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am 24. Januar 2006
„Last Samurai“ war eines der großen Kinoereignisse des Jahres 2004. Für mich ist es einer der eindruckvollsten Filme der letzten Jahre. All jene, denen es nur darum geht, im Kino eine Orgie von Blut und Gewalt audio-visuell verabreicht zu bekommen mögen andere Filme mehr geben, auch wenn „Last Samurai“ nicht mit Schlachtengetümmel geizt. Ähnlich wie im beeindruckenden „Braveheart“ muss der Betrachter die dargestellte Gewalt nicht als verherrlichte rohe Gewalt missverstehen sondern als das, was sie eigentlich wirklich ist : ein Merkmal ihrer Epoche. Wir dürfen aus unserer heutigen Sicht, die ja nach zwei Weltkriegen und jahrzehntelanger Atomkriegsangst einen völlig veränderten ethisch-moralischen Blickwinkel hervorgebracht hat nicht die damaligen Zeiten als grausam abtun. Die in diesen Zeiten lebenden Menschen empfanden die Zustände zwar sicher als hart aber eben nicht als besonders grausam.
Dieser Gegensatz wird in „Last Samurai“ aufgegriffen und meisterhaft dargestellt. Es ist der Gegensatz zwischen der alten und der neuen Welt. Auf der einen Seite stehen die modernen, aufstrebenden USA, in denen der Zeitgeist keinen Platz mehr lässt für das ursprüngliche, naturverbundene, anderen Idealen anhängende Leben, wie es z.B. von den Indianer verkörpert wurde. Und so fegt das Neue das Alte einfach beiseite, nutzt die Überlegenheit neuer Technologien rücksichtslos aus, um unangefochten herrschen zu können. Die Menschen dieses Neuen Weges gehen dabei über Leichen.
Im fernen Japan auf der anderen Seite der Erdkugel könnte dieser Gegensatz nicht größer sein. Tradition hat jahrhundertelange Herrschaftsstrukturen entstehen lassen die nun nicht mehr zeitgemäß sind. Aber anders als in den USA, die ja keine gewachsene eigene Geschichte haben sondern ein Schmelztiegel sind von Menschen unterschiedlichster Herkunft lebten in Japan die Menschen über Jahrhunderte in ihren Traditionen, die Ihnen Ordnung, Sicherheit und Halt in ihrem Leben gaben. Der Feudalismus wurde nicht als Feind betrachtet sondern als Bestandteil des Lebens. Die japanische Mentalität, die Religion und das Wertesystem galten als die notwendigen festen Strukturen, die ein Leben im Einklang mit der Natur, den Familien, den Herrschenden erst möglich machten.
In diese festen Strukturen bricht nun das aufkommende Industriezeitalter mit Macht und westlich geprägtem Fortschrittsglauben ein. Plötzlich sind die alten Werte nicht nur nicht mehr gefragt sondern sogar ein Feind des Fortschritts, den es zu beseitigen gilt. Wer besser als die Samurai könnte stellvertretend für dieses überkommene Wertesystem stehen.
Der Film lässt uns durch die Augen eines Amerikaners den ungleichen, aussichtslosen Kampf des Alten gegen das Neue betrachten. Und weil uns die traditionelle Welt des alten Japan noch fremdartiger erscheint als z.B. die Welt der Indianer in den USA kommt uns auch der Gegensatz noch krasser vor. Die Samurai erscheinen uns ungleich härter, grausamer, brutaler, wenn sie zum ersten Mal auf die schlecht ausgebildeten, mit Musketen bewaffneten ehemaligen Bauern treffen, die nun als Soldaten für den Kaiser und die Neue Zeit in den Kampf geschickt werden. Wir erkennen erst langsam ebenso wie Tom Cruise in seiner bis dahin wohl besten Rolle, wer wirklich grausam ist. Und wie Tom Cruise wechseln auch wir im Verlauf des Films die Seiten, erfahren etwas über „Bushido“ und bekommen eine Ahnung davon, was es bedeutet. Wir beginnen unsere eigenen Wertvorstellungen in Frage zu stellen und – da wir im 21.Jahrhundert leben – wir bedauern die untergehenden Krieger und uns überkommt Traurigkeit, dass es nicht möglich war, durch gesellschaftliche Toleranz ein Nebeneinander des Alten und des Neuen zu ermöglichen.
