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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz 5 Sterne, 9. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Guru (DVD)
Zunächst einmal zum Inhalt:
Der junge Guru (A. Bachchan) ist Sohn eines Schuldirektors und fällt durch die schulische Abschlußprüfung. Er geht daraufhin in die Türkei und arbeitet sich im Handelsbereich hoch. Guru will jedoch nach Indien zurück, um dort ein eigenes Firmenimperium mit Kunstseide aufzubauen. Um das Startkapital zusammen zu bekommen heiratet er um ihrer Mitgift wegen das verrufene Mädchen Sujata (A. Rai)und gründet mit deren Bruder eine eigene Firma. Mit Mut und Gerissenheit arbeitet er sich bis ganz nach oben und baut ein Millionen-Imperium auf. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten. Suhju erfährt, warum Guru sie geheiratet hat und der beste Freund und Vaterersatz Gurus, ein mächtiger Herausgeber einer Zeitung, wendet sich gegen ihn, als er erfährt, dass Guru unsaubere Geschäfte getätigt hat. Ein Machtkampf beginnt, der allen Beteiligten schwer zu schaffen macht und auch Opfer fordert...
An und für sich ist der Film sehr gut gemacht. Tolle Story, anspruchsvolle und realistische Umsetzung, gute Besetzung, teils großartige Musik von A.R. Rahman und faszinierende Bilder.
Sehr gut gefielen mir die Nebenrollen, z.B. die MS-Kranke Meenu, deren Lebens-und Liebesgeschichte mich echt berührt hat, sowie die realistische Umsetzung der Hauptdarsteller, z.B. die Alterungsprozesse von Guru mit einem langsam immer dicker und grauer werdenden Abishek B..
Was mich störte, waren Lücken in der Handlung, die bei mir einige Fragen auftreten liessen,z.B. warum Sujata einen so schlechten Ruf hatte, wieso der Herausgeber sich gegen Guru wendet, was mit Gurus Eltern passierte usw.. Dieses klärte sich dann allerdings zumindest teilweise auf, als ich mir die rausgeschnittenen Szenen ansah.
Den Stern Abzug gibt es bei mir also für die, für den Film wichtigen Szenen, die herausgeschnitten wurden und weil die Liebesgeschichte zwischen Gurukant und Sujata meiner Meinung nach nicht genug Tiefgang hat.
Wichtig also: seht euch die Extras des Films am besten gleich im Anschluss an.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packend: ein indischer Tycoon über mehrere Dekaden hinweg, 5. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Guru (DVD)
Wieder so ein fesselnder Mani-Ratnam-Film, der seine Figuren quasi am Genick packt und gnadenlos vorführt, teilweise fast aufwühlend schnell, in verstörenden Nahaufnahmen und intensiv - jedenfalls im ersten Teil und dann wieder am Ende. Dazu die immer fesselnde, kristallklare und einpeitschende Musik von Oscar-Preisträger A.R. Rahman, visualisiert mit schönen und im ersten Teil dramatisch gefilmten Tänzen.

Abishek Bachchan zeigt den zum Gelde drängenden Dorfjungen und späteren Großunternehmer sehr überzeugend, ob 20 oder 50 Jahre alt, übertreibt nur gelegentlich. In diesem Film ist Bachchan tatsächlich nicht nur "Sohn" und "Knuddelbär", sondern eine überzeugende Besetzung. Eigentümlich, dass der Film einige Preise sammelte, vor allem für die Musik, ein "Best Actor" für Abhishek Bachchan aber nicht zustande kam. (Den Filmfare-Preis für den besten Hauptdarsteller erhielt in dem Jahr Shah Rukh Khan für seinen zurückgenommenen Damenhockey-Trainer in Chak De! India - Ein unschlagbares Team (2 DVDs).)

Stark auch Aishwarya Rai - ihre Figur wird nur wegen der Mitgift geheiratet, sie entwickelt sich aber zur unersetzlichen Stütze und spielt dabei nüchtern und realistisch. Die vertraulichen Szenen zwischen den Eheleuten wirken warm, lebendig und intim (kurz nach der Filmpremiere gaben Bachchan und Rai ihre Heiratspläne bekannt).

Kameramann Rajiv Menon zeigt die 50er bis 80er Jahre in wunderschönen Bildern - ob auch realistisch, kann ich nicht beurteilen.

