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am 1. April 2005
An Amon Düül schieden sich von jeher die Geister. Wer dem musikalischen Mainstream unterliegt, der lese gar nicht erst weiter und überspringe diese Rezension einfach. Wer hingegen in aufregender, spacigiger, ausgefeilter und manchmal vielleicht auch anstrengender Rockmusik seine Freude hat, der greife hier zu. Für die Krautrockjahrgänge 1950 bis 1961 ist die Scheibe ohnehin ein Pflichtkauf!
Mit "Wolf City" hatten die Düüls ein weiteres, richtungsweisendes und innovatives Album hingelegt. Mit "Phallus Dei", dass behaupte ich jetzt einfach mal, ihr bis dahin bestes! Sicher ist "Wolf City" nicht mehr ganz so ekstatisch, unruhig und z.T. beängstigend wie "Phallus Dei" oder "Yeti", aber dafür erstmals glasklar und vor allem unter Profibedingungen produziert. Dem einen mag daher die Frische, Ungestümheit und Originalität der Frühwerke fehlen. Ich finde aber, dass sich auch eine Band wie Amon Düül, die ja sozusagen aus dem Underground der 60er Jahre hervorging, durchaus auch studiotechnisch auf professionelles Niveau verbessern durfte (und dies auch eindrucksvoll in die Tat umsetzte).
"Wolf City" zeigt auch auf beeindruckende Weise, welchen Stellenwert die Musik von Amon Düül auch auf die später einsetzende New Wave Bewegung hatte.
Das Album eröffnet mit dem progressiven "Surrounded by the stars", das, neben Renate Knaup's teutonischer Vokalakrobatik, von einer Vielzahl an Soundexperimenten lebt. Echte Progressiv-Musik!
"Green bubble raincoated man" ist ein anfangs getrageneres Take, das zunächst von feinen Gitarrenlinien begleitet wird. Nach zwei Minuten gewinnt das Stück an Drive und brilliert mit sägender E-Gitarre, Synthieklängen und Knaup's anklagenden Vocals. -Klasse!!!
"Jail-House-Frog" vereint beißende Gitarrenparts mit einer einfachen Klaviermelodie und spacigen Hall- und Blubbereffekten. Nach all dem sumpfigen Gezirpe, Gezwitscher, Gekrähe und Gekreische endet die Nummer, wie aus heiterem Himmel, in einem wehklagenden und absolut genialen Sopransaxophon-Riff. In diesem Moment erreicht die Scheibe ihren gänsehautverdächtigen Höhepunkt! -Das ist absolut fantastisch!
Nicht ganz so genial, aber immer noch erste Sahne ist der spacig-drückende Titeltrack. Ein Take, das zwar nach einfachem Muster gestrickt ist, aber sich vielleicht erst nach mehrmaligen Hören öffnet.
Ganz anders und auch viel aufwändiger ist das orientalisch-indisch angehauchte "Wie der Wind am Ende einer Straße". Eine Glanznummer, die heute vielleicht unter den Begriff Ethno-Rock abgelegt würde. Das brächte das Ganze jedoch nicht auf den Punkt, denn mit dem krautigen Synthie-Geflirre bleibt die Kiste schon ziemlich eigenständig.
Ein weiterer Hochkaräter folgt mit "Deutsch Nepal". Spacige Mellotronläufe untermauern den bizarren, von Rolf Zacher gesprochenen, Text mit einem ehernen Fundament. Wer's gerne ein wenig skurril mag, wird begeistert sein. Von der musikalischen Untermalung genauso, wie vom Hust-Räusper-Rotz-Text: "Ich bin geboren im Land der Krieger-(Räusper) Krieger. Bemühe mich-(Räusper) bemühe mich, ein Held zu sein. (Hust) Doch die Siege lassen auf sich warten- warten (Räusper-Hust)..."
Das anfangs sehr melodische, aber schon bald in ein sägendes Psycho-Gitarrensolo übergehende "Sleepwalker's timeless bridge" beendet die Scheibe in durchaus beeindruckender Weise.
Insgesamt ist "Wolf City" eine CD von allerhöchster Qualität, die den Kult um diese Band zu Recht fest zementiert. -Sehr zu empfehlen!
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TOP 500 REZENSENTam 1. Februar 2009
Meine Güte! Kann diese Gruppe nicht mal eine lasche, vorhersehbare Scheibe machen, auf die man wenigstens ein bißchen vorbereitet sein kann... ;-) gottseidank nicht, wie es aussieht...
Nachdem Genuss von Carnival in Babylon und allem davor, lege ich gespannt Wolf City in den Player, ein wenig mit Julian Copes Vorankündigungen im Hinterkopf.
Vergiß es! ;-)
So extrem Prog-rockig, wie er, höre ich die Platte nicht. Gut, das Gegenteil ist sicher auch nicht der Fall, aber es ist viel spezieller, wie ich finde.
Gleich im Opener spielt sich die Band durch Klangwelten, die man sich so nicht ausmalen würde. Wow! Wahnsinnig speziell, exotisch und nicht zu greifen! Wie kommt man in so einen irren Film!?!? Dabei mit Wumms und grundsolide - es rockt tatsächlich mächtig, aber diese Ideen scheinen mir in ausserirdischen Folktraditionen zu fußen. Das zweite Stück hat tatsächlich was von Bowie (allerdings Ziggy Phase...später wäre noch cooler gewesen...;-) und ist unbedingt auch beachtlich und phänomenal umgesetzt. Und so arbeiten sie sich weiter voran - durch Atmosphären, Irrsinn, Metaphern der skurrileren Art und die Platte ist schon wieder auf ureigene Weise ein Klassiker!
Die 3 Bonustracks finde ich ein wenig befremdlich, da ihnen etwas leicht psychotisches anhaftet. Was aber keine Wertung darstellt. Sie sind lediglich in einem von mir, gefühlten, anderen Kontext. Für sich stehend sind sie völlig ok. (Das war bei den Bonüssen auf Phallus Dei auch schon der Fall, nur da paßten die Stücke da etwas besser ins Bild)
Diese Platte wird Euch rocken und auf vielen Ebenen kicken! Zweifellos! Haut rein! :-)
Liebe Grüße und viel Fun damit!!!
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am 21. September 2009
Für mich eine der besten Krautrock-Platten aller Zeiten...unglaublich abwechslungsreich und spannend. Vor allem "Jail-House-Frog", "Wie der Wind..." und "Deutsch Nepal" sind vom Feinsten.
Die Bonus-Tracks lasse ich mal außen vor, sie passen nicht recht zur eigentlichen Stimmung des Albums.
Schade, dass es danach so bergab ging mit Amon Düül II.
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am 14. Juni 2016
Vorbehaltlos weiter zu empfehlen. Qualität in Ordnung, Sound stimmt, Preis ok, Lieferung undVerpackung Top (arbeite in der Logistik). Eine Perle für jeden Sammler des progressiven Krautrock.
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am 27. Dezember 2012
Platte mit einem gewissen Suchteffekt. Höre sie immer und immer wieder. Besser durchproduzierte Songs als in den dennoch nicht minder großartigen Debüütalben, und doch immer noch experimentierfreudig und innovativ. Renate Knaups großartiger, zur Musik absolut passender Gesang bekommt hier zurecht mehr Raum. ÜÜber die originellen Bonus-Tracks nicht wundern; sie stammen nach Auskunft von John Weinzierl aus den Jahren 2006-2009 (besonders köstlich der Song "Düülirium").
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