All dies entwickelt der Film anhand der persönlichen Geschichte eines alkoholkranken Offiziers der US-Army, der es nicht verkraften konnte, an einem Massaker an wehrlosen indianischen Frauen, Kindern und Greisen beteiligt gewesen zu sein. Ein einstmals unter ihm dienender Sergeant verschafft ihm einen Job als Ausbilder einer neu aufzustellenden japanischen Armee, die gegen Rebellen zum Einsatz kommen soll. Schon im ersten Scharmützel zwischen der schlecht ausgebildeten jungen Truppe und den Rebellen, bei denen es sich um einen Samuraifürsten nebst seinen Vasallen handelt, entgeht der Amerikaner nur knapp dem Tod, tötet jedoch selbst einen der Anführer der Samurai und gerät daraufhin in Gefangenschaft. In dieser lernt er nach und nach zu verstehen, was diese Menschen bewegt, wie sie leben und denken, welche Werte in ihrem Leben Bedeutung haben. Er erkennt die Sinnlosigkeit seines bisherigen Lebens findet Halt und Sinn in den für ihn neuen traditionellen Werten der Samurai und überwindet seinen Alkoholismus und sein Trauma. Am Ende siegt im Kampf zwar die neue Waffentechnik über den Mut und die Opferbereitschaft der Samurai, tatsächlich aber unterliegt der hohle Pathos des aufkommenden 20.Jahrhunderts der Tradition, die allein in der Lage zu sein scheint, der Seele Heimat zu geben (Tom Cruise) oder der neuen Zeit ein menschliches Antlitz zu verschaffen, so wie es der junge Kaiser am Ende geläutert versuchen wird. Seine Erkenntnis : Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, doch ihm blind zu folgen und alles Alte einfach fortzuwischen beraubt die Menschen der Wurzeln ihrer Identität. Und wer wollte bestreiten, dass der blinde Fortschrittsglaube den Menschen in den vergangenen 100 Jahren nicht auch erheblichen Schaden zugefügt hat.
Eingebettet wird diese Geschichte in umwerfende Bilder von Landschaften und Kampfszenen, die aufgrund der Gegensätzlichkeit der unterschiedlichen Bewaffnung der Parteien zunächst skurril wirken. Tom Cruise und Ken Watanabe überzeugen in ihren Rollen als alkoholkranker Soldat bzw. Samurai bis zum Schluss. Für mich ist es von der ersten bis zur letzten Minute großes Kino im besten Sinne, ein ganz großartiger Film, der den geneigten, offenen Betrachter in seinen Bann zieht und auch nach seinem Ende lange Zeit nicht los lässt.
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am 23. November 2011
Mit "Last Samurai" hat Edward Zwick ein vielschichtiges & tiefgründiges Historienepos geschaffen, welches sich vor allem durch seine traumhaften Bilder, Hans Zimmers starken Score & die perfekt choreografierten, auf SFX verzichtenden Action-Szenen auszeichnet. Zwar nimmt's der Film mit den historischen Fakten des öfteren nicht sonderlich genau, muss er aber auch nicht, da es sich hierbei ja um Unterhaltungskino & keine Dokumentation handelt.