Mit am besten gefielen mir die Massenszenen: Bachchan als demagogischer Redenschwinger auf seinen Aktionärsversammlungen und dann als schlaganfallgeprägter, teils gelähmter "Angeklagter" vor dem Untersuchungsausschuss. Möglicherweise sind diese Szenen nicht realistisch, aber dafür tolles Kino.

Es gibt ein paar tolle Wortwechsel mit hartem, knochentrockenem Witz. Mich würde interessieren, ob sie von Anurag Kashyap ("Dev.D", "No Smoking") stammen, der hier (wie in anderen Ratnam-Werken) am Dialog mitarbeitete.

Mithun Charaborty als Zeitungsverleger, Madhavan als Enthüllungsjournalist und Vidya Balan als MS-erkrankte Madhavan-Partnerin sieht man gern zu. Sie wirken jedoch einen Tick zu eindimensional sympathisch. Die Liebesgeschichte zwischen Madhavan und Balan trägt nichts zur Haupthandlung bei, aber Kuss&Heiratsantrag im strömenden Regen mussten wohl sein.

Positiv auch: Dies ist ein Ratnam-Film fast mit der üblichen Ratnam-Intensität, doch ohne Bomben und Blutbäder. Danke.

Was mir weniger gefiel:

- Das Drehbuch hat mehrere Lücken, präsentiert neue Situationen allzu abrupt.
- Indische Kritiker monierten, dass die üble Seite des Unternehmers (dem echten Tycoon Dhirubhai Ambani nachempfunden) zu wenig gezeigt werde und dass sich der Unternehmer einmal gar mit Gandhi vergleiche. Indische und auswärtige Kritiker störten sich auch daran, dass am Anfang zwei Tanznummern kurz aufeinander folgen; angesichts der Qualität teile ich den letzten Einwand nicht.
- Die einpeitschende Hintergrundmusik pumpt mitunter zuviel Dramatik in den Streifen.
- Die Altstadtstraße mit der Straßenbahn sieht viel zu "studio" aus.
- Aishwarya Rai spielte eine Fahrradszene mit einem passenden Fahrradsong von A.R. Rahman. Weil Rai jedoch bei den Dreharbeiten stürzte, wurden Szene und Lied ersetzt. Die Umsetzung hätte mich interessiert, vor allem, nachdem Rahman im Ratnam-Streifen Dil Se - Von ganzem Herzen (OmU) schon einen kongenialen *Eisenbahn*song mit schön assoziierten Klangeffekten ablieferte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufstieg eines Moguls, 15. Juni 2011
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Guru (Vanilla) (DVD)
Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Inder Gurukant Desai zieht Mitte des vergangenen Jahrhunderts in die Türkei und lässt sich als Kaufmann ausbilden. Statt sich anstellen zu lassen, geht er nach seiner Ausbildung zurück in sein Land und gründet ein Unternehmen. Da er dazu Geld benötigt, ist er bereit wegen der Mitgift eine junge Frau zu heiraten, deren Ruf wegen einer leichtsinnigen Tat gelitten hat.

Guru's Vater ist Schullehrer und selbst als Kaufmann gescheitert. Er kritisiert seinen Sohn. Doch Guru geht unbeirrt seinen Weg und hat Erfolg. Erfolg in seiner Firma und auch in seiner Ehe. Er leistet sich keinen Schlachten mit seinen Widersachern, sondern geht beharrlich seinen Weg weiter und vergrößert so sein Unternehmen stetig. Dies ruft die Medien auf den Plan, die einen regelrechten Feldzug gegen ihn führen. Am Ende landet Guru wegen Kurruption vor Gericht. Ein Schlaganfall schwächt zudem seine Gesundheit. Nur seine Frau steht ihm bei.

Die Geschichte von Selfmademan wird ergreifend und spannend erzählt. Unbeirrt stellt der Protagonist alles persönliche hinten an und verfolgt sein innigstes Ziel. Kritik und Anfeindungen prallen an ihm ab, wie an einem Lotus die Regentropfen. Die Szenarien fallen eher bescheiden aus, verzichten aber nicht glorifizierende Einstellungen in Stadien. Regie und Schauspielern ist ordentlicher Bollywoodfilm gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut gemacht doch trotzdem ein aber, 25. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Guru (DVD)
Ich fand den Film sehr lehrreich und gut erzählt, zudem soll es sich ja so auch in Wirklichkeit zugetragen haben.

Der Film ist bunt,lehrreich und prägsam.

