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5.0 von 5 Sternen brachial bis ruhig bis ind die fresse bis streicheleinheit
ich bin ein fan der ersten stunde von the used. kennengelernt durch einen sampler auf dem "box full of sharp objects" vertreten war.

ich war damals unglaublich jung und kannte noch keine musik außer punk rock alá lagwagon von meiner schwester mir auf die trommelfelder gekloppt.

diese natürliche und ehrliche musik von den jungs aus...
Veröffentlicht am 18. Mai 2007 von Kevin Rittger

versus
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3.0 von 5 Sternen taking back my chemical talent
ich habe lange überlegt, ob ich wirklich meinen senf dazugeben soll und wie ich es am besten beschreibe;

diese platte ist wirklich eine riesige überraschung ... aber irgendwie auch nicht. nachdem wir in der letzten zeit gemerkt haben, dass alle urväter des emo(core)s iregendwie aus dieser schiene austreten wollen und ihre aktuelle scheibe...
Veröffentlicht am 9. Juni 2007 von Zachary


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen brachial bis ruhig bis ind die fresse bis streicheleinheit, 18. Mai 2007
Von 
Kevin Rittger "skatebert" (oberhausen - rockcity) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
ich bin ein fan der ersten stunde von the used. kennengelernt durch einen sampler auf dem "box full of sharp objects" vertreten war.

ich war damals unglaublich jung und kannte noch keine musik außer punk rock alá lagwagon von meiner schwester mir auf die trommelfelder gekloppt.

diese natürliche und ehrliche musik von den jungs aus utah war für viele damals bestimmt genauso bewegend wie für mich. the used wurden also meine lieblingsband. sie begleiteten mich fast jeden tag und jedes lied bedeutete mir unglaublich viel und heute bedeuten sie mir einfach meine schöne wilde jugend und alle meine freunde.

"in love and death" is zugegebenermaßen ein anderes album. es klang erwachsener und ruhiger. es kam passend zu meiner entwicklung und dem älter werden. ich entwickelte mich mit diesem album.

und jetz ist es soweit 2,5 jahre nach in "love and death" und vielen jahren meines durch musik inspirierten lebens, bekomme ich dieses album zu hören.

ein album voller unglaublicher melodien die einfach überraschend, hart, weich, gefühlsvergewaltigend und auch wunderschön sind. man wird verwundert sein beim ersten hören und man sollte seine ohren nicht nach "the used" aufhalten sondern sich auf eine neue erfahrung einlassen.

es sind zugegebenermaßen keinesfalls mehr die "the used" von 2002. es ist eine sehr weit entwickelte band und der schmerz der sie vllt geplagt haben mag ist nicht mehr zu hören. aber den sollen sie meiner meinung nach auch garnicht zeigen, denn dafür haben sie ihr erstlingswerk geschaffen und als das soll es in erinnerung bleiben.

was "lies for the liars" ist, sind wie gesagt wahnsinnig schöne melodien die einem im leben begleiten können wenn man möchte und es gibt wirklich keinen schöneren sommer als einem mit warmen wind im gesicht und diesen liedern in den ohren.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen globe-punk.de // CD Rezension, 16. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
The Used bringen mit Lies For Liars eine bomben Platte auf den Markt.

Mit "The Ripper" wird dem Hörer schon gleich am Anfang mal alles abverlangt.

Kein langsames reinhören und steigernder Sounds, sondern gleich auf die zwölf.

"Pretty Handsome Awkward" hinterher und schon wird einem bewusst,dass sich der Kauf auf jedenfall gelohnt hat.

Es folgen weitere Stücke, die zwischen ruhigen Melodien und brachialer Gitarrengewalt schwanken.

"Liar Liar (Burn In Hell)" bildet zum Ende hin nochmal ordentliches Hit potenzial und Aggressionen für die Tanzfläche,

während der letzte Track "Smother Me" das ganze nahe zu lieb ausklingen lässt,

als wenn man die 35 Minuten zuvor nix getan hätte.

The Used erinnern zwischendurch immer an die Kollegen von Fall Out Boy, doch noch eine ganze Portion brutaler im Sound.