Wie alle Ausgaben der Blu-ray "Premium-Collection" von Warner wurde auch diese in ein sehr elegantes Mediabook verpackt. Das FSK-Logo & auch die Disc-Infos sind nur auf der durchsichtigen Schutzhülle aus Plastik aufgedruckt, welche ohne Problem abgenommen & von deren Verwendung dann zukünftig auch abgesehen werden kann (außer man befürchtet durch ein Weglassen/Wegwerfen derselbigen eine Verminderung des Sammlerwerts). Die edle Optik des Mediabooks wird durch das Fehlen der Hülle jedenfalls nicht gemindert (eher das Gegenteil ist der Fall)...

Bild- und Ton-Qualität sind ausgezeichnet & Bonusmaterial ist en masse vorhanden: Audiokommentar von Zwick (ohne UT!), der US-Kinotrailer, ein Gespräch mit Zwick & Cruise ("Wie ein Epos Entsteht"), zusätzliche Szenen, das Original-Produktionstagebuch des Regisseurs, die Japan-Premiere, mehrere Kurzdokus & Featurettes ("Tom Cruise: Tagebuch eines Krieges", "Eine Welt im Wandel: Produktions-Design mit Lilly Kilvert", "Seide und Harnische: Kostüm-Design mit Ngila Dickson", "Die Grundausbildung der Kaiserlichen Arme", "Vom Soldaten zum Samurai: Die Waffen", "Bushido: Der Weg eines Kriegers") sowie ein liebevoll gestaltetes 38seitiges Booklet.
Alle Extras (abgesehen vom Audiokommentar) sind mit optionalen UT abspielbar.
Wie in anderen Verlautbarungen bereits zu lesen war, ist die Disc tatsächlich französisch bedruckt. Dies entspricht zwar sicher nicht dem Optimalfall & wirkt in Kombination mit einer Special Edition etwas ungeschickt, stört (mich zumindest) aber nicht weiter, da man die Silberscheibe ja eher selten vor sich zwecks Betrachtung liegen hat - im Regelfall befindet sich diese in der Verpackung oder im Player.
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am 23. Februar 2004
Die Handlung wird bekannt sein: Captain Nathan Algren (Tom Cruise), ein im amerikanischen Bürgerkrieg aufgeriebener und desillusionierter Soldat, wird beauftragt, das japanische Heer in moderner Kampfkunst zu unterrichten. Denn für die Regierenden in der neuen Hauptstadt Tokio gilt es, die letzten aufständischen Samurai-Krieger der alten Herrschaft endgültig niederzuschlagen.Diese beschützten Jahrhunderte lang den japanischen Kaiser, doch nun sollen sie dem vermeintlichen Fortschritt weichen. Als Algren in Gefangenschaft gerät, lernt er die Traditionen der Samurai kennen und findet über den neuen Glauben zu sich selbst.
Bei Regisseur Edward Zwick ist dieses Action-Epos in besten Händen.In monumentalen Bildern setzt er seine Darsteller bei ihren gewaltigen Schlachten und Schwertkämpfen in Szene und platziert sie vor einer prächtigen Landschaftskulisse. Getaucht in die prachtvollen Bilder von "Braveheart"-Kameramann John Toll, ist "Last Samurai" ein Film über eine spirituelle Wiedergeburt und das Ende einer Epoche.Dieses opulente und historische Abenteuer-Drama zieht tragische Parallelen zwischen dem historischen Horror der östlichen und westlichen Welt und erzählt dazu noch die überwältigende Geschichte einer emotionalen Seelenodyssee.
Alles in allem kann man den Film nur empfehlen :
Großartige Bilder, mitreißende Emotionen, furiose Action !!!!
Und nicht zu vergessen dieser unglaubliche Soundtrack von Hans Zimmer !!!
5 Sterne !!!
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am 27. August 2009
Klar es ist Tom Cruise, der Ultimative Schönling in seiner ewigen Heldenrolle, aber der Film paart genial ,Japanische Geschichte und Kultur mit dem Hauch Heldentum
von Tom Cruise und den Samurai. In Blu Ray erstrahlt der Film erst in seinem Richtigem Glanz, die wunderschönen Landschaftsaufnahmen und die Gruppenszenen sind einfach Athem beraubend. Über die Extras kann ich nicht viel sagen im Vergleich zur DVD, für mich geht es um den Hauptfilm und den Preis. Ich hatte die DVD vorher und der Umstieg hat sich sowas von gelohnt, Absolute Kaufempfehlung
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Januar 2008
Last Samurai war eines der großen Kinoereignisse des Jahres 2004!

