geworden, der inzwischen jedes Sonata-Album ziert. Stattdessen ist es eine sehr düstere Halbballade, die in etwa dem Flair von "Broken" oder "Blinded No More" entspricht, jedoch ist die Atmosphäre noch eine ganze Ecke verzweifelter und wird von einem sehr tiefen Synthesizer-Unterton noch betont.

4.) It Won't Fade

Der Wolf-Song dieses Albums. Einer meiner absoluten Lieblingssongs. Der Refrain ist einer der stärksten des Albums. Es dauert eine Weile, bis man dessen Struktur nachvollziehen kann, doch bald entdeckt man, dass es sich um einen echten Ohrwurm handelt. Stampfendes Riffing, wunderbar mächtiger Chor-artiger Refrain und ein wunderschöner, von seichten Keyboards getragener Mittelteil. Zudem wird auch hier mehrmals mit dem Tempo des Songs variiert, sodass die sechs Minuten lang absolut keine Langeweile aufkommen kann.

5.) Under Your Tree

Eine der beiden Balladen des Albums. Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, aber thematisch scheint er davon zu handeln, dass Tony einen verstorbenen Freund von sich begräbt. Da es im Text heißt 'my little friend' und der Lieblingsort dieses Freundes ein Baum ist, schließe ich einfach mal, dass es sich dabei um den Affen handelt, den sich Tony (laut Steckbrief auf der Homepage) immer schon gewünscht hat. Allein bei dem Songtext kommen einem die Tränen. Stilistisch vielleicht mit "Tallulah" oder "The Misery" zu vergleichen.

6.) Caleb

Bei Caleb handelt es sich um die Vorgeschichte der Songs "The End Of This Chapter" und "Don't Say A Word", in dem man erfährt, warum der Stalker-Typ aus den genannten Songs so geworden ist. Es geht um seine Kindheitsgeschichte, die mehr als tragisch ist. Das Grundriff des Songs ist einfach der Oberhammer. Stampfendes Riffing, hier und da verziert mit Obertönen und dazu Tony's herzzerreissender erzählerischer Gesang. Im letzten Drittel kommt dann ein kurzer Break, gefolgt von einem derart hymnenartigen und triumphalen Chor, dass man sich gleich an Blind Guardian erinnert fühlt. Doch damit nicht genug: es folgt das genialste Gitarrensolo des Albums und ein Vocal-Crescendo, dass es dem Fan die Freudentränen in die Augen treibt, nur um im nächsten Moment mit einem völlig genial-anderem Riffing auszufaden. Mein absoluter Lieblingssong! Selbst mein bisheriger Dauerbrenner "The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet", den ich gern als 'geistigen Vorläufer' dieses Songs bezeichne, kann da nicht mehr mithalten.

7.) The Vice

Tja, und jetzt wird's progressiv. Wo die erste Hälfte des Albums noch relativ gemäßigt war, wird die zweite Hälfte zum Lebenselixier von Fans vertrackter Strukturen. Man kann sich The Vice ungefähr vorstellen wie die progressiven Zwischenteile von "White Pearl, Black Oceans" - nur noch eine Ecke verrückter und streckenweise sogar humoristisch! Ich bin auch der Meinung, dass der Song stark nach der Zehn-kleine-Negerlein-Thematik klingt. Aber überzeugt euch davon lieber selbst. Sehr genial ist auch das Fade-Out in Form eines virtuosen Piano-Parts.

8.) My Dream's But A Drop Of Fuel For A Nightmare

Ja, der Songtitel ist Programm. Dies ist er also, der Song für den ich noch eine weitere Woche benötigt habe, um damit warm zu werden. Hiermit liefern Sonata ihren komplexesten Song aller Zeiten ab. Wer Symphony X und neuere Blind Guardian Songs mag, wird von dem Stück begeistert sein. Allerdings (wie gesagt) erst nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit. Sobald man ungefähr weiß, welcher Teil im Song wann kommt (was wirklich seine Zeit dauert), sieht man ein, wie absolut genial der Song doch ist. So wird der geneigte Leser auch verstehen, warum ich gar nicht erst versuche, den Song mit bisherigen Sonata-Songs zu vergleichen. Dies ist eher Sonata's Antwort auf Guardian's "And Then There Was Silence".