BBBAAAAAMMM....geiles Ding
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung des Jahres, 2. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
Als allererstes sei einmal gesagt, dass ich The Used erst seit "Lies For The Liars" kenne und mir somit absolut unbefangen ein Urteil bilden konnte, da mir der Vergleich zu den Vorgänger-Alben fehlt.

Aufgrund der "Gastrolle" von Bert McCracken als Lover von Kelly bei den unsäglichen "Osbournes" hatte ich The Used bislang als Teenie-Hype abgetan. Diese Meinung muss ich nun revidieren.

Bei "Lies For The Liars" handelt es sich um ein zeitloses Stück Rockmusik, dass die nötigen Ecken und Kanten hat. Aus musikalischer und kompositorischer Sicht würde ich dieses Album sogar auf eine Stufe mit "II" von Billy Talent stellen. Die Arrangements sind teilweise grandios, die Gitarrenriffs zünden ausnahmslos. Der Gesang hat zwar einen leichten Psycho-Touch, ist aber trotzdem kraftvoll und melodisch.

Wem oben genannte Billy Talent oder auch Lostprophets gefällt, ist hier an der richtigen Adresse.
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4.0 von 5 Sternen Zumindest besser als der Vörgänger, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
Da wäre er also. Der dritte Studiosilberling der Emopopper aus Salt Lake City, Utah. Wurde zunächst 2003 auf dem Debut geschrien und gekotzt was das Zeug hält, gingen The Used auf dem zweiten Album eher poppige Wege und konnte doch eher wenig damit überzeugen.
Blieben sowohl Album als auch Verkaufszahlen deutlich hinter Kassenschlager My Chemical Romance zurück, schienen The Used für mehr als ein Jahr gänzlich verschwunden.

