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Release the Stars
Format: Audio CDÄndern
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2008
Kleiner sollte es werden. Spärlicher instrumentiert. Ein Protestalbum gar. Um es vorweg zu nehmen: der mit Spannung erwartete Nachfolger der schwelgerischen, (größen)wahnsinnigen und herrlich selbstverliebten Want 1 und Want 2 Alben ist weder klein, noch zurückhaltend, noch explizit politisch. Und vielleicht ist Release the Stars gerade deshalb soviel mehr als das.

Ich teile Thees Uhlmanns Leidenschaft für das wunderschöne Wort Nichtsdestotrotz, und Release the Stars ist der ideale Anlass es endlich einmal guten Gewissens zu verwenden, um der Haltung Ausdruck zu verleihen, die sich in jeder Note dieser 12 Songs widerspiegelt. Wo manche ihre Revolution tanzen, manche sie schreien und manche sie träumen oder gar leben, da sitzt Singer/Songwriter Rufus Wainwright einfach singend am Klavier und schleudert der Welt seine musikalische Vision mit einer solchen Kraft und Perfektion ins Gesicht, dass ihr selbst alle Hässlichkeit der Welt nichts mehr anhaben kann. Das ist pure Schönheit. Auch eine Art von Revolution. Nichtsdestotrotz. Natürlich liegt diese ganze üppige Schönheit zum Teil auch im Thema des Albums begründet, denn Release the Stars handelt von der Liebe in all ihren Facetten, sei es die Liebe zu einem Menschen, zu einem bestimmten Ort oder zum Leben selbst. Fast jeder Song ist eine Reflektion über den Schmerz und das Glück, die mit ihr einhergehen, über den unersättlichen Hunger nach ihr, über die Fähigkeit sie zuzulassen, die Unfähigkeit sie auszuhalten, die Angst vor ihrem Verlust und die Freude am perfekten kleinen Moment, der so flüchtig und doch alles wert ist. Musikalisch vielschichtig und dennoch in sich geschlossen, reichen sich auf dieser Platte große, vom Orchester getragene Stücke und leise, vom Klavier dominierte Lieder die Hand. Jeder Track findet einen neuen Ton, eine neue Geste, und egal ob es sich um das anmutige zu pompöser Größe anschwellende Do I disappoint you, das melancholisch-hymnische Going to a town, die Song gewordene Leichtigkeit von Tiergarten, das tanzbare Between my Legs, die Stille von I am not ready to love, das verspielt-absurde Tulsa, das große, dramatische Finale Release the Stars oder irgendeinen anderen dieser gottverdammt perfekten Songs handelt, nie greift Rufus Wainwright musikalisch oder emotional daneben, nein, unerhörter Weise wachsen die Songs bei mehrmaligem Hören sogar noch, so dass man sich manchmal fast fragen will, ob das wohl alles mit rechten Dingen zugeht.

Einer der wenigen Songwriter, der seine Zuhörer auf eine vergleichbare Art mit jener intensiven, fast schon verstörenden Schönheit und den ganz großen musikalischen Gesten konfrontierte, war Jeff Buckley. Über ihn schrieb Bill Flanagan 2004 anlässlich des zehnjährigen Jubiläums seines inzwischen legendären, aber tragischerweise einzigen Studioalbums Grace: 'He made beauty cool again.' Was für ein Kompliment. Und wie wahr, wie wahr. Das Gleiche kann man nun mit gutem Recht auch über Rufus Wainwright sagen. Release the Stars ist sein fünftes Album. Groß ist es geworden. Schwelgerisch. Und ein Protestalbum. Denn was kann angesichts der Wirklichkeit provokativer sein, als die Erschaffung von solch hemmungsloser, unnachgiebiger Schönheit?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2008
Was für ein Werk!
Rufus Wainwright scheint auf diesem Album engültig auf dem Zenit seines Schaffens angekommen zu sein.
Allein schon der Opener "Do I Disappoint You" ist zum Niederknien! Ein Flaggschiff, das in seiner Opulenz und seiner Dichte kaum Raum läßt zum Luftholen. Ein Musikkonstrukt, welches sich immer weiter aufbaut und zuspitzt, bis es in einer Art "Urknall" endet.
Bis dahin werden dem Hörer mit Pauken und Trompeten opernreife Momente dargelegt, die ihm wohlige Schauer über den Rücken jagen. Inbrünstig und unschuldig wie ein Sängerknabe erhebt Wainwright seine Stimme gegen ein bombastisches Orchester, bis schlußendlich das im Lied besungene "Chaos" den Knoten platzen läßt und der Sänger mit samt seinem "Hofstaat" in einen emotionsgeladenen "Bolero-Part" rauscht.