Die Rezessionen vor mir haben ja schon fast alles gesagt, daher gehe ich nicht stark ins Detail.

Die Leistung von Abhishek ist sehenswert und wirklich gut umgesetzt besonders der Alterrungsprozess im ganzen Film hat micht echt überrascht.
Das sah ich zuletzt so gut bei Veer und Zaara.

Aishwarya liefert ebenfalls eine eine gute Leistung ab, aber besonders gut fand ich die Leistung von dem kranken Mädchen im Rollstuhl sie hat mich sehr überzeugt.

Leider fehlt dem Film etwas und zwar die logischen Anknüpfe zu den Zeitsprüngen man versteht ne Menge nicht und man sieht vieles nicht und wird nur nebenbei erwähnt. Ebenfalls wird zu wenig auf die Beziehung der beiden Hauptdarsteller eingegangen das ist schade und darum nur 4 Sterne.

Die Musik ist überzeugend und sehr gut von mir eine Empfehlung weil der Film im großen und ganzen klar überzeugt und Kulissen aufwartet die ich sehr gut finde (wie die Betriebsversammlungen)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen GURU, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Guru (Vanilla) (DVD)
Barso Reeee... (HAMMER SONG)
Der Film ist gut, nicht hammergeil.
Die Schauspieler Aishwarya Rai& Abishek Bachchan spielen hervorragend als Paar
(sind in echt auch verheiratet)
Die Musik von A.R.Rahman(Slumdog Millionare, 127 Hours, Dil SE...) ist echt schön .
Der Anfang wird In ISTANBUL gespielt, was schön inszeniert wurde :D

Insgesamt ein solider Film :) den man mind. einmal gesehen haben muss :D
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5.0 von 5 Sternen Guru, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guru (DVD)
Der Film Guru erzählt die wahre Geschichte indischen Großindustriellen Dhirubhai Ambani, dargestellt von Abhishek Bachchan und Aishwarya Rai welche super harmonieren. Ein Traumpaar zusammen. Einige Musikstücke sind nicht so ganz mein Geschmack, aber das ist Ansichtssache und für mich daher kein Grund für einen Sternenabzug. Der Film ist auf jeden Fall mehr als sehenswert! Daumen hoch!
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5.0 von 5 Sternen Einfach Super, 13. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guru (DVD)
Es gibt Nichts besseres an Bollywood Filmen für mich bin einfach, sehr sehr glücklich und zufrieden damit, kann ich nur weiterempfehlen
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4.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich interessanter Hindi-Kino Film., 6. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Guru (DVD)
Guru wurde im Jahre 2006 gedreht und stellt das außergewöhnliche Leben des indischen Industriellen Dhirubhai Ambani dar, der von 1932 bis 2002 lebte. Dabei bleibt der Film bei aller künstlerischen Freiheit doch recht nah am Lebensweg des Dhirubhai und zeichnet diesen recht gut nach. Übrigens gingen aus seiner Tätigkeit die bekannten Firmen Reliance Industries und Reliance Anil Dhirubhai Ambani Group hervor.
Guru hatte am 12. Januar 2007 Premiere und wurde auch außerhalb von Indien sehr geschätzt.

Die Regie führte Mani Ratnam, uns eventuell bekannt von seiner Arbeit an Dil Se... und Raavan / Raavanan. Er entwickelte auch die Geschichte, schrieb das Drehbuch und produzierte den Film.

Musikalisch begleitet wurde die Produktion von keinem geringeren als Allah Rakha Rahman, der eine wunderbare Arbeit leistete, von der mir am längsten Tere Bina im Ohr geblieben ist. Ich mag die Anleihen bei Sufielementen, wie sie Rahman auch beim Jodhaa Akbar Titel Khwaja Mere Khwaja verwendet hat, über alle Maßen.

Die Schauspieler sind ganz hervorragend ausgewählt und leisten eine tolle Arbeit, die den Film sehr eindrucksvoll werden lässt.