Nun erwartet uns der Soundgigant "lies for the liars". Soundgigant deshalb, weil die CD unglaublich überproduziert ist und an jeder Ecke mit Effekten aus dem Hi-Tech Studio schießt.
Nun mögen sich hieran die Geiste scheiden, denn an den heimischen Boxen klingt der Sound bombastisch gut, mögen doch die Nörgler an dieser Stelle Ruhe geben.
Das Album ist eine positive Entwicklung in der Bandgeschichte. Die Songs wirken reifer als auf dem Vorgänger, wenn gleich sogar einige Tracks den Popanteil noch einmal deutlich höherschrauben.
Wo der Opener auf den bisherigen Alben immer eine der größten Dampfwalzen der ganzen Cd war, hält man sich bei "the ripper" merklich zurück.
Das Tempo ist schnell, aber die Gitarren halten sich bedächtlich im Hintergrund. Frontmann McCracken wechselt zwischen kurzen Scream-Parts und harmonischen Schmalzgesang.
Mit Effekten überhascht (man beachte den Finaljoke) kann der Song nur stellenweise überzeugen. Live kann der Song dafür mehr bieten, denn der Studioversion fehlt es ungemein an Energie.
Es folgt der im Internet vorabveröffentlichte Song "pretty handsome awkward". Standard Riff, Standard Melodie und textlich relativ beschränkt. Schauen wir darüber hinweg und geben uns einfach diesem Nackenbrecher hin.
Das bedeutet aber nicht das wir es hier mit einem Hochkaräter zu tun haben, sondern eher mit einer Nummer die viel Spaß bereit! Die erste Singleveröffentlichung samt Video "the bird and the worm" zeigt welches Potential in der Band steckt. Eine wundervolle Melodie, ein zuckerböses lyrisches Etwas, interpretiert von einem der besten Sänger dieses Genres. Wirklich von Anfang bis Ende eine packende Nummer mit einer gewissen Spannung, die von McCracken lebt.
Doch nun sind wir wieder mitten im "in love and death" Gefühl, welches uns poppt. "earthquake" ist ein triefender überschmalziger Song, der ganz schnell wieder vergessen ist und zu den schwächsten Songs der Platte gehört.
Erinnert zuweilen an die Singles des Vorgängers ("I caught fire","All that I've got"). "Hospital" dagegen kann man gewisse Anleihen an MTVPrimus My Chemical Romance nicht abschlagen. Doch The Used gelingt es einen eigenen Stil in die Sache zubringen, die das ganze etwas verspielter und ungewollter klingen lässt.
Das zeugt von Mut und kann auf ganzer Linie punkten. Ziemlich abgedreht! Es folgt nun die Präsentation der ganzen Entwicklung der Band in einem Stück. Poppiger Liedgut aber auf höchstem Niveau. EIn Ohrwurm den man lange nicht vergessen wird. Nahezu ein perfekter Song könnte man meinen, der eigentlich jeden Ohrmuskel erreichen muss.
Sicherlich eines der großen Highlights dieser CD. Besonders der Aufbau des Songs und die Vocals von McCracken lassen diesen Song entfalten. "With me tonight" ist eine Nummer die zügig an einem vorbei rauscht ohne hängen zu bleiben und ohne weh zu tun. Klarer Fall von Konzeptlosigkeit und Lückenfüllerei. Hör ich da grad Bläser?
Es folgt die Überraschung schlecht hin. "Wake the dead" ist ein brillianter Song, der richtig Abwechslung in die Scheibe bringt. Eine grandiose Rhythmik und wahnsinnig verspielte Zwischenspiele (man beachte den weiblichen Gesang nach 2/3 des Songs) lassen dieses Lied in sich aufgehen. Einer der wenigen The Used Songs die an die Übernummer "taste of ink" heranreichen könnten.
Was den Herren zum Intro von "find a way" einfiel, kann eigentlich nur unter Zuschub von chemischen Substanzen entstanden sein. Ein genialer Beginn für eine für The Used Verhältnisse gute Ballade, die nur im Text etwas schwächelt. Erinnerungen an "In Love and Death" werden auch mit "liar liar (burn in hell)" wieder aufgefrischt. Ähnelt die Nummer doch dem Schlußpunkt desVorgängers "I'm a fake" extrem im Aufbau und Sinn. Dennoch erweißt sich der Nachfolger als besser und sehr humorvoll. Eine typische Live-Mitgröll-Nummer, die aber einen Platz im Musikverzeichnis des Gehirns erhalten wird für längere Zeit...
Ganz im Gegenteil zum Abschluß von "lies for the liars", der Ultra-Ballade "smother me". Kaum ertragbar langweilt der Song nach der ersten Strophe und bringt die ersten Tränen in die Augen... Der Song ist eine ziemlich Zumutung, aber Balladen waren ja noch nie das Ding der Band.

01 the ripper (07/10)
02 pretty handsome awkward (07/10)
03 the bird and the worm (09/10)
04 earthquake (03/10)
05 hospital (08/10)
06 paralyzed (10/10)
07 with me tonight (05/10)
08 wake the dead (10/10)
09 find a way (08/10)
10 liar liar (burn in hell) (08/10)
11 smother me (04/10)

7,18

Zusammenfassend muss man wirklich sagen, dass die Band sich weiterentwickelt hat und einen deutlich besseres Konzept hat als beim Vorgängeralbum. Wie zu erwarten muss man sich mit einigen Popnummern rumschlagen, die allerdings stellenweise zu gefallen wissen. Nur wenige Ausfälle und einige große Momente lassen die Platte positiv und etwas länger in Erinnerung. Das Zeug für Hits wie "Maybe Memories" oder "Taste of Ink" scheint die Band allerdings verspielt zu haben.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen taking back my chemical talent, 9. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
ich habe lange überlegt, ob ich wirklich meinen senf dazugeben soll und wie ich es am besten beschreibe;