Für mich ist es einer der eindrucksvollsten Filme der letzten Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, insbesondere der des Katsumoto, waren wunderbar. Ken Watanabe in der Rolle des Samurais war besonders gut gewählt und zählt zu meinen persönlichen Favoriten in diesem Film. Er spielt die Rolle des archaischen Samurais mit Charisma und Gefühl, wie es nur selten der Fall ist und ich mir keinen anderen in dieser Rolle vorstellen konnte.

Da ich von den Samurai kaum historische Hintergründe kenne, vermag ich nicht, diese zu beurteilen, das will ich aber auch nicht. Der Film war brillant in Szene gesetzt. Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte, den grandiosen Kostümen und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt. Für mich zählt dieser Film zu den absoluten TOP-Favoriten, die ich immer wieder gerne ansehe und ich mir mehr von solchen wünsche!

Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur DVD, die gerade in Nahaufnahmen sehr deutlich auffällt, in denen selbst feine Details haarscharf dargestellt werden!

Der Dolby Digital Plus 5.1 Ton kann vollsten auf Blu-ray überzeugen. Der Film bietet einen sehr weiträumigen Soundtrack mit hoher Dynamik, der in den entscheidenden Szenen richtig Druck macht & die räumliche Abmischung wird vor allem durch die Musik von Hans Zimmer bestimmt, die sehr prägnant aus allen Kanälen erklingt!

Fazit: Sound und Bild der Blu-ray sind in tadelloser Qualität - Rundum ein absoluter Kauf tipp!
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am 9. Februar 2004
Erst einmal muss gesagt werden, dass man mit "The Last Samurai" sehr gut unterhalten wird. Der Film hat kaum Längen oder unnötige Passagen die den "Spaß" verderben. Das Szenario, einer Kultur die durch den ständigen Wandel vergeht greift tief und spricht den Zuschauer auch persönlich an. Natürlich trieft dieses Werk von Edward Zwick geradezu von Pathos, doch ich finde dies hier nicht so übertrieben wie beispielsweise bei "Glory" (auch Zwick) oder modernen Kriegsfilmen à la "Black Hawk Down" oder "Wir waren Helden".
Ich habe mich bereits in frühen Tagen mit der feudalen japanischen Kultur auseinander gesetzt und empfinde sie auch heute noch als äußerst beeindruckend. Ähnlich wie das im Film erwähnte Sparta dienen die Männer dieses Volkes dem Gedanken an Ehre, Stolz und Freiheit. In der heutigen kapitalistischen Gesellschaft geraten diese Ehrengebote in den Hintergrund. Das ist der Lauf der Dinge und es ist sinnlos das zu betrauern. Doch ein Portrait dieser Kultur ist durchaus angebracht, denn oft stößt man bei der breiten Masse auf Unverständniss, wenn sie erfahren, dass diese Männer lieber sterben als ihre Ideale zu verraten. Wie bei die Spartaner bei den Thermopylen sträubten sich die Samurai gegen die Unterdrückung.
Diesem Kampf schließt sich ein brillianter Tom Cruise an, der eben aus einer modernen Gesellschaft kommt und durch das Trauma des Krieges aller Ideale beraubt ist. Das Geld treibt ihn nach Japan und dort findet er nichts außer eitle und korrumpierte Männer die die Vergangenheit ihres Landes verdrängen um sich völlig der Moderne anzupassen. Von ihnen wird dieser "Held der Indianerkriege" in den Kampf getrieben, mit nichts außer halb ausgebildeten Bauern. Natürlich wird diese zweifelhafte Streitmacht vollkommen aufgerieben und der General gerät in die Gefangenheit der altmodischen Samurai. Hier findet er langsam Frieden und seine Selbstachtung. Er findet seinen Platz und von nun an entsagt er dem System, das aus Soldaten Mörder und aus Geschäftsmännern korrumpierte Verräter macht.
Doch so groß auch die Überzeugung, die Gegenwart holt die Samurai ein und so vergeht auch das letzte Aufbäumen im Kugelhagel der Moderne...
Edward Zwick ist bekannt für Pathos und mit "The Last Samurai" blieb er seinem Stil treu. Einige Einstellung könnten 1 zu 1 aus "Glory" sein, doch das stört kaum. Im Gegensatz zu seinem Bürgerkriegsepos hatte dieser Film allerdings härtere Konkurrenz und wird kaum einen der durchaus verdienten Oscars erhalten. Obwohl vorallem die Kameraführung und der Schnitt für die große Klasse des Regiesseurs sprechen. Auch Tom Cruise sehen wir hier vielleicht in seiner bisher stärksten Rolle, denn bisher habe ich den inneren Kampf eines Soldaten selten so brilliant gespielt gesehen wie hier.
Leider hat sich Zwick hier nicht getraut, den Film so niederschmetternd wie zum Beispiel "Glory" enden zu lasssen. Der eigentlich guter Kaiser erkennt seine Fehler und kämpft von nun an für die alten Werte. Nicht nur historisch unkorrekt sondern auch verschenktes Potenzial. Auch Tom Cruise kehrt aufs Land in die Arme seiner Liebe zurück. Hollywood-Kitsch in Reinkultur.
Der tiefen emotionalen Wirkung und Aussage des Film wird damit vollkommen widersprochen. Der Zuschauer geht aus dem Kino mit der Gewissheit aus dem Kino, dass die Werte erhalten bleiben und alles gut ausgeht. Ein anderes Ende und der Zuschauer sieht die Modernisierung in vielen Aspekten distanzierter und denkt wirklich über den Film nach.
"The Last Samurai" ist ein brilliantes Portrait einer vergangenen Zeit, aber kein absolutes Meisterwerk. Den Film sollte man sich anschauen und sich von den Bildern beflügeln lassen, aber die Aussage geht darin leider verloren.
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am 15. Dezember 2014
Diesen Film könnte ich mir immer wieder anschauen. Zwar stellt er das feudale Japan in romantischem Licht dar, aber dieser Film ist einfach schön und sehr gut gemacht. Das Drehbuch folgt einer klassisch funktionierenden Erzählstruktur. Die Kameraarbeit und Beleuchtung sind schön und die Kampfchoreographie ist sehr gut und expertenhaft in Szene gesetzt. Beim Dorfangriff z.B. wirken die Kämpfe überhaupt nicht choreografiert.