Vielschichtige, übereinaderdrappierte Klangebenen ergeben - zuweilen beinahe polyphon - ein unwiderstehliches Gesamtkunstwerk, ein abgefeuertes "Bremborium" im besten Sinne!
"Agnus Dei" vom Vorgängeralbum "Want Two" war schon nicht von schlechten Eltern, "Do I Disappoint You" allerdings, stellt alles bisher dagewesene großspurig in den Schatten!
Doch nicht jedes Stück auf dieser CD strotzt so voll überschäumendem Pathos. Es gibt durchaus eine Vielzahl ruhigerer, reduzierterer Momente, die dem Hörer genügend Raum lassen, sich hin und wieder von der Musik tragen zu lassen.
"Tiergarten" z.B. bietet einen solchen Moment. Sehr charmant und mit einer sehr catchy Background-Melodie ausgestattet, begleitet von himmlischen Harfenklängen - da muß man einfach in Verzückung geraten!
"Slideshow", mit der immer wieder gestellten Frage "Do I Love You?" ist ebenfalls herzergreifend - vor allem, weil Wainwright gegen Ende des Songs die Antwort "Yes I Do" noch selbst mit abliefert - gnadenlos gut!
Überhaupt bietet "Release The Stars" (...gleichnamiger Titeltrack entpuppt sich übrigens als gelungener "Schlendrian im Doo-Wop - Sound"!) eine Vielzahl feinster Ohrwürmer.
Als absolut hartnäckig im positiven Sinne, erwiest sich hier u.a. der "Tonight-Part" in "Sanssouci",
der sich mit seinem "Tona-aha-aha-aha-aha-aha-aha-haa-ha-ha-ha-a-ha-ight - Refrain" fest in die Gehörgänge einnistet und einem danach partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will!
Wie wie schön!!! - Gleich nochmal:
"Tona-aha-aha-aha-aha-aha-aha-haa-ha-ha-ha-a-ha-ight"...
Keine "Mitgröhl-Nummern", sondern vielmehr glücklich machende Klangperlen werden hier geboten!
Man muß offen sein für diese komplexe Kunst, denn "nur so zum nebenbei hören" eignet sich Wainwrights Musik erst, wenn man sich vorher schon einige Male mit ihr beschäftigt hat.
Viele Dinge in Wainwrights Schaffen präsentieren sich als "sehr speziell",
Extravaganzen, die man liebt oder haßt, ein "dazwischen" scheint irgendwie unmöglich zu sein...
Auch die eigenwillige Art, Gesang "darzubringen", ist eine Geschmacksfrage!
- Wainwrights Technik ist sauber, jedoch auch ziemlich sonor. So reitet er liebend gerne auf langgezogenen Tönen rum, um damit der einzelnen Note einen unverwechselbaren Stempel aufzudrücken.
Die Einen finden das genial, die Anderen einfach nur nervig. Ich für mich habe "beschlossen", daß ich es irgendwie mag und daß mich der Gesang im geglücktesten Fall sogar berührt...
Natürlich setzt Mr. Wainwright seiner Kunst noch mehr Pomp und Glorie auf, als es z.B. die Kollegen "The Divine Comedy" oder "Scott Walker" tun. Künstler, die ebenfalls nicht grade mit musikalischen Minimalismus in Verbindung gebracht werden... Der Begriff "verschwenderisch" beschreibt seine Herangehensweise
wohl am treffendsten!
Und ob Verschwendung sein muß? Keine Ahnung! Aus meiner Sicht jedoch tut sie vorliegender CD sehr gut! Nicht jeder kann so schön einen "auf dicke Hose machen" ("Between My Legs), und dabei gleichzeitig so authentisch und auf seine spezielle Art sogar ungekünstelt klingen, wie Rufus Wainwright - Denn: Der ist wirklich so! - "I Shed A Tear Between My Legs" singt Rufus unverhohlen - na, ob da wirklich nur eine Träne auf Reisen geht? Man weiß es nicht...
Wainwrights selbst auferlegtes Ziel scheint jedenfalls schon die Erreichbarkeit der Masse zu sein
und nicht eine Sonderpositionierung in kleinen, elitären Kreisen.
Auf der anderen Seite jedoch ist er wiederum nicht bereit, auch nur ansatzweise von seinem Verständnis eines perfekten Popsongs abzuweichen und bedient somit nicht gerade die gängigen Muster des "Radio-Hit" - Genres, aber dieses "Schicksal" teilt er ja mit vielen anderen großartigen Künstlern...