diese platte ist wirklich eine riesige überraschung ... aber irgendwie auch nicht. nachdem wir in der letzten zeit gemerkt haben, dass alle urväter des emo(core)s iregendwie aus dieser schiene austreten wollen und ihre aktuelle scheibe unbedingt massentauglich produzieren müssen (billy talent, funeral for a friend, taking back sunday, my chemical romance), so hat mich diese cd am meisten geschockt. ehrlich gesagt bin ich einer der leute, der die das debut-album 'the used' als einen meilenstein bezeichnet und schon vom nachfolger 'in love and death' relativ enttäuscht war, weil's mir irgendwie an power fehlte. natürlich musste frontman bert einiges an stimme einbußen (wie man auch wieder bei rock am ring merkte) aber rechtfertigt das so einen heftigen stilwechsel? es sind zwar immer noch 'the used' und das merkt man auch mit jedem atemzug, aber hier hat man sich wirklich extrem an bands wie 'my chemical romance', 'taking back sunday' und 'billy talent' orientiert, freunde von mir dachten sogar bei einigen songs, ich würde 'papa roach' hören. die energie ist noch da, aber das ganze potenzial wird einfach nicht ausgeschöpft (und ich vermisse jetzt nicht nur das geschreie).

aber nun schluss mit lästern, die cd hat ja auch gute seiten ... allerdings braucht es seine zeit, diese zu finden. die band hat diesmal tief in die trickkiste gegriffen und war experimentierfreudig wie nie, in jedem song stecken überraschungen, neue elemente, neue instrumente. und jeder song hört sich diesmal wirklich komplett anders an. find ich ja eigentlich ganz gut, aber man sollte die experiemente meiner meinung nach mit den 'old school'-songs mischen und nicht eine seperate platte dafür veröffentlichen. also alles in allem eine solide scheibe, die bei mehrmaligem hören wirklich den ein oder anderen ohrwurm freilegt und teilweise sogar rockt, aber in meinen augen ist kein gewohnter 'the used' song drauf ...
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5.0 von 5 Sternen don`t call it a comeback!!, 9. August 2007
Von 
S. Braith "NHL MANIAC 24/7" (Orth an der Donau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
The used haben ein neues album.punkt.vor ein paar jahren ein genre mitgestaltet das mittlerweile ziemlich ausgereizt wurde,den emo-core.ja,was soll ich sagen,sie versuchen auf lies for the liars mit gewalt ihren eigenen sound zu zementieren,schrecken jedoch auch vor neuen einflüssen nicht zurück.the ripper beginnt dynamisch,punktet dann mit acappella- und elektro parts,pretty handsome awkward groovt für the used ziemlich ungewohnt(gaaaanz stark),danach die erste single the bird and the worm,die mit tollen refrain und chören(die man sonst vielleicht von avenged sevenfolds drittwerk kennt) zu überzeugen weiss.weitere anspieltipps:hospital,wake the dead,liar liar(burn in hell).alles in allem ein tolles album,das auch vor bläsern,keyboards und zeitweise ziemlichen bombast nicht halt macht.jeder der die ersten zwei alben liebte wird auch um den dritten output nicht herumkommen.ihre daseinsberechtigung haben sie, auch bei der flut an bands ,aber auf jeden fall.ps( quinn allman hat sich bei den gitarrenparts diesmal määäächtig ins zeug gelegt)don`t call it a comeback,sie waren ja nie richtig weg.
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4.0 von 5 Sternen Neuer, besser, The Used..., 26. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars [+1 Bonus] (Audio CD)
Ich kann als eingefleischter The-Used-Hörer eigentlich nur voreingenommen urteilen; dennoch ist "Lies For The Liars" selbst ohne diesen Hintergrund eine absolut gelungene Scheibe.

Zum Einen sei erwähnt, dass Berts gesangliches Talent sich im Laufe der Zeit erstaunlich weiterentwickelt hat - vor allen Dingen verglichen mit Album Nummer 1 -, zum Anderen, dass die Band auch kompositorisch ein paar ansehnliche Sprünge hingelegt hat.

Mit "Paralyzed" oder auch "With Me Tonight" schlägt die Band durchaus eine andere Richtung ein, musikalisch bewegt sie sich jedoch (erwartungsgemäß, alles andere wäre enttäuschend) auf weitaus höherem Niveau.

Gerade die Mixtur aus gemäßtigen Screams, soften Gesangseinlagen sowie die Vielschichtigkeit wie z.B. in "The Ripper" macht The Used aus, nicht die Zugehörigkeit zu irgendeinem Stereotyp.