Man kann über Tom Cruise sagen, was man will, aber in diesem Film spielt er richtig gut (auch wenn der japanische Schauspieler Ken Watanabe ihm die Show stiehlt). Nun hat auch Cruise seinen Epos-Film bekommen.

Emotionalität, Heldentum und die Erlösung von Schuldgefühlen. Das ist "The Last Samurai".

Zur Blu-ray:
Vorher hatte ich die DVD und habe zur Blu-ray aufgerüstet. Mir ist aufgefallen, dass sich die Blu-ray (abgesehen von der besseren Bildqualität, die einfach richtig gut ist) in einigen Punkten von der DVD (2-Disc Edition) unterscheidet.
Bei der DVD war ein 4-seitiges Booklet dabei, das bei der Blu-ray fehlt.
Jedoch gibt es mehr Sprachen als Tonspuren auf der Blu-ray. Deutsch und Englisch waren ja schon auf der DVD vertreten und bei der Blu-ray kommen noch Italienisch, Französisch und Spanisch dazu (alle in Dolby Digital 5.1).
Bei den Untertiteln gibt es auf der DVD Sprachen, die bei der Blu-ray nicht vertreten sind und umgekehrt. Auf der Blu-ray fehlen die Sprachen Arabisch, Griechisch, Hebräisch und Isländisch, die auf der DVD noch vorhanden waren. Was aber besonders auffiel ist das Fehlen der Untertitel für Hörgeschädigte. Die gab es auf der DVD zumindest noch in Deutsch und Englisch.