9.) The Harvest

Wer "Wildfire" vom "Reckoning Night"-Album mochte, wird The Harvest lieben! Thematisch scheint es eine Art Fortsetzung des Songs zu sein. Zudem gibt es gleichermaßen aggressive Vocals (teilweise sogar extreme Shouts), böse 'Jahrmarkt-Keyboards' und eine kurze emotionale Verschnaufpause vor dem Ende des Songs sorgen für Gänsehaut und Euphorie.

10.) The Worlds Forgotten, The Words Forbidden

Ursprünglich für Sonata's PC-Spiel "Winterheart's Guild" geschrieben, verbreitet der Song (ernsthaft!) eine eisige Atmosphäre. Gedämpfte, verzweifelnde, teils wimmernde Vocals sorgen für Gänsehaut, bis im zweiten Teil des Songs schrammende Gitarrenriffs einsetzen. Noch nie wurde das 'Arctic' in 'Sonata Arctica' so sehr betont.

11.) Fly With The Black Swan

Die absolut geniale Geschichte einer Person, die im Körper eines schwarzen Schwans zwischen Leben und Tod festhängt und sich anderer Leute Seelen aneignet um sein Ableben zu verzögern. Der Gesang in den 'marschierenden' Strophen klingt eher freudig und trotzig (erinnert an den Blind Guardian Song "A Dark Passage"), während die Bridge und der Refrain wehmütig und mitleiderregend klingen.

12.) Good Enough Is Good Enough

Die zweite Ballade des Albums - und was für eine! Erstmals benutzen Sonata Arctica echte Streicher - und nicht nur ein 'String Quartet' sondern eine ganze 'String Band'! Neben den Streichern ist ausschließlich Tony's gefühlvolle Stimme zu hören. Ein wunderschöner Gänsehaut-Song, der ein ganz kleines Bißchen vielleicht mit "Draw Me" zu vergleichen ist. Zunächst mag der Song vielleicht etwas langweilig klingen, aber bereits nach kurzer Zeit möchte man ihn schon nicht mehr missen.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Entwicklung, 26. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Mit Unia legen Sonata Arctica ihr musikalisch bisher reifstes und anspruchvollstes Werk hin und man merkt deutlich, dass die Band langsam erwachsener wird. Freunde des Melodic Speed Metal und Anhänger von Bands wie Edguy und Blind Guardian sollten hier unbedingt reinhören oder sich die Scheibe gleich kaufen.
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5.0 von 5 Sternen In Black and White, 27. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Wahrlich ein Meisterwerk des melodischen Metals. Wieder eine Referenzscheibe die keine Schwächen offenbart. Einfach reinhören geniessen abschalten und von den Klängen überraschen lassen. Sehr innovativ und zeitgemäß ein Album nach Mass!
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5.0 von 5 Sternen anders..., 28. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
...aber auf keinen fall schlechter als ihre bisherigen alben! Die Lieder sind nicht mehr alzu schnell und man hört die Gitarren viel besser raus, was aber richtig gut klingt. Ich hatte angst das der schuss nach hinten losgehen könnte, wurde aber meinen erwartungen gerecht.

Sonata Arctica haben mich nicht enttäuscht und obwohl ich die Cd erst 2 Tage habe, finde ich sie einfach super gut. Einfach Sonata Arctica. Die habens echt drauf :-]
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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk-Part X, 28. Mai 2007
Von 
T. Sief "NBST" (Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Unia (Audio CD)
Sonata Arctica geben einfach keine Ruhe!! Ein gutes Album nach dem anderen!! Dies ändert sich auch auf Ihrem neusten Silberling "Unia", dem Nachfolger des 2004er Erfolgsalbum "Reckoning Night", nicht! Ein Meisterwerk des melodischen Powermetals wie fast jedes Album der Finnen! "Unia" ist zweifelsohne eines der besten Alben der letzten Jahre in Ihrem Metier.
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Unia
Unia von Sonata Arctica (Audio CD - 2007)
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