Ansonsten sei vielleicht noch erwähnt, dass The Used gerade für dieses Album viel kritisiert wird - unter dem Vorwand, die Band "vergesse ihre Screamo-Wurzeln" und werde "Mainstream". Persönlich finde ich dies einerseits nahezu amüsant, andererseits unheimlich engstirnig: Die musikalische (gesangliche!) Weiterentwicklung der Band wird hierbei völlig außer Acht gelassen - leider. Dass das Debüt der Band mangels Erfahrung sehr roh und teils unkoordiniert klang, scheint wohl angesichts der "Screamo-Wurzeln" gerne vergessen zu werden.

Dementsprechend empfehle ich: Wer Emocore hören möchte, ist bei The Used falsch. Wer The Used allerdings auf eine Schiene mit Bands wie My Chemical Romance stellt und behauptet, sie würden wie diese Bands "ihren Emocore-Wurzeln den Rücken zukehren", hat keine Ahnung.
Ehrlich, Emocore? Geht und hört Alexisonfire, Atreyu und Konsorten, aber The Used (oder gar My Chemical Romance)? Kein Wunder, dass deren Platte diesen Vorgaben nicht entspricht, da wir's hier mit einer Alternative-Rock-Band zu tun haben, liebe Hörer.

"Lies For The Liars" bekommt bei mir 4/5 Sternen - vor allen Dingen wegen des Abwechlungsreichtums.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Bert and the Worm, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
2007 ist für mich mal wieder ein Jahr voller grandioser Neuerscheinungen, angefangen bei The Ataris, über Within Temptation, Enter Shikari und Dream Theater bis (hoffentlich Ende des Jahres) Coheed and Cambria! Alles Alben die ich mit Sehnsucht erwartet habe (oder noch erwarte).. aber keinem Album habe ich so sehr entgegengefiebert wie der neuen Platte von The Used. Und jetzt endlich, endlich ist es soweit :-)

Und was soll ich sagen? Hammer, hammer, hammer geil!

Gott sei Dank sind die Mannen um Bert McCracken ihren Emowurzeln treu geblieben, auch wenn das Album stellenweise etwas ruhiger und auch poppiger ausgefallen ist - was auf gar keinen Fall negativ anzusehen ist!!! The Used sind reifer geworden, und mit ihnen auch ihre Songs, die jetzt viel strukturierter wirken.

Zudem präsentieren sie sich mit Lies for the Liars ungewohnt vielseitig: Angefangen bei "Ripper", einer typisch harten Screamo-Powerhymne, über das balladeske "Earthquake" und das schon fast funkige "Paralyzed" bis hin zu der ersten Singlauskopplung, das extrem düstere "The Bird and the Worm", welches mit kirchenähnlichen Chören daherkommt - der beste Song von The Used den ich je gehört habe!

Und das Ganze wieder gepaart mit der unverwechselbaren, genialsten Stimme, die der Emocore derzeit aufzuweisen hat, nämlich der von Bert McCracken!

Fazit: Lies for the Liars ist für mich jetzt schon DAS ALBUM 2007! Und daher: Uneingeschränkte Kaufempfehlung meinerseits! Top!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...geile Rockplatte..., 22. Juli 2007
Von 
Stefan Plitt (Detmold) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
Also ich muß ja sagen das mir diese Platte richtig gut gefällt. Meiner Meinung nach klingen "The Used" auf dieser Platte sehr erwachsen und gereift, und sind vielleicht musikalisch ihrem Ziel ein großes Stück näher gekommen. Was auf dem Vorgänger z.T. sehr gewollt und unecht klang, klingt auf diesem Album irgendwie reifer und authentischer. Die Sreamo Anteile sind auf ein Minimum reduziert worden, was der Platte aber in keinsterweise schadet. Dafür gibt es zu Hauf herrlich melodische Refrains und ein z.T. sehr kreatives Songwriting.
Allerdings können leider nicht alle Songs zu 100% überzeugen, gerade die erste Single "Worm&Bird" ist leider relativ unspektakulär und etwas verwirrend...aus diesem Grund gibt es auch nur 4 Sterne da man halbe leider nicht abziehen kann!
Alles in Allem wurde mit "Lies for the Lairs" eine richtig geile Rockplatte geschaffen die auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Die Produktion ist wiedermal überwältigend und auch das Artwork ist einfach nur geil.