Folgendes Bonusmaterial ist enthalten:
* Audiokommentar vom Regisseur Edward Zwick
* Geschichte vs. Hollywood: Last Samurai (22:05 Min)
* Wie eine Epos entsteht - Ein Gespräch mit Edward Zwick und Tom Cruise (17:52 Min)
* Tom Cruise - Das Tagebuch eines Kriegers (12:55 Min)
* Eine Welt im Detail - Produktions-Design mit Lilly Kilvert (7:15 Min)
* Seide und Harnische - Kostüm-Design mit Ngila Dickson (6:29 Min)
* Die Grundausbildung der Kaiserlichen Armee (5:41 Min)
* Vom Soldaten zum Samurai - Die Waffen (5:10 Min)
* Original-Produktionstagebuch des Regisseurs Edward Zwick (26:18 Min)
* Zusätzliche Szenen:
Die Enthauptung (3:45 Min)
Algren und Katsumoto (2:18 Min)
Japan Premiere (6:54 Min)
* Bushido: Der Weg eines Kriegers
* US-Kinotrailer (1:12 Min.)
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am 19. Juli 2013
Ich bin einfach nur begeistert von diesem film. Ich will hier nicht sonderlich viel schreiben deshalb fasse ich es kurz:
atemberaubende Landschaften, sehr gute schauspielerische Leistung, Hammer Soundtrack, perfekte Actionszenen und ein geniales Epos auf nur 148 Minuten!!!

KLARE KAUFEMPFEHLUNG, für alle die auf: Historien- und Monumentalfilme und Cruise`s Filme stehen. Und ebenso perfekt, für alle die einen abwechslungsreichen Film im Regal haben möchten.

---------------------------Nachtrag 18.11.2015---------------------------------------------------------------
Hallo Filmfreunde!

Wieder einmal ein Film mit hohem Zitierfaktor.

Plot:
Der traumatisierte Bürgerkriegsveteran Captain Nathan Algren (Tom Cruise) wird nach Japan gesandt um gegen die Samurai zu kämpfen, welche die westlichen Werte für ihr Land streng ablehnen. Algren fällt in Gefangenschaft und muss sich zum ersten Male seinen Dämonen ohne Alkohol stellen, doch dieser wahrhaft spirituelle Ort erfüllt ihn und der Samurai-Führer Katsumoto (Ken Watanabe) nimmt ihn in seine eigenen Reihen auf um gegen die Amerikaner zu ziehen...

Man merkt sofort, dass es ein amerikanischer Kriegsfilm ist. Ich würde es wahren Asia-Fans eher weniger empfehlen, da japanische Samurai-Filme natürlich von einem anderen Kaliber sind, dennoch fand ich es als schöne Kombination und Hans Zimmers Soundtrack verlieh dem Film sehr viel Gefühl.

Fazit:
Ich habe diesen Film eigentlich immer hochgelobt doch nachdem ich ihn nach "Rurouni Kenshin Trilogy" sah, ist zweiteres eher mein favourit geworden.

Critic(al)Film(Hits) Punkteverteilung:
Genre (amerikanisch-japanisches Samurai/Kriegs-Drama):8/10 Punkten
Gesamt:8/10 Punkten

Dies war einer meiner Critic(al) (Hit)s an diesen Film.

MFG der Samurai-Fan: Critic(al)Film(Hits)
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am 4. August 2010
Aufmerksam wurde ich auf "Last Samurai" durch den wunderschönen Soundtrack von Hans Zimmer. Einige Bilder hate ich mir schon vorstellen können und das, was ich sah, wich kaum von meinen Vorstellungen ab. Trotzdem wurde ich überrascht und war nd bin jetzt noch fasziniert von diesem Film.