Und die gleich am Anfang des Albums gestellte Frage "Do I Disappoint You?" kann man eigentlich nur mit einem klaren "Nein!" beantworten, oder man muß die Frage als schlechten Witz auffassen,
denn wer der Musik so reichhaltig, mutig und nachdrücklich zu neuem Glanz verhilft, kann gar nicht enttäuschen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2007
Mr. Wainwright trägt mitunter schon sehr dick auf, aber die Songs vertragen das ganz gut - dank einer ausgewogenen Produktion, guter Musiker und einer sehr gut sitzende Stimme, die nicht mit Soundbrei kaschiert werden muss. Nach schätzungsweise 20 Durchläufen kommt bei mir immer noch keine Langeweile auf, das will was heißen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wie zu erwarten, ist "Release the Stars" nicht schlecht. Wenn man Rufus nicht als "Geheule" einschätzt, wird man nicht enttäuscht. Die meisten Lieder klingen wie die Titel auf "Want Two", also nicht übel, sondern barock, opulent, herzzerreißend prall. Es sind keine großen Hits dabei, aber das Album insgesamt ist sehr solide. Der beste Titel, "Going to a Town", glänzt erstaunlicherweise durch fehlende Wainwright-Pomade, wird aber wohl auch keine Nummer 1 werden, da er für Amerika zu politisch und für den Rest der Welt dann doch zu speziell ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2010
"Release the Stars" ist mein allererstes Album von RW. Beim ersten Hören fand ich die Songs etwas deprimierend, vor allem DO I DSSSAPOINT YOU oder GOING TO A TOWN starten erst einmal sehr düster und wehklagend. Wenn man dann noch genauer auf die Texte achtet... I'M NOT READY TO LOVE... Hach, das ist süsser Seelenschmalz der SOnderklasse. Denn nachdem ich die CD aus meinem Player geschmissen hatte, bekam ich die Songs nicht mehr aus dem Kopf heraus. "Do I Dissapoint YOu" tönte es den ganzen Tag in meinem Kopf. Oder ich schlafe ein und es swingt in meinen Öhrchen "These are the rules and regulations".

Mehr davon! Die Scheibe musste ich mir kaufen und höre sie nun jeden TAg mehrmals. Suchtanfällige, haltet von diesem Werk bloss die Finger weg!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich ja streiten. Auch an diesem Album werden sich die Geister scheiden. Für Kitsch spricht die ganze Aufmachung, die Stimme und das vermittelte Ambiente. Für Kult spricht dagegen die Opulenz der Musik, die Vielfalt und Geschmeidigkeit. Wer sich auf die Entdeckungsreise begibt und nicht schon beim ersten Reinhören sofort die Ohren auf Durchzug stellt, wird angenehm überracht sein, wie vielfältig, abgründig und abwechselungsreich der gewebte Klangteppich ist. Für mich eindeutig Kult, für andere eben nur einfach Kitsch. Lasse man doch einfach den Hörer entscheiden.
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am 3. März 2012
absolutely creative, original, breathing music. 'did i dissappoint you', 'i'm going to a town', 'not ready to love' are beautiful songs..
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2007
Hear it three times
and then you will have to visit your doctor
ask if he can take those songs away
that don`t want to leave your head
anymore
anymore
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn man im Herbst nach Berlin kommt kann einem die gute Laune schon vergehen und wenn einem neben der spätpubertären Schwermut auch die Sehnsucht nach dem alten Europa in die Knochen fährt („I’m so tired of you, America“) kommt vielleicht so etwas heraus wie dieses großartige Album, das den Meister auf der Höhe seines Songwriter-Talents zeigt. Da wird aus dem Berliner Tiergarten schon mal ein Tear-Garden und auch musikalisch lässt er’s ordentlich krachen. Wenn der etwas tränige (oder auch tranige) Unterton in der Stimme nicht wäre, der einen bei jedem Lied noch einen halben Meter tiefer zieht als man ohnehin schon ist und diese Rufus Wainwright’sche Eitelkeit, könnte man fast von einem kleinen Meisterwerk sprechen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2007
Wunderschönes Album von einem Ausnahmekünstler. Schade, dass er so wenig mit seinen anspruchsvollen Songs im Radio gespielt wird. Für mich gehören "Tiergarten", "Do I Disappoint You" und "Not Ready For Love" zu den Höhepunkten des Albums. Pet Shop Boy Neil Tennant war als beratender Produzent an Rufus' Seite, was man u. a. bei den Backing Vocals von "Tiergarten" hört. Freue mich schon auf das Live-Album mit Judy Garland Songs...
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