Mich nervt sowieso das ganze blöde Gequatsche vom Untergang der Bands wenn sie aus diversen Gründen ihren Stil etwas umkrempeln. Ein etwas anderer Stil muß nicht gleich ein schlechterer sein, es gibt viele Bands denen ein kleiner Stilbruch sehr gut zu Gesicht gestanden hat...um mit Linkin Park nur eine zu nennen!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das dritte Album ist immer das Schwerste..., 17. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
Dies besagt eine alte Weisheit u. trifft auch auf The Used zu.
Album Nr. 1, das selbstbetitelte Debüt kam recht gut an, der Nachfolger "In Love And Death" fiel etwas ab, als Nachfolger jedoch durchaus annehmbar.

Wie geht's weiter mit The Used?
Meiner Meinung nach nicht in die richtige Richtung.
Zwar tritt der Opener "Ripped" ganz gut auf's Gas u. Titel Nr. 2 ("Pretty Handsome Awkward") knüpft fast nahtlos daran an, aber schon die erste Single-Auskopplung "Bird And The Worm" enttäuscht, wirkt uninspiriert u. langweilig.
Es folgt die erste Ballade "Earthquake", mit Streichern im Gepäck. Mein Fall ist sie nicht. Zu belanglos, keine Überraschungsmomente, kein Break, was einen vom Stuhl holt...
Danach legt die Platte nochmal ein kurzfristiges Hoch ein u. zeigt mit "Hospital" u. dem etwas soften, aber experimentelleren "Paralyzed", in welche Richtung es hätte gehen sollen.
"With Me Tonight" nervt mit Bläsern im Background u. einer 08/15-Melodie.
Dank "Wake The Dead" darf McCracken dann auch mal seinen Scream-/Shouter-Künsten Tribut zollen. Ein Wechselspiel von eher softer Melodie u. Scream-Passagen, das gleich ins Ohr geht.
Negativer Höhepunkt der Platte ist in meinen Augen dann "Find A Way", eine Popschmonzette, die so auch von Plastikacts wie Simple Plan hätte dargeboten werden können.
Mit dem Titelsong wird dann nochmal auf's Gaspedal gedrückt, auch wenn der Refrain nach dreimaligem Hören doch recht nervig wird.
Rausschmeißer ist dann wieder etwas balladeskes ("Smother Me"), das mich relativ nüchtern zurücklässt. Auch dieses ruhigere Stück hat einfach nicht die Klasse von "Blue and Yellow" vom Debüt.

Gut, als ich das Album kaufte, hatte ich keine Offenbarung erwartet, eher etwas zum Autofahren u. nebenbei hören, ordentliche Uptemponummern u. dosiertes Gescreame.
Daß The Used das hinlegen können, haben sie in der Vergangenheit zweimal bewiesen u. in Ansätzen auch dieses Mal.
Besonders schade ist es, daß, obwohl Fronter Bert McCracken seine stimmlichen Qualitäten im Vergleich zu 2002 schon gewaltig verbessert hat, auch der Wechsel von melodischem Gesang u. Screaming wirkt kontrollierter, die Musik diese Entwicklung nur Erahnen lässt, geradezu ausbremst, da ein paar Tracks doch recht seicht u. soft geworden sind.

Fazit:
6 ordentlichen Songs, die Spaß machen, stehen 5 gegenüber, die den Finger nach 20 Sekunden auf die Skip-Taste tippen lassen. Die Produktion ist top, McCracken's Gesang auch, die Drums knallen, aber der Platte fehlt es an Biß, tendiert stark Richtung Massentauglichkeit u. wird ein gefundenes Fressen für die fragwürdige Teen-Emo-Bewegung sein, vorzugsweise Girls U20, die zumindest für den kommerziellen Erfolg von "Lies For Liars" sorgen könnten.
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Lies for the Liars
Lies for the Liars von The Used (Audio CD - 2007)
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