- Abhishek Bachchan als Gurukant "Guru" Desai
vermag mich in jedem Moment seines Spiels zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen. Ob seine kalkulierte Heirat mit Sujata, nach der aus kühler Berechnung eine starke Liebe wächst, sein Auftreten als Geschäftsmann, seine Emotionen für die kranke Meenakshi, ich finde sein Spiel bemerkenswert und kann mir einen anderen in dieser Rolle gar nicht vorstellen.
- Aishwarya Rai Bachchan als Sujata Desai
hat eine sehr schwierige Aufgabe gemeistert. Vom Rand der Handlung spielt sie sich ins Zentrum und kann auch in mehreren Tanzeinlagen ihr ausgezeichnetes Können unter Beweis stellen. Eine große Leistung, die durch ihre ausgefeilte Mimik bei der Gerichtsszene noch einmal gesteigert wird.
- R. Madhavan als Shyam Saxena
agiert aus meiner Sicht etwas zu zurückhaltend und fast schon hölzern, aber das ist ja Ansichtssache, bin ich doch einer der wenigen, die mit 3 Idiots, bei dem er ebenfalls mitspielt, nicht viel anfangen können.
- Vidya Balan als Meenakshi "Meenu" Saxena
kann mich begeistern. Sie hat die sehr ausdrucksstarke Rolle einer Frau, die an Multiple Sklerose leidet und letztendlich daran verstirbt. Sicherlich hat sie keinen Part wie in The Dirty Picture oder Kahaani, aber Vidya versteht es, auch in kleinen Szenen Akzente zu setzen.
- Mithun Chakraborty als Manik Dasgupta
kann seinen Part sehr routiniert und emotional gestalten. Er trägt nicht unwesentlich zum Gesamtwerk bei.

Bei den Filmfare Awards erhielt Guru Würdigungen für die künstlerische Umsetzung, für die Musik und die Hintergrundmusik, für die Choreografie des Liedes Barso Re und die beste gesangliche Interpretation beim gleichen Titel. Ein sehr großer Erfolg.

In Indien landete Guru 2007 in der Jahreswertung auf Rang 8, was ich für fabelhaft halte. Dabei lief der Film sagenhafte 16 Wochen und erreichte 16 Mio. Euro an Einnahmen. In den USA lief Guru immerhin 6 Wochen und spielte 1,6 Mio. Euro ein. Ebenfalls 6 Wochen Laufzeit sind aus Großbritannien zu vermelden, wo 0,8 Mio. Euro erzielt wurden. Weltweit wurden 19,5 Mio. Euro generiert. Toll.

Rapid Eye Movies hat sich bei der Bearbeitung des Filmes bei der Synchronisation und Tonmischung gewohnt routiniert gezeigt. Mir sind viele Filme der Firma vertraut, doch bei Guru wurde der Ton noch gekonnter und zum Vorteil gereichend unseren Hörgewohnheiten angepasst und so wird die deutsche Tonspur der Originalfassung, beide in DD 5.1, eindeutig überlegen. Das trifft auch für die echt gelungene Synchronisation zu. Oft schaue ich mir Bollywood Filme im Original an, doch hier trifft die deutsche Spur super die Emotionalität und Ausstrahlung des Filmes. Eine großartige Leistung zu der unter anderen Giuliana Jakobeit als Stimme von Aish und David Nathan als Sprecher von Abhishek überragend beigetragen haben.
(Leider ist das Bild bei der Farbwiedergabe etwas schwach. Also nicht gleich alles am TV verstellen. Es liegt an der DVD.)

Ein ganz hervorragender anderer Film, der einen sehr interessanten Abend erleben lässt, ohne die Vorzüge des Hindi-Filmes in Bollywoodmanier ganz zu vermissen.

P.S. Schaut euch auch die entfallenen Szenen an, ihr werdet erstaunt sein...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bollywood-Film, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guru (Vanilla) (DVD)
Eine etwas andere Bollywood-Story schön gemacht mit den richtigen Schauspielern. Sehr amüsant, dramatisch, lustig, mit viel Musik. Ich liebe Abishek.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich interessanter Hindi-Kino Film., 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Guru (Vanilla) (DVD)
Guru wurde im Jahre 2006 gedreht und stellt das außergewöhnliche Leben des indischen Industriellen Dhirubhai Ambani dar, der von 1932 bis 2002 lebte. Dabei bleibt der Film bei aller künstlerischen Freiheit doch recht nah am Lebensweg des Dhirubhai und zeichnet diesen recht gut nach. Übrigens gingen aus seiner Tätigkeit die bekannten Firmen Reliance Industries und Reliance Anil Dhirubhai Ambani Group hervor.
Guru hatte am 12. Januar 2007 Premiere und wurde auch außerhalb von Indien sehr geschätzt.