Das liegt an mehreren Dingen: Zunächst einmal die ruhige und sanfte Erzählweise. Die Tage, die Cap. Algren (Tom Cruise) in dem japanischen Dorf verbringt sind sehr intensiv und man nimmt es völlig ernst, wenn er von einer "Kraft" spricht, die dieses Dorf umgibt.
Die Charaktere sind allesamt auch wirklich gut besetzt. Tom Cruise glänzt in einer seiner besten Rollen (für mich)! Aber auch Ken Watanabe agiert wunderbar an Cruises Seite.
Dann zu den Dialogen und der Umgehensweise der Charaktere: Kein Kitsch, kein übertriebennes Bla bla, das man aus jedem Hollywoodstreifen kennt, sondern ehrliche und ernsthafte Entscheidungen und man nimmt jedem Darsteller seine Rolle ab.
Die Kulisse ist einfach atemberaubend! Die Landschaften Japans sind ein Augenschmaus und ich muss den Film unbedingt nochmal auf Blu- Ray sehen...
Dann wären da noch die Kampfszenen, die einfach bombastisch inszeniert sind: Keine hektischen und unübersichtlichen Wackelszenarien, wie bei "Robin Hood" zum Beispiel (der Ridley Scott Film), sondern gut arrangierte und spektakuläre Actionszenen, die es in sich haben. Vor allem die finale Schlacht erinnert oft an "Herr der Ringe", aber nur viel echter, weil man von Special Efects so gut, wie gar nichts mitbekommt. Sehr gut ist auch, dass das Geschehen nicht verharmlost wird, wie so oft bei Hollywoodfilmen, damit man sie noch als FSK- 12 verkaufen kann. "Last Samurai" lässt keine Kompromisse aufkommen und zeigt deutlich, wie grausam ein Kampf sein konnte in dieser Zeit. Somit wird auch nochmal der eigentliche Kampf untermahlt "Neu gegen Alt", die Hauptbotschaft des Films. Auch wenn man einige Parallelen zu "Avatar" erkennt, so tut das keinen Abruch, außerdem kam "Avatar" ja sechs Jahre später.
Zum Schluss noch die unglaubliche Musik von Hans Zimmer, die den Bildern noch mehr Seele gibt. Ein wirklich tolles Werk vom Meister Zimmer.

"Last Samurai" ist ein ehrliches und bemerkenswertes Werk über die Verdrängung der alten Traditionen über die Gewalt. Hier stimmt einfach Alles: Bild, Darsteller, Musik und eine spannende und interessante Story. Unbedingt Sehen!
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am 27. Januar 2009
Ich bin kein Tom Cruise Fan und meide auch normalerweise jeglichen Film von Ihm, alleine schon wegen seiner Gesinnung!! Dieser Film ist aber einer der besten, die ich in diesem Genre gesehen habe. Hier wird der Geist der Samurai zumindest ansatzweise sehr schön gezeigt. Die besten Stellen im Film sind nicht nur die gut umgesetzen Schlachten sondern vorallem die gezeigte Harmonie und Einigkeit der Samurai und Ihrer Familien untereinander. Man sieht auch die Gehorsamkeit, Disziplin und Willensstärke der Kriegerkaste. Ich denke, daß Ken Wanatabe (Samuraiführer Katsumoto) Tom Cruise hier bei weitem übertrifft. Die Darstellung als Samurai und Anführer ist hier sowohl in Wort, Mimik als auch in Körperhaltung gut und glaubwürdig dargestellt. Mein besonderer Geheimtip ist eigentlich Hiroyuki Sanada (Ujio), der den perfekten Schwertkämpfer darstellt. Alleine wie er mit Cruise trainert oder in der Abschlußschlacht kämpft ist umwerfend! Viele sagen "Last Samurai" wäre eine Mischung aus "Der mit dem Wolf tanzt" und "Braveheart" - das mag sogar stimmen, aber wer solche Filme liebt, der ist mit diesem Film perfekt bedient! "Last Samurai" gehört zu einer meiner Lieblingsfilmen und dazu trägt nicht nur die Handlung, die Bilder und Dialoge bei sondern vorallem auch die perfekte musikalische Untermalung durch den Soundtrack von Hans Zimmer! Man darf hier aber trotzdem keinen historisch glaubwürdigen Film erwarten, auch wenn die Handlung, zumindest teilweise, auf Fakten basiert.
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