Die Regie führte Mani Ratnam, uns eventuell bekannt von seiner Arbeit an Dil Se... und Raavan / Raavanan. Er entwickelte auch die Geschichte, schrieb das Drehbuch und produzierte den Film.

Musikalisch begleitet wurde die Produktion von keinem geringeren als Allah Rakha Rahman, der eine wunderbare Arbeit leistete, von der mir am längsten Tere Bina im Ohr geblieben ist. Ich mag die Anleihen bei Sufielementen, wie sie Rahman auch beim Jodhaa Akbar Titel Khwaja Mere Khwaja verwendet hat, über alle Maßen.

Die Schauspieler sind ganz hervorragend ausgewählt und leisten eine tolle Arbeit, die den Film sehr eindrucksvoll werden lässt.

- Abhishek Bachchan als Gurukant "Guru" Desai
vermag mich in jedem Moment seines Spiels zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen. Ob seine kalkulierte Heirat mit Sujata, nach der aus kühler Berechnung eine starke Liebe wächst, sein Auftreten als Geschäftsmann, seine Emotionen für die kranke Meenakshi, ich finde sein Spiel bemerkenswert und kann mir einen anderen in dieser Rolle gar nicht vorstellen.
- Aishwarya Rai Bachchan als Sujata Desai
hat eine sehr schwierige Aufgabe gemeistert. Vom Rand der Handlung spielt sie sich ins Zentrum und kann auch in mehreren Tanzeinlagen ihr ausgezeichnetes Können unter Beweis stellen. Eine große Leistung, die durch ihre ausgefeilte Mimik bei der Gerichtsszene noch einmal gesteigert wird.
- R. Madhavan als Shyam Saxena
agiert aus meiner Sicht etwas zu zurückhaltend und fast schon hölzern, aber das ist ja Ansichtssache, bin ich doch einer der wenigen, die mit 3 Idiots, bei dem er ebenfalls mitspielt, nicht viel anfangen können.
- Vidya Balan als Meenakshi "Meenu" Saxena
kann mich begeistern. Sie hat die sehr ausdrucksstarke Rolle einer Frau, die an Multiple Sklerose leidet und letztendlich daran verstirbt. Sicherlich hat sie keinen Part wie in The Dirty Picture oder Kahaani, aber Vidya versteht es, auch in kleinen Szenen Akzente zu setzen.
- Mithun Chakraborty als Manik Dasgupta
kann seinen Part sehr routiniert und emotional gestalten. Er trägt nicht unwesentlich zum Gesamtwerk bei.

Bei den Filmfare Awards erhielt Guru Würdigungen für die künstlerische Umsetzung, für die Musik und die Hintergrundmusik, für die Choreografie des Liedes Barso Re und die beste gesangliche Interpretation beim gleichen Titel. Ein sehr großer Erfolg.

In Indien landete Guru 2007 in der Jahreswertung auf Rang 8, was ich für fabelhaft halte. Dabei lief der Film sagenhafte 16 Wochen und erreichte 16 Mio. Euro an Einnahmen. In den USA lief Guru immerhin 6 Wochen und spielte 1,6 Mio. Euro ein. Ebenfalls 6 Wochen Laufzeit sind aus Großbritannien zu vermelden, wo 0,8 Mio. Euro erzielt wurden. Weltweit wurden 19,5 Mio. Euro generiert. Toll.

Rapid Eye Movies hat sich bei der Bearbeitung des Filmes bei der Synchronisation und Tonmischung selbst übertroffen. Mir sind viele Filme der Firma vertraut, doch bei Guru wurde der Ton noch gekonnter und zum Vorteil gereichend unseren Hörgewohnheiten angepasst und so wird die deutsche Tonspur der Originalfassung, beide in DD 5.1, eindeutig überlegen. Das trifft auch für die echt gelungene Synchronisation zu. Oft schaue ich mir Bollywood Filme im Original an, doch hier trifft die deutsche Spur super die Emotionalität und Ausstrahlung des Filmes. Eine großartige Leistung.
(Leider ist das Bild bei der Farbwiedergabe etwas schwach. Also nicht gleich alles am TV verstellen. Es liegt an der DVD.)

Ein ganz hervorragender anderer Film, der einen sehr interessanten Abend erleben lässt, ohne die Vorzüge des Hindi-Filmes in Bollywoodmanier ganz zu vermissen.

P.S. Schaut euch auch die entfallenen Szenen an, ihr werdet erstaunt sein...
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